Wake up with the greatest View in the world

Dienstag, 02.02.2016

Die Wellen rauschen, die Sonne weckt einen sanft, die Kakadus kreischen fröhlich und wenn man die Augen langsam aufschlägt sieht man den weißen Sandstrand und das azurblaue Meer. Hört sich an wie im Film ? Ja so hab ich mich auch gefühlt. Es war morgens und trotzdem schon warm. Die Duschen am Strand waren angenehm kühl und meine Cornflakes genoss ich im Campingstuhl mit Meerblick. So ein Luxus und das ohne Geld auszugeben – hach praktisch! Nachts war es so kalt, dass keiner richtig schlafen konnte. Ich machte die Fenster zu, aber das brachte nicht viel. Die anderen am Strand taten mir total leid.
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Oli und MeganDSC_0056 (FILEminimizer)

Francois schläft am Strand

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Badezimmer mit Aussichtstrand
Um 10 hatten wir alles wieder zusammen gepackt und traten nach einer netten Verabschiedung von den anderen die zweite Etappe Richtung Sydney an.

Amerika, Kanada, England, Frankreich, Deutschland – alles vertreten

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Es wurde wieder nicht viel geredet und es war langweilig zu fahren. Lustig ist auch der schrumpfenden Kilometeranzahl bis Sydney auf den Schildern zuzuschauen. Wenn man bedenkt, dass man in ein bisschen mehr als 10 Stunden (921 km) die Strecke Brisbane – Sydney bewältigt und von Oberstdorf bis nach Flensburg ca. 9 Stunden (968 km) braucht (also längs durch Deutschland), kann man sich vorstellen wie groß Australien ist.
Wir stoppten an einem schönen Parkplatz unterwegs mit kostenlosem Freibad und kühlten unsere Füße ab. Zum Glück war es nicht mehr so abartig heiß und auch nicht mehr so schwül wie gestern. Trotzdem immer noch sehr sehr warm.
Nach fast 6 Stunden erreichten wir endlich Sydney. Was ich definitiv nicht vermisst habe ist den Verkehr. Pünktlich zur Rush-Hour fanden wir uns in den Blechlawinen der Großstadt wieder. Meine Nerven und Geduld waren am Ende und für 5 km brauchten wir sage und schreibe 35 Minuten !
Eva ließen wir am Hauptbahnhof raus und suchten in meiner App Wikicamps nach einem Nachtquartier, weil die anderen auch nicht wussten wo sie hin sollten. Am schönen Watson Bay gab es kostenlose Duschen und einen Park der gerade nur zum übernachten einlud. Natürlich war auch hier campen nicht erlaubt, aber wen interessiert das schon 😉

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Francois, Oli, Megan und ich

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Im Meer kühlten wir uns ab, saßen ein bisschen im Park und fuhren los um eine Dominos Pizza zu holen.
Die anderen wollten nicht zurück nach Watsons Bay, weil sie Angst hatten, dass wir erwischt werden. Oli und Megan wussten einen versteckteren Park zu dem wir fuhren. Nach viel hin und her, auskunden eines guten Platzes und Überredungskünsten meinerseits, schlugen wir im Dunkeln zwei Zelte auf. Eva hatte ihr Zelt in meinem Auto vergessen und so hatte ich jetzt auch ein Zelt. Die Büsche gaben uns Sichtschutz zur Straße hin und man konnte die ganze Skyline überblicken. Francois war lustig und legte sich mit dem Handtuch auf die nasse Wiese, bis ich ihm sagte er kann im Zelt schlafen.
Ich konnte ewig nicht einschlafen. Draußen war es zwar kalt, aber im Zelt angenehm warm.

Liebe Grüße aus Sydney
Nadine

Roadtrip to Sydney

Montag, 01.02.2015 (mittags)

In verschiedenen Facebook-Gruppen hatte ich für die Strecke Brisbane – Sydney nach Mitfahrern gesucht. So kann man sich den Sprit teilen und ich muss nicht allein fahren. Der erste Mitfahrer war der Kanadier Francois. Die nächsten beiden ein Pärchen aus England, Megan und Oli und die Letzte holten wir erst in Byron Bay ab. Die Französin Eva. Josh hatte mir vor Abfahrt erklärt wie man die Spanngurte benutzt. Somit packten wir drei Rucksäcke aufs Dach, was gut klappte.
Dieser Tag war mit Abstand der Heißeste und Schwülste den ich in Australien je erlebt habe. Wir hatten alle Fenster im Auto offen. Leider ging weder das Gebläse noch die Klimaanlage und es kam nur heiße Luft raus. Wir waren alle schon nach kurzer Zeit patsch nass geschwitzt und es wurde trotz 4 offener Fenster bei 110 km/h nicht besser.
Meine Mitfahrer sind alle sehr nett. Keiner redete viel, aber die Fahrt war entspannt.
Wir fuhren so gemütlich auf einer geraden Strecke mit ca. 110 km/h als es einen lauten Knall gab. Ganz hysterisch schrie Eva ich soll sofort anhalten. Mein Herz blieb stehen und ich fuhr auf den Standstreifen. Wir alle dachten es sei was weiß ich was passiert. Eva stieg aus und entschuldigte sich tausend mal. Irgendwie ist ihre Sektflasche geplatzt und ich hatte den ganzen Inhalt im Auto. Wir alle lachten uns kaputt und ich fand es nicht schlimm. Wenigstens roch es gut 😀 ständig machten wir danach Witze darüber.
Als Tagesziel hatte ich mir Nambucca Heads gesetzt, das genau auf halber Strecke nach Sydney liegt. Wir machten nur einen kleinen Stopp im Mc Donalds, kauften im Woolworths ein und nach fast 6 Stunden kamen wir an unserem Nachtquartier an.
Wieder mal ist es nicht erlaubt dort zu campen. Die App Wikicamps brachte uns an den Strand. Dort waren auch noch vier andere Backpacker. Es war schon dunkel, aber wir parkten direkt am Strand und konnten das Meer hören. Mit Bier saßen wir auf Campingstühlen am Strand und genossen den wunderschönen, sehr warmen Abend.
Ich legte mich auf die Rückbank von meinem Auto, weil so viel Gepäck drin war, dass ich mein Bett nicht benutzten konnte. Bequem war das nicht gerade und die anderen schliefen unter freiem Himmel im Sand.

Grüße von der Road
Nadine

Nightswimming, abnormal heat and a lot of german beer

Mittwoch, 27.01. – Montag, 01.02.2016 (morgens)

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen Brisbane genauer zu erkunden. Mit Oma und Papa war ich im September dort nur einen Tag.
Dann habe ich Netflix für mich entdeckt. Da zahlt man monatlich umgerechnet 10€ und kann so viele Filme gucken wie man beliebt. Da Tish das hat, verbrachte ich stundenlang mit Filme gucken, zumal es sowieso bewölkt war.
An einem Tag war es so krass schwül, dass Tish und ich den ganzen Tag faul im Pool lagen. Eigentlich arbeiten beide und die Kinder sind in der Schule, aber sie hatte einen Tag frei.
Irgendwann packte mich die Motivation und ich machte mich mit dem Bus auf in die Stadt. Parken ist hier wie überall in Australien abartig teuer, aber die Busverbindungen super. Ca. 20 Minuten ist es zu Fuß zur Bushaltestelle und dann 10 Minuten Busfahrt. Google Maps ist dabei ein sehr guter Tipp.
Ich traf mich mit dem Australier Matt den ich von einer App kenne in einem gemütlichen Pub. Wir hatten gute Gesprächsthemen, weil er auch schon viel gereist ist. Nach einem Bier zogen wir weiter in einen anderen Pub, wo wir Essen bestellten.
Es war total nett und eine sehr gute Sängerin spielte Musik. Obwohl es ein Wochentag war, waren einige Leute da. In Brisbane ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und so entscheidet man sich selbst Abends für klimatisierte Räume, statt draußen zu sitzen.
Als wir bei einen schönen Spaziergang am Flussufer an der Lagune vorbei kamen, sagte ich zum Spaß, dass wir ja schwimmen könnten. Matt nahm das erst, aber ich hatte nicht mal ein Handtuch. Da es so warm war und sogar total legal, sprangen wir dann in Unterwäsche rein. Der Bademeister ist auch bis Mitternacht da. Kein Mensch war weit und breit zu sehen und es ist ein totaler Spaß mitten in der Nacht in einer Millionenstadt in einer tollen Lagune zu schwimmen. Nicht mal das Wasser war kalt. So trockneten wir danach schnell und brauchten nicht mal ein Handtuch.

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An einem anderen Tag fuhr ich in die Stadt um mich mit Aylin zu treffen. Wir hatten zusammen auf der Pferdefarm bei Sydney gearbeitet und sind danach zusammen in den Norden gefahren. Da sie auch Vegetarierin ist, sind wir in ein gutes Burgerrestaurant gegangen, wo es vegetarische Burger gab. Wir hatten uns super viel zu erzählen und es gab viel zu lachen. Sie arbeitet seit einer Weile als Au Pair in Brisbane und ich hab mich total gefreut, dass wir uns wieder treffen konnten. Man versucht ja immer mit den Leuten die man trifft in Kontakt zu bleiben und wenn man in der selben Stadt ist, kann man sich treffen. Mittlerweile kenne ich schon Leute in ganz Australien. Super praktisch ! Da die Läden Freitags bis 9 offen haben, bummelte ich noch ein bisschen durch die Shops.

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Am Samstag als die Kinder keine Schule hatten, machte Sohn Adam ein sehr leckeres Frühstück. Er briet Speck und Ei auf dem Grill und es gab armer Ritter. Ich mag die Familie total und so saßen wir auf dem riesigen Balkon und genossen unser Frühstück.
Die Luftfeuchtigkeit ist wie bereits erwähnt unerträglich. Es war ein großer Sturm angekündigt und alle dachten es sei deshalb so abartig. Es donnerte nur einmal heftig und regnete ganz leicht und das war es. Danach war es nur noch wärmer. Die ganze Zeit war es bewölkt. Teilweise lag die Luftfeuchtigkeit bei fast 80% !
Am Samstag begab ich mich in die Stadt um eine Shoppingtour zu unternehmen. Ich schlenderte durch die schöne Queen-Street und genoss meine Freizeit. Von dort aus war es nicht weit bis zum „German Club“. Ich nahm die Fähre ans andere Ufer und lief die 30 Minuten dort hin. Eigentlich war geplant, dass sich die ganze Familie trifft. Leider riefen Josh und seine Familie an und sagten, dass Erntezeit ist und sie nicht kommen können. Da war ich traurig, weil ich mich von Josh und seiner Familie verabschieden wollte. Ich hatte auch keine Chance mehr ins 3 Stunden entfernte Kumbia zu kommen.
Am German Club angekommen, sah ich überraschender Weise Josh’s Schwester Louise und ihren Mann Warwick. Sie wären spontan doch noch gekommen, so die Aussage. Wir bestellten Bier und warteten auf Tish, Scott, die Kinder und Bekannte von den beiden.
Der German Club ist wie das Hofbräuhaus, es gibt deutsches Essen und Bier, alles ist bayrisch dekoriert und eigentlich war es mal ein deutscher Turnverein. Innen sieht es nicht wirklich deutsch aus, hat keine Bierbänke und ist eher australisch.
Als dann Josh’s Eltern kamen staunte ich nicht schlecht. Die ganze Zeit wurde ich verarscht, weil alle mich überraschen wollten. Jeder hatte es gewusst und sie freuten sich total, dass ich vor Freude ausgerastet bin. Später kamen auch Josh und seine Freundin Mikkaela.
Der Abend war super genial. Der polnisch-deutsche Andrew spielte Livemusik und er war ganz traditionell in Lederhosen gekleidet. Er hatte zwar keine deutsche Musik mitgebracht, dafür spielte er von Britney Spears, über Backstreetboys bis Red Hot Chilly Peppers alles. Insgesamt waren wir 20 Leute von uns und darunter ein schwules Pärchen. Der eine wollte tanzen aber der andere hatte keine Motivation. Als Songs von Grease gespielt wurden, zog mich Thomas dann mit und wir tanzten ausgelassen. Danach fanden wir uns sehr oft auf der Tanzfläche wieder. Als Syrtaki gespielt wurde, machten dann alle mit und es war unbeschreiblich lustig.
Ich probierte so ziemlich jede deutsche Biersorte auf der Karte und die anderen bestellten ein Schnapsbrett (Paddle) nach dem anderen.
Das einzige vegetarische Gericht das es gab war spanisch. Im German-Club wollte ich aber sicher keine Paella essen. Von den anderen bekam ich Kartoffelbrei und Sauerkraut, aber da war leider Speck drin. Außerdem bestellte ich Camembert mit Preiselbeeren (auch nicht deutsch, ich weiß). Komisch, dass es keine Käsespätzle gab, weil auf die hatte ich mich gefreut. Die anderen aßen Eisbein, Spätzle und Schnitzel. Als sie sich beschwerten, die Spätzle wären trocken, verriet ich, dass man die mit Bratensoße essen muss. Das fanden alle ganz klasse und freuten sich über den „Geheimtipp“. Zum Nachtisch aßen alle Apfelstrudel, aber der war viel zu lang im Ofen und schmeckte nicht. Es gab auch viele Speisen und Getränke die gar nicht deutsch waren.
Der Sänger Andrew kam, als es um 12 aus war, noch an unseren Tisch, weil er die Familie mittlerweile kennt. Er redete auf deutsch mit mir und meinte wenn er das gewusst hätte, hätte er deutsche Musik gespielt. Ich unterhielt mich außerdem mit einem halb-deutschen Barkeeper der meinte, dass ich an diesem Abend die einzige Deutsche wäre. Es war ein total genialer Abend und ich hatte richtig viel Spaß.

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Als wir wieder bei Tish waren, sprangen Josh und ich (mal wieder in Unterwäsche) in den Pool. Es war immer noch warm. Mikkaela (Joshs Freundin) bekamen wir leider nicht rein und sie guckte nur zu. Sehr spät gingen wir ins Bett und die ganze Familie schlief da. So räumte ich mein Bett gerne für Louise und Warwick und schlief auf einer Matratze.
Am nächsten Morgen gab es Katerfrühstück vom Grill mit Pfannkuchen und Kaffee vom Bäcker. Alle waren müde und fertig. Somit war der Tag entspannt. Wir badeten im Pool, guckten Netflix-Filme und ruhten uns aus. Mittags wurde Fish & Chips (typisch australisch) bestellt und für mich gab’s panierte Mozarellakugeln.

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Abends fuhren Louise, Warwick, Mikkaela, Josh und ich zum Mount Coot-Tha. Das ist mit 287m der höhste Berg in Brisbane, von dem aus man die ganze Stadt überblicken kann. Wir kamen pünktlich zum Sonnenuntergang und die Aussicht war beeindruckend. Wie sich das kräftige Rot in funkelnde Lichter färbt ist sehr faszinierend. Auch viele Flugzeuge sah man.

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Josh, Louise, ich, Mikkaela

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Danach fuhren wir zum Kangaroo-Point am Fluss. Dort machten wir einen schönen Spaziergang und die Skyline sah wunderschön aus. Es war gerade ein großes Konzert und dieses konnte man sehr gut von dort aus hören. Es spielte eine total tolle australische Sängerin die eine geniale Stimme hatte.

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Der Tag danach

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Die anderen waren immer noch total fertig und wollten heim. Sie ließen mich in der Stadt raus. Ich machte einen schönen Bummel, wobei am Sonntagabend fast kein Mensch unterwegs war. Mit dem Bus fuhr ich zurück. Als ich gerade los lief, hupte ein Auto. Ich nahm mein Handy und wollte Josh anrufen, weil mir nun auch jemand zurief und ich weit und breit allein war. Das Auto kam näher und ich konnte sehen, dass es die Anderen waren. Diese hatten sich Eis gekauft und waren auf dem Heimweg. So ein gutes timing. An diesem Abend gingen alle früh ins Bett.
Der nächste Tag sah ungefähr gleich aus. Filme, chillen und Pool. Dabei spielten wir viel mit den Kindern und die ganze Familie war im Pool und hatte Spaß.

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Ich packte, lud mein Auto ein, fuhr los um der Familie ein Abschiedsgeschenk zu kaufen und dann machte ich mich um halb 1 eins auf um meinen ersten Mitfahrer abzuholen.

Die Verabschiedung war wieder sehr herzlich und ich versprach nochmal nach Kumbia zu kommen, bevor ich heim fliege.

Jetzt durfte ich doch tatsächlich so lange hier kostenlos wohnen, essen und hab eine voll aufgeladene Bahnkarte bekommen. So wollte ich mich mit Bier und viel Schokolade erkenntlich zeigen und Tish wollte nicht mal das annehmen und sagte das sei absolut nicht nötig gewesen. Und das, wo wir uns alle bis vor ein paar Wochen noch nicht mal kannten. Die Australier sind absolut faszinierend!

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Grüße vom German Club

Nadine

Sporty Wellness Woman day

Montag, 16.03.2015

Um unserem faulen Backpackeralltag zu entfliehen, ließen wir uns heute was anderes einfallen.

Zuerst joggten wir eine sehr schöne Runde am Strand und ich könnte mir am Morgen nichts tolleres vorstellen als früh aufzustehen, durch den weichen Sand zu laufen, die Sonne und das Meer zu genießen, sich einfach auszupowern und anschließend mit voller Montur ins Meer zu springen.
Um den gesunden Tag weiter zu führen, gab es frisches Obst, Müsli und Naturjoghurt auf der Hostelterasse, dann ließen wir uns in einem edel Spa Salon nochmal zu 3. eine Stunde durchkneten und es gab 20% Rabatt. Die was s. gaben uns lustige Anzüge in denen wir aussahen wie Sumoringer. Es ging sehr lustig zu und alle lachten.
Trotz Abraten vom sportlichen Sascha wagten wir uns dann auf den Fußmarsch zum Aussichtspunkt „Mango View“ auf m Höhe. In der Mittagshitze ging es bei praller Sonne und 35 Grad 1:45 h sehr sehr steile Wege hoch, aber Saskia, Vroni und ich motivierten und gegenseitig und freuten uns auf die Aussicht. Wir hatten schon das Ziel vor Augen aber leider war es nur ein Zwischenstopp. Dort bekamen wir, wie von vielen mitleidige Blicke, kalte Tücher und Getränke.
Ein Autofahrer bot kostenlos an uns mit zu nehmen, aber wir wollten das durchziehen.
Oben angekommen wussten wir, wofür unser Muskelkater sein wird. Die Aussicht war natürlich wieder genial und wir saßen bis zum Sonnenuntergang auf der Terrasse, redeten mit anderen Bayern, einer aus Singapur und einem aus Hessen über Politik, Wirtschaft, Medien, die vielen Morde in letzter Zeit auf Koh Tao und aßen Reis und Pad Thai. Es war ein sehr schöner Nachmittag, Vroni freute sich endlich wieder bayrisch reden zu können (Saskia und ich verstanden kein Wort) und diskutierte schlagfertig mit den Jungs. Als die Sonne langsam hinterm Horizont verschwand, sah die Aussicht noch genialer aus.
Netterweise nahmen uns die restlichen 3 Jungs auf ihren Rollern mit runter und wir hatten auf der sandigen Schotterpiste ein bisschen Angst.
Dann hieß es schnell schnell, weil wir uns zum „Pub Crawl“ angemeldet hatten. In Rekordzeit unter die Dusche, Bikini an, Klamotten drüber und in den ersten Pub, direkt neben dem Hostel. Das ist das was ich hier so liebe. Keine Schminke, keine Frisur, nicht zum Feiern fahren müssen und einfach gehen wie man ist.
Der erste Pub war urig und die Jungs hatten schon Buckets für uns geholt, die beim Eintritt von 11€ dabei waren. Zuerst wurden mit Edding unsere Namen auf die Arme geschrieben und es gab einen Willkommensshot.
Beim Pub-Crawl zieht man in vorgegebener Zeit als eine Gruppe von Pub zu Pub, die Organisatoren managen das und man bekommt ein paar Freigetränke.
Danach bewegte sich die ganze Meute mit ihren Pub Crawl T-Shirts durch Koh Tao zur Poolbar. Wer nackt in den Pool gesprungen ist, bekam 2 Shots und wer es mit Klamotten gemacht hat, einen Shot. Das ließen Saskia, Vroni und ich uns nicht zwei mal sagen und sprangen (natürlich im Bikini) rein. Wir waren die einzigen Mädels die sich getraut haben, aber es war total spaßig. Es wurde danach auch ohne Handtuch überhaupt nicht kalt. 2 haben sich sogar ohne Klamotten getraut. Die Temperaturen sind hier immer sehr warm.
Nach der tollen Poolparty ging es zur Ladyboy-Show. Die war total gut gemacht und die Männer machten eine Modenschau und tanzten. Danach wurden ein paar Jungs vom Publikum geholt und mussten in Boxershorts mit Perücken tanzen und die Meute bekam sich nicht mehr ein vor Lachen. Nächster Stopp war eine tolle Bar in der richtig geniale Livemusik aus den 90ern gespielt wurde und bei „Wonderwall“ gaben die Leute alles. Schon total genial wie die Musik auf der ganzen Welt die gleiche ist und 120 junge Leute so alte Songs mit singen können. Die Stimmung war total genial und es war eine mega Gaudi.
Bei der letzten Bar direkt am Strand, lagen wir im Sand, beobachteten den genialen Sternenhimmel und ließen den wieder mal hammer Abend gemütlich ausklingen. Schon interessant, dass die Leute überall auf der Erde die selben Sterne sehen 😉
Langsam frage ich mich, wann ich aus diesem total schönen Traum aufwache und mein Glück vorbei ist. Bis dahin genieße ich jede einzelne Sekunde und bin so dankbar, dass ich die tollste Zeit meines Lebens haben darf.

 

Begeisterte Grüße

Nadine

Echse beim Joggen gesehen

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Dehnen ist wichtig

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tolle Aussicht beim Joggen

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Nach dem Joggen ausruhen

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Today I don`t feel like doing anything

 

Donnerstag, 12.03.2015

Nach der Partynacht war erst mal ausschlafen und chillen angesagt. Mit bayrischen Jungs die unser Hostel besiedelt hatten, waren wir gemütlich frühstücken und taten den ganzen Tag nichts als Frisbee spielen im Wasser, Sonnen und Bier trinken 🙂

Nach dem Abendessen war noch Power-Napping zum Erholen vom anstregenden Tag angesagt und dann gings wieder los. Die Stimmung war genau so genial wie am Vorabend, die Buckets und die Feuershows auch und so hatten wir alle wieder eine total super Nacht und feierten was das Zeug hielt. Der Hauptpunkt war wie immer eine Bar die 3 verschiedene Namen hat: „Stone“ „Stones“ „Stoned“. Da trafen wir auch Lisa wieder.

Ja so ein Tag muss eben auch mal sein und dann habt ihr mal schon nicht so viel zum Lesen :D.

Chillige Grüße

Nadine

Strand

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Frisbee spielen mit den Bayern

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Ready for Party: die Bayern, der/die/das Hostelbesitzer(in) und ich

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Feuershow vor dem Club „Ibiza“

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Vegas Baby

In Amerika kann man alt werden, ohne erwachsen werden zu müssen. Thomas Gottschalk

Nach einem gemütlichen Frühstück (Sandwich mit Ei) im Restaurant von gestern, ging es zuerst zur Ghost-Town Rhiolite. Um 1900 haben da um die 8000 Mienenarbeiter gelebt, aber 10 Jahre später die Stadt wieder verlassen, weil es kein Gold mehr gab. Die Überreste sind noch sichtbar; unter anderem eine damals neu erbaute Bank die 2 Jahre später wieder schloss.
Um unsere Kreditkarte endgültig aufs Limit auszuschöpfen, ging es nach Las Vegas wo wir den Tag in der riesigen Shoppingmall verbrachten.
Angekommen im Hotel trauten wir unseren Augen kaum: Das erste “richtige” Hotel auf der Reise. Ganz neu erbaut und richtig luxuriös mit eigener Tiefgarage und überall mit Teppich ausgelegt. Sogar einen Pool und Chakuzi gibt es und von unserem Zimmer haben wir perfekte Sicht auf das Riesenrad, das Stratosphere, usw.
Um etwas Heimat zu spüren, endete der Abend erfolgreich im Hofbräuhaus Las Vegas wo es zünftige Musik, Dirndl, deutsches Bier und Essen und viel gute Stimmung gab. Eine Tradition die von den Japaner abgeguckt wurde: Wenn ein Mann einen kurzen bestellt, schlägt die Bedienung diesem mit einem Holzbrett gewaltig auf den Ar…
Morgen werden wir Silvester auf der Fremont Street verbringen und freuen uns mega auf Silvester in Vegas was wir 9h nach Deutschland feiern.
Liebe Grüße
Jenny und Nadine

Hier unsere Strecke an diesem Tag:

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