Let the Campingtrip begin

Montag, 21.03.2016

An diesem Tag kam ich mal wieder „in die Pötte“. Ich stand um 8 auf, packte und frühstückte. Dann saß ich noch ewig mit coolen Leuten vom Hostel zusammen und quatschte.

Im Hostel wird jeden Montag der Kühlschrank aussortiert, weil viele Leute gehen und ihr Zeug zurück lassen. Deswegen muss man auf seine Sachen immer einen Zettel mit Name und Abreisedatum machen. Die total verrückte, lustige Putzfrau hat daraus eine Comedyshow gemacht und es war total lustig. Alle standen da und guckten sich das verschimmelte Essen an. Na lecker !
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Nach einem Abstecher beim Subway lief ich zur Bushaltestelle in Hobart. Unterwegs kam ich bei einem Festival vorbei, wo viele verschiedene Kulturen vertreten waren.
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Das Wetter war mal auf meiner Seite und die Sonne schien. Warm war es zwar immer noch nicht, aber das machte nichts. Beim Warten traf ich zwei deutsche Mädels mit denen ich ins Gespräch kam. Sie mussten den gleichen Bus nehmen. Für den Bus ins 250 km entfernte St. Helens an der Ostküste von Tasmanien sollte ich unglaubliche 50$ zahlen. Für den Flug von Melbourne nach Hobart hatte ich 55$ bezahlt. Ich fragte die Dame am Telefon beim Buchen nach einem Studentenrabatt. Ohne Ausweis ging natürlich nix. Beim Busfahrer versuchte ich dasselbe. Ich zeigte ihm einfach meinen deutschen Personalausweis. Da er nichts darauf verstand, sagte er: „Ah ok gut, ein internationaler Studentenausweis“. Ich hatte so verdammt Glück und musste statt den 50, dann nur 25$ zahlen.
Die Landschaft war super genial. Tasmanien ist unberührte Landschaft pur, es grünt und es hat Wasser wohin man schaut. Im Gegensatz zum Festland Australiens hat es hier viele Berge und grün bewachsene Hügel. Eigentlich hatte ich vor ein Buch zu lesen, aber die atemberaubende Landschaft war spannender.
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Nach 2 Stunden musste ich umsteigen und die beiden Mädels verlassen. 10 min. später kam ein neuer Bus. Ingesamt 4 Stunden dauerte die Fahrt und dann waren wir in dem süßen St. Helens. Das ist die größte Stadt an der Ostküste mit gerade mal 2.000 Einwohnern. In Tasmanien wohnen bestimmt mehr Tiere als Menschen.
Mit Kristof und Rasmus die ich aus dem Internet kenne, traf ich mich an der Bushaltestelle. Sie haben einen guten Jeep und viel Platz und wir werden die nächsten 2 Wochen gemeinsam durch Tasmanien reisen. Die beiden sind super nett und ich glaube wir kommen gut miteinander aus. Wir suchten uns einen kostenlosen Platz direkt am Strand und schlugen unser Nachtlager auf. Die beiden Jungs haben ein Zelt auf dem Dach vom Auto was super cool ist. Wir kochten und saßen gemütlich zusammen. Gerade Abends wird es sehr kalt und wir hatten alle eine Jacke an. Es gibt sogar ein Duschzelt mit Wasserkanister und Duschkopf und die beiden sind total ausgestattet. Das Wasser ist aber wohl ganz schön kalt.
Irgendwann krabbelten wir über die Leiter ins Dachzelt und machten es uns bequem. Platz ist zu dritt nicht viel, aber dann wird es schon nicht kalt. Auf dem Laptop guckten wir noch einen Film und dann schliefen wir ein.
Ich bin sehr gespannt auf die kommenden Tage und freue mich riesig, mit den Jungs reisen zu können. Kristof ist schon in seinem zweiten Jahr hier und sehr erfahren, was campen angeht.

Liebe Grüße vom Camp
Nadine

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