Another sunny day at the dreamfarm

Montag, 18.05.2015

Wie immer haben Tom, Sophia und ich nach dem Frühstück erst die Pferde auf der Koppel gefüttert. Bei Sonnenschein ist das total schön.

Mit den Fohlen haben wir dann Führen geübt. Dazu hatte ich die Mutterstute und Tom ist mit dem Fohlen hinterher gelaufen. Dabei muss er es mit der linken Hand halten und mit der rechten Hand über den Rücken fassen und auf der anderen Seite an die Hüfte klopfen. Da Sophia und Tom das seit ein paar Wochen üben, klappte es gut, aber die Fohlen sind alle noch stürmisch und man muss aufpassen, dass man nicht getreten oder überrannt wird. Ich habe mit der jeweiligen Mutter in der Stallgasse gewartet und Tom ist mit den Fohlen raus in den Hof um schon mal die Trennung zu üben.

Dann hat sich Tom für eine Weile verabschiedet und wir haben die Boxen ausgemistet. Zu 2. geht das viel schneller, man kann nebenher über alles mögliche reden und es ist nicht so langweilig. Da es die ganze Zeit kleine Heuballen hatte, die mit Bändern zusammen gemacht waren, wurden die übrigen Bänder ans Auto geknotet. Da man beim Rückfährtsfahren aber schon nichts mehr sah vor lauter Heubändern, machten wir diese in Fitzelarbeit weg.

Als Mittagspause war, saßen wir in der Sonne auf der Terrasse und ließen Bowie und Keith spielen. Bowie ist viel größer als der kleine Keith und es sah sehr brutal aus, wie die beiden gespielt haben, aber sie hatten Spaß und fegten durch den Garten.

Tom war nach dem Mittag wieder da und wir 3 guckten ein Pferderennen im TV an. Ein Pferd das von Tom gezüchtet wurde und nun von seinem Papa trainiert wird, gewann und wir alle freuten uns. Das war das erste Rennen, das ich verfolgt hab und es war sehr cool.

Anschließend wurde es sehr spannend und tricky. Die 6 Fohlen in den Boxen wurden von ihren Müttern getrennt. Dazu nahm ich die Mutterstute, Tom das Fohlen und Sophia lief hinterher, um das jeweilige Fohlen anzutreiben, falls es nicht weiter läuft. Erst liefen wir wie morgens ein paar mal in der Stallgasse auf und ab, dann stand ich mit der Stute an der Stalltüre, Tom ging mit dem Fohlen aus dem Stall und als sie nicht mehr zu sehen waren, brachte ich die Mutter in einen Auslauf. Es war mit Geschrei der Fohlen verbunden, aber alles ging gut und die Fohlen standen hinterher jeweils zu 2. in den Boxen. Dort bleiben sie ein paar Tage, weil es sein kann, dass sie in der Aufregung über den Zaun springen oder sich verletzten, wenn sie gleich raus kommen. Auf 2 Mal haben wir dann die Mütter ans andere Ende der Farm auf eine Koppel gebracht, wo sie sehr glücklich waren.

Zum Abendessen gab es dann Reis mit Tomatensoße und Ei und zum Nachtisch Vanilleeis mit Nutella – sehr lecker ! Zusammen haben wir dann wieder TV geschaut und ich hab ewig mein Handy gesucht und dachte ich habs verloren, aber es ist nur zwischen das Sofa gerutscht.

Todmüde fielen wir alle früh ins Bett und natürlich durfte Keith wieder bei mir schlafen.

Farmerische Grüße

Nadine

 

Keith will nicht aufstehen

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Toller Sonnenaufgang über der Farm

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Bilder der Farm

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Fohlen und Mama im Auslauf

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Mein Haus

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Bowie und sein neues Zuhause

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Hühnerstall

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Chillen in der Mittagspause

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Keith und Bowie beim Spielen

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Bänder vom Auto

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Horses, Dogs and Nadine

Sonntag, 17.05.2015

Ich war sehr motiviert und stand freiwillig schon um 7 auf und frühstückte. Sophia und Tom waren wie ausgemacht noch weg, aber ich wusste was zu tun war. Ich war also gleich am 2. Tag Chef einer Farm 🙂 Zuerst fütterte ich die Stuten und Fohlen im Stall, wofür ich zum ersten mal mit dem Auto fahren musste. Der Truck ist alt, man muss schalten und rückwärts durch eine Gasse vor dem Stall wieder raus fahren, aber es ging alles gut 😉 Hund Bowie bekam auch was zu essen und die Hühner ließ ich raus.

Danach fegte ich den vom Wind verstreuten Hafer zusammen, machte Moos von den Betonplatten weg und lud den Truck mit den Futtereimern und Heu voll.

Inzwischen waren Toms Eltern wach, die auch da geschlafen hatten und mit Toms Papa David ging es zu einer Koppel. Ich durfte den Land-Rover mit Anhänger fahren und er fuhr mit dem Traktor hinterher. Mit der Traktorgabel pickte er Reste vom abgesägten Baum auf und ludt sie auf den Anhänger. Das war Millimeterarbeit und ich dirigierte und hatte viel Respekt vor dem Können und der Genauigkeit von David. Ich musste die neugierigen Fohlen vertreiben, die ständig kamen und das Auto anbissen. Der Rückweg mit dem vollbeladenen Hänger war tricky und ich musste ihn zwischen den engen Koppeltoren durch lenken.

Zurück auf dem Hof sollte ich Laub und Holzreste zusammen rechen und wie gestern Glut auf den Gartenresten verteilen. Diesmal klappte es schneller und ich hatte einige gute Feuer brennen.

Ganz alleine arbeitete ich dann mit den Fohlen in den Boxen. Ich drehte sie um, um sie ans führen zu gewöhnen, streichelte sie und kopfte sie wieder mit dem Handtuch ab, so lange bis sie es sich alle gefallen ließen und die Mütter Ruhe gaben. Es war total cool und spannend allein mit den Fohlen arbeiten zu können und man muss vorsichtig sein, weil sie nach vorne schießen, beißen oder austreten können und alle 6 ziemlich frech sind. Gemistet hab ich auch noch alle 6 Boxen, wobei man die jeweilige Stute mit den Fohlen in eine andere Box tun muss, was nicht so leicht ist, weil die Kleinen nicht immer der Mutter hinterher laufen.

Es war schon mittag und bei Keksen und Kaffee saß ich mit David und Heather auf der Hausterrasse, genoss ein bisschen die Sonne an diesem wunderschönen 20 Grad warmen Wintertag und wir unterhielten uns über ihre Farm, die Rennpferde, Zuchtbullen und vieles mehr. Die beiden sind einfach total nett.

Als Tom wieder kam, fütterten wir alle zusammen die Pferde auf den Koppeln und Tom`s Eltern waren begeistert wie er das alles macht und wie toll die Pferde aussehen. Lange hat er die Farm nämlich noch nicht. Hund Bowie durfte dann noch mit Heather spazieren laufen und freute sich. Eine Stute bekam eine leichte Kolik (Bauchkrämpfe), Tom und ich stellten sie mit ihrem Fohlen raus in einen großen Auslauf und den rest des Tages sollten wir alle halbe Stunde nach ihr schauen.

Um halb 3 ist mir eingefallen, dass ich noch keine Mittagspause gemacht hab, aber ich musste nicht kochen, weil Heather Nudeln mit Gemüse für mich vorbereitet hatte. Richtig lieb, dass sie auch an mich als Vegetarierin denkt.

Nachdem die Eltern nachmittags gegangen waren, war ich auch fertig mit allem, ging ins Haus und Skypte noch mit Jenny. Wir hatten uns viel zu erzählen und es war cool sich über alles neue auszutauschen. In der Zwischenzeit holte Tom Sophia vom Bahnhof ab.Als Nachtisch zu den Nudeln gab es Vanilleeis mit Nutella – sehr lecker !

Ein letztes Mal an diesem Tag habe ich nach der Stute gesehen, die wieder komplett gesund war.

Zusammen mit Keith bin ich dann ins Haus rüber und konnte schnell einschlafen.

Farmerische Grüße

Nadine

Neugierige Fohlen während dem Holz einsammeln

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Tolles Wetter und frische, grüne Wiesen

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Koppel                                                             Mistkäfer

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Neues Feuer

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Chillen bei Sonne auf der Terrasse

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Total süßes Fohlen

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Beautiful Workplace

Samstag, 16.05.2016

Sophia kam um 15 vor 8 zu meinem Haus um mich und Keith abzuholen. Ich hatte sehr gute Laune und die Sonne scheinte. Gemeinsam mit Tom frühstückten wir und um 8 starteten wir in den Stall.

Zuerst beluden wir das Auto mit den großen Buckets (Eimern) mit Hafer und Peletts und Heu. Da das Gelände so weitläufig und die Pferde sehr weit auseinander sind, muss man mit dem Auto zum füttern fahren. Wir saßen auf der Laderampe, was sehr praktisch ist. Sophia machte die Koppeltore auf und fütterte Heu, ich kippte die Buckets in die Feeder (Futtereimer) und Tom lenkte das Auto, mit dem wir von einem Futtereimer zum anderen fuhren. Nach ein paar Nachladungen auf der Farm waren alle 47 Pferde glücklich mit dem Futter. Zum Schluss fuhren wir an allen nochmal vorbei, um nach Verletzungen zu gucken. Die Pferde hier sind Tag und Nacht draußen und haben Koppeln soweit das Auge reicht. Das ist eine total artgerechte Haltung und die Stuten und Fohlen machen alle einen total glücklichen Eindruck. Um die 50 Kühe müssen wir uns nicht kümmern und so schauten wir nur, ob sie noch da sind.

Danach fütterten wir die 6 Stuten mit ihren Fohlen im Stall, ich mistete die Boxen aus und Sophia rechte Laub. Hund Bowie bekam auch noch sein Futter und die Hühner die nachts drin sind, ließen wir raus. Ich guckte nochmal beim „toweln“ zu (abklopfen der Fohlen mit dem Handtuch zum gewöhnen) und durfte mein erstes Fohlen selbst toweln. Das war ein ganz neues Erlebnis und hat richtig viel Spaß gemacht. Die Fohlen sind noch sehr wild aber total süß.

Tom hält seine Farm wirklich top in Schuss und pflegt alles. Gerade für einen Mann finde ich das eine super Leistung und außerdem liebt er seine Pferde und geht super mit ihnen um.

Toms Eltern die eine eigene große Farm 3 Stunden weit weg haben, kamen dann zu Besuch und Heather und David sind sehr nett und super herzlich. Sie kochten dann für uns Mädels. Nach dem Essen ging Sophia, um eine Freundin zu besuchen.

Toms Eltern hatten eine Hundehütte für Bowie mitgebracht, die wir sauber machten und aufstellten. Ganz geheuer war ihm das große Ding noch nicht, aber irgendwann geht er bestimmt rein. Außerdem bekam er ein neues Halsband und eine lange, leichtere Kette.

Eigentlich sollte man meinen, dass eine Familie mit eigenem Rennpferdebusiness genug Geld hätte um nicht mehr selbst arbeiten zu müssen, aber sie alle tun das gerne und so machte David einige Arbeiten mit dem Traktor, Heather fischte Laub aus dem Pool und ich sollte Feuer machen. Tom hatte sich bis morgen mittag verabschiedet. Einen großen Holzhaufen zündete David dann an, sagte er sollte in 10 min. brennen und ich solle die Glut auf die anderen, kleinen Holzhaufen neben dran verteilen, um diese zum Brennen zu bringen. Leider brannte das Feuer ewig nicht und David war irgendwo anders. Ich versuchte alles und wedelte mit der Schaufel, usw. Zu dem Zeitpunkt konnte ich mir absolut nicht vorstellen, wie Buschbrände entstehen, zumal es trocken war. Irgendwann bekam ich es hin und ich war ganz stolz. Noch nie hatte ich mich so gefreut, ein Feuer zu sehen. Die brennende Kohle zu verteilen dauerte eine ganze Weile, aber dann war ich fertig und alle Haufen brannten gut.

Die Farmarbeit ist glaube ich ein absoluter Pferdemädchentraum. Den ganzen Tag umgeben von Pferden, in der Natur, ein traumhaftes Farmgelände und viele andere Tiere. Ich fühle mich irgendwie wie in den Pferdefilmen die ich als Kind geguckt hab und freue mich total so einen wunderschönen Arbeitsplatz zu haben. Auch der Rauch der sich in der Sonne spiegelte sah schön aus und die Kakadus flogen ständig vorbei.

Heather hatte inzwischen schon Abendessen gemacht und nachdem ich den Hund Bowie, die Stuten im Stall und die Hühner gefüttert hatte, aß ich mit. Nicht mal den Abwasch wollte sie mich machen lassen. Dann saßen wir noch zusammen im Wohnzimmer, schauten TV und tranken Wein, bis ich zu müde war und in mein Haus ging, wieder in Begleitung von Hund Keith der auch heute bei mir im Bett schlafen durfte..

Glückliche Pferdegrüße

Nadine

 

Keith und ich

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Koppel

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Mein Feuer

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Sehr toller Sonnenuntergang auf der Farm

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Mein Bungalow

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Wallach Angus und ich

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Help, I need somebody, help, …..

Freitag, 15.05.2015

Der Tag hat absolut chaotisch angefangen und ich war am Rande der Verzweiflung.

Wir haben nachts fast nicht geschlafen, weil immer jemand anderes wach war und zwar keine Geräusche gemacht hat, aber wenn mal jemand in einem 12-Mann-Zimmer wach ist, kann ich auch nicht mehr schlafen. Die Nacht war also kurz und mit wenig Schlaf verbunden.

Mein Wecker sollte um 8 klingeln, aber entweder tat er das nicht (ich hatte 3 Wecker) oder ich hörte ihn einfach nicht (eher das Letztere 😉 ). Mit einem Herzinfarkt guckte ich um 15 nach 10 das erste mal auf mein Handy. Wie eine Rakete jumpte ich aus dem Bett, rannte ins Bad und duschte, weil man um halb 11 auschecken oder 25 Euro extra zahlen muss. Ich war fast fertig mit Duschen als ein Mann von der Rezeption ins Bad kam und fragte, ob da eine Nadine sei. Ich solle mich beeilen oder müsse zahlen, so die Aussage. Mit Handtuch auf dem Kopf, ungepackten Koffern und ohne Schuhe stand ich vor der Rezeption und wollte meine Schlüsselkarte abgeben. So einfach gings leider nicht und ich sollte meinen Backpack aus dem Zimmer räumen und mein Bett abziehen. In Rekordgeschwindigkeit und unter mitleidigen Blicken meiner Zimmerkollegen, fegte ich durchs Zimmer, schmiss mein ganzes Zeug das quer im Zimmer verteilt war (sogar unter meinem Bett) vor die Türe und stand um 10:29 Uhr mit Bettwäsche erneut vor den belustigten Hostelmitarbeitern. Das war knapp. Zeit zum Packen war nicht mehr und so schmiss ich alles was nicht in den Backpack passte, in 2 Plastiktüten, inkl. restlichen Nahrungsmitteln. Ich gab einfach alles um schnell fertig zu werden, aber leider fand ich meine Handtasche mit dem Geld und dem Zugticket nicht mehr. Die Suche dauerte ewig und endete ohne Erfolg. Auch die anderen suchten alles ab. Viel zu spät fragte ich an der Rezeption und aus unerklärlichen Gründen hatten die meine Tasche (nein ich war gestern nicht betrunken). Ich bin einfach sehr „clumsy“.

Der Abschied von den Anderen war sehr schwer und alle waren traurig. Wenn man ne Weile zusammen wohnt, kocht, Party macht, usw. fällt es nicht leicht zu gehen. Elsbeth und James bleiben aber noch eine Weile da und ich besuche sie noch mal.

An der Tram-Haltestelle vor dem Hostel fragte ich einen Mann wie ich zum Bahnhof komme. Dieser gab mir die Richtung vor und ich saß in der nächsten Tram. Nach 10 min Fahrt waren wir außerhalb vom Ort. Als ich eine Frau fragte, sagte sie mir ich sei in die falsche Richtung unterwegs. Es war halb 12, um 12:05 Uhr sollte mein Zug fahren. Ich musste noch mein Ticket umbuchen, hatte kein Plan wo ich war und als ich ausstieg und am Stadion auf die Tram in die andere Richtung wartete, wurde ich immer verzweifelter, war auch noch weit und breit die Einzige und nicht mal sicher, ob hier jemals wieder eine Tram vorbei kommen würde. Am liebsten hätte ich geheult, aber ich bin ja stark 😛 Als die nächste dann kam, gab ich die Hoffnung schon fast auf, noch rechtzeitig da zu sein. Um 11:45 Uhr, stoppten wir endlich an der richtigen Haltestelle und ich rannte bepackt mit 2 Tüten, Backpack, kleinem Rucksack, Handtasche und Kameratasche wie bekloppt zum Bahnhof. Das Pech wollte nicht enden und die Schlange am Ticketschalter war enlos. Mit ganz viel „sorry“ und „I´m in a hurry“, stellte ich mich an den Anfang und die Leute schauten verständnisvoll. Leider sah das die Dame am Schalter anders und gab mir erst mal einen fetten Einlauf, worauf ich mich wieder entschuldigte, was sie aber nicht besänftigte. Trotzdem buchte sie mein Ticket um und beschrieb mir den Weg zum Bahnsteig. 12:04 Uhr: rennende Nadine, auf der Suche nach dem richtigen Bahnsteig, nass geschwitzt und keuchender Weise. Zug war in Sicht, als es 12:05 Uhr war. Bevor die Türen schlossen, sah mich in letzter Sekunde ein Bahnmitarbeiter, funkte dem Lokführer und eine andere Frau und ich rannten um unser Leben. Wir saßen noch nicht mal und der alte Zug setzte sich in Bewegung. Das war wirklich in letzter Sekunde.

Dann freute ich mich nur noch auf mein Frühstück im Zug. Die Schlange am Kiosk war sehr lange und ich wartete 15 min. Als ich meine Bestellung durch gab, sagte der Vekäufer: „Sorry, der Service ist eingestellt, ich verlasse den Zug an der nächsten Station“. Hungrig, niedergeschlagen und fertig ließ ich dann 2h lang die Landschaft an mir vorbei ziehen, die aussah wie in Deutschland. Viele Schafe, Kühe, Pferde und sonst nur Natur und schönes Wetter. Ganz nach meinem Geschmack also.

Am Bahnsteig in Violet Town erwartete mich schon Sophia die seit einigen Monaten auf der Farm arbeitet. Sie ist 19, auch von Deutschland und hat mich nett empfangen. Im Auto warteten mein neuer Chef Tom und sein kleiner, süßer Hund Keith auf mich. Tom ist 29, Besitzer der Pferdefarm und züchtet die Pferde, die später zu seinen Eltern auf die Farm gehen und Rennen laufen.

Nach wenigen Minuten waren wir auf der Farm die mitten im Nirgendwo ist. Genau wie bei uns zu Hause im Dorf muss man 20 min. bis zur nächst „größeren“ Stadt fahren, wo man dann richtig einkaufen kann, usw. Das Anwesen ist mit 80 Hektar (ca. 113 Fußballfelder) unbeschrieblich riesengroß, total gepflegt und ein Traum. Mit dem Auto sind wir alle Koppeln abgefahren und ich hab die Zuchtstuten, Fohlen, Kühe und den Wallach Angus kennen gelernt.

Zurück auf der Farm sah ich den Hofhund „Bowie“, der draußen schläft und auf die Hühner aufpasst und die vielen Hühner, Truthähne und 6 Stuten mit ihren jungen Fohlen im Stall. Sophia hat mir dort gezeigt, wie man mit dem Handtuch Fohlen „abklopft“, sodass diese an Menschen gewöhnt werden und Tom und sie haben diese dann erst drinnen, dann draußen geführt, wo einige sehr gesponnen und gebockt haben.

Ich hab mich gleich wohl gefühlt und bei bestem Wetter konnte ich mein Bungalow-Haus beziehen. Das ist direkt an den Koppeln dran, ich hab den Wallach Angus als Nachbar und ein eigenes zu Hause. Es wird zwar die ersten Nächte allein sehr einsam werden, weil ich ja die Hostelzimmer und die netten Leute um mich rum gewohnt bin, aber hoffentlich gewöhne ich mich dran. Bad, Küche und Wohnzimmer sind im Haus von Tom, wo auch Sophia ihr eigenes Reich hat.

Jeden Freitag, so auch heute, gehts mit dem Auto zum nächsten Aldi und Sophia und ich dürfen alles mitnehmen, was wir wollen. So wurde der Wocheneinkauf zum Spaß und wir kauften Zutaten für Pancakes. Der Aldi sieht genau so aus wie die Deutschen, es gibt fast das gleiche und auch die Preise sind günstig.

Tom und Sophia haben mir erklärt, dass Freitag Pub-Tag ist und ich deswegen früher kommen sollte. So fuhren wir zu 3. in den nächsten Ort und wurden in dem großen, gemütlichen Pub schon von dem netten Besitzer empfangen, Bei ein paar Bier und Pommes unterhielten wir uns sehr gut und ich konnte meinen neuen Chef gleich von der nicht-Chef-Seite kennen lernen. Sophia durfte am Glücksrad drehen, aber gewann leider kein Freibier. Da Tom nicht viel trinkt, wenn er fährt, haben wir irgendwann wieder zur Farm gewechselt und da noch weitere Bier und Wein getrunken.

Nach dem tradionellen Pizzaessen nach dem Pub fiel ich dann müde ins gemütliche Bettchen von meinem ersten eigenen Haus. Mit dabei war Hund Keith, der in meinem Bett schlafen durfte.

Grüße vom Pechvogel am Morgen und Glückspilz am Abend

Nadine

Schönes Wetter auf der Farm

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Fohlen führen

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Sophia und Hund Keith

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Arts and Lion King

Donnerstag, 14.05.2015

Lieber Dad, ich wünsch dir alles alles Liebe und Gute zum Geburtstag, viel Gesundheit und Glück und einen schönen, hoffentlich sonnigen Tag. Esst n Kuchen für mich mit 😉

Als ich aufwachte, war ein neuer Zimmerkollege da, der mich fragte, ob ich mit ihm in die Art-Gallery (Kunstausstellung) gehe. Da man sich als Mediengestalterin sowas wenigstens mal anschauen sollte, machten wir uns zu Fuß auf den Weg da hin. Sean kommt von Neuseeland, lebt in Australien, hat eine süße dreieinhalb jährige Tochter und verdient sein Geld mit Straßenmusik. Wir redeten lange über Musik und das Reisen.

Die Art-Gallery ist sehr groß, edel und es ist ganz ruhig trotz vieler Menschen. Auf 4 Stockwerken reihen sich viele Kunstwerke aus der ganzen Welt aneinander. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber die kostenlosen Ausstellungen von Statuen, Kunstwerken, Fotos, Gewändern und Geschirr war total interessant. Es gab überall was Neues zu entdecken und wir spekulierten über die Künstler und ihre Gedanken beim Malen. Das erinnerte mich stark an ein Referat das Silvi und ich mal in Kunst in der Realschule gehalten haben. Mit den ganzen abstrakten Kunststilen konnten wir nichts anfangen und so suchten wir schöne Afrikabilder aus dem Internet, wo man auch was erkennen konnte. Um dem Ganzen Spannung zu verleihen, erfanden wir einen Künstler namens Leon, seine Biographie und die Kunstabsichten. Leider hatte unser Kunstlehrer genau die selben Bilder vom richtigen Künstler dabei und wies uns diskret darauf hin, dass es sich um einen anderen Künstler handelt. Bestimmt wollte er unsere Kreativität belohnen und gab uns noch eine gut gemeinte 3. Über die Geschichte können wir heute immer noch Tränen lachen.
Im Garten der Ausstellung waren wir bei Regen die Einzigen und freuten uns wie kleine Kinder ein Klettergerüst zu erklimmen.
Die Zeit mit der Kunst verging sehr schnell und anschließend kaufte ich ein Ticket für den nächsten Tag nach Violet Town, wo ich arbeiten werde, für 6 Uhr abends.

Nach dem Einkauf von Essen stand der gelernte Koch Sean in der Küche und zauberte Nudeln mit Pesto, Pilzen und Käse, das super schmeckte. Selbst den Abwasch wollte er machen. Daran könnte ich mich gewöhnen 😉

Um 8 war es endlich so weit: Das Musical „The Lion King“ (König der Löwen) startete. Kyle hatte mir einen Tag zuvor eine Karte mit gebracht und für 50$ war es ok. Ich hatte einen Einzelsitz und konnte gut sehen. Als Elefanten, Vögel, Löwen, Giraffen, Zebras, usw. beim Lied „Circle of Life“ aus allen Richtungen einflogen, hüpfen und rannten war das ein totales Gänsehautgefühl. Die Bühnenbilder waren aufwändig, die Kostüme sehr schön, die Musik genial und wer die Story kennt kann sich vorstellen, dass das Musical der absolute Hammer war. Ich saß so gut, dass ständig die Figuren an mir vorbei gekommen sind. Timon, Pumba und Zazu haben mir am besten gefallen und sorgten für viele Lacher im Publikum. Aber auch Simba, Mufasa, Nala und Scar spielten super. Der Song „Can you feel the love tonight“ war ein weiteres Highlight. Beim Finale gab es standing ovations und ich war froh, ins Musical gegangen zu sein.

Als ich auf mein Handy guckte, sah ich, dass mein neuer Chef Tom mir geschrieben hatte ob es möglich ist, dass ich schon mittags komme. Als ich am Bahnhof das Ticket ändern wollte, hatte der Schalter leider schon zu. Ich nahm mir vor am nächsten Tag einfach rechtzeitig zum Bahnhof zu kommen und es zu ändern.

Danach bin ich noch mit meinen Roommates in die Bar und wir ließen meinen letzten Abend gemütlich ausklingen.

Letzte Melbournische Grüße
Nadine

Art-Gallery Melbourne

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Hostelküche

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Sean am Kochen

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Essen mit Kerstin und Sean

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König der Löwen

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Happy Birthday James !

Mittwoch, 13.05.2015

Der Tag startete früh und ich war wie immer die Letzte die wach war 😄 Kerstin hatte eine OP, weil sie sich den Daumen gebrochen hatte, aber wir anderen vom Zimmer gingen sehr luxeriös frühstücken, weil James heute Geburtstag hat. Es war richtig gut und wir hatten wieder interessante Gesprächsthemen. Ich finde es gut, dass ich so viele Leute mit verschiedenen Nationalitäten kennen lernen darf und wir unterhalten uns immer gern über Politik, Kultur, Essen, Menschen, Schulsysteme, usw. in den jeweiligen Ländern. Ich würde behaupten, dass viele von uns jungen Travelern über ein größeres Allgemeinwissen, Weltoffenheit, Toleranz, Sprachvermögen und vieles mehr als die meisten „Erwachsenen“ verfügen, die jahrelang nur das gleiche sehen. Echt immer wieder beeindruckend, wie „weit“ auch viele sehr junge Reisende sind. Auf Reisen lernt man definitiv fürs Leben!
Eigentlich war der Plan in eine Art Tierauffangstation zu gehen, aber da das Wetter (wie immer) nicht mit spielte, chillten wir nur.
Als der Regen kurz aufhörte, machte ich einen großen Stadtbummel, trank gemütlich Kaffee und aß Kuchen in der Stadt und genoss einen der letzten „Urlaubstage“. Bald wird’s ernst 😉 Ich mag Melbourne jeden Tag ein bisschen mehr und obwohl ich seit einer Woche hier bin, sehe ich jeden Tag was neues.
Zurück zum Hostel fuhr ich mit der free-Tram die ein mal durch die ganze Stadt kurvt und kostenlos ist.

Um Melbourne mal von ganz oben zu sehen, fuhren Simon und ich in den 88. Stock des Eureka-Towers. Die Sicht war perfekt und man konnte sich die schön beleuchteten Häuser auch von draußen ansehen. Der Ausblick bei Nacht ist ein echtes Highlight.
Nach der free-Soup vom Hostel wurde in der Hostelbar gebührend James Geburtstag gefeiert. Ich kaufte ihm eine Packung Tim Tams, steckte Kerzen rein und alle unterschrieben auf der Karte. Als die Liveband in der Bar dann happy Birthday sang und James aufgerufen wurde, kam ich mit dem „Kuchen“ und brennenden Kerzen rein und James freute sich riesig.
Die ganze Nacht feierten wir bei Bier in der Bar.

Liebe Grüße
Nadine

 

Frühstück

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Ich, James, Kyle,Tim

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Melbourne by Night

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Eureka-Tower im 88. StockDSC_0026 (FILEminimizer) DSC_0027 (FILEminimizer) DSC_0029 (FILEminimizer) DSC_0036 (FILEminimizer) DSC_0048 (FILEminimizer) DSC_0069 (FILEminimizer) DSC_0070 (FILEminimizer)

Where are the Koalas?

Dienstag, 12.05.2015

Früh morgens schälten wir uns alle aus dem Bett und die anderen warteten sehsüchtig bis ich die original American Pancakes fertig hatte. Es roch herrlich und die goldgelben, fluffigen Pfannkuchen mit Ahornsirup kamen super an. Elsbeth sagte sie schmecken besser als die von ihrer Mom (sie ist Amerikanerin) und Frank schlug vor, dass ich einen Straßenstand aufmachen sollte und dann ein Permanent Visa bekomme, weil niemand mehr auf meine Spezialität verzichten kann. Ganz schnell waren alle weg geputzt und dann kam der traurige Teil des Tages: Frank hat uns verlassen um nach Perth zu fahren. Da wir mittlerweile eine richtige WG geworden sind und super harmonieren, fiel das Tschüss sagen schwer und jetzt sind wir nicht mehr komplett. Man schließt hier einfach so schnell gute Freundschaften.

Zur Ablenkungen machten Elsbeth und ich einen Ausflug in den Melbourne Zoo. Nach der Tram-Fahrt mussten wir 30$ Eintritt zahlen. Voller Euphorie starteten wir den Rundgang bei blauem Himmel und Sonnenschein. Unsere Stimmung verdüsterte sich aber schnell, als es anfing zu regnen und wir die Tiger und Bären in den viel zu kleinen Gehegen sahen, die irgendwie verhaltensgestört waren. Leider fanden die restlichen Tiere den Regen genau so scheiße wie wir und versteckten sich so gut, dass wir lange suchen mussten um in dem Zoo überhaupt Tiere zu finden. Zum Glück macht wenigstens den Rochen der Regen nichts aus und sie ließen sich anfassen. Das große Areal war wie leer gefegt und selbst die tierischen Bewohner schienen ausgewandert zu sein. So schnell wollten wir uns die Laune aber nicht verderben lassen. Um wenigstens ein paar Tierbilder zu bekommen, posierten wir mit den vielen vielen Statuen und stellten fest, dass wir beide ein Reisetier haben. Ich reise mit meinem Schaf um die Welt und Elsbeths Lama „Llama Llama“ das sogar eine Facebook-Fanpage hat, hat auch schon viel gesehen. Auf dem Spielplatz und mit einem frechen Pfau der unser Essen klauen wollte, hatten wir viel Spaß und konnten dann tatsächlich noch Tiere wie Affen, Erdmännchen, Pelikane, Waschbären, Elefanten, Schmetterlinge, Zebras, Giraffen und Seeotter sehen.

Um dem Regen zu entkommen, flüchteten wir in den Souveniershop und kauften uns neue Reisetiere.

Bei erneutem Sonnenschein gingen wir als Einzige in das Streichelgehege um ein berühmtes Känguru oder Wallabyselfie zu bekommen, aber leider flüchteten diese alle beim nächsten Regentropfen. So mussten wir uns mit Emuselfies zufrieden geben. Sehr lange versuchten wir mit Hilfe der Karte die Koalas aufzusuchen und als wir es aufgaben und Elsbeth sagte: „Wir finden die nicht mehr, die sind so leise“, lag ich vor Lachen auf dem Boden, weil wir die ganze Zeit neben dem Baum standen, auf dem die Koalas schliefen. Elsbeths Highlight auf das sie den ganzen Tag hingefiebert hat, waren die Schnabeltiere. Als wir nur noch wenige Meter von diesen entfernt waren, die Durchsage: „Alle Tiergehege sind nun geschlossen. Wir schließen.“ Die Enttäuschung war groß, dass wir keine „Platypus“ zu sehen bekamen.

Im Hostel wurden wir dafür mit free Tacos wieder aufgeheitert und dazu gab es Bier. Anschließend fand ein Quiz in der Bar statt und unser Team „Meatballs“ looste total ab. Viel zu Lachen gabs trotzdem.

Mit Linda die ich in einer Whatsapp-Australien-Gruppe kennen gelernt hab, traf ich mich voller Vorfreude auf Kässpätzle im Hofbräuhaus, das laut Internet bis 12 offen hat. Leider bekamen wir nur noch Pommes und mussten unsere Halbe in 10 min. runter kippen, weil die beschlossen haben, um 10 zu zu machen. Mit Linda verstand ich mich auf Anhieb perfekt, wir haben den gleichen Hintergrund, sehr viele Gemeinsamkeiten, haben witzigerweise alles gleichzeitig gesagt und gemacht und konnten endlich mal wieder richtig wild schwäbisch schwätze. Zur deutschen Festzeltmusik grölten wir lauthals mit, schunkelten und mit den englischen Bedienungen redeten wir deutsch 😛 Nach der Vertreibung haben wir uns mit ihren 4 deutschen Freunden in einer coolen asiatischen Bar getroffen und lange geredet, gelacht und getrunken. Da haben wir auch einen australischen Barbesitzer und seine chilenische Freundin kennen gelernt.

Die Bar war über 1,5 km von meinem Hostel weg und mitten in der Nacht bin ich heim gejoggt, weil es so kalt war. Ich fühlte mich in der Großstadt Melbourne wie zu Hause und total sicher.

Keuchenderweise fiel ich ins Bettle.

Zoologische Grüße

Nadine

 

Pfannkuchen

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Arbeitsteilung: Ich hab gekocht und die anderen abgewaschen

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Unser Schaf, Lama und die Giraffe im Hintergrund

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Statuen-Selfies

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Kloselfie

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Emu und Wallaby -Selfie

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Wallaby und Giraffen-Selfie

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Schaf, Lama und Elefant

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Zebra-Selfie

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Auf der jagt nach einem Emu-Selfie

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Gutes, deutsches Bier

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