…and…Action !

Heute stand Nervenkitzel in den Universal Studios auf dem Plan. Dafür sind wir früh aufgestanden und konnten noch einen fast leeren Park vorfinden. Schon bei der Tour mit dem Zug durch die Studios wurde uns klar woher die 93$ Eintritt kommen. Wir sind durch die Filmsets von Desperate Housewifes, CSI, Criminal Minds, zurück in die Zukunft, Jurassic Park und viele mehr gefahren und durften eine reißende Flut, strömenden Regen auf Knopfdruck, Feuer, ein Erdbeben und sogar die Whos von der Grinch singender Weise, live erleben. Bei einem 4D Erlebnis wo der Zug von Dinosauriern in King Kong verschlungen wurde, meinte man, man wäre mitten im Film. Uns wurde noch ein echtes Flugzeug gezeigt wie es nach einem simulierten Absturz aussah und neben uns wurde ein Taucher von einem Hai verschlungen. Die Shows die wir uns angeschaut haben, waren der Hammer: eine Stuntshow im Wasser wo ein sehr großes Styropor Flugzeug auf dem Wasser gelandet ist, eine Show die gezeigt hat wie die Filmtiere trainiert werden und es wurde uns eindrucksvoll live demonstriert, wie die Specialeffekte in Filmen funktionieren. Als Attraktionen gab es die Minions mit denen man in 4D mit einem Simulator Achterbahn fahren konnte, eine Geisterbahn die gleichzeitig eine schnelle Achterbahn war von dem Film „die Mumie“, ein 4D Film mit Shrek und dem Esel wo man zusammen mit diesen vor dem Bösen geflüchtet ist, eine Wildwasserbahn von Jurassic Park, ein Abenteuer in Krustys Erlebnispark mit den Simpsons in einem Simulator und als absolute Krönung: Transformer, wo man mit einer 4D Achterbahn gefahren ist und von Felsbrocken getroffen wurde, Hochhäuser runtergefallen ist, sich überschlagen hat und vieles mehr. Es war richtig echt und die Effekte richtig genial gemacht. Der ganze Park ist super organisiert, überall stehen Mitarbeiter die einem helfen und dafür sorgen, dass alles schnell geht, beim Warten gibt es Monitore mit lustigen Szenen, nach der Fahrt wird applaudiert, überall laufen Filmfiguren rum mit denen man sich fotografieren lassen kann, es sieht aus wie nach der Eröffnung, alles ist total modern und man kann den Park nicht ansatzweise mit dem Europapark vergleichen. Ein Mal wurden wir von einem netten Mitarbeiter in der Schlange vorgelesen, dann haben wir für eine Attraktion „First Line“ Tickets bekommen und ein anderes Mal haben wir „behind the Scenes“ Karten, weil es während des Anstehens technische Probleme gab. Die 13 Stunden im Park vergingen wie im Flug und wir fielen kaputt ins Bett.

Actionreiche Grüße

Jenny und Nadine

Hier unsere Strecke an diesem Tag:

strecke6

imageimage

imageimageimageimageimageimageimageimage

imageimage

IMG_4831 IMG_4843 IMG_4850 IMG_4891 IMG_4910 IMG_4919 IMG_4923 IMG_4928 IMG_4929 IMG_4934 IMG_4941

like a Star…

Der Tag begann mit einem, wider erwarten, guten Frühstück mit Bagels, Müsli, Äpfeln, Joghurt und sogar Waffeln die man selbst mit einem Waffeleisen und Teig aus einem Spender machen konnte, wie immer mit Plastikbesteck, Papptellern und Pappbechern.
Ich weiß, ich bin oft zu ausschweifend und ich gebe mein bestes mich möglichst kurz zu fassen, aber es ist sehr schwer wenig zu schreiben, wenn man hier an einem Tag mehr sieht und erlebt als in Deutschland in einem Jahr 😀

Von „unserem“ Downtown aus, das, sagen wir mal vorsichtig, nicht so ganz so schön aussieht und nicht wirklich sauber ist, ging es dann mit dem Hop on – Hop off-Bus in den sehr sehr schniken Teil von LA. Durch Beverly Hills und Hollywood durchgefahren, schlenderten wir zu Fuß über den berühmten Rodeo-Drive, wo wir leider keinen Star gesehen haben. Das Wetter war bestens, aber trotzdem wollten wir uns Madame Tussauds nicht entgehen lassen. Dort posierten wir mit Stars wie Barack Obama, Rihanna, Will Smith, Branangelina, Morgan Freeman und Lady Gaga. Die Wachsfiguren waren so echt, dass wir teilweise nicht mehr wussten, was echte Menschen waren und man konnte sich mit allem möglichen Zeug verkleiden. Das Museum ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert und richtig gut gemacht. Das mit inbegriffene 4D Kino machte seinem Namen alle Ehre, als man beim Kampf mit vielen berühmten Actionstars wie Spiderman und Hulk gegen Bösewichte von Wasser bespritzt, mit Laserschwertern in den Rücken gestochen, von Felsbrocken durchgeschüttelt, vom Gestank belästigt und von Speeren abgeworfen wurde.
Ein anschließender Einkauf im Hard Rock Cafe Hollywood und ein Spaziergang über den Walk of Fame gehörte auch zum Kulturausflug.
Wenn man bedenkt, dass in LA ca. 14! Mio. Menschen leben und es die kulturell vielfältigste Stadt der Welt ist, kann man sich vielleicht vorstellen, dass es nicht wie in San Francisco einfach möglich ist, die Stadt zu Fuß zu erkunden. Somit sind die Cabrio-Touribusse sehr praktisch um möglichst viel von der Stadt zu sehen. Was genau wir alles erfahren haben, wann wo welcher Film gedreht wurde, welcher Star wo essen geht, in welchem Gebäude welcher TV-Sender, welches Gebäude welches Architekturwunder ist, usw. können wir hier leider nicht berichten, weil das absolut die maximale Wörteranzahl übersteigen würde, wir sowieso nur noch die Hälfte wissen und es zu viel auf einmal war. Jedenfalls ist das Metropol-Viertel mit den gepflegten Grünanlagen, sauberen Straßen, glitzernden Marmorböden, vielen Palmen, Nobelboutiquen, gut gekleideten Menschen und vielen vielen Luxuskarossen einen Besuch Wert. Außerdem ist LA die erste Stadt auf unserer Tour, die mit dem Begriff „Vegetarier“ etwas anfangen kann und wo niemand denkt, ich komme von einem anderen Stern, weil ich kein Fleisch esse 😀
Gestärkt durch einen Nutella-Crepe und Kaffee, sind wir bei der Abendtour mit dem Bus außerdem durch das Korea-Viertel (dort leben nach Korea die meisten Koreaner auf der Welt) und Chinatown (wie in San Francisco) gefahren. Dabei haben wir darüber philosophiert, dass die Deutschen, die die Begriffe nicht kennen, wahrscheinlich eher einen Coffeshop als einen Drugstore aufsuchen würden. Wer erfindet auch so verwirrende Bezeichnungen ? 😀
Die Skyline sah bei Nacht toll aus und überall waren Lichtspiele, Glitzer, Musik und viele kostümierte Leute (ähnlich wie vor dem Brandenburger-Tor nur viel cooler) und an jeder Ecke gab es was neues zu sehen.
Da wir morgen früh zu den Universal Studios aufbrechen, viel das Abendessen aus und wir sind zeitig ins Bett gegangen.

Schöne Grüße aus Hollywood
Jenny & Nadine

DSC_0002DSC_0001DSC_0004DSC_0011DSC_0062DSC_0078DSC_0147DSC_0145DSC_0151DSC_0152DSC_0163DSC_0253DSC_0179DSC_0999 DSC_1010 DSC_0953 DSC_0976DSC_0877 DSC_0905 DSC_0912 DSC_0931 DSC_0934 DSC_0945 DSC_0948 DSC_0954 DSC_0955 DSC_0960 DSC_0974 DSC_0981 DSC_0996

 

First Stop: USA

Am 12.08.2014 einem schönen sonnigen Urlaubstag trafen Jenny und ich uns im Anker Beach in Nagold auf ein paar Cocktails als sie mir von ihrem geschäftlichen Aufenthalt in der USA erzählte. Aus der Idee einer gemeinsamen Reise im Anschluss daran, wurde am 02.09. ein gebuchter Flug. Nach einigen Treffen stand die Route fest und waren einige Hotels gebucht. Als Jenny ihr Visum hatte, hab ich mein ESTA beantragt und angefangen eine Packliste zu schreiben. Über Facetime konnten wir, als Jenny schon in Amerika war, noch einige Details besprechen.

Am 18.12. geht es für mich dann auch endlich los nach San Francisco mit Zwischenstopp in Charlotte. Jenny landet (wenn alles nach Plan läuft) ca. 15 min. nach mir. Weihnachten feiern wir in einem kleinen Örtchen namens Flagstaff und Silvester in Las Vegas 😍. Das Mietauto haben wir auch von Deutschland aus gebucht. Das begleitet uns fast 3 Wochen bevor wir am 06.01. von Las Vegas aus wieder heim fliegen. Jetzt sind es nicht mal mehr 3 Wochen und die Vorfreude wird mit jedem Tag größer. Es fehlen nur noch die Krankenversicherung, ein Koffer, ein Steckdosenadapter und die vom Arzt verschriebenen (hoffentlich wirksamen) Tabletten gegen die Angst beim Fliegen.

1503941_774124089274554_4617949005515337168_n