Time to say goodbye

Nach den kurzen 2 Stunden Schlaf, mussten wir uns von unserem Luxushotel verabschieden und uns erst mal in die lange Schlange vom Taxistand stellen. Da zur Zeit in Las Vegas die CES-Messe (Consumer Electronics Show) statt findet, wimmelte es nur von Leuten die dazu gehörten und das Hotelpersonal warnte uns schon vor großem Andrang am Flughafen.

Bei der Gepäckaufgabe dann der spannende Moment: 1. Koffer kein Übergepäck, 2. Koffer … scheiße! 1 kg zu viel ! Also vor allen wartenden Leuten beide Koffer aufmachen und umräumen. Ich glaube es war ein Bild für die Götter als wir panisch versuchten unsere Wäsche „unauffällig“ gleichmäßig auf beide Koffer zu verteilen und meinen widerspenstigen Koffer wieder mit aller Gewalt zu schließen. Nach dem 3. mal wiegen und Tipps von der netten Frau am Schalter welche Jeans noch in welchen Koffer muss, hat es endlich geklappt und wir konnten die 150$ extra umgehen. Die absolut geduldige Schalterdame lobte uns zum Abschied mit einem „good Job, Girls“.

Nach einiger Verspätung saßen wir dann im Flieger, aber der 4 stündige Flug nach Charlotte war nicht so angenehm. Trotz, dass ich meinen Lieblingsplatz (am Fenster an den Tragflächen) hatte, Jenny neben mir sitzen konnte und es perfektes Wetter war. Das Flugzeug wackelte ständig und die Anschallzeichen waren auf „on-hold“. Zum Glück kündigte dies der Pilot jedes mal rechtzeitig an und so bin ich mit mentaler Vorbereitung ohne Wundertablette ausgekommen.

Noch rechtzeitig den Anschlussflieger erwischt, waren wir wieder froh, dass wir nebeneinander sitzen konnten. Leider schrie ein Baby vor uns den 7 stündigen Flug durch, was sowohl für die Eltern auch für uns anstrengend war. Der Pilot kündigte an, dass es ein „smooth-flight“ werden sollte und dieser war tatsächlich besser als der vorherige. Der Service von US Airways ist richtig gut, die Stewardessen sehr nett, die Unterhaltungsmöglichkeiten super und so verging der Flug mit einigen Schlafeinheiten zwischendurch relativ schnell. (Somit sind wir am 06.01. um 12 Uhr mittags in Las Vegas los geflogen und am 07.01. um 11:30 Uhr mittags in Frankfurt angekommen :D)

Am Frankfurter Flughafen erwartete uns dann schon Sven, der uns sicher nach Hause brachte.

Jetzt ist unsere Reise leider zu Ende und wir können auf 3 wunderschöne Wochen zurück blicken. Ein Fazit-Blogeintrag folgt…

Liebe Grüße

Jenny & Nadine

Unsere Flugroute an diesem Tag;

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Kicks on Route 66

Das bisher günstigste Hotel mit 45$ war keinesfalls das Schlechteste und so bekamen wir wieder ein tolles Frühstück serviert.
Der letzte Tag mit unserem lieb gewonnenen Nissan begann in der Dunkelheit und wir fuhren bei -15 Grad dem Sonnenaufgang entgegen Richtung „Seligman“ wo ein denkmalgeschütztes Stück der Route 66 ist. Darauf wurden wir durch einen Tip von Nici aufmerksam (danke 😊). Die ein und halb Stunden Fahrt vergingen schnell und so kamen wir in diesem sehr kleinen, süßen Örtchen an, wo wir die liebevoll dekorierten Souvenirläden besuchten und einige Bilder machten.
Weiter ging es (natürlich auf der Route 66) durch das 5-Häuserdorf „Peach Springs“ durch, das wie ausgestorben ist. Dann mitten im Nirgendwo wieder ein kleiner Souvenirladen, der Überbleibsel der Stadt „Hackberry“ ist, mit lauter altem Zeug wie Nummernschilder, Zapfsäulen, einer Jukebox von 1938, Möbeln und vielem mehr. Der alte Ladenbesitzer und sein Hund empfingen uns sehr freundlich.
Eigentlich wollten wir noch zur historischen Stadt „Oatman“ fahren, aber wären laut Navi um 15 vor 2 bei der Autovermietung gewesen und Abgabezeit war 2. Der Mann am Telefon von der Vermietung meinte, dass wir es ganz pünktlich abgeben müssen oder 80$ mehr zahlen. So haben wir unseren Ausflug noch auf den Hoover-Dam begrenzt (15 Minuten Karenz waren uns zu wenig).
Bei Sonnenschein und 15 Grad konnten wir den letzten Ausflug nochmal total genießen.
Die Steinschläge waren bei der Abgabe kein Problem und evtl. können wir den Strafzettel anfechten. Unseren tollen vom Schnee, Wüstensand und Schotter gezeichneten Nissan mussten wir schweren Herzens zurück lassen.
Anschließend wurde unsere Stimmung aber wieder aufgehellt, als wir unser Hotel in Las Vegas für die kommenden 2 Nächte sahen. Das „Luxor“ ist wie eine Pyramide aufgebaut, mit 4400 Zimmern Mega groß und die Sphinx steht vor dem Hotel. Es hat alle Läden die das Herz begehrt, Wasserspiele, ein Casino, eine Titanic-Nachbildung, einen großen Club, Pool, Aufzüge die schräg nach oben verlaufen und sieht richtig genial aus. Unser Zimmer ist im 23. Stock und wir sehen von dort aus perfekt auf der Startbahn alle Flugzeuge abheben und das so gut isoliert, dass man nichts davon hört.
Nach einem schönen Essen beim Mexikaner, wo wir draußen am Strip saßen, stürzten wir uns ins Vegas-Nachtleben. Zuerst sind wir 2h zum 350m hohen Stratosphere Tower gelaufen und wollten die Aussicht genießen. Die 20$ fürs Hochfahren waren uns dann doch zu viel. Nachdem wir noch einige Hotels und Casinos, unter anderem das Circus Circus besucht haben und insgesamt die Strecke von Wildberg nach Nagold gelaufen sind, fielen wir nachts tot in unsere Luxusbetten.

Liebe Grüße
Jenny und Nadine

Hier unsere Strecke an diesem Tag:strecke12

 

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First Stop: USA

Am 12.08.2014 einem schönen sonnigen Urlaubstag trafen Jenny und ich uns im Anker Beach in Nagold auf ein paar Cocktails als sie mir von ihrem geschäftlichen Aufenthalt in der USA erzählte. Aus der Idee einer gemeinsamen Reise im Anschluss daran, wurde am 02.09. ein gebuchter Flug. Nach einigen Treffen stand die Route fest und waren einige Hotels gebucht. Als Jenny ihr Visum hatte, hab ich mein ESTA beantragt und angefangen eine Packliste zu schreiben. Über Facetime konnten wir, als Jenny schon in Amerika war, noch einige Details besprechen.

Am 18.12. geht es für mich dann auch endlich los nach San Francisco mit Zwischenstopp in Charlotte. Jenny landet (wenn alles nach Plan läuft) ca. 15 min. nach mir. Weihnachten feiern wir in einem kleinen Örtchen namens Flagstaff und Silvester in Las Vegas 😍. Das Mietauto haben wir auch von Deutschland aus gebucht. Das begleitet uns fast 3 Wochen bevor wir am 06.01. von Las Vegas aus wieder heim fliegen. Jetzt sind es nicht mal mehr 3 Wochen und die Vorfreude wird mit jedem Tag größer. Es fehlen nur noch die Krankenversicherung, ein Koffer, ein Steckdosenadapter und die vom Arzt verschriebenen (hoffentlich wirksamen) Tabletten gegen die Angst beim Fliegen.

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