Goodbye to the amazing Laos

Freitag, 10.04.2015

Wie geplant klingelte um 5 der Wecker und der Spanier und ich wollten zum Almosengang der Monks (Mönche), was als absolutes Highlight in Luang Prabang gilt. Schnell wurde klar, dass das nichts wird, denn es goss wieder aus Kübeln und es flossen Bäche die Straßen runter.
Also wieder ins Bett und nach dem Frühstück erneut das Wetter checken. Leider keine Veränderung. Nochmal geschlafen, gepackt, gerichtet und dann: perfektes Wetter ! Da die Reisfelder jetzt nicht mehr brennen können, war der Himmel strahlend blau und ich brach allein zum Sightseeing auf. Alle wichtigen Tempel klapperte ich ab und weit oben hatte man eine gigantische Sicht über die Stadt. An einem Stand waren Babyvögel in Mini-Körben und die Frau sagte, man kann sie kaufen und frei lassen und das bringt Glück. Am liebsten hätte ich natürlich alle frei gelassen, aber für 2€ kaufte ich 2 Vögel und ließ sie in die Freiheit.
Ich bin absolut verliebt in diese Stadt mit ihrem französischen Charme, der Gemütlichkeit, der schönen Straßen, den tollen Tempeln und vielen mehr.
Um 6 sollte mein Bus nach Chiang Mai fahren und als ich um 5 zurück war, stand der Fahrer da und wartete auf mich. Es gab eine Planänderung wegen der Feiertage, so die Erklärung. Schnell das restliche Zeug zusammen gepackt, Hostel bezahlt, ausgecheckt und mit dem Minibus zum Busbahnhof.
Wir wir dann erfuhren, waren wir nur so früh da, weil der Bus einer Neuseeländerin so früh gefahren ist und mussten so noch 1:45 min. auf den Bus dort warten.
Zum Glück hatte ich diesen rechtzeitig gebucht, weil es der letzte vor Sonkran war und schnell ausgebucht. Es waren fast nur Einheimische drin, die zu ihren Familien wollten. Der Bus war nicht wirklich ein Schlafbus und Platz war auch nicht gerade. Die Lehnen konnte man nicht weit nach hinten machen und komfortabel war das Schlafen so nicht. Eine Frau lag mit ihrem Baby auf dem Boden um zu schlafen und eine andere Frau musste kotzen und traf die Frau mit dem Baby. Ungefähr 50% der Leute mussten kotzen und es war eine schreckliche Busfahrt mit Pausen alle paar Minuten. Als wir nach 14 Stunden endlich den Busbahnhof erreichten, ging es mit dem Tuk Tuk weiter zur Grenze. Dort ausstempeln aus Laos, mit dem großen Bus weiter zur thailändischen Grenze, dort neuer Stempel, mit dem Minivan weiter wo der Fahrer erst zu Hause anhalten musste. Wir sagten er soll Bier mit bringen, aber im Auto darf man wohl nicht trinken. Dann in einem Resort raus geschmissen worden, neuer Minivan und neue Fahrt. Unterwegs haben die 2 Franzosen, das belgische Pärchen und ich, die 2 kanadischen Mädels aus meinem Hostel in Luang Prabang wieder getroffen, die mit dem Slow-Boat gefahren sind und außerdem das Mädchen die in Laos mit dem früheren Bus gefahren ist. Sie war mega froh uns zu sehen und erzählte uns, dass freilaufende Hühner im Bus waren, alle Leute Schwimmwesten anhatten, auch alle gespuckt haben, niemand ihr sagen konnte, ob das der Bus nach Thailand ist und sie die einzige Touristin war.
Als große Gruppe hatten wir aber total viel Spaß, regten uns gemeinsam auf, kämpften für die Neuseeländerin die das falsche Ticket bekommen hatte und nochmal zahlen sollte und lernten gegenseitig unsere Sprachen. Der neue Minivan sollte nochmal 5 Stunden fahren. Es tobte wieder ein starkes Unwetter mit Platzregen und lautem Donner.
Als der Fahrer mitten drin wieder anhielt und sagte wir sollen nochmal das Fahrzeug wechseln, protestierten wir alle. Zum Glück wechselte dann nur der Fahrer. Bei den gefühlten 100 Stopps konnte ich mir nicht mal was zu Essen oder Trinken kaufen, weil ich keine Baht hatte und meine Kekse kamen mir zum Hals raus.
Mit dem Tuk Tuk ging’s in Chiang Mai zum Hostel und ohne Vorwarnung wurden 2 volle Eimer Wasser ins Tuk Tuk geleert (manche feiern schon jetzt Sonkran). Das hätte ich ganz witzig gefunden, wenn ich nicht meine teure Kamera, mein Handy, meine Digicam und meinen Laptop im Rucksack auf dem Schoß gehabt hätte. Zum Glück ist nichts passiert, wir waren nur alle getränkt.
Die anderen stiegen woanders aus und der Fahrer sagte ich müsse nun noch 10 min. laufen. Ich war total genervt, hatte schlechte Laune, wollte nur noch ins Hostel und hatte Angst, dass meine Sachen nass werden. Er wollte aber nicht weiter fahren. Bis ich das Hostel eine halbe Stunde später gefunden hatte, musste ich 5 Leute fragen und allein hätte ich es nie gefunden, so versteckt war es.
Die Zusammenfassung der Reise ist:
Luang Prabang (Laos) – Chiang Mai (Thailand)
25 Stunden (angekündigt waren 12)
600 Km
7 Fahrzeuge
2 Grenzen
Schrecklichste Reise ever!!
Aber: wir haben es überlebt und können nun Sonkran genießen.

Gestresste Grüße
Nadine

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Mekong in Luang Prabang

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Aufstieg zum Tempel
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Buddha im TempelCIMG7149 CIMG7151

Stupa
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Vögel im MinikorbCIMG7172
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Luang Prabang von oben CIMG7180

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Da bin ich nun: Chiang Mai
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Strecke laut Google Maps
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Journey from Vang Vieng to Luang Prabang

Dienstag, 07.04.2015

Es hilft alles nix. Auch wenn man die Nacht durchgefeiert hat, fährt der Bus um halb 9 nach Luangprabang und wenn man nicht gepackt hat, muss man das eben auch noch tun.
Da kommt wieder die Eigenverantwortung beim Reisen ins Spiel: wenn man verschläft weckt einen keiner und man zahlt dann halt einen Tag später nochmal für den Bus. Zum Glück ist mir das nicht passiert.
Der Fahrer wollte mein Ticket sehen und sagte mir ich solle einsteigen. Als unser Gepäck aufs Dach geschnallt wurde, guckten wir schon nicht schlecht und als der Fahrer mir nach 20 min. stehen mitteilen wollte, dass ich doch nicht mit fahren kann, weil ich ein anderes Ticket habe, war es vorbei. Als er verschwand, setzte ich mich auf Anraten der anderen so in den Bus, dass er mich nicht sah. Der Minibus war weder klimatisiert noch hatten wir ansatzweise Platz. Wieder wie im Tiertransporter eben (ich weiß, warum ich Vegetarierin bin).
Er kam zurück, fuhr los und nach 10 min. Fahrt kehrte er kommentarlos zum Abfahrtsort zurück, stieg aus, zeigte auf mich und ein anderer Mann sagte mir, dass ich den Bus wechseln muss. Also die Männer meinen Backpack wieder kompliziert vom Dach befreit, in den neuen, klimatisierten Bus verfrachtet und unter den strengen Blicken der anderen Mitreisenden die warten mussten, als Letzte eingestiegen. Ich hatte den schlechtesten Platz auf einem Notsitz neben dem Fahrer ohne Lehne und Nackenstütze und somit leider mehr Körperkontakt als mir recht war. Dem Fahrer war es bestimmt auch nicht recht, dass er zum Schalten um mich rum langen musste. Schlafen konnte ich so natürlich nicht und musste meinen kleinen Rucksack auf den Schoß nehmen, weil kein Platz war.
Die 6 stündige Fahrt verlief ohne Zwischenkommnisse, mit 3 Pausen, der Fahrer fuhr diesmal gut und die anderen im Bus waren nett.
Die Strecke ist nur leider ziemlich bescheiden, sehr sehr kurvenreich, überall große Schlaglöcher, man konnte durchschnittlich nur 40 km/h fahren, es ging ständig Berg auf und ab und die Schwarzwaldhochstraße ist n scheiß dagegen. Wenigstens hatte man eine gigantische Sicht über die Berge, obwohl es sehr diesig war und ein bisschen regnete. Wem danach nicht schlecht war, konnte sich glücklich schätzen. Immer wieder standen Kühe auf der Straße die auch nach mehrmaligen Hupen einfach nicht verschwinden wollte. Dies trug zu unserer Belustigung, aber leider nicht zu der des Fahrers bei.
Mit 2 Mädels aus dem Bus bin ich in das Hostel „Mojo Guesthouse“ das sie schon kannten und das liegt zentral und ist gut, günstig und mit Frühstück. Die Mädels sind super nett und kommen aus Kanada.
Auf dem Nachtmarkt konnten wir uns für 1,70€ einmal quer durchs Buffet futtern und das war gigantisch und es gab so viel Auswahl.
Der Markt ist der schönste den ich je gesehen hab, groß und man bekommt alles was das Herz begehrt, sowohl Food als auch non-Food.
Danach saßen wir am schönen Strand am Mekong und ließen den Abend mit den total coolen und lustigen Besitzern des Hostels ausklingen, die uns Wachteleier und Frühlingsrollen hinstellten und laute Musik anmachten.
Ich bin jetzt schon begeistert von Luang Prabang.

Laotische Grüße
Nadine

 

Unser Bus mit dem Gepäck

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Pause in den Bergen

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Buffet vom Nightmarket

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Der Zeichner hatte es drauf

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Nightmarket

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Strand bei Nacht

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Wachteleier und Frühlingsrollen

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Da bin ich nun
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Luxury journey to Koh Tao

Samstag, 14.03.2015

Der Wecker hat schon um 7:30 Uhr geklingelt, wir haben alles zusammen gepackt und uns auf den Weg zur Fähre Richtung Koh Tao gemacht. Diese ist um 9 nach Krabi gefahren. So langsam ist die Fähre für uns zum Bus geworden, nur mit viel mehr Platz, besserer Sicht, günstiger und angenehmer. Nach eineinhalb Stunden Fähre wurden wir in Krabi mal wieder mit einem kleinen Bus abgeholt und es war klar, dass da nicht alle Leute rein passen. Es wurde ein 2. Bus bestellt und wir mussten 15 min. warten.

Nach 5 min. Fahrt mussten wir wieder alle raus, im Reisebüro einchecken und 45 min. auf den nächsten Bus warten.

Der Doppeldecker war groß und sah gut aus. Die 3 stündige Fahrt war bis auf die schlechten Straßen angenehm und in Surrathani mussten wir eine halbe Stunde warten und durften aufs Speedboat. Wir wunderten uns noch, dass alles so reibungslos ablief. Das Boat war sehr luxuriös, es gab eine Art Stewardessen, drin sah es ein bisschen aus wie im Flugzeug und wir hatten oben auf dem Deck eine Sitzbank und konnten während der sehr angenehmen 3 und halb stündigen Fahrt den total genialen Sonnenuntergang genießen und selbst danach blieben die Temperaturen sehr angenehm. Was die vielen Kriegsschiffe die uns begegneten dort machten, erinnerte uns an Pearl Habour und war ein bisschen unheimlich aber wir werden wohl nicht erfahren, warum eine ganze Flotte dort unterwegs war.

Leider wussten wir nicht, welche Insel unsere war und so waren wir bei jedem Halt vom Boot gespannt. Nach Koh Samui und Koh Phangan wo heute die Halbmondparty ist, erreichten wir nach der total entspannten Fahrt um 7 unser Koh Tao. Ein paar Mal ist das Schiff wie ein Delfin hoch gegangen und dann wieder ein bisschen abgetaucht aber das war kein Problem.

Einen Taxifahrer zu finden der wusste wo unser Hostel ist, war fast unmöglich und als wir im Taxijeep auf der Laderampe saßen, wussten wir nicht, ob der Fahrer den Weg kannte. Dieser war sehr unfreundlich, hatte kein Wechselgeld und ließ uns nach 10 min. Fahrt irgendwo raus und meinte das Hostel wäre in der Nähe.

Mit dem schweren Gepäck fragten wir uns durch und als niemand das Hostel kannte waren wir uns unsicher, ob wir es auf der richtigen Insel gebucht hatten. Irgendwann kannte es doch jemand und wir hatten diesmal echt Glück. Das „Jizzos“ war sauber, wir haben einen 8er Dorm wo jedes Bett einen Vorhang hat, es gibt Klopapier, eine Spülung (was ein Luxus) und die anderen Backpacker sind sehr nett.

Nach einem gemütlichen Abendessen saßen wir nach unserer 10 stündigen Reise gemütlich vor dem Hostel mit den anderen zusammen und gingen früh ins Bett.

Reiselustige Grüße

Nadine

 

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