Spoil day

Samstag, 27.06.2015

Heute stand verwöhnen auf dem Programm (hatten wir ja jetzt noch nicht genug).

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Mittags hatten wir einen Termin im Spa-Salon unseres Hotels. Ich gönnte mir eine Pedi-, und Maniküre und Saskia blieb nur bei den Füßen und kam später.

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Die beiden Frauen die uns behandelt haben, waren sehr nett. Mit viel Geschick verzierten sie die Nägel und wir bekamen sogar Blumen drauf gemalt, die mit Zahnstochern gemacht wurden. Das sah richtig toll aus. Die beiden Frauen taten uns aber sehr leid. Sie arbeiten beide schon lange hier, aber niemand dankt es ihnen, sie müssen 6 Tage die Woche arbeiten, haben keinen Urlaub und bekommen gerade mal 180$ im Monat ! So ist es verständlich, dass die eine über eine Stunde weit weg lebt, weil die Wohnungen hier mit 70$ im Monat zu teuer sind. Beide haben kleine Kinder und müssen zusätzlich pro Kind 8$ im Monat für die Schule zahlen, was bei dem Gehalt viel ist. Außerdem sehen sie ihre Kinder nicht oft, weil sie so viel arbeiten müssen. Ja klar, bestimmt haben sie es uns auch erzählt um ein bisschen Mitleid zu erregen, aber aus der Luft gegriffen war es bestimmt auch nicht. So gab ich die 5$ Trinkgeld gerne.

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Um 18 Uhr hatten wir einen großen Termin: Ein Fotoshooting mit dem Hotelfotografen stand an. Das Shooting und jeweils ein Bild gab es kostenlos. Mit einem Ehepaar und einem süßen Baby gings zum Strand. Diese durften zum Sonnenuntergang anfangen und danach wurde es für uns ernst. Eins weiß ich sicher: Model werde ich keins ! Es war ein bisschen peinlich vor allen Menschen am Strand zu posieren und einige guckten zu und fotografierten uns auch. Der Fotograf hatte einige Posen für uns parat und machte es lieber vor, weil sein englisch nicht gut war. So machten wir uns zum Affen und hielten Händchen, sprangen ein paar mal hoch und lagen im Sand. Ich kam mir sehr dackelig vor und Saskia machte es schon viel besser. Sie hat echte Modelgene. Nach fast einer Stunde fleißigem Knipsen hatten wir es geschafft und sind auf die Bilder morgen sehr gespannt.

Heute sind wir mal nicht in unser Restaurant, sondern ins eins daneben, das ebenfalls gut war. Leider hatten wir immer Angst, dass die Besitzerin vom anderen Restaurant uns sieht und das nicht toll findet, aber wir kommen ja wieder. Dort war es auch gut, aber die Leute nicht so nett wie in unserem Stammrestaurant.

Danach haben wir im Zimmer wie so oft getanzt und gesungen und hatten viel Spaß.

Manikürische Grüße

Nadine

Shopping day

Freitag, 26.06.2015

Nach dem wie immer guten Frühstück und sonnen am Pool, beschlossen wir abends shoppen zu gehen.

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Wie schon erwähnt, ist dies hier zwar anstrengend und nervig, aber dafür spott günstig. Ich glaube zur Zeit sind hier nicht viele Touristen und deswegen verschleudern die Ladenbesitzer ihre Waren. Mittlerweile sind wir ja sehr gut im Handeln und bleiben so eisern, bis wir das gewünschte Kleidungsstück für 2 Euro bekommen. Ständig wird man zwar angelabert und jeder will, dass man in seinen Laden kommt, aber wir haben sehr gute Schnäppchen gemacht und einiges an Souvenirs gekauft.

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Natürlich ging es dann (mit vollen Taschen) in unser Stammrestaurant, wo wir den tollen Tag ausklingen ließen.

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Shoppingfreudige Grüße

Nadine

How to survive a Fastboat

Donnerstag, 25.06.2015

Unser Bus zum Hafen sollte zwischen 7 und 7:30 Uhr kommen. So hätte es noch zum Frühstück gereicht. Als wir um 15 vor 7 gerade dort hin wollten, war der Fahrer schon da. Schnell in den Frühstückraum, Servietten geholt und Schokocroissants eingepackt.
Der Bus war nagelneu und hatte cremefarbene Ledersitze. Nachdem wir dort gegessen hatten, war es natürlich nicht mehr so sauber.
Nach einer Weile Fahren, wurden wir irgendwo raus geschmissen und wunderten uns. Der Fahrer begleitete uns zum Office wo wir warten mussten. Nach einer Stunde Wartezeit ging es mit ganz vielen anderen Leuten zu Fuß zum Strand und dann auf ein kleines Fastboat. Bisher habe ich ja schon viele Transportmittel ausprobiert aber ein solches war noch nie dabei. Als es los fuhr, konnte man in die sehr erschrockenen Gesichter (unsere nicht ausgeschlossen) der anderen blicken. Es ist wie in der Achterbahn und macht Schläge bei denen man denkt, das Boot zerbricht gleich in alle Einzelteile. Um Himmels willen, dachten wir und es traf uns alle paar Sekunden ein Adrenalinstoß im Bauch. Das Boot ist förmlich geflogen und immer wieder stark auf den Wellen aufgekommen. Ganz geheuer war das glaub ich niemandem und wir waren froh, dass es nach einer halben Stunde vorbei war, wir die Insel Nusa Lembongan erreichten und niemandem schlecht wurde.
Das Wetter hatten wir wiedermal perfekt erwischt.

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Zuerst liehen wir uns in einer ungeheuren Straße in einem kleinen Hinterhof einen Roller aus. Zwei viel zu große Helme mit kaputten Verschlüssen gab`s gratis dazu. Wir zahlten trotz fleißigem Handeln immer noch 20$, aber egal.
Saskia ist nun schon die 4. die sich bei mir auf der Reise hinten drauf setzt – ein gutes Zeichen für mich 😉
Auf einer sehr engen „Straße“ wo es rechts steil zum Strand runter ging (ohne Zaun) balancierte ich den Roller wie ein Seiltänzer zur Hauptstraße.

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Die Insel ist sehr klein, die Wege schmal und wer Straßen sucht, sucht diese sehr lange. Es gibt nämlich nur ganz schlechte Holperpisten durch den Wald mit mehr Löchern als Schotter und man bekommt da schnell Kopfweh.

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So „preschten“ wir mit Höchstgeschwindigkeiten von 30 km/h an vielen Einheimischen, Bambushütten, Kühen, Straßenhunden, Shops und anderen Rollern vorbei zum Dream Beach.
Dieser erfüllte unsere Erwartungen nicht ganz, war sehr klein und nicht besonders schön.

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Dann weiter zum angeblich schöneren Mushroombeach (Pilzstrand). Dieser war größer aber es hatte viele Boote und es war einiges los. Trotzdem legten wir uns eine Weile in die Sonne und genossen das Leben. Auf Reisen wird einem bewusst, dass man jede Sekunde genießen muss. Die Zeit geht einfach viel zu schnell vorbei.

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Dann wollte Saskia fahren. Zugegeben war ich anfangs sehr skeptisch, zumal sie bisher nur auf Feldwegen gefahren ist und ich mich außer bei meinem Bruder noch bei niemandem drauf gesetzt hab. Nach einer (laut Saskia viel zu ausführlichen) Einweisung düsten wir los. Zitat: „Ich bin doch nicht blöd !“ Schnell entspannte ich mich aber und Saskia machte es richtig gut. Ich filmte sogar nebenher mit meiner Actioncam und genoss die schöne Landschaft.

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Leider vergeblich suchten wir lange nach einem Spot wo Klippenspringen statt findet und obwohl in der Inselbroschüre stand, dass man sich nicht verlaufen kann, fuhren wir ewig durch einen Wald und der Trampelpfad wurde immer schlechter.
Unterwegs trafen wir eine super coole deutsche Familie (Eltern und Tochter). Das Mädel war auch 14 Monate in Australien und zum Abschluss reist sie mit ihren Eltern durch Indonesien. Sie kamen aus Potsdam, die Mutter lernt ein bisschen indonesisch und wir unterhielten uns sehr nett und lange über alles mögliche.
Irgendwann ging es über die „Suspension Bridge“ die nur ein schmaler Holzsteg ist, wo nicht mal 2 Roller aneinander vorbei passen. Es war sehr lustig da drüber zu fahren.
Auf der Insel „Ceningan Island“ (der kleinere Teil der zwei Inseln) war es ebenfalls sehr schön und gab viel zu sehen.
Der „Panorama-Point“ war einfacher zu finden und man hatte eine gigantische Sicht aufs Meer. Ein indonesisches Mädchen unterhielt sich nett mit uns und machte Fotos.

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Bevor wir den Roller abgaben, setzen wir uns in ein nettes Café und unterhielten uns bei Eiskaffee und Eistee mit dem coolen Besitzer. Noch schnell getankt und weiter.

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Bei der Abgabe empfing uns an der Straße ein Mann der uns den Roller abnehmen wollte. Natürlich trauten wir ihm nicht und fuhren weiter. Er lief neben uns her und behauptete er ist der Besitzer der Vermietung – kann ja jeder sagen ! Als er uns seine Visitenkarte zeigte, war es uns peinlich und wir ließen den Roller stehen und verschwanden gleich. Er checkte nicht mal, ob wir getankt hatten.

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Nach dem Warten in einem Restaurant setzten sich auf einmal alle in Bewegung. Ohne zu wissen, ob es das richtige Boot ist, liefen wir hinterher und stiegen in ein anderes als auf der Hinfahrt. Dieses war leider genau so achterbahnmäßig und es gab wieder eine halbe Stunde voller Adrenalin. Wir wussten nicht, ob wir weinen oder lachen sollten und mussten uns festhalten, dass es uns nicht herum schleuderte.

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Als wir sicher auf der anderen Seite ankamen, fühlte sich erst kein Fahrer für uns zuständig. Wir erklärten wir haben auch für den Heimtransport bezahlt und nach viel hin und her saßen wir im Kleinbus. Der Fahrer kannte aber nicht mal unser Hotel. Mitten auf der Fahrt hielt er auf der Hauptstraße an und sagte uns wir sollen dort auf den richtigen Fahrer warten, der unterwegs ist. Da machten wir aber einen Aufstand. Zwei blonde Mädels, in der Dämmerung, in Indonesien, am Straßenrand einer viel befahrenen Hauptstraße und wir wussten nicht mal ob uns wirklich jemand abholt und falls ja, dieser jemand uns auch findet – vieeeel zu gefährlich !
Zum Glück erbarmte sich der Fahrer und wartete mit uns. Unsere Mitfahrer somit leider auch, wofür wir uns 1000 mal entschuldigten. Wir fahren froh, als uns der neue Fahrer der ein paar Minuten später kam, sicher am Hotel absetzte.
Wie immer ging’s in unser Stammrestaurant und danach fielen wir müde in unser Ehebettchen.

Durchgeschüttelte Grüße
Nadine

Girls, girls, girls

Dienstag, 23.06. & Mittwoch 24.06.2015

Außer frühstücken, am Pool liegen und zu unserem Lieblingsrestaurant Smiles Warung zu gehen, haben wir nicht viel gemacht. Diese begrüßen uns schon immer freundlich und verabschieden sich mit einem: bis morgen.

Am Pool kann man gut mit der Familie skypen und Jungs beobachten. Einer hat das Buch „Angela Merkel“ gelesen und ich bin gaaaanz unauffällig an deren Seite ganz viele Bahnen geschwommen um zu hören, ob es Deutsche sind (gibt sehr wenige hier, dafür viele Australier). Leider wollten die einfach nichts reden und als ich schon fast ertrank, gab ich auf. Saskia lag vor Lachen fast am Boden. Zuvor hatten wir uns laut auf deutsch unterhalten, weil wir dachten es versteht uns keiner – fail ! würde ich sagen 😀

Für Australier ist Bali das Malle und viele kommen her um Party zu machen und die spottgünstigen Preise auszunutzen. Mit vielen sind wir schon ins Gespräch gekommen und ich liebe die Aussies einfach. Irgendwie fühle ich mich schon teilweise als einer und rechne die Preise nur in australische Dollar um und denke: „Ah der kommt da her wo ich her komme“, wenn jemand sagt, dass er in Melbourne wohnt.

Bei 2 Mädels im Urlaub gibts einfach immer was zu tratschen, lästern und lachen. Wir haben jedenfalls einen Heidenspaß hier 🙂 Geschickt ist auch, dass man sich Cocktails und Erdbeershakes direkt an die Liege bringen lassen kann. Wir sind hier super verwöhnt.

Entspannte Grüße

Nadine

 

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Have you ever climbed a volcano?

Montag, 22.06.2015

Nach ganz genau 0 min. Schlaf holte uns um halb 1 nachts unser Fahrer Vicky am Hotel ab. Ein privater Fahrer ist besser und günstiger als ein Taxi und so ist das eine gute Lösung.

Leider hat sich bei in meinem Ohr wieder eine Entzündung eingenistet (diesmal nur vom Pool) und mir gings nicht so gut. Nach eineinhalb Stunden kamen wir am Vulkan Batur an. Die Straßen da hin waren sehr schrecklich und gefährlich.

Der Batur ist ein aktiver Schichtvulkan im Zentrum zweier konzentrischer Calderen im Kreis Bangli auf der indonesischen Insel Bali. Höhe: 1717 m. 1999 letzter Ausbruch. Zwischen November 2009 und November 2010 war die Warnstufe für den Batur von „Normal“ auf „Wachsam“ heraufgesetzt worden, nachdem sich die Zahl der Erdbeben signifikant erhöht hatte. (Quelle: Wikipedia)

Im stockdunkeln trafen wir uns auf dem Parkplatz mit Guide Nada und seiner süßen, 11 jährigen Tochter. Bewaffnet mit 4 Taschenlampen machten wir uns zum Aufstieg in eisiger Kälte (in Bali ists ja warm da braucht man keine Jacke dachte ich. Saskia war da schlauer, zumal Vicky es uns vorher gesagt hatte). Am Anfang ging es noch einfach und war gechillt. Der Sternenhimmel war atemberaubend. Nach einer Weile wurden die Anstiege steiler, die Steine größer, die Kondition weniger und die Pausen mehr. Leider hat Nada überhaupt nicht drauf geachtet, wo ich als Letzte bleibe und irgendwann konnte ich das sehr sehr stramme Tempo nicht mehr mithalten, obwohl er immer sagte wir können langsam laufen. Dazu kam noch, dass mein Gleichgewichtssinn wegen meinem Ohr das komplett zu war, ausfiel und ich mit meinen Schuhen ständig abrutschte. Dadurch dass es ja dunkel war, konnte man sich leicht verlieren. Aus dem Wandern wurde Klettern wie an der Kletterwand und mit einem schweren Rucksack ist das nicht einfach. Ich habe aufgehört zu zählen wie oft ich den Guide und das Klettern verflucht habe, wie viele Schweißperlen ich auf dem Vulkan gelassen hab und wie oft ich dachte ich komme nicht mehr oben an. Saskia und Vroni: Unsere Wanderung auf Koh Tao war nix dagegen ! Nach eineinhalb Stunden erzählte uns der Guide, das dies unser Ziel wäre. Ich freute mich wie ein Schneekönig, aber leider zu früh. Nada sagte wir müssen nur noch 3 min. laufen und wären am eigentlichen Ziel. Mit den letzten Kräften schleppte ich mich weiter den steilen, rutschigen, steinigen Berg hoch aber aus den 3 min. wurde eine halbe Stunde und ich war sehr böse auf Nada, weil es ihn nicht interessiert hat, als ich gesagt habe ich kann nicht mehr und obwohl er ständig gesagt hat, dass wir es langsam angehen, hat er nie auf uns geachtet. Seine Tochter war aber zuckersüß und hielt mir ständig die Hand hin, sodass ich mich hochziehen konnte. Sie muss das jeden Tag machen und ist top fit und sehr flink. Auch unsere Fragen zum Vulkan konnte Nada nicht beantworten, weil sein englisch viel zu schlecht war. Er sagte, dass es 3 verschiedene Touren gibt und die Schwerste bis ganz an den Gipfel führt, aber er konnte uns nicht sagen, wie lange welche dauert, weil er es nicht verstanden hat. Nach den schwersten 2 Stunden meines Lebens kamen wir endlich oben an (das war wohl die „leichte“ Tour) und ich war heilfroh. Das Problem war nur, dass es außer einem zugigen Unterstand nichts gab und es noch über einen Stunde bis zum Sonnenaufgang war. Nassgeschwitzt froren wir sehr arg und als uns unsere Lunchbox (1 Ei, 1 Orange und 1 lappriges Brötchen ohne was) ausgehändigt wurde fragten wir uns, warum wir dafür 5$ hinblätterten.

Der Sonnenaufgang war dafür sehr atemberaubend. Die Sicht war total klar und als die Sonne langsam hinter dem Berg vor kam, sah das wirklich faszinierend aus. Wer kann schon sagen einmal einen Sonnenaufgang auf einem Vulkan gesehen zu haben? Um uns rum rannten die ganze Zeit viele Affen die sich wilde Kämpfe lieferten. Doof nur, dass ich jetzt einen riesigen Respekt vor denen hab. Leider war die Hölle los auf dem Gipfel und der Massentourismus nervt auch hier gewaltig. Wir sind mit 3 anderen Deutschen ins Gespräch gekommen, die zu 3. so viel gezahlt haben wir eine von uns allein, was uns sehr sauer machte. Überall wird man abgezockt! Hier haben wir auch so viele Deutsche gesehen wie noch nie davor auf Bali.

Nadas kleine Tochter musste die ganze Zeit Glasflaschen mit sich auf dem Rücken tragen und Cola und Fanta verkaufen und ich kaufte ihr nur aus Mitleid was ab, sodass sie weniger tragen muss.

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Als der Himmel komplett lichtdurchflutet war, ging es an den Abstieg. Saskia hatte diesmal den Rucksack und wo für sie der Aufstieg leichter war, hatte ich beim Abstieg wenig Probleme. Wir kamen aber oft ins rutschten, weil es richtig tiefer Sand war, sodass unsere Schuhe versanken und einmal fiel Saskia hin, aber es passierte zum Glück nichts. Auch viele andere Leute sah man fallen. An einer Stelle war es ganz heiß, weil man die Lava spüren konnte. Nada pustete mit seiner Wunderzigarette Rauch in eine Höhle und ganz viel Rauch kam raus, was sehr cool aussah. Auch ich durfte das probieren, aber bei mir klappte es nicht so gut. Man muss dabei nicht rauchen, sondern die Zigarette halten und einfach den Rauch von der Zigarette weg pusten.

Der Vulkan und die grüne Landschaft sahen wirklich faszinierend aus. Es war wie im Bilderbuch und ist sehr lohnenswert. Der Abstieg dauerte eineinhalb Stunden und die Tochter von Nada die uns wieder total süß half, musste Müll aufsammeln.

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Am Parkplatz bekamen wir einen Bewertungsbogen. Der Witz an der Sache war, dass man seine kompletten Daten angeben mussten (taten wir nicht) und Nada die ganze Zeit neben uns stand und ins Blatt guckte. Wenn wir ehrlich gewesen wären, wäre die Bewertung sehr schlecht ausgefallen, aber wir kreuzten überall gut an. Für das nicht-warten, die fehlenden Sprachkenntnisse, das nichts-erklären und den viel zu überteuerten Preis, hatten wir kein Verständnis. Natürlich stand drunter, dass man doch ein Trinkgeld geben solle. Als ich in die traurigen Augen von Nadas Tochter blickte, tat es mir sehr leid, dass wir nichts gaben, aber sie hat von dem Geld wahrscheinlich am wenigsten.

Vicky fuhr uns zum Tanah Lot-Tempel. Auch hier Abzocke: Wegen Flut konnten wir nicht zum wichtigen Teil des Tempels und mussten zahlen für das, das wir fast nichts gesehen haben. Dafür war die Aussicht aufs Meer schön, das Wetter perfekt und wir konnten Surfern zugucken.
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Kurz haben wir in der Apotheke gehalten um Antibiotika für meine Ohren zu holen. Danach ging es zur Wohnung von Vicky, der so nett war und uns ein Ladekabel für meine Actioncam lieh. Obwohl wir diese geladen hatten, ging sie gleich wieder aus.

Nächster Stopp war ein weiteres, großes Highlight und ein Punkt auf meiner Bucketlist: Parasailing ! Beim ersten Anbieter war es viel zu teuer und die wollten uns erst weiß machen, dass es zu 2. nicht geht.

Der 2. Anlauf beim nächsten Anbieter war dann gut. Wir sind mittlerweile gute Verhandlungsprofis und haben den Mann auf über die Hälfte runter gehandelt. Mit 5 Männern und einem Boot ging es auf die schöne See raus. Dort sah es total traumhaft aus und es hatte sehr viele andere Wassersportler. Ein bisschen aufgeregt waren wir schon, als wir die Schwimmwesten und den Gurt angezogen bekamen. Wegen dem starken Wind fiel es den vielen Männern nicht gerade leicht, den Fallschirm zu bändigen. Wir mussten uns hinsetzten und ehe wir uns versahen, waren wir schon in der Luft. Ohne Adrenalinkick und ganz unspektakulär stiegen wir mit Hilfe einer Seilwinde langsam auf. Die Aussicht war absolut genial. Man sah den Hafen, strahlend blauen Himmel, viele Boote und Wassersportler. Die ganze Zeit mussten wir lachen und hatten Spaß wie kleine Kinder. Die 30 Euro für 8 min. waren gut investiert und wir waren froh es gemacht zu haben. Definitiv ein unvergessliches Erlebnis Bali bei Traumwetter von oben zu sehen.

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Im Uluwatu-Tempel in Ubud hatten wir 3 Stunden Zeit. Da konnten wir alles genau anschauen, tolle Fotos machen und wie kleine Kinder rum rennen. Der Tempel liegt direkt am Meer und bei bestem Wetter sah es traumhaft aus. Man hat deutlich gemerkt, dass wir keinen Schlaf hatten und verhielten uns getreu dem Motto: Nach müde kommt dumm 😛 Wir ernteten amüsierte Blicke der anderen Menschen im Tempel, die teilweise mit lachten. Jedenfalls hatten wir viel Spaß.

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Pünktlich um 6 zum Sonnenuntergang begann der Kecak Fire & Trance Dance in einer Art Amphitheater im Tempel. Auch dieser war in 4 Akte geteilt, die man auf einem Zettel mitverfolgen konnte. Zuerst kam ein Chor mit 50 Männern herein, die die ganze Zeit das Selbe sangen, während die Tänzer die Geschichte nachspielten. Als ein weißer Affe kam, rannte er zwischen den Zuschauern rum, wuschelte einem Mann durch die Haare und setzte sich dann zwischen Saskia und mich. Alle Leute machten Bilder und lachten über uns und den Affen. Dieser war sehr akrobatisch und machte sogar Ballett. Die Show ging eine ganze Stunde und als die Sonne gerade ganz hinterm Horizont verschwunden war, wurde im letzten Akt der Affe im Feuer verbrannt und die ganze Bühne stand in Flammen. Zum Glück konnte dieser nicht verbrannt werden und blieb lebendig. Heute haben wir also Sonnenunter-, und aufgang gesehen. Auch dieser traditionelle Tanz, der Geschichte der Hindus nachempfunden, war super lohnenswert.

Im Auto konnten wir die Augen schon nicht mehr offen halten und schliefen wie die Babys auf dem Rücksitz ein.

Als Vicky uns vor dem Hotel absetzte, musste der Arme warten, weil ich Geld vom Automaten holen musste und dieser mir mal wieder keins gab. Irgendwann gings und Vicky wollte 5$ mehr als Egusti, aber beide waren es wert und es war trotzdem noch günstig.

Gut, dass wir den Roomservice mit Essen haben. Diesen nutzten wir wieder und konnten vor Müdigkeit kaum noch das Besteck halten. Als alles weggeputzt war, fielen wir erledigt ins Bett.

Luftige Grüße

Nadine

Attacked by a monkey

Sonntag, 21.06.2015

Heute war volles Programm angesagt. Um halb 9 wurden wir im Hotel von unserem Fahrer Egusti abgeholt, der uns auch in einer Facebook-Gruppe empfohlen wurde.

Gleich am Anfang hat er sich entschuldigt, dass er schon verheiratet ist und eine Tochter hat 😀 Egusti hat viel erzählt und uns die Kultur ein Stück näher gebracht.

Das erste Highlight war der Barong & Kris Dance in Kesiman. Das ist ein traditioneller Tanz, dargestellt in einer Art Musical. Der Raum roch gut nach Räucherstäbchen, wir haben gleich Blumen ins Haar bekommen und ein Foto mit einem schön gekleideten Mädchen gemacht.

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Die Geschichte die aus 6 Akten bestand, bekamen wir auf einem Blatt Papier und diese hätte man sonst auch nicht verstehen können. Es war alles ein bisschen wirr und durcheinander aber total interessant und schön. Es gab viel getanztes Drama, einen Mord, schöne Musik (gespielt von einigen Männern), tolle Kostüme, einiges zu Lachen, die Schauspieler/Tänzer waren aufwendig (http://www.duden.de/rechtschreibung/aufwendig) geschminkt und die Show ging eine Stunde lang.

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Nächstes Kulturerlebnis war die Sari Amerta Batik Kollektion. Batiken kommt aus Indonesien und ist anders als das in Deutschland. Zuerst wird das Design auf einen weißen Stoff aufgetragen, dann werden die beiden Seiten des Stoffes mit Wachs abgedeckt, dieser wird in Farbe eingetaucht, das Wachs an manchen Stellen mit einem Messer abgekratzt, das Wachs in heißem Wasser herausgewaschen und der Stoff getrocknet. Jeder Schritt wurde live gezeigt. In der großen Ausstellung sahen wir viele schöne Kunstwerke, u.a. Tücher, Bilder und vieles mehr.

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Der kleine Tempel den wir danach besichtigten, war auch schön.

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Wer sagt, dass Tuk Tuk fahren in Bangkok gefährlich ist, muss sich mal einen Tag auf Bali ins Auto setzten. Der Verkehr ist abnormal. Selbst doppelt durchgezogene Linien interessieren hier keine Sau, es gibt keine Straßenschilder, keine Geschwindigkeitsbegrenzungen und keine Verkehrspolizei. Aus 2 Spuren machen die Indonesier 5 oder 6 und beim Fahren um die Kurven, ist es teilweise haarscharf, dass kein Rollerfahrer vom Auto mitgenommen wird. Ich war ja nun schon in vielen Ländern, aber der Verkehr hier übertrifft sogar Bangkok. Saskia und ich hielten einige Male die Luft an und mussten sogar mal schreien als wir dachten: das wars jetzt mit dem Rollerfahrer neben uns.

Zum Glück sind wir trotzdem im Tirta Tempel in Tampaksiring angekommen. Schade nur, dass man echt überall Eintritt zahlen muss und die Touristen so abgezockt werden. Das gibts z.B. in Laos und Thailand nicht so. Dafür hat es sich gelohnt und alles ist unter freiem Himmel, die Anlage ist gepflegt, die Villa des Premierministers steht am Hang und wir konnten einigen Hindus bei einer Bet-Zeremonie zuschauen. Wie in allen Tempeln muss man einen Sarong (Tuch) tragen, welcher die Knie bedeckt. Frauen müssen einen Zopf haben und dürfen nicht rein, wenn sie ihre Tage haben. Das Highlight hier war ein großer Brunnen, an dem viele Leute gebetet haben. Diese gehen von Fontäne zu Fontäne, stehen darunter und vollführen ein Ritual. Das soll das Böse abwaschen und Glück bringen. Es war interessant zu sehen, wie die Hindus durch das eiskalte Wasser waten. Auch viele Kinder waren dabei.

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Den wohl weltbesten Kaffee fanden wir auf einer Plantage im Wald. Hier gibt es den „Luwak-Kaffee“ der aus dem Kot der Luwak-Tiere (Schleichkatze) gemacht wird.

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(Quelle: Google-Bildersuche)

Nach der Führung und der genauen Erklärung jedes Schritts bis zum Kaffee, durften wir viele verschiedene Tees und Kaffees probieren. Für den Luwak-Kaffee musste ich 5$ zum Probieren zahlen, aber der wurde direkt auf dem Tisch mit einer Art Kaffeemaschine aufgebrüht. Da ich mittlerweile nur noch schwarzen Kaffee trinke, war der Geschmack noch intensiver und er war sehr stark aber hat total gut geschmeckt. Im Shop hab ich viel Geld ausgegeben und für ne kleine Packung von diesem Kaffee 30$ bezahlt.

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Auf der Fahrt haben wir uns gut mit Egusti unterhalten und ihn über alles mögliche ausgequetscht. So wissen wir nun, dass Kühe und Gänse bei den Hindus heilig sind, zu den Mönchen ein Geist kommt der sie beruft, sie alle Religionen akzeptieren und haben viele Weisheiten gelehrt bekommen. Wenn jemand etwas böses macht ist es nicht, weil die Religion sie dazu zwingt, sondern weil der jeweilige Mensch böse ist. Deswegen tolerieren sie alle Religionen. Der Hinduismus ist die 3. größte Religion der Erde. Die meisten Gläubigen gehen davon aus, dass Leben und Tod ein sich ständig wiederholender Kreislauf (Samsara) sind. Auf dem Weg haben wir außerdem eine Beerdigung gesehen. Die Toten werden nur mit einer weißen Plane zugedeckt und an einem vorbestimmten Tag (nach bestimmten Kriterien ausgewählt) verbrannt und die Asche im Meer verstreut. Die Beerdigung wird gefeiert, weil der Mensch ja wiedergeboren wird.
Wir sind außerdem an vielen handgschnitzten, lebensgroßen Kunstwerken vorbei gekommen und haben Frauen gesehen, die ihre Wäsche im Fluss waschen.
Beeindruckend waren auch die Tegalalang Reis Terrassen in Ubud (Rice Terace). Geschickt musste man klettern, um in die Mitte zu gelangen, von wo aus man die beste Sicht hatte. Ein Farmer rief uns Hati Hati hinterher (seid vorsichtig!).
Die Landschaft auf Bali ist atemberaubend. Es hat viel grün, viele tolle Felder und wir sind oft durch den schönen Urwald gefahren.

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Zu 6. auf dem Roller (man beachte den Finger des kleinen Jungen)IMG_9159[1]

Im Sacred Monkey Forest Ubud (Affenwald), freuten wir uns darauf die freilebenden Affen zu füttern. Wir wollten keine Bananen kaufen aber fanden eine Art Zuckerrübe auf dem Boden. Ich wusste man soll keinem Affen in die Augen schauen und diese nicht provozieren. Ich weiß nicht warum, aber wahrscheinlich hielt ich die Rübe einen Moment zu lange fest und dann war es für den Affen vorbei. Zuerst fletsche er nur die Zähne, dann machte er wütende Geräusche und umso mehr ich zurück wich, desto aggressiver wurde er. Ich wollte nicht wegrennen, weil ich wusste er würde folgen. Saskia rief mir nur zu ich solle ruhig bleiben und keine Panik haben. Ich guckte einfach in die Luft und versuchte mir meine Panik nicht anmerken zu lassen. Irgendwann verschwand der Affe zum Glück und ließ mich mit nassen Händen und viel Herzklopfen zurück. Auch Saskia hatte Panik und die vielen Leute die sich während dem „Schauspiel“ um uns rum versammelt hatten, waren auch erleichtert, dass es vorbei war.

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Mit viel Respekt suchten wir uns nur die kleinen Affen und versuchten diese mit viel Abstand zu füttern. Ein Pfleger lockte mit Hilfe von ein paar Blättern die Affen auf unsere Schultern und ich war dabei sehr angespannt. Zum Glück waren diese aber lieb und ich war froh als sie wieder unten waren.

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Egusti brachte uns sicher zum Hotel, verlangte für den Tag gerade mal 50$ (15 Euro für jeden), wir bestellten was vom Roomservice und wussten, wir werden nicht mehr schlafen können bis es zum nächsten Abenteuer geht. Das erste mal zickten wir beide richtig rum, weil wir müde und hungrig waren, aber konnten darüber lachen 😉

Affige Grüße
Nadine

Land of the tiny

Samstag, 20.06.2015

Heute waren wir immer noch faul und haben den ganzen Tag (mal wieder) am Pool in der Sonne verbracht (ja ich weiß, schweres Leben und so….).

Morgens kam unser Guide „Vicky“ auf den wir über eine Facebook-Gruppe aufmerksam geworden sind. Mit ihm haben wir unseren Ausflug für Montag besprochen und er ist sehr nett, witzig drauf und spricht gutes Englisch.

Von ihm haben wir eine gute Wegbeschreibung zum Markt bekommen. Als wir gefühlt in der Nähe waren, fragten wir in einem Restaurant wo der Markt sei. Die Besitzerin teilte uns mit, dass wir uns auf diesem befinden – ups ! Er war sehr klein und es gab nicht viel und so ließen wir uns in diesem Restaurant nieder. Ein Pärchen sagte uns, dass sie seit einem Monat jeden Tag dort hin kommen würden. Sie versprachen nicht zu viel ! Das Essen kommt dem Thailändischen sehr nahe. So bestellte ich frittiertes Gemüse (vegetable fritter) und Gado Gado (frisches Gemüse und Erdnusssoße) und Saskia aß Nasi Goreng (Reisnudeln mit Chicken).
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Zum Nachtisch teilten wir uns einen Schokopfannkuchen. Diesen hätte ich mal lieber weg lassen sollen, denn danach wollte ich eine Hose kaufen. Leider hatte ich meine kurzen Hosen nicht eingepackt (wie immer ziemlich „clumsy“). Im Land der kleinen, zierlichen Leute ein schwieriges Unterfangen. Als ich Größe M nicht mal über meinen Allerwertesten gezogen bekam, war das schon nicht erfreulich. Als die Verkäuferin in den Tiefen des Lagers nach Größe XL kramen musste und mich schon mitleidig ansah, verging mir die Lust, aber ich kaufte die Hose trotzdem. Ziemlich schockiert legte ich meine Rupiah auf den Tisch und verließ fluchtartig den Laden.

Generell ist hier alles winzig. Shampoos, Cremes und sogar Tim Tams gibt es hier nur in extra kleinen Verpackungen und die Decken sind teilweise so niedrig, dass sich Saskia den Kopf anschlägt.

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Ich habe ja bereits die Verkäufer hier erwähnt. Diese können mit der Zeit ganz schön nervig werden und aus den Läden dringen viele Zurufe um die Kunden zum Kaufen zu animieren. Dass sie damit das Gegenteil erreichen, scheinen (/wollen) sie nicht kapieren. So macht das Shoppen trotz den unschlagbar günstigen Preisen keinen Spaß. Wenigstens läuft einem niemand hinterher oder ist zu aufdringlich, aber wir zwei blonden Mädels bekommen viele Komplimente hinterher geschmissen. Generell fühlen wir uns hier aber sicher und die Meschen sind überaus freundlich und man bekommt immer ein Lächeln geschenkt.

Ein sehr großer Minuspunkt hier ist aber der Verkehr. „Eine absolute Katastrophe“ zu sagen, wäre schlichtweg untertrieben. Die Straßen in denen sich die Läden befinden sind viel zu schmal und es müssen unzählige Roller und Autos aneinander vorbei, die keinen Platz haben. Dort zu laufen ist kein Spaß und das Hupkonzert nervt nach ein paar Minuten. Wenn man Glück hat stehen irgendwo Polizisten die versuchen die Fußgänger „sicher“ auf die andere Straßenseite zu bringen.

Auch sieht man abseits der großen Touristenstraße sehr viel Müll und auf ganz Bali gibt es viele Straßenhunde.

Trotzdem gefällt mir Indonesien bisher richtig gut und ich bin unglaublich froh dieses Land kennen lernen zu können.

Tiny Grüße

Nadine