Anniversary

Anniversary

One year of travelling. 365 days of fun, action, new experiences and challenges.
7 countrys
13 flights (despite flight fear)
I can definitely say that it was the best year of my life! All the people I met were incredibly nice and I made good friends. Thanks to Quentin and Vroni for making the start so easy for me. You were my first travelmates and I miss you :*
I also made very bad experiences but thats part of growing and you can take something out of everything.
I wouldn’t want to miss anything.
Because I love to have memories it would be great if you could write a comment under this post where we met and what we did together.
Btw: I’m not coming home soon 😉

Thanks to everyone who makes my journey unforgettable ❤ ❤ ❤

Jubiläum
Ein Jahr auf Reisen. 365 Tage Spaß, Action, neuen Erfahrungen und Herausforderungen.
7 Länder
13 Flüge (trotz Flugangst)
Ich kann definitiv sagen es war das beste Jahr meines Lebens ! Alle Leute die ich getroffen haben waren wahnsinnig nett und ich habe viele neue Freundschaften geschlossen. Danke an Quentin und Vroni die mir den Start sehr einfach gemacht haben. Ihr wart meine ersten Travelmates und ich vermisse euch :*
Ich habe auch schlechte Erfahrungen gemacht, aber das ist Teil des Wachsens und man kann aus allem etwas mitnehmen.
Nichts will ich missen müssen.
Weil ich mich gerne erinnere wäre es sehr cool, wenn ihr unter diesem Beitrag einen Kommentar schreiben würdet wo wir uns getroffen haben und was wir zusammen gemacht haben.
Ps: Ich komme nicht so schnell wieder heim 😉

Vielen Dank an alle die meine Reise unvergesslich machen ❤ ❤ ❤

(Tuk Tuk Selfie in Bangkok heute vor einem Jahr: Vroni, ich, Aaron und Quentin)

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Travel makes the best memories

Nachdenklich

Gerade habe ich mir Bilder angeschaut. Von Zuhause. Von der bisherigen Reise. Von den Farmen. Von meiner Familie.

Wenn ich die Fotos von meinem Abschied auf der Arbeit sehe, kommt es mir vor als wäre es letzte Woche gewesen. Mein Abschiedsgeschenk, die Rede meines Chefs der sagte: „Er lässt ein Kind gehen“, die lieben Worte der Kollegen.
Wenn ich die Fotos von Thailand sehe, kann ich mir ganz genau vorstellen wie ich mit Vroni und Saskia die Nacht durch tanze als wäre es gestern gewesen.
Wenn ich die Fotos von Koh-Tao sehe, kann ich mich genau erinnern, wie mir mulmig vor meinem ersten Tauchgang wurde und wie viel Spaß ich mit Chrissy, Jan, Chris, Rylan und Jaela hatte.
Wenn ich die Fotos von der ersten Farm sehe, höre ich wie unsere Biergläser zusammen klingen als würde ich mit Yara und Sophia im Pub sitzen.
Wenn ich die Fotos von Bali sehe, weiß ich ganz genau wie Saskia und ich uns vor und während dem Tattoo stechen gefühlt haben.
Dazu kommt passend das Lied „Freeze“ von Jordin Sparks aus meinen Lautsprechern.

„Freeze the moment, it`s never been better“

„It won`t last forever“

singt sie und hat recht. Auf dieser Reise habe ich gelernt noch bewusster zu leben und jeden Moment zu genießen, aber man kann den Moment leider nicht einfrieren. Nur intensiver erleben. Die Zeit steht nicht still. Deswegen muss man was daraus machen. Keine Sekunde vergeuden.
Was bleibt sind Erinnerungen. Sehr schöne.
Gerade bei uns im Schwäbenländle gilt: Schaffe schaffe, Häusle baue. Darüber hinweg vergessen viele Menschen ihr Leben zu leben. Raus zu gehen, Spaß zu haben, tun was ihnen gefällt.
Dazu gibt es ein schönes Zitat:

„People wait all week for friday, all year for summer, all life for happiness. I travel.“

Man muss nicht immer eine Weltreise starten um glücklich zu sein. Es ist einfach wichtig bewusst zu leben und das beste aus jeder Situation zu machen. Zeit ist was endliches und dessen sind sich viele nicht bewusst,
Mich hätte die „Schwaben-Mentalität“ fast daran gehindert meinen Traum zu verwirklichen. Man wird schief angeschaut wenn man sagt man hat seinen sicheren Job gekündigt um zu reisen. Ich bin froh, dass ich auf mein Herz gehört habe und diese Entscheidung traf. Viele verstehen den Sinn dahinter nicht und wollen es einem ausreden. „Und was machst du danach?“ Die meist gefragte Frage. Wie ich sie hasse. Erstens alles kommt anders. Und Zweitens als man denkt. Und genau deswegen mache ich mir jetzt keine Gedanken darüber was ich mache, wenn ich zurückkomme. Falls ich zurück komme. Vielleicht gewinne ich ja im Lotto, verliebe mich in einen Australier oder werde Jockey. Ok, das war jetzt vielleicht ein kleines bisschen übertrieben 😉
Ich will einfach die Menschen dazu motivieren das zu tun was ihnen Spaß macht und sich nicht von anderen beeinflussen zu lassen.

Leute: Lebt euer Leben, genießt es, lebt jeden Tag als wäre es der Letzte!
Das war das Wort zum Sonntag, Amen.
Wer jetzt bis zum Schluss gelesen hat, verdient sich einen Keks, oder eine Tafel Schokolade, oder ein Eis, …..

Eure Nadine

 

„Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.“ – MOMO, ZWEITER TEIL: DIE GRAUEN HERREN,

Thailand (Koh Phangan) Jan, Jaela, Chrissy und ich
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Flight of the Gibbon and Monk Chat

Donnerstag, 16.04.2015

Um 6 wurden Nausheen (Nashin ausgesprochen, was oft zu Verwirrungen führt, weil es sich anhört wie Nadine) und ich vom Hostel abgeholt und nach der einstündigen Fahrt waren wir im Dschungel.
Heute stand Zip-Lining auf dem Programm. Da rast man an großen Seilbahnen wie die Gibbon-Affen durch den Regenwald. Die Natur ist hier (bis auf die natürlich gehaltenen Zip-Lines) total unberührt und es sah ein bisschen aus wie im Dschungel-Camp.
Die Gruppe war total cool, wir waren zu 7. und die Australierinnen lachten wie die Hühner. Unsere sehr jungen Guides „Got“ und „Ton“ waren für jeden Spaß zu haben, zeigten uns lustige Sachen an den Seilbahnen und es war total cool, durch den Wald zu fliegen und sich alles anzuschauen. Natürlich haben wir auch freilebende Gibbon-Affen gesehen, die sehr groß sind, keinen Schwanz haben und nicht schwimmen können. Außerdem ging es über 3 sehr hohe, unstabile Hängebrücken.
Unter anderem gab es eine 800m lange Zip-Line, bei der man sau schnell wurde, ein Superman, bei dem man am Rücken aufgehängt wird und im freien Fall von der Plattform springen muss. Es gibt insgesamt 33 Stationen und 5km Zip-Lines und sehr viel Spaß. An 2 Stationen mussten wir uns umarmen und an Zip-Lines nebeneinander her fliegen. Zwei mal wurden wir auch abgeseilt und das zweite Mal von einen 40m hohen Baum, was auch viel Spaß gemacht hat. Unter anderem mimten wir bei Seilbahnen den Buddha, durften kopfüber hängen und viel mehr. Bei den Wanderungen durch den Urwald erzählten uns die Guides viel über die Natur und der eine Guide fand Nausheen ganz toll und machte ihr ständig Komplimente 😉 Zwei Frauen und ein Mann von Australien, die zusammen in einem Krankenhaus arbeiten, waren so cool drauf und super lustig und luden mich ein, sie zu besuchen, wenn ich in der Nähe bin. Nach dem 2 stündigen, coolen, actionreichen Abenteuer im Dschungel, gab es ein reichhaltiges, vielseitiges asiatisches Essen im Restaurant, das gut und im Preis mit inbegriffen war. Infos zum Flight of the Gibbon: http://www.treetopasia.com/thailand-holiday/chiang-mai
Beim anschließenden Ausflug zum Wasserfall sind wir bis ganz hoch gelaufen und hatten einen schönen Blick.
Um 12 waren wir schon wieder im Hostel und sind mit Astrid und Max los gezogen um was zu Essen zu suchen. Nach 2 Stunden fanden wir endlich was und die Hitze machte uns alle fertig.
Ein weiteres Highlight des Tages, war der Monk-Chat. Mönche die englisch lernen, stellen sich allen Fragen. „Unser“ 23 jähriger Mönch „Tiger“ erzählte uns über eine Stunde lang von seinem Leben, dem Studiengang zum Mönch, den Regeln, der Meditation und vielem mehr. Wir 4 fragten ihn Löcher in den Bauch. Interessant war, dass jeder Mensch (Frau oder Mann) Mönch werden kann, sie sich den Tempel aussuchen dürfen, nichts zahlen, Fleisch essen dürfen, beim Meditieren an nichts denken, in dem Kloster 100 Mönche Leben, die meisten Mönche nur ein paar Wochen oder Monate Mönch sind und die Kinder ab 8 in den Schulferien zum Kurzzeit-Mönch werden. Tiger lud uns ein, ihn am nächsten Tag in seinem eigenen Kloster zu besuchen und gab uns seinen Facebook-Namen. Ja: die Mönche Haben tatsächlich Facebook und Mail 😀 Wir haben sehr weise Worte gehört, andere Sichtweisen kennen gelernt, eine neue Religion verstanden und konnten alle auch persönlich viel von dem sehr intensiven Gespräch mitnehmen.
Abends ging es zum Abschied von Nausheen in eine Rooftop-Bar von der man über Chiang Mai sieht. Wir hatten alle einen tollen Abend, haben viel geredet und gelacht.
Fix und fertig sind wir tief in der Nacht ins Bett gegangen.

Ziplining Grüße
Nadine

 

Sonnenaufgang (der frühe Vogel, …)

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Restaurant beim Zip-Lining

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Unsere Guides und Nasheen und ich

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Essen mit unserer lustigen Gruppe

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Gruppenfoto

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Wasserfall

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Nasheen und ich

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Tempel des Monk-Chats

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Tiger und wir

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„Schulmönch“
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Was ist das für ein Toilettenschild ? 😀

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Blick von der Rooftop-Bar

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Astrid und Max in der Bar

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Scooter day Chiang Mai

Mittwoch, 15.04.2015

Mit Astrid (Deutschland), Max (Holland) und Nekita (Kalifornien) mietete ich mir mal wieder einen Roller und machte Chiang Mai unsicher. Nekita traute sich bei mir mit drauf und es ist immer faszinierend, dass einem fremde Menschen vertrauen, obwohl immer so viele Unfälle mit Rollern passieren. Sie lobte sogar meinen Fahrstil 😀 Hier herrscht dummerweise Helmpflicht was gefährlich ist, weil die Helme bei jeder Bodenwelle nach hinten rutschen und einen strangulieren.
Hier zu fahren ist komplett anders als auf den Inseln. Chiang Mai ist nach Bangkok die 2. größte Stadt Thailands und somit herrscht Großstadtverkehr. Die Straßen sind aber perfekt und es gibt nur eine Verkehrsregel: jeder fährt wann er will. Ampeln werden gekonnt ignoriert und auch Geschwindigkeitsbegrenzungen scheint es nicht zu geben 😛 Roller fahren gehört hier definitiv zu einen meiner Lieblingsbeschäftigungen und man kann einfach zwischen den Autos durch fahren und an Ampeln vorne stehen.
Es ging breite, perfekte Serpentinenstraßen hoch, wo es sehr schön war.
Der erste Halt war am „Doisutcap“, einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten hier. Nach dem Erklimmen der 300 Stufen, erwartete uns eine sehr große, gepflegte Tempelanlage und bisher auf meinem Trip die größte Touristenansammlung. Kleine Kinder in schönen Kostümen tanzten und es gab viel zu sehen, wie Buddhastatuen, Glocken, usw.
Beim Viewpoint ein paar Kilometer weiter konnte man ganz Chiang Mai sehen und das ist wirklich riesig. Außerdem hatte man Blick auf den Flughafen, von welchem aus ich fliege.
Eigentlich wollten wir danach zu den Wasserfällen, aber die waren zu teuer und der Zoo schloss eine Stunde später.
So sind wir einfach drauf los gefahren und am anderen Ende der Stadt gelandet, das seeeeehr weit weg war. Immer den Schildern zu einem anderen Wasserfall folgend, freuten wir uns schon aufs Baden. Leider führten uns alle Schilder dort hin absolut in die Irre und nach einer Stunde gaben wir auf. Nach dem Weg fragen ist in Thailand genau so unnötig, wie in Deutschland jemanden etwas über Buddha zu fragen. Zum Glück fanden wir einen weiteren schönen Tempel, in dem keine Touristen waren, dafür viele Mönche, die die Sonkran-Zeremonie abhielten. Den Sonnenuntergang hat man wegen der Wolken leider nicht gesehen, aber wir verbrachten lange Zeit ungestört im Tempel.
Beim ewigen Rückweg im Dunkeln hörten die Leute leider immer noch nicht mit Sonkran auf, sodass wir im vorbei fahren mit Buckets getränkt wurden, was sehr weh tut und wenn wir gerade wieder trocken waren, ging es von vorne los. Mein Rucksack und der Reiseführer waren trotz Schutz patschnass und zum Glück hatte ich die Kamera im Rollersitz. Irgendwann als die Leute das sogar am Highway machten, waren wir sehr genervt und sagten nicht nette Dinge. Zurück in der Stadt wurde es noch schlimmer und da das Wasser nun gar nicht mehr abfließen konnte, kämpften wir uns mit den Rollern durch Bäche. Dann verloren wir auch noch Astrid und Max und verfuhren uns wieder mal 😀 In Chiang Mai ist es definitiv nicht einfach sich zurecht zu finden.
Nachdem wir im Hostel angekommen und uns getrocknet hatten, ging es zu Fuß zum Nachtmarkt wo wir beim Abendessen den gelungenen Tag gemütlich ausklingen ließen.

Waterscooter Grüße
Nadine

Der Roller hat meine Farbe & das Schaf fährt mit 🙂
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Tempel
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Die Buddhisten müssen die Glocke berühren
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Tanzende Kinder im Tempel
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Max (Holland) Astrid (Bamberg) Nekita (Kalifornien) ich
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Aussichtspunkt im Tempel
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Chiang Mai von oben
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Tempel
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neuer Tempel weiter weg

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Traditional Songkran

Dienstag, 14.04.2015

Nachdem ich sehr früh morgens trocken ins alte, neue Hostel gezogen war, war ich glücklich. Im anderen Hostel waren ausschließlich unkommunikative, chinesische Gäste, die Zimmer waren klein, es lag in einer dunklen Seitenstraße, ich hatte kein eigenes Bad und war doppelt so teuer. Hier hab ich nun wieder nette Leute, Sonne, den Pool und Frühstück. Bei strahlend blauem Himmel und Sonne setzte ich mich in aller Ruhe an den Pool, frühstückte und las ein Buch.
Mit einem Mädel aus Kalifornien, gab ich mir wieder den ganzen Tag den Wasserschlacht-Trubel in der Stadt und wir hatten viel Spaß im kalten nass und bei an die 40 Grad war das Willkommen.
Abends durfte ich dann was ganz tolles Erleben: die ganze große Familie von den Hostelbesitzern war gekommen und feierten traditionellen Songkran. Sie grillten (jede Frau wie Mann stand gleich lang am Grill, aßen, fragten mich, ob ich auch was will, gaben mir Wein und ich war zu der Zeit die einzige die im Hostel war. Danach sprach der älteste ein Gebet oder hielt eine Rede und ich konnte zwar kein Wort verstehen, weil es auf Thai war, aber viele weinten und es war sehr emotional. Alle wurden nacheinander mit Jasminwasser beträufelt und mussten was sagen. Eine Frau sagte offensichtlich was so lustiges, dass ein paar Familienmitglieder aufschrieen und alle lagen auf dem Boden vor Lachen. Ich wurde auch betropft.
Die Familie war sooo herzlich, total lustig, alle lachten ständig, die Kinder waren glücklich, einer nach dem anderen wurde in den Pool geworfen und ich durfte in diese total private Feier Einblicken und Teil davon sein. Die Leute wollten mit mir tanzen und freuten sich, dass ich dabei war. Es gab Karaoke und als mehr Backpacker im Hostel eintrafen, wurden englische Songs gespielt und ein paar trauten sich zu singen. Das ganze Hostel war ein Fest und die Stimmung absolut herzlich. Für mich war das Feiern des traditionellen Songkrans etwas sehr besonderes.
Mit 3 neuen Leuten bin ich diesmal auf einen anderen Nachtmarkt, der mit vielen Lampions war und toll dekoriert. Wir shoppten sehr viel, liefen noch zu einem anderen Nachtmarkt, wollten zurück und: kein Plan wo wir waren ! Wir suchten ewig nach Anhaltspunkten für unsere Landkarte, aber waren in einem gruseligen, dunklen Außenbezirk, ca. 8km vom Hostel weg. Die Suche nach einem Tuk Tuk war vergebens, da Feiertag war und schon nach 12. Total verzweifelt fanden wir nach ewiger Suche noch ein Taxi, das uns zurück brachte.
Erschöpft fielen wir alle in unsere Betten.

Songkranische Grüße
Nadine

 

Waterfight again

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Nekita und ich sind gewappnet

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Sonkran traditionell

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Grillen

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Tanzen am Sonkran

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nette Familie

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Jeder musste mal baden gehen

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Teil der Familie
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Jasminwasser
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Nightmarket

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Chiang Mai Songkran the first

Samstag, 11.04.2015 & Sonntag, 12.04.2015

Samstag:

Nachdem ich in mein Luxushostel mit Pool, eigenem Bad, 4er Zimmer und nettem Personal für 3,50€ die Nacht eingecheckt hatte, bin ich noch über den Nachtmarkt gebummelt und dieser ist ebenfalls wunder wunderschön ! Ich weiß nicht, wie ich jemals wieder einen Markt in Deutschland schön finden soll, sei es Weihnachts-,Oster-,Wochenmärkte,… Um mich vom Stress zu erholen, gönnte ich mir eine Fußmassage bei einer total tollen Familie. Die kleinsten Kinder sitzen auf dem Markt und machen Werbung und auf dem Parkplatz der Familie stehen alte, bequeme Schaukelstühle und alle Familienmitglieder (Tanten, Onkel, Großeltern, Kinder,..) werden zum Masseur. Es war so schön und herzlich dort und man konnte der wunderschönen Straßenmusik vom Markt lauschen. Auf dem Markt herrschte Hochbetrieb aber trotzdem strahlte er eine totale Ruhe aus.
Danach habe ich einen Flug nach Kuala Lumpur (Malaysia) für nächsten Freitag gebucht.

Sonntag:
Mein Körper tut mir so langsam echt leid ! Erst zwei starke Erkältungen, Sonnenbrand, dann Grippe, dann Mittelohrenentzündung und jetzt ist diese gerade voll ausgeheilt, schon muss er sich gegen das nächste wehren. Zum Glück ist meine Reiseapotheke auch für Magenverstimmungen gewappnet und Su hat immer gute Tipps (vielen Dank !!). Hier ist es leider nicht so einfach was zu Essen zu finden, das dem Magen nicht schadet, aber ich versuche mein Bestes.
Nach dem Frühstück mit meinen drei tollen Zimmerkollegen, besichtigte ich einen total schönen Tempel und wechselte leider das Hostel, da ich für die nächsten Nächte ein anderes gebucht hatte.
Da traf ich ein kalifornisches Pärchen von der Hinfahrt wieder und zusammen brachen wir zum Songkran auf. Wie schon erwähnt, ist das das thailändische Neujahr, Buddha bekommt Wasser und ganz Thailand artet in eine einzige Wasserschlacht aus. Einfach jeder macht mit. Es heißt, derjenige der am nassesten ist, hat am meisten Glück. Da Alkohol ja bekanntlich Bakterien tötet und Cola gut für den Magen ist, kauften wir uns einen Cola-Bucket und zogen schon mittags von Bar zu Bar. Songkran ist ein unglaubliches Spektakel: alle machen mit, egal ob jung oder alt, das Wasser steht auf den Straßen, jeder ist pudelnass, überall läuft Partymusik, jede Bar ist getränkt und es stehen Eiswasserkübel überall rum. Jeder hat Wassereimer und Spritzpistolen und man steht an der Straße und zielt auf Fahrrad-, Roller-, oder Tuk Tukfahrer. Ganz Chiang Mai ist auf den Beinen und umso größer die Spritzpistole, desto cooler ist man. Die Gaudi feierten wir den ganzen Tag mit. Ohne Drybag geht hier die nächsten Tage niemand aus dem Haus und Wertsachen muss man im Hostel lassen.

http://www.chiangmai-thailand.de/songkran-chiang-mai.html
Pudelnasse Grüße
Nadine

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Goodbye to the amazing Laos

Freitag, 10.04.2015

Wie geplant klingelte um 5 der Wecker und der Spanier und ich wollten zum Almosengang der Monks (Mönche), was als absolutes Highlight in Luang Prabang gilt. Schnell wurde klar, dass das nichts wird, denn es goss wieder aus Kübeln und es flossen Bäche die Straßen runter.
Also wieder ins Bett und nach dem Frühstück erneut das Wetter checken. Leider keine Veränderung. Nochmal geschlafen, gepackt, gerichtet und dann: perfektes Wetter ! Da die Reisfelder jetzt nicht mehr brennen können, war der Himmel strahlend blau und ich brach allein zum Sightseeing auf. Alle wichtigen Tempel klapperte ich ab und weit oben hatte man eine gigantische Sicht über die Stadt. An einem Stand waren Babyvögel in Mini-Körben und die Frau sagte, man kann sie kaufen und frei lassen und das bringt Glück. Am liebsten hätte ich natürlich alle frei gelassen, aber für 2€ kaufte ich 2 Vögel und ließ sie in die Freiheit.
Ich bin absolut verliebt in diese Stadt mit ihrem französischen Charme, der Gemütlichkeit, der schönen Straßen, den tollen Tempeln und vielen mehr.
Um 6 sollte mein Bus nach Chiang Mai fahren und als ich um 5 zurück war, stand der Fahrer da und wartete auf mich. Es gab eine Planänderung wegen der Feiertage, so die Erklärung. Schnell das restliche Zeug zusammen gepackt, Hostel bezahlt, ausgecheckt und mit dem Minibus zum Busbahnhof.
Wir wir dann erfuhren, waren wir nur so früh da, weil der Bus einer Neuseeländerin so früh gefahren ist und mussten so noch 1:45 min. auf den Bus dort warten.
Zum Glück hatte ich diesen rechtzeitig gebucht, weil es der letzte vor Sonkran war und schnell ausgebucht. Es waren fast nur Einheimische drin, die zu ihren Familien wollten. Der Bus war nicht wirklich ein Schlafbus und Platz war auch nicht gerade. Die Lehnen konnte man nicht weit nach hinten machen und komfortabel war das Schlafen so nicht. Eine Frau lag mit ihrem Baby auf dem Boden um zu schlafen und eine andere Frau musste kotzen und traf die Frau mit dem Baby. Ungefähr 50% der Leute mussten kotzen und es war eine schreckliche Busfahrt mit Pausen alle paar Minuten. Als wir nach 14 Stunden endlich den Busbahnhof erreichten, ging es mit dem Tuk Tuk weiter zur Grenze. Dort ausstempeln aus Laos, mit dem großen Bus weiter zur thailändischen Grenze, dort neuer Stempel, mit dem Minivan weiter wo der Fahrer erst zu Hause anhalten musste. Wir sagten er soll Bier mit bringen, aber im Auto darf man wohl nicht trinken. Dann in einem Resort raus geschmissen worden, neuer Minivan und neue Fahrt. Unterwegs haben die 2 Franzosen, das belgische Pärchen und ich, die 2 kanadischen Mädels aus meinem Hostel in Luang Prabang wieder getroffen, die mit dem Slow-Boat gefahren sind und außerdem das Mädchen die in Laos mit dem früheren Bus gefahren ist. Sie war mega froh uns zu sehen und erzählte uns, dass freilaufende Hühner im Bus waren, alle Leute Schwimmwesten anhatten, auch alle gespuckt haben, niemand ihr sagen konnte, ob das der Bus nach Thailand ist und sie die einzige Touristin war.
Als große Gruppe hatten wir aber total viel Spaß, regten uns gemeinsam auf, kämpften für die Neuseeländerin die das falsche Ticket bekommen hatte und nochmal zahlen sollte und lernten gegenseitig unsere Sprachen. Der neue Minivan sollte nochmal 5 Stunden fahren. Es tobte wieder ein starkes Unwetter mit Platzregen und lautem Donner.
Als der Fahrer mitten drin wieder anhielt und sagte wir sollen nochmal das Fahrzeug wechseln, protestierten wir alle. Zum Glück wechselte dann nur der Fahrer. Bei den gefühlten 100 Stopps konnte ich mir nicht mal was zu Essen oder Trinken kaufen, weil ich keine Baht hatte und meine Kekse kamen mir zum Hals raus.
Mit dem Tuk Tuk ging’s in Chiang Mai zum Hostel und ohne Vorwarnung wurden 2 volle Eimer Wasser ins Tuk Tuk geleert (manche feiern schon jetzt Sonkran). Das hätte ich ganz witzig gefunden, wenn ich nicht meine teure Kamera, mein Handy, meine Digicam und meinen Laptop im Rucksack auf dem Schoß gehabt hätte. Zum Glück ist nichts passiert, wir waren nur alle getränkt.
Die anderen stiegen woanders aus und der Fahrer sagte ich müsse nun noch 10 min. laufen. Ich war total genervt, hatte schlechte Laune, wollte nur noch ins Hostel und hatte Angst, dass meine Sachen nass werden. Er wollte aber nicht weiter fahren. Bis ich das Hostel eine halbe Stunde später gefunden hatte, musste ich 5 Leute fragen und allein hätte ich es nie gefunden, so versteckt war es.
Die Zusammenfassung der Reise ist:
Luang Prabang (Laos) – Chiang Mai (Thailand)
25 Stunden (angekündigt waren 12)
600 Km
7 Fahrzeuge
2 Grenzen
Schrecklichste Reise ever!!
Aber: wir haben es überlebt und können nun Sonkran genießen.

Gestresste Grüße
Nadine

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Mekong in Luang Prabang

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Aufstieg zum Tempel
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Buddha im TempelCIMG7149 CIMG7151

Stupa
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Vögel im MinikorbCIMG7172
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Luang Prabang von oben CIMG7180

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Da bin ich nun: Chiang Mai
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Strecke laut Google Maps
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Where to go?

Dienstag, 31.03.2015

Als ich aufwachte war es schon 10 und ich hoffte, meinen Ausstieg nicht verpasst zu haben. Schlafen kann man in so einem Zug sehr gut und ich war erholt. Die Klos die ich erst nicht gefunden habe, waren nur ein Loch im Boden 😀
Wenn man fertig mit schlafen ist, werden die Betten abgezogen und eingeklappt.
Ich setzte mich ans Fenster und traf ein nettes Mädel aus England die dort ursprünglich als Finanzmanagerin arbeitete, vor 3 Jahren keine Lust mehr hatte und nach Koh Phangan auswanderte. Wir unterhielten uns ewig total gut und sie schlug mir eine Route von Laos, über Kambodscha vor und gab mir viele nützliche Tipps.
Viereinhalb Stunden später als geplant fanden wir uns in Bangkok am Bahnhof wieder.
Fazit: ich würde in Zukunft immer die Zugreise bevorzugen. Mit 35€ von Koh Phangan bis Bangkok günstig, komfortabel, sicher, man verliert nicht viel Zeit und kann sich eine Übernachtung sparen. Und große Verspätungen sind in Thailand sowieso total normal.
Nach einem Mittagessen neben dem Hauptbahnhof ging’s endlich mal wieder mit meinem geliebten Tuk Tuk zur Kao San Road. Der junge, gut aussende Fahrer machte laute Partymusik an 🙂
Schon komisch vom ruhigen, beschaulichen, geordneten Inselleben wieder in das große, hektische, stickige, enge Bangkok rein katapultiert zu werden, aber ich mag’s trotzdem 😉
Irgendwas war hier heute los, weil überall das Militär war und es an einigen Stellen viele schick angezogene Leute und Paraden gab.
Denen von meinem letzten Hostel in Bangkok erzählte ich, dass ich vielleicht die Nacht da schlafen wolle und ob ich „bis meine Freundin kommt“ meinen Rucksack da lassen könne. Als sie mir mit 500 Baht pro Nacht einen Preis nannten der mehr als doppelt so hoch war als letztes mal, wusste ich, dass ich es nicht mache, aber ließ den Rucksack trotzdem da.
In ca. 15 Reisebüros auf der Kao San fragte ich nach Angeboten nach Laos oder Kambodscha und jeder sagte was anderes. Im Internet hatte ich viel Negatives über die Minivans gelesen die nach Kambodscha fahren, man dann irgendwo im Nirvana raus geworfen wird, in die Hände von Schleppern fällt, Gepäck geklaut wird, 3-Fach so viel fürs Visum zahlt, man an gefakten Visaschaltern landet, usw. Viele Leute die ich aber auf meiner Reise getroffen hab, konnten nur Positives berichten und der Preis von 9€ und nur 8 Stunden Fahrt, waren sehr verlockend. Die empfohlenen Government-Busse hätten das 4-Fache gekostet, aber es wären große, sichere Reisebusse die in einem Stück bis ans Ziel fahren. Nachteil von Kambodscha: alle Busse fahren nur sehr früh morgens, (weil die Grenzen nachts geschlossen sind), ich hätte einen weiteren halben Tag verschenkt und hätte eine Unterkunft finden müssen.
Irgendwie wusste ich nicht, was besser ist und wog pro und contra ab, aber Flüge waren auch zu teuer. Da das Mädel im Zug heute von Laos so geschwärmt hatte, ich lieber mit dem Nachtzug fahren wollte, um mir die teure Übernachtung zu sparen und es nur 20€ kostete, buchte ich das Ticket nach Laos. Um keine Zeit zu verschwenden schon für 2 Stunden später von Bangkok nach Nong Khai. So ändern sich Pläne und ich entschied mich innerhalb von wenigen Minuten für ein anderes Land. Das ist das Schöne am Backpacking und wenn man allein ist.
Nachdem ich mein Gepäck geholt, in unserer geliebten „Macaroni Bar“ was getrunken und mir eine neue Reisehose gekauft hatte (meine war komplett gerissen), fuhr ich die selbe Strecke von heute Mittag mit dem Tuk Tuk zum Bahnhof zurück.
Dieser sieht sehr europäisch aus, man findet sich gut zurecht, er ist sauber und groß. Zwar gibt es hier auch keine digitalen Anzeigetafeln, aber eine gute, englisch sprechende Info. Außerdem viele Cafés und Essensgeschäfte, wo die Preise ok sind. Das meiste Sitzen findet auf dem Boden statt, aber dieser ist sehr sauber.
Um 20:50 Uhr, mit 50 min. Verspätung, ratterte der Zug von Bangkok Richtung Laos los.
Meine Bettnachbarn waren drei sehr liebe junge Leute aus Bangkok die in London studiert haben. Das war das erste Mal, dass ich Thais gehört habe die gut englisch konnten. Sie gaben mir gute Tips über Flüge, sagten, dass nächstes Wochenende das Wasserfest (Sonkran) ist und alle Thais dieses am liebsten in Chiang Mai feiern würden und fragten mich, ob ich Erfahrung mit dem Nachtzug hätte. Sie wollten Infos zu den Zügen. Da fragen mich doch echt drei gebürtige Bangkoker, ob ich Erfahrung mit den Zügen in Thailand habe 😀 sie wollten den Zug nur zum Spaß mal „testen“ um mitreden zu können.
Nachdem die Betten her gerichtet wurden, bastelte ich mir eine Eigenkonstruktion, weil das Licht wieder blendete und schlief um 10 ein. Die Klimaanlage war dieses mal zum Glück genau richtig eingestellt.

Traingreetings again
Nadine

 

Mein Zug

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Bahnhof Bangkok

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Kao San Road Bangkok

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Bangkok Bahnhof

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Zugticket

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Reisen mit Schaf

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Gerissene Hose

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Die entspannte Art zu Reisen

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Islandhopping is over

Montag, 30.03.2015

Heute ist mein Glückstag: aufgewacht ohne Schmerzen, das erste mal beim Packen den Backpack zu bekommen und das aller aller beste: Actioncam geht wieder !!!
Zur Geschichte meiner geliebten Cam: gekauft, kaputt, zurück geschickt, wieder bekommen, immer noch kaputt, ich hab sie selbst zum Laufen gebracht,
3 Mal verloren: 1.) beim Skifahren auf der Rodelbahn in Österreich nachts in 4m Tiefschnee. Von netter Person gefunden, abgegeben und zugeschickt bekommen.
2.) auf der Tanzfläche im größten Club Bangkok’s. Nach 5 min. dort unbeschadet wieder gefunden, trotz sehr vieler wild tanzender Leute.
3.) auf dem Meeresgrund beim Schnorcheln. Befestigungsband ist vom Arm gerutscht. Nach 5 min. gemerkt und Vroni ist 3m getaucht und hat sie geholt.
Dann waren wir mal auf Koh Tao joggen. Danach bin ich voller Euphorie ins Wasser gesprungen und nach ein paar Minuten ist mir aufgefallen, dass die Cam ohne Wassercase in meiner Hose war. Natürlich total nass. Sie ging dann nicht mehr an, ich hab sie 2 Tage in die Sonne gelegt aber es hat nichts geholfen. Reis gekauft, 2 Tage eingelegt, Cam ist angegangen aber Display war schwarz und der rote Knopf hat beim Filmen geleuchtet, aber hinterher war nichts auf der Karte. Akku und Karte getauscht, aber kein Unterschied. Hoffnung aufgegeben, zum Transportieren im Reis liegen gelassen seit 1 Woche und ich wollte sie eigentlich nach Deutschland zurück schicken. Heut just for fun angemacht und ohne Probleme wie immer gelaufen. Ich hab zur Zeit einfach so unendlich viel Glück und ich glaub die Cam liebt mich 🙂
Nach dem Auschecken und Frühstück dann von Sophia verabschiedet, die ganze Zeit im Restaurant gechillt und ne Stunde Massage für 2€ gehabt.
Pünktlich um 4 sind wir beide mit dem Taxi zum Pier gefahren worden und ich hab mich von Chris dort verabschiedet.
Chris: es war sooo toll, dass wir zusammen gereist sind ! Ich werde meinen „großen Bruder“ und Tauchbuddy voll vermissen und die abendlichen Tatort und Stromberg Folgen auch 😦 cool, dass wir uns ein Bungalow teilen konnten ! Was tust du nur ohne mich ? 😀 niemand der guckt, dass du alles hast, niemand der dir alles leiht und niemand der dich weckt, wenn du verschläfst 😉 danke, dass du immer so ehrlich warst und wir so viele coole Sachen zusammen gemacht haben 🙂 dir weiterhin eine schöne Reise !
Die Fähre nach Don Sak war sehr groß und total komfortabel. Ich hatte eine ganze Sitzreihe auf Deck allein und es war fast nichts los. So konnte ich mich hin legen. Die Wellen waren diesmal quasi nicht vorhanden und die Fahrt sehr ruhig. Es ist irgendwie lustig, wenn man los fährt und nicht weiß wo es wann hin geht und was danach passiert. Ich wusste lediglich, dass ich um halb 11 am nächsten Morgen in Bangkok sein sollte.
Dann hatte ich einen der besten Momente auf der Reise der sehr schwer zu beschreiben ist: nachdem ich erst nicht wusste wie ich es finden soll nach fast 4 Wochen das erste Mal allein zu sein und die erste Reise allein anzutreten, wusste ich es nach ein paar Minuten.
Ich saß auf der Bank, guckte auf das strahlend blaue Meer, der warme, leichte Wind wehte durch meine Haare, ich hörte meine Lieblingsmusik, dachte an die vielen gigantischen Erlebnisse bisher, die Sonne scheinte mir ins Gesicht und ich freute mich wahnsinnig auf Kambodscha. Als ich dann den schönsten Sonnenuntergang aller Zeiten beobachtete, war ich einfach nur total glücklich. Glücklich darüber, dass ich hier sein, die Reise machen, so viel erleben und einfach nur das Leben genießen darf. Als sich dann der Himmel langsam von einem gigantischen Orange in ein Pechschwarz verwandelte, guckte ich mir die Sterne und den total schönen Mond an, bis wir um 8 anlegten. Das war ein richtiges Gänsehautgefühl.
Mit dem Reisebus fuhr ich nach der 3 stündigen Fährenfahrt eineinhalb Stunden nach Surat Thani weiter. Wenn man nicht weiß wo es hin geht, muss man einfach Leuten mit dem gleichen Aufkleber folgen und schon ist man richtig. Im Bus hab ich 2 total nette Jungs aus Bayern kennen gelernt, die auch mit dem Nachtzug gefahren sind und ebenfalls bei der Halfmoon Party waren.
Zusammen waren wir Essen und warteten auf den Zug.
Der Bahnsteig war total urig und ein kleines Kind saß da mitten drin und schaute TV. Elektronische Anzeigetafeln gibts nicht und so wird mit Kreide auf einer Tafel die Verspätung dokumentiert. Ob man richtig steht, ist auch nicht ganz ersichtlich. Irgendwie war es dort allgemein sehr abstrus. Unzählige Straßenhunde haben sich andauernd wilde Kämpfe geleistet und sind wild hin und her gerannt.
Mit eineinhalb Stunden Verspätung kam dann der Zug und er war wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Alt, laut und nicht viel Platz, aber ich fand es spannend und es hat mich irgendwie an die Transsybirische Eisenbahn erinnert, obwohl es ein Zug war.
Als die vielen Wagen langsam los schaukelten, lag ich schon in meinem Bett und ließ mich in den Schlaf ruckeln. Es waren Stockbetten und ich hatte das obere Bett, wo es kein Fenster gab. Jedes Bett hat einen Vorhang und die Matratze ist bequem, man bekam eine frisch gewaschene Decke und das Bettzeug war sehr sauber. Das einzige Problem war, dass die Klima direkt über mir war und so kalt eingestellt, dass ich trotz Decke und Jacke fror. Außerdem war das Licht direkt neben meinem Bett und scheinte durch den Vorhang.
So setzte der Zug langsam seinen Weg durch die Nacht Richtung Bangkok fort und ich schlief tief und fest.

Zugige Grüße
Nadine

 

Chris im Bungalow beim Packen
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Karte von Koh Phangan

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letzter Fruitshake im Bungalow

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Bungalow-Anlage

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Fähre

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tolle Sicht von der Fähre aus

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toller Mond
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Kind guckt Fern am Bahnsteig
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Bahnsteig von Surat Thani
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Anzeigetafeln
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Wagon im Zug
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Ko Pha-ngan nach Don Sak Fähre (GoogleMaps: wie soll das mit dem Auto gehen?!)

Don Sak nach Surat Thani Bus

Surat Thani nach Bangkok mit dem Nachtzug

Gesamte Strecke im Überblick