Harcourt Apple Fest

Samstag, 12.03.2016

Um halb 7 morgens war Abfahrt und ich schlief ein bisschen zu lang, weshalb ich mich sehr beeilen musste.
Mit Brian und Helen fuhr ich ins zweieinhalb Stunden entfernte Harcourt zum Apple Fest. Wir sahen einen wunderschönen Sonnenaufgang auf dem Weg und tolle Landschaften. Wie immer wussten die beiden viel zu erklären und ich lernte einiges über die Umgebung.
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Es waren noch nicht viele Leute da und wir konnten uns in Ruhe umschauen. Das Fest ist viel größer als ich es mir vorgestellt hatte und es gab einige Verkaufsstände. Ein bisschen erinnerte es mich an den Schäferlauf bei uns im Dorf nur dass sich alles um Äpfel drehte. Es gab Äpfel, Apfelsaft, Apple-Pie (Apfelkuchen), Apfelmuffins und vieles mehr. Das Fest wird zu Ehren der Farmer abgehalten die das ganze Jahr hart arbeiten.

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Frettchen-Rennen

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König und Königin

IMG_6476 (FILEminimizer) IMG_6477 (FILEminimizer) IMG_6479 (FILEminimizer)Bauchtanz

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Helen und Brian

IMG_6486 (FILEminimizer)Auch Helens Tochter hatte einen Stand, obwohl sie keine Farmerin ist. Bei ihr gab es natürliche Heilmittel zu kaufen. Sie war sehr nett zu mir und wir blieben eine Weile an ihrem Stand.
Außerdem gab es überall (typisch australisch) Raffle. Da kauft man sich Lose und kann was gewinnen. Das wird meistens von Vereinen gemacht und das Geld fließt in die Vereinskassen. Das ist eine sehr gute Idee und für 1$ bekommt man meistens ein Ticket. Gewinnen kann man z.B. Essenskörbe, Kuchen, Reisen, Hotels, usw.
Zum Mittagessen holte ich mir Mac & Cheese (Macaroni und Käse), das genial schmeckte.

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Die anderen gönnten sich Lammwürstchen. Ich wollte das nicht, aber Brian und Helen zahlten mir alles. Den Apfelsaft, ein riesiges Eis und Apfelmuffins. Auch den Eintritt, weil ich ja schließlich ihr Gast sei.

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Neben den Ständen waren einige Vorführungen. So waren der Festkönig und die Königin da, es gab Bauchtänze, Frettchen-Rennen, eine Haustiershow wo jedes Kind sein Haustier präsentierte und vieles mehr.
Das Fest war richtig schön gemacht und wir hatten einen wunderschönen Tag bei angenehmen 30 Grad und Sonne.
Es gab einen Umzug wo alle Vereine von Harcourt mitliefen und ein Pärchen das sich aus Schrott immer neue Gefährte baut.

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Nach dem Fest fuhren wir zu Helens Tochter die nur 10 min. weg wohnt. Diese blieb allerdings auf dem Fest bei ihrem Stand, aber ihr Mann und die beiden Kinder kamen mit. Die Familie lebt in einer alten Schule, was total witzig ist. Sogar das Schild und die Tafeln sind noch da. Ich bekam eine große Führung um das riesige Gelände.

IMG_6521 (FILEminimizer) Außerdem gibt es viele Hühner wo jedes einen Namen hatIMG_6526 (FILEminimizer)

, 2 Katzen, den Hund Jack IMG_6520 (FILEminimizer)

und die zahmen Schafe Bisquit und Honey. Diese durfte ich sogar füttern.

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Sie stehen auf einer Wiese neben der Kirche. Jede 5. Woche ist dort Gottesdienst. In einer Woche sprach der Pfarrer den Segen, als das eine Schaf in die Kirche marschierte. Es stellte sich vor den Ventilator und das Licht verpasste dem Schaf einen Heiligenschein. Der Pfarrer segnete das Tier. Eigentlich waren die Schafe zum Essen gedacht, aber weil sie jetzt heilig sind, werden sie als Haustiere gehalten. Sehr schöne Geschichte.

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(Foto: Facebook)
Eine Katze von einem Sohn wurde vor einigen Monaten von einer Schlange gebissen und war sofort tot. Sehr viele Tiere in Australien sterben an Schlangenbissen, so auch Pferde und Kühe.
Der Tag ging viel zu schnell rum und nach einem langen Gespräch mit Helens Schwiegersohn verabschiedeten wir uns.
Wir hielten auf dem Weg noch bei Helens anderer Tochter, aber diese war nicht da.
Helen und Brian luden mich zu Fish & Chips (Fisch und Pommes) ein, wobei ich Käsepommes hatte.
Die Sonne ging gerade unter, als wir an einem See vorbei fuhren und das sah richtig schön aus. So habe ich an einem Tag den Sonnenauf- und untergang gesehen.

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An einer Tankstelle kaufte uns Brian noch ein Magnum-Eis.
Als wir durch Swan Hill fuhren, war eine Pferdekutsche vor uns. Diese war total kitschig beleuchtet und sah lustig aus.

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Sehr spät waren wir Zuhause und ich schlief gleich ein.
Ich freute mich, dass ich mit auf dieses wunderschöne Fest konnte.

Apfelige Grüße
Nadine

Traditional Songkran

Dienstag, 14.04.2015

Nachdem ich sehr früh morgens trocken ins alte, neue Hostel gezogen war, war ich glücklich. Im anderen Hostel waren ausschließlich unkommunikative, chinesische Gäste, die Zimmer waren klein, es lag in einer dunklen Seitenstraße, ich hatte kein eigenes Bad und war doppelt so teuer. Hier hab ich nun wieder nette Leute, Sonne, den Pool und Frühstück. Bei strahlend blauem Himmel und Sonne setzte ich mich in aller Ruhe an den Pool, frühstückte und las ein Buch.
Mit einem Mädel aus Kalifornien, gab ich mir wieder den ganzen Tag den Wasserschlacht-Trubel in der Stadt und wir hatten viel Spaß im kalten nass und bei an die 40 Grad war das Willkommen.
Abends durfte ich dann was ganz tolles Erleben: die ganze große Familie von den Hostelbesitzern war gekommen und feierten traditionellen Songkran. Sie grillten (jede Frau wie Mann stand gleich lang am Grill, aßen, fragten mich, ob ich auch was will, gaben mir Wein und ich war zu der Zeit die einzige die im Hostel war. Danach sprach der älteste ein Gebet oder hielt eine Rede und ich konnte zwar kein Wort verstehen, weil es auf Thai war, aber viele weinten und es war sehr emotional. Alle wurden nacheinander mit Jasminwasser beträufelt und mussten was sagen. Eine Frau sagte offensichtlich was so lustiges, dass ein paar Familienmitglieder aufschrieen und alle lagen auf dem Boden vor Lachen. Ich wurde auch betropft.
Die Familie war sooo herzlich, total lustig, alle lachten ständig, die Kinder waren glücklich, einer nach dem anderen wurde in den Pool geworfen und ich durfte in diese total private Feier Einblicken und Teil davon sein. Die Leute wollten mit mir tanzen und freuten sich, dass ich dabei war. Es gab Karaoke und als mehr Backpacker im Hostel eintrafen, wurden englische Songs gespielt und ein paar trauten sich zu singen. Das ganze Hostel war ein Fest und die Stimmung absolut herzlich. Für mich war das Feiern des traditionellen Songkrans etwas sehr besonderes.
Mit 3 neuen Leuten bin ich diesmal auf einen anderen Nachtmarkt, der mit vielen Lampions war und toll dekoriert. Wir shoppten sehr viel, liefen noch zu einem anderen Nachtmarkt, wollten zurück und: kein Plan wo wir waren ! Wir suchten ewig nach Anhaltspunkten für unsere Landkarte, aber waren in einem gruseligen, dunklen Außenbezirk, ca. 8km vom Hostel weg. Die Suche nach einem Tuk Tuk war vergebens, da Feiertag war und schon nach 12. Total verzweifelt fanden wir nach ewiger Suche noch ein Taxi, das uns zurück brachte.
Erschöpft fielen wir alle in unsere Betten.

Songkranische Grüße
Nadine

 

Waterfight again

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Nekita und ich sind gewappnet

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Sonkran traditionell

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Grillen

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Tanzen am Sonkran

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nette Familie

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Jeder musste mal baden gehen

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Teil der Familie
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Jasminwasser
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Nightmarket

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