St. Patricks Day

Dienstag, 17.03.2015

Der After-Pubcrawl-Tag fing für uns gemütlich an. Nach dem Pad-Thai-Frühstück auf der Terrasse, fuhren wir dank dem Tip von Sascha mit dem Longtailboot zum „Freedom Beach“ auf der anderen Inselseite. Wir hätten uns den Strand zwar noch schöner vorgestellt, aber es hatte nette Fische, Muschelkunstwerke in den Bäumen, schönen Sand und total glasklares Wasser. Zu 3. verbrachten wir den ganzen Tag da, spielten mit dem Hund und ließen es uns gut gehen.

Dem Sonnenuntergang entgegen fuhren wir auf der Laderampe eines Jeep-Taxis wieder Richtung Hostel zurück. Man hat sowohl beim Boot als auch im Taxi viel von der Insel gesehen was viel Spaß gemacht hat.

Das gute Abendessen beim Thailänder (Fisch, Frühlingsrollern und Tofu süß-sauer) schmeckte total gut.

Abends sind wir zum St. Patricks Day gegangen, der den ganzen Tag überall auf der Insel war. Eigentlich waren wir zu 3. aber wie das hier so ist schließen sich viele Leute an und dann waren wir zu 10. Der Abend war super, wir saßen wieder im Sand, schauten die Feuershows an, tanzten Limbo und als die Musik aus war, veranstalteten wir eine eigene Poolparty.

Direkt am Strand war ein Pool und zu 4. sprangen wir mit samt unseren Klamotten ins warme Nass. Eine Weile chillten wir dort auf den Luftmatratzen und waren die Einzigen. Dann entdeckten wir ein Sprungbrett. Vroni war die erste und ich folgte ihr beim runter springen. Es war total lustig und die Jungs machten das Gleiche nach.

Leider war das Vronis letzter Abend 😦 aber der war nochmal super spaßig und mit netten Leuten.

Liebe Grüße

Nadine

Longtailboot

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Freedom Beach

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Feuershow am St. Patricks Day

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Vroni beim Limbo

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Poolparty

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Sporty Wellness Woman day

Montag, 16.03.2015

Um unserem faulen Backpackeralltag zu entfliehen, ließen wir uns heute was anderes einfallen.

Zuerst joggten wir eine sehr schöne Runde am Strand und ich könnte mir am Morgen nichts tolleres vorstellen als früh aufzustehen, durch den weichen Sand zu laufen, die Sonne und das Meer zu genießen, sich einfach auszupowern und anschließend mit voller Montur ins Meer zu springen.
Um den gesunden Tag weiter zu führen, gab es frisches Obst, Müsli und Naturjoghurt auf der Hostelterasse. Dann ließen wir uns in einem edel Spa Salon zu dritt eine Stunde durchkneten und es gab 20% Rabatt. Die Thais gaben uns lustige Anzüge in denen wir aussahen wie Sumoringer. Es ging sehr lustig zu und alle lachten.


Trotz Abraten vom sportlichen Sascha wagten wir uns dann auf den Fußmarsch zum Aussichtspunkt „Mango View“. In der Mittagshitze ging es bei praller Sonne und 35 Grad eine Stunde 45 min. sehr sehr steile Wege hoch, aber Saskia, Vroni und ich motivierten und gegenseitig und freuten uns auf die Aussicht. Wir hatten schon das Ziel vor Augen aber leider war es nur ein Zwischenstopp. Dort bekamen wir, wie von vielen, mitleidige Blicke, kalte Tücher und Getränke.
Ein Autofahrer bot kostenlos an uns mit zu nehmen, aber wir wollten das durchziehen.
Oben angekommen wussten wir, wofür unser Muskelkater sein wird. Die Aussicht war natürlich wieder genial und wir saßen bis zum Sonnenuntergang auf der Terrasse, redeten mit anderen Bayern, einer aus Singapur und einem aus Hessen über Politik, Wirtschaft, Medien, die vielen Morde in letzter Zeit auf Koh Tao und aßen Reis und Pad Thai. Es war ein sehr schöner Nachmittag, Vroni freute sich endlich wieder bayerisch reden zu können (Saskia und ich verstanden kein Wort) und diskutierte schlagfertig mit den Jungs. Als die Sonne langsam hinterm Horizont verschwand, sah die Aussicht noch genialer aus.
Netterweise nahmen uns die restlichen drei Jungs auf ihren Rollern mit runter und wir hatten auf der sandigen Schotterpiste ein bisschen Angst.
Dann hieß es schnell schnell, weil wir uns zum „Pub Crawl“ angemeldet hatten. In Rekordzeit unter die Dusche, Bikini an, Klamotten drüber und in den ersten Pub, direkt neben dem Hostel. Das ist das was ich hier so liebe. Keine Schminke, keine Frisur, nicht zum Feiern fahren müssen und einfach gehen wie man ist.
Der erste Pub war urig und die Jungs hatten schon Buckets für uns geholt, die beim Eintritt von 11€ dabei waren. Zuerst wurden mit Edding unsere Namen auf die Arme geschrieben und es gab einen Willkommensshot.
Beim Pub-Crawl zieht man in vorgegebener Zeit als eine Gruppe von Pub zu Pub, die Organisatoren managen das und man bekommt ein paar Freigetränke.
Danach bewegte sich die ganze Meute mit ihren Pub Crawl T-Shirts durch Koh Tao zur Poolbar. Wer nackt in den Pool gesprungen ist, bekam 2 Shots und wer es mit Klamotten gemacht hat, einen Shot. Das ließen Saskia, Vroni und ich uns nicht zwei mal sagen und sprangen (natürlich im Bikini) rein. Wir waren die einzigen Mädels die sich getraut haben, aber es war total spaßig. Es wurde danach auch ohne Handtuch überhaupt nicht kalt. Zwei haben sich sogar ohne Klamotten getraut. Die Temperaturen sind hier immer sehr warm.
Nach der tollen Poolparty ging es zur Ladyboy-Show. Die war total gut gemacht und die Männer machten eine Modenschau und tanzten. Danach wurden ein paar Jungs vom Publikum geholt und mussten in Boxershorts mit Perücken tanzen und die Meute bekam sich nicht mehr ein vor Lachen. Nächster Stopp war eine tolle Bar in der richtig geniale Livemusik aus den 90ern gespielt wurde und bei „Wonderwall“ gaben die Leute alles. Schon total genial wie die Musik auf der ganzen Welt die gleiche ist und 120 junge Leute so alte Songs mit singen können. Die Stimmung war total genial und es war eine mega Gaudi.
Bei der letzten Bar direkt am Strand, lagen wir im Sand, beobachteten den genialen Sternenhimmel und ließen den wieder mal hammer Abend gemütlich ausklingen. Schon interessant, dass die Leute überall auf der Erde die selben Sterne sehen 😉
Langsam frage ich mich, wann ich aus diesem total schönen Traum aufwache und mein Glück vorbei ist. Bis dahin genieße ich jede einzelne Sekunde und bin so dankbar, dass ich die tollste Zeit meines Lebens haben darf.

 

Begeisterte Grüße

Nadine

Echse beim Joggen gesehen

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Dehnen ist wichtig

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tolle Aussicht beim Joggen

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Nach dem Joggen ausruhen

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