Do I ever see my destination?

Freitag, 01.05.2015

Euch allen in Deutschland einen schönen 1. Mai und einen tollen Feiertag 🙂
Noch 5 Tage und dann wird es ernst. Da ich mich immer aufs Reisen und neue Städte und Länder freue, fiel mir das Aufstehen um 5 nicht schwer. Vor meiner Zimmertür fand ich einen Abschiedsbrief vom Hotel mit der Nummer von der Rezeption. Da wieder ein starkes Unwetter mit heftigem Regen herrschte, rief ich kostenlos die Rezeption an und bestellte ein Auto. Dieses parkte direkt vor meiner Tür und brachte mich die paar Meter trockenen Fußes zur Rezeption. Von dort aus ging es zum Pier und dann mit der Fähre nach Mersing.
Bei der Hinfahrt sagten mir die Leute im Reisebüro, dass um 11 immer ein Bus nach Singapur fährt. Leider war dem nicht so und nach einer halben Stunde Gefrage und viel Rennerei, buchte ich einen Bus in eine andere Stadt von wo aus es weiter gehen sollte. Der Mann, Mitte 70 der neben mir saß war Engländer und in Tioman hängen geblieben und hat nochmal geheiratet. Mit ihm philosophierte ich die ganze Fahrt über das Leben, Reisen und vieles mehr und wir hatten tolle Gespräche.
Er zeigte mir anschließend in welchen Bus ich einsteigen muss. Es gab kein Wechselgeld und so musste ich statt 3,40, 5 Ringgit für einen Stehplatz zahlen. Kurze Fahrt, dann Buswechsel. Die wollten mein Ticket nochmal sehen aber das hatte ich nicht mehr. 5 Leute hab ich bekniet und unter Zeugen gesagt, dass ich ein Ticket hatte, aber es half nichts. Es befanden sich auch nur noch 50 Ringgit in meinem Geldbeutel und Wechselgeld gabs auch hier nicht. Nach 10 min. unfreundlicher Diskussion, konnte einer Geld wechseln, ich zahlte nochmal und es ging weiter.
Nach 5 min. Fahrt sind alle aus dem Bus gestürmt und es ging zum Ausstempeln aus Malaysia, dann wieder in einen Bus, 5 min. später an der Grenze angehalten, Zettel ausfüllen, Pass zeigen und Stempel für Singapur bekommen. Ich war nach der ewigen Reise das erste mal so genervt, dass ich auf Deutsch laut vor mich hin geflucht hab. Es ging viel zu langsam und die Beamten waren so unfreundlich und alles kompliziert. Dann wieder in Bus, wieder stehen und nach 5 Minuten raus. Leider hatte ich vergessen einen Screenshot von der Hosteladresse zu machen und musste mich sage und schreibe eine Stunde bei brütender Hitze mit Gepäck durch Menschenmassen kämpfen um WLAN zu finden. Das erste mal hab ich ein Land gehasst bevor ich es richtig gesehen hab.
Eine nette Reiseleiterin erklärte mir den Weg mit dem Bus zum Hostel und das war eine Tortur und hätte ewig gedauert.
Nach weiterer endloser Suche fand ich eine Wechselstube, wechselte mein Geld und bestellte ein Taxi zum Hostel. Das klappte wenigstens gut. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nochmal dort ankomme und war total genervt und hatte schlechte Laune. Das Hostel war aber ok.
Um halb 7 holte mich Doug, ein Freund von unserem Bekannten Jojo von Deutschland mit dem Auto ab. Er ist Engländer und lebt seit einigen Jahren in Singapur und fuhr mich durch die ganze Stadt. Wir waren lecker indisch essen und Singapur sieht super aus bei Nacht. Er zeigte mir die Insel Sentosa Island, viele Reichenvillen, Restaurants und einiges mehr. Die Stadtrundfahrt war super und ich hab viel gesehen und erfahren. Außerdem haben wir Litschi-Martini in einer schicken Reichenbar getrunken und seinen Hund in seiner coolen Wohnung im Hochhaus besucht.
Zurück im Hostel war Party und meine vielen deutschen Zimmerkolleginnen, 2 Österreicher und 2 Australier hatten viel Spaß und ich setzte mich eine Weile dazu bis mir die Augen zufielen.
Fix und fertig schlief ich ein

Singapurische Grüße
Nadine

 

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Indischer Tempel in little IndiaCIMG7890 (FILEminimizer)CIMG7892 (FILEminimizer)

Litschi Martini -leckerCIMG7894 (FILEminimizer)

Doug
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Chillen im HostelCIMG7896 (FILEminimizer)

Effortful Journey to Tioman

Dienstag, 28.04.2015

Um 6 klingelte der Wecker und um 7 stand ich an der Bushaltestelle. Leider kam ewig kein Bus, aber dafür ein Auto (kein Taxi) und der Fahrer bot 3 Plätze an. Silvi: wir finden es gefährlich in Deutschland von einem Kaff ins nächste mit einem mitzufahren den wir nicht kennen und ich steig im gefährlichen Malaysia bei einem wildfremden ein 😀 Ich bin aber günstig am Busbahnhof angekommen.
Mit dem Reisebus ging es 5 Stunden nach Mersing und von dort aus habe ich ein Fährticket für die Insel Tioman gekauft. Ich hab ein Mädel aus Tirol kennen gelernt und zusammen ging es nach dem Mittagessen zum Pier.
Die Leute vom Reisebüro sagten, dass wegen der Feiertage auf der ganzen Insel kein Hostel mehr frei wäre, aber Maria hatte ein Doppelzimmer in einem Luxushotel, das wir uns teilen können.
Prozesse haben die Malayer definitiv nicht erfunden und so mussten wir 5! Stationen durchlaufen, bis wir nach über einer Stunde auf die Fähre konnten.
In der Wartehalle ist was krasses passiert: 3 Männer trugen eine Leiche bedeckt mit einem Müllsack mitten durch die Menschen. Ich hab gedacht ich spinne !
Die Fähre war so stark klimatisiert, dass wir trotz Jacke froren und es herrschte starker Seegang.
Nach 3 Stunden war es geschafft und Tioman erwartete uns mit Traumwetter.
Die Insel sieht tatsächlich aus wie im Film. Ein Traumstrand mit schönem beigen Sand, kristallklares Meer, sauber, viele Palmen und eine richtige Wohlfühloase.
Als wir mit dem Luxusfahrzeug kostenlos vom Pier zum Hotel gefahren wurden, unser Gepäck zur Lobby gebracht wurde und wir einen Gutschein für einen Willkommensdrink erhielten, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus: Pool mit Rutschen, Fitnesscenter, Luxushotel, gepflegte, große Anlage, ruhig, Raum mit Spielen, inkl. Frühstück und vielem mehr. Für 25€ pro Person zwar so viel wie ich für eine Woche Hostel zahle, aber ich bin unendlich froh, mir das zu gönnen. Unser Chalet ist direkt am Strand, Balkon mit Meerblick, direkt am Pool, Minibar, kostenlose Getränke, TV, warme Dusche mit Duschvorhang, Safe, großes, weiches Bett mit Decke, penibel sauber, viel Platz, Klimaanlage und vieles mehr. Seit langem muss ich nicht mehr meine eigene Decke benutzen, kann ohne Flip Flops duschen, brauche kein eigenes Duschgel, kein Vorhängeschloss, hab kein Stockbett, brauche kein eigenes Klopapier, kein teueres Taxi, muss nicht warten bis ich ins Bad kann, muss kein Frühstück suchen und fühle mich wie bei einer Pauschalreise im 5* Hotel.
Das leckere Essen in einem Restaurant bei kühlen Bier haben Marie und ich uns nach der langen Reise verdient und fielen danach überglücklich in die Luxusbetten.

Verwöhnte Luxusgrüße
Nadine

Fähre von Mersing

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Trauminsel Tioman

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Hotellobby

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Luxuszimmer

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