As usual

Montag, 24.05.2015 & Dienstag 25.05.2015

Sophia und ich haben uns nun einen Plan zurecht gelegt, in welcher Reihenfolge wir die Pferde füttern, sodass wir es jeden Tag gleich und vor allem logisch machen. Wir sind dann jetzt immer ca. 1 und halb Stunden damit beschäftigt und das ist ok.

Das erste mal mussten wir beide dann die Kühe füttern. Dazu müssen wir einen großen Rundballen Heu abwickeln und das Heu auf das Auto laden. Das dauert sehr lange, wir müssen 4 mal fahren um alles zu den Kühen zu bringen und das Heu hat komische Widerhaken und setzt sich überall fest. Wir sahen danach aus wie zerrupfte Hühner und man bekommt es nicht mehr aus den Klamotten. Da muss man eine Weile da stehen und in Fitzelarbeit aus den Klamotten und Schuhen raus ziehen, weil das so arg piekst.

Ansonsten war es wie immer und Sophia hat Büsche ausgegraben die abgestorben waren, ich hab Laub gerecht und beide Autos aufgeräumt und ausgeputzt.

Bowie und Keith hatten auch viel Auslauf und es war schönes Wetter.

Sophia und ich haben die Fernsehserie Heartland für uns entdeckt und flippen aus, wenn es im TV kommt. Außerdem hab ich Pancakes und Sophia Bananenkuchen und Schokoladenmousse gemacht.

Mädelsgrüße

Nadine

 

 

Gesundes Essen

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Glückliche Kühe

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Bowie und Keith am Spielen

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Sunny Sunday

Sonntag, 24.05.2015

Wir hatten uns drauf geeinigt ein bisschen länger zu schlafen und etwas später als sonst zu füttern, dass wir wenigstens einen Tag in der Woche ein bisschen länger schlafen können. So ließen wir diesen Sonntag wieder in Ruhe angehen und machten zuerst die Pferde mit dem Futter glücklich.

Das Wetter war schön und wir fuhren nach Benalla um unsere Wäsche in der Laundry im Trockner zu trocknen und gönnten uns anschließend einen Milchshake im MC Donald`s.

Um Resteverwertung zu machen, hab ich alles was ich an Essen gefunden hab, zusammen geschmissen und eine Art Gemüsepfanne gemacht. Tom meinte das sieht aus wie das Futter von Keith und dass er das nicht isst. Als Sophia dann probierte und ganz begeistert war, hat er es dann auch gegessen und sich entschuldigt und hat es total gelobt und gesagt er hätte nicht gedacht, dass Toastbrot in der Gemüsepfanne schmecken kann.

Abends war ich dann das erste mal ganz allein auf der Farm und es war ein bisschen gruselig aber ok. Als Sophia wieder kam, haben wir einen Film angeschaut und sind dann wieder spät ins Bett.

Chillige Sonntagsgrüße

Nadine

No worries

Samstag, 23.05.2015

Tom hat gesagt, dass Wochenende ist und wir den Tag deswegen etwas entspannter angehen lassen können. Da kam dann mal die typische australische Gelassenheit und die „no worrys“ Einstellung durch.

Nach dem Füttern sind wir nach Euroa gefahren um ein paar Dinge für die Tiere einzukaufen und ich hab das erste mal Pie mit Ricotta und Spinat von einer Bäckerei probiert, was sehr sehr lecker war.

Sophia und ich haben anschließend nur noch den Hühnerstall sauber gemacht und das war es an Arbeit für diesen Tag.

So ging der Arbeitstag sehr entspannt zu Ende, aber wir hatten ja auch eine sehr anstrengende Woche hinter uns.

Tom hat Abendessen für uns gekocht und Sophia hat einen Brownie gebacken. So gab es Fleisch mit Nelkenblüten drin, Backkartoffeln, Erbsen und eine sehr leckere Weinsoße.

Als es schon dunkel war, haben wir diesmal zu 3. einen Abstecher in den Pub gemacht und uns wieder die leckeren Bier schmecken lassen.

Wie gestern auch schon gab es zu Hause noch leckere Holunder und Zimt-Vanille Ciders und einen Film.

Weil wir nicht so fertig waren wie die letzten Tage, blieben wir alle länger als sonst wach.

Tiefenentspannte Grüße

Nadine

Freedom for the foals

Freitag, 22.05.2015

Heute war der große Tag: Nach dem Füttern durften die Fohlen endlich auf die Koppel zu den anderen Fohlen. Dazu führten Tom und Sophia jeweils ein Fohlen und ich lief nebenher um sie anzutreiben, falls sie stehen bleiben sollten. Der Weg zur Koppel ist relativ lang und so war es eine spannende Sache. Wenn sich ein Fohlen nicht benommen hätte, hätte es leicht weg rennen können. So musste ich alle Tore die wir passiert haben, hinter uns zu machen und davon gab es auf dem Weg sehr viele. Die 2 Stuten durften zu den anderen Mädels auf die Weiberkoppel und machten alles sehr gut. Als das Koppeltor zu war, bekamen sie die Halfter ab und durften rum toben. Die beiden haben sich gleich mit den anderen Artgenossen verstanden und waren glücklich von nun an eine große, frische Wiese zu haben.

Auch die 4 Hengste machten ihre Sache vorbildlich und liefen brav neben uns her. Die Eingliederung in die Jungs-Gruppe war auch hier absolut kein Problem und auch sie verstanden gleich, wo der Zaun anfängt und hielten Abstand davon. Tom war sehr glücklich, dass alles klappte.

Danach fegte ich die Terrasse, putzte unsere Küche und räumte ein bisschen auf.

Nach dem Mittag sollte ich die Sträucher an den Bäumen um das Haus rum weg machen, die nicht schön aussahen. Diese hatten sehr lange Stachel und trotz Handschuhen piekste ich mich ständig. Da die Heckenschere nicht groß genug war, musste ich die Zweige umknicken und drauf springen, um sie abzubrechen. Gut, dass die Stachel wenigstens nicht durch die Schuhe gingen. In der Zwischenzeit hatte Tom einige große Äste an ein paar Bäumen abgesägt und Sophia und ich luden die halben Bäume mit vereinten Kräften auf das Auto und brachten sie zu unserem Gartenabfall-Feuerhaufen. Manche Äste waren aber zu schwer für uns uns zu groß für das Auto und Tom sägte sie für uns nochmal kleiner. Am Ende sah die Farm noch ein bisschen freundlicher aus.

Wie jeden Freitag war wieder einkaufen angesagt. Mit 2 Autos ging es nach Benalla, wo wir erst in einem Reitladen nach Schuhen für mich suchten, da das mit den nassen Turnschuhen jeden Tag keine Dauerlösung ist. Dort sind wir nicht fündig geworden, aber dafür hab ich in einer Art Baumarkt günstige Gummistiefel gefunden und war total happy darüber.

Im Aldi hat Tom dann gesagt, dass wir wieder einkaufen sollen, was wir wollen und wir füllten den Einkaufswagen mit viel Obst und Gemüse.

Nach dem Ausladen vom Auto auf der Farm, durfte ich dann das erste mal hier auf der Straße Auto fahren (auf der Farm konnte ich ja schon einmal üben). Das links-Fahren klappte gut und Sophia gab die Anweisungen wie ich fahren muss. Es ging zu 2. zum Pub von Violet Town, wir tranken 2 gemütliche Bier und ich fuhr wieder heim. Die erste kleine Fahrt hier ist also gut gegangen 🙂

Zu Hause haben wir dann noch Tiefkühlpizza und Brownie mit Vanilleeis gegessen, Cider getrunken und einen Film geguckt.

Danach konnten wir gut schlafen.

Liebe Grüße von der neuen, glücklichen Gummistiefelbesitzerin

Nadine

 

Morgens beim Pferde füttern

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Fohlen glücklich eingegliedert

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Stachelunkraut

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Bäume auf den Ute aufladen

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Die Sicht aus dem Auto raus war ein bisschen eingeschränkt 😉

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Immer sehr tolle Sonnenuntergänge hier

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Im Pub

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Tiefkühlpizzakreation by Sophia

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New clothes and a lot of soil

Donnerstag, 21.05.2015

Morgens das gleiche Spiel wie gestern: Wecker nicht geklingelt wegen Akku, aber zum Glück um 7 wach gewesen. Innere Uhr funktioniert 😉

Nach dem Füttern haben wir zum letzten Mal die Boxen gemistet, da jetzt alle Pferde draußen stehen.

Wir wollten nochmal die Koppel mit dem Auto abfahren und kontrollieren, ob wir das ganze Unkraut beseitigt hatten. Irgendwie häufte sich das kleine vergessene Zeug und so waren wir nochmal über eine Stunde beschäftigt und hatten eine ganze Autoladung für den Feuerhaufen.

Sophia und ich sind dann nach Violet Town in den OP-Shop gefahren. Ich hatte bisher keine Arbeitskleidung und im Second-Hand-Shop der Gemeinde wurde ich fündig. Für 10$ war ich um eine Jeans, Schal, Pulli und 2 Jacken reicher. Als wir mit der Ausbeute wieder kamen, meinte Tom, dass ich alles absichtlich in rot gekauft hätte um es nicht verlieren zu können. Wenn er sich da mal nicht täuscht 😉

Weil morgen jemand kommt, um neuen Rasen für 2 Koppeln einzusähen, mussten Sophia und ich diese auf Vordermann bringen. Mit Rechen haben wir die getrockneten Sträucherreste zusammen gerecht, eingesammelt und die Erdhügel die vom Durchfahren mit dem Traktor übrig waren, glatt gezogen. Sophia fragte Tom, ob er die großen Hügel nicht mit dem Traktor machen kann, aber er sagte das macht die Koppel kaputt. Da es die Tage davor geregnet hat, war die Erde so fest, dass es viel Kraft kostete diese auseinander zu bekommen. Wir waren schon nach ein paar Minuten fix und fertig und fluchten laut vor uns hin. Außerdem verfängt sich das trockene Gestrüpp und die Zweige in den Metallmistgabeln. Sophia beschwerte sich bei Tom, dass wir das falsche „Tool“ zum Arbeiten hätten. Zusammen macht aber alles umso mehr Spaß und wir lachten, weil die Sonne schon unterging als Tom nochmal kam und meinte, dass wir das schaffen, es sei ja nicht mehr viel. Das Ende war aber nicht in Sicht und wir wussten, wir müssen fertig werden. Das war ein undankbares Geschäft und die Arme und Rücken taten uns weh. Als es dann gerade dunkel war, hatten wir es endlich geschafft. Das Auto-Abladen verschoben wir auf den nächsten Tag, weil wir schon nichts mehr sehen konnten. Wir waren sehr froh es fertig zu haben.

Todmüde und fix und fertig fielen wir nach dem Abendessen ins Bett.

Dreckhügelige Grüße

Nadine

 

Papageien vor dem Küchenfenster

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Schaffe, schaffe,…

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Belohnung: toller Sonnenuntergang

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Big coincidence

Mittwoch, 20.05.2015

Irgendwie hat mein Handyakku einen Schuss und obwohl ich ihn abends voll geladen hatte, war mein Handy am nächsten Morgen leer. Als ich sah, dass es schon hell war, sprang ich aus dem Bett, rannte ins Haus und stellte fest, dass ich nicht verschlafen hatte und es erst 7 war. In aller Ruhe konnte ich dann frühstücken, Kaffee trinken und mich richten, bevor es um 8 zum Füttern ging.

Nach dem Misten ging es wieder zu einer meiner nicht-Lieblingsbeschäftigungen. Drei Mal dürft ihr raten was…

Genau ! Die Koppel war noch nicht fertig und eine Menge Unkraut wartete erneut darauf von uns gezupft zu werden. Mit neuer Motivation ging es ans Werk und wir gaben alles. Im Trockenen waren wir relativ schnell fertig mit der Wiese und froh, kein Unkraut mehr sehen zu müssen. Es war aber Genugtuung dieses auf unserem Feuerscheiterhaufen brennen zu sehen.

Tom hatte inzwischen schon einen Baum in viele Teile zersägt, der bei einem Sturm umgefallen war und den Weg versperrte. Wir rechten die Blätter zusammen, schmissen den Abfall aufs Auto und dann aufs Feuer, sammelten die Holzstücke ein und stapelten sie auf dem Haufen für das Ofenholz das nahm den ganzen Nachmittag und unsere letzten Kräfte in Anspruch. Sophia und ich üben zur Zeit den Ofen im Haus anzumachen – mit mehr oder weniger Erfolg 😛

Heute war ein weiterer großer Tag: Die Fohlen durften auf das Paddock. Dort können sie sich ein paar Tage austoben, bis sie auf die Koppel dürfen. Tom führte die Fohlen nacheinander raus, Sophia lief nebenher und ich blieb beim jeweils anderen Fohlen in der Box und beruhigte es. Da ihnen erst die Mutter und jetzt noch der Kumpel weg genommen wurde, waren die Fohlen natürlich ganz und gar nicht davon begeistert. Ich sollte sie in der Box im Kreis führen um sie abzulenken, aber sie waren alle sehr nervös. Bei 3 klappte es einigermaßen, aber das 4. Fohlen bockte, stieg und rannte um mich rum. Das war das erste Mal, dass ich mich in der Nähe eines Pferdes unwohl fühlte. Ich wusste nicht, ob es für uns beide sicherer ist, ich lasse es los oder halte es fest. Man soll immer auf Schulterhöhe stehen, dass sie einen nicht überrennen oder beim Ausschlagen treffen können, aber das war leider nicht möglich. Ich versuchte alles um den jungen Hengst zu beruhigen und sah nur noch Hufe. Zum Glück ist nichts passiert und ich war froh als Tom und Sophia zurück kamen. Als alle Fohlen glücklich wieder mit den Kumpels vereint auf den Paddocks waren, gaben wir ihnen Heu und Wasser.

Nach Feierabend holte mich Yara von der Farm ab. Wir kennen uns von Deutschland und sie wohnt dort in meinem Nachbarort. Durch großen Zufall haben wir beim Schreiben in Facebook rausgefunden, dass die Farm wo sie arbeitet nur 15 min. von meiner weg ist. Da ist Australien so rießig und wir wohnen quasi „nebeneinander“ ohne es vorher zu wissen. Es gibt einfach immer wieder so mega große Zufälle auf der Welt.

Im Pub von Violet Town unterhielten wir uns bei Gemüse-Pasta und Bier über unsere bisherigen Erlebnisse, die Pferde, die Sprache und unsere Heimat. Die Besitzerin erklärte uns die Tradition von den „Pies“ an Weihnachten, wo denen Yara eins zum Nachtisch probierte. Ich genoss den leckeren Lemon-Cheesecake. Es war so cool, dass wir uns getroffen haben und wir quasselten noch lange nach Pub-Schluss im Auto weiter. Wir hatten so einen coolen Abend zusammen und ausgemacht, dass wir uns noch ein paar mal treffen, bevor sie heim fliegt. Yara leuchtete mir mit ihren Autoscheinwerfern noch eine Weile den Weg, weil es vom Hoftor zu meinem Haus eine Weile zu Laufen ist und es kein Licht gibt.

Glücklich und zufrieden schlief ich sofort ein

Erlebnisreiche Grüße

Nadine

 

Bewappnet gegen das Unkraut mit Keith

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Glückliche Fohlen

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Yara mit unserem Essen

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I`m singing in the rain….

Dienstag, 19.05.2015

Leider hat der Tag mit Regen angefangen, aber beim Füttern hat er zum Glück ausgesetzt und wir blieben trocken. Da ich keine geeigneten Schuhe dabei habe, hat Sophia mir ihre geliehen, aber Turnschuhe halten leider nicht lang das Wassser ab.

Danach haben wir alle Boxen gemistet und die Fohlen dazu in die leeren Boxen gestellt.

Tom und Sophia haben dann die Leihmütter weg gefahren. Diesen werden zusammengemischte Samen von guten Stuten und Hengsten eingesetzt und sie tragen die Fohlen aus. Da die Fohlen ja gestern von den Müttern weg kamen, werden diese nun nicht mehr hier „gebraucht“. Das Einladen in den Hänger klappte gut und weg waren sie.

Ich sollte so lange Beerensträucher auf einer großen Koppel weg machen, weil diese für Pferde giftig sind. Mit dem Auto bin ich die Koppel abgefahren und hab mit einer art Beil die Wurzeln frei gegraben und diese raus gezogen. Bei strömendem Regen war das leider nicht so angenehm, aber ich hatte Hund Bowie dabei der mir Gesellschaft leistete und froh war, dass er rum toben durfte. Der Sträucherhaufen auf dem Auto wurde immer größer und ich brachte die erste Ladung zum großen Feuerhaufen. Da schmeißen wir alle Gartenabfälle drauf und verbrennen diese nach und nach. 3 Stunden später waren Sophia und Tom wieder da und er sagte mir, dass ich Bowie das nächste mal an der Kette lassen soll, wenn niemand auf dem Hof ist, da er aufpassen soll, dass niemand Fremdes auf den Hof kommt.

Nach dem Mittagessen ging es gut gestärkt weiterhin dem Unkraut auf der Koppel an den Kragen. Diesmal zwar ohne Bowie aber mit der Unterstützung von Sophia. Ich bewundere sie wirklich. Sie beschwert sich nie, arbeitet hart, ist top organisiert und hat immer einen Plan. So motivierten wir uns gegenseitg als wir beim Regen auf der Koppel standen, Blasen an den Händen und Füßen hatten, uns die Beine und der Rücken weh taten, und meine Füße wegen den nicht-vorhandenen Gummistiefeln nass waren. Als Pfedemädchen wissen wir ja beide, dass es den 4-Beinern zu Gute kommt und die danach wieder eine schöne Koppel haben und so gaben wir alles, um dem Unkraut Herr zu werden. Da aber kein Ende in Sicht war, hörten wir für diesen Tag erst mal nach ein paar Stunden auf als es dunkel wurde und luden das ganze Zeug auf den Feuerhaufen.

Als wir ins Haus kamen, erzählte uns Tom, dass ein Mann da war und die Spülmaschine repariert hatte. Die ganze Zeit hatten wir von Hand gespült und freuten uns, ab sofort wieder den Luxus der Automatik genießen zu können. Als jemand geduscht oder gewaschen hatte, hat es in der Küche immer laut gegluckert und das ist nun vorbei.

Zum Abendessen hat Tom ganz leckeres Curry für uns gekocht, das wir uns alle schmecken ließen. Zum Nachtisch gab es wieder Eis mit Nutella. Am Holzofen bei Tee konnten wir uns wieder aufwärmen und zusammen guckten wir einen Film an.

Fix und fertig und jeden einzelnen Muskel und Knochen spürend, gingen wir früh ins Bett.

Vom Unkraut träumende Grüße

Nadine

 

Bowie und das Auto

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Ganze Koppel voller Unkraut

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Das Unkraut und ich

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Wenigstens einer hat Spaß im Regen

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Auto voller Unkraut und große Koppel

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Sophia

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