Ride The Movies – Universal Studios Orlando

Sonntag, 28.05.2017

Auf den Spuren von Harry Potter, den Simpsons, Shrek & Co.

Für uns begann ein weiterer, genialer Tag mit dem Sonnenaufgang um 6 Uhr. Die Sonne stieg gerade über dem Pool auf, was super schön aussah.


Zum Frühstück gab`s Bagels und Bananen und meinen lang ersehnten Kaffee. Pünktlich um 8 saßen wir im Auto, um in die Universal Studios Florida zu fahren. Universal Studios Florida® (https://www.universalorlando.com/web/en/us/index.html) ist ein echtes Film- und Fernsehstudio, in dem Gäste „auf dem Set“ eines beliebigen, voll ausgestatteten Filmgeländes in ihre Lieblingsfilme und Fernsehsendungen einsteigen können. Die Fahrt dauerte nur 10 Min. und wir waren damit noch vor der Parkeröffnung um 9 Uhr da. Ganz deutsche Pünktlichkeit eben. Leider hatten diese Idee nicht nur wir, denn im Parkhaus „King Kong“, war bereits die Hölle los. Es findet von Freitag bis Montag das „Memorial Day Weekend“ statt. Der Memorial Day (übersetzt Gedenktag) ist ein US-amerikanischer Feiertag, der jedes Jahr am letzten Montag im Mai zu Ehren der im Krieg für das Vaterland Gefallenen begangen wird. Die 20$ Parkgebühren fanden wir happig.
Auch vor dem Eingang tummelten sich ordentlich Menschen. Außerdem hatte am 25.5. der neue Wasserpark Volcano Bay eröffnet. Zuerst muss man wieder durch eine große Sicherheitskontrolle wie beim Flughafen durch. Zum Glück hatten wir unsere Tickets bereits übers Internet gekauft und mussten diese nur noch am Schalter drucken lassen. Der Park hatte seine Türen schon früher geöffnet und vor 9 fanden wir uns schon in diesem riesigen Spielplatz für Erwachsene wieder.
Der Eintritt ist mit 135$ pro Person (ohne Universal’s Islands of Adventure, wo auch die Harry-Potter Welt ist) zwar verdammt teuer, aber wenn man mal in diesem Park war, weiß man auch, warum man so einen hohen Preis zahlt.
Weil dies so beliebt sein soll und wir der Schlange entkommen wollten, besuchten wir zuerst Harry Potter. Bei der Achterbahn „Harry Potter and the Escape from Gringotts“, mussten wir nicht lange anstehen und die kurze Wartezeit wurde nicht langweilig. Man läuft durch die große Marmor-Lobby der Bank und sieht die Goblins bei der Arbeit. Es gibt unzählige Hologramme, die so echt aussehen, dass wir uns fragten, wie das gemacht wurde. Wir bekamen 4-D Brillen und fanden uns in der rasanten Achterbahn wieder. Die 4-D Effekte sind unglaublich gut gemacht. Die Achterbahn ist schnell und man fährt durch gefährlich, unterirdische Gewölbe. Auf dem Weg begegnet man Harry, Ron und Hermine, die täuschend echt aussehen. Man muss dem Zorn der bösartigen Schurken Voldemort und Bellatrix entgehen, sowie Trollen und andere Kreaturen, die zwischen einem stehen, bis man sicher zur Diagon Alley zurück kehrt. Diese Achterbahn voller Effekte und Nervenkitzel, war das erste große Highlight an diesem Tag und auch Vroni und Berni waren so fasziniert wie ich. Wir freuten uns schon mit dem Hogwarts-Express fahren zu können, aber wir erfuhren, dass der Eintritt in den Park „Universal’s Islands of Adventure“ (wo der Hogwarts-Express inkl. ist) nochmal 35$ kosten sollte, die wir aber nicht investieren wollten.
Trotzdem konnte man durch die echten Läden laufen, wo Harry sein Schulzeug kaufte und viele Leute dort zaubern sehen. Die Kulisse ist sehr gut gemacht und originalgetreu.


Mit Adrenalin ging es weiter zur nächsten Attraktion: TRANSFORMERS: The Ride-3D. Hier begleitet man Optimus Prime und Bumblebee dabei die Welt zu retten. In diesem Simulator wo man gar nicht weiß, was Realität ist und was nicht, fällt man Hochhäuser runter, entkommt einem Vorschlaghammer und vielem mehr. Man erlebt das hautnah mit und dank der vielen Effekte, duckten wir uns ein paar Mal, so echt war das.
Bei der einzigen Achterbahn draußen „Hollywood Rip Ride Rockit“, erklärte ich Vroni und Berni gleich, dass ich diese nicht fahren werde. Die sah zu spektakulär aus. Vroni die noch nie so etwas gefahren ist, sagte sie würde das fahren und so hatte ich keine Ausrede mehr zu kneifen. Da mache ich doch tatsächlich einen Skydive und habe Angst vor einer Achterbahn. Ich sagte auch noch, dass es bestimmt so schön wird, dass wir nochmal fahren wollen.
Nach der kurzen Wartezeit, saßen wir alle schon fest verschnallt in dem Ding. Man kann seine eigene Musik auswählen, was ich aber leider nicht gleich verstanden hab. So dröhnte mir sehr laut irgendein schreckliches Hard-Rock-Lied in den Ohren. Tja, einmal auf den falschen Knopf gedrückt…
Mit 104 km/h ist die Achterbahn nicht gerade langsam und es geht anfangs im 90 Grad Winkel 51m in die Höhe. Dabei schrie Vroni: „Nein, Nein, Nein“, was aber leider zu spät kam. Da gab es schon kein Zurück mehr. Schon stürzten wir rasend schnell senkrecht nach unten. Mit dem weltweit ersten non-inverting loop (nicht invertierende Schleife), ist die Achterbahn ein Rekordbrecher. Außerdem gibt es einen Looping und einen Helix. Nach 1:45 Min. und 1200 Metern Länge, war Vronis Gesicht bleich, aber wir hatten es geschafft und die Achterbahn überlebt. Die Adrenalinausschüttung ist natürlich maximal und es ging ab wie die Post. Weil es so schön war, wollten wir die Achterbahn tatsächlich alle nochmal fahren, was wir am Ende auch taten. Da wählen wir uns dann aber gute Musik aus und ich hatte die Black Eyed Peas als Begleitung, was besser war.


Als nächstes stand Shrek auf dem Programm. Dank der guten App vom Park die sich Berni im kostenlosen WLAN herunter geladen hatte, wussten wir immer wo man wie lange anstehen musste und konnten planen. Auch die Wartezeit wird einem überall verkürzt, weil es Filme, Animationen, Quizze usw. gibt. So wird es nie langweilig und nach den Mottos der Achterbahnen wird auch der Wartebereich gestaltet.
Bei der „MEN IN BLACK™ Alien Attack“, kam Berni ganz auf seine Kosten, denn man muss auf Aliens schießen und bekommt dafür Punkte. Wir hatten alle Spaß wie die kleinen Kinder. Und wer gewann? Na Berni natürlich ! Vroni und ich versagten kläglich.
Shrek 4-D ist ein 4-D Kino, das aussieht wie ein normales Kino. Dieses ist aber dank der Brillen und vielen Effekten, wie Wind, Wasser und Rütteln alles andere als ein normales Kino. Fiona wird von Lord Farquaad entführt und man ist dabei wie sie von Shrek und dem Esel gerettet wird. Der Durchsager vom Kino sagte zu Beginn, dass man die Gurte schließen sollte und jeder suchte nach seinem Gurt. Irgendwann sagte er, dass es nur ein Spaß war und alle lachten. Auch diese Attraktion war sehr gut gemacht.
In der Horror Make-Up Show war ein berühmter Maskenbildner da, der sehr echt einen abgehackten Arm und viel Blut nachstellte. Außerdem sah man, wie Leute in Filmen in Monster und Zombies verwandelt werden. Er klärte auf wie alles funktioniert und die Show war echt witzig. Ein kleiner Junge rannte raus, weil er es nicht mehr sehen konnte. Bei der Show gab`s viel zu Lachen und es war super interessant.
Auch die Show „Animal Actors On Location!“ (tierische Schaupspieler) war super interessant. Die Trainer zeigten, wie Filmtiere trainiert werden und wir lernten den Originalhund von „Marley und ich“ und den Mops von Men in Black kennen und sahen Filmszenen dazu. Auch Tauben, Schweine, Adler, Katzen und viele mehr waren vertreten und man sah deutlich, dass man Tiere zu nichts zwingen kann und alle ihren eigenen Willen haben. Es war sehr lustig und die Tiere schienen alle total viel Spaß an der Arbeit zu haben und ist ist faszinierend wie gut man selbst Katzen trainieren kann.


Das Mittagessen war, sagen wir mal, interessant. Es ist eine große Kantine, in der es verschiedene Restaurants gibt. Man stellt sich in einer riesigen Schlange an und bekommt eine Karte in die Hand gedrückt. Dann kann man bestellen wo man will und wird von einem Mitarbeiter an einen Tisch begleitet. Die Preise sind für einen Freizeitpark in Amerika noch in Ordnung und ich zahlte für einen riesigen Burger mit Pommes und einem Milchshake 23$. Ja, billig ist es in den Staaten eben nicht. Das Essen war aber sehr gut und frisch gestärkt ging es weiter mit den Minions.


Beim „Despicable Me Minion Mayhem“, wird man von Gru, Margo, Edith und Agnes zum Minion ausgebildet und in der 4-D Achterbahn geht es durch die gesamte Welt der Minions. Auch hier steckt viel Liebe im Detail und es fühlt sich wirklich an, als würde man mit einer Achterbahn fahren.


Der Simpsons Ride sah erst relativ harmlos aus, aber stellte sich schon bald als viel mehr heraus. Man sitzt zu 6. in einem Simulator und erlebt ohne Brille, ein 4-D Erlebnis der besonderen Art. Erst wird man ein paar Meter hochgefahren und dann geht der Spaß los. Man fährt mit der Achterbahn durch Krustyland und man entkommt der genmanipulierten Maggie. Es geht hoch und runter und fühlt sich total echt an.


Die letzte Attraktion war die „Revenge of the Mummy“ (Rache der Mumie), wo es mit einer Highspeed-Achterbahn vorwärts und rückwärts durch das Dunkle geht. Man wird verfolgt von Insekten-Schwärmen, Kriegern, Mumien und Feuer das so intensiv ist, dass man die Hitze spürt. Auch hier war Nervenkitzel garantiert und wir waren alle total geflashed von so vielen genialen Attraktionen, die so schnell hintereinander kommen.
Zum Abschluss schauten wir uns die Parade an, bei der viele Filmfiguren mit Autos und großen Wägen vertreten waren.


Noch kurz waren wir auf dem Citywalk shoppen, aber nach den fast 10 gelaufenen Kilometern an diesem Tag, hatten wir schnell keine Lust mehr.
Der Freizeitpark ist wirklich nur zu empfehlen. Nach LA war es nun schon mein zweites Universal Studio und obwohl fast alle Attraktionen gleich sind, war es trotzdem genial und es wird nicht langweilig. Alles ist super gut organisiert, wir mussten trotz vieler Besucher nie lange anstehen (nur bei den Minions eine Stunde) und neben jeder Attraktion gibt es Spinde, wo man per Fingerabdruck kostenlos seine Sachen einschließen kann. Man merkt, dass überall auf jedes Detail geachtet wird und auch auf Kinder, Ältere und Behinderte wird überall und immer Rücksicht genommen. Es gibt einen sogenannten „Child-Swap“, wo erst der eine Elternteil etwas fahren kann, dann das Kind „getauscht“ wird und direkt der andere Elternteil ohne Anstehen die gleiche Achterbahn fährt. Überall stehen Wasserspender, wo man kostenlos trinken und seine Wasserflaschen auffüllen kann und es wurde durchgesagt, dass man viel trinken soll, weil es ein besonders heißer Tag ist. Fast alle Attraktionen sind drinnen und das Anstehen ist im Schatten und klimatisiert. So hatten wir auch an dem 35 Grad heißen Tag an dem die Sonne knallte, kein Problem mit einem Sonnenstich. Mit 45 Hektar (so groß wie die Insel Mainau am Bodensee) ist der Park groß und er hat sogar bis 22 Uhr offen.


Es stritt sich keiner darum, zurück zum Hotel zu fahren, aber mir machte es nichts aus zu fahren. Noch kurz hielten wir im Supermarkt und kauften Fertiggerichte die wir im Hotel aufwärmten.
Um 22 Uhr waren wir zurück und sprangen noch in den warmen Pool bei einer sternklaren Nacht. Melli war inzwischen auch angekommen und sie schläft für eine Nacht auch hier und geht morgen in die Studios.
Wir waren fix und fertig nach so viel Action und der Schlaf ließ nicht lange auf sich warten.

Zitat des Tages: „Wo müssen wir hin?“       – „Zum Ausgang!“

Liebe Grüße von den Universal’s in Orlando
Nadine

Meeting the Royals

Donnerstag, 09.03.2016

Am zweiten Tag in London wachten wir beide mit einer Erkältung auf. So schlecht war das Wetter am Vortag doch nicht?

Glücklicherweise hatten wir neben meinem Bett zwei Frühstücksmärkchen gefunden. So konnten wir uns am Buffet die Bäuche voll schlagen. Frisch gestärkt gings dann los.

Das Wetter war einfach nur perfekt. Die Sonne lachte vom Himmel, es war warm und keine Wolke war zu sehen. Da wir wussten, dass wir Einiges sehen wollten, das außerhalb von London liegt, kauften wir uns eine Oyster Card. Das ist eine Bahnkarte die man immer wieder mit Guthaben aufladen kann. Quasi eine Prepaid Bahncard. Am ersten Tag hat man eine Flatrate und kann so oft fahren wie man will.

Zuerst fuhren wir nochmal zum Buckingham Palace. Dort findet jeden Morgen um 11 die berühmte Wachablösung (Changing of the Guard) statt. Eigentlich nur der Schichtwechsel der Securitys der Queen, der aber immer zelebriert wird. Wir wunderten uns, warum da so viele Touristen mit ihren Kameras in der Hand vor dem Palast warteten. Anna sagte, dass da bestimmt was Besonderes passiert. Ich tat das ab und meinte, dass das bestimmt immer so eine Attraktion sei. Anna behielt Recht. Die komplette Straße um den Palast waren abgesperrt und überall standen Polizisten. Auch viele Polizeimotorräder waren im Einsatz. Bis plötzlich das Tor aufging. Erst fuhr ein schwarzes, schickes Auto vor und es gab ein Blitzlichtgewitter. Dann ein zweites schwarzes Auto mit der Flagge der Königsflagge auf dem Dach. Und wer winkte da aus dem Auto? Catherine, Duchess of Cambridge auch bekannt als Kate Middleton höchstpersönlich. Und das nur einen Meter von uns weg. Ohne getönte Scheiben oder Sichtschutz. Sie guckte in unsere Richtung und man konnte durch die Scheiben erkennen wie schön sie ist. Wer im nächsten Auto mit königlicher Flagge saß, konnte man leider nicht sehen. Aber dann der nächste Hammer. Im folgenden Auto saß doch tatsächlich und leibhaftig Elisabeth II. DIE Queen. Von der man sonst nur in den Nachrichten hört. Damit, dass auf einmal alle Royals an uns vorbei fahren hätten wir nicht gerechnet. Ich dachte ich schnall ab! So ein verrücktes Ereignis und das am frühen Morgen. Das trieb den Adrenalinspiegel hoch und war richtig krass. Viele Engländer hatte noch nicht mal die Chance die Queen zu sehen… Die Wachablösung hat dann zwar nicht stattgefunden, aber das war uns in Anbetracht der Tatsache, dass wir gerade so wichtige Personen gesehen hatten auch egal.

Stattdessen liefen wir bei „Kayserwetter“ (haha) durch den wunderschönen St. James Park. Dort fand nämlich in einer großen Zeremonie die Enthüllung  des Denkmals für die Veteranen der Kriege im Irak und in Afghanistan statt. Dort waren alle wichtigen Leute des britischen Königshauses vertreten: Prinz Philip (95), Prinz Charles (68) und Camilla (69), Prinz William (34) und Herzogin Kate (35) sowie Prinz Harry (32). (http://www.wn.de/Welt/Leute/2733331-Feierliche-Enthuellung-Queen-weiht-Denkmal-fuer-Veteranen-ein)

Es war ordentlich was los und alles war abgeriegelt. Trotzdem hatte man einen Blick auf das Festgelände. Überall standen Polizisten und es waren Hunde und Pferde im Einsatz.

Mit der Bahn gings weiter ins Wembley Stadion. Die Führung war auch in unserem London Pass enthalten. Diese lohnte sich allemal: wir kamen dort hin, wo sonst nur VIP`s hin kommen. Wir durften auf dem Sitzplatz der Queen Platz nehmen, durften den wichtigsten Pokal im Stadion hochhalten, sahen die Physio Räume und Umkleidekabinen der Spieler und sogar den Presseraum. Das Highlight war definitiv wie ein echter Fußballprofi einzulaufen. Erst sahen wir einen beeindruckenden Film in der Umkleide wie die Spieler einlaufen und dann wurde das große Tor aufgemacht und wir marschierten in Zweierreihen ins gigantische Wembley Stadion ein. Das war sogar für Anti-Sportbegeisterte wie mich ein Highlight.

Danach fuhren wir mit der Tube (U-Bahn) weiter dorthin wo Olympia stattfand. Anna wollte gerne sehen wie es da aussieht und wir hofften, dass man die Anlage besichtigen kann. Als wir da waren, dann leider die schlechte Nachricht: wegen einer Buchmesse ist alles geschlossen. Man sah nicht mal ansatzweise irgendwas und so mussten wir wieder gehen.

Wir fuhren zurück in die Stadt und stiegen am Bahnhof Kings Cross aus. Dort ist das berühmte Gleis 9 ¾ aus Harry Potter. Die Schlange um ein Bild dort machen zu können ist ewig lang. Wie der Zufall es so will, ist direkt daneben ein Harry Potter Fanshop. Die Angestellten vom Shop machen Fotos die man dann kaufen kann. Es ist aber zum Glück erlaubt eigene Fotos zu machen, was wir machten. Es stand ein Mädel vom Shop da die einem den Zauberstab in die Hand drückte und auf Kommando den Schal hoch warf.

Von meiner Kollegin Lisa hatte ich den Tipp für ein gutes Restaurant mit Blick auf die Tower Bridge bekommen. Vom Kings Cross liefen wir Richtung Wasser. Die Sonne ging gerade unter und der Blick auf die Skyline von London war gigantisch. An der Themse entlang zu laufen, den Straßenmusikern zuzuhören und Leute zu beobachten war super schön.

Es war ein ordentlicher Fußmarsch bis wir zufällig am Bubble Waffle Laden vorbei kamen. In Facebook wurde ich in einem Beitrag markiert, weil diese Waffeln aus Japan super lecker aussehen und es die in London gibt. Schon vor der Fastenzeit habe ich beschlossen, das Fasten einmal für diese Waffeln zu brechen. Als wir dann davor standen, konnte ich wirklich nicht nein zu dieser Kalorienbombe sagen. Ich bestellte die Limited Edition mit double Nutella und Ferrero Rocher. Für stolze 6.95 Pound (8€). Da lohnte sich aber jeder Euro, denn die Dinger waren super lecker.

Als wir am Italiener „Strada“ ankamen, wusste ich, dass Lisa nicht zu viel versprochen hatte. Man blickt wirklich direkt auf die Tower Bridge, die beleuchtet absolut genial aussieht. Wir saßen draußen, aber irgendwann wurde es zu kalt und wir zogen nach drinnen um, wo der Blick genauso gut war. Die Pizza schmeckte super und für die Aussicht war es auch nicht überteuert. Es war ein schöner Abend im tollen London.

Da wir eine Tagesflatrate für die Tube hatten, fuhren wir in die Nähe des Hostels und liefen von dort aus zurück. Es waren wieder 18.61km die wir an diesem Tag gelaufen sind und diese merkten wir deutlich. Wir mussten unsere Sachen erst noch vom Gepäckraum ins neue Zimmer schleppen, denn wir hatten das Zimmer wechseln müssen, weil eine Gruppe in unser Altes kam.

So schliefen wir wieder schnell ein und können von einem weiteren schönen Tag träumen.

Liebe Grüße

Nadine