Feels like paradise

Mittwoch, 29.04.2015

Von der Sonne und dem sanften Meeresrauschen wurden wir geweckt.
Beim Frühstück fielen mir fast die Augen aus dem Kopf. Es gab ALLES was das Herz begehrt und mehr als bei einem Brunch in Deutschland. Von Brot, bis Schokocroissant, alle Obstsorten, Müsli, Joghurt, Ei das vom Koch auf Wunsch zubereitet wurde über Nudeln mit Sahnesoße, Reis, Suppen bis Macaroni mit Tomatensoße und vielem mehr. Nach 2 und halb Monaten konnte ich endlich mal wieder in den Hochgenuss eines Käsebrotes kommen 😛 ich hatte den grandiosen Geschmack schon vergessen.
Gestärkt machten wir es uns am Strand gemütlich und verbrachten den Tag mit plantschen und sonnen.
Man kann im Meer ewig weit im flachen, kristallklaren Wasser raus laufen und sich dann in den weichen Sand setzen und wie wir ewig reden 🙂
Leider wurden wir irgendwann von einem Araber angequatscht der uns sehr auf die Nerven ging und nicht gehen wollte. Meine Zimmernummer hatte ich „vergessen“, mein Handy war „kaputt“ und in Facebook habe ich ihm einen falschen Namen eingetippt. Er wollte auch nicht verstehen, dass wir uns abends nicht mit ihm treffen wollten. Zum Glück begegnet er uns nicht im Hotel, dachten wir nur.
Zum Abendessen fuhren wir mit dem Jeep in die Inselstadt „Tekek“ und es schmeckte super.
Bei guter Livemusik, Käsekuchen, Bier und Pina Colada ließen wir den Traumtag und den letzten von Marie im Hotelrestaurant am Strand ausklingen.
Ich bin einfach ein Glückspilz und so habe ich über booking.com das Hotel für eine Nacht verlängert, weil nichts anderes auf der Insel mehr frei war und wenn ich es an der Rezeption gemacht hätte, müsste ich 30€ mehr zahlen. Leider buchte ich nur das Standardzimmer, obwohl wir das bessere hatten. Unauffällig upgradete die nette Rezeptionistin meine Buchung kostenlos und ich kann eine weitere Nacht in unserem tollen Zimmer bleiben – man gönnt sich ja sonst nichts 😉
Den Job in Australien auf der Pferdefarm habe ich aber heute fest zugesagt bekommen und fange am 18.05. in Moorooduc (bei Melbourne) an zu arbeiten.

Sonnige Urlaubsgrüße

Nadine

 

Frühstück

IMG_7960 IMG_7964

IMG_7965 IMG_7966 IMG_7967

Trauminsel

CIMG7731 (FILEminimizer) CIMG7766 (FILEminimizer) CIMG7763 (FILEminimizer) CIMG7761 (FILEminimizer) CIMG7758 (FILEminimizer) CIMG7757 (FILEminimizer) CIMG7744 (FILEminimizer) CIMG7739 (FILEminimizer)

Reiseschäfchen ist natürlich auch dabei

CIMG7737 (FILEminimizer) CIMG7736 (FILEminimizer) CIMG7733 (FILEminimizer)

Bloggen, Cocktails und Livemusik

CIMG7796 (FILEminimizer)CIMG7794 (FILEminimizer)

Willkommensdrink

CIMG7790 (FILEminimizer)

Sonnenuntergang am Strand

CIMG7786 (FILEminimizer)CIMG7779 (FILEminimizer)CIMG7778 (FILEminimizer)CIMG7774 (FILEminimizer)CIMG7770 (FILEminimizer)

CIMG7769 (FILEminimizer)

Lecker Käsekuchen

CIMG7797 (FILEminimizer)

Effortful Journey to Tioman

Dienstag, 28.04.2015

Um 6 klingelte der Wecker und um 7 stand ich an der Bushaltestelle. Leider kam ewig kein Bus, aber dafür ein Auto (kein Taxi) und der Fahrer bot 3 Plätze an. Silvi: wir finden es gefährlich in Deutschland von einem Kaff ins nächste mit einem mitzufahren den wir nicht kennen und ich steig im gefährlichen Malaysia bei einem wildfremden ein 😀 Ich bin aber günstig am Busbahnhof angekommen.
Mit dem Reisebus ging es 5 Stunden nach Mersing und von dort aus habe ich ein Fährticket für die Insel Tioman gekauft. Ich hab ein Mädel aus Tirol kennen gelernt und zusammen ging es nach dem Mittagessen zum Pier.
Die Leute vom Reisebüro sagten, dass wegen der Feiertage auf der ganzen Insel kein Hostel mehr frei wäre, aber Maria hatte ein Doppelzimmer in einem Luxushotel, das wir uns teilen können.
Prozesse haben die Malayer definitiv nicht erfunden und so mussten wir 5! Stationen durchlaufen, bis wir nach über einer Stunde auf die Fähre konnten.
In der Wartehalle ist was krasses passiert: 3 Männer trugen eine Leiche bedeckt mit einem Müllsack mitten durch die Menschen. Ich hab gedacht ich spinne !
Die Fähre war so stark klimatisiert, dass wir trotz Jacke froren und es herrschte starker Wellengang.
Nach 3 Stunden war es geschafft und Tioman erwartete uns mit Traumwetter.
Die Insel sieht tatsächlich aus wie im Film. Ein Traumstrand mit schönem beigen Sand, kristallklares Meer, sauber, viele Palmen und eine richtige Wohlfühloase.
Als wir mit dem Luxusfahrzeug kostenlos vom Pier zum Hotel gefahren wurden, unser Gepäck zur Lobby gebracht wurde und wir einen Gutschein für einen Willkommensdrink erhielten, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus: Pool mit Rutschen, Fitnesscenter, Luxushotel, gepflegte, große Anlage, ruhig, Raum mit Spielen, inkl. Frühstück und vielem mehr. Für 25€ pro Person zwar so viel wie ich für eine Woche Hostel zahle, aber ich bin unendlich froh, mir das zu gönnen. Unser Chalet ist direkt am Strand, Balkon mit Meerblick, direkt am Pool, Minibar, kostenlose Getränke, TV, warme Dusche mit Duschvorhang, Safe, großes, weiches Bett mit Decke, penibel sauber, viel Platz, Klimaanlage und vieles mehr. Seit langem muss ich nicht mehr meine eigene Decke benutzen, kann ohne Flip Flops duschen, brauche kein eigenes Duschgel, kein Vorhängeschloss, hab kein Stockbett, brauche kein eigenes Klopapier, kein teueres Taxi, muss nicht warten bis ich ins Bad kann, muss kein Frühstück suchen und fühle mich wie bei einer Pauschalreise im 5* Hotel.
Das leckere Essen in einem Restaurant bei kühlen Bier haben Marie und ich uns nach der langen Reise verdient und fielen danach überglücklich in die Luxusbetten.

Verwöhnte Luxusgrüße
Nadine

Fähre von Mersing

DSC_0019 (FILEminimizer)DSC_0020 (FILEminimizer)

DSC_0024 (FILEminimizer)DSC_0029 (FILEminimizer)

Trauminsel Tioman

DSC_0032 (FILEminimizer)DSC_0044 (FILEminimizer) DSC_0001 (FILEminimizer) DSC_0002 (FILEminimizer) DSC_0003 (FILEminimizer) DSC_0004 (FILEminimizer) DSC_0005 (FILEminimizer) DSC_0006 (FILEminimizer) DSC_0008 (FILEminimizer) DSC_0010 (FILEminimizer) DSC_0015 (FILEminimizer)

Hotellobby

DSC_0036 (FILEminimizer)

Luxuszimmer

DSC_0037 (FILEminimizer) DSC_0039 (FILEminimizer) DSC_0041 (FILEminimizer)

A map for saturday

Montag, 27.04.2015

Mit einem deutschen Mädel ging’s wieder zu Fuß durchs Städtchen und da es nix neues mehr zu sehen gab, waren wir früh zurück, warteten im Hostel bis das Gewitter vorbei war und brachen dann auf zur River Cruise. Das ist ein Touriboot das uns 45 min. lang auf dem Fluss sg Melaka rum transportierte. Leider regnete es die ganze Zeit und war ungemütlich.
Nach dem Abendessen saßen wir alle im Wohnzimmer vom Hostel auf der Couch und schauten mit dem chinesischen Hostelbesitzer Horward den Film „A map for saturday“ an. Dabei dokumentierte ein Backpacker vor 10 Jahren mit seiner Kamera seine einjährige Reise um die Welt. Er gab selbst oft Interviews, befragte andere Backpacker und filmte unter anderem den Abschied und die Begrüßung seiner Familie. Der Film wurde schon oft ausgezeichnet.
Wir alle waren sehr berührt von diesem Film. Das Meiste ist gleich geblieben wie „damals“ und jeder von uns konnte sich genau in die Situationen reinversetzen. Leute die noch nie gereist sind, können nach diesem berührenden Film besser die Reisenden verstehen und wir haben uns in jeder einzelnen Szene wieder gefunden und mussten oft lachen, weil es einfach alles gestimmt hat. Vorallem als die jungen Leute über ihre Rückkehr berichtet haben, blieb fast kein Auge trocken. „Ich bin zwar zu Hause in meiner gewohnten Umgebung aber ich hab mich verändert und so viel erlebt. Die Leute sind aber alle gleich geblieben. Ich fühle mich, als ob ich hier jetzt nicht mehr rein passe.“
„Wenn mich jemand fragt, wie die Reise war, lache ich nur. Wie will ich jemanden in 5 Minuten erklären, was ich in einem Jahr an Lebenserfahrung gewonnen habe.“
„Wie will ich jemals wieder einem 9-7 Job nachgehen, nachdem ich so viel erlebt und gesehen habe und einfach nur frei war.“ „Als ich zurück geflogen bin war es, als würde ich meine Heimat verlassen. Ich hab nur geweint, weil ich wusste jetzt ist es vorbei.“
Die Worte der Reisenden haben uns alle sehr zum Nachdenken gebracht und für viel Gesprächsstoff danach gesorgt.
Ich empfehle jedem diesen Film anzugucken.

Nachdenkliche Grüße
Nadine

lustiges Hostel

DSC_0020 (FILEminimizer) DSC_0001 (2) (FILEminimizer) DSC_0001 (FILEminimizer)

Moschee

DSC_0002 (FILEminimizer) DSC_0003 (2) (FILEminimizer) DSC_0004 (FILEminimizer) DSC_0006 (FILEminimizer) DSC_0007 (2) (FILEminimizer) DSC_0008 (FILEminimizer) DSC_0009 (2) (FILEminimizer) DSC_0010 (FILEminimizer) DSC_0012 (FILEminimizer) DSC_0015 (FILEminimizer) DSC_0016 (FILEminimizer)  DSC_0017 (FILEminimizer)

Wohnzimmer im Hostel

DSC_0017 (2) (FILEminimizer)DSC_0018 (2) (FILEminimizer)

I’m walking….

Sonntag, 26.04.2015

…durch ganz Melaka den ganzen Tag mit 2 deutschen Mädels bei Sonne. Französischer Flair, sauberer Fluss, kleine Gassen, Sonne, Blumen, gepflegte Stadt, Windmühlen, Piratenschiffe, Marineflugzeuge, Gemälde an den Mauern und ein Eiskaffee am Fluss. Was will man mehr ? Der Tag verging sehr schnell.
Abends haben wir alle vom Hostel lecker Buffett gegessen.
Danach auf dem Nachtmarkt meine Mutprobe: probieren der Stinkfrucht „Durian“. Jeder hier muss es ein mal mit machen und mein Tag war gekommen. Beschreibungen wie: schmeckt nach Kuhscheiße, Furz, usw. und Warnvideos schreckten mich ab, aber ich kam nicht drum rum. Die Frucht ist sogar teilweise verboten, wegen dem strengen Geruch. Es schmeckte total ekelig, aber war noch auszuhalten und ich hatte endlich meinen „soll“ erfüllt 😛
Um 10 Abends erneut bei einer geführten Radtour des Hostelbesitzers „Horward“ sportlich betätigt. Mit lauter deutscher Partymusik gespielt vom Chinesen, 6 deutsche bei Nacht mit Damenfahrrädern durch Melaka gurken zu sehen, war für die Einwohner sehr belustigend und viele winkten. Die Tour war romantisch, überall waren viele tolle Lichter und bei Nacht ist die liebenswürdige kleine Stadt noch toller.

Sportliche Grüße
Nadine

Melaka

DSC_0002 (FILEminimizer) DSC_0012 (FILEminimizer) DSC_0016 (FILEminimizer) DSC_0024 (FILEminimizer) DSC_0028 (FILEminimizer) DSC_0029 (FILEminimizer) DSC_0030 (FILEminimizer) DSC_0031 (FILEminimizer) DSC_0036 (FILEminimizer) DSC_0038 (FILEminimizer) DSC_0039 (FILEminimizer) DSC_0043 (FILEminimizer) DSC_0045 (FILEminimizer) DSC_0048 (FILEminimizer) DSC_0050 (FILEminimizer) DSC_0052 (FILEminimizer) DSC_0054 (FILEminimizer) DSC_0055 (FILEminimizer) DSC_0056 (FILEminimizer) DSC_0069 (FILEminimizer)
CIMG7654 (FILEminimizer) CIMG7658 (FILEminimizer)

Melaka bei Night

CIMG7659 (FILEminimizer) CIMG7661 (FILEminimizer) CIMG7665 (FILEminimizer) CIMG7671 (FILEminimizer) CIMG7673 (FILEminimizer) CIMG7674 (FILEminimizer) CIMG7675 CIMG7678 (FILEminimizer) CIMG7680 (FILEminimizer) CIMG7685 (FILEminimizer) CIMG7687 (FILEminimizer) CIMG7692 (FILEminimizer) CIMG7700 (FILEminimizer) CIMG7702 (FILEminimizer) CIMG7708 (FILEminimizer) CIMG7711 (FILEminimizer) CIMG7717 (FILEminimizer)

 

A Backpackers Life

Da ich mich seit einigen Wochen in diesem Lebensstil befinde, beschreibe ich nun mal für Außenstehende das Leben eines Backpackers:

Mich erinnert es an ein Festival oder eine Klassenfahrt ohne Lehrer:

  • man tut worauf man Lust hat
  • man hat absolut kein Zeitgefühl: „welcher Tag ist heute?“
  • man guckt nicht auf die Uhr und isst, wenn der Magen knurrt
  • einige spielen mitten am Tag Bier-Pong oder Flunkyball
  • das Grundnahrungsmittel vieler Backpacker ist Bier oder Goon 🙂
  • das ganze Hab und Gut passt in einen Rucksack und die Leute haben ihr Leben mit ca. 10kg auf dem Rücken
  • es ist scheiß egal wie man aussieht (Schminken und Haare machen wird überbewertet), es interessiert eh keinen
  • man steht auf wann man will und tut dann wonach einem ist (Pläne gibt’s in den meisten Fällen nicht)
  • Wildfremde werden in kurzer Zeit zu Freunden
  • Backpacker vertrauen sich gegenseitig und halten zusammen
  • mit einer Gruppe Backpackern lässt es sich super feiern
  • Backpacker probieren (fast) alles an Essen und Trinken und es ist egal was es ist
  • Backpacker sind minimalistisch
  • Backpacker sind sehr kreativ, weil sie meistens kein Geld haben
  • es ist egal was man für ein Hostel hat, hauptsache ein Bett
  • Waschmaschinen werden überbewertet (Wozu gibt’s Duschen und Duschgel?)
  • Das Unerwartete wird zum Normalfall
  • Backpacker lassen sich treiben und wissen oft nie, wo sie nächste Woche sein werden
  • Backpacker sind sehr spontan und offen für (fast) alles

10459111_805277882893407_9034769331864099848_n

Hello beautiful Melaka

Samstag, 25.04.2015

Ich will einfach nicht glauben, dass es hier gefährlich ist. Der Besitzer vom Luxushotel lud mich zum Frühstück ein als ich mal wieder WLAN schnorrte und 5 Leute erklärten mir ungefragt ganz genau den Weg nach Melaka. Das englisch der Menschen hier ist super und meine Hotelbesitzer haben sich ganz nett verabschiedet.
Ich fragte 10 Leute und 5 sagten es gäbe keinen direkten Bus nach Melaka und die anderen 5 waren anderer Meinung. Leider konnte man das auch nicht googlen, weil sowas nicht im Internet steht. Also mit dem Taxi wieder an Busbahnhof und erfahren, dass ich den Bus zum gleichen Zwischenstopp von gestern nehmen muss und von dort weiter. Zum Glück ist der Transport hier billig.
Die Leute im Bus waren so herzlich, redeten alle mit mir und der Busfahrer machte Witze über die Sicherheit hier. Dann entstand eine Diskussion, ob Malaysia sicher ist und sie einigten sich auf: man muss aufpassen. Die Tochter einer Frau studiert seit 7 Jahren in Konstanz und so war sie auch schon in Deutschland.
Fazit: Strecke Port Dickson – Melaka 1 und halb Stunden
Port Dickson – Serambang 1 und halb Stunden – Melakka 2 Stunden also über 2 Stunden verloren.
Von Melaka bin ich richtig begeistert. Das Hostel ist perfekt, groß, kleine Gänge in denen man sich verlaufen kann, es hat 3 Chilllounges und eine Dachterrasse, free Kaffee, Frühstück, Wasser und der Besitzer ist so cool, dass er mit uns eine kostenlose Fahrradtour durch die Stadt gemacht hat. Melaka hat einen französischen Flair, einen tollen Fluss, ist groß und trotzdem ruhig. Die Tour zu 4. mit alten Damenfahrrädern war super schön.
Zu 12. waren wir dann in einem guten indischen Restaurant essen und die Leute vom Hostel sind super nett. Es waren auch 5 deutsche Mädels da und eine kommt zufällig aus Bad Teinach (nur wenige Km von uns weg) und wir kennen die gleichen Leute :D.
Danach sind wir ewig über den schönen Nachtmarkt gelaufen was zu 12. nicht gerade einfach ist, wenn so viel los ist 🙂
Zum gemütlichen Ausklang saßen viele Leute auf der Dachterrasse bei einigen Bier zusammen.

Freudige Grüße
Nadine

Da bin ich nun

IMG_7881[1]

bestes Hostel auf Erden 🙂
DSC_0137 (FILEminimizer)

Fahrradtour

DSC_0145 (FILEminimizer)DSC_0143 (FILEminimizer)DSC_0144 (FILEminimizer)DSC_0146 (FILEminimizer)
Autoaustellung
DSC_0141 (FILEminimizer) DSC_0142 (FILEminimizer) DSC_0150 (FILEminimizer) DSC_0152 (FILEminimizer) DSC_0153 (FILEminimizer) DSC_0154 (FILEminimizer) DSC_0155 (FILEminimizer) DSC_0159 (FILEminimizer)

DSC_0147 (FILEminimizer)

DSC_0161 (FILEminimizer)

DSC_0165 (FILEminimizer)

Fluss von Melakka

DSC_0172 (FILEminimizer) DSC_0175 (FILEminimizer)

DSC_0171 (FILEminimizer)

Kirche

DSC_0176 (FILEminimizer)

Essen mit allen vom Hostel

DSC_0181 (FILEminimizer)

Kugeleis

 

Die Gesichter beim Probieren der ekeligen Stinkfrucht DurianDSC_0188 (FILEminimizer)

Karaoke dieser Gruppe auf dem Markt

DSC_0197 (FILEminimizer)

Gebäck

DSC_0198 (FILEminimizer)

Chillen auf der Tachterrasse

DSC_0199 (FILEminimizer)

Anyone out there? (Port Dickson)

Bilder von gestern drin

Freitag, 24.04.2015

Früh morgens hat mich Gado zum Busbahnhof gefahren und dieser ist total cool. Es sieht aus wie auf dem Flughafen, hat Gates, Terminals, Bildschirme, Lautsprecherdurchsagen und ist super organisiert.
Pünktlich um 9 war „boarding“ und der Bus war neu und luxeriös und die einstündige Fahrt für 2,50€ günstig. Vom neuen Busbahnhof aus, fand ich schnell den Bus nach Port Dickson. Dass ich die Einzige im großen Reisebus war, hat mir schon nichts Gutes verheißen.
Nach der einstündigen Fahrt angekommen, zeigte ich einem Taxifahrer das Hostel in der Karte, das ich im Internet rausgesucht hatte, aber nicht buchen konnte. Ein wenig geschockt darüber war ich, als er sagte, das gäbe es nicht mehr und in der ganzen Stadt hätte es keine Gästehäuser oder Hostels. Er fuhr mich zu einem total überteuerteren Preis zum Strand wo ich mich durch einige Hotels fragte. Entweder waren diese viel zu teuer, hatten kein WLAN oder sonst was. Nach ewiger Suche kehrte ich zum ersten Hotel zurück. Die Besitzerin sprach gutes englisch, war nett, gab mir 3 Zimmer zur Auswahl und sagte ich solle mir das Bad vorher anschauen. Für 10€ die Nacht hab ich zwar kein eigenes Bad und kein WLAN, aber das war mir egal. Dafür gabs ein großes Zimmer mit Meerblick, eine Sonnenterasse und direkte Strandlage. Im ganzen Ort gibts kein WLAN und zum Glück durfte ich mich ins Netz von einem Luxushotel nebenan einloggen, um daheim zu sagen, dass es mir gut geht.
Das doofe ist nur, dass es hier sehr einsam ist. Der Hund ist begraben und ich bin die einzige Touristin, sodass ich angeguckt werde wie ein neongrünes Schaf. Wenigstens sind die Leute nett und fragen das Schaf woher es kommt, usw. Bei der Suche nach einem Bikini, weil ich meinen verloren hatte, wurde ich leider nicht fündig, weil es in einem muslimischen Land wie Malaysia nicht gerade üblich ist sowas zu tragen. Dafür machte mir ein Ladenbesitzer in meinem Alter ein bisschen Angst indem er mir sagte, dass ich allein als Frau vorsichtig sein muss. Auf die Nachfrage hin, ob es gefährlich ist, meinte er: Pass einfach sehr gut auf!
Um mich aufzuheitern, wollte ich es mit Essen versuchen. Der verkokelte Reis und das Eisbrandt-Eis mit Gemüse drin, schafften es leider nicht.
Mit Klamotten hab ich dann gebadet und den Einheimischen beim Bananaboat und Jetski fahren zugeguckt. Das Wetter wurde gut und die Sonne hat mal wieder gescheint.
Ich hab gelesen, dass man hier reiten kann und mich gefreut, aber leider ist das nur am Wochenende möglich.
Das ist nun das erste Mal, dass ich mir eingestehen muss, dass ich eine falsche Entscheidung getroffen habe. Das hätte mir schon an der fehlenden Busverbindung von KL auffallen müssen. Morgen früh gehts aber nach Melaka, wo definitiv mehr los ist.
Um fair zu sein muss ich sagen, dass Port Dickson echt schön ist. Man fühlt sich wie auf einer Insel und der Sand ist weiß, butterweich und das Wasser warm. Ich denke sogar, dass die Stadt ein echter Geheimtipp ist und sich hier in ein paar Jahren Luxushotels aneinanderreihen und Partys ohne Ende gefeiert werden. Bis dahin ist es leider für Leute die Anschluss suchen nicht geeignet, aber wer seine Ruhe haben will ist absolut richtig.
Das Abendessen versuchte ich in einem anderen Restaurant, wo es leider wieder nur angebrannten Reis gab.
Mit der Vorfreude auf Melaka schlief ich ein.

Port Dickson Grüße
Nadine

Busbahnhof KL

DSC_0115 DSC_0117 DSC_0119 DSC_0122

Bus

DSC_0123

Busstation Seramban

DSC_0125 DSC_0126

2. Bus

DSC_0127

Port Dickson

DSC_0128 DSC_0131 DSC_0132

IMG_7862 IMG_7863 IMG_7864 IMG_7869

IMG_7872 IMG_7873

Autogramm im Zimmer (erlaubt)

IMG_7877

Mein Zimmer

DSC_0135