Roadtrip to Sydney

Montag, 01.02.2015 (mittags)

In verschiedenen Facebook-Gruppen hatte ich für die Strecke Brisbane – Sydney nach Mitfahrern gesucht. So kann man sich den Sprit teilen und ich muss nicht allein fahren. Der erste Mitfahrer war der Kanadier Francois. Die nächsten beiden ein Pärchen aus England, Megan und Oli und die Letzte holten wir erst in Byron Bay ab. Die Französin Eva. Josh hatte mir vor Abfahrt erklärt wie man die Spanngurte benutzt. Somit packten wir drei Rucksäcke aufs Dach, was gut klappte.
Dieser Tag war mit Abstand der heißeste und schwülste den ich in Australien je erlebt habe. Wir hatten alle Fenster im Auto offen. Leider ging weder das Gebläse noch die Klimaanlage und es kam nur heiße Luft raus. Wir waren alle schon nach kurzer Zeit patsch nass geschwitzt und es wurde trotz 4 offener Fenster bei 110 km/h nicht besser.
Meine Mitfahrer sind alle sehr nett. Keiner redete viel, aber die Fahrt war entspannt.
Wir fuhren so gemütlich auf einer geraden Strecke mit ca. 110 km/h als es einen lauten Knall gab. Ganz hysterisch schrie Eva ich soll sofort anhalten. Mein Herz blieb stehen und ich fuhr auf den Standstreifen. Wir alle dachten es sei was weiß ich was passiert. Eva stieg aus und entschuldigte sich tausend mal. Irgendwie ist ihre Sektflasche geplatzt und ich hatte den ganzen Inhalt auf dem Boden. Wir alle lachten uns kaputt und ich fand es nicht schlimm. Wenigstens roch es gut 😀 ständig machen wir Witze darüber danach.
Als Tagesziel hatte ich mir Nambucca Heads gesetzt, das genau auf halber Strecke nach Sydney liegt. Wir machten nur einen kleinen Stopp im Mc Donalds, kauften im Woolworths ein und nach fast 6 Stunden kamen wir an unserem Nachtquartier an.
Wieder mal ist es nicht erlaubt dort zu campen. Die App Wikicamps brachte uns an den Strand. Dort waren auch noch vier andere Backpacker. Es war schon dunkel, aber wir parkten direkt am Strand und konnten das Meer hören. Mit Bier saßen wir auf Campingstühlen am Strand und genossen den wunderschönen, sehr warmen Abend.
Ich legte mich auf die Rückbank von meinem Auto, weil so viel Gepäck drin war, dass ich mein Bett nicht benutzten konnte. Bequem war das nicht gerade und die anderen schliefen unter freiem Himmel im Sand.

Grüße von der Road
Nadine

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