The Go Set

Sonntag, 24.04.2016

Das gleiche Spiel wie immer: Der Wecker läutet früh, aber los kommen tun wir spät. Das macht mich immer ganz unruhig, aber Ali ist da entspannter. Der Hund von der WG weckte uns freundlich und schleckte uns quer übers Gesicht.
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Eigentlich wollten wir zum Frühstück irgendwo hin gehen, aber als wir in der Stadt waren, war es bereits 12. In einem netten Crepe-Restaurant gönnten wir uns ein gutes Essen mit wenig Kalorien (hust) und fuhren weiter zur Fähre.
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Von Queenscliff nach Sorrento mussten wir eine Fähre nehmen (http://www.searoad.com.au/). Für 35$ pro Person inkl. Bike ging es in ca. 40 Min. an die andere Seite des Ufers von Bellarine Peninsula nach Mornington Peninsula. Die Aussicht war genial und das Wetter mal wieder total auf unserer Seite. Auch die Australier sagen, dass es für diese Jahreszeit erstaunlich gut ist.
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Beim raus fahren von der Fähre trafen wir den Melbourne Vespa Verein, die ihre Roller neben uns geparkt hatten. Eine Weile fuhren wir zusammen und das sah bestimmt lustig aus. Die Blicke hatten wir jedenfalls auf unserer Seite, aber mit dem Sound unserer Maschinen konnten die Vespas nicht ganz mithalten 😉
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In Sorrento liefen wir am Pier entlang und es war sehr viel los. Es badeten sogar Leute. Das Wasser war glasklar und man konnte sehr weit raus laufen. Es erinnerte mich ein bisschen an die Karibik dort.
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Ein weiteres Highlight von vielen war die Fahrt zum Arthurs Seat. Das darf man als Motorradfahrer auf keinen Fall verpassen, wenn man dort ist. Die Strecke da hoch ist sehr kurvig und teilweise hat es 180 Grad Kehren, in denen die Richtgeschwindigkeit nur 15 km/h beträgt. Also perfekt für uns und unsere Bikes. Es hat total viel Spaß gemacht. Man wird mit der besten Aussicht über die Stadt und das Meer belohnt die man sich vorstellen kann. Natürlich nahmen wir auch Platz auf dem Sitz des Arthurs.
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Leider hatten wir mal wieder nicht viel Zeit um überall anzuhalten, aber das machte nichts. Die ganze Zeit ging es am Meer entlang, es sah aus wie im Paradies, die Sonne schien uns auf die Köpfe und der Tag war wieder mal perfekt. Von weit oben sieht man das Meer und wir schossen einige gute Bilder mit den Bikes und dem Meer im Hintergrund.

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Wir mussten uns beeilen und den Highway auf dem letzten Stück nach Melbourne nehmen, um noch rechtzeitig da zu sein. Da wir wussten es war noch ein ganzes Stück, fuhren wir in einem Rutsch durch. Der Sonnenuntergang über dem Highway war unglaublich schön und das fühlte sich total nach Freiheit an. Im Dunkeln fanden wir uns im Verkehr von Melbourne wieder. Wir mussten ständig durch die Gassen der wartenden Autos an den Ampeln fahren, weil wir sonst ewig gebraucht hätten. Wir wurden fast wahnsinnig mit dem Verkehr und es ist nervenaufreibend und anstrengend.
Im Hostel Travellers Trax at the Barley Corn in Collingwood empfing uns der Nachtmanager. Er brachte uns in die Zimmer und zeigte uns die Betten. Für dieses Hostel hatten wir nur 10$ bezahlt und dementsprechend sah es dort auch aus. Der erste Tipp von den Zimmerkollegen war, alles im Schließfach einzuschließen, weil dort geklaut wird. Kein toller erster Eindruck ! Wir hatten nur kurz Zeit uns zu Richten und dann liefen wir zum The Tote, das fast nebenan ist. Dort sollte um 9 die Band von Tom spielen, bei dem wir zum Couchsurfen waren. Diese touren im September durch Amerika und Europa und sind auch in Australien nicht unbekannt. Um die 19$ Eintritt kamen wir herum, weil Tom uns auf die Gästeliste setzte.
Eigentlich ist Rock nicht so mein Ding, aber die Band „The go set“ war gigantisch. Sie spielten was das Zeug hielt und rockten den Pub. Die Stimmung war der hammer und es gab viele Fans. Ein Bandmitglied spielte Dudelsack und hatte es voll drauf. Außerdem kam die gesamte Band ins Publikum und spielte ein sehr sentimentales Lied. Das war Gänsehaut pur !! Das Publikum war super drauf und alle sangen mit. Zum Schluss durften einige Fans auf die Bühne und mit der Band performen. Dafür hatte es sich definitiv gelohnt sich zu beeilen und her zu kommen.

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Die Afterparty war genau so gut und ich lernte alle Bandmitglieder kennen. Alle würden sich freuen, wenn ich mit auf Europatour komme. Ich lernte viele andere Australier kennen und hatte eine geniale Zeit. Leider muss ich immer daran denken, dass mir in diesem tollen Land nicht mehr viel Zeit bleibt. Die Nacht war lang und ich lief ohne Ali heim, weil er noch länger blieb.
Es war mitten in der Nacht, so ca. 4 Uhr, da kam ein Typ und weckte mich. Ich wusste überhaupt nicht was los war, als er behauptete es sei sein Bett. Ich startete eine Diskussion, aber mit 8 anderen schlafenden Leuten im Zimmer ist das nicht einfach. Er gab nicht nach und sagte ich solle aus seinem Bett verschwinden. Mir blieb nichts anderes übrig als zu flüchten.
Leider gab es auch kein anderes freies Bett im Zimmer mehr. So war die Nacht für mich kurz und ich war sehr genervt.

Liebe Grüße vom genialen letzten Tag unseres Trips
Nadine

Awesome Motorbike-Route Great Ocean Road

Samstag, 23.04.2016

Wie immer klingelte mein Wecker schon früh und wegen Trödeleien und dem Packen kamen wir trotzdem wieder erst um 10 vom Surf Side Hostel in Apollo Bay los.
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Der erste Tagespunkt war das Cape Ottway Lighthouse im gleichnamigen Ort. Dieser ist eine der größten Attraktionen auf der Great Ocean Road. Dafür mussten wir wieder 40 min. in die entgegengesetzte Richtung fahren. Es ging durch den Wald und hatte super Kurven. Die Straße war sehr schlecht und wegen dem Laub musste man aufpassen, nicht zu rutschen. Außerdem fing es trotz anfangs blauen Himmels an zu regnen. Meine Hose ist nicht wasserdicht und der kalte Regen und der eisige Wind auf meinen Schenkeln waren nicht angenehm. Als wir im Nationalpark ankamen, mussten wir schlucken. Die wollten 20$ Eintritt. Das war zu viel für uns arme Motorrad-Backpacker. David bei dem wir vor einigen Tagen übernachtet hatten, sagte uns wir sollten nach einem Rabatt fragen, weil er mal Leuchtturmwächter dort war. Wir bekamen 20% Rabatt und da wir extra den ganzen Weg gefahren waren, gingen wir rein. Genau vor einem Jahr hatte ich bereits die Great Ocean Road mit einer Tagestour gemacht. Auch am Leuchtturm waren wir damals. Es ist sehr schön nach einem Jahr dort hin zurückzukommen und es wurde mir mal wieder mehr bewusst wie viel Glück wir mit dem Wetter haben. Jetzt klarte es nämlich auf und es war perfekt. Vor einem Jahr regnete es jeden Tag, windete und war kalt und nun haben wir strahlend blauen Himmel, Sonnenschein und angenehme Temperaturen fast täglich. Und das, obwohl fast Winter ist. Wir saßen eine Weile da, genossen die Aussicht und ich trank Kaffee. Dann stiegen wir die 77 Stufen im Leuchtturm hoch. Die Aussicht war atemberaubend und wo wir uns das letzte Mal festhalten mussten damit es uns nicht weg bläst, war es diesmal absolut windstill. Ewig standen wir da und schauten auf das blaue Meer und die an den Klippen brechenden Wellen.

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Eigentlich wollten wir zum Otway Fly, das wie ein Hochseilgarten ist. Leider hatten wir kein Benzin mehr im Tank und mussten zurück nach Apollo Bay fahren. Dort ging es fast nur Berg runter, aber trotzdem war mein Bike leer, ich blieb liegen und Ali holte wieder seinen Milchkanister mit dem Ersatzbenzin raus. Damit reichte es bis zur Tankstelle und wir atmeten auf. Da es schon viel zu spät war, beschlossen wir nicht mehr zum Hochseilgarten zu gehen. Sehr schade, denn jeder hatte es uns empfohlen und es soll sehr lohnenswert sein.
So fuhren wir weiter Richtung unseres Tagesziels Geelong. Da wir am Sonntag in Melbourne sein müssen, um das Konzert von Tom (vom Couchsurfing) zu sehen, mussten wir uns ein bisschen sputen und konnten nicht so oft stoppen. Von der Strecke her war dieser Tag das absolute Highlight.
Die Strecke von Apollo Bay bis Torquay (B100) ist eindeutig perfekt für Motorradfahrer. Die Kurven sind abartig und es geht ständig direkt am Meer entlang mit einer gigantischen Aussicht. Ein Strand ist schöner als der andere. Ich kann gar nicht beschreiben, wie ich mich auf dieser Strecke gefühlt habe. Bei jeder Kurve wurde mein Lächeln größer und der Sound meines Bikes ließ mein Herz aufgehen. Ich hätte es mir niemals so abartig schön vorgestellt und ich bin absolut froh, dass ich das Motorrad gekauft habe und diese Reise „gewagt“ habe. Bisher habe ich außer Ali noch keinen Backpacker getroffen der mit dem Motorrad reist. Leider waren ein paar sehr langsame Autos vor uns und Ali überholte, aber mir war das in den Kurven zu unsicher. Ein Fahrer wollte mich provozieren und machte ständig sein Scheibenwischwasser an. Ich hatte alles im Gesicht, was nicht so toll war.

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In dem wunderschönen Ort Lorne am Meer stoppten wir um Mittag zu machen. Dort waren viele Polizisten versammelt um bei perfektem Wetter zu grillen. Wir interessierten uns für die Motorräder und kamen ins Gespräch. Der eine Polizist war super nett, sagte wir können uns auf das Motorrad drauf setzten und Bilder machen und schaltete dafür sogar das Blaulicht an. So ein cooler Cop und zum Glück fahren sie in die andere Richtung, so müssen wir keine Angst haben wenn wir zu schnell fahren (Spaß). Bis zum Ende des Piers liefen wir raus und dann saßen wir am Meer und picknickten. Was schöneres könnte ich mir gar nicht vorstellen !

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Leider haben wir zu spät gemerkt, dass wir den Ort verpasst haben an dem man wilde Vögel füttern und Koalas sehen kann. Ich war da ja schon, aber Ali noch nicht. Schade, aber naja..
Als die Great Ocean Road in Torquay aufhörte, wurde die Strecke sehr langweilig.

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Wir mussten auf dem Highway und durch Städte durchfahren und ich hielt mit einer Hand wieder meinen Helm fest, sodass er nicht weg fliegt. Ich glaube das sah lustig aus. Vor dem Highway wechselte ich den Helm, weil der andere gut passt.
In Geelong besuchten wir zuerst Sinje. Sie kenne ich von früher vom Kindergarten und wir haben nicht weit voneinander weg gewohnt. Sie ist seit ein paar Wochen als Au-Pair hier und wir fuhren zum Haus von der Familie. Die Hündin und die 7 Welpen begrüßten uns freundlich. Da wir uns schon mehrere Jahre nicht gesehen hatten, gab es viel zu reden und wir saßen auf der schönen Terrasse mit einem Welpen auf dem Schoß. Irgendwann kamen die Hosteltern und die drei kleinen Jungs heim. Diese sind super cool und total lustig drauf. Wir alle verstanden uns gleich sehr gut. Sie fingen an zu kochen und da Ali das nicht sehen kann, wenn jemand ohne ihn kocht, half er. So gab es Würstchen, Kartoffelbrei, Pommes und für mich einen Burger mit Salat. Eigentlich hatten wir nicht geplant dort zu essen, aber die beiden netten Australier bestanden darauf. IMG_8796 (FILEminimizer)

Es war ein witziger Abend und wir hatten noch einige Erinnerungen an die Kindergartenzeit. Sinjes Hosteltern sind total verrückt und die Mutter ist erst 28.

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Über die Internetseite Couchsurfing hatten wir einen Gastgeber in Geelong gefunden. Dieser war gar nicht da, aber überließ uns ohne dass er uns kennt sein Zimmer. Wo gibt’s denn sowas? Ganz recht war uns das natürlich nicht, aber er wohnt in einer WG und seine Mitbewohnerin war da. Gabby empfing uns freundlich, zeigte uns alles und wir saßen mit ihr und ihrer Freundin draußen auf der Terrasse und quatschten den ganzen Abend.
Ich war sehr müde vom vielen Fahren und den vielen Erlebnissen und ging früh schlafen. Irgendwie komisch in einem Zimmer von jemanden zu schlafen den man nicht mal kennt… Manche Leute sind einfach sehr nett.

Liebe Grüße von der schönsten Motorradstraße der Welt
Nadine

Journey from Vang Vieng to Luang Prabang

Dienstag, 07.04.2015

Es hilft alles nix. Auch wenn man die Nacht durchgefeiert hat, fährt der Bus um halb 9 nach Luangprabang und wenn man nicht gepackt hat, muss man das eben auch noch tun.
Da kommt wieder die Eigenverantwortung beim Reisen ins Spiel: wenn man verschläft weckt einen keiner und man zahlt dann halt einen Tag später nochmal für den Bus. Zum Glück ist mir das nicht passiert.
Der Fahrer wollte mein Ticket sehen und sagte mir ich solle einsteigen. Als unser Gepäck aufs Dach geschnallt wurde, guckten wir schon nicht schlecht und als der Fahrer mir nach 20 min. stehen mitteilen wollte, dass ich doch nicht mit fahren kann, weil ich ein anderes Ticket habe, war es vorbei. Als er verschwand, setzte ich mich auf Anraten der anderen so in den Bus, dass er mich nicht sah. Der Minibus war weder klimatisiert noch hatten wir ansatzweise Platz. Wieder wie im Tiertransporter eben (ich weiß, warum ich Vegetarierin bin).
Er kam zurück, fuhr los und nach 10 min. Fahrt kehrte er kommentarlos zum Abfahrtsort zurück, stieg aus, zeigte auf mich und ein anderer Mann sagte mir, dass ich den Bus wechseln muss. Also die Männer meinen Backpack wieder kompliziert vom Dach befreit, in den neuen, klimatisierten Bus verfrachtet und unter den strengen Blicken der anderen Mitreisenden die warten mussten, als Letzte eingestiegen. Ich hatte den schlechtesten Platz auf einem Notsitz neben dem Fahrer ohne Lehne und Nackenstütze und somit leider mehr Körperkontakt als mir recht war. Dem Fahrer war es bestimmt auch nicht recht, dass er zum Schalten um mich rum langen musste. Schlafen konnte ich so natürlich nicht und musste meinen kleinen Rucksack auf den Schoß nehmen, weil kein Platz war.
Die 6 stündige Fahrt verlief ohne Zwischenkommnisse, mit 3 Pausen, der Fahrer fuhr diesmal gut und die anderen im Bus waren nett.
Die Strecke ist nur leider ziemlich bescheiden, sehr sehr kurvenreich, überall große Schlaglöcher, man konnte durchschnittlich nur 40 km/h fahren, es ging ständig Berg auf und ab und die Schwarzwaldhochstraße ist n scheiß dagegen. Wenigstens hatte man eine gigantische Sicht über die Berge, obwohl es sehr diesig war und ein bisschen regnete. Wem danach nicht schlecht war, konnte sich glücklich schätzen. Immer wieder standen Kühe auf der Straße die auch nach mehrmaligen Hupen einfach nicht verschwinden wollte. Dies trug zu unserer Belustigung, aber leider nicht zu der des Fahrers bei.
Mit 2 Mädels aus dem Bus bin ich in das Hostel „Mojo Guesthouse“ das sie schon kannten und das liegt zentral und ist gut, günstig und mit Frühstück. Die Mädels sind super nett und kommen aus Kanada.
Auf dem Nachtmarkt konnten wir uns für 1,70€ einmal quer durchs Buffet futtern und das war gigantisch und es gab so viel Auswahl.
Der Markt ist der schönste den ich je gesehen hab, groß und man bekommt alles was das Herz begehrt, sowohl Food als auch non-Food.
Danach saßen wir am schönen Strand am Mekong und ließen den Abend mit den total coolen und lustigen Besitzern des Hostels ausklingen, die uns Wachteleier und Frühlingsrollen hinstellten und laute Musik anmachten.
Ich bin jetzt schon begeistert von Luang Prabang.

Laotische Grüße
Nadine

 

Unser Bus mit dem Gepäck

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Pause in den Bergen

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Buffet vom Nightmarket

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Der Zeichner hatte es drauf

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Nightmarket

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Strand bei Nacht

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Wachteleier und Frühlingsrollen

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Da bin ich nun
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