Australia I will miss you !

Mittwoch, 04.05.2016

Da es bis um 9 Frühstück gab, stand ich schon relativ früh auf. Es hatte Müsli, Toast, Säfte und Kaffee und ich genoss dieses mit Meerblick. Das Wetter war super, die Sonne schien, ich hörte das Meer und es hatte um die 30 Grad. Da keiner was sagte, ließ ich mein Gepäck im Zimmer und ich glaube auch nicht, dass da heute jemand eincheckt.
Leider ging mein Rucksack einen Tag vorher kaputt und ich musste immer Angst haben, dass was raus fällt. Ich lief durch ganz Coolangatta um jemanden zu finden, der ihn repariert. In einem Surfshop war ein super netter Mann der eine Zange hatte. Nach über 10 Min. hatte ich wieder einen funktionierenden Reißverschluss und er wollte nicht mal Geld dafür.
Am letzten Tag in Australien musste ich noch einige Dinge organisieren. Ich versuchte nochmal meine Superannuation (wie Riesterrente) zu kündigen, schrieb Postkarten an meine australischen Freunde und beantragte ein Visa für Myanmar. Außerdem überwies ich mein Geld vom australischen aufs deutsche Konto. Hierfür benutzte ich Transferwise. Das britische Unternehmen hat eine Methode entwickelt, wie man kostengünstig Geld zwischen verschiedenen Ländern verschickt. Leider ist mein Tageslimit niedriger als der Betrag den ich überweisen wollte, aber dann muss ich morgen von unterwegs aus den Rest überweisen.
Ich bummelte noch eine Weile durch die Stadt und genoss die letzten gemeinsamen Stunden mit meinem Australien.
IMG_9300 (FILEminimizer)IMG_9296 (FILEminimizer)

IMG_9301 (FILEminimizer)

IMG_9302 (FILEminimizer)

IMG_9303 (FILEminimizer)

IMG_9304 (FILEminimizer)

IMG_9310 (FILEminimizer)
Zum Sonnenuntergang ging ich an den Strand von Coolangatta und konnte richtig schöne Fotos machen.
DSC_0319 (FILEminimizer)

DSC_0323 (FILEminimizer)

DSC_0332 (FILEminimizer)

DSC_0335 (FILEminimizer)

DSC_0339 (FILEminimizer)

DSC_0352 (FILEminimizer)

DSC_0359 (FILEminimizer)

DSC_0363 (FILEminimizer)DSC_0333 (FILEminimizer)

DSC_0372 (FILEminimizer)

DSC_0373 (FILEminimizer)

IMG_9315 (FILEminimizer)

IMG_9316 (FILEminimizer)
Im Mc Donalds holte ich mir einen Wrap und wollte dann noch Geld abheben. Leider gilt das Tageslimit auch fürs Abheben und der Automat gab mir kein Geld mehr. Na super ! Mit 2$ komme ich nicht mehr weit…
Bilder vom Hotel Kumune Resort:
DSC_0300 (FILEminimizer)

DSC_0303 (FILEminimizer)

DSC_0306 (FILEminimizer)

DSC_0311 (FILEminimizer)

DSC_0315 (FILEminimizer)

DSC_0316 (FILEminimizer)
Im Hostel packte ich noch meine Sachen zusammen und bestellte mir dann ein Uber. Dieses private Taxiunternehmen ist sehr geschickt. Ich hatte einen super netten Fahrer und bezahlte nicht viel.
Da ich grundsätzlich sehr früh am Flughafen bin, hatte ich wieder Zeit und der Schalter war noch nicht mal offen. Ich lernte 2 super nette australische Eltern kennen, die früher auch Backpacker waren. Sie hatten immer noch ihre Rucksäcke von 1990 dabei und ein schlechtes Gewissen ihre 21 und 22 Jahre alten Töchter Zuhause zu lassen, während sie 2 Wochen in Kambodscha sind.
Bei verschiedenen Reisebloggern habe ich gelesen, wie man kostenlos an ein Upgrade für die Businessclass kommen kann. Deswegen war ich dementsprechend schick angezogen, aber hatte meine Jogginghose dabei, falls es nicht klappen sollte. Leider war die Businessclass komplett ausgebucht – wie schade ! Naja, ein Versuch wars wert.
Ich laß nochmal zur Sicherheit die E-Mail mit meinem Visa für Vietnam. Mein Herz blieb stehen: Man muss das Visa ausdrucken. Das war mir nicht neu, weil Lena mit der ich Kambodscha bereise, es mir extra noch gesagt hat. Sie wusste es nicht als sie dort war und musste dann überall nach einem Drucker suchen. Ich ärgerte mich total über mich selbst, weil ich die ganze Zeit noch dran gedacht hatte und Lena mich dran erinnert hatte. Im ganzen Flughafen gab es nirgends einen Drucker. So ein Mist ! Am Gold Coast Flughafen musste ich durch 2 Sicherheitskontrollen. Diesmal wollten sie es ganz genau wissen und das Gerät piepste bei mir. Alle meine Ladekabel, Festplatte, usw. mussten aus dem Rucksack raus und ich musste meine Schuhe ausziehen. Außerdem machten sie einen Sprengstofftest mit mir. Das ist mir auch noch nie passiert. Alle Angestellten waren aber super lustig drauf, es war sonst kein Mensch da und von 3 Leuten bekam ich zu hören, dass ich einen größeren Rucksack bräuchte. Vielleicht ist da was dran?
Das boarding war pünktlich und da ich immer ein paar Euro mehr zahle um einen Fensterplatz zu bekommen, konnte ich auch dieses mal wieder raus gucken. Der Sitz in der Mitte war frei und daneben saß eine super nette Australiern. Diese bekam mit 47 Jahren Frührente und wohnt nun in Ho Chi Minh. Zum Glück hatten wir so lange Zeit, denn natürlich hatte sie mir unendlich viele Insidertipps und sagte mir wo ich vorsichtig sein sollte. Erst letzte Woche hatte sie einen Rollerunfall.
Ich war traurig, Australien verlassen zu müssen und guckte mich nochmal genau um. Die letzten Minuten auf dem 5. Kontinent. Hier hatte ich so viel erlebt. 365 Tage Spaß gehabt, neue Leute kennen gelernt, viele Sachen erlebt, gearbeitet und viele (australische) Freunde gefunden. Dadurch, dass ich hier wie ein Australier gelebt habe fühlt es sich so an, als würde ich mein Zuhause verlassen. Ein neues Kapitel meiner Reise fängt nun an, auf das ich mich natürlich genau so freue. Zum Glück habe ich meine 88 Tage Farmarbeit absolviert und kann zurück kommen und nochmal 1 Jahr hier leben und arbeiten. Das wird also nicht das letzte Mal in diesem Land sein.
Beim Starten machte das Flugzeug komische Geräusche und ich war stolz auf mich, dass ich nicht gleich in Panik ausbrach. Das Geräusch war ohrenbetäubend. Außerdem blieben die Anschnallzeichen eine Stunde lang an und auch die Stewardessen standen nicht auf. Sehr lange stieg das Flugzeug und erreichte ewig die Flughöhe nicht. Das war natürlich wieder nicht sehr förderlich für meine Flugangst. Ausnahmsweise hatte ich aber keine schwitzigen Hände. Es wird besser, hoffe ich. Da es 10 Uhr Abends war und ich schlafen wollte, schmiss ich mir eine meiner Wunderpillen gegen die Angst beim Fliegen ein. Bevor ich darüber nachdenken konnte, fiel ich in einen tiefen Schlaf.

Liebe Grüße das letzte Mal aus Australien
Nadine

bye bye

Dienstag, 03.05.2016

Heute reise ich ein Jahr und 2 Monate 🙂
Mein Wecker klingelte früh, ich packte und machte mich fertig und Adel schlief immer noch. Er geht wohl immer spät in die Arbeit. Da er mit mir noch zum Frühstücken gehen wollte, raffte er sich auf und wir liefen los.
In einem kleinen, gemütlichen Restaurant setzten wir uns in den Garten. Die deutsche Bedienung erzählte uns, dass im Restaurant am Tag davor ein australischer Film gedreht wurde. Ich aß Brot mit Ei, Tomaten und Pilzen und Adel bestellte einen Lammburger. Wir unterhielten uns wieder gut und ich bin froh, dass Adel mein Host ist. Außerdem zahlte mir auch noch mein Frühstück, was mir sehr unangenehm war. Ich weiß ja, dass ich immer Glück hab, aber diesmal hats wieder funktioniert. Meinen Helm, Jacke und Handschuhe fürs Motorrad fahren bin ich nicht los geworden. Ich wusste aber, dass mich meine Fluggesellschaft Tigerair mit dem Helm in der Hand nicht durch lassen würde. In letzter Minute meldete sich eine Frau auf mein Internetinserat und wollte sogar noch 15 Dollar mehr zahlen, als ich bezahlt hatte. Adel nahm den Helm mit ins sein Büro, gab mir das Geld im Voraus und ich hoffte die Frau würde wirklich kommen um ihn dort abzuholen.
Obwohl ich wie immer zeitig dran war, verquatschten wir uns und ich musste noch zur Post um mein Handgepäck zu wiegen. Schock: es hatte wieder 10,5 kg, erlaubt sind 7. Eigentlich wollte ich ja die öffentlichen Verkehrsmittel zum Flughafen nehmen, aber das war nun zu spät. Adel fuhr mit mir mit der Bahn zum Southern Cross und wir verabschiedeten uns nett. Von dort aus musste ich dann den Skybus nehmen, der 18$ kostet. Mit diesem bin ich schon ein paar Mal gefahren, aber das ist einfach zu viel Geld und reine Abzocke !
Wie beim letzten Mal flog ich mit Tigerair. Diese sind wie erwähnt sehr sehr kleinlich, wenn es um Übergepäck geht. Mein großer Backpack war auch zu schwer und ich nahm raus, was ging. Damit war mein Problem nicht gelöst, denn mein kleiner Rucksack war ja sowieso schon zu schwer. Außerdem wollte das automatische Koffersystem wie letztes Mal meinen Backpack nicht durch lassen. Diesmal war aber eine Angestellte da und gemeinsam schafften wir es nach einiger Zeit.
Die Sicherheitskontrollen sind jedes Mal eine Tortur für mich. Da ich drei Jacken, eine Motorradjacke, einen Rucksack und eine kleine Handtasche mitschleppe ist es ein Akt das immer aus- und anzuziehen und den Laptop raus zu wurschteln.
Da man wenn man so viel reist sehr kreativ wird, kam ich um das Zahlen vom Übergepäck rum. Alle meine schweren Bücher und meinen Schlafsack steckte ich in meine Motorradjacke. Somit sah ich aus wie ein Sumoringer und als ob ich 100 kg wiegen würde. Atmen konnte ich so auch nicht gut und war froh als ich durchgekommen war und im Flieger alles ausziehen konnte.
IMG_9270 (FILEminimizer)
Diesmal hatte ich mir keinen Platz reserviert und musste am Gang sitzen. Der Flug war angenehm, obwohl es in Melbourne ordentlich windete und das Flugzeug ein bisschen wackelte.
Nach 2 Stunden waren wir an der Gold Goast. Diese empfing mich mit über 30 Grad und Sonne. Mit der App Uber, wo Privatleute als Taxifahrer fungieren, bestellte ich mir einen Fahrer. Dieser war sehr nett und brachte mich direkt ins Komune Beach Resort in Coolangatta. Er trug mir sogar mein Gepäck ins Hostel und ich musste wegen einem Gutscheincode nicht mal was für die Fahrt zahlen.
Für 30$ hatte ich ein Bett in einem 4er Zimmer gebucht. Eigentlich wollte ich nach Surfers Paradise, aber der Weg dort hin wäre 40 Min. gewesen. Das hätte sich für einen Tag nicht gelohnt und die Fahrtkosten wären zu hoch gewesen. In meinem Raum waren ein Mädel aus Kalifornien und eine Angestellte aus Neuseeland. Diese machten nicht viel und so machte ich mich allein zu Fuß auf um Coolangatta zu erkunden. Es war nicht viel los und vieles schloss bereits. Fast drei Stunden war ich unterwegs und guckte mir alles an. Ich fand ein offenes, indisches Restaurant und bestellte mir guten Käse mit Buttersoße und Naan. Der Besitzer war sehr nett und ließ mir sogar den Dollar nach, den ich zu wenig hatte.
Im Hostel, das eigentlich ein gutes Hotel ist, gibt es eine Bar, einen Pool und einen Whirlpool. Da es immer noch warm war und der Whirlpool sowieso beheizt, setzte ich mich da rein und genoss die Stille. Im Hotel ist nämlich nichts los und man muss nach Leuten suchen.
IMG_9275 (FILEminimizer)

IMG_9276 (FILEminimizer)

IMG_9277 (FILEminimizer)

IMG_9292 (FILEminimizer)
Der letzte Abend in Down-Under war also nochmal schön und ich bin gespannt was mich morgen erwartet.

Liebe Grüße aus dem Whirlpool
Nadine

What a Drama

Samstag, 20.02.2016

3:00 Uhr morgens. Der Wecker klingelt fröhlich, aber wir sind alles andere als fit. Im Halbschlaf packen wir die restlichen Sachen zusammen und schleichen uns aus dem Zimmer um die anderen Mädels nicht zu wecken.
Wenn man um 3:30 morgens vor dem Hostel auf den Shuttlebus wartet und die betrunkenen, feiernden Partygäste sieht, ist das kein toller Anblick. Vor allem wenn nach einer Schlägerei ein junger Mann direkt vor unseren Augen in den Krankenwagen verladen wird und die weinende Freundin daneben steht. Halleluja waren wir froh diesem Horrorszenario zu entkommen und der Bus erlöste uns zum Glück. Für 10$ pro Person brachte er uns im Dunkeln zum 15 min. entfernten domestic Flughafen von Cairns.
Wir hatten schon online eingecheckt und waren erst eine Stunde vor Abflug da. Wie immer gingen wir zur Kofferaufgabe und die nette Dame fragte uns, ob wir nicht von der Verspätung gehört hätten. Hä? Was? Da erfuhren wir, dass unser Flug 4 Stunden Verspätung hatte. Weil wir über booking.com gebucht hatten, wurde uns die Verspätung nicht mitgeteilt.
Leider gab es in diesem Flughafen weder Teppichboden, noch Bänke noch sonst was. Sandra legte sich auf zwei unbequeme Massagesessel und ich versuchte auf dem Boden zu schlafen. Das war so unkomfortabel, dass an Tiefschlaf natürlich nicht zu denken war.

IMG_5962 (FILEminimizer) IMG_5965 (FILEminimizer)IMG_6135 (FILEminimizer)

Irgendwo darunter bin ich

IMG_6139 (FILEminimizer)

Ich wachte von einer Durchsage auf, dass es Essengutscheine für unseren verspäteten Flug gäbe. Leider hatte Virgin Airlines nicht so weit gedacht und ich musste nochmal zum Schalter vor. Das hieß erneut durch die Sicherheitskontrolle. Da die Schlange so lang war, drängelte ich mich unauffällig vor. Wir bekamen jeweils zwei Gutscheine für je 8$. Da die Preise aber auf dem Flughafen horrend sind, kommt man damit auch nicht sehr weit. Somit ging ich zum Hungry Jacks (Burger King in Deutschland) und bestellte das günstige Frühstück. Sandra musste auf ihr Essen in einem Cafè sogar noch drauf zahlen.
Das Warten zog sich ewig und zum Glück fand Sandra einen kleinen Außenbereich wo man zwar aucht nicht schlafen konnte, aber drinnen wurde es wegen der Klima irgendwann echt zu kalt. Dort waren zwei sehr komische Aboriginies die sich total daneben benahmen. Der eine wurde von einem Flughafenangestellten geweckt, weil er das boarding verpasst hatte. Kurz machte er die Augen auf, aber schlief weiter.
Als dann endlich boarding-time war, waren wir die Einzigen am Gate. Das war komisch. Nach 10 min. warten, waren immer noch keine anderen Passagiere da. Wir fragten uns schon, ob der Flug nun komplett abgesagt wurde, oder nochmal Verspätung hätte. Ich musste durch den ganzen Flughafen laufen um eine Anzeigetafel zu finden. Das Gate hatte sich geändert und wieder mal hatte uns keiner bescheid gesagt. Wir rannten zum richtigen Gate, wo eine lange Schlange war. Unser Flugzeug war noch nicht mal da. Es dauerte nochmal 20 min. bis wir endlich rein konnten und somit gab es nochmal eine halbe Stunde Verspätung.
Der Flug war ganz ok, aber jedes Geschaukel bringt mich aus der Ruhe. Ich hasse fliegen! Dafür waren nicht viele Passagiere an Board und ich konnte mich wieder über zwei Sitze legen.

12717368_946228035426403_2882220048061859283_n
Der Pilot war super nett und total witzig und machte dauernd Späße. Sogar die Sicherheitsunterweisung nahm er selbst vor. Auch die nette männliche Stewardess war super drauf. Ich fragte ihn, ob ich im vorderen Bereich des Flugzeuges aufs Klo dürfe. Er meinte, dass heute die Business-Class leer wäre und das ginge. Auf dem Rückweg lachten mich die leeren, bequemen, großen Ledersessel der Business-Class so an, dass ich mich dort niederließ. So hatte ich einen super Platz und konnte mich ein bisschen in die reichen Leute einfühlen 😉
Sandra gab in der Zwischenzeit schon fast eine Vermisstenanzeige auf.
Nach dem knapp dreistündigen Flug landeten wir im bewölkten Sydney. Vom Flugzeug aus hatte man einen guten Blick auf die Oper und die Harbour Bridge. Zum Glück gab es nicht so starke Turbulenzen durch die Wolken durch.

12728807_946228025426404_1622155377616194414_n (FILEminimizer)IMG_5971 (FILEminimizer)  IMG_5968 (FILEminimizer) IMG_5967 (FILEminimizer) IMG_5973 (FILEminimizer) IMG_5977 (FILEminimizer)

Wer erkennt die Harbour-Bridge und die Oper?IMG_5993 (FILEminimizer)  IMG_5999 (FILEminimizer) IMG_6001 (FILEminimizer)
Wir suchten uns einen Bus und fuhren Richtung Bondi. Eigentlich wollten wir einen MC Donalds mit WLAN, aber den fanden wir nicht. Statt dessen nahmen wir den Bus zum Strand. Dort ließen wir uns im MC nieder und suchten per App Wiki-Camps einen kostenlosen Parkplatz für die Nacht. Sarah, bei der mein Auto stand, war nicht da und sagte sie lege den Autoschlüssel in den Briefkasten. Wir hatten sie gefragt, ob wir bei ihr schlafen könnten, aber sie antwortete einfach nicht.
Wir kauften noch was zu Abendessen im Supermarkt, wo mich zwei lustige Griechen ansprachen, weil ich mit dem ganzen Gepäck auf Sandra wartete.

IMG_6223[1]
An der Bushaltestelle warteten wir ewig, aber es kam immer nur der falsche Bus. Zufällig kamen die Griechen vorbei und stellten sich auch Sandra vor. Der eine hatte einen Job für mich als Flyerzustellerin. Nach einer Stunde fragte ich mal einen anderen Busfahrer. Weil Samstag ist, gäbe es keinen Bus mehr um die Zeit nach Watsons Bay. Da mischte sich ein total netter Australier ein. Er lud uns das schwere Gepäck in den Bus und erklärte uns genau, welche anderen Busse wir noch nehmen sollten. So mussten wir ein Stück mit einem Bus fahren, einen steilen Berg mit dem ganzen Gepäck hoch laufen und dann ein kleines Stück mit einem anderen Bus fahren. Danach mussten wir zu Fuß nochmal eine ganze Weile zu Sarahs Haus laufen. Dieses fanden wir wider erwarten auf Anhieb und waren sehr froh. Ich hatte nämlich weder eine Adresse, noch wusste ich, wie Sarah mit Nachnamen hieß und erreicht hatte ich sie auch nicht. Der nette Australier half uns mit Allem bis er einen anderen Bus nehmen musste und wir bedankten uns 1000 Mal bei ihm. Dieser Mann war wirklich außerordentlich hilfsbereit und auch der Busfahrer der extra ausstieg um auf den Busfahrplan zu schauen und dabei Ärger kassierte half uns lieb.

IMG_6224[1]

IMG_6004 (FILEminimizer)
In Sarahs Briefkasten dann: Kein Schlüssel ! So ein Mist, dachten wir. Sie sendete mir per SMS eine Nummer bei der ich anrufen sollte. Nach der langen Tortur hatte ich echt darauf keine Lust mehr. Zum Glück handelte es sich dabei um die Nachbarin die mir meinen Schlüssel übergab.
Endlich hatte ich meine Brissie wieder und das Gepäckschleppen war vorbei. Sofort machten wir uns auf zu unserem Schlafplatz. Dieser war an einem Park direkt an einer Straße. Erlaubt war es wieder mal nicht dort zu schlafen, aber das ist es in Sydney nirgends. So saßen wir im Park bei Regen auf nassen Bänken, aßen Brötchen mit Käse und Gurken und waren froh endlich dort zu sein.
Wir sortierten noch ein bisschen um, sodass wir im Auto Platz zum Schlafen hatten und gingen früh ins Bett.
Der Regen an den Scheiben hatte ein beruhigendes Gefühl und bald schliefen wir ein.

Strapazierte Grüße
Nadine

Diving with Sharks in the Great Barrier Reef

Donnerstag, 18.02.2016

Im Hostel ist es immer doof, wenn man früh aufstehen muss. Da gilt es ganz schnell den Wecker auszuschalten, bevor jemand anderes aufwacht.
Wir waren rechtzeitig dran, aßen was und machten uns zu Fuß auf dem Weg zum Hafen. Wir planten sehr viel Zeit ein (bei unserer Orierung weiß man ja nie).
Die Tusa 6 ist eines der größten und modernsten Tauchschiffe zum Great Barrier Reef. (http://www.tusadive.com/) Es waren einige Leute da und auch sehr viele Chinesen.

IMG_6125[1]

IMG_5895 (FILEminimizer) IMG_5896 (FILEminimizer) IMG_5897 (FILEminimizer)IMG_6130[1]
In der eineinhalb stündigen Fahrt fuhr uns die Tusa 6 sehr weit aufs Meer raus. Es gab bequeme Eckbänke, das Schiff hat sogar Teppich und man konnte auch draußen sitzen. Es hätte immer noch Platz für mehr Leute gehabt, was gut war, denn so konnte man sich ausbreiten. Neben uns saßen total nette Amerikaner mit denen ich mich gut unterhielt.
Es gab ein Briefing und weil Sandra noch nicht so gut englisch spricht, bekamen wir den deutschen Guide Matt zugeteilt. In einer 6-er Gruppe bekamen wir alles nochmal erklärt und es war eine gute Auffrischung. Ich bin nämlich schon seit 10 Monaten nicht mehr getaucht. Matt gab uns unsere Tauchcomputer und die ganze Ausrüstung und dann machten wir uns fertig. Da das Wasser am Great Barrier Reef 30 Grad warm ist, bekamen wir nur einen total lustigen, schwarzen, dünnen Anzug mit Kapuze. Mit einem großen Schritt gings vom Boot ins Wasser, Matt voran und die 6 anderen hinterher. Am Anfang wurden wir gefragt, ob wir gleich allein los wollen, aber das war uns beiden nicht so recht. Sandra hat zwar schon einige hundert Tauchgänge, aber kennt sich hier nicht aus und wusste auch gar nicht wie gut ich tauche. An der Schnur von der Boje gings in die Tiefen des Ozeans runter. Die Sicht war gut, wir waren nur auf ca. 8 Meter und mein Druckausgleich klappte diesmal auch. Zum Glück machten mir meine Ohren wenigstens diesmal keine Probleme.
Leider ist es kein Gerücht, das das Great Barrier Reef total kaputt ist. Überall sieht man wo die Korallen zerstört sind und unser Guide der ständig mit den Flossen hin kam, machte das nicht besser. Dafür wusste er sehr viel und schrieb alles auf eine Unterwassertafel. Welche Koralle wie alt ist und was es für Fische sind. Das war sehr interessant. Leider sieht man auch nicht viele Fische und das machte mich ein bisschen traurig. So viel Natur wird von den Menschen zerstört. Wir konnten einige große Regenbogenfische, Triggerfische und Krabben sehen. Matt zeigte uns viele Sachen die wir sonst bestimmt nicht gesehen hätten.

FHD0593 (FILEminimizer) FHD0596 (FILEminimizer) FHD0599 (FILEminimizer) FHD0610 (FILEminimizer) FHD0611 (FILEminimizer) FHD0624 (FILEminimizer) FHD0628 (FILEminimizer) FHD0631 (FILEminimizer)

Nach 30 min. wollte Matt wieder an die Oberfläche und schickte Sandra und mich die restlichen 15 min. allein los. Wir tauchten nicht zu weit weg um uns nicht zu ver“laufen“, aber sahen auch nicht wirklich viele Fische. Nur ein paar kleine Nemos waren dabei.
An der Oberfläche zogen wir gerade die ganze Ausrüstung aus, als eine Frau zu uns kam und meinte wir können uns gleich wieder anziehen. Es gab ein bisschen Obst und dann gings sofort wieder runter. Wir wussten gar nicht, dass wir drei Tauchgänge hatten. Irgendwie sind wir von zwei ausgegangen und freuten uns über den Dritten.
Wir schwammen gerade alle hinter Matt her, als Sandra mich plötzlich anstupste. Unser Guide hatte eine Plastikflasche mit der er Geräusche machte. Gerade als ich ins dunkelblaue Wasser schaute, sah ich ihn: Einen Hai ! Ich freute mich tierisch und wollte gerne hin schwimmen. Leider war er bald schon wieder verschwunden. Es handelte sich um einen „Black Tip Reef Shark“, also ein relativ Kleiner und ungefährlicher. Trotzdem war ich total froh meinen ersten Hai gesehen zu haben. Ein paar Meter weiter sah ich noch einen anderen mit einer weißen Flossenspitze.

Der Tauchgang war ebenfalls nach 45 min. zu Ende und wir tauchten wieder direkt am Boot auf. Die Sicht war so gut, dass das einfach war. Das Boot hat hinten sogar eine Bank, sodass man seine Flossen noch im Wasser ausziehen kann. Das ist super praktisch. Matt stresste uns und sagte wir sollen uns beeilen, bevor es kein Essen mehr gäbe. Wir waren die Letzten und tatsächlich hatten die anderen schon einiges verputzt. Es gab kaltes Fleisch und Wurst und sehr viele verschiedene Salate und Käse. Diese waren sehr lecker und außerdem gabs Brötchen dazu. Wir ließen es uns an Deck schmecken und genossen den Ausblick bei genialem Wetter. Derweil war der Kapitän schon zu einer anderen Stelle gefahren.
Bei der Vorstellung hatten die Crew-Mitglieder gesagt, dass man gerne zum Kapitän hoch könnte. Die Chance ließ ich mir nicht entgehen und guckte ihm über die Schulter. Er musste gar nichts machen und das Schiff steuerte sich sogar von selbst. Auf einem Bildschirm waren die genauen Koordinaten eingezeichnet und alles sah total modern aus.

FHD0633 (FILEminimizer) FHD0634 (FILEminimizer) FHD0639 (FILEminimizer) FHD0641 (FILEminimizer)
Wir hatten noch nicht mal eine Stunde Pause da sollten wir uns schon wieder fertig machen. Eigentlich ist es wegen dem Stickstoff nicht gut, so viele Tauchgänge in so kurzer Zeit zu machen, aber uns blieb ja nichts anderes übrig. Diesmal trauten wir uns zu allein zu gehen, weil Sandra sagte es ist einfach am Riff entlang zu tauchen und meinte ich würde meine Sache gut machen.
Der Abstieg ging auch ohne Boje, aber Matt musste uns über Wasser erst mal zeigen, wo das Riff ist. Das sorgte für Lacher.
Leider gab es hier auch nicht mehr Fische als an der anderen Stelle. Wir gingen bis auf 22 m runter und das Wasser war schön klar. Dafür leuchteten die Korallen in allen möglichen Farben. Man sah pink, rot, grün, gelb und alle möglichen Formen und Größen. Manche Pflanzen schnappen zu, wenn man die Hand drüber hält und das ist lustig. Unter Wasser zu sein ist einfach ein geniales Gefühl. Wenn man schwerelos über die tollen Korallen schwebt und die Fische einem entgegen schwimmen. Außerdem waren Sandra und ich gute Tauchbuddys und verbrauchten ungefähr gleich viel Luft, was gut ist.
Es gab wieder einige große Regenbogenfische und andere Größere. Auch wir fanden sehr einfach zum Schiff zurück und waren froh allein los geschwommen zu sein. Einen Guide dabei zu haben, kostet nämlich nochmal 10$ extra. Da sind wir ganz Schwaben und sparen wo wir können.

FHD0645 (FILEminimizer) FHD0647 (FILEminimizer) FHD0650 (FILEminimizer) FHD0661 (FILEminimizer) FHD0663 (FILEminimizer) FHD0665 (FILEminimizer) FHD0669 (FILEminimizer) FHD0670 (FILEminimizer) FHD0677 (FILEminimizer) FHD0681 (FILEminimizer) FHD0684 (FILEminimizer) FHD0686 (FILEminimizer) FHD0691 (FILEminimizer) FHD0696 (FILEminimizer) FHD0702 (FILEminimizer)
Tauchen macht ziemlich müde und dementsprechend fertig waren wir auch. Es gab leckeren Kuchen, wo wir uns fleißg bedienten und dann legten wir uns draußen auf eine Bank und schliefen. Wir waren noch nicht wieder am Hafen als unser Guide Matt uns aufweckte. Zusammen mussten wir die Logbücher ausfüllen und dann erreichten wir schon den Hafen von Cairns.
Als wir aus dem Schiff ausstiegen, stand die ganze Schiffscrew Spalier und klatschte jeden ab. Das war total süß und sah lustig aus.
Alles in Allem war es echt schön, obwohl es schade ist, dass das berühmte Great Barrier Reef so tot und kaputt ist. In Thailand und Malaysia habe ich definitiv mehr gesehen. Die Tusa 6 ist ein super Tauchboot das man echt nur weiter empfehlen kann. Es ist zwar sehr teuer, aber so sind eben die Preise in Australien. Außerdem wurden wir ein paar Mal unter Wasser fotografiert, aber die Bilder wollten wir nicht kaufen.
Zurück im Hostel richteten wir uns nur schnell und standen in der langen Schlange beim kostenlosen Essen. Diesmal gabs für mich Reis mit Tomatensoße und für Sandra Kartoffelbrei und Fleisch. Das schmeckte beides überhaupt gar nicht und wir mussten es stehen lassen. Dafür gingen wir wieder in die Stadt und kauften uns guten Nachtisch. Außerdem gabs nochmal Souveniershopping und wie immer verliefen wir uns auf dem Rückweg 😀
Schon um 10 gingen wir ins Bett, weil wir fit für den nächsten Morgen sein wollten.

Liebe Grüße von Nemo
Nadine

Lost the credit cards

Mittwoch, 17.02.2016

Wir waren noch total fertig vom Vortag und dem frühen Aufstehen und auch Sandra blieb mal länger im Bett. Außerdem merkt man die Zeitverschiebung schon. Drei Stunden ist Perth zurück.
Beim Frühstück ließen wir uns Zeit und die Weckle vom Woolworths schmeckten sehr gut. Außerdem gabs Cornflakes, Saft und Kaffee. Ein 5* Backpackerfrühstück also ! Sandra hat sich mittlerweile auch dem Backpackerleben angepasst und findet es nicht schlimm, dass immer viele Leute um uns herum sind.
Das Gilligans ist ein sehr gutes Hostel und auch die Küche ist sauber. Jedes Zimmer hat sein eigenes Bad (was ein Luxus) und Balkon und es gibt sogar Aufzüge.
Sandra fragte mich, ob ich ihre Kreditkarten gesehen habe, aber diese Frage musste ich verneinen. Sie wurde immer verzweifelter und wir suchten jeden Zentimeter im Zimmer ab. Dort waren wir allein, weil drei Mädels am Morgen abgereist waren. Der Geldbeutel wurde von uns beiden durchsucht, jede Tasche und beide Koffer. Nirgendwo war eine Spur der Karten. Sandra wollte es zwar eigentlich nicht glauben, aber vermutete, dass die Mädels die Karten geklaut hatten. Nach einer halbstündigen Suche wollten wir beim ADAC anrufen (von wo eine Kreditkarte ist) um diese sperren zu lassen. Diese waren erst ab 8 morgens (deutsche Zeit) zu erreichen und wir bekamen nur einen Anrufbeantworter. Es gab eine Notfallhotline für Pannen und da ich keine andere Lösung wusste, rief ich dort an. Ich meldete mich mit Sandra und als der Mann dann mit der richtigen Sandra sprach, weil er Details wollte, war er komplett verwirrt. Sofort sperrte er aber die Karte und schickte Sandra gleich eine neue nach Hause. Nur zum Spaß nahm ich nochmal den Geldbeutel in die Hand und suchte durchsuchte ihn nochmal. Und sieht da: Ich hatte beide Karten in der Hand. Wir lachten beide und fragten uns wie es sein konnte, dass wir sie beide nicht gesehen hatten. Da war aber ein kleines Fach und da sind die Karten rein gerutscht. Gut, dass wir nicht dazu gekommen sind die andere Karte zu sperren und gut, dass es nicht die Mädels waren. Sonst hätte ich meinen Glauben an die Menschheit (oder Backpacker) verloren. Den ganzen Tag lachten wir noch darüber. Das war Adrenalin am Morgen.
Es war schon zwei als wir uns auf den Weg zur Lagune machten.

IMG_5870 (FILEminimizer) IMG_5871 (FILEminimizer) IMG_5872 (FILEminimizer) IMG_5873 (FILEminimizer) IMG_5875 (FILEminimizer) IMG_5877 (FILEminimizer) IMG_5878 (FILEminimizer)

Wie Brisbane hat Cairns auch keinen Strand, aber dafür gibt es eine kostenlose, große Lagune. Es ist eine Mischung aus Pool und Strand und sieht total schön aus. Man kann im Sand im Wasser sitzen und sieht das Meer. Bei fast 40 Grad an diesem Tag war auch das Wasser nicht kalt, aber es war schön mit dem Handy in der Hand im Wasser zu sitzen und nichts zu machen.
IMG_5880 (FILEminimizer)

IMG_5881 (FILEminimizer) IMG_5886 (FILEminimizer)

IMG_5887 (FILEminimizer)DSC_0094 (FILEminimizer)DSC_0096 (FILEminimizer)DSC_0097 (FILEminimizer)
Zwischendurch machte ich nur einen Abstecher im MC Donalds nebenan um Eis zu kaufen.
Als es schon Abend wurde machten wir uns auf den Rückweg zum Hostel. An einem Baum waren unendlich viele Fledermäuse. Da stand auf einem Schild, dass sie hier eine Auffangstation haben. Sie flogen durcheinander und machten laute Geräusche. Irgendwann schaute ich hinter mich und mir kam das Mädchen da sehr bekannt vor. Zwei laute Freudenschreie, eine herzliche Umarmung und viel zu erzählen. Linda die ich in Melbourne kennen gelernt hatte, arbeitet nun hier in einem Reisebüro und wir waren richtig froh uns zu sehen. Außerdem konnten wir gleiche eine Tour bei ihr buchen. Wir entschieden uns für eine Tour durch den Regenwald mit Krokodilen und vielem mehr. Sie wusste noch nicht wie alles funktioniert, weil sie neu war. Als ihre ersten Kunden versuchten wir es mit ihr raus zu finden. Weil sie nicht weiter kam, rief sie ihren Manager, weil sie bis dato ganz allein in dem Büro war. Linda ist auch im Gilligans und wir machten aus uns nochmal zu treffen.

IMG_5888 (FILEminimizer) IMG_5889 (FILEminimizer)

Danach machten wir noch eine kleine Souvenier-Shoppingtour.

IMG_5890 (FILEminimizer)
An diesem Abend gab es für Sandra einen großen Grillteller im Hostel (dafür musste man zahlen) und für mich einen Veggieburger mit Pommes, Salat und Getränk was auch sehr günstig war. Nach dem gemütlichen Wein und Bier gings wieder auf zum Nachtmarkt. Da diese Massage einfach zu günstig ist und Sandra mich einlud, machten wir gleich nochmal eine. Diesmal sagten wir von Anfang an, dass wir es nicht so stark wollen und es war perfekt.
Wir schlenderten noch eine Weile über den tollen Markt, gönnten uns einen Nachtisch und hatten einen super witzigen Abend.

IMG_5893 (FILEminimizer)IMG_5860 (FILEminimizer)
Da der Orientierungssinn nicht besser wird, verliefen wir uns wieder einige Male bis wir endlich das Hostel fanden. Dort waren inzwischen neue Mädels ins Zimmer gekommen die alle schon schliefen.

Liebe Grüße vom chilligen Tag
Nadine

Sleepy, little Canberra

Freitag, 05.02.2016

Die Nacht war angenehm und obwohl es draußen kalt war, ließ es sich im Auto sehr gut aushalten.
Sandra klopfte an die Scheibe und als ich raus guckte, sah ich einige Kängurus die sehr nah waren. Meine Tante machte sehr viele Bilder und war ganz begeistert von den süßen Tieren die nicht scheu waren.
DSC_0102 (FILEminimizer)DSC_0103 (FILEminimizer)

DSC_0105 (FILEminimizer)DSC_0108 (FILEminimizer)

DSC_0109 (FILEminimizer)DSC_0110 (FILEminimizer)DSC_0111 (FILEminimizer)

DSC_0121 (FILEminimizer)DSC_0122 (FILEminimizer)

DSC_0124 (FILEminimizer)
Als ich aus dem warmen Bett kletterte fror ich bei gerade mal 14 Grad. Am Vortag hatten wir Brot aus der kostenlosen Essensbox vom Hostel mitgenommen. Dieses gabs mit Nutella zum Frühstück.
Auf der Wiese sahen wir noch mehr Kängurus und als Sandra diese gerade zählte rannten plötzlich ein paar davon auf allen Vieren davon. Da merkte sie erst, dass es sich teilweise um Rehe handelte. Wir lagen vor lachen auf dem Boden 😀
Mein Herz schlug die ganze Zeit bis zum Hals, weil ich wusste was mir bevor steht. Sandra ahnte von nix, was mich zum Lachen brachte.
Nach einem Kaffee beim Mc Donalds wurde es ernst. Bei stark bewöktem Himmel und abartigen Wind fuhr ich zum Flughafen in Goulburn. Mein Puls ging immer schneller. Als Sandra das Schild „Adrenaline Skydive“ laß, wusste auch sie warum wir hier waren. Erst dachte sie, ich habe einen Rundflug gebucht. Leider musste uns die Empfangsdame mitteilen, dass der Skydive an diesem Tag nicht statt finden könne wegen dem zu starken Wind.

DSC_0199 (FILEminimizer) DSC_0200 (FILEminimizer)
Da das sowieso geplant war, fuhren wir ins einstündig entfernte Canberra. Was viele nicht wissen: das ist die Hauptstadt Australiens.
Erst sahen wir, wie auf der Rennbahn die Trabrennfahrer ihre Pferde trainierten und machten Stopp um dort zu zu schauen.

DSC_0132 (FILEminimizer) DSC_0134 (FILEminimizer) DSC_0154 (FILEminimizer)

Daneben gab es ein Hockey-Freuenturnier in einer Sporthalle, was ebenfalls interessant aussah.

DSC_0158 (FILEminimizer) DSC_0164 (FILEminimizer)
Unterwegs kamen wir an einem Weingut vorbei und wir machten halt. Der nette Winzer ließ uns einige Weine probieren, die sehr lecker waren. Sandra kaufte zwei Flaschen, aber schaute leider auf die Preise für die Gläser statt für die Flaschen. Somit erstanden wir sehr teuren Wein. Die ganze Zeit verglichen wir also alle möglichen Preise mit denen vom guten Tropfen.

DSC_0166 (FILEminimizer) DSC_0168 (FILEminimizer) DSC_0169 (FILEminimizer)
In Canberra angekommen, besichtigten wir zuerst das alte Parlament. Dieses ist sehr edel und so groß, dass wir die Orientierung verloren. Dort ist auch ein Museum drin, welches wir aber nicht sonderlich interessant fanden. Es gab alte Kleider mit denen man sich verkleiden konnte und den Spaß ließen wir uns nicht nehmen.

DSC_0180 (FILEminimizer) DSC_0179 (FILEminimizer) DSC_0176 (FILEminimizer) DSC_0173 (FILEminimizer) DSC_0171 (FILEminimizer)IMG_5413 (FILEminimizer)

DSC_0182 (FILEminimizer) DSC_0183 (FILEminimizer) DSC_0184 (FILEminimizer) DSC_0185 (FILEminimizer)
Danach wollten wir auch das neue Parlament sehen, aber ein Blick von außen reichte diesmal. Das Gebäude ist sehr modern und es liefen viele Anzugträger herum.

DSC_0191 (FILEminimizer)DSC_0197 (FILEminimizer) DSC_0192 (FILEminimizer) DSC_0194 (FILEminimizer)
Sonst hatte die verschlafene, leere Hauptstadt nicht viel interessantes für uns zu bieten. Ich finde wenn man so lange in Australien ist, sollte man es gesehen haben, aber wirklich was verpassen tut man nicht, wenn man nicht hin geht.
Im Shoppingcenter kauften wir Abendessen und fuhren dann wieder Richtung Goulburn.
An jeder Raststätte die mir meine WikiCamps App verriet hielten wir an, aber der Wind war sehr krass. Da wir hunger hatten, versuchten wir es an einem schönen Platz neben einem ausgetrockneten See. Leider funktionierte mein Gaskocher nicht, aber die netten Nachbarn liehen uns ihren. Beim Essen (die Reste vom Chinesen) flog uns wirklich der Reis von der Gabel. Der Sturm war so krass, dass es Sandra den Salat von der Schüssel wehte. Überall lag unser Essen verteilt. Gut, dass das draußen nichts ausmacht. Trotzdem, übernachten wollten wir in diesem Windkanal nicht.

IMG_5416 (FILEminimizer)IMG_5419 (FILEminimizer)IMG_5421 (FILEminimizer)
Einige windige Raststätten später, landeten wir wieder in Goulburn am selben Platz vom Vortag. Dieser ist schön und windstill und wir konnten in Ruhe unser Nachtlager aufschlagen.

Im Mc Donalds hab ich gebloggt und Sandra „in aller Freundschaft“ geschaut

DSC_0198 (FILEminimizer)IMG_5423 (FILEminimizer)
Wir genossen den guten, teuren Rotwein und hatten einen lustigen Abend.

20160205_201454 (FILEminimizer)

Grüße aus der Hauptstadt
Nadine

Welcome Auntie Sandra

Mittwoch, 03.02.2016

Morgens wurden wir von einem Rütteln an unserem Zelt geweckt. Zum Glück war es nur Oli der uns sagte wir sollen aufwachen. Überall waren Jogger und Leute mit Hunden. Und das, obwohl die Sonne noch nicht mal ganz aufgegangen war. Schnell packten wir alles, rollten die Zelte zusammen und liefen zum Auto. Dabei kassierten wir einige merkwürdige Blicke. Am Auto angekommen, atmeten alle tief auf. Wildcampen kostet nämlich bis zu 300$ Strafe.

IMG_5347 (FILEminimizer) IMG_5349 (FILEminimizer) IMG_5350 (FILEminimizer)
Wikicamps verriet uns wo warme Duschen sind und diese waren direkt am Strand. Fast eine Stunde mussten wir warten bis diese aufmachten. Dafür saßen wir am genialen Tamarama Beach und genossen den wunderschönen Sonnenaufgang. Das war unbeschreiblich gigantisch.

IMG_5351 (FILEminimizer) IMG_5353 (FILEminimizer) IMG_5355 (FILEminimizer) IMG_5356 (FILEminimizer) IMG_5358 (FILEminimizer) IMG_5361 (FILEminimizer) IMG_5362 (FILEminimizer)
Die anderen duschten, aber ich wollte das im Hostel machen. Anscheinend waren die Duschen eiskalt. Am Strand waren überall Hunde und sehr viele Jogger.
Danach fuhren wir zum Mc Donalds und verspeisten das gute Frühstück. Am Bondi Beach war es unmöglich einen Parkplatz zu finden. Bei einem waren wir nicht sicher, ob man zahlen muss und fragten Australier. Diese verstanden das Schild auch nicht ganz, aber zusammen fanden wir heraus, dass es 4$ für eine Stunde waren. So fuhren wir dort nach dem Frühstück gleich wieder weg.
Die Anderen wussten nicht wo hin und ich hatte für meine Tante und mich ein Hostel gebucht. Dort riefen wir an und so konnten wir zu 5. in ein Fünfer-Zimmer.
Das Hostel „Glebe Point YHA“ war ganz versteckt und den Carpark fanden wir auch nicht. Ich hielt an der Straße und fragte an der Rezeption wo ich parken sollte. Meine Kinnlade fiel runter als sie mir erzählten sie hätten keine kostenlosen Parkplätze. Vor zwei Wochen hatte ich extra angerufen und danach gefragt. Wir könnten an der Straße parken, aber müssten das Auto alle 2 Stunden umstellen. Ja klar! Und wie soll ich dann irgendwo hin gehen ?
Er meinte ich kann meine Buchung kostenlos stornieren und ich kann wo anders hin gehen. In ganz Sydney findet man aber kein Hoste mit kostenlosen Parkplätzen. Dann sah der Mann im System, dass wir zu 5. sind. Ganz urplötzlich hatte er einen Parkplatz. Er parkte sein Auto um und siehe da: Ein kostenloser Schlafplatz für meine Brissie.
Die anderen gingen auf Tour und ich blieb im Hostel.
Den Tag verbrachte ich mit chillen, WLAN und nochmal chillen. Die Dachterrasse mit Hängematten, Hollywoodschaukel und Sofa war sehr einladend.
Für 18 Uhr buchte ich einen Shuttlebus für 15$ zum Flughafen. Der Fahrer fuhr so verrückt, dass mir total schlecht wurde. Ständig raste er über dunkelorangene/rote Ampeln, machte Vollbremsungen und fuhr wie gestört um Kurven. Ich lernte eine super nette Frau aus Australien kennen und unterhielt mich die ganze Fahrt über toll mit ihr.
Am Flughafen wartete ich ewig vor dem Gate und von meiner Tante war nichts zu sehen. Es wurde echt langweilig. Nach sage und schreibe eineinhalb Stunden kam Sandra als eine der Letzten endlich raus. Die Freude von beiden Seiten war sehr groß.
Ein Taxifahrer der mich heiraten wollte, fuhr uns für 38$ zurück zum Hostel.
Ich war sehr gespannt was Sandra zum Hostelleben sagt, aber ich hatte sie vorher gewarnt. Sie fand es gut und ich kannte ja auch alle in unserem Zimmer, was es einfacher machte.
In einem einstündigen Fußmarsch ging’s am toll beleuchteten Hafen vorbei zum Mc Donalds. Mein Google Maps hat irgendwie gesponnen und wir haben uns ein paar Mal verlaufen.

Bei dem Foto fiel mein Handy runter und hat jetzt eine große Macke

IMG_5373 (FILEminimizer) IMG_5379 (FILEminimizer)

Frisch gestärkt ging’s wieder zurück und die anderen schliefen schon. Im Zimmer herrschte trotz Ventilator tropische Hitze und ich konnte lange nicht einschlafen, weil es zu heiß war.

Liebe Grüße auch von Tante Sandra
Nadine