Travel makes the best memories

Nachdenklich

Gerade habe ich mir Bilder angeschaut. Von Zuhause. Von der bisherigen Reise. Von den Farmen. Von meiner Familie.

Wenn ich die Fotos von meinem Abschied auf der Arbeit sehe, kommt es mir vor als wäre es letzte Woche gewesen. Mein Abschiedsgeschenk, die Rede meines Chefs der sagte: „Er lässt ein Kind gehen“, die lieben Worte der Kollegen.
Wenn ich die Fotos von Thailand sehe, kann ich mir ganz genau vorstellen wie ich mit Vroni und Saskia die Nacht durch tanze als wäre es gestern gewesen.
Wenn ich die Fotos von Koh-Tao sehe, kann ich mich genau erinnern, wie mir mulmig vor meinem ersten Tauchgang wurde und wie viel Spaß ich mit Chrissy, Jan, Chris, Rylan und Jaela hatte.
Wenn ich die Fotos von der ersten Farm sehe, höre ich wie unsere Biergläser zusammen klingen als würde ich mit Yara und Sophia im Pub sitzen.
Wenn ich die Fotos von Bali sehe, weiß ich ganz genau wie Saskia und ich uns vor und während dem Tattoo stechen gefühlt haben.
Dazu kommt passend das Lied „Freeze“ von Jordin Sparks aus meinen Lautsprechern.

„Freeze the moment, it`s never been better“

„It won`t last forever“

singt sie und hat recht. Auf dieser Reise habe ich gelernt noch bewusster zu leben und jeden Moment zu genießen, aber man kann den Moment leider nicht einfrieren. Nur intensiver erleben. Die Zeit steht nicht still. Deswegen muss man was daraus machen. Keine Sekunde vergeuden.
Was bleibt sind Erinnerungen. Sehr schöne.
Gerade bei uns im Schwäbenländle gilt: Schaffe schaffe, Häusle baue. Darüber hinweg vergessen viele Menschen ihr Leben zu leben. Raus zu gehen, Spaß zu haben, tun was ihnen gefällt.
Dazu gibt es ein schönes Zitat:

„People wait all week for friday, all year for summer, all life for happiness. I travel.“

Man muss nicht immer eine Weltreise starten um glücklich zu sein. Es ist einfach wichtig bewusst zu leben und das beste aus jeder Situation zu machen. Zeit ist was endliches und dessen sind sich viele nicht bewusst,
Mich hätte die „Schwaben-Mentalität“ fast daran gehindert meinen Traum zu verwirklichen. Man wird schief angeschaut wenn man sagt man hat seinen sicheren Job gekündigt um zu reisen. Ich bin froh, dass ich auf mein Herz gehört habe und diese Entscheidung traf. Viele verstehen den Sinn dahinter nicht und wollen es einem ausreden. „Und was machst du danach?“ Die meist gefragte Frage. Wie ich sie hasse. Erstens alles kommt anders. Und Zweitens als man denkt. Und genau deswegen mache ich mir jetzt keine Gedanken darüber was ich mache, wenn ich zurückkomme. Falls ich zurück komme. Vielleicht gewinne ich ja im Lotto, verliebe mich in einen Australier oder werde Jockey. Ok, das war jetzt vielleicht ein kleines bisschen übertrieben 😉
Ich will einfach die Menschen dazu motivieren das zu tun was ihnen Spaß macht und sich nicht von anderen beeinflussen zu lassen.

Leute: Lebt euer Leben, genießt es, lebt jeden Tag als wäre es der Letzte!
Das war das Wort zum Sonntag, Amen.
Wer jetzt bis zum Schluss gelesen hat, verdient sich einen Keks, oder eine Tafel Schokolade, oder ein Eis, …..

Eure Nadine

 

„Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.“ – MOMO, ZWEITER TEIL: DIE GRAUEN HERREN,

Thailand (Koh Phangan) Jan, Jaela, Chrissy und ich
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Goodbye to Vroni

Mittwoch, 18.3.2015
Als Abschluss für Vroni ging es heute wieder königlich am Strand frühstücken. Wir leisteten uns ein tolles Buffet für 7€ wo es von Obst, über alle möglichen Eier bis hin zu Pad-Thai und Fried Rice alles gab was unser Herz begehrt.
Vronis letzter Wunsch 😀 war es, vor dem Hostel zu chillen und so saßen wir wieder ewig auf der Terrasse und unterhielten uns mit vielen Leuten.
Um nicht alleine umzuziehen, begleiteten mich Vroni und Saskia in mein neues Domizil: das Big Blue Diving Resort. Wir staunten alle nicht schlecht, als ich mein Zuhause für die nächsten 4 Tage aufschloss. Ein großes Hotelzimmer, sauber, mit eigener Toilette, Marmorboden, neu renoviert und das beste: mit Pool direkt vor der Türe, den man bis 9 Uhr abends nutzen darf. Ich muss nur aus dem Zimmer raus fallen und liege im Pool. Das nenne ich Luxus. Außerdem schlafen in meinem Zimmer nur 3 andere. Ich glaube ich hab das beste Zimmer im ganzen Resort und das für lau.
Danach kam der schlimmste Teil der ganzen Reise: wir mussten Vroni zum Reisebüro begleiten, von wo aus sie nach Bangkok fährt. Der Abschied war sehr emotional. Wir waren ein total tolles Team. Aus Fremden wurden enge Freundinnen und wir haben 2 und halb absolut gigantische Wochen miteinander verbracht. DANKE Vroni!! Ich werde dich sooooooo unglaublich arg vermissen. Wir haben 24h am Tag miteinander verbracht, sind wie selbstverständlich miteinander aufgestanden und ins Bett gegangen, haben gigantische Sachen gesehen, Nächte durchgefeiert, konnten über alles reden, über vieles lachen, waren uns immer einig, es gab nie Zickereien (Zitat von Saskia: Wir passen auch alle so gut zusammen, weil wir keine Tussis sind und ihr so unkompliziert seid) und wir konnten in der Zeit einiges lernen. Die nächsten Tage werden sehr komisch und ich bin total froh, dass ich Saskia hab und es morgen gleich mit dem Tauchen los geht. Ich werde deine Aussagen: ja mei, ja schau, passt eh, der Wahnsinn, eh klar und ja guad total vermissen und wünsche dir eine gute Heimreise und pass auf dich auf !!! Fühl dich von uns gedrückt 🙂
Nach dem Abschied guckten Saskia und ich uns ein Hostel an, dann setzten wir uns in ein Restaurant ans Meer, schrieben Postkarten, aßen und redeten bis ich zur Tauchschule musste.
Es erwartete mich ein 1 1/2 stündiges Video über das Tauchen und eine 6 seitige Hausaufgabe (natürlich alles auf Englisch), morgen beginnt das Tauchen im Pool und dann hab ich in 4 Tagen hoffentlich meinen „Open Water“ Tauchschein.
Beim Weg vom Klassenzimmer ins Resort kaufte ich mir Pad Thai und hatte das erste mal hier richtig Angst. Ich musste durch einen Wald der komplett dunkel und verlassen war, wusste den Weg nicht richtig und dachte an die vielen ungeklärten Morde hier in letzter Zeit. Der Weg kam mir ewig vor und ich musste immer aufpassen nicht über die Wurzeln zu stolpern. Im Resort traf ich keinen Mensch an und ich hab hier nicht mal Internet. Am Pool saß ich dann mutterseelenallein, aß das Pad Thai und hatte zum ersten mal in diesem Urlaub Stille. Trotzdem fühlte ich mich nicht allein, weil ich wusste ich würde beim Tauchen neue, nette Menschen kennen lernen.
Dann ging ich noch an die Strandbar, wo die Hölle los war, bloggte und lernte meine richtig netten Zimmerkollegen kennen, die den Kurs schon hinter sich haben und nun den Fortgeschrittenen Kurs besuchen.
Liebe Grüße
Nadine

 

Luxusfrühstück vom Buffet

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Pool und Sprungbrett von der Poolparty (3 und halb Meter)imageimage

Man beachte: links der Backpack von dem Londoner und rechts der kleine rote von Vroni. Da sagt noch einmal jemand, dass Frauen mehr Gepäck brauchen 😛image

Mittagessen am Strand image

Welpe gefunden image

Unsere bisherige Route (8 ist Koh Tao)image