Day off with a ride

Sonntag, 19.08.2018

Fußball auf dem Reitplatz

An diesem Morgen startete der zweieinhalb Stunden Ritt wieder um 7.30 Uhr. Es war noch sehr kalt und dick eingepackt machte ich mich auf den Weg in den Stall. Dabei dachte ich an die Männer im Camp. Ich hatte die Mutter und Tochter vom Vorabend und Emily von der Rezeption auf dem Ritt dabei und ritt Sterni. Eigentlich hätte ich an diesem Tag frei gehabt, aber den Tag hab ich (un) freiwillig verschenkt. Die Familie mag mich als Guide nämlich so, dass sie mich gefragt haben, ob ich an meinem freien Tag trotzdem mit ihnen reiten kann. Da man Gästen ja keinen Wunsch abschlagen will und es auch immer viel Spaß mit ihnen macht, sagte ich zu. Die anderen meinte ich muss das nicht machen, wenn ich nicht will, aber ich machte es. Der Ritt war sehr schön und wir sahen einige Antilopen.


Zur Belohnung brachte mir die nette Tochter eine Waffel vom Frühstück in den Stall, denn die gibt es bei uns nicht.


Den restlichen Tag hatte ich dann frei und konnte mal wieder Blogeinträge nachholen und ein paar Dinge organisieren.
Sonntags spielen die ganzen Namibier immer Fußball auf dem Reitplatz und es machte mir viel Spaß dabei zu zugucken. Es gibt viele talentierte Spieler die woanders bestimmt gute Chancen hätten es weit zu bringen. Da merkt man erst wieder wie gut man es hat in so einem Land wie Deutschland zu leben wo so etwas wesentlich einfacher ist.
Abends fühlte ich mich fast so erholt als wäre ich hier im Urlaub und genoss den Blick auf den wunderschönen Sternenhimmel der hier wirklich einzigartig ist.

Liebe Grüße
Nadine

Get together

Mittwoch, 15.08.2018

Milipap

Das Mädchen ist uns schon am ersten Tag eine große Hilfe im Stall und so waren wir schnell mit den Pferden fertig. Außerdem ist gerade Lisas Freundin aus Deutschland für einen Monat zur Hilfe da und somit sind wir gut aufgestellt. Mit dem Mädel und einer anderen Teenagerin ritten wir eineinhalb Stunden durch die Savanne Namibias. Ich hatte wieder Pewa und wir konnten alle den schönen Ritt genießen.

Mittagessen – Milipap mit Tomatensoße

Am Nachmittag war wieder ein eineinhalb Stunden Ritt angesagt bei dem diesmal auch die Mutter von dem Mädel dabei war. Ich hatte den Ponywallach Omondudu der hier geboren ist. Es war wieder ein toller Ritt und wir quatschten die ganze Zeit.

Nach dem Abendessen wurde ich von meinen namibianischen Nachbarn zum gemütlichen Zusammensitzen eingeladen. Diese kochen sich jeden Abend einen riesigen Topf voller Milipap (Maisbrei) und einen Topf voller Fleisch. Dann sitzen alle auf dem Boden um die Töpfe rum, formen sich Bällchen aus dem Pap, tunken es ins Fleisch und essen das alles mit den Fingern. Das sieht sehr witzig aus und als Vegetariern lehnte ich dankend ab. Es gab Bier und einer rauchte Shisha und wir hatten einen sehr witzigen Abend. Das ist immer wieder schön zusammen zu sitzen. Es war schon spät bis ich ins Bett ging und ich hatte es ja nicht weit.

Liebe Grüße
Nadine

Excited –> next adventure

Es ist wieder so weit!

Es freut mich total, dass ich immer noch täglich so viele Leser habe. Wenn man wieder einem normalen Job und geregeltem Alltag nachgeht, gibt es da natürlich nichts spannendes zu berichten.
Umso besser ist es, dass jetzt die nächste mittelgroße Reise ansteht. Mit 30 Tagen Jahresurlaub muss man gut haushalten und deswegen wurden es 3 Wochen. Durch einen Newsletter hatte ich ein Angebot für Amerika gefunden. Da mir die Westküste mit Jenny im Dezember 2014 schon so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt nochmal in die Staaten. Diesmal sollte es aber die Ostküste sein. Die beste Jahreszeit war schnell aus gemacht. Vroni mit der ich die ersten Wochen auf meiner Reise in Thailand gemeinsam verbrachte, hatte auch Lust auf ein neues Abenteuer. Außerdem schloss sich uns Vronis Kumpel Berni an (beide aus Bayern) und Melli die ich in Australien kennen gelernt hab.
Nach sehr viel Recherche, unendlich vielen Angebotsvergleichen und ein paar Wochen Suche habe ich einen Flug für unglaubliche 441,60 € (hin und zurück) gefunden. Melli hat ihn mir netterweise gebucht, weil ich ohne Internet in Köln fest gesteckt bin. So fliegen wir am 18.05. von Düsseldorf nach New York (Direktflug). Melli fliegt von Berlin nach Düsseldorf und dort treffen wir uns. Der Rückflug geht dann von Miami nach Stuttgart.
Es gibt viel zu organisieren, vor allem weil man schon ein wenig planen muss, wenn man alles in 3 Wochen sehen will. Außerdem braucht man für die USA ein Visa welches ESTA heißt. Bei der Onlinebeantragung muss man sehr viele Daten angeben, einige Fragen beantworten und ein paar Stunden später wird es bestätigt.
Da wir so weit auseinander wohnen, musste die Planung über Skype statt finden. 21. Jahrhundert sei Dank! Den Mietwagen buchten wir also auch via Skype. Da Vroni und Berni nur 2 Wochen bleiben, buchten Melli und ich noch ein anderes Auto für die letzte Woche. Nach dem Motto „man gönnt sich ja sonst nichts“, können wir in Miami mit einem Ford Mustang Cabrio auftrumpfen. Dieser war nur 60€ teurer und wenn man schon so viel Geld ausgibt, kommt es darauf auch nicht mehr an. Aber wenn man schon mal die Wahl hat „oben ohne“ durch Florida zu düsen….
Jetzt sind es noch 4 Tage und die Vorfreude wächst mit jedem Tag mehr. Donnerstag, 18.05. Abends geht unser Flieger in Richtung Big Apple.
Natürlich werde ich hier berichten und bin schon gespannt welche Abenteuer wir so erleben werden.

Aufgeregte Grüße aus dem verregneten Deutschland
Nadine

 

Oben Vroni, dann Melli, Berni und ich

Camden Market and creepy people

Freitag, 10.03.2017

Leider schon der letzte Tag in London, dachten wir als wir aufstanden. Diesmal ließen wir das Frühstück sausen und liefen gleich los.

Nachdem der Vortag so perfekt war, hatten wir diesmal wieder London-Wetter erwischt. Nieselregen und Kälte. Obwohl wir immer noch erkältet waren ließen wir uns die Laune nicht verderben und liefen los.

Unsere Füße taten nach dem Marathon die letzten Tage ordentlich weh und wir wollten einen Faulen machen. Außerdem hatten wir schon alles gesehen was wir sehen wollten. Eigentlich ist das Ticket für den Hop on Hop off Bus nur einen Tag gültig. Da aber bisher niemand unser Ticket abgestempelt hatte, fuhren wir nochmal mit dem Bus. Es war kalt, windig und regnerisch und mir ging es nicht so gut. Wieder ging es keinen Meter voran und wirklich genießen konnten wir die Tour nicht. Irgendwann stiegen wir aus um uns bei einem Kaffee wieder aufzuwärmen.  Ich hatte ein gutes Englisches Frühstück/Mittagessen mit Toast, Bohnen, Spiegelei, Pilzen usw.

Frisch gestärkt ging`s mit dem nächsten Bus nochmal zum Tower of London. Dort sind nämlich die Kronjuwelen die wir unbedingt noch sehen wollten. Der Tower ist sehr beeindruckend und innen ist alles wie ein Museum aufgebaut. Man erfährt viel über die Kriegsgeschichte und die Geschichte der Monarchie. Es ist total schön aufgebaut und man kann nach ganz oben im Tower laufen. Die Kronjuwelen sind sehr beeindruckend und alles schillert und funkelt. Da liegt ordentlich Geld rum, dachten wir uns.

Als wir genug hatten, nahmen wir den nächsten Bus und ließen uns wieder faul durch die Gegend schaukeln. Wir wollten unbedingt noch auf den Camden Market gehen, den mir auch meine Kollegin Lisa empfohlen hatte. Der Busfahrer meinte das sei viel zu weit zum Laufen, aber wir dachten wir bekommen das schon hin. Erstmal liefen wir in die falsche Richtung und fragten einen netten alten Mann wo es hin geht. Auch er sagte es sei viel zu weit zum Laufen. Dieser hatte in Hannover gewohnt und war total gesprächig. Auf dem Weg zum Camden Market kamen wir durch ein sehr armes Viertel von London. Es gab sehr viele Ausländer, Obdachlose und komische Gestalten die von irgendwas zu viel genommen hatten. In diesem Viertel war es sehr komisch und wir waren so wie es aussah die Einzigen Touristen. Als ein Bus an uns vorbei fuhr sahen wir den alten Mann wieder der geradeaus zeigte und freundlich winkte.

Nach einigen Abstechern in verschiedene Läden hatten wir es nach einer Stunde zum Camden Market geschafft. Dort ist sehr viel los und es gibt eine Straße in der ein Krämermarkt ist. Links und rechts hat es viele schön gestaltete Läden, von denen fast alle Souvenirläden sind. Es war die Hölle los und es waren alle möglichen Leute unterwegs: Punker, Rocker, Hippies, Drogenabhängige usw. Auf der offenen Straße wurde hier gedealt. Zum Glück hatte Lisa uns gesagt, dass wir bis zum Ende durchlaufen sollten. Dort kam nämlich der schönste Teil des Markts. Neben dem Kanal ist alles im Quadrat aufgebaut und man kann einmal im Kreis laufen. Auf der obersten Ebene gibt es viele kleine Läden mit selbstgebastelten Sachen und viel Deko. Alles ist mit Lichterketten dekoriert und liebevoll gestaltet. Wenn man die Treppe runter läuft, sieht man so viel Essen, dass man überfordert ist. Es gibt kleine Buden wie auf dem Weihnachtsmarkt und Essen aus allen Ländern die man sich vorstellen kann. Von Griechisch, bis Peruanisch über Indisch und Japanisch ist alles dabei. Die Auswahl ist riesig und wir mussten zwei Mal rum laufen bis ich mich entscheiden konnte. Ich entschied mich für Mac and Cheese (amerikanisch; Makkaroni mit viel Käse) was genial schmeckte. Anna traute sich nicht was von den Ständen zu probieren, aber ein Crêpes ging auch.

Auf dem Rückweg wollten wir eigentlich in einen Pub, aber entweder waren sie zu voll oder wir wurden nicht bedient. Der Rückweg zum Hostel dauerte nicht mal eine halbe Stunde und wir fanden unseren Weg zum Generator Hostel gleich. Unterwegs kaufte Anna sich eine Pizza beim Italiener die sie auf dem Hostelbett verspeiste. Anna schlief schon um 7 ein und mir fiel auf, dass ich beim Umzug ins andere Zimmer meine Kameratasche verloren hatte. Ich fragte an der Rezeption und wir guckten im alten Zimmer. Da war leider nix. Das Fundbüro vom Hostel ist eine kleine Rumpelkammer in die alles rein geschmissen wird. Dann wird schnell die Tür zu gemacht, sodass nichts rausfallen kann. Dort die Tasche zu finden war ein Ding der Unmöglichkeit. Wir suchten eine Stunde lang überall, aber wurden nicht fündig. Die Tasche ist so teuer, dass ich sie auch nicht zurück lassen wollte.

Ich nahm mir vor am nächsten Morgen nochmal zur Rezeption zu gehen, nachdem Schichtwechsel war.

So musste ich mit einem sehr unguten Gefühl ins Bett gehen.

Trotz des vielen Bus Fahrens, sind wir an diesem Tag trotzdem 12,52 km gelaufen.

Liebe Grüße aus London

Nadine

Meeting the Royals

Donnerstag, 09.03.2016

Am zweiten Tag in London wachten wir beide mit einer Erkältung auf. So schlecht war das Wetter am Vortag doch nicht?

Glücklicherweise hatten wir neben meinem Bett zwei Frühstücksmärkchen gefunden. So konnten wir uns am Buffet die Bäuche voll schlagen. Frisch gestärkt gings dann los.

Das Wetter war einfach nur perfekt. Die Sonne lachte vom Himmel, es war warm und keine Wolke war zu sehen. Da wir wussten, dass wir Einiges sehen wollten, das außerhalb von London liegt, kauften wir uns eine Oyster Card. Das ist eine Bahnkarte die man immer wieder mit Guthaben aufladen kann. Quasi eine Prepaid Bahncard. Am ersten Tag hat man eine Flatrate und kann so oft fahren wie man will.

Zuerst fuhren wir nochmal zum Buckingham Palace. Dort findet jeden Morgen um 11 die berühmte Wachablösung (Changing of the Guard) statt. Eigentlich nur der Schichtwechsel der Securitys der Queen, der aber immer zelebriert wird. Wir wunderten uns, warum da so viele Touristen mit ihren Kameras in der Hand vor dem Palast warteten. Anna sagte, dass da bestimmt was Besonderes passiert. Ich tat das ab und meinte, dass das bestimmt immer so eine Attraktion sei. Anna behielt Recht. Die komplette Straße um den Palast waren abgesperrt und überall standen Polizisten. Auch viele Polizeimotorräder waren im Einsatz. Bis plötzlich das Tor aufging. Erst fuhr ein schwarzes, schickes Auto vor und es gab ein Blitzlichtgewitter. Dann ein zweites schwarzes Auto mit der Flagge der Königsflagge auf dem Dach. Und wer winkte da aus dem Auto? Catherine, Duchess of Cambridge auch bekannt als Kate Middleton höchstpersönlich. Und das nur einen Meter von uns weg. Ohne getönte Scheiben oder Sichtschutz. Sie guckte in unsere Richtung und man konnte durch die Scheiben erkennen wie schön sie ist. Wer im nächsten Auto mit königlicher Flagge saß, konnte man leider nicht sehen. Aber dann der nächste Hammer. Im folgenden Auto saß doch tatsächlich und leibhaftig Elisabeth II. DIE Queen. Von der man sonst nur in den Nachrichten hört. Damit, dass auf einmal alle Royals an uns vorbei fahren hätten wir nicht gerechnet. Ich dachte ich schnall ab! So ein verrücktes Ereignis und das am frühen Morgen. Das trieb den Adrenalinspiegel hoch und war richtig krass. Viele Engländer hatte noch nicht mal die Chance die Queen zu sehen… Die Wachablösung hat dann zwar nicht stattgefunden, aber das war uns in Anbetracht der Tatsache, dass wir gerade so wichtige Personen gesehen hatten auch egal.

Stattdessen liefen wir bei „Kayserwetter“ (haha) durch den wunderschönen St. James Park. Dort fand nämlich in einer großen Zeremonie die Enthüllung  des Denkmals für die Veteranen der Kriege im Irak und in Afghanistan statt. Dort waren alle wichtigen Leute des britischen Königshauses vertreten: Prinz Philip (95), Prinz Charles (68) und Camilla (69), Prinz William (34) und Herzogin Kate (35) sowie Prinz Harry (32). (http://www.wn.de/Welt/Leute/2733331-Feierliche-Enthuellung-Queen-weiht-Denkmal-fuer-Veteranen-ein)

Es war ordentlich was los und alles war abgeriegelt. Trotzdem hatte man einen Blick auf das Festgelände. Überall standen Polizisten und es waren Hunde und Pferde im Einsatz.

Mit der Bahn gings weiter ins Wembley Stadion. Die Führung war auch in unserem London Pass enthalten. Diese lohnte sich allemal: wir kamen dort hin, wo sonst nur VIP`s hin kommen. Wir durften auf dem Sitzplatz der Queen Platz nehmen, durften den wichtigsten Pokal im Stadion hochhalten, sahen die Physio Räume und Umkleidekabinen der Spieler und sogar den Presseraum. Das Highlight war definitiv wie ein echter Fußballprofi einzulaufen. Erst sahen wir einen beeindruckenden Film in der Umkleide wie die Spieler einlaufen und dann wurde das große Tor aufgemacht und wir marschierten in Zweierreihen ins gigantische Wembley Stadion ein. Das war sogar für Anti-Sportbegeisterte wie mich ein Highlight.

Danach fuhren wir mit der Tube (U-Bahn) weiter dorthin wo Olympia stattfand. Anna wollte gerne sehen wie es da aussieht und wir hofften, dass man die Anlage besichtigen kann. Als wir da waren, dann leider die schlechte Nachricht: wegen einer Buchmesse ist alles geschlossen. Man sah nicht mal ansatzweise irgendwas und so mussten wir wieder gehen.

Wir fuhren zurück in die Stadt und stiegen am Bahnhof Kings Cross aus. Dort ist das berühmte Gleis 9 ¾ aus Harry Potter. Die Schlange um ein Bild dort machen zu können ist ewig lang. Wie der Zufall es so will, ist direkt daneben ein Harry Potter Fanshop. Die Angestellten vom Shop machen Fotos die man dann kaufen kann. Es ist aber zum Glück erlaubt eigene Fotos zu machen, was wir machten. Es stand ein Mädel vom Shop da die einem den Zauberstab in die Hand drückte und auf Kommando den Schal hoch warf.

Von meiner Kollegin Lisa hatte ich den Tipp für ein gutes Restaurant mit Blick auf die Tower Bridge bekommen. Vom Kings Cross liefen wir Richtung Wasser. Die Sonne ging gerade unter und der Blick auf die Skyline von London war gigantisch. An der Themse entlang zu laufen, den Straßenmusikern zuzuhören und Leute zu beobachten war super schön.

Es war ein ordentlicher Fußmarsch bis wir zufällig am Bubble Waffle Laden vorbei kamen. In Facebook wurde ich in einem Beitrag markiert, weil diese Waffeln aus Japan super lecker aussehen und es die in London gibt. Schon vor der Fastenzeit habe ich beschlossen, das Fasten einmal für diese Waffeln zu brechen. Als wir dann davor standen, konnte ich wirklich nicht nein zu dieser Kalorienbombe sagen. Ich bestellte die Limited Edition mit double Nutella und Ferrero Rocher. Für stolze 6.95 Pound (8€). Da lohnte sich aber jeder Euro, denn die Dinger waren super lecker.

Als wir am Italiener „Strada“ ankamen, wusste ich, dass Lisa nicht zu viel versprochen hatte. Man blickt wirklich direkt auf die Tower Bridge, die beleuchtet absolut genial aussieht. Wir saßen draußen, aber irgendwann wurde es zu kalt und wir zogen nach drinnen um, wo der Blick genauso gut war. Die Pizza schmeckte super und für die Aussicht war es auch nicht überteuert. Es war ein schöner Abend im tollen London.

Da wir eine Tagesflatrate für die Tube hatten, fuhren wir in die Nähe des Hostels und liefen von dort aus zurück. Es waren wieder 18.61km die wir an diesem Tag gelaufen sind und diese merkten wir deutlich. Wir mussten unsere Sachen erst noch vom Gepäckraum ins neue Zimmer schleppen, denn wir hatten das Zimmer wechseln müssen, weil eine Gruppe in unser Altes kam.

So schliefen wir wieder schnell ein und können von einem weiteren schönen Tag träumen.

Liebe Grüße

Nadine

Trouble with travel (London)

Dienstag, 07.03.2017

Da ich noch Resturlaub habe den ich abbauen muss und mich das Fernweh plagt, guckte ich nach Flügen. London war mit 50 € hin und zurück der Günstigste und da ich noch nie in der U.K. war, buchte ich das. Anna meine Kollegin entschied sich spontan mit zu kommen.

Dienstag nach der Arbeit wollten wir uns am Bahnhof treffen. Ein wenig ungeduldig wurde ich schon als Anna 1 Min bevor der Zug fahren sollte noch nicht da war. Sie schrieb ich solle ihr ein Ticket kaufen, sie sei unterwegs. Pünktlich mit dem Zug traf sie in letzter Minute ein. Knapp, aber passt schon…

Wir waren früh am Flughafen und so gabs ne Stärkung im MC Donalds.

Als wir durch den Sicherheitscheck gehen wollten, ging erst mal ganz laut ein Alarm los, weil ich zu langsam durch die Schranke gelaufen bin. Dann musste ich mich einem Test unterziehen, wurde wie ein Schwerverbrecher behandelt und musste noch die Schuhe ausziehen. Dann waren unsere Beutel für die Flüssigkeiten zu groß und der Mann am Check gab uns zwei 1 Liter Beutel. Unsere Beutel hatten 3 und 5 Liter. Das hatte ich bisher auch noch nicht. Wir konnten sehr früh borden und warteten lange im Flieger. Leider saßen wir ganz vorne im Flieger und nicht am Fenster. Also keine guten Voraussetzungen für meine Flugangst. Ich muss nämlich immer ein Platz am Fenster neben den Tragflächen haben, weil da die Turbulenzen nicht so stark sind. Als der Pilot schon vor dem Start ankündigte, dass der Flug wegen „sehr starkem Wind“ und schlechtem Wetter sehr turbulent werden würde, griff ich zu meinen Beruhigungsmitteln. Anna sagte wir würden das hin bekommen und so packte ich diese wieder ein. Leider hatte der Pilot recht und gleich am Anfang schaukelte es ordentlich und die Anschnallzeichen waren lange an. Auch der junge Mann neben mir, der ca. gleich alt war wie ich war alles andere als gechillt. Anna bereute die Entscheidung meine Hand zu halten schnell. Zitat: „Jetzt muss ich mit einer gebrochenen Hand nach London“. Ich konnte nicht mehr richtig atmen und war nach kurzer Zeit nass geschwitzt. Zum Glück war wenigstens Anna total die Ruhe selbst. Dann passierte was das ich so bisher beim Fliegen noch nicht erlebt habe: plötzlich wurde das Flugzeug ganz leise und es hörte sich an, als würde es nicht mehr angetrieben werden. Es war gar kein Widerstand mehr da und machte kein Geräusch mehr. Ich war nicht die Einzige die das bemerkte und alle Leute schauten verwirrt aus dem Fenster. Auch Anna sagte, dass wir schnell absinken. Sie sagte dass wir bestimmt im Landeanflug wären. Beim Blick auf die Uhr wussten wir, dass das nicht sein konnte. Ich fühlte mich wie in einem Film und sah mein Leben an mir vorbei ziehen. Ich bereitete mich schon innerlich auf einen Absturz vor. Wir sanken immer mehr. Nach gefühlten Stunden des Luft anhaltens war mir schon ganz schlecht. Es war immer noch total ruhig und dadurch, dass es draußen dunkel war, auch irgendwie gruselig. Man sah nur die Lichter der Tragflächen blitzen. Es fühlte sich an als würde alles still stehen. Ein Flugbegleiter hatte einen Stift in seinem Wagen der wie Blaulicht blinkte. Das verunsicherte mich noch mehr. Ich dachte dass das bestimmt ein stiller Alarm ist. Er guckte da immer wieder nervös drauf. Irgendwann das erlösende Geräusch. Die Turbinen liefen wieder (oder zumindest hörte man sie wieder). Der Pilot meldete sich zu Wort und sagte, dass wir einige hundert Meter sinken mussten um den starken Turbulenzen zu entkommen. Ich war bis dahin schon fix und fertig mit den Nerven. Das gleiche passierte danach noch einmal. Wie lang können 1:15 h sein ? Als wir im Landeanflug waren, fiel mir ein Felsbrocken vom Herz.

Warum erwische ich immer solche Flüge ? Annas Hand war blau und ich nass geschwitzt. Wir mussten ewig an der Passkontrolle anstehen und dann nochmal an der extra Schlange, weil wir nur den Personalausweis dabei hatten.

Natürlich hatten wir uns vorher informiert und raus gefunden, dass der sogenannte easy Bus die billigste Variante ist um vom Flughafen Gattwick in die Stadt zu kommen. Wir warteten an der Haltestelle, aber nichts passierte. Immer wieder kamen Busfahrer vorbei die wir fragten, ob wir richtig stehen würden. Insgesamt eineinhalb Stunden warten wir und waren total durchgefroren und wollten nur noch schlafen. Dann hatten wir genug vom Warten und wollten den Zug nehmen. Dieser kostete statt 9£ dann schon 15£ (17 €). Wir fragten einen Angestellten, ob das Gleis auf dem wir stehen das richtige sei. Auch die Anzeige sagte, dass wir richtig stehen würden. Der Zug kam und wir sollten eine halbe Stunde fahren. Nach 40 min. in denen wir vor uns hin dösten, fragten wir uns, wann wir endlich da seien. Auch ein anderes Mädel fand das komisch. Ich guckte in GoogleMaps (im Zug gab’s WLAN) und stellte erschrocken fest, dass wir eineinhalb Stunden von London weg waren. Wie konnte das passieren ? Ein junger Mann fragte wo wir hin wollten. Er machte große Augen und sagte, dass es um diese Zeit keine U-Bahnen mehr gäbe. Es war schon nach 1. Er erkläre uns, dass wir den letzten Zug nach Paddington nehmen müssten und von dort aus die halbe Stunde mit dem Taxi. Wir waren total sauer als wir erfuhren, dass sich kurzfristig das Gleis geändert hatte und es nicht durchgesagt oder sonst wie kommuniziert wurde.

Wir stiegen dann in Reading aus und fragten Angestellte wo wir hin müssten. Wegen einer Störung würde unser Zug nicht fahren, so die beiden. Vielleicht hätten wir Glück und der letzte Zug der eine Stunde vorher fahren hätte sollen, würde noch kommen. Die zwei Angestellten waren super nett und sagten wir sollten uns den Fahrpreis von der Bahngesellschaft zurück erstatten lassen. Der verspätete Zug kam glücklicherweise und wir kauften kein neues Ticket. Auch das andere Mädel die nach London wollte kam mit. Die netten Männer beschafften uns einen Platz in der ersten Klasse. Da saßen wir wie die Könige auf den Ledersesseln.

Zum Glück gab’s WLAN und so buchte ich ein Uber (privates Taxi). Als wir in Paddington ankamen, rannten wir rum wie blöd und fanden das Taxi nicht. Wir hatten keine Lust mehr und es ging einfach alles schief. Kein Mensch war mehr auf der Straße unterwegs und es war unheimlich. Wir standen da und wussten nicht was wir tun sollten. Ich fragte Anna: „Meinst du diese Gegend hier ist sicher?“ Anna: „Als ob nicht, wir stehen vor dem Hilton Hotel!“ Da hatte sie allerdings recht. Ständig hielten Taxis an und wir schickten sie weiter. Als wir beschlossen, dass das Uber nicht mehr kommen würde und wir einmal um den Block gelaufen sind, wollten wir ein normales Taxi nehmen. Leider kam dann (wie es der Teufel wollte) keins mehr. Dann wurden mir auch noch 5£ für das Uber berechnet. Irgendwann hielt ein Fahrer an und wir stiegen ein. Die Fahrt kostete uns nochmal 15£ was echt ärgerlich war.

Zumindest hatten wir es dann endlich ins Hostel geschafft und waren fix und fertig. Glücklicherweise gab’s im Generator Hostel eine 24h Rezeption. Das Problem im Hostel ist, dass man mitten in der Nacht im Zimmer nicht unbedingt das Licht anmachen sollte, wenn einem was daran liegt sich noch mit den Zimmergenossen zu verstehen. So stolperten wir in einem unbekannten Zimmer im Dunkeln rum, bis wir unsere Betten fanden und uns umgezogen hatten. Leider hatte ich kein Kissen weswegen ich nochmal den ganzen Weg (der echt lang war) durchs Hostel musste um mir eins zu holen. Es war schon 4 als ich endlich todmüde ins Bett fiel. Morgens noch gearbeitet und jetzt in einem fremden Bett in einem anderen Land. Wie schnell das geht – Europa sei Dank! So haben wir vom Flughafen ins Hotel sage und schreibe 6h gebraucht, für das, dass der Flug gerade mal eine Stunde war.

Bisher kann man übrigens noch mit einem Personalausweis in England einreisen, was sich aber dank Brexit bestimmt bald ändert.

Natürlich schliefen wir nach dieser anstrengenden Reise schnell ein.

 

Liebe Grüße aus London

Nadine

Beautiful Sunrise and Sunset over Bagan

Freitag, 01.07.2016

Obwohl es uns allen schwer fiel, schälten wir uns um 4 aus den Betten um um halb 5 am eBike-Verleih zu sein. Wenn man schon mal so eine Kulisse hat, lässt man sich den Sonnenaufgang natürlich nicht entgehen. Im Dunkeln fuhren wir also zu dem Tempel den uns der junge Mann am Vortag verraten hatte, ich natürlich wieder mit meinem pinken Helm den ich (ganz zum Unverständnis von Lena) schon seit Vietnam mitschleppe. Mit Hilfe einer Taschenlampe kletterten wir die Mauern hoch. Wir ahnten schon, dass es keinen Sonnenaufgang geben wird, weil wir das hier bisher noch nie hatten, aber wir sind Optimisten und stets guter Laune. Jeder träumte so vor sich hin, als langsam immer mehr Tempel erkennbar wurden. Da sah man dann schon, dass sich eine dicke Wolke vor die Sonne schob. Trotzdem hatten wir totales Glück und bekamen einen richtigen Sonnenaufgang zu sehen. Der Panoramablick über all diese vielen Tempel war gigantisch. Allein die Sonne auf all die Pagodas scheinen zu sehen, war das Aufstehen wert. Es versprach ein schöner Tag zu werden und wir saßen lange da und warteten bis sich die Sonne (die wir schon lange nicht mehr gesehen hatten) komplett zeigte.

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Wir hatten alle Hunger und „düsten“ zurück zum Hotel. Da gab es schon Frühstück und wir genossen es total.
Natürlich waren wir trotz Kaffee immer noch müde und legten uns alle wieder ins Bett.
Wir trafen uns um halb 10 um noch ein paar Tempel anzuschauen. Wir fuhren eine schöne Runde und genossen den sonnigen Tag und den blauen Himmel. An einem Fluss machten wir Halt und trafen einen Mann. Dieser ist 51 und reist um die Welt seit er 23 ist. Es gibt kaum ein Land auf dieser Welt das er noch nicht gesehen hat und ich war gleich gefesselt von seinen Geschichten. Was er sagte war sehr inspirierend und ich fragte ihn Löcher in den Bauch. Die anderen suchten zwischenzeitlich nach Bootstickets. Es ist einfach gut sich mit Leuten über Erfahrungen und Länder auszutauschen und zu erfahren wie ein Leben ist das nur aus Reisen besteht. Der Neuseeländer war sehr nett und gesprächig und als die anderen zurück kamen, verabschiedete ich mich nett und er wünschte mir alles Gute. Ich hätte mich noch stundenlang mit ihm unterhalten können.
Die drei hatten Tickets für eine Bootstour zum Sonnenuntergang auf dem Fluss gebucht. Es war immer noch morgens, aber fühlte sich an wie Mittag, weil wir so früh wach waren.
Wir fanden ein nettes Restaurant und tranken einen Kaffee.
Jonas der leidenschaftlicher Golfer ist, hatte gelesen, dass es hier einen Golfplatz gibt. Die Fahrt dort hin war mehr als abenteuerlich. Es ging durch sehr tiefen Wüstensand durch. Unsere eBikes machten wir kurzerhand zu Dirtbikes und fuhren mutig durch den Sand. Jonas landete gleich mal im Dreck und wir lachten ihn aus. Der Sand ist so weich, dass nichts passierte. Lena und ich blieben stecken und Lena musste mich anschieben. Zum Glück sind diese Bikes sehr leicht und ich konnte es immer auffangen, bevor wir hin fielen. Trotzdem hatte das so keinen Wert und Lena lief ein Stückchen nebenher. Wir kamen an einem Luxusresort raus das man so nur aus Filmen kennt. Die Anlage ist riesig, die Gäste können in einem hohen Turm schlafen und es ist überall Luxus pur. Leider verstanden die Rezeptionisten nicht, dass wir nur Golf spielen wollten und so wurde das nichts. Dafür bekam Bianca die typisch burmesische Paste aufgetragen die hier den Leuten (auch Männern) als Makeup und Sonnenschutz dient. Diese wird aus einem Stück Holz gewonnen und die Frau musste alle Kraft aufwenden um die Paste zu bekommen. Ich war neugierig und fragte was denn eine Nacht hier kosten würde. Das günstigste Zimmer würde man für 120 $ die Nacht bekommen und für das Teuerste müsse man über 1.000$ die Nacht zahlen. Da haute es uns doch glatt von den Socken !

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So fuhren wir ohne Golf gespielt zu haben weiter.

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Als wir wieder auf der Hauptstraße waren, versagte wieder Biancas Roller. Zum Glück hatte sie einen Schal dabei und ließ sich von Jonas abschleppen. Sie hielt den Schal und das andere Ende war an Jonas‘ Bike festgemacht. Keine einfache Sache und ein paar Mal mussten sie anhalten. Es ist nicht gerade ungefährlich und irgendwann tauschten die beiden ihre Bikes. Es war ein schönes Stückchen zurück zum Verleih, aber sie schafften es. Dort stellte sich heraus, dass ein Kabel nicht richtig eingesteckt war.
Wir aßen zu Mittag als das Problem behoben war und chillten noch eine Weile.
Pünktlich fuhren wir zurück zum Fluss, wo unser Kapitän bereits wartete. In der Mittagspause hatten wir die Akkus der eBikes austauschen lassen um nicht wieder stehen zu bleiben. Leider zog Lenas und mein Bike nun überhaupt nicht mehr und wir hatten das Gefühl jeden Moment stehen zu bleiben. Die nette Frau vom Boot begrüßte uns und es ging gleich los. Wir hatten das Boot für uns und es gab einen Tisch mit Kaffee und Erdnüssen. So saßen wir da und hielten ein gemütliches Kaffeekränzchen während das Boot gemächlich vor sich hin tuckerte. Es war eine tolle Fahrt, wir sahen wie Kinder im Fluss badeten, Leute ihre Kleider wuschen und andere angelten. Da wird einem Mal wieder bewusst was man selbst für einen gehobenen Lebensstandard hat und die Leute hier glücklich sind, obwohl sie nichts besitzen. Die Häuser die aus Stroh sind, sind so einfach und alle leben gemeinsam unter einem Dach. Das finde ich faszinierend und man sollte so manch einen Jugendlichen aus einem europäischen Land einmal hier her schicken um zu zeigen, dass nicht alles selbstverständlich ist.

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Zum Sonnenuntergang setzte ich mich mit dem Kapitän und einem anderen Mann auf das Dach des Bootes und freute mich, dass die beiden ständig sangen. Bianca zeigte in der Zwischenzeit dem kleinen Jungen der Chefin wie Snapchat funktioniert und die beiden machten viele Grimassen.

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Es war wolkig und somit sahen wir nicht mehr viel von der Sonne, aber die Stimmung auf dem Boot mitten auf dem Fluss war entspannt und wir konnten alle unseren Gedanken nachhängen. Langsam ging es wieder zurück und ich bin froh, dass wir diese Fahrt für 2,50$ pro Person angetreten hatten. Somit hatten wir den Sonnenauf-, und Sonneuntergang an einem Tag gesehen.
Im Dunkeln fuhren wir zum Restaurant bei dem wir Mittags schon zum Kaffee waren. Dieses ist ein vegetarisches Restaurant und so viel Auswahl zu haben bin ich nicht gewohnt. Es war super lecker und alle wurden satt.
Wir gaben unsere Bikes ab und ich holte meine Wäsche. Die Wäsche der anderen war schon früher fertig und wie deren Klamotten waren auch meine noch nass. Ich hängte sie zum Trocknen auf den Balkon.
Bianca verabschiedete sich ins Bett und wir anderen drei saßen auf der Terrasse zusammen. Ich musste bei meiner Bank anrufen, weil ich eine Doppelbuchung auf meiner Kreditkarte hatte. Über Skype ist das Telefonieren sehr günstig und Jonas ließ mich netterweise über seinen Account anrufen. Ich hatte das Gespräch auf Lautsprecher und Jonas und Lena machten sich einen Spaß daraus ständig im Hintergrund zu quasseln. Als die Frau misstrauisch wurde und Jonas dann auch noch sagte: „Toll hast du das alles auswendig gelernt!“, zweifelte sie an der Echtheit des Gesprächs. Sie fragte mich sämtliche Sicherheitsfragen und fragte mich oft, ob das wirklich ich bin. Als Jonas und Lena ruhig waren, glaubte die Dame mir endlich, aber helfen konnte sie mir erst nicht.
Jonas, Lena und ich veranstalteten anschließend eine Zimmerparty. Mit guter Musik, Whiskey und jede Menge Spaß und Gelächter war der Abend perfekt. Wir nahmen unser Lied „I believe in Firpo“ auf und nach langen Überlegungen schickten wir es ihm. Gebannt saßen wir vor Lenas Handy und warteten auf eine Antwort. Ganz Firpo freute er sich total über unser Lied und sah, dass wir viel Spaß hatten. Vielleicht werden wir ja jetzt berühmt, wo doch Firpo nicht unbekannt ist.
Als wir dann schon 24 Stunden wach waren, beschlossen wir nach vielen Bettselfies endlich ins Bett zu gehen.

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Gleich schliefen wir ein und machten aus am nächsten Tag auszuschlafen.

Liebe Grüße von den Tempeln in Bagan
Nadine