Beautiful Sunrise and Sunset over Bagan

Freitag, 01.07.2016

Obwohl es uns allen schwer fiel, schälten wir uns um 4 aus den Betten um um halb 5 am eBike-Verleih zu sein. Wenn man schon mal so eine Kulisse hat, lässt man sich den Sonnenaufgang natürlich nicht entgehen. Im Dunkeln fuhren wir also zu dem Tempel den uns der junge Mann am Vortag verraten hatte, ich natürlich wieder mit meinem pinken Helm den ich (ganz zum Unverständnis von Lena) schon seit Vietnam mitschleppe. Mit Hilfe einer Taschenlampe kletterten wir die Mauern hoch. Wir ahnten schon, dass es keinen Sonnenaufgang geben wird, weil wir das hier bisher noch nie hatten, aber wir sind Optimisten und stets guter Laune. Jeder träumte so vor sich hin, als langsam immer mehr Tempel erkennbar wurden. Da sah man dann schon, dass sich eine dicke Wolke vor die Sonne schob. Trotzdem hatten wir totales Glück und bekamen einen richtigen Sonnenaufgang zu sehen. Der Panoramablick über all diese vielen Tempel war gigantisch. Allein die Sonne auf all die Pagodas scheinen zu sehen, war das Aufstehen wert. Es versprach ein schöner Tag zu werden und wir saßen lange da und warteten bis sich die Sonne (die wir schon lange nicht mehr gesehen hatten) komplett zeigte.

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Wir hatten alle Hunger und „düsten“ zurück zum Hotel. Da gab es schon Frühstück und wir genossen es total.
Natürlich waren wir trotz Kaffee immer noch müde und legten uns alle wieder ins Bett.
Wir trafen uns um halb 10 um noch ein paar Tempel anzuschauen. Wir fuhren eine schöne Runde und genossen den sonnigen Tag und den blauen Himmel. An einem Fluss machten wir Halt und trafen einen Mann. Dieser ist 51 und reist um die Welt seit er 23 ist. Es gibt kaum ein Land auf dieser Welt das er noch nicht gesehen hat und ich war gleich gefesselt von seinen Geschichten. Was er sagte war sehr inspirierend und ich fragte ihn Löcher in den Bauch. Die anderen suchten zwischenzeitlich nach Bootstickets. Es ist einfach gut sich mit Leuten über Erfahrungen und Länder auszutauschen und zu erfahren wie ein Leben ist das nur aus Reisen besteht. Der Neuseeländer war sehr nett und gesprächig und als die anderen zurück kamen, verabschiedete ich mich nett und er wünschte mir alles Gute. Ich hätte mich noch stundenlang mit ihm unterhalten können.
Die drei hatten Tickets für eine Bootstour zum Sonnenuntergang auf dem Fluss gebucht. Es war immer noch morgens, aber fühlte sich an wie Mittag, weil wir so früh wach waren.
Wir fanden ein nettes Restaurant und tranken einen Kaffee.
Jonas der leidenschaftlicher Golfer ist, hatte gelesen, dass es hier einen Golfplatz gibt. Die Fahrt dort hin war mehr als abenteuerlich. Es ging durch sehr tiefen Wüstensand durch. Unsere eBikes machten wir kurzerhand zu Dirtbikes und fuhren mutig durch den Sand. Jonas landete gleich mal im Dreck und wir lachten ihn aus. Der Sand ist so weich, dass nichts passierte. Lena und ich blieben stecken und Lena musste mich anschieben. Zum Glück sind diese Bikes sehr leicht und ich konnte es immer auffangen, bevor wir hin fielen. Trotzdem hatte das so keinen Wert und Lena lief ein Stückchen nebenher. Wir kamen an einem Luxusresort raus das man so nur aus Filmen kennt. Die Anlage ist riesig, die Gäste können in einem hohen Turm schlafen und es ist überall Luxus pur. Leider verstanden die Rezeptionisten nicht, dass wir nur Golf spielen wollten und so wurde das nichts. Dafür bekam Bianca die typisch burmesische Paste aufgetragen die hier den Leuten (auch Männern) als Makeup und Sonnenschutz dient. Diese wird aus einem Stück Holz gewonnen und die Frau musste alle Kraft aufwenden um die Paste zu bekommen. Ich war neugierig und fragte was denn eine Nacht hier kosten würde. Das günstigste Zimmer würde man für 120 $ die Nacht bekommen und für das Teuerste müsse man über 1.000$ die Nacht zahlen. Da haute es uns doch glatt von den Socken !

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So fuhren wir ohne Golf gespielt zu haben weiter.

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Als wir wieder auf der Hauptstraße waren, versagte wieder Biancas Roller. Zum Glück hatte sie einen Schal dabei und ließ sich von Jonas abschleppen. Sie hielt den Schal und das andere Ende war an Jonas‘ Bike festgemacht. Keine einfache Sache und ein paar Mal mussten sie anhalten. Es ist nicht gerade ungefährlich und irgendwann tauschten die beiden ihre Bikes. Es war ein schönes Stückchen zurück zum Verleih, aber sie schafften es. Dort stellte sich heraus, dass ein Kabel nicht richtig eingesteckt war.
Wir aßen zu Mittag als das Problem behoben war und chillten noch eine Weile.
Pünktlich fuhren wir zurück zum Fluss, wo unser Kapitän bereits wartete. In der Mittagspause hatten wir die Akkus der eBikes austauschen lassen um nicht wieder stehen zu bleiben. Leider zog Lenas und mein Bike nun überhaupt nicht mehr und wir hatten das Gefühl jeden Moment stehen zu bleiben. Die nette Frau vom Boot begrüßte uns und es ging gleich los. Wir hatten das Boot für uns und es gab einen Tisch mit Kaffee und Erdnüssen. So saßen wir da und hielten ein gemütliches Kaffeekränzchen während das Boot gemächlich vor sich hin tuckerte. Es war eine tolle Fahrt, wir sahen wie Kinder im Fluss badeten, Leute ihre Kleider wuschen und andere angelten. Da wird einem Mal wieder bewusst was man selbst für einen gehobenen Lebensstandard hat und die Leute hier glücklich sind, obwohl sie nichts besitzen. Die Häuser die aus Stroh sind, sind so einfach und alle leben gemeinsam unter einem Dach. Das finde ich faszinierend und man sollte so manch einen Jugendlichen aus einem europäischen Land einmal hier her schicken um zu zeigen, dass nicht alles selbstverständlich ist.

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Zum Sonnenuntergang setzte ich mich mit dem Kapitän und einem anderen Mann auf das Dach des Bootes und freute mich, dass die beiden ständig sangen. Bianca zeigte in der Zwischenzeit dem kleinen Jungen der Chefin wie Snapchat funktioniert und die beiden machten viele Grimassen.

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Es war wolkig und somit sahen wir nicht mehr viel von der Sonne, aber die Stimmung auf dem Boot mitten auf dem Fluss war entspannt und wir konnten alle unseren Gedanken nachhängen. Langsam ging es wieder zurück und ich bin froh, dass wir diese Fahrt für 2,50$ pro Person angetreten hatten. Somit hatten wir den Sonnenauf-, und Sonneuntergang an einem Tag gesehen.
Im Dunkeln fuhren wir zum Restaurant bei dem wir Mittags schon zum Kaffee waren. Dieses ist ein vegetarisches Restaurant und so viel Auswahl zu haben bin ich nicht gewohnt. Es war super lecker und alle wurden satt.
Wir gaben unsere Bikes ab und ich holte meine Wäsche. Die Wäsche der anderen war schon früher fertig und wie deren Klamotten waren auch meine noch nass. Ich hängte sie zum Trocknen auf den Balkon.
Bianca verabschiedete sich ins Bett und wir anderen drei saßen auf der Terrasse zusammen. Ich musste bei meiner Bank anrufen, weil ich eine Doppelbuchung auf meiner Kreditkarte hatte. Über Skype ist das Telefonieren sehr günstig und Jonas ließ mich netterweise über seinen Account anrufen. Ich hatte das Gespräch auf Lautsprecher und Jonas und Lena machten sich einen Spaß daraus ständig im Hintergrund zu quasseln. Als die Frau misstrauisch wurde und Jonas dann auch noch sagte: „Toll hast du das alles auswendig gelernt!“, zweifelte sie an der Echtheit des Gesprächs. Sie fragte mich sämtliche Sicherheitsfragen und fragte mich oft, ob das wirklich ich bin. Als Jonas und Lena ruhig waren, glaubte die Dame mir endlich, aber helfen konnte sie mir erst nicht.
Jonas, Lena und ich veranstalteten anschließend eine Zimmerparty. Mit guter Musik, Whiskey und jede Menge Spaß und Gelächter war der Abend perfekt. Wir nahmen unser Lied „I believe in Firpo“ auf und nach langen Überlegungen schickten wir es ihm. Gebannt saßen wir vor Lenas Handy und warteten auf eine Antwort. Ganz Firpo freute er sich total über unser Lied und sah, dass wir viel Spaß hatten. Vielleicht werden wir ja jetzt berühmt, wo doch Firpo nicht unbekannt ist.
Als wir dann schon 24 Stunden wach waren, beschlossen wir nach vielen Bettselfies endlich ins Bett zu gehen.

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Gleich schliefen wir ein und machten aus am nächsten Tag auszuschlafen.

Liebe Grüße von den Tempeln in Bagan
Nadine

Explore the 3.000 Temples of Bagan

Donnerstag, 30.06.2016

Es war 5 Uhr morgens, als der Bus nach 560 km anhielt und uns gesagt wurde, dass wir aussteigen sollten.

Da befanden wir uns mitten im nirgendwo. Eigentlich hatten wir es uns fast schon gedacht, dass es mal wieder so laufen würde, obwohl uns der Ticketverkäufer gesagt hatte, wir würden in die Stadt gefahren werden. Wie immer stand schon ein Minivan für uns bereit. Der Fahrer wollte uns sage und schreibe 5$ pro Person abknöpfen, was hier total viel ist. Jetzt fragt sich bestimmt manch einer, was wir denn wegen solchen Beträgen groß rum machen. Erstens geht es ums Prinzip und zwar darum, dass wir uns nicht abzocken lassen und zweitens macht Kleinvieh auch Mist und wenn man jedes Mal so viel zahlt, dann geht das irgendwann sehr ins Geld und wir reisen alle auf einem Budget. Also sind wir los gelaufen, um ein anderes Taxi zu suchen, denn bis in die Stadt waren es über 40 km. Es war noch ein Pärchen von England da, die zufällig ins gleiche Hotel mussten.
So versuchten wir andere Vans anzuhalten, aber leider ohne Erfolg. Wir liefen immer weiter und waren genervt von dieser Masche der Busunternehmen oder von wem das auch immer aus geht. Für den Bus hatten wir nämlich auch schon 25$ hin geblättert.
Endlich hielt ein Van der voller Leute war. Dieser ist kein offizielles Taxi, aber die Leute die alle von der gleichen Firma waren, nahmen uns mit. Bis das ganze Gepäck in den vollen Bus gequetscht war, dauerte es und einige der Leute mussten auf dem Dach Platz nehmen, aber es geht alles. Nach ca. 20 km stoppte dieser Bus und jeder von uns zahlte 1$. Nun ging die Suche nach einem anderen Taxi erneut los. Lena und die Engländer fanden beide jeweils ein anderes Taxi und nun standen wir in der Mitte. Wir wollten erst mit dem einen Taxi mit, aber dann stritten sie sich um uns und gingen mit dem Preis immer mehr runter. Wir quetschten uns zu 6. in ein 4 Personen Taxi und Lena lag quer über den anderen. Ich entschied mich für den Kofferraum wo das ganze Gepäck drin war.
Wir freuten uns, als die Fahrt vorbei war und zahlten jeder 1$. Na also geht doch auch günstiger !
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Zum Glück hatte unser Hotel Bagan Nova Erbarmen mit uns und ließ uns schon einchecken. Mir wurde sogar wieder mein Koffer die Treppe hoch getragen. Wir hatten zwei Zimmer mit Einzelbetten und die Zimmer hier sind schön und sauber und es gibt ein richtiges Bad mit richtiger Dusche – yippi!
Wir legten uns nochmal für ein Schläfchen hin und trafen uns dann zum Frühstück. Fast neben dem Hotel wurden wir fündig und hatten ein sehr leckeres Essen (ohne Reis).
Vom Städtchen Bagan (historische Königsstadt) waren wir alle ziemlich enttäuscht. Wir dachten es sei eine Stadt wie Yangon, aber statt dessen war es nur ein sehr kleines Kaff wie die anderen Orte an denen wir bereits waren. Bagan ist vor allem für seine Tempel bekannt, von denen es hier über 3.000! gibt. Bagan ist eine der größten archäologischen Stätten in Südostasien. Es ist unterteilt in New-, und Old-Bagan (Neues-, und Altes-Bagan). Im alten Teil wohnen vorwiegend die Burmesen und alles ist traditionell und im neuen Part sind vorwiegend die Hotels und die Touristenrestaurants. Viele vergleichen die Tempel in Bagan mit Angkor Wat in Kambodscha.
Die einfachste, coolste und günstigste Methode die Tempel zu erkunden ist, sich ein Elektrobike auszuleihen. Diese findet man an jeder Ecke und überall wird mit kostenlosem waschen der Wäsche geworben, wenn man ein Bike mietet. Da unsere Wäsche das wieder nötig hatte, gaben wir sie gleich ab. Für sage und schreibe 4$ bekamen wir ein Bike für zwei Tage und unsere Wäsche gemacht. Normalerweise wäre das Waschen allein schon teurer gewesen. Die eBikes sehen aus wie Roller, aber sind batteriebetrieben und fahren max. 40 km/h. Als Tourist ist es in Myanmar nämlich wegen der Unfallgefahr nicht erlaubt einen Roller zu fahren.
Für mich ein gutes Zeichen: Lena wagte sich wieder bei mir mitzufahren.
Unterwegs trafen wir viele andere Touris mit eBikes. Es war total spaßig mit diesen langsam Krücken rum zu bummeln und man konnte sich alles genau anschauen. Man weiß gar nicht so recht welche Tempel man sich anschauen soll, denn es gibt so viele davon. Sie sind einfach überall: Am Straßenrand, sehr weit abseits und direkt in dem Städtchen drin.
Wir waren gerade in einem kleinen Dörfchen als Biancas Bike den Geist aufgab. Wir mussten die Leute von der Vermietung anrufen (zum Glück stand die Nummer auf dem Bike). Ein Burmese versuchte dem Vermietungsmensch zu erklären wo wir gerade sind. Nach 10 min. kam einer, wechselte die Batterie und weiter ging`s.
Wir hielten an ein paar größeren Tempeln und waren nicht überrascht, dass in jedem von diesen ein Buddha saß. Teilweise sind die Tempel sehr dreckig und vermüllt und wie immer muss man barfuß rum laufen. Wir trafen einen Burmesen der an einem Tempel wohnt und er zeigte uns stolz seine Malereien die er im Tempel vorgenommen hat. Er stellte eine sehr instabile Bambusleiter an die Tempelwand und sagte wir können hoch. Das war alles andere als ungefährlich und eine Stufe war schon halb gerissen. Da wird einem ganz anders, wenn man da hochklettert, aber man wird mit einer coolen Aussicht belohnt. Wir kletterten wieder runter, verabschiedeten uns nett und weiter ging`s.
Zu den ganz großen Tempeln gingen wir nicht, denn die kosten 25$ Eintritt, was mal wieder viel zu viel ist. Das war keiner von uns bereit zu zahlen, aber alle Tempel wo wir hin sind waren kostenlos und kein Mensch dort. Über 2.000 der Tempel haben gar keinen Namen.
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Wir trafen während dem Fahren einen jungen Mann der sagte er zeige uns einen Geheimtipp. Wir folgten ihm mit den Bikes über Stock und Stein, Sandwege und Holperpisten bis wir an einen abgelegenen Tempel kamen. Innen gab es eine Treppe wo es stockdunkel war. Diese kletterten wir hoch und Lena haute sich gleich mal den Kopf an, aber zum Glück hatten wir alle noch unsere Helme auf und so war es halb so schlimm. Draußen mussten wir an einer Ziegelsteinwand hochklettern und hatten den besten Ausblick über viele andere Tempel. Der junge Mann erzählte uns viel und sagte, dass er nie in der Schule war, weil seine Eltern kein Geld hatten. Wir erfuhren, dass nach einem schweren Erdbeben die Spitzen neu auf die Tempel gemacht werden mussten. Unser „Guide“ würde Bilder malen um Geld zu verdienen und fragte ganz schüchtern, ob er uns seine Bilder zeigen dürfe. Die waren echt schön und er malt mit Naturfarben. Dafür nimmt er verschiedene Pflanzen als Farbe und Baumwolle als Untergrund.
Es war noch eine Stunde bis zum Sonnenuntergang und leider kannten den „Geheimtipp“ noch mehrere denn es kamen noch ein paar andere Backpacker die auch alle einen Einheimischen dabei hatten. Wir fragten uns, ob die Geld von uns wollen oder wir ein Kunstwerk kaufen sollten oder warum der junge Mann und die anderen das machten.
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Der Sonnenuntergang war nicht gerade spektakulär, denn es waren wieder viele Wolken am Himmel, aber es war es trotzdem Wert es anzuschauen. Im Sommer fahren hier viele Heißluftballons mit den Touristen, wovon es das meist bekannte Bild von Myanmar gibt. Leider hatten wir Pech und jetzt in der Regenzeit gibt es keine Heißluftballons.
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Wieder sicher runter geklettert, wollte unser „Guide“ uns seine Kunstwerke verkaufen. Keiner von uns wollte 15$ aufbringen und beleidigt zog der Nachwuchskünstler ab. Wir rannten hinterher und gaben ihm 2$ Trinkgeld für seine Mühe. Diese wollte er nicht annehmen, aber wir ließen nicht nach.

Auf dem Rückweg hielten wir an einem guten Restaurant und wurden alle sehr satt. An diesem Abend konnte man mit uns nicht mehr viel anfangen, weil wir alle noch total müde von der langen, anstrengenden Reise waren.

Als Lena und ich zurück ins Zimmer kamen, machte Lena einen Satz zur Seite. Eine riesige Huntsman Spinne saß unschuldig auf unser Wand. Lena die keine Spinnen mag, war schneller aus dem Zimmer draußen als ich gucken konnte und ich versuchte das Tier wieder einzufangen. Leider war sie so schnell, dass ich sie nicht fangen konnte. Lena holte die Jungs von der Rezeption die gleich zur Stelle waren. Dem jungen Burmesen der vielleicht gerade mal 16 war gelang es auch nicht. Zwei andere junge Mädels kamen mit einem Besen dazu. Ich warnte eindringlich, dass keiner die ungefährliche Spinne töten solle. Die Spinne krabbelte auf den Besen, aber war dort genau so schnell wieder unten und verkroch sich hinter dem Bett. Die drei Jungen Leute und ich lagen in der Zwischenzeit fast auf dem Boden vor lachen. Ich filmte die wilde Verfolgungsjagd und es wurde immer interessanter. Sie mussten das halbe Zimmer auseinander nehmen und letztendlich fing der Junge das Krabbeltier mit einer Plastiktüte ein und setzte sie vor die Tür. Lena musste ich versprechen den Raum auf Spinnen abzusuchen bevor sie wieder rein kam. Als die Luft spinnenrein war konnten wir schlafen.

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Liebe Grüße von Bagan
Nadine

Tomb Raider Temple and more

Dienstag, 21.06.2016

Als um 4 Uhr morgens der Wecker klingelte, waren wir beide erstaunlich fit. Schnell zogen wir uns an und unser Tuk Tuk Fahrer wartete schon mit dem Party Tuk Tuk auf uns. Zwei andere Backpacker standen da und fragten, ob sie mit uns mit könnten. Nils ist auch aus Deutschland und Hannah aus England. So können wir uns die Kosten teilen.
Pünktlich um halb 5 ging es also im Dunkeln los auf große Fahrt. Die beiden brauchten noch Tickets also fuhren wir wieder zum Schalter. Durch den nächtlichen Regen hatte es sehr abgekült und wir froren richtig.
Wie am Vorabend war der erste Stopp wieder der große, berühmte Angkor Wat. Es waren abnormal viele Leute da und alle versammelten sich um den See. Zufällig trafen wir Till und Matteo wieder unter den Menschenmassen.
Die anderen beiden anderen die mit uns dabei waren, waren nicht gerade gesprächig, was wir erst noch auf die morgige Müdigkeit zurückführten. Irgendwie hätten wir es ja ahnen müssen, aber einen Versuch war es wert. Schade nämlich, dass es keinen Sonnenaufgang gab. Hallo liebe Regenzeit ! Der Himmel war komplett wolkenbedeckt und eine Sonne gab es nicht. So liefen wir einfach nochmal im beeindruckenden Tempel herum und gingen zu zweit auf Erkundungstour. Mit den anderen beiden machten wir aus uns am Tuk Tuk zu treffen. Wir fanden einen total schönen Platz neben toll verzierten Wänden wo kein Mensch war. Abseits vom Massentourismus genossen wir in aller Ruhe unser 5 Sterne Frühstück. Es gab Baguette mit Streichkäse und danach liefen wir immer noch ohne Sonne gestärkt zum Tuk Tuk zurück.
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Die Tempel sind alle so weit auseinander und es sind so viele, dass man fahren muss. Im Vorfeld muss man sich entscheiden, ob man die große oder kleine Tempeltour machen will. Wir wollten die Große machen (insg. 25km), von was unser Mitreisender Nils nicht begeistert war. Das war uns egal, denn wir hatten ja das Tuk Tuk im Vorfeld organisiert und uns schon entschieden.
Der zweite Tempel zu dem wir also fuhren ist ca. 15 Min. Fahrt vom Ankor Wat entfernt. Wie schon erwähnt ist die Anlage tausend Jahre alt und Weltkulturerbe. Es ist richtig beeindruckend so einen Tempel zu erkunden der auf der ganzen Welt berühmt ist. Man wird hier nicht enttäuscht und es ist absolut das Geld wert. Überall steckt viele Liebe zum Detail drin, jede Wand ist verziert, jeder Pfeiler hat was Besonderes und jeder einzelne Tempel hat seinen eigenen Charme. Teilweise gibt es sehr steile, total schmale Stufen die bis nach oben führen, wo man die ganze Anlage überblicken kann. Wenn man sich vorstellt, dass die Menschen das früher ohne Hilfe von Maschinen und Kränen gebaut haben, ist das nochmal beeindruckender. Teilweise sind die Tempel mitten im Wald und man läuft über Trampelpfade da durch. Was nur total nervig ist: überall sind Leute die einem was verkaufen wollen. Es gibt einen Verkaufsstand nach dem Nächsten, Kinder laufen einem dicht auf den Versen ohne wieder weg zu gehen und man wird an jeder Ecke beschwatzt. Total touristisch also und ein sehr großer Nachteil von Angkor. Weil es die ganze Nach geregnet hatte, stand überall das Wasser, teilweise waren es richtige Seen und unsere Schuhe waren sehr schnell komplett durchnässt. Leider zeigte sich die Sonne den ganzen Tag nicht, aber wenigstens regnete es mal nicht.
Sonst läuft man in den einzelnen Tempeln sehr viel und kann überall hin um sich die Anlagen die größtenteils im Freien sind, genau anzuschauen. Es macht Spaß allein herum zu wandern und einmal verliefen wir uns sogar. Die Treppen gaben uns ein gutes Training und es ist sehr anstrengend den ganzen Tag zu laufen und so viele Eindrücke zu verarbeiten. Man muss die Schultern und Knie bedecken und gut, dass wir das wussten und vorbereitet waren.

An einem der vielen Tempel sahen wir ein total nettes australisches Ehepaar. Wir unterhielten uns eine Weile und dann fragten sie uns wo in Amerika wir denn herkommen würden. Das ist natürlich ein Kompliment für unser Englisch und war echt witzig.

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Nach 12 Tempeln an diesem Tag die alle irgendwie gleich und doch total verschieden sind, kam unser persönliches Highlight: Der Thomb Raider Tempel. Dieser heißt eigentlich Ta Prohm, aber ist durch den Film richtig bekannt geworden. Obwohl wir beide den Film nicht gesehen hatten, war der Tempel der Wahnsinn.
Zitat Lonely Planet: „Der Reiz liegt darin, dass sie vom Dschungel verschluckt wurde und immer noch fast genau so aussieht wie zu der Zeit als die ersten Europäer darauf stießen.“
Er sieht komplett anders aus als die anderen und überall sind Bäume in die Mauern eingewachsen. Lustigerweise trafen wir auch unter den vielen anderen Touristen Till und Matteo wieder. Für mich als Hobbyfotografin war das hier das Paradies auf Erden.

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Obwohl die anderen beiden immer schon im Tuk Tuk warteten als wir wiederkamen, ließen wir uns nicht stressen und machten viele Fotos. Wir dachten unser Fahrer hält am Ausgang, aber da war keiner. Leichte Panik stieg in uns auf, als wir keinen sahen. Das hieß für uns, dass wir nochmal durch den ganzen riesigen Tempel zurück laufen mussten. Nach kurzer Suche fanden wir erleichtert unser Tuk Tuk wieder, wo die anderen natürlich schon ungeduldig warteten.
Das war somit der letzte Tempel und wer um 4 Uhr nachts schon anfängt, ist auch um 1 mittags fertig. Für den Fahrer bezahlten wir insgesamt 25$ und er ließ uns in der Restaurantstraße raus.
Dort suchten wir uns ein Restaurant mit europäischem Essen, bestellten Spaghetti mit Pesto und ruhten uns vom vielen Laufen und den tollen Eindrücken aus.
Zurück im Hostel waren wir so fertig, dass wir beschlossen einen Mittagsschlaf zu machen. Das Bett ist auch einfach zu bequem und verführerisch und wir hatten sowieso nichts mehr geplant.
Frisch geruht setzten wir uns zu Rene und Johannes auf die Rooftopbar und tranken gemütlich Bier. Zum Abendessen gingen wir alle zusammen in ein günstiges Restaurant und danach gings auf den Nachtmarkt. Dieser ist total schön und es gibt viele Stände mit Klamotten und Dekoartikeln. Anschließend gings wieder zur berühmten Pub-Street wo unser erster Anlaufpunkt wie immer die x-Bar war. Dort wurde das EM-Spiel Deutschland gegen Nord Irland übertragen. Auch Till und Matteo waren wieder da, aber wir waren damit trotzdem nur 6 deutsche und wohl keine Iren. Der Ton wurde leider nicht übertragen und so kam Partymusik im Internet. Lieder wie zum Beispiel Maccarena, Justin Bieber, usw. passen leider nicht zur EM. Passend hatten wir einen Biertower (Zapfanlage mit 3 L Bier) und waren so wenigstens ein bisschen in Fußballstimmung. Als das Tor fiel, wurde es laut in der Bar und wir freuten uns total.

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Um den Sieg zu feiern gingen wir wieder in den Tempel Club. Es war viel los, die Stimmung war gut und wir feierten ordentlich. Wir tanzten was das Zeug hielt und lernten den netten Thailänder John kennen. Es war ein total lustiger Abend und als Lena eine Abstimmung wollte, ob wir gehen sollten erhielt sie nur Enthaltungen. Als sie eine Stunde später erneut fragte, dasselbe. Es war einfach zu gut um nachhause zu gehen. Als Lena sagte, dass es schon 4 ist, gingen wir aber dann doch mit.
Es war schon halb 5 als wir im Bett waren und schliefen gleich ein.

Liebe Grüße vom total beeindruckenden Angkor
Nadine

Fascinating Temples of Angkor

Montag, 20.06.2016

An diesem Tag wollten wir mal das Städtchen Siem Reap erkunden. So liefen wir morgens los und suchten nach einem günstigen, guten Restaurant zum Frühstücken und ließen es uns gut gehen.
In Siem Reap selbst gibt es nicht wirklich was zu tun, aber wir liefen herum, schauten in die süßen Läden und kauften uns neue Rucksäcke, weil unsere beiden kaputt waren.
In einem Spa gönnten wir uns eine Mani- und Pediküre für insgesamt 5 Euro und es war sehr lustig. Da fühlt man sich wie eine wohlhabende Person und kann gut Leute beobachten die draußen vorbeilaufen.
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Es gibt hier viele kleine Gässchen und versteckte Läden und alles sieht total süß aus. Da kann man leicht die Zeit vergessen, was uns zum Glück nicht passierte. Wir fanden einen schönen Markt wo es alles mögliche zu kaufen gab und verbrachten viel Zeit dort.
Um 4 waren wir zurück im Hostel und warteten an der Bar.

Hier gibts kein Free Wifi sondern free Fiwi
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Um halb 5 kam unser Tuk Tuk Fahrer um uns abzuholen. Dieser hatte uns mittags auf der Straße angesprochen und wir hatten ihn gleich gebucht.
Er war sehr pünktlich und das Beste war, dass wir ein Party-Tuk Tuk bekamen. Es hatte einen großen Lautsprecher, Partylichter und sogar einen Ventilator und sehr bequeme Sitze. Wir drehten die Musik auf, fielen damit aus dem Rahmen und hatten total viel Spaß.

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Wir fuhren erst zur Kasse, wo wir die Tickets für die berühmte Tempelanlage Ankor kaufen konnten. Die Schlange war sehr lang und es warteten hunderte Menschen auf ein Ticket. Wenn man sein Ticket ab 17 Uhr kauft, kann man abends noch kostenlos rein und das Ticket gilt für den nächsten Tag. Ein Tagesticket kostet 20$ und ein Dreitagesticket 40$. Da wir wenn überhaupt nur 2 Tage gehen wollten, kauften wir uns nur ein Tagesticket. Man musste an dem Schalter stehen wo es eine Kamera hatte und dort wurde ein Foto von uns gemacht und auf unsere Tageskarten gedruckt.

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Der Fahrer brachte uns zum berühmtesten der Tempel, dem Ankor Wat. Die gesamte Anlage ist UNESCO Weltkulturerbe und geschätzt über 200km² groß. Bis heute wurden schon mehr als 1000 Tempel und Heiligtümer entdeckt. Es gibt Vermutungen, dass im Großraum von Angkor am Höhepunkt des historischen Königreiches bis zu einer Million Menschen auf etwa 1000 km² gelebt haben könnten. Die Anlage wurde vom 8. bis 13. Jahrhundert gebaut. Es ist außerdem eines der gewaltigsten religiösen Bauwerke der Welt. Zitat Lonely Planet: „Diese bedeutende antike Stätte verbindet die gewaltige Größe der Chinesischen Mauer und den Detailreichtum bzw. die Komplexität des Taj Mahal mit dem Symbolismus und der Symmetrie der ägyptischen Pyramiden.“
Zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert wurde Angkor wegen Kriegen verlassen und vom Dschungel überwachsen und erst wieder im 19. Jahrhundert während der französischen Kolonialzeit in Kambodscha entdeckt.
Hier wurde wieder deutlich der Massentourismus sichtbar und trotz Nebensaison war die Hölle los. Leider war es sehr stark bewölkt und als die Sonne untergehen sollte, fing es an zu regnen. Also nichts mit Sonnenuntergang – sehr schade ! Der Tempel ist sehr alt und es gibt viele Wege die man gehen kann. Alles ist zerfallen, aber wenn man bedenkt, dass es tausend Jahre alt ist, ist es faszinierend, dass noch so viel erhalten ist. Wir liefen eine Weile herum und schauten uns die atemberaubende Anlage genau an.

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Als wir wieder im Tuk Tuk saßen, ging es richtig los. Es schüttete mal wieder, donnerte und blitzte wie verrückt. Gut, dass man beim Tuk Tuk wenigstens die Seiten zu machen kann. Wir dachten die Welt geht unter und die Blitze sahen aus als würden sie ins Tuk Tuk einschlagen.
Wir ließen uns vom Fahrer zu dem Restaurant fahren bei dem wir am Vortag waren und als wir fertig mit Essen waren hatte der Regen aufgehört. Im Supermarkt kauften wir uns Baguette und Analogkäse für den nächsten Tag und machten uns auf den Rückweg zum Hostel.
In der Skybar trafen wir Rene und Johannes wieder und saßen gemütlich zusammen. Lena blieb noch eine Weile und ich zog mich zurück um ein bisschen zu schreiben.
Es war schon 1 Uhr als ich einschlief, mit dem Wissen in 3 Stunden schon wieder aufstehen zu müssen.

Liebe Grüße
Nadine

Did we survive the bamboo train?

Freitag, 17.06.2016

Eigentlich hätten wir damit gerechnet um 10 erst da zu sein, aber um Punkt 7 erreichten wir Battambang. Gleiches Spiel wie immer: man wird abseits vom Schuss raus gelassen und muss ein Tuk Tuk in die Stadt nehmen.
Dabei lernten wir zwei Jungs kennen mit denen wir uns ein Tuk Tuk teilten. Irgendwie lustig, dass Til und Matteo auch wieder aus Deutschland kommen. Wir laufen irgendwie immer ungewollt an die Deutschen hin.
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Wir wurden am BTB Hostel abgesetzt, dass wir uns vorher schon rausgesucht hatten. Für sage und schreibe 3$ pro Nacht bekamen wir ein Viererzimmer. Betten gibt es keine, denn wir haben ein Matratzenlager auf dem Boden. Eine richtige Einrichtung sucht man auch vergeblich und das Hostel ist überall sehr kahl, aber für den Preis beschweren wir uns nicht.
Mit dem Tuk Tuk Fahrer Soon machten wir aus, dass er uns um 9 zum Sightseeing abholt.
Das Wetter war ausnahmsweise auf unserer Seite und der erste Stopp war der berühmte Bamboo Train (Norry).
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Norry
Wer den Schuh den Manitu kennt, kann es sich ungefähr so vorstellen wie den Wagen den die dort benutzen. Wir saßen zu viert auf diesem Wagen, hatten Kissen und dann geht der Spaß los. Mit einer Kordel wird das Aggregat angeschmissen und dann fliegt man mit 40 km/h über Schienen. Ein Zug fährt hier nicht mehr, aber wenn ein anderer Wagen entgegen kommt muss man runter steigen, der Wagen wird auseinander gebaut, die anderen passieren, dann wird der Wagen wieder auf die Schienen gesetzt und es geht weiter. Es war wie in einer Achterbahn und 40 km/h hört sich zwar nicht viel an, ist aber ganz schön flott, wenn man bedenkt wie schlecht die Schienen sind. Die Strecke ist 7 km lang und in O Sra Lav steigt man ab und landet in mitten von vielen Verkaufsständen. Die Landschaft auf dem Weg ist sehr schön, alles ist verwuchert und bewachsen. Früher fuhr hier sogar ein Zug bis nach Phnom Penh.
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Der zweite Stopp war die Golden Gate Bridge. Das ist eine sehr wackelige Hängebrücke über einen Fluss die von einem Schweizer entworfen wurde. Die Roller müssen sehr knapp aneinander vorbei fahren und sicher ist die Brücke bestimmt nicht.
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Die nächste Attraktion war der alte Tempel Wat Banan der oben auf dem Berg liegt. Die Fahrt war schön und wir fuhren durch sehr arme Siedlungen durch. Trotzdem scheinen die Menschen hier glücklich zu sein und die Kinder winkten uns und selbst kleine Kinder sagen schon „hello“.
Vor dem Tempel aßen wir super lecker in einem guten einheimischen Restaurant, bevor wir uns an den Aufstieg wagten. Es ging unendlich viele, steile Stufen hoch und bei der Hitze, mit Flip Flops diese gefährlichen Steinstufen hochzulaufen erforderte viel Kondition. Zumal ich immer noch nicht 100% fit bin und Antibiotika nehme. Oben wurden wir mit einer genialen Aussicht belohnt und dafür hatte es sich gelohnt. Der Tempel ist sehr alt und zerfallen, aber richtig schön. Wir waren die einzigen Touris was uns sehr gefiel.
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Es ging erst um 3 weiter und unser Guide Soon zeigte uns einen Platz am Tempel zum relaxen. Es gab Hängematten und sogar Strom und Ventilatoren. Ein perfekter Ort für ein Mittagsschläfchen. Als wir aufwachten regnete es heftig, aber hörte zum Glück wieder auf.
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An einem Baum hielten wir an um riesige Fledermäuse zu beobachten die im Baum hingen und schliefen.
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Traurige Geschichte sollte uns in den killing caves von Phnom Sampeau erwarten. Es regnete wieder und ich hielt es für keine gute Idee kurz nach meiner Mandelentzündung im Regen 20 min. zur Höhle hochzulaufen. Deswegen wartete ich unten auf die anderen. Ein junger Kambodschaner sprach mich an und sagte er würde mich für 2$ mit dem Roller hochfahren. Da sagte ich nicht nein und das war eine gute Idee. Die Aussicht ist sehr spektakulär und der Tempel ist total schön. Wir guckten uns eine Höhle an in der die roten Khmer früher Leute umgebracht haben. Mein Fahrer Vanda der seit 3 Jahren in Australien lebt und nur zu Besuch da ist erklärte viel. Er war früher mal Tourguide hier und wusste mir einiges interessantes zu erzählen. Es gab viele Affen vor denen man total aufpassen muss. Vanda kaufte Bier und aß dazu Heuschrecken. Na lecker !
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Als es wieder anfing zu regnen brachte mich Vanda zurück ins Tal wo wir redeten bis die anderen 3 zurück waren.
Um ca. 6 Uhr wenn es dunkel wird, kommen aus der Bat-Cave von Phnom Sampov Fledermäuse raus. Es war noch viel zu früh und wir mussten eine Weile warten. Die Zeit vertrieben wir uns mit Karten spielen wo es lustig zu ging. Leider fing es mal wieder an zu regnen und wir setzen uns zum Warten ins Tuk Tuk. Irgendwie hatten die Fledermäuse nicht auf die Uhr geschaut, denn sie ließen ewig auf sich warten. Dann kamen sie in Scharen und flogen zu Hunderten gleichzeitig aus der Höhle. Sie waren so klein, dass es auch gut Vögel sein könnten, aber es sah spektakulär aus als so viele von den Tieren gleichzeitig aus der Höhle kamen.
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Danach fuhren wir im Regen zurück in die Stadt und Soon musste die Seitenteile zu machen, weil es sonst rein geregnet hätte. Es wurde sogar richtig frisch und ich war froh um meinen Schal.
Wir ließen uns direkt auf den Nachtmarkt fahren. Dort waren wir wieder die einzigen Touristen und suchten uns einen Platz in einem überfüllten Restaurant unter einem Pavillon. Das Essen war sehr lecker und für gerade mal 1,50$ wieder unglaublich günstig. Südostasien ist einfach ein Paradies, vor allem was Essen angeht. Wir warteten bis die Welt fertig war mit unter gehen und liefen im Trockenen zurück zum Hostel. Dort gönnten wir uns nur noch ein Bier, saßen kurz mit anderen zusammen und gingen fix und fertig ins Bett. Naja eigentlich ja nicht ins Bett, denn das haben wir ja nicht. Ich meine vielmehr die Matratzen auf dem Boden.

Liebe Grüße vom tollen Battambang
Nadine

Attacked by a monkey

Sonntag, 21.06.2015

Heute war volles Programm angesagt. Um halb 9 wurden wir im Hotel von unserem Fahrer Egusti abgeholt, der uns auch in einer Facebook-Gruppe empfohlen wurde.

Gleich am Anfang hat er sich entschuldigt, dass er schon verheiratet ist und eine Tochter hat 😀 Egusti hat viel erzählt und uns die Kultur ein Stück näher gebracht.

Das erste Highlight war der Barong & Kris Dance in Kesiman. Das ist ein traditioneller Tanz, dargestellt in einer Art Musical. Der Raum roch gut nach Räucherstäbchen, wir haben gleich Blumen ins Haar bekommen und ein Foto mit einem schön gekleideten Mädchen gemacht.

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Die Geschichte die aus 6 Akten bestand, bekamen wir auf einem Blatt Papier und diese hätte man sonst auch nicht verstehen können. Es war alles ein bisschen wirr und durcheinander aber total interessant und schön. Es gab viel getanztes Drama, einen Mord, schöne Musik (gespielt von einigen Männern), tolle Kostüme, einiges zu Lachen, die Schauspieler/Tänzer waren aufwendig (http://www.duden.de/rechtschreibung/aufwendig) geschminkt und die Show ging eine Stunde lang.

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Nächstes Kulturerlebnis war die Sari Amerta Batik Kollektion. Batiken kommt aus Indonesien und ist anders als das in Deutschland. Zuerst wird das Design auf einen weißen Stoff aufgetragen, dann werden die beiden Seiten des Stoffes mit Wachs abgedeckt, dieser wird in Farbe eingetaucht, das Wachs an manchen Stellen mit einem Messer abgekratzt, das Wachs in heißem Wasser herausgewaschen und der Stoff getrocknet. Jeder Schritt wurde live gezeigt. In der großen Ausstellung sahen wir viele schöne Kunstwerke, u.a. Tücher, Bilder und vieles mehr.

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Der kleine Tempel den wir danach besichtigten, war auch schön.

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Wer sagt, dass Tuk Tuk fahren in Bangkok gefährlich ist, muss sich mal einen Tag auf Bali ins Auto setzten. Der Verkehr ist abnormal. Selbst doppelt durchgezogene Linien interessieren hier keine Sau, es gibt keine Straßenschilder, keine Geschwindigkeitsbegrenzungen und keine Verkehrspolizei. Aus 2 Spuren machen die Indonesier 5 oder 6 und beim Fahren um die Kurven, ist es teilweise haarscharf, dass kein Rollerfahrer vom Auto mitgenommen wird. Ich war ja nun schon in vielen Ländern, aber der Verkehr hier übertrifft sogar Bangkok. Saskia und ich hielten einige Male die Luft an und mussten sogar mal schreien als wir dachten: das wars jetzt mit dem Rollerfahrer neben uns.

Zum Glück sind wir trotzdem im Tirta Tempel in Tampaksiring angekommen. Schade nur, dass man echt überall Eintritt zahlen muss und die Touristen so abgezockt werden. Das gibts z.B. in Laos und Thailand nicht so. Dafür hat es sich gelohnt und alles ist unter freiem Himmel, die Anlage ist gepflegt, die Villa des Premierministers steht am Hang und wir konnten einigen Hindus bei einer Bet-Zeremonie zuschauen. Wie in allen Tempeln muss man einen Sarong (Tuch) tragen, welcher die Knie bedeckt. Frauen müssen einen Zopf haben und dürfen nicht rein, wenn sie ihre Tage haben. Das Highlight hier war ein großer Brunnen, an dem viele Leute gebetet haben. Diese gehen von Fontäne zu Fontäne, stehen darunter und vollführen ein Ritual. Das soll das Böse abwaschen und Glück bringen. Es war interessant zu sehen, wie die Hindus durch das eiskalte Wasser waten. Auch viele Kinder waren dabei.

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Den wohl weltbesten Kaffee fanden wir auf einer Plantage im Wald. Hier gibt es den „Luwak-Kaffee“ der aus dem Kot der Luwak-Tiere (Schleichkatze) gemacht wird.

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(Quelle: Google-Bildersuche)

Nach der Führung und der genauen Erklärung jedes Schritts bis zum Kaffee, durften wir viele verschiedene Tees und Kaffees probieren. Für den Luwak-Kaffee musste ich 5$ zum Probieren zahlen, aber der wurde direkt auf dem Tisch mit einer Art Kaffeemaschine aufgebrüht. Da ich mittlerweile nur noch schwarzen Kaffee trinke, war der Geschmack noch intensiver und er war sehr stark aber hat total gut geschmeckt. Im Shop hab ich viel Geld ausgegeben und für ne kleine Packung von diesem Kaffee 30$ bezahlt.

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Auf der Fahrt haben wir uns gut mit Egusti unterhalten und ihn über alles mögliche ausgequetscht. So wissen wir nun, dass Kühe und Gänse bei den Hindus heilig sind, zu den Mönchen ein Geist kommt der sie beruft, sie alle Religionen akzeptieren und haben viele Weisheiten gelehrt bekommen. Wenn jemand etwas böses macht ist es nicht, weil die Religion sie dazu zwingt, sondern weil der jeweilige Mensch böse ist. Deswegen tolerieren sie alle Religionen. Der Hinduismus ist die 3. größte Religion der Erde. Die meisten Gläubigen gehen davon aus, dass Leben und Tod ein sich ständig wiederholender Kreislauf (Samsara) sind. Auf dem Weg haben wir außerdem eine Beerdigung gesehen. Die Toten werden nur mit einer weißen Plane zugedeckt und an einem vorbestimmten Tag (nach bestimmten Kriterien ausgewählt) verbrannt und die Asche im Meer verstreut. Die Beerdigung wird gefeiert, weil der Mensch ja wiedergeboren wird.
Wir sind außerdem an vielen handgschnitzten, lebensgroßen Kunstwerken vorbei gekommen und haben Frauen gesehen, die ihre Wäsche im Fluss waschen.
Beeindruckend waren auch die Tegalalang Reis Terrassen in Ubud (Rice Terace). Geschickt musste man klettern, um in die Mitte zu gelangen, von wo aus man die beste Sicht hatte. Ein Farmer rief uns Hati Hati hinterher (seid vorsichtig!).
Die Landschaft auf Bali ist atemberaubend. Es hat viel grün, viele tolle Felder und wir sind oft durch den schönen Urwald gefahren.

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Zu 6. auf dem Roller (man beachte den Finger des kleinen Jungen)IMG_9159[1]

Im Sacred Monkey Forest Ubud (Affenwald), freuten wir uns darauf die freilebenden Affen zu füttern. Wir wollten keine Bananen kaufen aber fanden eine Art Zuckerrübe auf dem Boden. Ich wusste man soll keinem Affen in die Augen schauen und diese nicht provozieren. Ich weiß nicht warum, aber wahrscheinlich hielt ich die Rübe einen Moment zu lange fest und dann war es für den Affen vorbei. Zuerst fletsche er nur die Zähne, dann machte er wütende Geräusche und umso mehr ich zurück wich, desto aggressiver wurde er. Ich wollte nicht wegrennen, weil ich wusste er würde folgen. Saskia rief mir nur zu ich solle ruhig bleiben und keine Panik haben. Ich guckte einfach in die Luft und versuchte mir meine Panik nicht anmerken zu lassen. Irgendwann verschwand der Affe zum Glück und ließ mich mit nassen Händen und viel Herzklopfen zurück. Auch Saskia hatte Panik und die vielen Leute die sich während dem „Schauspiel“ um uns rum versammelt hatten, waren auch erleichtert, dass es vorbei war.

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Mit viel Respekt suchten wir uns nur die kleinen Affen und versuchten diese mit viel Abstand zu füttern. Ein Pfleger lockte mit Hilfe von ein paar Blättern die Affen auf unsere Schultern und ich war dabei sehr angespannt. Zum Glück waren diese aber lieb und ich war froh als sie wieder unten waren.

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Egusti brachte uns sicher zum Hotel, verlangte für den Tag gerade mal 50$ (15 Euro für jeden), wir bestellten was vom Roomservice und wussten, wir werden nicht mehr schlafen können bis es zum nächsten Abenteuer geht. Das erste mal zickten wir beide richtig rum, weil wir müde und hungrig waren, aber konnten darüber lachen 😉

Affige Grüße
Nadine

Another chance for Vientiane

Donnerstag, 02.04.2015

Heute bekam Vientiane eine neue Chance, da ich das verschlafene Örtchen nicht so schnell aufgeben wollte.

Ausgeschlafen gings gleich zum Mittagessen im schönen Restaurant „Drop Zone Laos“. Das Pad-Thai schmeckte super und war reichlich.

Die anderen sind an den Pool und da ich lieber was von der Stadt sehen wollte, bin ich allein durch die Straßen gebummelt. Genau wie in Thailand fühlte ich mich hier als Frau absolut sicher.

Leider hat sich seit gestern nicht viel geändert und so steppte auch heute hier nicht gerade der Bär. Die Lao in den Touristengebieten sind nicht gerade sehr aufgeschlossen, verstehen noch weniger englisch als die Thais und generell hatte ich nicht das Gefühl wirklich willkommen zu sein.

Nach einer günstigen und guten Massage die ein wenig anders und noch härter als die Thaimassage war, schaute ich mir ein paar kleine Läden an und hatte eine sehr nette Begegnung mit einem Deutschen und einem Amerikaner, die vor 4 Jahren nach Chiang Mai ausgewandert sind. Wir hatten nette Gespräche, aber auch sie hatten keinen ultimativen Tipp für weitere Unternehmungen.

Gerne wäre ich zum Buddha-Park, aber dieser ist 24 km weit weg und man muss zu 4. sein, um hingefahren zu werden. Leider hatten die anderen keine Lust.

Die beiden gekauften Reiseführer (Lonely Planet und Stefan Loose) verrieten auch nichts neues.

Ein bisschen mit Stolz kann ich sagen, dass ich vom anderen Ende von Vientiane ohne Karte und fragen problemlos zum Hotel zurück gefunden habe. Die Orientierung wird halt doch mit der Zeit hier besser 😉

Da ich wenig Zeit habe und es hier nichts mehr zu tun gibt, buchte ich für morgen früh ein Busticket nach Vang Vieng. Für 4 Stunden Fahrt zahle ich nicht mal 4 Euro.

Alle anderen waren schon zurück und nach dem gemeinsamen Abendessen haben wir den Nachtmarkt unsicher gemacht. Dieser ist sehr groß und man kann hauptsächlich Kleider, Schmuck und Sonnenbrillen, aber auch Essen kaufen. Es war zu 6. sehr lustig und die Jungs shoppten komischerweise mehr als wir 😉 Eine halbe Ewigkeit verbrachten wir da und steigerten den Umsatz der Lao gewaltig. Der Markt ist direkt am Fluss Mekong und man sieht Thailand von dort aus sehr gut. Nur dieser Fluss trennt die beiden Länder und ich finde, dass hier alles ziemlich ähnlich als in Thailand ist.

Nach dem gemütlichen Ausklang vor dem Hotel gingen wir alle ins Bett.

Dörflerische Grüße

Nadine

Straßen von Vientiane

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Pad-Thai

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Gutes Restaurant

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Mein Hotel „DHAKA“

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Nightmarket

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