Back home (emotional day)

Dienstag, 12.07.2016

Der letzte Tag. Das war mir sogar bewusst, als ich mich nach 4 Stunden Schlaf das letzte Mal aus meinem Stockbett quälte und wie immer fast die Leiter runter fiel, weil Lena unsere Handtücher dort hingehängt hatte. Lena und die anderen im Zimmer schliefen noch tief und fest und ich war neidisch. Es ist schwierig möglichst leise im dunklen Zimmer zu packen, dabei am besten nichts zu vergessen und so effizient zu packen, dass man den Rucksack noch zu bekommt. Diese Zeiten sind nun auch vorbei und bald habe ich wieder einen Kleiderschrank. Nach dem Duschen lag ich perfekt in der Zeit und hatte es tatsächlich geschafft niemanden zu wecken.
Vor dem Hostel bestellte ich mir ein Uber (privates Taxi) und beim Warten traf ich einen netten jungen Mann. Jobe ist aus Australien und da er auch zum Flughafen musste, teilten wir uns das Taxi. Die Fahrt ging eine Stunde und wir hatten viel Zeit uns zu unterhalten. Zufällig fliegt der Australier auch mit demselben Flieger wie ich. So konnten wir am Flughafen gemeinsam einchecken, aber bekamen leider keine Sitze mehr nebeneinander. Zum Glück war ich wie immer über 3 Stunden vorher da, denn Eurowings ist die reinste Chaos-Fluggesellschaft. Laut meinem Ticket bekomme ich ein Rail&Fly Ticket dazu, welches ich schon vorher im Internet erfolglos versuchte zu buchen. Am Flughafen wusste keiner Bescheid und niemand konnte mir helfen. Ich durfte vom Flughafentelefon bei Eurowings anrufen und auch dort wusste keiner wie ich an ein Ticket komme. Im Internet war der Button zur Buchung ausgegraut. Sage und schreibe eine Stunde machte ich deswegen rum und keiner konnte mir helfen. Jobe tat mir leid, aber er wollte auf mich warten. Da dies der günstigste Flug war, musste ich nach Köln fliegen und muss von da aus den ICE nach Stuttgart nehmen.
Da die Sicherheitskontrolle so lange dauerte (diese war mit Nackscanner für jeden und sehr genau), konnten wir uns im vorbei rennen ein Brötchen kaufen und joggten dann ans Gate am anderen Ende vom riesigen Flughafen. Ich hasse es mit so viel Gepäck rum zu laufen und selbst mein Handgepäck hat statt der erlaubten 7 sage und schreibe 12 kg. So bin ich also mit über 30 kg, einer Decke, einem Kissen, einem Motorradhelm, 2 Jacken und einer Kameratasche unterwegs. Jobe nahm mir netterweise was ab. Der Flieger hatte ein bisschen Verspätung und wir mussten noch warten.

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Im Flugzeug fragten Jobe und ich unsere Nachbarn, ob wir die Sitze tauschen könnten, aber leider ohne Erfolg. Er saß ganz vorne und ich in der Mitte vom Flieger. Der Anfang vom Flug war noch ok und das Wetter war schön als wir in Bangkok abhoben. Der nette Pilot Andreas Claudius gab mir gleich ein gutes Gefühl und erklärte viel. Besonders wenn man von dieser dummen Flugangst geplagt ist, fühlt man sich sicherer, wenn der Pilot viel erklärt und sich gleich freundlich durchs Mikrofon vorstellt. Leider ist der Service bei Eurowings sehr abenteuerlich. Keiner der Stewardessen wusste was sie tut und sie hatten nicht mal Wechselgeld. Was ich sehr unhöflich fand: Sie sprachen alle Leute einfach auf Deutsch an, obwohl auf dem Flug von Bangkok nach Köln natürlich auch viele Leute aus anderen Ländern dabei waren. Meiner Sitznachbarin aus England musste ich so alles übersetzen und obwohl sie die Stewardessen mehrmals darauf aufmerksam machte, redeten diese auf Deutsch weiter. Manchmal konnten sie zwischendrin auch Englisch, aber vergaßen das beim nächsten Rundgang wieder. Als das Essen kam, hatte ich Nudeln mit Bolognese vor mir. Als Vegetarier kann man das natürlich nicht essen und ich wollte nach einer Alternative fragen. Ich klingelte und musste fast 20 Min. warten, bis eine sehr unfreundliche Stewardess kam. Sie sagte sie hätte nichts anderes da und ich müsse das essen. Nach einigem hin und her fiel ihr ein, dass die Bolognese vegetarisch sei. Auf der Rückseite vom Essen stand tatsächlich in den Zutaten, dass es sich um Tofu handelte. Da muss man auch erst mal drauf kommen und nicht mal meine Sitznachbarin hat den Unterschied geschmeckt. Mein Essen war mittlerweile kalt und es war so wenig, dass ich nicht mal annähernd satt wurde. So einen großen Hunger habe ich ja nun auch nicht, aber wenn es schon mich nicht sättigt, wie soll ein großer Mann dann von diesem Essen satt werden?

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Während dem Flug hatte ich viel Zeit nachzudenken. Ich wollte keine Filme schauen und hörte nur Musik und spielte Spiele auf dem TV. Irgendwie total krass, wie schnell 498 Tage vergehen. Mir kommt es vor als wäre ich gestern in Frankfurt los geflogen. Nun verlasse ich Bangkok, wo vor fast eineinhalb Jahren meine große Reise begonnen hat. Die Erinnerungen und die Lebenserfahrung wird mir keiner nehmen können. Natürlich freue ich mich auf Zuhause und bin total aufgeregt meine Familie, Freunde und Tiere wieder zu sehen. Die Aufregung wuchs mit jedem Kilometer dem ich Köln näher kam.
Der Flug zog sich ewig und vor allem wenn man etwas entgegen fiebert, geht die Zeit nicht rum. Des Öfteren lief ich zur Verärgerung meiner Sitznachbarin zu Jobe vor. Wir wollten uns unterhalten, aber es war nicht so einfach einen Platz im Flieger zu finden, wo wir keine anderen Passagiere oder Stewardessen behinderten. Ständig wurden wir weg gescheucht und bekamen Ärger. Jobe ist richtig nett und er fliegt weiter nach London und bleibt dort ein paar Monate. Wir machten aus, uns auf dem Stuttgarter Wasen zu treffen, denn dort will er auch hin. Ewig redeten wir über Australien, das Reisen und verschiedene Kulturen. Ganz schnell kam ich aus der Ruhe, als das Flugzeug wackelte und umklammerte fest den Notsitz. Als es kurz aufhörte, verabschiedete ich mich von Jobe und rannte schnell zu meinem Platz zurück. Leider fingen die Turbulenzen da erst richtig an und die Anschnallzeichen leuchteten konstant. Meine Hände waren wieder total nass, aber ich wollte stark sein und es ohne Beruhigungsmittel überleben.
Nach 12 Stunden hatte ich es endlich geschafft und Jobe sagte ich hätte ihm leid getan und bei jedem Ruckeln hätte er an mich denken müssen. Leider wollte Deutschland mich nicht herzlich willkommen heißen und es war stark bewölkt und saukalt. Nur 20 Min. hatte ich dann Zeit bis mein ICE kommen sollte. Bis der Bus zum Flughafengebäude kam, verging Zeit und dann musste ich mich kurioser Weise an der Schlange zur Passkontrolle anstellen wo auch die Ausländer standen, anstatt einfach zum Reisepasslesegerät gehen zu können, wie es für Deutsche normal ist. Die Schlange war endlos und ich dachte das darf nicht wahr sein. Ein Mann bekam mit, dass ich es eilig hatte und sagte ganz laut ich sollte mich vordrängeln. Als ich das nicht machen wollte, schob er mich einfach an den Anfang der Schlange. Der Engländer war einfach sehr nett. Leider brachte mir das keinen Vorteil, denn die Koffer waren noch nicht da. Als mein Backpack endlich als einer der letzten kam, fuhr gerade der ICE. Das hieß für mich noch eine Stunde länger warten und eine Stunde später nach Hause kommen. Eigentlich wäre mein Flieger nämlich schon mittags um halb 3 gelandet, aber dann hatte sich ein paar Wochen nach meiner Buchung die Ankunft auf halb 7 geändert. Das war sehr stressig für mich, denn von meiner Familie wusste keiner, dass ich komme und ich wollte niemanden nachts aufwecken.
Am Fahrkartenautomat traf mich fast der Schlag, als diese dumme Zugicket von Köln nach Stuttgart 100€ kosten sollte. Meine Wut auf Eurowings wuchs. Der zweite Schock kam, als ich feststellte, dass meine Kreditkarte weg war. Diese habe ich wohl in Bangkok verloren. Keine Ahnung wie das geht, aber meine EC-Karte war auch weg. Natürlich hatte ich auch noch kein Euro und so wusste ich nicht, wie ich das Ticket bezahlen sollte. Ich verfluchte alles und hatte schon keine Lust mehr auf Deutschland. Die Rettung war meine zweite Kreditkarte mit der ich das vergoldete Ticket erstand. Keiner konnte mir helfen auf welches Gleis ich musste und eine verständliche Anzeige suchte ich vergeblich. Außerdem war das Gleis am ganz anderen Ende vom Flughafen und ich war fix und fertig bis ich da war.
Mein Zug zum Hauptbahnhof Köln war zu meiner Verwunderung pünktlich. Es regnete, ich wusste nicht, ob meine Familie noch wach sein würde bis ich zu Hause ankomme und ich war genervt. Meinen Onkel hatte ich als Einzigen eingeweiht und wollte ihm schreiben, wann ich ankomme, weil er mich vom Stuttgarter Bahnhof abholen sollte. Zum Glück hatte ich das noch im WLAN vom Flughafen getan, denn meine deutsche SIM-Karte passte nicht in mein Handy. Als ich Deutschland vor fast eineinhalb Jahren verlassen hatte, besaß ich nämlich noch mein IPhone 4 und mittlerweile hab ich das 5er und die Karte muss jetzt kleiner sein. Mit meiner Nagelschere versuchte ich verzweifelt die Karte auf die richtige Größe zu bringen, aber scheiterte. Warum muss alles schief gehen? Ich konnte es nicht verhindern und Tränen rollten meine Wange runter. Eine Frau neben mir schaute mich mitleidig an, weil die Tränen nicht mehr aufhören wollten. Beim Ausstieg am Kölner Hauptbahnhof sagte sie zu mir, dass alles wieder gut wird und ich nicht traurig sein sollte. Da musste ich nur noch mehr heulen. Ich kam mir vor wie ein kleines Kind. Unter Tränen versuchte ich mein schweres Gepäck die vielen Stufen im Bahnhof hoch zu schleppen und fiel fast rückwärts wieder die Treppe runter. Alle Leute starrten mich an und keiner half mir. Warum verdammt nochmal sind die Deutschen so unfreundlich? Im Ausland würde sofort jemand Hilfe anbieten. Keuchend kam ich an meinem Gleis an und saß auf dem Boden und heulte vor mich hin.
Die Stufen vom ICE sind so hoch, dass mir mein Gepäck aus der Hand fiel, aber das interessierte natürlich auch keine Sau. Die Anzeige verriet nicht, ob der Zug nach Stuttgart fuhr und die anderen Zuggäste hatten dasselbe Problem. Es dauerte lange bis wir alle raus fanden, dass es der richtige Zug war.
Die Fahrt dauerte zweieinhalb Stunden und ich war so fertig, dass ich einschlief. Zum Glück stellte ich mir den Wecker und wachte somit rechtzeitig auf. Als ich meinen Onkel Oli am Bahnsteig sah, war der ganze Ärger vergessen. Vor 498 Tagen hat er mich genau an diesem Gleis verabschiedet. Natürlich war die Freude total groß und ich war glücklich, dass er mich geholt hatte. Meiner Familie hatte er gesagt er habe eine Schulung von der Arbeit aus und müsse gehen. Weil ihm niemand so recht glauben wollte, fuhr er extra an seinem Büro vorbei und machte ein Foto, dass er gleich an alle verschickte. Er sagte er würde wieder kommen und so schaffte er es die Geburtstagsgesellschaft von meiner Oma zusammen zu halten. Das Datum am Geburtstag meiner Oma hatte ich mir nämlich bewusst raus gesucht. Die Fahrt vom Bahnhof ging schnell und dann standen wir wieder vor unserem Haus. Ein komisches Gefühl, richtig unwirklich.
Weil meine Familie irgendwas ahnte, ging mein Onkel allein ins Haus und ich versteckte mich im Dunkeln davor. Leider war es eiskalt und regnete in Strömen und ich fror total, weil ich gleich patschnass war. Nach 10 Min. wollte ich mit meiner Familie skypen, weil ich ihnen erzählt hatte, dass eine Doku im TV über mich kommen würde ich es quasi „live“ mit verfolgen wollte. Leider habe ich ja wie gesagt ein neues Handy und kann das WLAN Passwort von Zuhause nicht auswendig. So lief ich einfach zu unserer Tür rein und stand mitten im Wohnzimmer. Alle guckten mich an, als ob sie einen Geist gesehen hätten. Es war ein Wiedersehen mit viel Geheule, herzlichen Umarmungen und natürlich freuten sich alle total. Meine Oma hat für sowas einen siebten Sinn und wusste irgendwie, dass ich komme, obwohl mein Onkel dicht gehalten hatte. Auf meine Nachfragen vor einigen Tagen sagte ich ihr immer wieder ich würde 2 Wochen später kommen. So hatte meine Familie mittags schon geschaut, wann Flieger von Bangkok an diesem Tag landen würden. Das Gelächter war groß, als ich gefragt wurde was ich trinken will und nach einem Wasser fragte. Natürlich hatten wir uns viel zu erzählen und ich genoss es total nach so langer Zeit mal wieder mit der Familie zusammen zu sitzen. Mit einem Sektchen stießen wir auf meine Rückkehr an und saßen bis spät in die Nacht zusammen. Alle mussten am nächsten Tag arbeiten, aber mein Bruder ließ es sich nicht nehmen, mit mir mein Zimmer zu erkunden. Ich fühlte mich, als ob ich mein Zimmer noch nie gesehen hätte und alles war neu. Woher kommt das ganze Zeug? Gehört das alles mir? Als ich meinen Kleiderschrank sah konnte ich nicht glauben wie viele Klamotten ein Mensch besitzen kann. Und wie viele Schuhe da waren… Wann soll ich das alles anziehen? Eine Stunde entdeckte ich immer neue Sachen und fühlte mich als ob es Weihnachten und Geburtstag gleichzeitig wären.
Mit vielen Emotionen und neuen/alten Eindrücken legte ich mich ins Bett. Mein eigenes Bett, ohne 30 andere Leute im Raum. Kein Stockbett. Alles war so ruhig und ich vermisste es schon jetzt nicht mehr einfach so mit jemandem reden zu können, wenn ich nicht schlafen konnte.
Vor lauter Aufregung war ich noch lange wach. Nun bin ich also wieder in Deutschland und bin sehr gespannt wie es weiter geht.
Deutschland hat mich wieder
Nadine

Last day on my travels

Montag, 11.07.2016

Unser letzter Tag zu dritt und der letzte Tag auf meiner Reise brach an und mir wurde immer bewusster war das hieß. Vom einen auf den anderen Tag wird dieses Abenteuer vorbei sein. Als ob nichts gewesen wäre bin ich dann wieder Zuhause.
Jonas war morgens wieder beim Yoga und Lena und ich liefen zur Zugstation um ihn dort zu treffen. Wir machten aus uns beim gleichen Eingang vom Vorabend zu treffen. Lena war sich zum Glück sicher welcher Eingang das war, denn für mich sah jeder Eingang der riesigen Mall an der der Bahnsteig war gleich aus. Wir warteten und warteten und ich gönnte mir zum Frühstück ein Stückchen Pizza. Als es schon lange Zeit war, liefen wir ein paar andere Eingänge ab, aber fanden Jonas nicht. Irgendwann liefen wir noch zu einem anderen Eingang und zum Glück stand er da. Ohne Internet oder Anruf ist es nicht einfach sich in der Millionenstadt Bangkok zu treffen.
Gemeinsam fuhren wir zum Fluss Mae Nam Chao Phraya und Jonas der schon einige Male hier war bewies sich als guter Tourguide. Wir nahmen die Einheimischen-Fähre für eine günstige Flussrundfahrt. Dabei standen wir ganz vorne am Schiff und hatten bei gutem Wetter eine tolle Aussicht. So kann man viel von der Hauptstadt Thailands sehen und obwohl das Schiff alle paar Minuten stoppte, war die Fahrt nach einer halben Stunde vorbei.
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Jonas empfahl uns ein Nudelhouse wo es günstiges Essen gab. Leider hatten diese sich nicht auf Vegetarier vorbereitet, aber mir machte es gar nichts aus, dass Lena und Jonas was aßen. Ich kam nämlich anschließend auch noch auf meine Kosten. Wir fanden ein geniales, kleines französisches Café das unsere Herzen höher schlagen ließ. Lena bestellte einen Pfannkuchen mit Beeren und Sahne und ich einen mit Nutella und Eis. Diese Kalorienbombe schmeckte gigantisch und wir wurden ordentlich satt. Nach dem Motto: „Wenn schon, denn schon“, gabs noch Nudeln mit Sahnesoße hinterher.

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Beim Laufen auf der Khao San Road wurde alles gleich wieder abtrainiert und wir wollten uns an meinem letzten Tag eine Massage gönnen. Wir fanden ein gutes Studio und ließen uns eine Stunde lang durchkneten. Dabei lagen wir nebeneinander auf Matratzen und es gab viel zu lachen. Die Verrenkungen die die Frauen mit uns machten waren sehr lustig.

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Lena und ich sind beide sehr froh Jonas als Begleitung zu haben. Anstatt sich über unseren erneuten Shoppingmarathon zu beschweren, machte er einfach mit und stürzte sich voll ins Geschehen. Wir probierten und kauften was das Zeug hielt und hatten richtig viel Spaß. Lena wollte noch eine Maniküre und Jonas gönnte sich eine Fußmassage. Ich nutzte derweil das WLAN im Studio aus.

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Wir fanden eine Hippie-Bar mit Happy Hour und bestellten uns Cocktails. Auf einer Leinwand kam gerade die Wiederholung vom EM Spiel gegen Frankreich die wir uns natürlich anguckten.

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Als es schon dunkel wurde stürzten wir uns wieder ins Getümmel auf der Khao San Road und als Jonas ein pinkes T-Shirt kaufte, taten es ihm Lena und ich gleich. Mit unseren knallig neonpinken Shirts fielen wir auf wie bunte Hunde und zogen die Blicke auf uns.

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In einer Bar die einem Deutschen gehört bestellten wir Bier und ließen es uns gut gehen. Lena und Jonas wollten nicht mehr feiern gehen was ich schade fand, weil es ja mein letzter Abend auf Reisen und „in Freiheit“ war. Wir einigten uns auf ein gemütliches Bier und setzten uns in eine vielbesuchte Bar. Als Abschluss lud mich Jonas auf einen Bucket (Eimer) ein, wo es zwei zum Preis von einem gab. Da bekommt man den Alkohol mit Strohhalm in einem 1 Liter Eimer mit Eiswürfeln. In der Bar war die Hölle los und alles tanzte und hatte Spaß. Wir saßen an den Tischen und Lena war müde und Jonas hatte auch nicht mehr viel Lust. Dies kann sich aber richtig schnell ändern, wenn man auf Stühlen sitzt und eine wilde Partymeute um sich rum hat. Wenige Minuten später fanden wir uns also mitten im Getümmel und tanzten wild zum Gangnam Style, Macarena, YMCA und Co. Es ist einfach super ansteckend wenn überall auf der riesigen Straße getanzt wird und so viele Leute Spaß haben. Außerdem finde ich es gut, dass es (fast) nie Probleme gibt. Gar nie in meinen fast eineinhalb Jahren habe ich Gewalt mitbekommen. Da sind die unterschiedlichsten Kulturen, alle Altersklassen und Leute aus der ganzen Welt zusammen und haben Spaß und alles ist friedlich. Und dass, obwohl die ganze Straße voller feiernder Leute ist. Wir hatten so einen hammer Abend und es hätte absolut keinen besseren Abschluss meiner Reise geben können.

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Wir verhandelten mit einigen Tuk Tuk Fahrern bis uns ein Taxi günstig zum Hostel zurück brachte. Dann war der Moment gekommen vor dem ich Angst hatte: Die Verabschiedung von Jonas. Ich werde früh am nächsten Morgen fliegen und Jonas reist noch weiter. Lena fliegt dann abends auch zurück nach Deutschland (wir hatten nicht denselben Flieger bekommen). Wir machten aus, Jonas in der Schweiz zu besuchen, wenn er zurück ist. Es war einfach genial und perfekt so ein Travelmate wie Jonas zu haben. Wir kamen alle so gut miteinander aus und Jonas war für jeden Spaß zu haben. Mit ihm konnte man jeden Blödsinn machen und er hatte immer einen witzigen Spruch auf den Lippen oder imitierte Leute. Jöneler: Du wirst uns soooooo fehlen !!! Vielen dank, dass du die drei Wochen mit uns gereist bist 🙂
Wir gingen alle total müde ins Bett und obwohl ich es mir ganz fest vorgenommen hatte, reichte meine Energie nicht mehr zum Packen. So wusste ich, dass ich 4 Stunden später wieder aufstehen muss um noch packen zu können.

Liebe Grüße vom aller letzten Abend meiner Reise
Nadine

Off to Bangkok

Samstag, 09.07.2016

Um 5 war die Nacht dann vorbei, weil jemand total laut Musik hörte und zwei Burmesen sich in unangebrachter Lautstärke unterhielten.
Bin ich froh, wenn die letzte Busfahrt auf dieser Reise vorbei ist. Auf der Straße war schon einiges los und der Verkehr war abartig. Um 8 erreichten wir endlich den Busbahnhof von Yangon. Von dort aus wollten wir ein Taxi zum Flughafen nehmen. Die beiden die mit mir das letzte Mal im Taxi waren, mussten auch zum Flughafen und wollten sich ein Taxi mit uns teilen. Leider stressten sie wieder total rum, weil wir verhandelten. Sie regten sich total über uns auf und sagten, dass das ein unmögliches Verhalten sei und fragten, ob wir kein Gewissen hätten und sagten wir sollen doch einfach zahlen, was von uns verlangt wird. Wir guckten uns alle geschockt an und wussten gar nicht was wir sagen sollten. Jeder weiß, dass man überall in Süd-Ost-Asien und vor allem beim Transport verhandeln muss. Als wir ein Taxi hatten und dann auch wegen den beiden keine weiteren Verhandlungen mehr durchführten, sagten sie es sei nicht genug Platz, liefen davon und ließen uns stehen. Es war wohl genug Platz und dieses Verhalten von den beiden machte uns sprachlos.
Unterwegs kamen wir an den „Slums“ von Yangon vorbei. Man sah sehr viel Armut, alles war überflutet vom Regen und die Leute laufen quasi in Seen. Alles war zugemüllt, richtige Häuser gibt es nicht und das war sehr schockierend zu sehen. Der Fahrer kannte alle Abkürzungen und nach einer halben Stunde waren wir am Flughafen von Yangon. Dort hatten wir fast 5 Stunden bis unser Flug ging.
Erst setzten wir uns in ein Café um zu frühstücken, wo ich ein ekeliges Brot mit Käse und Honig und zwei laufende Eier bekam. Dann machten wir uns im Hungry Jacks breit und vertrieben uns die Zeit. Zum Glück waren wir rechtzeitig dran, denn bei AirAsia herrschte das absolute Chaos. Was dort vorging, war unbeschreiblich. Seit 1. Juli wurde am Flughafen nämlich ein neues Terminal eröffnet und anstatt 15$ beträgt die Flughafensteuer damit nun 20$. Als wir am checkin standen, wurden wir zu einer anderen Schlange geschickt um die fehlenden 5$ nach zu bezahlen. Danach hätten wir uns wieder an der Schlange vom checkin anstellen sollen. Den anderen Reisenden ging es natürlich genau so und so entstand ein heilloses Durcheinander. Organisation gab es nicht und das Personal könnte auch gleich sagen, dass man sich in der anderen Schlange anstellen sollte. Ein Mädel und ihre Mutter sollten 75$ für ihr Gepäck zahlen, weil AirAsia einen Fehler gemacht hatte. Kurzerhand öffneten sie ihren Koffer, kleideten sich ein wie im Winter und zogen an was ging. Zwei andere Jungs aus Amerika wollten dasselbe machen. Nach einer halben Stunde ging es in der Schlange immer noch nicht vorwärts, weil keiner von AirAsia wusste was zu tun war. Dann verschwand auch noch angeblicherweise die Internetverbindung und wir wurden immer ungeduldiger. Dass wir rumstressten beschleunigte den Prozess leider nicht. Als wir nach fast einer Stunde endlich einchecken konnten, waren wir froh.
Im neuen Terminal 1 war nichts los. Kein Wunder, wenn hier auch nur 4 Flüge am Tag gehen. Die Arbeitsaufteilung ist deshalb umso abenteuerlicher und wir lachten uns kaputt. Auf dem Klo stehen 2 Leute und putzen den ganzen Tag. Es gibt mindestens 5 weitere Leute die ständig mit dem Wischmopp hin und her wischen, 2 Leute saugen den lieben langen Tag den neuen Teppich, einer hält das Kabel vom Staubsauger und neben der Sicherheitskontrolle hielten gerade 10 Angestellte aus Langweile ein Kaffeekränzchen an einem Tisch. Trotzdem geht hier nichts voran und bis hier mehrere Flüge an einem Tag gehen können, muss noch viel geübt werden.
Im Burger King wurde noch das Personal eingewiesen und viele Läden hatten noch gar nicht eröffnet. Wenn wir hier in ein paar Jahren wieder her kommen, bin ich gespannt wie sich das entwickelt hat.
Unser Flieger hatte Verspätung und als ich die dunklen Wolken am Himmel sah, bekam ich schon wieder mittelmäßige Panikattacken. Zum Glück habe ich Lena dabei die mir mit meiner Flugangst seelischen und moralischen Beistand leistet.
Pünktlich zum Start fing es an zu regnen was der Himmel her gab und die Startbahn stand nach kurzer Zeit unter Wasser. Als der Regen kurz schwächer wurde, hoben wir ab. Zum Glück war der Flug nur eine gute Stunde lang und erstaunlicherweise war er ganz ok. Ein paar Mal ruckelte es und ich war froh als wir landeten. Bangkok erwartete uns mit fast klarem Himmel und es waren nur weiße Wolken zu sehen.
Vom Flughafen nahmen wir ein Uber (privates Taxi) zu unserem Hostel Bodega. Die Fahrt durch die Rush-Hour dauerte nochmal eine geschlagene Stunde und als wir endlich im Hostel ankamen war 5 Uhr und das hieß, dass wir nun schon 24 h unterwegs waren.
Im Hostel traf ich Welshy wieder mit dem ich mit dem Motorrad durch Vietnam gefahren bin. Wir hatten uns viel zu erzählen und es war schön ihn wieder zu sehen.
Lena, Jonas und ich liefen los um nach was essbarem zu suchen. Ein italienisches Restaurant sah gut aus und die Karte sagte, dass es nicht zu teuer ist. Als wir saßen, stellten wir aber fest, dass die Preise höher als erwartet waren, aber gehen konnten wir auch nicht mehr. Zusammen bestellten wir guten, hausgemachten Sangria. Lena und ich hatten Gnocci und ohne Übertreibung musste man diese auf dem Teller suchen. Nach dem Essen hatten wir beide noch mehr Hunger als davor und mussten mit knurrenden Mägen das Restaurant verlassen. Jonas wurde auch nicht richtig satt und diese Erfahrung war enttäuschend.
Jonas war bei seinem letzten Bangkok-Besuch schon in diesem Viertel und wusste eine gute Bar. Dort war die Hölle los und am Samstagabend viele Leute unterwegs. Wir hatten Glück noch einen Platz in der Bar zu bekommen und tranken noch gemütlich ein Bier.
Zurück ging es durch die Rotlichtstraße und das war sehr schockierend. So viele junge, hübsche Mädels (oder Ladyboys) die halbnackt dort rum stehen und sich verkaufen müssen. Es hat unzählig viele Bars und noch mehr Touristen. Wir waren froh als wir da wieder weg waren.
Natürlich waren wir alle müde und es war auch schon 11 als wir zurück waren. In dieser Nacht werden wir alle gut schlafen können und wir haben sehr bequeme Betten.

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CIP – Lounge?

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Welshy und ich

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Liebe Grüße von Bangkok
Nadine

Hello Myanmar

Donnerstag, 23.06.2016

Mein Magen war immer noch nicht besser und um 7 klingelte schon der Wecker. Wir packten (ruhig) unsere Sachen, aber ich legte mich nochmal hin und ließ Lena allein zum Frühstück gehen.
Um 9 sollte unser Tuk Tuk Fahrer da sein mit dem wir am Vortag ausmachten, dass er uns fährt. Nach dem Checkout war von ihm leider immer noch nichts zu sehen und wir hatten die Vermutung, dass er uns versetzt hatte, weil er eine bessere Tour bekommen hatte. Gut, dass sich vor dem Hostel viele andere Tuk Tuk Fahrer um Kunden streiten und so stiegen wir woanders ein. Ich fragte den Fahrer, ob er mir mein Gepäck einlädt, denn mir ging es sehr schlecht. Die „frische“ Luft beim Fahren tat gut. Als ich nach einem Briefkasten fragte, zeigte der Fahrer mir mit voller Überzeugung einen Stromkasten und ich musste lachen.
Die Fahrt zum Flughafen dauerte fast eine halbe Stunde und ich war froh als das Geschaukel vorbei war. Der Flughafen von Siem Reap ist zum Glück sehr klein und wir fanden gleich den Schalter. Ganz Deutsche waren wir wieder überpünktlich und der Schalter hatte noch nicht mal offen. So legte ich mich auf den Boden und relaxte noch.
Als wir das Gepäck los hatten war ich froh und wir hatten immer noch ewig Zeit. DSC_0275 (FILEminimizer)
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Zum Glück war der Flieger nach Bangkok pünktlich. Ich war froh, dass ich nicht allein fliegen musste, denn als ich die Gewitterwolken am Himmel anschaute, bekam ich schon wieder Panikzustände. Fliegen mit Flugangst ist eben nicht ideal. Als ich mein schweres Gepäck verstauen wollte, half mir ein ganz netter Mann. Er saß neben uns und wir kamen ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass Michael (Name von der Redaktion geändert) aus LA (Amerika) kommt und unsere Reiseleidenschaft teilt. Wir hatten super nette Gespräche und der 62 jährige Mann der Autor, Lehrer und Philosoph ist, ist super intelligent und konnte uns einiges erzählen. Er war sehr beeindruckt wie perfekt unser Englisch ist und er war schon an sehr vielen Orten auf der ganzen Welt. Auch Deutschland liebt er. Eine Stunde Flug war zu kurz um sich zu unterhalten, aber wir hatten noch die dreieinhalb Stunden Aufenthalt in Bangkok um zu reden. Der Flug war ganz ok, obwohl es beim durch die Wolken fliegen ruckelte und ich mich am Sitz festhalten musste. Zum Glück waren Michael und Lena da um mich abzulenken. Unterwegs sahen wir sogar was ganz utopisches: blauer Himmel !
Michael hatte uns einen Platz am Gate freigehalten, weil er denselben Flug nach Yangon hatte. Mir ging es immer noch nicht so gut und ich legte mich mitten auf den Boden und schlief.
Lena und Michael wunderten sich wie ich schlafen konnte, wenn die Leute alle so knapp an mir vorbeilaufen, aber ich schlief echt gut.
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Beim nächsten Flug saßen wir nicht neben Michael (der saß zufälligerweise nur eine Reihe hinter uns), aber dafür neben dem Schweizer Jonas. Wir unterhielten uns die ganze Zeit und stellten fest, dass wir im gleichen Hostel sind. Der Flug war nicht gut, oft waren die Anschnallzeichen an und es gab Turbulenzen. Keine schweren, aber es reichte schon wieder mich aus dem Konzept zu bringen. Ich war froh, als es nach 45. Min vorbei war und wir in Yangon in Myanmar gelandet sind. Somit also ein neues Land und ein neues Abenteuer.
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Die Einreise ging einfach, ich hatte mein eVisa (elektronisches Visa) schon vorher beantragt und ausgedruckt dabei. Das Gepäck musste nochmal durch eine Sicherheitskontrolle und dann hieß es „hallo Myanmar!“.
Wir verabschiedeten uns nett von Michael und tauschten Kontaktdaten aus. Jonas, Lena und ich fuhren mit dem Taxi eine Stunde durch den Verkehr von Yangon. Was uns allen gleich positiv auffiel: Die Stadt ist groß, sehr gepflegt und alles ist zivilisiert. Es gibt nur Autos (keine Zweiräder), alle scheinen sich an Verkehrsregeln zu halten und auf den ersten Blick könnte Yangon glatt als eine europäische Großstadt durchgehen. Wir sahen viele tadellose, grüne Parkanlagen und große Gebäude. So hätten wir das ganz und gar nicht erwartet und waren sehr überrascht. Die meisten Männer tragen hier bodenlange Röcke und alle Leute haben die Schultern und die Knie bedeckt.
Positiv überrascht waren wir ebenfalls vom Hostel das sauber und nett ist. Wir trafen gleich einige Leute und zogen zu 6. los um was zu Essen zu suchen. Zwei schwedische Mädels hatten ein Restaurant rausgesucht und da liefen wir hin. Es sah sehr teuer aus und zwischen den schick angezogenen Leuten fielen wir mit unserem Backpacker-Schlabberlook richtig auf. Die Preise waren auch nicht in unserem Budget, aber einfach gehen konnten wir auch nicht mehr. Aus Sparmaßnahmen bestellte ich nur eine Vorspeise und mein Magen war immer noch nicht gut. Es war lecker und alle wurden satt. Der Rückweg zum Hostel war gut um die Kalorien wieder loszuwerden.
Die anderen saßen noch eine Weile im Hostel zusammen, aber ich ging früh ins Bett um Schlaf nachzuholen und mich auszukurieren.

Liebe Grüße aus Myanmar
Nadine

Where to go?

Dienstag, 31.03.2015

Als ich aufwachte war es schon 10 und ich hoffte, meinen Ausstieg nicht verpasst zu haben. Schlafen kann man in so einem Zug sehr gut und ich war erholt. Die Klos die ich erst nicht gefunden habe, waren nur ein Loch im Boden 😀
Wenn man fertig mit schlafen ist, werden die Betten abgezogen und eingeklappt.
Ich setzte mich ans Fenster und traf ein nettes Mädel aus England die dort ursprünglich als Finanzmanagerin arbeitete, vor 3 Jahren keine Lust mehr hatte und nach Koh Phangan auswanderte. Wir unterhielten uns ewig total gut und sie schlug mir eine Route von Laos, über Kambodscha vor und gab mir viele nützliche Tipps.
Viereinhalb Stunden später als geplant fanden wir uns in Bangkok am Bahnhof wieder.
Fazit: ich würde in Zukunft immer die Zugreise bevorzugen. Mit 35€ von Koh Phangan bis Bangkok günstig, komfortabel, sicher, man verliert nicht viel Zeit und kann sich eine Übernachtung sparen. Und große Verspätungen sind in Thailand sowieso total normal.
Nach einem Mittagessen neben dem Hauptbahnhof ging’s endlich mal wieder mit meinem geliebten Tuk Tuk zur Kao San Road. Der junge, gut aussende Fahrer machte laute Partymusik an 🙂
Schon komisch vom ruhigen, beschaulichen, geordneten Inselleben wieder in das große, hektische, stickige, enge Bangkok rein katapultiert zu werden, aber ich mag’s trotzdem 😉
Irgendwas war hier heute los, weil überall das Militär war und es an einigen Stellen viele schick angezogene Leute und Paraden gab.
Denen von meinem letzten Hostel in Bangkok erzählte ich, dass ich vielleicht die Nacht da schlafen wolle und ob ich „bis meine Freundin kommt“ meinen Rucksack da lassen könne. Als sie mir mit 500 Baht pro Nacht einen Preis nannten der mehr als doppelt so hoch war als letztes mal, wusste ich, dass ich es nicht mache, aber ließ den Rucksack trotzdem da.
In ca. 15 Reisebüros auf der Kao San fragte ich nach Angeboten nach Laos oder Kambodscha und jeder sagte was anderes. Im Internet hatte ich viel Negatives über die Minivans gelesen die nach Kambodscha fahren, man dann irgendwo im Nirvana raus geworfen wird, in die Hände von Schleppern fällt, Gepäck geklaut wird, 3-Fach so viel fürs Visum zahlt, man an gefakten Visaschaltern landet, usw. Viele Leute die ich aber auf meiner Reise getroffen hab, konnten nur Positives berichten und der Preis von 9€ und nur 8 Stunden Fahrt, waren sehr verlockend. Die empfohlenen Government-Busse hätten das 4-Fache gekostet, aber es wären große, sichere Reisebusse die in einem Stück bis ans Ziel fahren. Nachteil von Kambodscha: alle Busse fahren nur sehr früh morgens, (weil die Grenzen nachts geschlossen sind), ich hätte einen weiteren halben Tag verschenkt und hätte eine Unterkunft finden müssen.
Irgendwie wusste ich nicht, was besser ist und wog pro und contra ab, aber Flüge waren auch zu teuer. Da das Mädel im Zug heute von Laos so geschwärmt hatte, ich lieber mit dem Nachtzug fahren wollte, um mir die teure Übernachtung zu sparen und es nur 20€ kostete, buchte ich das Ticket nach Laos. Um keine Zeit zu verschwenden schon für 2 Stunden später von Bangkok nach Nong Khai.
Nachdem ich mein Gepäck geholt, in unserer geliebten „Macaroni Bar“ was getrunken und mir eine neue Reisehose gekauft hatte (meine war komplett gerissen), fuhr ich die selbe Strecke von heute Mittag mit dem Tuk Tuk zum Bahnhof zurück.
Dieser sieht sehr europäisch aus, man findet sich gut zurecht, er ist sauber und groß. Zwar gibt es hier auch keine digitalen Anzeigetafeln, aber eine gute, englisch sprechende Info. Außerdem viele Cafés und Essensgeschäfte, wo die Preise ok sind. Das meiste Sitzen findet auf dem Boden statt, aber dieser ist sehr sauber.
Mit um 20:50 Uhr, mit 50 min. Verspätung, ratterte der Zug von Bangkok Richtung Laos los.
Meine Bettnachbarn waren 3 sehr liebe junge Leute aus Bangkok, die in London studiert haben. Das war das erste mal, dass ich Thais gehört habe die gut englisch konnten. Sie gaben mir gute Tips über Flüge, sagten, dass nächstes Wochenende das Wasserfest ist und alle Thais dieses am liebsten in Chiang Mai feiern würden und fragten mich, ob ich Erfahrung mit dem Nachtzug hätte. Sie wollten Infos zu den Zügen. Da fragen mich doch echt 3 gebürtige Bangkoker, ob ich Erfahrung mit den Zügen in Thailand habe 😀 sie wollten diesen nur zum Spaß mal „testen“ um mitreden zu können.
Nachdem die Betten her gerichtet wurden, bastelte ich mir eine Eigenkonstruktion, weil das Licht wieder blendete und schlief um 10 ein. Die Klima war dieses mal zum Glück genau richtig eingestellt.

Traingreetings again
Nadine

 

Mein Zug

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Bahnhof Bangkok

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Kao San Road Bangkok

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Bangkok Bahnhof

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Zugticket

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Reisen mit Schaf

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Gerissene Hose

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Die entspannte Art zu Reisen

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Islandhopping is over

Montag, 30.03.2015

Heute ist mein Glückstag: aufgewacht ohne Schmerzen, das erste mal beim Packen den Backpack zu bekommen und das aller aller beste: Actioncam geht wieder !!!
Zur Geschichte meiner geliebten Cam: gekauft, kaputt, zurück geschickt, wieder bekommen, immer noch kaputt, ich hab sie selbst zum Laufen gebracht,
3 Mal verloren: 1.) beim Skifahren auf der Rodelbahn in Österreich nachts in 4m Tiefschnee. Von netter Person gefunden, abgegeben und zugeschickt bekommen.
2.) auf der Tanzfläche im größten Club Bangkok’s. Nach 5 min. dort unbeschadet wieder gefunden, trotz sehr vieler wild tanzender Leute.
3.) auf dem Meeresgrund beim Schnorcheln. Befestigungsband ist vom Arm gerutscht. Nach 5 min. gemerkt und Vroni ist 3m getaucht und hat sie geholt.
Dann waren wir mal auf Koh Tao joggen. Danach bin ich voller Euphorie ins Wasser gesprungen und nach ein paar Minuten ist mir aufgefallen, dass die Cam ohne Wassercase in meiner Hose war. Natürlich total nass. Sie ging dann nicht mehr an, ich hab sie 2 Tage in die Sonne gelegt aber es hat nichts geholfen. Reis gekauft, 2 Tage eingelegt, Cam ist angegangen aber Display war schwarz und der rote Knopf hat beim Filmen geleuchtet, aber hinterher war nichts auf der Karte. Akku und Karte getauscht, aber kein Unterschied. Hoffnung aufgegeben, zum Transportieren im Reis liegen gelassen seit 1 Woche und ich wollte sie eigentlich nach Deutschland zurück schicken. Heut just for fun angemacht und ohne Probleme wie immer gelaufen. Ich hab zur Zeit einfach so unendlich viel Glück und ich glaub die Cam liebt mich 🙂
Nach dem Auschecken und Frühstück dann von Sophia verabschiedet, die ganze Zeit im Restaurant gechillt und ne Stunde Massage für 2€ gehabt.
Pünktlich um 4 sind wir beide mit dem Taxi zum Pier gefahren worden und ich hab mich von Chris dort verabschiedet.
Chris: es war sooo toll, dass wir zusammen gereist sind ! Ich werde meinen „großen Bruder“ und Tauchbuddy voll vermissen und die abendlichen Tatort und Stromberg Folgen auch 😦 cool, dass wir uns ein Bungalow teilen konnten ! Was tust du nur ohne mich ? 😀 niemand der guckt, dass du alles hast, niemand der dir alles leiht und niemand der dich weckt, wenn du verschläfst 😉 danke, dass du immer so ehrlich warst und wir so viele coole Sachen zusammen gemacht haben 🙂 dir weiterhin eine schöne Reise !
Die Fähre nach Don Sak war sehr groß und total komfortabel. Ich hatte eine ganze Sitzreihe auf Deck allein und es war fast nichts los. So konnte ich mich hin legen. Die Wellen waren diesmal quasi nicht vorhanden und die Fahrt sehr ruhig. Es ist irgendwie lustig, wenn man los fährt und nicht weiß wo es wann hin geht und was danach passiert. Ich wusste lediglich, dass ich um halb 11 am nächsten Morgen in Bangkok sein sollte.
Dann hatte ich einen der besten Momente auf der Reise der sehr schwer zu beschreiben ist: nachdem ich erst nicht wusste wie ich es finden soll nach fast 4 Wochen das erste Mal allein zu sein und die erste Reise allein anzutreten, wusste ich es nach ein paar Minuten.
Ich saß auf der Bank, guckte ins strahlend blaue Meer, der warme, leichte Wind wehte durch meine Haare, ich hörte meine Lieblingsmusik, dachte an die vielen gigantischen Erlebnisse bisher, die Sonne scheinte mir ins Gesicht und ich freute mich wahnsinnig auf Kambodscha. Als ich dann den schönsten Sonnenuntergang aller Zeiten beobachtete, war ich einfach nur total glücklich. Glücklich darüber, dass ich hier sein, die Reise machen, so viel erleben und einfach nur das Leben genießen darf. Als sich dann der Himmel langsam von einem gigantischen Orange in ein Pechschwarz verwandelte, guckte ich mir die Sterne und den total schönen Mond an, bis wir um 8 anlegten. Das war ein richtiges Gänsehautgefühl.
Mit dem Reisebus fuhr ich nach der 3 stündigen Fährenfahrt eineinhalb Stunden nach Surat Thani weiter. Wenn man nicht weiß wo es hin geht, muss man einfach Leuten mit dem gleichen Aufkleber folgen und schon ist man richtig. Im Bus hab ich 2 total nette Jungs aus Bayern kennen gelernt, die auch mit dem Nachtzug gefahren sind und ebenfalls bei der Halfmoon Party waren.
Zusammen waren wir Essen und warteten auf den Zug.
Der Bahnsteig war total urig und ein kleines Kind saß da mitten drin und schaute TV. Elektronische Anzeigetafeln gibts nicht und so wird mit Kreide auf einer Tafel die Verspätung dokumentiert. Ob man richtig steht, ist auch nicht ganz ersichtlich. Irgendwie war es dort allgemein sehr abstrus. Unzählige Straßenhunde haben sich andauernd wilde Kämpfe geleistet und sind wild hin und her gerannt.
Mit eineinhalb Stunden Verspätung kam dann der Zug und er war wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Alt, laut und nicht viel Platz, aber ich fand es spannend und es hat mich irgendwie an die Transsybirische Eisenbahn erinnert, obwohl es ein Zug war.
Als die vielen Wagen langsam los schaukelten, lag ich schon in meinem Bett und ließ mich in den Schlaf ruckeln. Es waren Stockbetten und ich hatte das obere Bett, wo es kein Fenster gab. Jedes Bett hat einen Vorhang und die Matratze ist bequem, man bekam eine frisch gewaschene Decke und das Bettzeug war sehr sauber. Das einzige Problem war, dass die Klima direkt über mir war und so kalt eingestellt, dass ich trotz Decke und Jacke fror. Außerdem war das Licht direkt neben meinem Bett und scheinte durch den Vorhang.
So setzte der Zug langsam seinen Weg durch die Nacht Richtung Bangkok fort und ich schlief tief und fest.

Zugige Grüße
Nadine

 

Chris im Bungalow beim Packen
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Karte von Koh Phangan

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letzter Fruitshake im Bungalow

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Bungalow-Anlage

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Fähre

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tolle Sicht von der Fähre aus

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toller Mond
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Kind guckt Fern am Bahnsteig
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Bahnsteig von Surat Thani
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Anzeigetafeln
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Wagon im Zug
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Ko Pha-ngan nach Don Sak Fähre (GoogleMaps: wie soll das mit dem Auto gehen?!)

Don Sak nach Surat Thani Bus

Surat Thani nach Bangkok mit dem Nachtzug

Gesamte Strecke im Überblick

 

Goodbye to my lovely Bangkok

Freitag 6.3.15

Heute bin ich schon um 8 aufgewacht, aber die anderen haben viel länger geschlafen, wegen unserer harten Nacht gestern 😀 in der Lobby konnte man in viele Vollmondparty-Gesichter blicken, denen es genau so ging. Und dann ist es noch dazu so heiß: keine gute Kombi.

Quentin hat sich heute auf den Weg nach Chiang Mai gemacht, also waren Vroni und ich allein unterwegs. Unser letzter Tag in Bangkok begann sehr chillig und wir saßen erst mal mit den Badenzern und anderen im Hostel und haben dort gefrühstückt. Um 11 mussten wir auschecken, aber als wir uns endlich aufraffen konnten zu gehen, war es halb 1.

Heute stand eigentlich der floating Market auf dem Plan, aber wir mussten erfahren, dass man dazu um 7 starten muss und das hätten wir beim besten Willen nicht geschafft. Also wurde alternativ wieder ein Tuk Tuk gechartert und ein super Preis ausgehandelt, dass dieser uns zum 305m hohen Baiyoke-Tower fährt. Nach der (wie immer) lustigen Fahrt mit viel Chaos auf den Straßen, bezahlten wir die umgerechnet 8 Euro für den Tower und fuhren mit dem durchsichtigen Aufzug nach oben. Schon auf dem Weg war klar: Das ist verdammt hoch ! Es ist ja nicht umsonst das höchste Gebäude Thailands… Die Aussicht vom 76. Stock war gigantisch und man konnte ganz Bangkok sehen. Mit einem anderen Aufzug ging es sogar bis in den 85.Stock und von dort mit einer sich drehenden Plattform ein mal um das Hotel rum. Vroni hat sich ganz mutig vorgewagt und als sie es für sicher empfunden hat, bin ich nachgekommen.

Weil Vroni meine Actioncam so toll findet, haben wir unterwegs einen GoPro Nachbau für 100 Euro gekauft. Richtung Chinatown ging es wieder mit unserem hoch geschätzten Tuk Tuk. Das Handeln macht einfach so viel Spaß und wir sind mittlerweile richtige Profis darin :). Umgerechnet für 3 Euro sind wir wieder ewig gefahren.

Chinatown ist sehr schön und es gibt an jeder Ecke außergewöhnliche Dinge zum Essen und Trinken und es ist wie eine Art Markt aufgebaut. Irgendwie „verliefen“ wir uns wieder in die nicht-Touri-Gegend wo uns die Leute uns auch sehr freundlich begegneten. Leider können diese Thais auch kein Englisch und somit wurde der Einkauf in einem Laden wegen dem Handeln zum langen Prozess :D. Unsere Mägen mussten sich hier ja schon an einiges gewöhnen und so probieren wir wieder was von Straßenverkäufern das nicht definierbar war, aber kein Fleisch enthielt und super lecker war (Foto).

Zum 3. Mal an diesem Tag ging es mit dem Tuk Tuk zurück zur Khao San Road, wo wir noch shoppten und ein letztes Mal zum Hostel zurück gingen um unsere Sachen zu holen.

Fazit Bangkok: Ich hätte es mir lauter, hektischer, dreckiger und nicht so schön vorgestellt. Klar der Verkehr ist schon krass, niemand hält die Fahrspuren ein und fährt wann er will, aber z.B. in LA war mehr Verkehr. Die Gerüche sind sehr verschieden und eigen und wenn man durch die engen Seitengassen läuft, sieht man schon sehr krasse Sachen wie das Essen gemacht wird und komisches Essen. Wenn man damit leben kann, dass man teilweise keine richtigen Toiletten hat und auch mal was von der Straße essen kann, finde ich Bangkok wunderschön, sehr vielseitig, die Menschen sind super nett und es ist sehr sehr günstig. Es heißt ja auch nicht umsonst „Stadt der Engel“ oder „klein Venedig“ (wegen der vielen schönen Kanäle). Vroni und ich sind jedenfalls begeistert und es wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass wir in Bangkok waren. Zitat von Vroni: „Bangkok ist ein kreatives Chaos. Jeder macht was er will und ist glücklich dabei.

Nach dem leckeren Essen in einem Restaurant wo es „Pad Thai“ (Nudeln mit Tofu oder Hähnchen und Ei), machten wir uns um 18 Uhr auf zum Reisebüro, wo wir am Vortag einen Nachtbus nach Koh Lanta gebucht haben.

Als die Dame von nichts wusste, rutschte uns das Herz in die Hose, aber das stellte sich als Missverständnis raus. Nach einem Fußmarsch mussten wir an einer Bushaltestelle warten, nochmal eine gefühlte Ewigkeit mit unserem Gepäck eine abenteuerliche Strecke durch einen Hinterhof laufen wo eine Art Tempel war und wurden dann für eine halbe Stunde auf Sofas platziert. Alle waren sehr gespannt was bei der Busfahrt auf uns warten würde und was es für ein Bus ist. Zum Glück war es ein Doppeldecker-Reisebus und er war super temperiert. Dann aber der Schock: der Guide teilte uns einen Zettel aus auf dem vor Diebstahl und Gewalt gewarnt wurde IMG_6709[1]. Also machten wir schön unsere vorgeschriebenen 6 Fotos und umklammerten die ganze Zeit fest unsere Rucksäcke. Leider war die Fahrt nach ein paar Metern für eine Stunde unterbrochen (warum war nicht definierbar) und als es dann endgültig los ging war es 2 und viertel Stunden später als geplant. Hoffentlich kommen wir überhaupt in Koh Lanta an, dachten wir alle. Der Bus fuhr die ganze Nacht und angekündigt war eigentlich, dass wir nach 14 Stunden auf Koh Lanta ankommen sollten. Im Bus konnten wir super schlafen, weil wir so fertig waren, obwohl man sich wie im Rodeo gefühlt hat, weil die Straßen so schlecht waren. Es liefen sogar Filme und am Anfang gab es Partymusik.

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