Happy Easter Hike

Sonntag, 27.03.2016

Zuerst einmal wünsche ich euch allen und euren Familien frohe Ostern und ein wunderschönes Fest! Ich hoffe ihr habt alle gute Feiertage und sucht fleißig Ostereier!

Von Ostern haben wir zwar nicht allzu viel mit bekommen, dafür hatten wir einen schönen Tag. Ich nervte die Jungs ständig, dass wir Ostern feiern müssen und wenigstens Schokohasen kaufen, aber die waren nicht so osterlich gestimmt. Jeder machte sein eigenes Frühstück, wobei die Jungs sagten, dass meine Bohnen mit poached Egg ekelig aussahen. Ich fands sehr lecker. Die Mädels die neben uns campten, sagten nicht mal Guten Morgen und waren sehr komisch.
Früh brachen wir auf und fuhren eine Weile zum nächsten Ziel. Die ganze Zeit suchten wir nach einem Klo und es dauerte ewig bis wir eins fanden. Wir sahen, dass der Wasserkanister im Auto ausgelaufen war und alles nass machte. So auch meine Jacke und Kristof`s Kamera. Diese funktioniert jetzt nicht mehr richtig. Sehr ärgerlich.
An dem schönen Aussichtspunkt den wir passierten, konnte man den ganzen Eaglehawk Neck sehen. Das ist eine Stadt mit großen Felsen und Blick aufs Meer.
Durch schöne Landschaften und über grün bewachsene Hügel ging es über eine Schotterpiste tief in den Wald hinein. Unser neues Camp, das „Fortescue Bay“, liegt versteckt im Wald im Tasman Peninsula National Park und wegen Ostern war einiges los. Wir bekamen den letzten Platz und zahlten insgesamt 18$ fürs übernachten. Für weitere 4$ pro Person, gab es 8 Minuten duschen dazu.
Im Wald war es sehr kalt und wir froren alle. Es waren nur zwischen 10-15 Grad, windig und schattig. Deswegen brachen wir gleich zu unserer Wanderung auf.
Wir nahmen uns den Weg zum Cape Hauy vor. Angegeben waren 4 Stunden hin und zurück und ich wunderte mich, warum man für 4,4 km so lange brauchen sollte. Erst ging es am Meer entlang durch den Wald über einen schmalen Pfad. Als ich mich fragte, wann denn die 2,2 km vorbei seien, sah ich auf dem Programm, dass es 4,4 km für eine Strecke sind. Wir trafen einen Bayer in einer Lederhose und sehr viele andere Leute die uns warnten, dass es ein schwerer Weg sei.
Auf halber Strecke fingen Stufen an. Die ganze Zeit mussten wir Stufen rauf- und runter laufen. Richtig warm wurde es leider dabei trotzdem nicht. Unterwegs sahen wir eine sehr giftige Tigersnake (Schlange), die direkt vor uns den Weg kreuzte.
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Der letzte Abschnitt den wir in der Sonne laufen konnten, war der Schönste und Schwerste. Die ganze Zeit ging es sehr steile Stufen aus Stein hoch und man musste aufpassen, wo man hin trat.
Nach 2 Stunden erreichten wir den tollen Cape Hauy. An den Felsen geht es senkrecht runter und man sieht den endlosen, azurblauen Ozean und den blauen Himmel. Wir saßen eine Weile da und genossen die Aussicht. In der Sonne wurde es sogar ein bisschen wärmer. Rasmus startete seine Drone und sorgte wieder für begeisterte Leute.
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Der Weg zurück war nicht weniger anstrengend. Beim Besteigen des Mt Amos sind die Jungs ständig vor gelaufen und mussten auf mich warten und diesmal war es umgekehrt. Die roten und verschwitzten Gesichter sagten alles, aber ich fand den Berg viel anstrengender und hatte diesmal nicht so viele Konditionsprobleme.
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Delfine haben wir auch gesehen
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Nach weiteren 2 Stunden und insgesamt 8,8 km waren wir wieder am Platz und ich freute mich auf die warme Dusche. Leider war diese nochmal eine andere Wanderung entfernt. Ich musste viele Leute nach dem Weg fragen und fast 15 min. den Berg hoch laufen. Mit den letzten Energiereserven und zitternden Beinen schleppte ich mich hungrig dort hin. Die Dusche war versteckt im Wald und viel zu heiß. Als das Guthaben aus war, kam eiskaltes Wasser. Außerdem gibt es nur eine Dusche, keinen Spiegel und man muss auf dem kalten Asphalt stehen. Da dusche ich lieber in der kalten Dusche der Jungs, da weiß ich was ich hab.
Mein Essen schmeckte an diesem Tag besonders, weil wir seit dem Frühstück um 9 nichts mehr gegessen hatten und das Wandern alle Energiereserven aufsaugte. Kristof und Rasmus hatten sogar schon gekocht und gegessen als ich kam, aber ich kochte mein eigenes Essen.
Leider (oder gottseidank) gibt’s am Platz weder Handy- noch Internetempfang. Das bedeutete, dass ich wieder den ganzen Weg zur Dusche laufen musste, um meine Familie zu skypen. Rasmus begleitete mich, weil er das gleiche vor hatte. So saßen wir am Strand und redeten mit unseren Familien. Es war schon dunkel, als ich noch meine Mama skypte und ich stand im Bad, wo es wenigstens ein bisschen Licht gab. Beim Rückweg zum Zelt hatten wir nur die Taschenlampe am Handy. Als plötzlich ein Possum aus dem Busch kam, erschreckten wir uns beide und machten einen Satz zur Seite. Der Rasmus ist so ein Beschützer… Generell hat es hier sehr viele Tiere. Wallabys, Möwen, Enten und vieles mehr kommen neben unser Zelt.DSC_0043 (FILEminimizer)

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Wir krabbelten gleich ins Zelt, weil es immer kälter wurde und schauten wie immer noch einen Film.
Es war schon fast 11 als ein Auto mit lauten Geräuschen angefahren kam. Er fuhr 100 Mal hin und her und sein Auto dröhnte in unseren Ohren. Unsere Nachbarn hauten auf irgendwas ständig drauf, was einen ohrenbetäubenden Lärm machte. Ich schrie ein paar Mal raus, aber das brachte leider nichts. Da campen wir lieber kostenlos und allein. Da stört wenigstens keiner. Unglaublich wie rücksichtslos manche Leute sind.
Müde vom Wandern, schlief ich noch während dem Film ein.

Frohe Ostergrüße
Nadine

The Mountain is calling

Samstag, 26.03.2016

Zu meiner Verwunderung wachte ich ohne Muskelkater auf.
Nach dem Frühstück hatte Rasmus die Idee, schwimmen zu gehen. Bei 15 Grad Lufttemperatur und eiskaltem Wasser sehr erfrischend. Ich wollte keine Memme sein und machte den Spaß mit. Kristof und ich sprangen gleich rein und Rasmus ließ sich Zeit. Das Wasser war total kalt und wir hielten es nicht lange aus. Trotzdem war es lustig und wir waren danach alle wach.
Wir ließen uns Zeit und brachen in Ruhe auf zum heutigen Ziel.
Es ging in das kleine Dörfchen Swan Sea. Das ist sehr touristisch und es hat einige Motels. Die Landschaft war wie immer total toll und das Dörfchen liegt direkt am Meer. Die Jungs kauften Lebensmittel ein und ich lief zur Wäscherei um mal wieder saubere Wäsche zu haben. Waschen und Trocknen kostet 8$, was für Backpacker viel Geld ist. Der Trockner brauchte ewig und wir saßen nur da und warteten. Ich wollte ihn auf machen um zu sehen, ob die Wäsche trocken ist, aber bekam es nicht hin. Rasmus sagte er hätte geschaut und die Klamotten wären noch nass. Da die beiden mich ständig verarschen, glaubte ich ihm nicht und wettete um ein Eis, dass er den Trockner nicht auf bekommen hätte. Leider verlor ich die Wette und bin Rasmus jetzt ein Eis schuldig. Dieses ist in Australien sehr teuer.
Unterwegs kamen wir an Weinbergen vorbei, wo ein kleiner Aussichtsturm war. Dort stiegen wir die paar Stufen rauf, aber oben waren so viele Gitter, dass man fast nichts sah.
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Eine Weile verbrachten wir mit Fahren, bis wir über eine Schotterpiste in den Wald kamen. Die ganze Zeit schüttelte es uns auf dieser Straße ordentlich durch und dann erreichten wir unser Übernachtungsziel.
Ich fühlte mich wie Heidi und es sah original aus wie auf der Alm. Dunkle Berge, grüne Wiesen im Sonnenschein, Kühe und Schafe und alte Hütten mit Brunnen. Die App Wikicamps hatte uns verraten, dass es hier einen kostenlosen Farmstay gäbe. Der Farmer lässt Leute auf seiner Wiese also kostenlos übernachten. Als wir gerade das Camp aufschlugen, kam er und war gar nicht begeistert von uns. Er meinte eigentlich wäre der Platz eher für „Self-contained“ Leute gedacht, also Leute die ein eigenes Klo dabei hätten. Wir könnten eine Nacht bleiben, aber nicht länger, so der grummelige, ältere Mann. Wir wollten sowieso nicht länger bleiben, aber fanden es trotzdem nett, dass er fremde Leute auf seinem Grundstück übernachten lässt.
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Zwei deutsche Mädchen fuhren mit ihrem Auto her und die Jungs stellten sich nett vor. Leider waren die beiden nicht sehr gesprächig und Kristof und Rasmus wurden mit Verachtung gestraft. Die Mädels waren echt komisch…
Es gab eine schöne Grillstelle, wo wir unser Abendessen kochten. Als die Sonne langsam hinter den Bergen verschwand, wurde es kalt und wir verschwanden ins Zelt und guckten wieder einen Film.
Der Actionfilm war total doof, es gab viele Leichen und ich zuckte ein paar Mal ordentlich zusammen. Nächstes Mal gibt’s hoffentlich wieder eine Komödie.

Liebe Grüße von der Alm
Heidi alias Nadine

Hard climb on Mount Amos

Freitag, 25.03.2016

Die Nacht war für mich doof und ich hatte kaum geschlafen. Es fegte ein ordentlicher Wind, welcher das Zelt wackeln ließ und das sanfte Meeresrauschen wurde zum Meerestoben. Die Wellen hörten sich an, als würde ein LKW durch unser Zelt rasen.
Als Entschädigung gabs von Rasmus wieder Pfannkuchen mit Nutella zum Frühstück. Da steht man auch bei 10 Grad gerne auf. IMG_7392 (FILEminimizer)
Rasmus und ich wollten eigentlich zum Sonnenaufgang auf den Berg steigen, aber Kristof war nicht begeistert.
So war es schon 13 Uhr, als wir am vollen Parkplatz standen. Von dort aus, kletterten wir den 454m hohen Mount Amos hoch.
Das Warnschild wies ausdrücklich darauf hin, dass dieser Berg nur für erfahrene Leute mit guter Ausrüstung sei. Gut, dass die Jungs sagten das wir das schaffen. (http://tastrails.com/mount-amos/)
Das erste kurze Stück über Schotter war gar kein Problem und es ging sogar ein kleines bisschen bergab, aber das änderte sich schnell. Da es nicht umsonst hieß man muss den Berg „klettern“, konnten unsere nicht vorhandenen Fähigkeiten getestet werden. Die Felsen waren glatt und man musste teilweise auf allen Vieren krabbeln. Nicht überall konnte man sich festhalten und für mich als kleine Person war es schwierig einen guten Weg zu finden. Das war total anstrengend und ich schwitzte und meckerte vor mich hin. Zum Glück ist der Berg breit und wenn man abrutscht, rutscht man zwar ein bisschen, aber wenigstens kann man links und rechts nicht runter fallen. Meine ganze Kraft musste ich aufwenden. Den Jungs schien es leicht zu fallen und sie spurteten motiviert vorne weg.
Wir mussten trotzdem einige Pausen machen um uns zu erholen. Das Klettern war eine große Herausforderung und ich dachte schon der Vulkan auf Bali war anstrengend.
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Trotzdem: Die Mühen hatten sich gelohnt: nach 2 anstrengenden Stunden hatten wir es an die Spitze geschafft. Man hatte einen sagenhaften Panoramablick über die Wineglass Bay, die anderen Berge und wir entdeckten sogar unseren Schlafplatz. Es war kalt und verschwitzt wie wir waren, froren wir alle. Um gute Fotos mit der Drone zu bekommen, kletterte ich auf einen hohen Felsen. Das war gefährlich und ich hoffte nicht abzustürzen. Rasmus flog einmal mit der Drone um Kristof und mich herum. Das runter kommen von diesem Felsen war nicht einfach und ich schaffte es nicht. Runter Springen wäre zu gefährlich gewesen, weil es rechts steil runter ging. Kristof stellte sich unten hin und ich stieg auf seine Schultern. Eine sehr gefährliche Aktion. Als wir es schafften, klatschten alle anderen Leute Beifall. Auch Rasmus hatte Probleme runter zu steigen, aber er musste es allein schaffen.
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Wir verbrachten über 2 Stunden auf dem Gipfel, aßen Pfannkuchen und machten viele Bilder, bis wir den Abstieg wagten.
Die dicken Wolken am Himmel bereiteten uns Sorge, weil wir vor nassen, glitschigen Felsen gewarnt wurden. Es sei zu gefährlich bei Nässe zu klettern.
Zum Glück zog der Regen weiter. Schwierig war es trotzdem runter zu klettern und sogar noch schwieriger als hoch. Ich rutschte viele Felsen auf dem Hintern herunter, weil man nirgendwo guten Halt hatte. Meine Beine zitterten und wollten mich gar nicht mehr tragen. Manchmal wurde mir ganz anders, als ich die fast senkrechten, glatten Felswände sah, die ich runter sollte. P1080148 (FILEminimizer) P1080050 (FILEminimizer)

Nach viel vergossenem Angstschweiß waren wir nach weiteren 2 Stunden endlich unten und ich freute mich, es geschafft zu haben. Natürlich war ich ein bisschen stolz auf mich und auch die Jungs lobten mich.
Wir fuhren wieder zum gleichen geheimen Platz wie am Vortag. Ich freue mich auf die Dusche, auch wenn sie eiskalt war. Gemütlich aßen wir zusammen zu Abend und ließen den wunderschönen, anstrengenden Tag am Strand ausklingen.

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Wie immer durfte der Film nicht fehlen.

Liebe Grüße vom Mount Amos
Nadine

Honeymoon Bay

Donnerstag, 24.03.2016

Unser erstes Tagesziel war die Honeymoon Bay. Das ist eine tolle, ruhige Bucht wo wir die Aussicht und die Sonne genossen. Das Wasser ist glasklar und man sah kleine Fische.
Überall wo Rasmus mit seiner Drone ist, sorgt er für Aufsehen und für viele Fragen.
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Wir fuhren weiter zum Coles Bay wo es außerdem einen Leuchtturm gibt. Kristof, Rasmus und ich liefen verschiedene, kleine Pfade entlang und genossen die genialen Aussichten. Es ist schön von oben auf das blaue Meer zu schauen und die Natur auf Tasmanien ist atemberaubend.

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Einem Geheimtipp folgten wir auf der Suche nach einer neuen Schlafgelegenheit. Gut, dass das Auto ein Allradantrieb ist. Über eine schmale Sandpiste ging es den Hang herunter und nach zwei Mal verfahren, standen wir an einem perfekten Platz. Daneben im Wald versteckt war das teure Luxushotel „Saffir“.
Kein Mensch war weit und breit zu sehen und wir hatten einen einsamen Strand für uns allein. So gabs wieder Abendessen mit Meerblick und mit dem Hintern im Sand. Vom Zelt aus kann man die Sterne sehen, wenn man die Plane aufklappt. So stelle ich mir einen Campingurlaub vor. Mit dem Meeresrauschen im Hintergrund schauten wir noch einen Film.

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Liebe Grüße vom Tasmanien
Nadine

Evil Tasmanian Devil

Mittwoch, 23.03.2016

Das Wetter war sehr gut, als wir aus dem Zelt krabbelten. Mich weckte der Duft von frischen Pfannkuchen, die Rasmus schon gemacht hatte. Mit Nutella schmeckten diese sehr gut. So ein Luxuscampen.

Wir ließen uns viel Zeit, packten alles zusammen und brachen in Ruhe auf.
In Wikicamps hatte Rasmus einen Platz gefunden wo man Kängurus streicheln konnte und die tasmanischen Teufel sehen. Leider wussten wir nicht, dass es sich dabei um einen Zoo handelte. Dieser kostete dann auch noch stolze 25$ Eintritt. Wir wollten mal schauen, wie der Zoo aussieht und liefen an den Eingang. Dort stand kein Kassierer und die Jungs liefen einfach durch. Ich zögerte noch und wartete. Als nach ein paar Minuten keiner kam, tat ich es den Jungs nach und ging auch rein. So sparten wir uns ingesamt 75$. Diese wären es auch nicht Wert gewesen. Die Nature-World war nur sehr klein und es war gar nichts los. Zuerst schlossen wir uns einer Führung an. Der Pfleger stellte uns den berühmten Tasmanian Devil vor. Das ist ein Beuteltier welches es nur auf Tasmanien gibt. Leider sterben diese langsam in freier Wildbahn aus, weil es eine schlimme Krankheit gibt, die keiner in den Griff bekommt. Die Geräusche die zwei kämpfende Tiere machen, sind unbeschreiblich. Sehr laut und eine Mischung aus Kindergeschrei, Lachen, Katzengeschrei und keine Ahnung was. Die Tiere bekamen Fleisch und stritten darum. Der Pfleger meinte die sind ganz schön gefährlich und außer ihm geht keiner ins Gehege.
Kristof und Rasmus wollten unbedingt ein Känguruselfie. Ich fand es total witzig wie die beiden jedem Känguru hinterher rannten und es zum stehen bleiben bringen wollten. Leider hatte ich keine Kamera dabei, sonst hätte ich das gerne festgehalten.
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faules Wombat

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Tasmanian Devils

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Wir gingen auf die Jagt nach Schnabeltieren, Eulen, noch mehr Tasmanian Devils und Wallabys. Außerdem wurden wir ständig von Enten und Gänsen attackiert.
Auch die sogenannten Carochen sahen wir
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Das war ein Spaß in diesem Zoo und die Jungs hatten ständig Angst, dass wir erwischt werden. Selbst Schuld ! Ihr wolltet keinen Eintritt bezahlen…
Der nächste Stopp war das berühmte „Blow-Hole“. Das ist eine Felsspalte und wenn große Wellen kommen, spritzt das Wasser dort raus. Das sieht faszinierend aus und teilweise ist das Wasser meterhoch. Dort fragten uns Japaner nach dem Weg und unsere Konversation mit diesen war total lustig.

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Auf der Fahrt zum nächsten overnight-Stopp schlief ich seelenruhig vor mich hin. Rasmus und Kristof wollten sich einen Spaß mit mir erlauben, was ihnen ordentlich gelang. Rasmus haute mitten auf der Straße eine Vollbremsung rein, die beiden schrien wie blöd und filmten mich, als ich aufwachte. Ich dachte echt wir hätten einen Autounfall und fand das natürlich gar nicht lustig. Die beiden wurden von mir eine Weile mit Verachtung gestraft bis ich mich wieder ein bisschen beruhigt hatte. Da muss ich mir eine gute Revange ausdenken.
Der nächste Platz sah ein bisschen aus wie ein Campingplatz und es waren sehr viele Leute da. Obwohl es noch nicht mal Abend war, waren fast schon alle Plätze belegt. Leider konnten wir nicht direkt am Strand stehen, aber der Platz im Wald war ok.
An diesem Abend gab es Spagetthi Bolognese für die Jungs und ich machte mir einen Hamburger mit Gemüse statt Fleisch.
Abends wurde es wieder sehr kalt, weswegen wir schon früh ins Zelt krochen und wieder einen Film anschauten.
So ging noch ein sehr toller Tag zu Ende. Ok, bis auf meinen Herzstillstand und Adrenalinschock.

Liebe Grüße
Nadine

Motorbike on the Beach

Dienstag, 22.03.2016

Ich bin mir sicher, dass dieser Campingtrip unvergesslich wird und ich bin froh, mit den Jungs unterwegs zu sein.
Nachts hatte es ein bisschen geregnet, aber es war sehr angenehm. Zu dritt im Zelt war es auch nicht zu kalt. Ich hatte befürchtet, dass ich friere, aber das war gut.
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Wir standen zeitig auf, frühstückten gemütlich und dann hatten wir Spaß am Strand.
Ausgestattet mit zwei Actionkameras, einer Spiegelreflexkamera, zwei Kompaktkameras, drei Smartphones und einer Drone, war das Filmteam perfekt. Außerdem hat Kristof ein Dirtbike. Das ließ natürlich mein Motorradherz höher schlagen. Kristof ist ein Motorcrossfahrer und richtig gut. Mit Vollspeed raste er durch den Sand, machte Wheelis (fahren auf dem Hinterrad) und coole Sprünge. Rasmus und ich filmten und fotografierten fleißig. Wir hatten Spaß wie kleine Kinder und das Wetter war perfekt. Man konnte es gut im T-Shirt aushalten und die Sonne schien.DSC_0011 (FILEminimizer) DSC_0016 (FILEminimizer)IMG_7282 (FILEminimizer) P1060042 (FILEminimizer) DSC_0025 (FILEminimizer)

Kristof fragte mich, ob ich auch fahren wollte. Ich war mir nicht so sicher, weil ich noch nie im Sand gefahren bin, aber er meinte es kann nichts passieren. So schwang ich mich auf die viel zu große KTM und bekam eine Einweisung. Ich fühlte mich wie auf Wolke 7 und hatte unglaublich viel Spaß. Das Schwierige war nur das Umdrehen, weil die Maschine so schwer ist. Vor allem im Sand ist das nicht einfach. So fuhr ich einfach immer ins Meer um zu drehen. Das war so genial. Einmal hatte ich nicht genug Schwung, blieb im Sand stecken und fiel wie in Zeitlupe um. Die Jungs lachten und es passierte nichts. Kristof musste das Motorrad wieder aufheben. Es gab einen kleinen Hügel über den ich drüber sprang – was ein Spaß !

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Wir packten alles zusammen und fuhren ins nächste Nachtlager, das nur wenige Minuten entfernt war. Unterwegs kauften wir ein und Rasmus holte sich ein neues Pärchen Flip Flops.
Das nächste Nachtlager war wieder am Strand und super schön. Es waren fast keine Leute da, bis auf ein Pärchen die zwei Katzen dabei hatten. Ja, richtig gelesen. Die beiden reisen quer durch Australien und haben ihre jungen Katzen dabei. Diese werden immer an der Leine ausgeführt, bzw. dürfen hin laufen wo sie wollen und der Mann folgt ihnen. Rasmus war nicht beliebt, aber auf Kristof hatten es die Katzen abgesehen.
So kochten wir gemütlich zusammen und machten uns auf zu einem Spaziergang über die Klippen. Wir lagen eine Weile auf den warmen Steinen und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen.
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Wir guckten den wunderschönen Sonnenuntergang über dem Meer an. Die Jungs hatten ein Feuer gemacht und es war kuschelig warm davor. Wenn die Sonne weg ist, kühlt es extrem ab und wird feucht und man hält es fast nicht aus. Es war wieder ein total toller Abend. Wir hörten Musik, starrten aufs Meer und tranken von dem guten Alkohol den die Jungs von einer Brennerei bekommen hatten.

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Es war spät als wir uns ins Zelt kuschelten und zufrieden einschliefen.

Grüße vom Campingtrip
Nadine