Totally Crazy Tubing

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Sonntag, 05.04.2015

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, weil ich so geflashed bin.
Heute war der große Tag gekommen: es ging zum tubing. Das ist eindeutig die Hauptattraktion von Vang Vieng und sollte jeder mal erlebt haben.
Mit großen Gummireifen wird man mit dem Tuk Tuk zum Fluss transportiert, dort kommentarlos raus geworfen und dann geht die Gaudi los: unzählige junge Leute treiben dann bei lauter Partymusik den Mekong runter und an jeder Bar wird halt gemacht. Dabei wird man von Leuten mit einem Seil mit Plastikflaschen dran „eingefangen“. Die erste Bar war schon super und alle spielten Bierpong und Fußballtennis und die Stimmung war schon mittags um 1 grandios.
In der 2. Bar ging es um alles. Auf einem Schwebebalken über einer Dreckbrühe lieferte ich mir einen spannenden Fight mit Boxhandschuhen. Als ich meinen Gegner sah, stockte mir der Atem. Ein bulliger junger, starker Mann sollte mich vom Balken boxen. Unter tosendem Applaus und wilden Anfeuerungen gewann ich den harten Kampf und erntete viel Anerkennung vom Rest der Meute. Als mein Gegner mich vom Wasser aus ebenfalls rein ziehen wollte, klammerte ich mich gekonnt am Balken fest und der Applaus wurde größer. Letztendlich suchte ich freiwillig den Weg in die braune Suppe.
Anschließend ging’s zum Volleyball im Matsch. Es war ein mega Spaß, wir sahen aus wie Schweine, wälzten uns im Schlamm, machten Schlammcatchen und unser Team gewann 🙂
Heute war außerdem Jurits Geburtstag, den wir natürlich gebührend feierten und er musste ständig Kurze trinken.
In der 3. Bar gab es eine Dusche, wo wir schnell sauber wurden und alle tanzten wild. Die Backpacker-Community ist so genial und man fühlt sich so zugehörig, obwohl man sich überhaupt nicht kennt. Alle sind durchs Reisen verbunden, die meisten reisen allein, es macht wahnsinnig Spaß und es gibt nie Stress.
In der letzten Bar war es auch total cool und die ganze Backpacker-Community feierte um ihr Leben 😉
Außerdem traf ich wieder den Typ von Koh Tao.
Als wir um 7 die Tubes (Reifen) mit dem Tuk Tuk zurück brachten, ruhten wir uns eine Stunde aus und aßen was und dann ging’s in die Pubs. Die bekannteste Bar „Sekura Bar“ kochte und die Leute hatten wieder alle Spaß mit den Lachgasballoons (ich probiere auch das nicht). Die Musik war super und die Party ging bis spät in die Nacht.

Tubing Grüße
Nadine

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Another chance for Vientiane

Donnerstag, 02.04.2015

Heute bekam Vientiane eine neue Chance, da ich das verschlafene Örtchen nicht so schnell aufgeben wollte.

Ausgeschlafen gings gleich zum Mittagessen im schönen Restaurant „Drop Zone Laos“. Das Pad-Thai schmeckte super und war reichlich.

Die anderen sind an den Pool und da ich lieber was von der Stadt sehen wollte, bin ich allein durch die Straßen gebummelt. Genau wie in Thailand fühlte ich mich hier als Frau absolut sicher.

Leider hat sich seit gestern nicht viel geändert und so steppte auch heute hier nicht gerade der Bär. Die Lao in den Touristengebieten sind nicht gerade sehr aufgeschlossen, verstehen noch weniger englisch als die Thais und generell hatte ich nicht das Gefühl wirklich willkommen zu sein.

Nach einer günstigen und guten Massage die ein wenig anders und noch härter als die Thaimassage war, schaute ich mir ein paar kleine Läden an und hatte eine sehr nette Begegnung mit einem Deutschen und einem Amerikaner, die vor 4 Jahren nach Chiang Mai ausgewandert sind. Wir hatten nette Gespräche, aber auch sie hatten keinen ultimativen Tipp für weitere Unternehmungen.

Gerne wäre ich zum Buddha-Park, aber dieser ist 24 km weit weg und man muss zu 4. sein, um hingefahren zu werden. Leider hatten die anderen keine Lust.

Die beiden gekauften Reiseführer (Lonely Planet und Stefan Loose) verrieten auch nichts neues.

Ein bisschen mit Stolz kann ich sagen, dass ich vom anderen Ende von Vientiane ohne Karte und fragen problemlos zum Hotel zurück gefunden habe. Die Orientierung wird halt doch mit der Zeit hier besser 😉

Da ich wenig Zeit habe und es hier nichts mehr zu tun gibt, buchte ich für morgen früh ein Busticket nach Vang Vieng. Für 4 Stunden Fahrt zahle ich nicht mal 4 Euro.

Alle anderen waren schon zurück und nach dem gemeinsamen Abendessen haben wir den Nachtmarkt unsicher gemacht. Dieser ist sehr groß und man kann hauptsächlich Kleider, Schmuck und Sonnenbrillen, aber auch Essen kaufen. Es war zu 6. sehr lustig und die Jungs shoppten komischerweise mehr als wir 😉 Eine halbe Ewigkeit verbrachten wir da und steigerten den Umsatz der Lao gewaltig. Der Markt ist direkt am Fluss Mekong und man sieht Thailand von dort aus sehr gut. Nur dieser Fluss trennt die beiden Länder und ich finde, dass hier alles ziemlich ähnlich als in Thailand ist.

Nach dem gemütlichen Ausklang vor dem Hotel gingen wir alle ins Bett.

Dörflerische Grüße

Nadine

Straßen von Vientiane

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Pad-Thai

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Gutes Restaurant

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Mein Hotel „DHAKA“

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Nightmarket

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St. Patricks Day

Dienstag, 17.03.2015

Der After-Pubcrawl-Tag fing für uns gemütlich an. Nach dem Pad-Thai-Frühstück auf der Terrasse, fuhren wir dank dem Tip von Sascha mit dem Longtailboot zum „Freedom Beach“ auf der anderen Inselseite. Wir hätten uns den Strand zwar noch schöner vorgestellt, aber es hatte nette Fische, Muschelkunstwerke in den Bäumen, schönen Sand und total glasklares Wasser. Zu 3. verbrachten wir den ganzen Tag da, spielten mit dem Hund und ließen es uns gut gehen.

Dem Sonnenuntergang entgegen fuhren wir auf der Laderampe eines Jeep-Taxis wieder Richtung Hostel zurück. Man hat sowohl beim Boot als auch im Taxi viel von der Insel gesehen was viel Spaß gemacht hat.

Das gute Abendessen beim Thailänder (Fisch, Frühlingsrollern und Tofu süß-sauer) schmeckte total gut.

Abends sind wir zum St. Patricks Day gegangen, der den ganzen Tag überall auf der Insel war. Eigentlich waren wir zu 3. aber wie das hier so ist schließen sich viele Leute an und dann waren wir zu 10. Der Abend war super, wir saßen wieder im Sand, schauten die Feuershows an, tanzten Limbo und als die Musik aus war, veranstalteten wir eine eigene Poolparty.

Direkt am Strand war ein Pool und zu 4. sprangen wir mit samt unseren Klamotten ins warme Nass. Eine Weile chillten wir dort auf den Luftmatratzen und waren die Einzigen. Dann entdeckten wir ein Sprungbrett. Vroni war die erste und ich folgte ihr beim runter springen. Es war total lustig und die Jungs machten das Gleiche nach.

Leider war das Vronis letzter Abend 😦 aber der war nochmal super spaßig und mit netten Leuten.

Liebe Grüße

Nadine

Longtailboot

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Freedom Beach

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Feuershow am St. Patricks Day

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Vroni beim Limbo

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Poolparty

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