Shopping Day

Heute haben Tati und ich uns auf nach Esslingen zum Decathlon gemacht um die Mission: „Backpack“, complete zu machen.
Der Laden ist riesig und alles so günstig, dass wir schon 2 Wagen voll schöner Sachen hatten, bis wir bei den Rucksäcken gelandet sind. So gefühlt in jeder Abteilung von Segeln über Golfen bis Reiten haben wir was tolles gefunden. So ist nun auch Tati um 3 Jacken, Transportgamaschen und vieles mehr, reicher :D.
Nachdem ich Rabatt für ein Ausstellungsstück bekommen habe und ich eine ganze Survivalausrüstung zusammen hatte, standen wir ratlos vor dem Rucksackregal. Obwohl ich viele Leute gefragt und diverse Umfragen gesehen hab, war ich nicht schlauer. Rucksack, Trolley oder Koffer war die große Frage. Nach viel hin und her und einigen Überlegungen fiel die Wahl auf einen Rucksack den man als Koffer verwenden kann: den Trolley light 60l von Newfeel. Er hat eine ausklappbare Stange und Rollen zum ziehen und ist total praktisch und mit 70€ sehr günstig.
An der Kasse wäre ich damit auf dem Rücken fast ohne bezahlen raus gelaufen :D. Der Kassierer hätte dann noch fast vergessen ihn zu kassieren.
Nach einem 4 stündigen Shoppingmarathon genossen wir ein 5* Menü im Subway bis das Einkaufscenter zu machte.
Auf dem Rückweg wurde ich leider noch auf der Autobahn geblitzt.
Anschließend folgte noch ein Nachtausflug zu „meinen“ Pferden die sich dachten „jetzt spinnen se komplett“ :).
Der Tag war richtig schön und ich bin jetzt zwar um 237,25€ ärmer aber hab dafür nun endlich alles was ich brauche.
Biet-o-Matik für ebay hat gute Dienste geleistet und so habe ich nun ein Notebook, weil das Tablet nicht richtig funktioniert hat, für 83€ ersteigert.
Nach 145km Strecke an diesem Tag sind wir nachts glücklich und zufrieden in unsere Betten gefallen.
Liebe Grüße
Nadine

Tati mit unserer Ausbeute

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Tati und ich

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Jogginghose, Uhr, Multifunktions-Jacke, Zahlenschloss, 2 Reisehandtücher, Taschenmesser, Campingbesteck, Schrittzähler, Taucherbrille, Regenhülle Rucksack, Thermoskanne, Luftmatratze, Thermosbecher, Decke, Koffer-Rucksack

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Fazit

Hier nochmal ein Résumé aus der Reise in die USA vom 18.12.2014-06.01.2015:

USA war mega cool, landschaftlich total vielfältig, wir haben viel erlebt, zusammen Spaß gehabt, gelacht und die Investition war es absolut Wert. Ob die Menschen dort freundlich sind, kann ich nach 3 Wochen nicht beurteilen, aber wir wurden überall sehr nett empfangen. Ich würde es jedem empfehlen der die Möglichkeit (und das nötige Kleingeld 😀 ) dazu hat. Es war eine unvergessliche Zeit die ich nicht missen will.

Hiermit will ich mich auch einmal bei Jenny bedanken: Vielen vielen Dank, dass wir diese Reise gemeinsam machen konnten, wir uns so super verstanden haben, obwohl wir 3 Wochen 24 Stunden zusammen verbracht haben (oft sogar im gleichen Bett geschlafen haben), du immer so geduldig warst, rücksichtsvoll, wir über alles reden konnten, wir uns immer einig waren, du mich sicher an jedes der vielen Ziele gebracht hast, du die ganze Strecke gefahren bist, dich um alles gekümmert hast (auch meine Haare 😀 ) und wir einfach eine total tolle Zeit hatten. Unser Plan: Jenny hat den Plan, Nadine die Fotos ist super aufgegangen ;).

Aaaaaaber: Jede Medallie hat zwei Seiten. Wie schon gesagt ist die USA als Tourist genial, aber mit dem Leben dort würde ich nicht tauschen wollen. Wir konnten mit vielen Leuten reden und haben auch die andere Seite erfahren.

„Die Amerikaner geben die Arbeit in ihrem Geschäft erst auf, wenn sie entweder tot herausgetragen werden oder aus dem Fenster springen.“

(Der amerikanische Professor Arthur Goodhart in einer Vorlesung in Oxford.)

Die Amerikaner leben um zu Arbeiten, haben teilweise nur 7-10 Tage Urlaub im Jahr (gesetzlich nur 5, Deutschland 28), es gilt das Prinzip: Hire and Fire (Heuern und Feuern) das heißt, es besteht kein gesetzlicher Kündigungsschutz (http://karrierebibel.de/jobs-im-ausland-arbeiten-in-den-usa/). Die Mitarbeiter kommen morgens normal zur Arbeit und verlassen diese nur ein paar Stunden später ohne Job wieder. Genau so wenig gibt es Arbeitslosengeld wie in Deutschland. So bekommen die Leute teilweise nur ein halbes Jahr Geld und manchmal sind das gerade mal 128$ im Monat (http://www.rp-online.de/politik/deutschland/arbeitslosengeld-so-regeln-es-andere-laender-bid-1.567319). Somit gibt es viele Obdachlose (auch Eltern mit Kindern) die sich nicht mal was zu essen leisten können.

Die Waffenlegalität ist ebenfalls ein großes Problem und viele fühlen sich nicht mal in der eigenen Nachbarschaft sicher. Letzte Woche hat wieder ein 3 jähriger „ausversehen“ seine Mutter erschossen. Laut Angaben von mehreren Quellen gibt es in den USA jedes ca. 30.000 Tote durch Waffen (http://www.n-tv.de/politik/Die-Macht-der-US-Waffenlobby-article9792376.html).

Die Krankenversicherung ist ein weiterer Negativpunkt. Bis 2014 gab ein keine Pflichtkrankenversicherung, was sich nun trotz heftigen Protesten wegen der sogenannten „Obamacare“ geändert hat. Viele konnten sich keinen Arzt leisten und das Gesundheitssystem der USA ist das Teuerste der Welt. Die Amerikaner können Krankheiten wie z.B. Krebs teilweise gar nicht bezahlen (http://www.fr-online.de/us-wahl/usa-krankenversicherung-gericht-bestaetigt-obamas-gesundheitsreform,11442534,16500826.html). Außerdem ist das Leben in USA generell sehr teuer.

 In Amerika sind die Aussichten für eine Revolution ungefähr so groß wie für eine Ausbreitung des Buddhismus. Henry Miller

Ich bin nun sehr gespannt wie es in Australien wird, aber USA (vorallem die Westküste) ist sehr schwer zu toppen. Auf jeden Fall werde ich die täglichen Starbucksbesuche und den Toffee Nut Latte mit Jenny sehr vermissen.

Liebe Grüße

Nadine

Time to say goodbye

Nach den kurzen 2 Stunden Schlaf, mussten wir uns von unserem Luxushotel verabschieden und uns erst mal in die lange Schlange vom Taxistand stellen. Da zur Zeit in Las Vegas die CES-Messe (Consumer Electronics Show) statt findet, wimmelte es nur von Leuten die dazu gehörten und das Hotelpersonal warnte uns schon vor großem Andrang am Flughafen.

Bei der Gepäckaufgabe dann der spannende Moment: 1. Koffer kein Übergepäck, 2. Koffer … scheiße! 1 kg zu viel ! Also vor allen wartenden Leuten beide Koffer aufmachen und umräumen. Ich glaube es war ein Bild für die Götter als wir panisch versuchten unsere Wäsche „unauffällig“ gleichmäßig auf beide Koffer zu verteilen und meinen widerspenstigen Koffer wieder mit aller Gewalt zu schließen. Nach dem 3. mal wiegen und Tipps von der netten Frau am Schalter welche Jeans noch in welchen Koffer muss, hat es endlich geklappt und wir konnten die 150$ extra umgehen. Die absolut geduldige Schalterdame lobte uns zum Abschied mit einem „good Job, Girls“.

Nach einiger Verspätung saßen wir dann im Flieger, aber der 4 stündige Flug nach Charlotte war nicht so angenehm. Trotz, dass ich meinen Lieblingsplatz (am Fenster an den Tragflächen) hatte, Jenny neben mir sitzen konnte und es perfektes Wetter war. Das Flugzeug wackelte ständig und die Anschallzeichen waren auf „on-hold“. Zum Glück kündigte dies der Pilot jedes mal rechtzeitig an und so bin ich mit mentaler Vorbereitung ohne Wundertablette ausgekommen.

Noch rechtzeitig den Anschlussflieger erwischt, waren wir wieder froh, dass wir nebeneinander sitzen konnten. Leider schrie ein Baby vor uns den 7 stündigen Flug durch, was sowohl für die Eltern auch für uns anstrengend war. Der Pilot kündigte an, dass es ein „smooth-flight“ werden sollte und dieser war tatsächlich besser als der vorherige. Der Service von US Airways ist richtig gut, die Stewardessen sehr nett, die Unterhaltungsmöglichkeiten super und so verging der Flug mit einigen Schlafeinheiten zwischendurch relativ schnell. (Somit sind wir am 06.01. um 12 Uhr mittags in Las Vegas los geflogen und am 07.01. um 11:30 Uhr mittags in Frankfurt angekommen :D)

Am Frankfurter Flughafen erwartete uns dann schon Sven, der uns sicher nach Hause brachte.

Jetzt ist unsere Reise leider zu Ende und wir können auf 3 wunderschöne Wochen zurück blicken. Ein Fazit-Blogeintrag folgt…

Liebe Grüße

Jenny & Nadine

Unsere Flugroute an diesem Tag;

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Rocking Vegas

“Las Vegas looks the way you’d imagine heaven must look at night.”

Chuck Palahniuk, in “Invisible Monsters”

Am letzten Tag 😦 gönnten wir uns einmal ausschlafen. Nach einem gemütlichen Frühstück im hoteleigenen Starbucks gingen wir auf Erkundungstour durchs Hotel. Das ist so groß, dass man sich schnell verläuft. Beim Casino machten wir auch noch halt, um unsere letzten $ zu vermehren, was uns leider nicht gelang ;). Dann begann der 10 minütige Fußmarsch zum berühmten Las-Vegas-Sign, vor dem wir dann posierten. Nachdem wir Karten für die Show „Mystère“ am Abend vom Cirque du Soleil gekauft haben, shoppten wir noch ein paar Souvenirs.

Beim Buchen der Show konnte man für 3$ einen 40% Rabattcoupon für ein Restaurant direkt neben dem Showtheater kaufen, was wir uns nicht entgehen ließen. Das Essen im Restaurant „Kahuna Ville“ im Hotel „Tresure Island“ war sehr lecker, dieses sehr schön eingerichtet, die Bedienungen freundlich und das Ambiente toll. Nach Hummus mit Fladenbrot, Schnitzel mit Nudeln und Sandwich, warteten wir bei einem Cocktail bis die Show begann.

Die Mystère-Show (http://www.cirquedusoleil.com/en/shows/mystere/default.aspx) ist absolut empfehlenswert! Die Artisten waren der wahnsinn, die Kostüme sehr ausgefallen, die Show hatte alles was sie braucht: Nervenkitzel, Spannung, Comedy, gute Musik, super Bühnenbild und total gut gemacht. Das Theater sah richtig schön aus und es waren ständig von jeder Seite „aaaahs“ und „ooohs“ zu hören. Für 75$ (ging ein und halb Std.) war auch der Preis echt ok.

Um den letzten Abend voll auszunutzen, wollten wir noch einmal feiern gehen. Der erste Stopp war eine Rockkneipe, die uns von mehreren Leuten empfohlen wurde. Da wir nach 10 min. immer noch nicht bedient wurden und ein Barkeeper nicht in Sicht war, haben wir diese wieder verlassen um weiter nach einer geeigneten Location zu suchen. Dabei stießen wir auf den „Marquee Day&Nightclub“ (http://marqueelasvegas.com/). Wir haben davon noch nichts gehört, aber weil davor viel los war, beschlossen wir mal rein zu schauen. Der Security winkte uns schnell und unauffällig zur Schlange der zur Gästeliste gehörenden. Beim Eintrittspreis von 23$ pro Person stockte uns zwar kurz der Atem, aber Las Vegas ist halt teuer. Nach einigen Minuten standen wir in einem dunklen Raum, wo wir zusammen mit einigen anderen warten mussten, was irgendwie unheimlich war. Weitere 5 min später fanden wir uns in einem Aufzug wieder und wussten nach der Fahrt nicht, in welchem Stock wir waren. Was wir dann aber gesehen haben, war der Hammer: eine top Aussicht von der Dachterasse über Las Vegas, eine hammer geile Stimmung, ein über 60.000 Quadratmeter großes Areal, ein Pool, eine Oase, super Musik, große Glasfensterwände mit Blick auf den Strip und viele nette Leute. Wir hatten gerade unsere Getränke (mit 24$ für 2 auch nicht gerade wenig) bestellt, als wir schon Bekanntschaft mit einigen Gleichgesinnten machten. So tanzten und feierten wir die ganze Nacht in diesem abartig coolen Club mit viel guter Musik und lustigen Menschen, lernten von ein paar das Hip-Hop tanzen, ließen uns hier und da mal auf einen Drink einladen und genossen den letzten Abend noch in vollen Zügen, bis das Licht anging.

Nach dem 20 minütigen Fußmarsch zum Hotel in hohen Schuhen, schliefen wir müde und erschöpft ein, mit dem Wissen, 2 Stunden später wieder aufstehen zu müssen.

Liebe Grüße

Jenny & Nadine

Hier unser Fußmarsch an diesem Tag:

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Kicks on Route 66

Das bisher günstigste Hotel mit 45$ war keinesfalls das Schlechteste und so bekamen wir wieder ein tolles Frühstück serviert.
Der letzte Tag mit unserem lieb gewonnenen Nissan begann in der Dunkelheit und wir fuhren bei -15 Grad dem Sonnenaufgang entgegen Richtung „Seligman“ wo ein denkmalgeschütztes Stück der Route 66 ist. Darauf wurden wir durch einen Tip von Nici aufmerksam (danke 😊). Die ein und halb Stunden Fahrt vergingen schnell und so kamen wir in diesem sehr kleinen, süßen Örtchen an, wo wir die liebevoll dekorierten Souvenirläden besuchten und einige Bilder machten.
Weiter ging es (natürlich auf der Route 66) durch das 5-Häuserdorf „Peach Springs“ durch, das wie ausgestorben ist. Dann mitten im Nirgendwo wieder ein kleiner Souvenirladen, der Überbleibsel der Stadt „Hackberry“ ist, mit lauter altem Zeug wie Nummernschilder, Zapfsäulen, einer Jukebox von 1938, Möbeln und vielem mehr. Der alte Ladenbesitzer und sein Hund empfingen uns sehr freundlich.
Eigentlich wollten wir noch zur historischen Stadt „Oatman“ fahren, aber wären laut Navi um 15 vor 2 bei der Autovermietung gewesen und Abgabezeit war 2. Der Mann am Telefon von der Vermietung meinte, dass wir es ganz pünktlich abgeben müssen oder 80$ mehr zahlen. So haben wir unseren Ausflug noch auf den Hoover-Dam begrenzt (15 Minuten Karenz waren uns zu wenig).
Bei Sonnenschein und 15 Grad konnten wir den letzten Ausflug nochmal total genießen.
Die Steinschläge waren bei der Abgabe kein Problem und evtl. können wir den Strafzettel anfechten. Unseren tollen vom Schnee, Wüstensand und Schotter gezeichneten Nissan mussten wir schweren Herzens zurück lassen.
Anschließend wurde unsere Stimmung aber wieder aufgehellt, als wir unser Hotel in Las Vegas für die kommenden 2 Nächte sahen. Das „Luxor“ ist wie eine Pyramide aufgebaut, mit 4400 Zimmern Mega groß und die Sphinx steht vor dem Hotel. Es hat alle Läden die das Herz begehrt, Wasserspiele, ein Casino, eine Titanic-Nachbildung, einen großen Club, Pool, Aufzüge die schräg nach oben verlaufen und sieht richtig genial aus. Unser Zimmer ist im 23. Stock und wir sehen von dort aus perfekt auf der Startbahn alle Flugzeuge abheben und das so gut isoliert, dass man nichts davon hört.
Nach einem schönen Essen beim Mexikaner, wo wir draußen am Strip saßen, stürzten wir uns ins Vegas-Nachtleben. Zuerst sind wir 2h zum 350m hohen Stratosphere Tower gelaufen und wollten die Aussicht genießen. Die 20$ fürs Hochfahren waren uns dann doch zu viel. Nachdem wir noch einige Hotels und Casinos, unter anderem das Circus Circus besucht haben und insgesamt die Strecke von Wildberg nach Nagold gelaufen sind, fielen wir nachts tot in unsere Luxusbetten.

Liebe Grüße
Jenny und Nadine

Hier unsere Strecke an diesem Tag:strecke12

 

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Beautiful America

Um den durcheinander gebrachten Zeitplan wieder aufzuholen, haben wir die Antelope Canyon-Tour um 8 Uhr gebucht. Das Frühstück war das beste bisher und es gab sogar Eier und kleine Kartoffeln.
Die Tour startete mitten im Nirgendwo mit einem Allrad-Jeep der auch unbedingt nötig war. Dieser war der einzige geschlossene unter der vielen Cabrio-Jeeps (zum Glück 😜) Wir bekamen eine Privattour zum Upper-Antelope-Canyon nur mit einer netten mexikanischen Familie zusammen. Für das Gebiet der Indianer muss man sogar extra Steuern zahlen. Der Guide war ein waschechter Navajo-Indianer der uns über sehr sehr holprige Matschpisten zum Antelope-Canyon brachte. Es war eisig kalt und hatte Minus-Grade. Von außen kann man bis auf einen Spalt in einem Fels nichts spektakuläres erkennen aber im Fels drin sieht man sehr beeindruckende schön geformte Felswände in verschiedenen, leuchtenden Brauntönen die bei Lichteinfall von oben genial aussehen. Unser Indianer-Guide zeigte uns Elvis Presley, einen Schmetterling, einen Adler und einen Bär die man in den Felsen erkennen konnte. Außerdem nahm er auch mal unsere Kamera in die Hand und fotografierte tolle Motive. Er gab uns auch viele Tipps von welchen Stellen aus man die besten Bilder bekommt und erzählte uns, dass eine Frau ein Foto aus den Canyons für 1 Million $ verkaufen konnte. Da strengten wir uns umso mehr an.
Das nächste Ziel war der nahegelegene Horseshoe-Bend (danke Dominik nochmal für den Tipp). Wie der Name schon sagt, sieht der große Felsen aus wie ein Pferdeschuh, drum rum fließt der Colorado-River und daneben staut sich der Lake Powell zum Glen Canyon Dam. Es war sehr rutschig und wenn man bedenkt, dass es da 300m runter geht und es keine Absperrung oder einen Zaun gibt, ist es da nicht ganz ungefährlich. Sehr mutig sind wir aber ganz dicht vor den Abgrund gestanden um eine gute Sicht zu haben.
Dann ging’s auf zum Grand Canyon wo die Straße die wir fahren wollten gesperrt war und das Navi uns in die Irre führen wollte. Zum Glück haben wir genug Landkarten dabei und konnten das Navi die 3 stündige Fahrt ignorieren. Unterwegs haben wir an einem total schönen Aussichtspunkt halt gemacht wo es auch weit runter geht.
Durch das Kaibab Reservat ging’s durch und dann konnten wir endlich den Grand Canyon besichtigen.
Es war der Hammer. Die endlosen Weiten der Canyons, die schönen Schneeberge und dazu der tolle Colorado River. Wir machten an jedem der vielen Aussichtspunkte Halt und genossen die gigantische Landschaft. Amerika ist absolut facettenreich und hat so viel zu bieten. Direkt vor uns haben dann sogar Mul deers (Foto) die Straße gewechselt. Wir blieben bis zum schönen Sonnenuntergang.
Bei der Weiterfahrt nach Flagstaff mitten im Wald: Stau ! Ewig lang, kein Ende in Sicht und eigentlich nur noch 20min zum Ziel. Wenn wir umgedreht hätten, hätte es ein und halb Stunden gebraucht. Wir entschieden uns geduldig zu sein und nach geschlagenen 1 und halb Stunden sahen wir erschöpft das Ortsschild.
Wie so oft kauften wir uns noch was zu Essen und nach knapp 3 Stunden Fahrt, vorbei am Coconino-National-Forest, waren wir dann endlich in Flagstaff was das letzte Ziel vor Las Vegas ist von wo es dann leider am 6.01. wieder heim geht.

Freudige Grüße
Jenny und Nadine

Hier unsere Strecke an diesem Tag:

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