The hardest part of travelling is coming home

The hardest part of travelling is coming home

Da ich diesen Blog auf keinen Fall aufgeben will und natürlich auch in Zukunft viele Reisen geplant habe, bringe ich euch in Zwischenzeit mal auf Stand. Natürlich ist die meistgefragte Frage: Wie hast du dich eingelebt? Ist es schwierig wieder in den Alltag zu finden?
Für mich persönlich kann ich sagen, dass es viel leichter ist als gedacht wieder im Alltag drin zu sein. Nach ein paar Tagen war die Heimat vertraut, ich weiß mittlerweile wie man unsere moderne Kaffeemaschine bedient, ich kann am Wochenende beim Dorfbäcker Brötchen holen und ich bin mit dem Auto überall wo ich schnell hin muss. Außerdem habe ich wieder zwei Pferde zu reiten (nicht meine eigenen) und habe so auch in der Freizeit eine Beschäftigung. Auch mein Körper kommt wieder zur Ruhe. Ich war ja doch oft krank und hier konnte ich mich von allen Ärzten hier mal wieder durchchecken lassen, Impfungen nachholen etc.
Langweilig wurde es von Anfang an nicht. Gleich am ersten Wochenende nach meiner Rückkehr war bei uns im Ort „Schäferlauf“. Das ist eine Veranstaltung mit viel Tradition, bei der es eigentlich primär darum geht, dass die Schäfer zeigen können, was sie drauf haben. Mittlerweile ist es außerdem ein kleiner Rummel mit Fahrgeschäften und einem Festzelt, wo von Freitag bis Montag etwas geboten ist. Quasi das Highlight alle zwei Jahre im Dorfleben 😉 Der Abschluss bieten am Montag ein großes Feuerwerk und die Schäferlauf-Beerdigung. Keiner wusste, dass ich wieder da bin und so sorgte ich an diesem Wochenende für einige Überraschungen. Ich traf sehr viele Leute wieder die ich lange nicht gesehen hatte und freute mich so viele bekannte Gesichter anzutreffen. Außerdem war Lena auch da und wir konnten an unseren letzten Abend in Bangkok beim Feiern anknüpfen. Es war ein geniales Wochenende mit dem einen oder anderen Bier.
Von Kambodscha aus hatte ich mich für einen Job beworben in der Firma in der meine Freundin Jenny arbeitet. Gleich als ich zurück war hatte ich ein Vorstellungsgespräch und auch kurz darauf eine Zusage. Damit hatte ich nicht gerechnet und so startete ich nur einen Monat nachdem ich Zuhause war, wieder in das Berufsleben. Der Job ist genau das was ich gelernt habe und als Online Medien Managerin im Marketing ist es meine Hauptaufgabe, mich um die Firmenwebsite und um Social Media (Facebook & Co.) zu kümmern. Passt also ja auch zu meiner Tätigkeit als Reisebloggerin. Nach bald 5 Monaten dort kann ich sagen, dass mir der Job super viel Spaß macht. Es ist spannend, abwechslungsreich und ich habe wirklich tolle Kollegen. Mit ca. 500 Mitarbeitern auf der ganzen Welt ist die Firma ziemlich groß und das heißt, dass ich fast täglich Kontakt ins Ausland habe und so auch englisch sprechen kann. Perfekter hätte ich es tatsächlich nicht erwischen können. Ich hatte erwartet, dass es am Anfang anstrengend sein wird, weil ich so viel Neues lerne und sehe und auch schon eine Weile nicht mehr gearbeitet hatte. Wider erwarten war ich aber nicht mal müde und es kam mir vor, als hätte ich nie eine Pause gehabt. Geholfen hat dabei bestimmt auch, dass ich jeden Tag auf der Reise meinen Blog geschrieben habe und auch viel Photoshop und Videobearbeitung gemacht habe.
Und auch sonst läuft es besser als gedacht. Eigentlich hatte ich ja fast ein bisschen Angst wieder nach Hause zu kommen. Bevor ich los gereist bin, habe ich ein Zitat gelesen: „The hardest part of travelling is coming home“ (Der schwierigste Teil vom Reisen ist wieder nach Hause zu kommen). Dieses Zitat hat mich auf meiner Reise fast täglich beschäftigt und ich habe mir oft vorgestellt Zuhause in ein Loch fallen zu können. Dadurch, dass ich einen nahtlosen Übergang zu meinem Job hatte, ist mir das aber zum Glück nicht passiert. Von sehr vielen Reisenden habe ich gehört, dass es schwer ist sich Zuhause wieder einzugliedern, an die Gesellschaft anzupassen und wieder einem geregelten Tagesablauf nach zu gehen. Viele die ich auf der Reise getroffen habe, sind nochmal los gereist, weil sie es Zuhause nicht mehr ausgehalten haben. Außerdem hat man einen viel weiteren Horizont als Leute die noch nicht so viel gesehen und erlebt haben. Teilweise kommt es mir aber auch so vor, als hätte die Reise nie stattgefunden. Zuhause ist alles vertraut wie immer und mir kommt es vor, als wäre die Zeit Zuhause still gestanden als ich weg war. Ich bin manchmal echt schockiert, wenn ich feststellen muss, dass alle jetzt über ein Jahr älter sind, obwohl ich nicht beim Geburtstag war. Oder ich muss mich dran gewöhnen, wenn jemand verheiratet ist, obwohl ich es nicht mitbekommen habe. Auch die verrücktesten Geschichten die ich erlebt habe, kommen mir plötzlich total surreal vor, fast als ob es nur ein Traum war. Wie immer ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Als mich mein Onkel nach 498 Tagen wieder vom Bahnhof holte, kam es mir vor, als hätte er mich gestern dort verabschiedet.
Was ich aber auch feststellen konnte ist, dass ich mich verändert habe. Ich sehe viele Dinge aus einer anderen Sichtweise und es ist schwer für mich die Ansicht mancher Menschen zu verstehen. Ich habe einfach zu viel gesehen und zu viel erlebt, als dass ich derselbe Mensch sein könnte wie vorher. Die ganze Diskussion und die Angst vor den Flüchtlingen sehe ich aus einem ganz anderen Blickwinkel. Ich habe Menschen in Asien gesehen die hatten nichts. Die Kinder mussten auf der Straße leben und hungern. Zu viele Bilder die in meinem Kopf sind, als dass ich sie einfach verdrängen könnte und so tun könnte als hätte ich das nie erlebt. Manchmal denke ich manche Menschen sind so eingefahren in ihrer Denkweise, so starr in dem was sie sagen, dass ich sie am liebsten wachrütteln würde. Ich habe auch keine Lösung für das ganze Flüchtlingsthema. Ich weiß nur, dass man dabei immer beide Seiten betrachten muss.
Außerdem nervt mich dieses „Dorfdenken“ immer mehr. Die Leute haben noch nie was anderes gesehen als ihr Dorf und meinen über alles und jeden eine Meinung zu haben. Darüber werde ich wohl nie hinweg kommen und das ist was das ich einfach nicht verstehe.
Mir ist auch aufgefallen, dass die Deutschen ein eher introvertiertes Volk sind. Natürlich kann man das jetzt nicht auf alle projizieren und ich kann natürlich auch nur von meiner Region reden, aber wenn man die Offenheit der Australier und der Asiaten gewohnt ist und in Deutschland oft in starre Gesichter blickt, ist das befremdlich. So viele Leute sind misstrauisch und haben nicht die Eigenschaft offen auf Menschen zu zugehen. Das finde ich sehr schade und ist ohne Zweifel das was ich unter anderem am Meisten am Reisen vermisse. Es ist einfach tatsächlich so, dass es immer mehr auf bessere Leistungen ankommt und dabei alles andere in den Hintergrund rückt. In Deutschland ist es wirklich so, dass man wenn man allein weg geht, nicht viele Leute kennen lernt. Das ist in den Ländern in denen ich war anders. Da wird man von Fremden angesprochen und gefragt, ob man sich dazu setzen will. So viele Freundschaften mit Einheimischen habe ich auf der Straße geschlossen. Mein Glück war, dass ich im Sommer zurückgekommen bin. Da waren die Leute wenigstens noch ein bisschen besser drauf als jetzt in der grauen Jahreszeit. Ich finde es schade, dass nicht viele Leute zurück grüßen, wenn man ins Wartezimmer oder in den Aufzug kommt und man z.B. auch nicht miteinander redet, wenn man an der Kasse wartet. An so eine Offenheit der Leute gewöhnt man sich sehr schnell.
Das Reisen verändert einen tatsächlich und dass einen keiner versteht der nicht das gleiche gesehen und erlebt hat, kann ja auch gar nicht anders sein. Trotzdem freue ich mich Geschichten über meine Reise zu erzählen und finde es super, wenn sich jemand dafür interessiert. Letztens traf ich mich mit der lieben Barbara zum Abendessen und sie hatte sogar Notizen von meinem Blog gemacht um mich so viel es geht zu fragen. Das fand ich total süß und ich habe mich richtig gefreut sie wieder zu sehen. Eine gute Stallkollegin brachte ein lustiges Zitat: „Es war die ganze Zeit wie von einem Promi zu lesen und alles hörte sich so weit weg an und jetzt steht der Promi plötzlich vor einem. Total komisch.“ Oder meine Ex-Reitlehrerin hat zum Spaß gesagt: „Schade, dass du wieder da bist, jetzt fehlen mir deine Abenteuer als Gutenacht-Geschichten.“ Ich kann es ehrlich gesagt immer noch nicht glauben wie viele Leute tatsächlich meine Abenteuer verfolgt haben und mir Rückmeldung dazu gegeben haben. Was als Tagebuch für die Familie angefangen hatte, wurde zu einem Blog den tausende Menschen lese die ich nicht mal kenne. Wenn mir was passiert ist, dachte ich sogar teilweise: „Ok das war schlimm, aber wenigstens hast du wieder eine gute Geschichte.“ Umso mehr freue ich mich, dass ich immer noch mit so vielen Leuten die ich getroffen habe Kontakt habe. Es ist sehr gut sich auch mit Leuten auszutauschen die wissen wovon ich rede und dabei sind schon viele tiefgründige Gespräche entstanden. Mit Jonas zum Beispiel mit dem wir durch Myanmar gereist sind, oder Quentin (den ich letztens in Frankreich besucht habe) den ich in Thailand kennen gelernt habe, in Laos zufällig im Dschungel wieder getroffen habe und danach in Sydney nochmal. Außerdem haben mich der Australier Jobe und Welshy aus Wales bereits besucht.
Obwohl ich mich gerade in Deutschland (wieder) sehr wohl fühle und froh bin meine Freunde, Familie und meinen Hund um mich zu haben, kann sich bestimmt jeder vorstellen, dass ich das Reisen vermisse. Wenn man einmal diese Freiheit, diese endlosen Weiten, die anderen Kulturen und das Abenteuer spüren durfte, trägt man das immer in sich. Zitat von David, einem Australier:

“You do realise that you now have the TRAVEL BUG for life and you will not be able to cure it.“

(Du weißt schon, dass du jetzt dein Leben lang das Reisefieber haben wirst und du es nicht heilen kannst.) Jedes Mal wenn ich Bilder sehe, wird mein Herz schwer und ich denke daran wie es wäre, jetzt am Strand zu sitzen oder eine aufregende Stadt zu erkunden. Wenn man die ganzen Fotos von anderen Backpackern im Internet sieht, wird man doch ein kleines bisschen neidisch. Natürlich gebe ich zu, dass wenn mir jemand heute ein Ticket schenken würde, ich morgen wieder ganz weit weg wäre.

Wer weiß wann und wie meine nächste Reise sein wird. Auf jeden Fall war diese Reise erst der Anfang und hier werdet ihr noch viel von mir lesen.
Liebe wehmütige Grüße
Nadine

 

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Australia I will miss you !

Mittwoch, 04.05.2016

Da es bis um 9 Frühstück gab, stand ich schon relativ früh auf. Es hatte Müsli, Toast, Säfte und Kaffee und ich genoss dieses mit Meerblick. Das Wetter war super, die Sonne schien, ich hörte das Meer und es hatte um die 30 Grad. Da keiner was sagte, ließ ich mein Gepäck im Zimmer und ich glaube auch nicht, dass da heute jemand eincheckt.
Leider ging mein Rucksack einen Tag vorher kaputt und ich musste immer Angst haben, dass was raus fällt. Ich lief durch ganz Coolangatta um jemanden zu finden, der ihn repariert. In einem Surfshop war ein super netter Mann der eine Zange hatte. Nach über 10 Min. hatte ich wieder einen funktionierenden Reißverschluss und er wollte nicht mal Geld dafür.
Am letzten Tag in Australien musste ich noch einige Dinge organisieren. Ich versuchte nochmal meine Superannuation (wie Riesterrente) zu kündigen, schrieb Postkarten an meine australischen Freunde und beantragte ein Visa für Myanmar. Außerdem überwies ich mein Geld vom australischen aufs deutsche Konto. Hierfür benutzte ich Transferwise. Das britische Unternehmen hat eine Methode entwickelt, wie man kostengünstig Geld zwischen verschiedenen Ländern verschickt. Leider ist mein Tageslimit niedriger als der Betrag den ich überweisen wollte, aber dann muss ich morgen von unterwegs aus den Rest überweisen.
Ich bummelte noch eine Weile durch die Stadt und genoss die letzten gemeinsamen Stunden mit meinem Australien.
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Zum Sonnenuntergang ging ich an den Strand von Coolangatta und konnte richtig schöne Fotos machen.
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Im Mc Donalds holte ich mir einen Wrap und wollte dann noch Geld abheben. Leider gilt das Tageslimit auch fürs Abheben und der Automat gab mir kein Geld mehr. Na super ! Mit 2$ komme ich nicht mehr weit…
Bilder vom Hotel Kumune Resort:
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Im Hostel packte ich noch meine Sachen zusammen und bestellte mir dann ein Uber. Dieses private Taxiunternehmen ist sehr geschickt. Ich hatte einen super netten Fahrer und bezahlte nicht viel.
Da ich grundsätzlich sehr früh am Flughafen bin, hatte ich wieder Zeit und der Schalter war noch nicht mal offen. Ich lernte 2 super nette australische Eltern kennen, die früher auch Backpacker waren. Sie hatten immer noch ihre Rucksäcke von 1990 dabei und ein schlechtes Gewissen ihre 21 und 22 Jahre alten Töchter Zuhause zu lassen, während sie 2 Wochen in Kambodscha sind.
Bei verschiedenen Reisebloggern habe ich gelesen, wie man kostenlos an ein Upgrade für die Businessclass kommen kann. Deswegen war ich dementsprechend schick angezogen, aber hatte meine Jogginghose dabei, falls es nicht klappen sollte. Leider war die Businessclass komplett ausgebucht – wie schade ! Naja, ein Versuch wars wert.
Ich laß nochmal zur Sicherheit die E-Mail mit meinem Visa für Vietnam. Mein Herz blieb stehen: Man muss das Visa ausdrucken. Das war mir nicht neu, weil Lena mit der ich Kambodscha bereise, es mir extra noch gesagt hat. Sie wusste es nicht als sie dort war und musste dann überall nach einem Drucker suchen. Ich ärgerte mich total über mich selbst, weil ich die ganze Zeit noch dran gedacht hatte und Lena mich dran erinnert hatte. Im ganzen Flughafen gab es nirgends einen Drucker. So ein Mist ! Am Gold Coast Flughafen musste ich durch 2 Sicherheitskontrollen. Diesmal wollten sie es ganz genau wissen und das Gerät piepste bei mir. Alle meine Ladekabel, Festplatte, usw. mussten aus dem Rucksack raus und ich musste meine Schuhe ausziehen. Außerdem machten sie einen Sprengstofftest mit mir. Das ist mir auch noch nie passiert. Alle Angestellten waren aber super lustig drauf, es war sonst kein Mensch da und von 3 Leuten bekam ich zu hören, dass ich einen größeren Rucksack bräuchte. Vielleicht ist da was dran?
Das boarding war pünktlich und da ich immer ein paar Euro mehr zahle um einen Fensterplatz zu bekommen, konnte ich auch dieses mal wieder raus gucken. Der Sitz in der Mitte war frei und daneben saß eine super nette Australiern. Diese bekam mit 47 Jahren Frührente und wohnt nun in Ho Chi Minh. Zum Glück hatten wir so lange Zeit, denn natürlich hatte sie mir unendlich viele Insidertipps und sagte mir wo ich vorsichtig sein sollte. Erst letzte Woche hatte sie einen Rollerunfall.
Ich war traurig, Australien verlassen zu müssen und guckte mich nochmal genau um. Die letzten Minuten auf dem 5. Kontinent. Hier hatte ich so viel erlebt. 365 Tage Spaß gehabt, neue Leute kennen gelernt, viele Sachen erlebt, gearbeitet und viele (australische) Freunde gefunden. Dadurch, dass ich hier wie ein Australier gelebt habe fühlt es sich so an, als würde ich mein Zuhause verlassen. Ein neues Kapitel meiner Reise fängt nun an, auf das ich mich natürlich genau so freue. Zum Glück habe ich meine 88 Tage Farmarbeit absolviert und kann zurück kommen und nochmal 1 Jahr hier leben und arbeiten. Das wird also nicht das letzte Mal in diesem Land sein.
Beim Starten machte das Flugzeug komische Geräusche und ich war stolz auf mich, dass ich nicht gleich in Panik ausbrach. Das Geräusch war ohrenbetäubend. Außerdem blieben die Anschnallzeichen eine Stunde lang an und auch die Stewardessen standen nicht auf. Sehr lange stieg das Flugzeug und erreichte ewig die Flughöhe nicht. Das war natürlich wieder nicht sehr förderlich für meine Flugangst. Ausnahmsweise hatte ich aber keine schwitzigen Hände. Es wird besser, hoffe ich. Da es 10 Uhr Abends war und ich schlafen wollte, schmiss ich mir eine meiner Wunderpillen gegen die Angst beim Fliegen ein. Bevor ich darüber nachdenken konnte, fiel ich in einen tiefen Schlaf.

Liebe Grüße das letzte Mal aus Australien
Nadine

bye bye

Dienstag, 03.05.2016

Heute reise ich ein Jahr und 2 Monate 🙂
Mein Wecker klingelte früh, ich packte und machte mich fertig und Adel schlief immer noch. Er geht wohl immer spät in die Arbeit. Da er mit mir noch zum Frühstücken gehen wollte, raffte er sich auf und wir liefen los.
In einem kleinen, gemütlichen Restaurant setzten wir uns in den Garten. Die deutsche Bedienung erzählte uns, dass im Restaurant am Tag davor ein australischer Film gedreht wurde. Ich aß Brot mit Ei, Tomaten und Pilzen und Adel bestellte einen Lammburger. Wir unterhielten uns wieder gut und ich bin froh, dass Adel mein Host ist. Außerdem zahlte mir auch noch mein Frühstück, was mir sehr unangenehm war. Ich weiß ja, dass ich immer Glück hab, aber diesmal hats wieder funktioniert. Meinen Helm, Jacke und Handschuhe fürs Motorrad fahren bin ich nicht los geworden. Ich wusste aber, dass mich meine Fluggesellschaft Tigerair mit dem Helm in der Hand nicht durch lassen würde. In letzter Minute meldete sich eine Frau auf mein Internetinserat und wollte sogar noch 15 Dollar mehr zahlen, als ich bezahlt hatte. Adel nahm den Helm mit ins sein Büro, gab mir das Geld im Voraus und ich hoffte die Frau würde wirklich kommen um ihn dort abzuholen.
Obwohl ich wie immer zeitig dran war, verquatschten wir uns und ich musste noch zur Post um mein Handgepäck zu wiegen. Schock: es hatte wieder 10,5 kg, erlaubt sind 7. Eigentlich wollte ich ja die öffentlichen Verkehrsmittel zum Flughafen nehmen, aber das war nun zu spät. Adel fuhr mit mir mit der Bahn zum Southern Cross und wir verabschiedeten uns nett. Von dort aus musste ich dann den Skybus nehmen, der 18$ kostet. Mit diesem bin ich schon ein paar Mal gefahren, aber das ist einfach zu viel Geld und reine Abzocke !
Wie beim letzten Mal flog ich mit Tigerair. Diese sind wie erwähnt sehr sehr kleinlich, wenn es um Übergepäck geht. Mein großer Backpack war auch zu schwer und ich nahm raus, was ging. Damit war mein Problem nicht gelöst, denn mein kleiner Rucksack war ja sowieso schon zu schwer. Außerdem wollte das automatische Koffersystem wie letztes Mal meinen Backpack nicht durch lassen. Diesmal war aber eine Angestellte da und gemeinsam schafften wir es nach einiger Zeit.
Die Sicherheitskontrollen sind jedes Mal eine Tortur für mich. Da ich drei Jacken, eine Motorradjacke, einen Rucksack und eine kleine Handtasche mitschleppe ist es ein Akt das immer aus- und anzuziehen und den Laptop raus zu wurschteln.
Da man wenn man so viel reist sehr kreativ wird, kam ich um das Zahlen vom Übergepäck rum. Alle meine schweren Bücher und meinen Schlafsack steckte ich in meine Motorradjacke. Somit sah ich aus wie ein Sumoringer und als ob ich 100 kg wiegen würde. Atmen konnte ich so auch nicht gut und war froh als ich durchgekommen war und im Flieger alles ausziehen konnte.
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Diesmal hatte ich mir keinen Platz reserviert und musste am Gang sitzen. Der Flug war angenehm, obwohl es in Melbourne ordentlich windete und das Flugzeug ein bisschen wackelte.
Nach 2 Stunden waren wir an der Gold Goast. Diese empfing mich mit über 30 Grad und Sonne. Mit der App Uber, wo Privatleute als Taxifahrer fungieren, bestellte ich mir einen Fahrer. Dieser war sehr nett und brachte mich direkt ins Komune Beach Resort in Coolangatta. Er trug mir sogar mein Gepäck ins Hostel und ich musste wegen einem Gutscheincode nicht mal was für die Fahrt zahlen.
Für 30$ hatte ich ein Bett in einem 4er Zimmer gebucht. Eigentlich wollte ich nach Surfers Paradise, aber der Weg dort hin wäre 40 Min. gewesen. Das hätte sich für einen Tag nicht gelohnt und die Fahrtkosten wären zu hoch gewesen. In meinem Raum waren ein Mädel aus Kalifornien und eine Angestellte aus Neuseeland. Diese machten nicht viel und so machte ich mich allein zu Fuß auf um Coolangatta zu erkunden. Es war nicht viel los und vieles schloss bereits. Fast drei Stunden war ich unterwegs und guckte mir alles an. Ich fand ein offenes, indisches Restaurant und bestellte mir guten Käse mit Buttersoße und Naan. Der Besitzer war sehr nett und ließ mir sogar den Dollar nach, den ich zu wenig hatte.
Im Hostel, das eigentlich ein gutes Hotel ist, gibt es eine Bar, einen Pool und einen Whirlpool. Da es immer noch warm war und der Whirlpool sowieso beheizt, setzte ich mich da rein und genoss die Stille. Im Hotel ist nämlich nichts los und man muss nach Leuten suchen.
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Der letzte Abend in Down-Under war also nochmal schön und ich bin gespannt was mich morgen erwartet.

Liebe Grüße aus dem Whirlpool
Nadine

Running Spätzle and last day in Melbourne

Montag, 02.05.2016

Das Geburtstagskind Martin wünschte sich Pfannkuchen ans Bett. Da ich ein lieber Mensch bin, erfüllte ich ihm diesen Wunsch, obwohl er noch schlief. Ich musste früh aufstehen und auschecken. Martin kam in die Küche als er wach war, umarmte mich und bedankte sich total oft. Er hätte damit nicht gerechnet, so seine Aussage…
Mit dem anderen Deutschen den wir kennen gelernt hatten, Alex, wollten die Jungs und ich Käsespätzle machen. Bis diese in die Gänge kamen musste ich schon fast wieder gehen. So skateten Carl und Kevin in den Supermarkt und kauften alles. Als sie mit analog-Tütenkäse da her kamen, lachte ich sie aus. Mit Schmelzkäse mache ich keine Käsespätzle, so viel steht fest. Da wir keine Waage hatten, musste alles Pi mal Auge gehen. Ich war der Meinung eine Kaffeetasse fasst 250 ml. Alex meinte ich soll ein großes Glas nehmen und dann hab ich die richtige Menge. Wir hatten 1 kg Mehl und irgendwie war das Wasser zu viel. Der Teig lief nämlich davon. So mussten wir Spätzle aus flüssigem Teig machen. Alex hatte die Idee, Löcher in eine Dose zu machen, sodass wir eine Spätzlepresse haben. Das funktionierte mit der flüssigen Masse nicht so gut. Leider sahen die Spätzle auch dementsprechend aus. Ich joggte zum Supermarkt um richtigen Käse zu kaufen. Jeder von uns durfte mal pressen oder schaben und wir hatten viel Spaß. Die fertigen Käsespätzle sahen mehr aus wie Kartoffelbrei, aber schmeckten trotzdem gut. Auch Martin, der Engländer genoss die deutsche Spezialität.
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Leider musste ich mich beeilen, weil ich viel zu spät dran war. Um 4 schloss die Bank und ich saß erst um 10 nach halb in der Tram. Mit meinem ganzen Gepäck war ich stark überfordert und ich hatte meinen Motorradhelm und die Jacke dabei, weil ich es nicht verkauft bekommen hatte. Kurz vor Schluss erreichte ich die Bank. In Australien gibt es sowas wie ein Riesterrentenkonto (Superannuation) und auf meinem Konto hat sich einiges an Geld angesammelt. Dieses wollte ich nun auflösen, um das Geld zu bekommen. Leider ist das gar nicht so einfach. Ich füllte 20 Seiten aus, aber der Mann sagte ich könne das nur von Zuhause aus (also Deutschland) beantragen. So ein Mist ! Warum muss alles so kompliziert sein?
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Über Couchsurfing hatte ich einen Host für die Nacht in der Nähe des Flughafens gefunden. Als ich wartete trank ich einen Milchshake und beobachtete die geschäftigen Menschen in Melbourne. Mit dem Neuseeländer Adel traf ich mich vor der Bank. Es war ein großes Hin und Her bis wir uns fanden. Er ist ein Gentleman und fragte mich gleich, ob er mein Gepäck abnehmen soll. Zusammen fuhren wir mit der Bahn nach Footscray wo er wohnt. Er hat ein kleines Apartment mit Balkon und ich bekam die Couch.
Da er gerne neue Restaurants ausprobiert, gingen wir ins „Lentil as anything“. In diesem Restaurant war ich ja vor ein paar Tagen in St. Kilda schon. Dieses ist vegetarisch und man bezahlt so viel fürs Essen wie man will. Anders als beim anderen Restaurant fanden wir hier ein Buffet vor. Von Linsen, bis Nudeln, Suppe, Brot und Salat bis hin zu Bananenkuchen gab es alles. Das Essen war super lecker und das Restaurant nett. Adel zahlte für mich mit und gab einen sehr fairen Betrag in die Spendenkasse.
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Da wir beide so große Kaffeefans sind, tranken wir einen türkischen Kaffee in einem afrikanischen Restaurant. Dort gab es salziges Popcorn dazu und der Kaffee kam in einer schönen Holzkaraffe. Er war sehr stark, aber schmeckte richtig gut. Das ist richtiger Kaffee ! Seit ich in Australien bin, trinke ich meinen Kaffee auch meistens schwarz.
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Zurück in seinem Apartment machte Adel sich auf ins Fitnessstudio und ich erledigte noch einige Sachen. Nun habe ich nicht mehr viel Zeit in Australien. Als er zurück kam, zeigte er mir sehr viele Bilder und Videos von Neuseeland. Wenn ich das nächste Mal in Australien bin, muss ich dort unbedingt hin fliegen ! Wir hatten einen super lustigen Abend und Adel, der Chef in einer großen IT-Firma ist, reist auch oft beruflich. Er ist sehr intelligent und zeigte mir viele Sachen die er designed hat. Als Mediengestalterin habe ich diese für gut empfunden und er war froh. Er will bald nach Deutschland und ich habe ihm versprochen ich zeige ihm den Schwarzwald. Adel hatte ein Meeting mit Afrika per Skype und ich hörte zu. Das war sehr cool und interessant.
Adel ist großer Fan vom Film „die Welle“ und wir guckten diesen mit englischen Untertiteln an. Es war spät als ich müde von allen Eindrücken auf dem Sofa einschlief.

Liebe Grüße vom letzten Tag im schönen Melbourne
Nadine

1. Mai in Australia

Sonntag, 01.05.2016

Unser Plan war, den Australiern die deutsche Kultur am 1. Mai näher zu bringen. Dazu wollten wir mit einem Bollerwagen (Longboard mit Schnur), Musikboxen, ein bisschen Bier und unseren Wanderschuhen los ziehen. Die Australier haben keinen Tag der Arbeit (day of work) und finden diese Tradition der Deutschen sehr witzig. Eigentlich ironisch, dass man am Tag der Arbeit nicht arbeitet, sondern feiert. Leider tobte draußen ein krasser Sturm und es regnete in Strömen. So mussten wir warten bis fast 2. Kevin und Carl waren plötzlich doch nicht mehr von der Idee begeistert und entschieden sich um. Martin, ein Engländer vom Hostel, und ich zogen allein zur Tramhaltestelle. Dort warteten wir auf zwei deutsche Jungs. Ich hatte in eine Facebookgruppe eine Anzeige gestellt und gefragt wer mit wandert. Wir kauften uns Bier und saßen neben einer Australierin. Diese war super witzig und begrüßte uns mit: „Ich hasse Backpacker.“ Sie meinte, dass sie manche Leute mag, aber Backpacker im Allgemeinen hasst. Außerdem ist in Australien das Trinken von Alkohol auf der Straße verboten. Sie schob unseren Karton mit dem Bier unter die Bank und meinte dann sieht es die Polizei nicht. Sie war besser als Comedy und unterhielt uns richtig gut bis die Jungs kamen. Sari und Nico aus Berlin sind beide Lehrer und wir alle verstanden uns auf Anhieb gut. Jetzt bin ich schon wieder mit drei Jungs unterwegs 😀
Da es schon spät war und wir auch keinen Maiwagen hatten, begrenzten wir unsere Wanderung auf den Weg zum Park. Dort saßen wir gemütlich zusammen und es war total lustig. Das Wetter wurde richtig gut und die Sonne schien Musik hatten wir leider auch keine. Carl hatte mir zwar sein Ipad mitgegeben und ich hatte eine Box, aber die Musik funktionierte im Offlinemodus nicht.
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Leider fegte ein kalter Wind und als die Sonne unterging, hielten wir es nicht mehr aus und gingen ins Hostel. Wie immer waren alle im Gemeinschaftsraum versammelt und Nico und Sari kamen auch noch mit. Wir bekamen Hunger und bestellten Dominos Pizza. Carl holte diese mit seinem Longboard ab, was zum Schießen aussah.
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Nachts kam das Fußballspiel Manchester United gegen Leicester im TV und fast alle Jungs vom Hostel saßen wie gebannt vor dem TV. Mich interessierte das nicht sonderlich, zumal ich keinen Spieler kannte.
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Bis tief in die Nacht waren wir alle zusammen und hatten Spaß. Carl, Kevin und Nico brachen mitten in der Nacht nochmal zum Longboarden auf. Martin hatte am nächsten Tag Geburtstag und um Mitternacht sangen wir ihm ein Ständchen. Als alle im Bett waren und Nico und Sari weg, saßen Martin und ich immer noch da und hatten coole Gespräche. Es war schon nach 5 als ich ins Bett ging.

Liebe Grüße und euch allen einen schönen ersten Mai
Nadine

First Footy-match (AFL)

Samstag, 30.04.2016

Ich weiß gar nicht, warum ich zur Zeit so viel schlafe. Jedenfalls lag ich noch im Bett, als um 11 das Mädel von der Rezeption rein kam. Sie fragte, ob ich wisse, dass ich heute auschecken muss. Verdammt ! Natürlich nicht. Um 10 war eigentlich Checkout und zum Glück sind die im Hostel hier nicht streng. Woanders zahlt man extra. So gab ich nur schnell den Schlüssel ab und schaffte nach und nach mein ganzes Zeug in den Gepäckraum. Mittlerweile bin ich schon im ganzes Hostel rum gekommen. Das Hostel ist immer ausgebucht und wenn ich kurzfristig verlängere ist nie mein Zimmer frei.
Wir saßen alle wie immer gemütlich im Hostel zusammen und ich wollte mit den Jungs Longboarden. Da kamen einige andere mit geschminkten Gesichtern vorbei. Sie sagten sie wollten zum Footy-Spiel und fragten, ob ich mit wolle. Da das seit einem Jahr auf meiner Bucketlist steht und ich unbedingt ein Spiel sehen will, bevor ich gehe, schloss ich mich an. Wir waren 4 Jungs und 3 Mädels und die anderen sind alle von England. Mit der Tram gings an die Southern Cross Station und direkt daneben befindet sich das Ethiad Stadium. Für günstige 25$ erstanden wir Sitzplätze. Wir waren spät dran, kauften noch schnell Bier und suchten uns dann gute Plätze. Schon allein die Kulisse war den Preis wert. Das Stadion fasst sage und schreibe 100.000 Leute und war sehr voll. Ich habe gehört, dass die Spiele nie ausverkauft sind, aber es ist auch viel zu groß. Das Feld beim australischen Football (Footy) ist oval und größer als beim Fußball (Soccer). Nirgendwo auf der Welt ist Footy so groß wie in Australien. Die Spieler in sehr engen Shirts und kurzen, knappen Hosen müssen sich den Football gegenseitig zuwerfen oder kicken und dann ins hohe Tor schießen, das aus 4 Pfosten besteht.
Die Australian Football League (AFL) ist die höchste Spielklasse des Australian Football in Australien und die einzige Profiliga in dieser Sportart. In der AFL spielen derzeit 18 Mannschaften.
Schon der Einmarsch war sehr spektakulär. An der Bande haben animierte Herzen geschlagen und der Sound der Herzen war cool. Als die Spieler kamen, rastete das Publikum aus jubelte. Die Spieler liefen durch eine große Papierwand und nach einem lauten Ton war Anstoß.
Das Spiel war total gut und wir feuerten die Mannschaft von St. Kilda an, weil wir da gerade wohnen. Eigentlich ist der Gegner Melbourne auch die stärkere Mannschaft und führte eine Weile. Jede Halbzeit sollte eigentlich 20 Min. gehen, aber ging ca. eine halbe Stunde. Somit waren wir mit allem drum und dran über 3 Stunden im Stadion. Die Stimmung war gut, aber jeder sagt beim Fußball ist es besser. Ich war noch nie bei einem Fußballspiel im Stadion, deswegen kann ich da nicht mit reden. Der Song von unserer Mannschaft war: Oh when the Saints go marching in… und wir sangen das die ganze Zeit, vor allem als ein Tor fiel. Die Melboune Fans neben uns fanden das nicht so cool, aber das war uns egal. In einer Halbzeit durften die Kinder in ihren Mannschaften auf dem Feld spielen, was ich eine super Idee finde.
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Es war ein spannendes Spiel und St. Kilda führte am Ende die ganze Zeit. Im Endeffekt gewann St. Kilda auch mit 20:15 und wir jubelten und so auch viele Leute im Station. Natürlich wurde danach wieder das Lied unserer Mannschaft gesungen. Das war Gänsehautfeeling und total beeindruckend so viele frohe Fans zu sehen.
Die beiden englischen Mädels mit denen ich unter anderem da war, wollten unbedingt ein Foto mit einem Spieler machen. Wir rannten von Security zu Security und guckten diese mit unserem Hundeblick an, aber überall wurden wir weg geschickt. Wir versuchten alles und ein Mann verarschte uns und schickte uns in die Tiefgarage. Keiner hatte Verständnis für Backpacker-Fans und jeder meinte es ist unmöglich einen Spieler zu treffen.
Ich suchte mir noch was zu essen und die anderen fuhren zurück.

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Im Hostel feierten wir unseren Sieg und saßen alle zusammen. Die anderen gingen Feiern, aber ich war nicht motiviert und blieb im Hostel. Dort war bis tief in die Nacht viel los. Einige spielten wieder Gitarre und wir sangen.

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Das war wie so oft ein total gelungener Tag und ich bin super froh, dass ich die Chance hatte noch ins Stadion zu gehen.

Grüße von den Saints
Nadine