Long Trainride and lost Actioncam

Montag, 23.05.2016

Natürlich war wie zu erwarten das Wetter nicht besser. Es schüttete was das Zeug hält und uns war klar, dass das so keinen Sinn macht.
Schon auf dem Weg zum Bahnhof wurden wir nass.

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Sind meine Handschuhe nicht schick?

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Wir waren sehr rechtzeitig dran und wussten schon warum. Gleiches Problem wie immer: sprachliche Barrieren. Bis wir unsere Tickets hatten, mussten wir ein paar Mal die guten Dienste des Google Übersetzers in Anspruch nehmen und wieder viel Geduld aufbringen um alles zu organisieren. Die Mühlen mahlen langsam, vor allem in Lao Cai. Bis wir endlich unsere Tickets hatten, der Sprit aus unseren Motorrädern gelassen wurde und wir diese „eingecheckt“ hatten, war es zu spät fürs Frühstück. Hungrig wollte keiner von uns die 9 stündige Zugfahrt antreten. Ich flitzte los um mir an einem Kiosk Kekse zu kaufen. Die anderen wollten gerade auch los, als ein Angestellter des Bahnhofs hektisch und nervös auf uns zu gerannt kam. Wir dachten irgendwas stimmt mit den Motorrädern nicht und bekamen einen Schrecken. Er wollte mir nur meine Plastiktüte geben die ich während der Fahrt nicht am Lenker lassen durfte. Dafür so einen Stress machen… Die anderen liefen los und ich bewachte das Gepäck als eine andere Angestellte kam und sagte wir sollten schnell in den Zug, weil dieser gleich los fahren würde. Ich versuchte die anderen zu erreichen, aber es ging keiner an sein Handy. Die Frau stresste immer mehr und von den anderen war nichts zu sehen. Als sie zurück kamen, sprangen wir schnell in den Zug. Für was? Dafür, dass wir noch 20 Min. warten mussten, bis dieser Lao Cai verließ.
Die Fahrt zog sich sehr lange und der Zug ist total alt. Immer wieder hüpften die Wagons und schlugen wieder auf den Schienen auf. Wir fragten uns, wie viele Zugunglücke es hier wohl gibt. Der Regen ließ nicht nach und wir waren froh den Weg nicht fortgesetzt zu haben. Es zogen viele grüne Felder, Wasserbüffel und Feldarbeiter an uns vorbei. Wir beschäftigten uns mit unseren elektronischen Geräten und mit Reden. Wie schon gesagt haben wir viel Spaß und auch Yvonne und Alex die 35 und 39 sind, benahmen sich mit uns wie kleine Kinder. Im Zug waren sonst nur Einheimische die bestimmt dachten: dumme Touristen ! Da war ein kleiner Junge von dem Alex ein Bild mit seiner Polaroid-Kamera machte und ihm schenkte. Der war total fasziniert.
Wir wussten nicht, wo wir aussteigen müssen, weil Hanoi viele Bahnhöfe hat, aber mit Händen und Füßen erklärte uns eine Frau wo wir hin müssen.
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Als wir nach geschlagenen 9 Stunden um 7 abends Hanoi erreichten (für mich bereits das 4. Mal), regnete es zum Glück nicht. Wir hatten schon Angst, dass unsere Motorräder in Lao Cai vergessen wurden, denn beim Ausladen waren sie nicht dabei. Zum Glück bekamen wir sie unbeschadet wieder.

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Diesmal sprangen alle Bikes an, aber wir mussten trotzdem eine Tankstelle suchen. Das mit dem Sprit rauslassen ist zwar verständlich, aber echt nervig. Das ist jetzt nun schon das zweite Mal, dass ich einen vollen Tank verschenken muss. Die Vietnamesen wissen wie man Geschäfte macht, denn vor dem Bahnhof standen Frauen, die Sprit in 1 L Flaschen verkauften. Da wir nicht wussten, ob wir gleich nochmal einen anderen Zug nehmen würden, reichte uns vorerst der eine Liter und wir kauften was.
Der nächste Stopp war was zu Essen. Es ist ja schon lange her, dass wir was gegessen hatten, denn im Zug gab’s nix. Der Verkehr war so krass wie immer und schon nach ein paar Metern verloren wir uns. Sich wieder zu finden ist unmöglich, vor allem wenns dunkel ist. Berni und ich fanden auch kein Restaurant und meine Laune ging immer mehr in den Keller. Über das Internet hatte ich ein Hotel gebucht und dort fuhren wir hin. Es war ein riesen Drama bis wir es fanden. Das Golden Time Hotel 3 ist echt zu empfehlen. Die Mitarbeiter sprechen Englisch und sind super nett. Gleich bekamen wir einen kostenlosen Kaffee und konnten durchatmen. Die anderen beiden hatten sich immer noch nicht gemeldet. Glücklicherweise bekamen wir ein Upgrade und hatten für 4 Euro ein total großes Luxuszimmer mit 2 großen Betten. Es war sehr sauber und sah genial aus.

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Berni und ich liefen dann los um Essen zu suchen und setzten uns endlich in ein vietnamesisches Restaurant. An meinem Tofu waren Reste vom Chicken dran und ich als Vegetarier habe dann schon genug. So ließ ich das Essen stehen und gab auf. Bernis Essen war wohl ungenießbar und auch er aß es nicht.
Wir liefen durch die Straßen von Hanoi und alles war super toll beleuchtet. Wir schlenderten über einen Markt und hatten einen schönen Abend. Irgendwann wollte ich was kaufen und stellte beim Blick in meine Tasche sehr erschrocken fest, dass meine Actioncam fehlte. Ich durchsuchte meine Taschen, aber: nichts ! Das ist jetzt das zweite Mal, dass ich sie verliere (einmal in Australien mit meinem gesamten Rucksack). Ich wusste, dass ich nicht nochmal Glück haben werde und sie wieder finde, zumal die Vietnamesen bestimmt nicht so ehrlich sind wie die Australier. In weiser Voraussicht hatte ich im Zug alle Videos gesichert. Wir liefen zurück zum Markt, fragten an dem Stand wo ich sie das letzte Mal hatte und suchten alles ab. Natürlich erfolglos. Ich war super genervt und sauer auf mich selbst. Das versaute endgültig meine Laune. Wir liefen gerade zurück, als Berni sich bückte und wie selbstverständlich was aufhob. Ich dachte er hätte was fallen gelassen. Nun das Unglaubliche: Unter einem Roller im Dunkeln sah er meine Actioncam und hob sie auf. Das ist doch unfassbar, oder ? Absolut überhaupt nicht kann ich verstehen, warum ich so ein Glück habe. Es war schon jemand über die Kamera drüber gefahren, denn sie sah mitgenommen aus und die Linse war sehr stark verkratzt. Trotzdem habe ich sie wieder. Wie eine Gestörte fiel ich Bernie um den Hals und freute mich abartig. Ich kanns immer noch nicht glauben, dass er die Kamera dort fand und sie noch niemand mitgenommen hatte. Es gibt Dinge die gibt’s gar nicht !
Berni hatte noch Hunger und bestellte was im Burger King. Totaler Kulturbruch, aber wenn man hier nichts gutes findet..

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Im Hotel trafen wir dann Yvonne und Alex an, die 3 Stunden später auch den Weg hierher gefunden hatten. Wir unterhielten uns ewig, wie es weiter gehen sollte. Nun wurden schon so viele Pläne gemacht, über den Haufen geworfen, Wetterberichte und Flüge gecheckt und endlose Diskussionen geführt.
Berni sagte er wolle nicht mehr zu Viert reisen, weil das mit der Zeit zu anstrengend wird, weil wir uns dauernd verlieren und immer jeder eine andere Meinung hat.
Die Pläne von Yvonne und Alex, sowie der von Berni hörten sich gut an und ich war hin und hergerissen mit wem ich nun reisen sollte. Ich komme ja mit allen gut aus. Da ich mich noch nicht entscheiden konnte und wollte, gab ich mir bis zum nächsten Morgen Zeit.
Es war schon fast 3 als ich einschlief. So viele Gedanken in meinem Kopf.

Liebe Grüße (wiedermal) von Hanoi
Nadine

Help, I need somebody, help, …..

Freitag, 15.05.2015

Der Tag hat absolut chaotisch angefangen und ich war am Rande der Verzweiflung.

Wir haben nachts fast nicht geschlafen, weil immer jemand anderes wach war und zwar keine Geräusche gemacht hat, aber wenn mal jemand in einem 12-Mann-Zimmer wach ist, kann ich auch nicht mehr schlafen. Die Nacht war also kurz und mit wenig Schlaf verbunden.

Mein Wecker sollte um 8 klingeln, aber entweder tat er das nicht (ich hatte 3 Wecker) oder ich hörte ihn einfach nicht (eher das Letztere 😉 ). Mit einem Herzinfarkt guckte ich um 15 nach 10 das erste mal auf mein Handy. Wie eine Rakete jumpte ich aus dem Bett, rannte ins Bad und duschte, weil man um halb 11 auschecken oder 25 Euro extra zahlen muss. Ich war fast fertig mit Duschen als ein Mann von der Rezeption ins Bad kam und fragte, ob da eine Nadine sei. Ich solle mich beeilen oder müsse zahlen, so die Aussage. Mit Handtuch auf dem Kopf, ungepackten Koffern und ohne Schuhe stand ich vor der Rezeption und wollte meine Schlüsselkarte abgeben. So einfach gings leider nicht und ich sollte meinen Backpack aus dem Zimmer räumen und mein Bett abziehen. In Rekordgeschwindigkeit und unter mitleidigen Blicken meiner Zimmerkollegen, fegte ich durchs Zimmer, schmiss mein ganzes Zeug das quer im Zimmer verteilt war (sogar unter meinem Bett) vor die Türe und stand um 10:29 Uhr mit Bettwäsche erneut vor den belustigten Hostelmitarbeitern. Das war knapp. Zeit zum Packen war nicht mehr und so schmiss ich alles was nicht in den Backpack passte, in 2 Plastiktüten, inkl. restlichen Nahrungsmitteln. Ich gab einfach alles um schnell fertig zu werden, aber leider fand ich meine Handtasche mit dem Geld und dem Zugticket nicht mehr. Die Suche dauerte ewig und endete ohne Erfolg. Auch die anderen suchten alles ab. Viel zu spät fragte ich an der Rezeption und aus unerklärlichen Gründen hatten die meine Tasche (nein ich war gestern nicht betrunken). Ich bin einfach sehr „clumsy“.

Der Abschied von den Anderen war sehr schwer und alle waren traurig. Wenn man ne Weile zusammen wohnt, kocht, Party macht, usw. fällt es nicht leicht zu gehen. Elsbeth und James bleiben aber noch eine Weile da und ich besuche sie noch mal.

An der Tram-Haltestelle vor dem Hostel fragte ich einen Mann wie ich zum Bahnhof komme. Dieser gab mir die Richtung vor und ich saß in der nächsten Tram. Nach 10 min Fahrt waren wir außerhalb vom Ort. Als ich eine Frau fragte, sagte sie mir ich sei in die falsche Richtung unterwegs. Es war halb 12, um 12:05 Uhr sollte mein Zug fahren. Ich musste noch mein Ticket umbuchen, hatte kein Plan wo ich war und als ich ausstieg und am Stadion auf die Tram in die andere Richtung wartete, wurde ich immer verzweifelter, war auch noch weit und breit die Einzige und nicht mal sicher, ob hier jemals wieder eine Tram vorbei kommen würde. Am liebsten hätte ich geheult, aber ich bin ja stark 😛 Als die nächste dann kam, gab ich die Hoffnung schon fast auf, noch rechtzeitig da zu sein. Um 11:45 Uhr, stoppten wir endlich an der richtigen Haltestelle und ich rannte bepackt mit 2 Tüten, Backpack, kleinem Rucksack, Handtasche und Kameratasche wie bekloppt zum Bahnhof. Das Pech wollte nicht enden und die Schlange am Ticketschalter war enlos. Mit ganz viel „sorry“ und „I´m in a hurry“, stellte ich mich an den Anfang und die Leute schauten verständnisvoll. Leider sah das die Dame am Schalter anders und gab mir erst mal einen fetten Einlauf, worauf ich mich wieder entschuldigte, was sie aber nicht besänftigte. Trotzdem buchte sie mein Ticket um und beschrieb mir den Weg zum Bahnsteig. 12:04 Uhr: rennende Nadine, auf der Suche nach dem richtigen Bahnsteig, nass geschwitzt und keuchender Weise. Zug war in Sicht, als es 12:05 Uhr war. Bevor die Türen schlossen, sah mich in letzter Sekunde ein Bahnmitarbeiter, funkte dem Lokführer und eine andere Frau und ich rannten um unser Leben. Wir saßen noch nicht mal und der alte Zug setzte sich in Bewegung. Das war wirklich in letzter Sekunde.

Dann freute ich mich nur noch auf mein Frühstück im Zug. Die Schlange am Kiosk war sehr lange und ich wartete 15 min. Als ich meine Bestellung durch gab, sagte der Vekäufer: „Sorry, der Service ist eingestellt, ich verlasse den Zug an der nächsten Station“. Hungrig, niedergeschlagen und fertig ließ ich dann 2h lang die Landschaft an mir vorbei ziehen, die aussah wie in Deutschland. Viele Schafe, Kühe, Pferde und sonst nur Natur und schönes Wetter. Ganz nach meinem Geschmack also.

Am Bahnsteig in Violet Town erwartete mich schon Sophia die seit einigen Monaten auf der Farm arbeitet. Sie ist 19, auch von Deutschland und hat mich nett empfangen. Im Auto warteten mein neuer Chef Tom und sein kleiner, süßer Hund Keith auf mich. Tom ist 29, Besitzer der Pferdefarm und züchtet die Pferde, die später zu seinen Eltern auf die Farm gehen und Rennen laufen.

Nach wenigen Minuten waren wir auf der Farm die mitten im Nirgendwo ist. Genau wie bei uns zu Hause im Dorf muss man 20 min. bis zur nächst „größeren“ Stadt fahren, wo man dann richtig einkaufen kann, usw. Das Anwesen ist mit 80 Hektar (ca. 113 Fußballfelder) unbeschrieblich riesengroß, total gepflegt und ein Traum. Mit dem Auto sind wir alle Koppeln abgefahren und ich hab die Zuchtstuten, Fohlen, Kühe und den Wallach Angus kennen gelernt.

Zurück auf der Farm sah ich den Hofhund „Bowie“, der draußen schläft und auf die Hühner aufpasst und die vielen Hühner, Truthähne und 6 Stuten mit ihren jungen Fohlen im Stall. Sophia hat mir dort gezeigt, wie man mit dem Handtuch Fohlen „abklopft“, sodass diese an Menschen gewöhnt werden und Tom und sie haben diese dann erst drinnen, dann draußen geführt, wo einige sehr gesponnen und gebockt haben.

Ich hab mich gleich wohl gefühlt und bei bestem Wetter konnte ich mein Bungalow-Haus beziehen. Das ist direkt an den Koppeln dran, ich hab den Wallach Angus als Nachbar und ein eigenes zu Hause. Es wird zwar die ersten Nächte allein sehr einsam werden, weil ich ja die Hostelzimmer und die netten Leute um mich rum gewohnt bin, aber hoffentlich gewöhne ich mich dran. Bad, Küche und Wohnzimmer sind im Haus von Tom, wo auch Sophia ihr eigenes Reich hat.

Jeden Freitag, so auch heute, gehts mit dem Auto zum nächsten Aldi und Sophia und ich dürfen alles mitnehmen, was wir wollen. So wurde der Wocheneinkauf zum Spaß und wir kauften Zutaten für Pancakes. Der Aldi sieht genau so aus wie die Deutschen, es gibt fast das gleiche und auch die Preise sind günstig.

Tom und Sophia haben mir erklärt, dass Freitag Pub-Tag ist und ich deswegen früher kommen sollte. So fuhren wir zu 3. in den nächsten Ort und wurden in dem großen, gemütlichen Pub schon von dem netten Besitzer empfangen, Bei ein paar Bier und Pommes unterhielten wir uns sehr gut und ich konnte meinen neuen Chef gleich von der nicht-Chef-Seite kennen lernen. Sophia durfte am Glücksrad drehen, aber gewann leider kein Freibier. Da Tom nicht viel trinkt, wenn er fährt, haben wir irgendwann wieder zur Farm gewechselt und da noch weitere Bier und Wein getrunken.

Nach dem tradionellen Pizzaessen nach dem Pub fiel ich dann müde ins gemütliche Bettchen von meinem ersten eigenen Haus. Mit dabei war Hund Keith, der in meinem Bett schlafen durfte.

Grüße vom Pechvogel am Morgen und Glückspilz am Abend

Nadine

Schönes Wetter auf der Farm

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Fohlen führen

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Sophia und Hund Keith

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New Country, new experiences (Laos)

Mittwoch, 01.04.2015

Um 7 krabbelte ich aus meinem Bett und wusste gar nicht, wo wir waren. War das noch Thailand oder schon Laos? Die Landschaft war sehr karg aber das Wetter war toll. Eine Weile ließ ich die Landschaft an mir vorbei ziehen und der Zug tuckerte langsam vor sich hin.
Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich meinen Backpack liebe ? Wenn es Stufen gibt, keine Straßen hat oder es eng ist, schnall ich ihn auf den Rücken und sonst zieh ich ihn gemütlich hinterher. Ich empfehle jedem so einen Kompromiss.
Das Antibiotika ist leer und mein Ohr immer noch nicht ganz gut. Ich hab’s mit dem MP3 Player getestet und höre rechts fast nichts. Es pocht noch, aber tut zum Glück nicht mehr weh und ich kann wieder normal kauen.
Mit 45 min. Verspätung kamen wir in Nong Khai an und ich musste mir erst den Ausreisestempel geben lassen. Mein Visa wäre nur noch bis morgen gültig gewesen – das war knapp. Ich lernte ein französisches Paar und einen englischen jungen Mann kennen, der in Bangkok Lehrer ist und sein Visa Run alle paar Monate machen muss, weil es für Thailand kein Arbeitsvisum gibt.
Dort kaufte ich für 80 c’t ein Zugticket nach Thanaleng. Dieser fuhr 30 min später und nach 15 min Fahrt war ich dann in Laos.
In Thanaleng musste ich am Bahnhof mein Visum beantragen. Leider hatte ich nur Baht, weil ich nirgendwo Geld wechseln konnte und man sollte mit $ zahlen. In Baht war es möglich, kostete aber 20€ mehr. Zum Glück leihte das französische Pärchen mir die 30$. Einen Schein wollte die Visabehörde aber nicht akzeptieren, da er einen kleinen Riss hatte. Die haben aber auch € akzeptiert und so habe ich einen besseren Deal gemacht.
Nach dem 45 minütigen Prozess konnten wir mit Visum weiter.
Für 6€ fuhren wir mit dem Van zu 4. in die Hauptstadt Vientiane.
Der Rechtsverkehr war anfangs wieder total ungewohnt und ich dachte immer, der Fahrer fährt falsch.
Hier ist alles französisch angehaucht, es hat französische Straßennamen, viele Franzosen, und französische Baustile, da es früher unter Franzosen-Hand war. Mit 350.000 Einwohnern ist es nicht gerade groß und die Mentalität sehr entspannt.
Zu 4. suchten wir eine Unterkunft und ich hatte schnell ein passendes Hostel für 3€ die Nacht inkl. Wasser und Kaffee, aber die anderen zogen weiter.
Ganz nach dem Motto: selbst ist die Frau, spazierte ich nach dem Mittagessen erst allein durch die Stadt und fuhr dann mit dem Tuk Tuk zum Pha That Luang (Große Stupa), was das nationale Heiligtum und Wahrzeichen von Laos ist.
Ich freute mich, dass dort keine Menschenseele anzutreffen war und schaute mir in Ruhe die großen, schönen Tempel und die gepflegten Grünanlagen an.
Ganz ehrlich: mein erster Eindruck von Laos war nicht gerade beeindruckend. Irgendwie sogar ziemlich durchschnittlich. Außerdem ist in Vientiane der Hund begraben und die Hauptstadt erinnert eher an ein kleines Kaff.
Im Tempel lernte ich einen netten jungen Mann aus Malaysia kennen. Wie es der Zufall so will, kündigte er gleichzeitig mit mir seinen Job als Mediengestalter um zu reisen. Mit einem Mädel aus Bangkok die er kennen gelernt hatte, erkundeten wir als einzige Menschen die Umgebung und fanden heraus, dass wichtiger Besuch aus dem Ausland da war. Kein Wunder, dass man überall gut angezogene Menschen, die Presse und viele Mönche im großen Gebäude antraf. Die Anlage aus Gold war ziemlich beeindruckend und ist sehr sehenswert. Bei 37 Grad und praller Sonne, waren wir aber froh, wieder im Tuk Tuk zu sitzen.
Vor dem Hostel war bei meiner Rückkehr nun schon mehr los und zusammen mit 2 Engländern ging’s zum Abendessen. Der eine ist Schwul und wie die Klischee-Engländer sind beide total verrückt und mega cool drauf. Die beiden Vögel waren mir auf Anhieb sympathisch.
Essen und Trinken ist hier noch günstiger als in Thailand aber man zahlt mit Kip, was doof ist, weil ich mich gerade an das Umrechnen mit Baht gewöhnt hatte.
Aus mir allein wurden dann nach einiger Zeit 7 Leute (2x Australien, 2x England, 3x Deutschland) und nach dem Auskosten der Ladys Night in einer Bar ging es Bowlen.
Die Bowlingbahn sieht fast aus wie in Deutschland, nur nicht ganz so modern und barfuß, bei lauter Partymusik hauten wir die Kegel um, tanzten, es war eine ausgelassene Stimmung dort und wir hatten alle viel Spaß. Gleich beim ersten Wurf schmiss ich alle Kegel um 😉
Zu der Musik der 80er wurde am Ende der Sieger gekürt, der in diesem Fall ich war 😀
Der Heimweg gestaltete sich sehr schwierig und obwohl der Ort nicht groß war und nicht viel los, kamen wir auch nach öfterem Fragen nicht ans Ziel. Ein Tuk Tuk Fahrer brachte uns letztendlich zurück und singender Weise wurde die Fahrt wieder super lustig.
Um 2 bin ich super müde ins Bett gefallen.

Laotische Grüße
Nadine

Zugticket
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Ausreise aud Thailand
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Bahnstation Nong Khai

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Beantragung des Visums
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Erste Station in Laos

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Entlang der Schienen in Laos

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Der Mekong

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Der Zug

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Sitzen im Café in Vientiane

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Fest aufgrund des Auslandsbesuches

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Pha That Luang
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That Luang (den Rock musste ich anziehen)

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Patou-Say (Triumpfbogen)

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Straßen von Vientiane

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Mein Hostelzimmer (bin ganz allein)

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Quetschen im Tuk Tuk

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Sarahs eigene Art zu bowlen (Sie hat auch einmal alle umgehauen)

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Gruppen-Kegelfoto

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Where to go?

Dienstag, 31.03.2015

Als ich aufwachte war es schon 10 und ich hoffte, meinen Ausstieg nicht verpasst zu haben. Schlafen kann man in so einem Zug sehr gut und ich war erholt. Die Klos die ich erst nicht gefunden habe, waren nur ein Loch im Boden 😀
Wenn man fertig mit schlafen ist, werden die Betten abgezogen und eingeklappt.
Ich setzte mich ans Fenster und traf ein nettes Mädel aus England die dort ursprünglich als Finanzmanagerin arbeitete, vor 3 Jahren keine Lust mehr hatte und nach Koh Phangan auswanderte. Wir unterhielten uns ewig total gut und sie schlug mir eine Route von Laos, über Kambodscha vor und gab mir viele nützliche Tipps.
Viereinhalb Stunden später als geplant fanden wir uns in Bangkok am Bahnhof wieder.
Fazit: ich würde in Zukunft immer die Zugreise bevorzugen. Mit 35€ von Koh Phangan bis Bangkok günstig, komfortabel, sicher, man verliert nicht viel Zeit und kann sich eine Übernachtung sparen. Und große Verspätungen sind in Thailand sowieso total normal.
Nach einem Mittagessen neben dem Hauptbahnhof ging’s endlich mal wieder mit meinem geliebten Tuk Tuk zur Kao San Road. Der junge, gut aussende Fahrer machte laute Partymusik an 🙂
Schon komisch vom ruhigen, beschaulichen, geordneten Inselleben wieder in das große, hektische, stickige, enge Bangkok rein katapultiert zu werden, aber ich mag’s trotzdem 😉
Irgendwas war hier heute los, weil überall das Militär war und es an einigen Stellen viele schick angezogene Leute und Paraden gab.
Denen von meinem letzten Hostel in Bangkok erzählte ich, dass ich vielleicht die Nacht da schlafen wolle und ob ich „bis meine Freundin kommt“ meinen Rucksack da lassen könne. Als sie mir mit 500 Baht pro Nacht einen Preis nannten der mehr als doppelt so hoch war als letztes mal, wusste ich, dass ich es nicht mache, aber ließ den Rucksack trotzdem da.
In ca. 15 Reisebüros auf der Kao San fragte ich nach Angeboten nach Laos oder Kambodscha und jeder sagte was anderes. Im Internet hatte ich viel Negatives über die Minivans gelesen die nach Kambodscha fahren, man dann irgendwo im Nirvana raus geworfen wird, in die Hände von Schleppern fällt, Gepäck geklaut wird, 3-Fach so viel fürs Visum zahlt, man an gefakten Visaschaltern landet, usw. Viele Leute die ich aber auf meiner Reise getroffen hab, konnten nur Positives berichten und der Preis von 9€ und nur 8 Stunden Fahrt, waren sehr verlockend. Die empfohlenen Government-Busse hätten das 4-Fache gekostet, aber es wären große, sichere Reisebusse die in einem Stück bis ans Ziel fahren. Nachteil von Kambodscha: alle Busse fahren nur sehr früh morgens, (weil die Grenzen nachts geschlossen sind), ich hätte einen weiteren halben Tag verschenkt und hätte eine Unterkunft finden müssen.
Irgendwie wusste ich nicht, was besser ist und wog pro und contra ab, aber Flüge waren auch zu teuer. Da das Mädel im Zug heute von Laos so geschwärmt hatte, ich lieber mit dem Nachtzug fahren wollte, um mir die teure Übernachtung zu sparen und es nur 20€ kostete, buchte ich das Ticket nach Laos. Um keine Zeit zu verschwenden schon für 2 Stunden später von Bangkok nach Nong Khai.
Nachdem ich mein Gepäck geholt, in unserer geliebten „Macaroni Bar“ was getrunken und mir eine neue Reisehose gekauft hatte (meine war komplett gerissen), fuhr ich die selbe Strecke von heute Mittag mit dem Tuk Tuk zum Bahnhof zurück.
Dieser sieht sehr europäisch aus, man findet sich gut zurecht, er ist sauber und groß. Zwar gibt es hier auch keine digitalen Anzeigetafeln, aber eine gute, englisch sprechende Info. Außerdem viele Cafés und Essensgeschäfte, wo die Preise ok sind. Das meiste Sitzen findet auf dem Boden statt, aber dieser ist sehr sauber.
Mit um 20:50 Uhr, mit 50 min. Verspätung, ratterte der Zug von Bangkok Richtung Laos los.
Meine Bettnachbarn waren 3 sehr liebe junge Leute aus Bangkok, die in London studiert haben. Das war das erste mal, dass ich Thais gehört habe die gut englisch konnten. Sie gaben mir gute Tips über Flüge, sagten, dass nächstes Wochenende das Wasserfest ist und alle Thais dieses am liebsten in Chiang Mai feiern würden und fragten mich, ob ich Erfahrung mit dem Nachtzug hätte. Sie wollten Infos zu den Zügen. Da fragen mich doch echt 3 gebürtige Bangkoker, ob ich Erfahrung mit den Zügen in Thailand habe 😀 sie wollten diesen nur zum Spaß mal „testen“ um mitreden zu können.
Nachdem die Betten her gerichtet wurden, bastelte ich mir eine Eigenkonstruktion, weil das Licht wieder blendete und schlief um 10 ein. Die Klima war dieses mal zum Glück genau richtig eingestellt.

Traingreetings again
Nadine

 

Mein Zug

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Bahnhof Bangkok

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Kao San Road Bangkok

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Bangkok Bahnhof

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Zugticket

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Reisen mit Schaf

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Gerissene Hose

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Die entspannte Art zu Reisen

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Islandhopping is over

Montag, 30.03.2015

Heute ist mein Glückstag: aufgewacht ohne Schmerzen, das erste mal beim Packen den Backpack zu bekommen und das aller aller beste: Actioncam geht wieder !!!
Zur Geschichte meiner geliebten Cam: gekauft, kaputt, zurück geschickt, wieder bekommen, immer noch kaputt, ich hab sie selbst zum Laufen gebracht,
3 Mal verloren: 1.) beim Skifahren auf der Rodelbahn in Österreich nachts in 4m Tiefschnee. Von netter Person gefunden, abgegeben und zugeschickt bekommen.
2.) auf der Tanzfläche im größten Club Bangkok’s. Nach 5 min. dort unbeschadet wieder gefunden, trotz sehr vieler wild tanzender Leute.
3.) auf dem Meeresgrund beim Schnorcheln. Befestigungsband ist vom Arm gerutscht. Nach 5 min. gemerkt und Vroni ist 3m getaucht und hat sie geholt.
Dann waren wir mal auf Koh Tao joggen. Danach bin ich voller Euphorie ins Wasser gesprungen und nach ein paar Minuten ist mir aufgefallen, dass die Cam ohne Wassercase in meiner Hose war. Natürlich total nass. Sie ging dann nicht mehr an, ich hab sie 2 Tage in die Sonne gelegt aber es hat nichts geholfen. Reis gekauft, 2 Tage eingelegt, Cam ist angegangen aber Display war schwarz und der rote Knopf hat beim Filmen geleuchtet, aber hinterher war nichts auf der Karte. Akku und Karte getauscht, aber kein Unterschied. Hoffnung aufgegeben, zum Transportieren im Reis liegen gelassen seit 1 Woche und ich wollte sie eigentlich nach Deutschland zurück schicken. Heut just for fun angemacht und ohne Probleme wie immer gelaufen. Ich hab zur Zeit einfach so unendlich viel Glück und ich glaub die Cam liebt mich 🙂
Nach dem Auschecken und Frühstück dann von Sophia verabschiedet, die ganze Zeit im Restaurant gechillt und ne Stunde Massage für 2€ gehabt.
Pünktlich um 4 sind wir beide mit dem Taxi zum Pier gefahren worden und ich hab mich von Chris dort verabschiedet.
Chris: es war sooo toll, dass wir zusammen gereist sind ! Ich werde meinen „großen Bruder“ und Tauchbuddy voll vermissen und die abendlichen Tatort und Stromberg Folgen auch 😦 cool, dass wir uns ein Bungalow teilen konnten ! Was tust du nur ohne mich ? 😀 niemand der guckt, dass du alles hast, niemand der dir alles leiht und niemand der dich weckt, wenn du verschläfst 😉 danke, dass du immer so ehrlich warst und wir so viele coole Sachen zusammen gemacht haben 🙂 dir weiterhin eine schöne Reise !
Die Fähre nach Don Sak war sehr groß und total komfortabel. Ich hatte eine ganze Sitzreihe auf Deck allein und es war fast nichts los. So konnte ich mich hin legen. Die Wellen waren diesmal quasi nicht vorhanden und die Fahrt sehr ruhig. Es ist irgendwie lustig, wenn man los fährt und nicht weiß wo es wann hin geht und was danach passiert. Ich wusste lediglich, dass ich um halb 11 am nächsten Morgen in Bangkok sein sollte.
Dann hatte ich einen der besten Momente auf der Reise der sehr schwer zu beschreiben ist: nachdem ich erst nicht wusste wie ich es finden soll nach fast 4 Wochen das erste Mal allein zu sein und die erste Reise allein anzutreten, wusste ich es nach ein paar Minuten.
Ich saß auf der Bank, guckte ins strahlend blaue Meer, der warme, leichte Wind wehte durch meine Haare, ich hörte meine Lieblingsmusik, dachte an die vielen gigantischen Erlebnisse bisher, die Sonne scheinte mir ins Gesicht und ich freute mich wahnsinnig auf Kambodscha. Als ich dann den schönsten Sonnenuntergang aller Zeiten beobachtete, war ich einfach nur total glücklich. Glücklich darüber, dass ich hier sein, die Reise machen, so viel erleben und einfach nur das Leben genießen darf. Als sich dann der Himmel langsam von einem gigantischen Orange in ein Pechschwarz verwandelte, guckte ich mir die Sterne und den total schönen Mond an, bis wir um 8 anlegten. Das war ein richtiges Gänsehautgefühl.
Mit dem Reisebus fuhr ich nach der 3 stündigen Fährenfahrt eineinhalb Stunden nach Surat Thani weiter. Wenn man nicht weiß wo es hin geht, muss man einfach Leuten mit dem gleichen Aufkleber folgen und schon ist man richtig. Im Bus hab ich 2 total nette Jungs aus Bayern kennen gelernt, die auch mit dem Nachtzug gefahren sind und ebenfalls bei der Halfmoon Party waren.
Zusammen waren wir Essen und warteten auf den Zug.
Der Bahnsteig war total urig und ein kleines Kind saß da mitten drin und schaute TV. Elektronische Anzeigetafeln gibts nicht und so wird mit Kreide auf einer Tafel die Verspätung dokumentiert. Ob man richtig steht, ist auch nicht ganz ersichtlich. Irgendwie war es dort allgemein sehr abstrus. Unzählige Straßenhunde haben sich andauernd wilde Kämpfe geleistet und sind wild hin und her gerannt.
Mit eineinhalb Stunden Verspätung kam dann der Zug und er war wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Alt, laut und nicht viel Platz, aber ich fand es spannend und es hat mich irgendwie an die Transsybirische Eisenbahn erinnert, obwohl es ein Zug war.
Als die vielen Wagen langsam los schaukelten, lag ich schon in meinem Bett und ließ mich in den Schlaf ruckeln. Es waren Stockbetten und ich hatte das obere Bett, wo es kein Fenster gab. Jedes Bett hat einen Vorhang und die Matratze ist bequem, man bekam eine frisch gewaschene Decke und das Bettzeug war sehr sauber. Das einzige Problem war, dass die Klima direkt über mir war und so kalt eingestellt, dass ich trotz Decke und Jacke fror. Außerdem war das Licht direkt neben meinem Bett und scheinte durch den Vorhang.
So setzte der Zug langsam seinen Weg durch die Nacht Richtung Bangkok fort und ich schlief tief und fest.

Zugige Grüße
Nadine

 

Chris im Bungalow beim Packen
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Karte von Koh Phangan

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letzter Fruitshake im Bungalow

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Bungalow-Anlage

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Fähre

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tolle Sicht von der Fähre aus

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toller Mond
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Kind guckt Fern am Bahnsteig
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Bahnsteig von Surat Thani
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Anzeigetafeln
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Wagon im Zug
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Ko Pha-ngan nach Don Sak Fähre (GoogleMaps: wie soll das mit dem Auto gehen?!)

Don Sak nach Surat Thani Bus

Surat Thani nach Bangkok mit dem Nachtzug

Gesamte Strecke im Überblick

 

the beginning of a big adventure

Dienstag, 03.03.15

Mein lieber Onkel Oli hat mich früh um 3 von zu Hause abgeholt. Ein letztes Mal hab ich Lucky tschüss gesagt, mein Zimmer verlassen, das Haus gesehen,… und das für ein ganzes Jahr…
Dummerweise fing der Tag schon mit einigen Pannen an, zum Beispiel, dass Oli bei der Ausfahrt zum Flughafen raus ist, weil wir uns missverstanden haben. Ich musste zum Hauptbahnhof. Dann haben wir die falsche Autobahnauffahrt genommen und waren viel zu spät dran. Mein Zug sollte um 4 fahren und um 7 vor 4 kamen wir gestresst am Hauptbahnhof an, wo ich noch ein Ticket gebraucht habe. Dann der große Schock: kein ICE um 4! Der Nächste erst wieder um 5… In der Hoffnung, dass alles trotzdem reicht, haben wir noch gefrühstückt, in Ruhe ein Ticket geholt und dann ging es los. Der Abschied war sehr traurig und ich habe von Oli und Eva noch 2 richtig süße Talismänner bekommen, über die ich mich total gefreut hab. Ein Engel und ein Pferd 🙂 danke euch beiden für alles !! 😘
Am Bahnsteig in Stuttgart sind mir schon 4 andere Backpacker aufgefallen und im Zug habe ich erfahren, dass sie mit dem gleichen Flieger nach Bangkok fliegen. So war ich nicht allein und wir haben uns alle super unterhalten. In Frankfurt hat ausnahmsweise alles super geklappt und wir waren rechtzeitig am Gate. Zufälligerweise saßen die anderen nur eine Reihe vor mir 🙂 Der Flug war ruhig, nur ein paar mal kam eine Durchsage, dass es ruckelt und dann leuchteten bei der Boing 777 immer eine Weile die Anschnallzeichen aber es war ok. Nur das mit dem vegetarischen Essen hat nicht geklappt. Das hätte ich vorbestellen müssen. Naja gabs halt trockenes Brot. Hätte man einen ja auch mal darauf hinweisen können…. Nach einem 3 stündigen Aufenthalt in Dubai wo der Flughafen wie eine große Shoppingmall ist, ging es weiter mit dem Airbus A380 nach Bangkok. Das Flugzeug ist einfach nur riiiiiesig und luxuriös. Die Stewardessen haben ein schönes arabisches Dress an. Am Anfang bekommt man sogar warme Erfrischungstücher und das Entertainment ist auch top. Leider hat das mit dem zweiten vegetarischen Essen, anders wie mit der vorherigen Stewardess besprochen, wieder nicht geklappt und so saß ich ohne was da und bekam langsam hunger. Zum Glück konnten die Stewardessen aber noch Gemüse auftreiben und so hatte ich was im Magen. Auf dem 5 stündigen Flug konnte ich dann auch ein bisschen dösen und die Landung war so sanft, dass ich diese mehr oder weniger verschlafen hab. Ich hab aber noch einen schönen Sonnenaufgang im Flugzeug gesehen und es war perfektes Wetter. Auf dem Flughafen angekommen, musste man erst mal ewig warten bei der Visabeantragung und Passkontrolle und nachdem ich meinen Backpack geholt habe, tauschte ich noch Geld und machte mich auf die Suche nach einem Taxi mit Taxameter. Die anderen hab ich leider nicht mehr gesehen, aber wir haben Nummern ausgetauscht. Da war es dann halb 8 morgens.

Die ersten Eindrücke kommen im anderen Eintrag.

Goodbye to Lucky

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Real Backpacker
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Flughafen Frankfurt
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Truppe aus Stuttgart (fotografiert mit der neuen GoPro)
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Boing 777

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Ready for take off 🙂

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Frischer Fisch nur noch halb lebendig am Flughafen Dubai

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Chillout Lounge in Dubai

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Monitor im Flugzeug

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Flughafen Dubai
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Boing 777

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schönes Wetter auf dem Flug
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