Bali here I come

Mittwoch, 17.06.2015

Als ich mich aus dem Bett raffte, war es noch dunkel. Die Uhr sprach 5 und zu Fuß machte ich mich auf den Weg zur Stadtbahn. Diese fuhr mich zur Southern Cross Station. Ein komisches Gefühl nach einem Monat wieder am Bahnsteig 2 1/2 vorbei zu laufen wo ich erst noch zum Zug Richtung Violet Town gerannt bin. Die Zeit vergeht so schnell. Dann wieder ein de-ja-vu: mit dem Skybus die Fahrt zum Flughafen. Schlappe 18$ hab ich wieder hingelegt.
Natürlich war ich wie immer sehr rechtzeitig dort. Meine Sparmaßnahmen haben zur Folge, dass ich diesmal nur mit Handgepäck fliege. Hoffentlich kommt mein Backpack auch als solches durch, dachte ich die ganze Zeit.

 

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Nach einem guten Frühstück ging es durch die Sicherheitskontrolle, die hier viel genauer ist, was ich gut finde.

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Zu dritt muss man an Tische und wird von Kopf bis Fuß mit einer Kelle durchleuchtet. Auch das Handgepäck wird gut abgesucht. Dann muss man wie sonst auch durch die Personenkontrolle und das Gepäck durchs Röntgen. Auffällige Leute müssen in einen geschlossenen Ganzkörperscanner. Eine Frau diskutierte ewig mit dem Security, weil sie ihr 80$ teures Shampoo weg werfen musste – tja, besser vorher informieren ! (ich musste auch schon was weg werfen). Generell ist der Flughafen in Melbourne total gut organisiert, alles geht super schnell und es stehen überall Security die einen zum schnellen aufrücken in den Schlangen motivieren.

Als ich an Board war, war ich total erleichtert mit meinem Backpack als Handgepäck durchgekommen zu sein, der eigentlich zu groß ist. Bestimmt war er auch zu schwer – gut, dass es niemand kontrolliert hat – 80$ für Gepäck gespart ! Diesmal hatte ich leider nicht meinen Lieblingsplatz, weil ich zu spät gebucht hatte und saß in der vorletzten Reihe im Mittelteil.

Pünktlich erhob sich der Airbus 330-300 in die Lüfte. Wie immer war das Wetter in Melbourne nicht so toll. Ich hätte es wissen müssen, aber nun hatte ich das erste mal meine Tabletten gegen die Flugangst nicht dabei und schon kamen wir in Turbulenzen. Normalerweise hätte ich mir beim ersten Ruckeln eine eingeworfen. Immer noch nicht zu vergleichen mit meinem Horror-Flug weswegen ich die Angst habe, aber schon ziemlich wackelig. Also leuchteten mich gleich über eine Stunde lang die Anschnallzeichen an. Ich bekam natürlich nasse Hände, einen schnellen Puls und Ohrensausen und es war, als würde mir die Luft weg bleiben. Aber irgendwie habe ich das Gefühl ich werde mit jeden Turbulenzen stärker und hab weniger Angst. Als es endlich vorbei war, gab es auch Essen (Reis mit Tofu, aber nicht zu genießen) und ich hatte mich erst mal wieder beruhigt.

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Leider sollte das nicht alles gewesen sein und es ging trotz Sonnenschein wieder von vorne los. Diesmal konzentrierte ich mich auf das Schreiben und meine Atmung und hatte die Angst und den Puls besser unter Kontrolle. Vielleicht wird Fliegen ja irgendwann mal ein schönes Erlebnis für mich, wer weiß… Zumindest weiß ich jetzt, dass ich einen turbulenten Flug auch ohne Wunderpillen überleben kann.

Ich wusste nur nicht, dass AirAsia kein Entertainment-System hat (Billigairline halt) und schrieb gegen die Langeweile den ganzen Flug über neue Blogartikel. Mit meinen Sitznachbarn (ein Ehepaar das mit den 3 Kindern Urlaub in Bali macht), unterhielt ich mich auch lange super nett.

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Kurz vor der Landung die sich irgendwie ewig hin zog, gab es ein lautes Geräusch im Flugzeug und alle guckten aus dem Fenster. Ich konnte nur das Meer sehen und als der Vogel aufsetzte, dachte ich, dass wir auf dem Meer gelandet sind. Ich bekam Herzrasen aber stellte fest, dass wir nach sechseinhalb Stunden endlich auf dem sonnigen Bali angekommen sind.

Da ich nicht aufs Gepäck warten musste, konnte ich direkt zum Visa-Schalter. Da Deutsche aber seit dem 13. Juni für das Visum nichts mehr zahlen müssen, ging es nachdem ich eine Sicherheitskontrolle passiert hatte, zum Taxistand. Die 20 minütige Fahrt kostete 21$, was ok war. Der junge Taxifahrer trug meinen Rucksack zum Taxi und unterhielt sich während der Fahrt nett mit mir. Nach dem Geld wechseln war ich reich, denn meine 80$ verwandelten sich in 800.000 Rupiah.

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Vor dem Hotel wartete schon Saskia und zeigte mir alles. Die Wiedersehensfreude war natürlich riesig und ich freute mich total, dass wir hier zusammen „Urlaub“ machen können.

Den restlichen Tag verbrachten wir am Rooftop-Pool bei bestem Wetter. Die Sonne scheint, es hat 30 Grad und das Hotel ist super. Außerdem drehten wir Videos zum Geburtstag von Saskias Schwester und ihrer Freundin.

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Saskia und ich

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Weil wir zu faul und zu müde waren essen zu gehen, bestellten wir wie die Könige unser Essen aufs Zimmer und es gab Nasi-Goreng, Pizza und Bananen-Pfannkuchen für sehr wenig Geld und wir ließen es uns schmecken.

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Sehr übermüdet schlief ich glücklich ein.

Indonesische Grüße

Nadine

Arts and Lion King

Donnerstag, 14.05.2015

Lieber Dad, ich wünsch dir alles alles Liebe und Gute zum Geburtstag, viel Gesundheit und Glück und einen schönen, hoffentlich sonnigen Tag. Esst n Kuchen für mich mit 😉

Als ich aufwachte, war ein neuer Zimmerkollege da, der mich fragte, ob ich mit ihm in die Art-Gallery (Kunstausstellung) gehe. Da man sich als Mediengestalterin sowas wenigstens mal anschauen sollte, machten wir uns zu Fuß auf den Weg da hin. Sean kommt von Neuseeland, lebt in Australien, hat eine süße dreieinhalb jährige Tochter und verdient sein Geld mit Straßenmusik. Wir redeten lange über Musik und das Reisen.

Die Art-Gallery ist sehr groß, edel und es ist ganz ruhig trotz vieler Menschen. Auf 4 Stockwerken reihen sich viele Kunstwerke aus der ganzen Welt aneinander. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber die kostenlosen Ausstellungen von Statuen, Kunstwerken, Fotos, Gewändern und Geschirr war total interessant. Es gab überall was Neues zu entdecken und wir spekulierten über die Künstler und ihre Gedanken beim Malen. Das erinnerte mich stark an ein Referat das Silvi und ich mal in Kunst in der Realschule gehalten haben. Mit den ganzen abstrakten Kunststilen konnten wir nichts anfangen und so suchten wir schöne Afrikabilder aus dem Internet, wo man auch was erkennen konnte. Um dem Ganzen Spannung zu verleihen, erfanden wir einen Künstler namens Leon, seine Biographie und die Kunstabsichten. Leider hatte unser Kunstlehrer genau die selben Bilder vom richtigen Künstler dabei und wies uns diskret darauf hin, dass es sich um einen anderen Künstler handelt. Bestimmt wollte er unsere Kreativität belohnen und gab uns noch eine gut gemeinte 3. Über die Geschichte können wir heute immer noch Tränen lachen.
Im Garten der Ausstellung waren wir bei Regen die Einzigen und freuten uns wie kleine Kinder ein Klettergerüst zu erklimmen.
Die Zeit mit der Kunst verging sehr schnell und anschließend kaufte ich ein Ticket für den nächsten Tag nach Violet Town, wo ich arbeiten werde, für 6 Uhr abends.

Nach dem Einkauf von Essen stand der gelernte Koch Sean in der Küche und zauberte Nudeln mit Pesto, Pilzen und Käse, das super schmeckte. Selbst den Abwasch wollte er machen. Daran könnte ich mich gewöhnen 😉

Um 8 war es endlich so weit: Das Musical „The Lion King“ (König der Löwen) startete. Kyle hatte mir einen Tag zuvor eine Karte mit gebracht und für 50$ war es ok. Ich hatte einen Einzelsitz und konnte gut sehen. Als Elefanten, Vögel, Löwen, Giraffen, Zebras, usw. beim Lied „Circle of Life“ aus allen Richtungen einflogen, hüpfen und rannten war das ein totales Gänsehautgefühl. Die Bühnenbilder waren aufwändig, die Kostüme sehr schön, die Musik genial und wer die Story kennt kann sich vorstellen, dass das Musical der absolute Hammer war. Ich saß so gut, dass ständig die Figuren an mir vorbei gekommen sind. Timon, Pumba und Zazu haben mir am besten gefallen und sorgten für viele Lacher im Publikum. Aber auch Simba, Mufasa, Nala und Scar spielten super. Der Song „Can you feel the love tonight“ war ein weiteres Highlight. Beim Finale gab es standing ovations und ich war froh, ins Musical gegangen zu sein.

Als ich auf mein Handy guckte, sah ich, dass mein neuer Chef Tom mir geschrieben hatte ob es möglich ist, dass ich schon mittags komme. Als ich am Bahnhof das Ticket ändern wollte, hatte der Schalter leider schon zu. Ich nahm mir vor am nächsten Tag einfach rechtzeitig zum Bahnhof zu kommen und es zu ändern.

Danach bin ich noch mit meinen Roommates in die Bar und wir ließen meinen letzten Abend gemütlich ausklingen.

Letzte Melbournische Grüße
Nadine

Art-Gallery Melbourne

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Hostelküche

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Sean am Kochen

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Essen mit Kerstin und Sean

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König der Löwen

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Happy Birthday James !

Mittwoch, 13.05.2015

Der Tag startete früh und ich war wie immer die Letzte die wach war 😄 Kerstin hatte eine OP, weil sie sich den Daumen gebrochen hatte, aber wir anderen vom Zimmer gingen sehr luxeriös frühstücken, weil James heute Geburtstag hat. Es war richtig gut und wir hatten wieder interessante Gesprächsthemen. Ich finde es gut, dass ich so viele Leute mit verschiedenen Nationalitäten kennen lernen darf und wir unterhalten uns immer gern über Politik, Kultur, Essen, Menschen, Schulsysteme, usw. in den jeweiligen Ländern. Ich würde behaupten, dass viele von uns jungen Travelern über ein größeres Allgemeinwissen, Weltoffenheit, Toleranz, Sprachvermögen und vieles mehr als die meisten „Erwachsenen“ verfügen, die jahrelang nur das gleiche sehen. Echt immer wieder beeindruckend, wie „weit“ auch viele sehr junge Reisende sind. Auf Reisen lernt man definitiv fürs Leben!
Eigentlich war der Plan in eine Art Tierauffangstation zu gehen, aber da das Wetter (wie immer) nicht mit spielte, chillten wir nur.
Als der Regen kurz aufhörte, machte ich einen großen Stadtbummel, trank gemütlich Kaffee und aß Kuchen in der Stadt und genoss einen der letzten „Urlaubstage“. Bald wird’s ernst 😉 Ich mag Melbourne jeden Tag ein bisschen mehr und obwohl ich seit einer Woche hier bin, sehe ich jeden Tag was neues.
Zurück zum Hostel fuhr ich mit der free-Tram die ein mal durch die ganze Stadt kurvt und kostenlos ist.

Um Melbourne mal von ganz oben zu sehen, fuhren Simon und ich in den 88. Stock des Eureka-Towers. Die Sicht war perfekt und man konnte sich die schön beleuchteten Häuser auch von draußen ansehen. Der Ausblick bei Nacht ist ein echtes Highlight.
Nach der free-Soup vom Hostel wurde in der Hostelbar gebührend James Geburtstag gefeiert. Ich kaufte ihm eine Packung Tim Tams, steckte Kerzen rein und alle unterschrieben auf der Karte. Als die Liveband in der Bar dann happy Birthday sang und James aufgerufen wurde, kam ich mit dem „Kuchen“ und brennenden Kerzen rein und James freute sich riesig.
Die ganze Nacht feierten wir bei Bier in der Bar.

Liebe Grüße
Nadine

 

Frühstück

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Ich, James, Kyle,Tim

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Melbourne by Night

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Eureka-Tower im 88. StockDSC_0026 (FILEminimizer) DSC_0027 (FILEminimizer) DSC_0029 (FILEminimizer) DSC_0036 (FILEminimizer) DSC_0048 (FILEminimizer) DSC_0069 (FILEminimizer) DSC_0070 (FILEminimizer)

Where are the Koalas?

Dienstag, 12.05.2015

Früh morgens schälten wir uns alle aus dem Bett und die anderen warteten sehsüchtig bis ich die original American Pancakes fertig hatte. Es roch herrlich und die goldgelben, fluffigen Pfannkuchen mit Ahornsirup kamen super an. Elsbeth sagte sie schmecken besser als die von ihrer Mom (sie ist Amerikanerin) und Frank schlug vor, dass ich einen Straßenstand aufmachen sollte und dann ein Permanent Visa bekomme, weil niemand mehr auf meine Spezialität verzichten kann. Ganz schnell waren alle weg geputzt und dann kam der traurige Teil des Tages: Frank hat uns verlassen um nach Perth zu fahren. Da wir mittlerweile eine richtige WG geworden sind und super harmonieren, fiel das Tschüss sagen schwer und jetzt sind wir nicht mehr komplett. Man schließt hier einfach so schnell gute Freundschaften.

Zur Ablenkungen machten Elsbeth und ich einen Ausflug in den Melbourne Zoo. Nach der Tram-Fahrt mussten wir 30$ Eintritt zahlen. Voller Euphorie starteten wir den Rundgang bei blauem Himmel und Sonnenschein. Unsere Stimmung verdüsterte sich aber schnell, als es anfing zu regnen und wir die Tiger und Bären in den viel zu kleinen Gehegen sahen, die irgendwie verhaltensgestört waren. Leider fanden die restlichen Tiere den Regen genau so scheiße wie wir und versteckten sich so gut, dass wir lange suchen mussten um in dem Zoo überhaupt Tiere zu finden. Zum Glück macht wenigstens den Rochen der Regen nichts aus und sie ließen sich anfassen. Das große Areal war wie leer gefegt und selbst die tierischen Bewohner schienen ausgewandert zu sein. So schnell wollten wir uns die Laune aber nicht verderben lassen. Um wenigstens ein paar Tierbilder zu bekommen, posierten wir mit den vielen vielen Statuen und stellten fest, dass wir beide ein Reisetier haben. Ich reise mit meinem Schaf um die Welt und Elsbeths Lama „Llama Llama“ das sogar eine Facebook-Fanpage hat, hat auch schon viel gesehen. Auf dem Spielplatz und mit einem frechen Pfau der unser Essen klauen wollte, hatten wir viel Spaß und konnten dann tatsächlich noch Tiere wie Affen, Erdmännchen, Pelikane, Waschbären, Elefanten, Schmetterlinge, Zebras, Giraffen und Seeotter sehen.

Um dem Regen zu entkommen, flüchteten wir in den Souveniershop und kauften uns neue Reisetiere.

Bei erneutem Sonnenschein gingen wir als Einzige in das Streichelgehege um ein berühmtes Känguru oder Wallabyselfie zu bekommen, aber leider flüchteten diese alle beim nächsten Regentropfen. So mussten wir uns mit Emuselfies zufrieden geben. Sehr lange versuchten wir mit Hilfe der Karte die Koalas aufzusuchen und als wir es aufgaben und Elsbeth sagte: „Wir finden die nicht mehr, die sind so leise“, lag ich vor Lachen auf dem Boden, weil wir die ganze Zeit neben dem Baum standen, auf dem die Koalas schliefen. Elsbeths Highlight auf das sie den ganzen Tag hingefiebert hat, waren die Schnabeltiere. Als wir nur noch wenige Meter von diesen entfernt waren, die Durchsage: „Alle Tiergehege sind nun geschlossen. Wir schließen.“ Die Enttäuschung war groß, dass wir keine „Platypus“ zu sehen bekamen.

Im Hostel wurden wir dafür mit free Tacos wieder aufgeheitert und dazu gab es Bier. Anschließend fand ein Quiz in der Bar statt und unser Team „Meatballs“ looste total ab. Viel zu Lachen gabs trotzdem.

Mit Linda die ich in einer Whatsapp-Australien-Gruppe kennen gelernt hab, traf ich mich voller Vorfreude auf Kässpätzle im Hofbräuhaus, das laut Internet bis 12 offen hat. Leider bekamen wir nur noch Pommes und mussten unsere Halbe in 10 min. runter kippen, weil die beschlossen haben, um 10 zu zu machen. Mit Linda verstand ich mich auf Anhieb perfekt, wir haben den gleichen Hintergrund, sehr viele Gemeinsamkeiten, haben witzigerweise alles gleichzeitig gesagt und gemacht und konnten endlich mal wieder richtig wild schwäbisch schwätze. Zur deutschen Festzeltmusik grölten wir lauthals mit, schunkelten und mit den englischen Bedienungen redeten wir deutsch 😛 Nach der Vertreibung haben wir uns mit ihren 4 deutschen Freunden in einer coolen asiatischen Bar getroffen und lange geredet, gelacht und getrunken. Da haben wir auch einen australischen Barbesitzer und seine chilenische Freundin kennen gelernt.

Die Bar war über 1,5 km von meinem Hostel weg und mitten in der Nacht bin ich heim gejoggt, weil es so kalt war. Ich fühlte mich in der Großstadt Melbourne wie zu Hause und total sicher.

Keuchenderweise fiel ich ins Bettle.

Zoologische Grüße

Nadine

 

Pfannkuchen

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Arbeitsteilung: Ich hab gekocht und die anderen abgewaschen

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Unser Schaf, Lama und die Giraffe im Hintergrund

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Statuen-Selfies

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Kloselfie

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Emu und Wallaby -Selfie

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Wallaby und Giraffen-Selfie

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Schaf, Lama und Elefant

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Zebra-Selfie

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Auf der jagt nach einem Emu-Selfie

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Gutes, deutsches Bier

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Have you ever seen a wild penguin?

Montag, 11.05.2015

Zum Frühstück, bzw. Mittagessen gings mit meinen Mitbewohnern ins vegetarische All you Can Eat Restaurant. Dieses war indisch und man bekam einen Teller mit Essen und konnte sich so oft holen wie man wollte. Das Essen war ok und für 6$ günstig.

Auf dem Rückweg sind wir einem jungen Mann begegnet, der mit 2,05 m Höhe und Schuhgröße 50 sehr auffallend war und wir redeten eine Weile. Außerdem lauschten wir eine Weile der Musik eines uns unbekannten runden, silbernen Musikinstrumentes. Der Musiker hatte es echt drauf und die Songs gaben uns ein richtiges Gänsehautgefühl.

Simon und ich haben uns dann mit der Tram auf nach St.Kilda gemacht, wo unter anderem die Formel 1 Rennstrecke und ein großer Freizeitpark (Luna Park) sind. Wie uns schon viele Leute gesagt haben, gab es auch diesmal 4 Jahreszeiten an einem Tag und wir hatten einen wilden Mix des Wetters. Dem Wetterbericht kann man hier grundsätzlich nie trauen. Am Pier gab es viele Luxusboote, eine ruhige See, perfekte Sicht auf die Skyline von Melbourne und wir hatten viel Spaß beim Versuch Selfies mit meiner neuen Actioncam zu machen.

Nach der Pier-Erkundungstour gingen wir auf die Suche nach den freilebenden Pinguinen die sich zwischen den Steinen verstecken. Man muss genau hin schauen, aber dann blicken einem kleine Kulleraugen entgegen und man hört ein lustiges Fiepen. Eine ganze Weile befanden wir uns auf Pinguinsuche. Den Sonnenuntergang am Pier mit Blick aufs Meer konnten wir total genießen und mit einem Kaffee wärmten wir uns anschließend wieder auf.

Zurück im Hostel gabs auch schon Free Wine und Cheese für alle und die Stimmung war wieder super. Mit viel gutem Wein, Jenga, top Musik, netten Leuten und einem starken Gemeinschaftsgefühl verbrachten wir die ganze Nacht in der Hostel-Bar und der Denga-Turm wuchs mit steigendem Alkoholpegel 😛

Wir hatten einen schönen Abend und fielen müde ins Bett.

 

Grüße aus St. Kilda

Nadine

 

Simon und ich mit Selfiestick

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St. Kilda

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Pinguin

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Wo ist der Pinguin?

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Allerbeste Mitbewohner 🙂 I love you all so much !

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H&M

Sonntag, 10.05.2015

Nach der langen Nacht war chillen angesagt und meine Zimmerkollegen sind mega cool und so schliefen wir lange, saßen ewig im Zimmer und in der Küche und redeten über Gott und die Welt. Niederlande, Kanada, USA, Brasilien, England, Australien und Deutschland sind vertreten und es gibt viele interessante Themen.
Zum Mittagessen kehrte ich im Subway ein und danach lief ich allein durch die Stadt. Ich hab mich einfach total in Melbourne verliebt und die City ist schwer zu beschreiben. Groß aber familiär, viele Leute aber nicht laut, irgendwie europäisch, irgendwie nicht, sicher, gemütlich, viele Restaurants und Shoppingmöglichkeiten und eine super Stimmung und absolut herzliche Menschen.
Weil das hier voll der Hype ist, 3 Stockwerke hat und ich Socken gebraucht hab, machte ich nen Abstecher im H&M und verbrachte ewig dort. Mit 2 Pullis und Socken kam ich wieder aus dem Wunderland raus.
Zum Abendessen war ich mit dem 7-Eleven Jungen Manny in einem indischen Restaurant und bei ein paar Bier lies es sich gut aushalten.
Zurück im Hostel war es, als ob ich nach Hause komme. Wie schon gesagt ist es wie in einer WG und mit meinen total lieben und coolen Zimmerkollegen sitze ich ewig im Zimmer und rede über den Tag und fühle mich hier wie zu Hause. Deswegen hab ich von 4 Nächten auch auf 2 Wochen verlängert.

Grüße aus meiner Traumstadt
Nadine

Melbourne here we go

Samstag, 09.04.2015

Nach dem gaaaanz langen Schlaf und Oatmeal-Frühstück haben Phil und ich uns auf den Weg zur Stadtbibliothek gemacht, wo die kostenlose Walking-Tour los ging.

In der Gruppe von ca. 40 Leuten waren so ziemlich jede Nationalität und jede Altersgruppe vertreten. Der Guide war sehr motiviert, wusste richtig viel über die Stadt, die Geschichte, die Gebäude und hatte immer wieder sehr lustige Anekdoten über Europa, das er sehr ausgiebig bereist hat. Wir haben viele neue Sachen gesehen, gehört und in einem schönen Park hatten 3 Bräute ein Fotoshooting.

Der Guide hat uns erzählt, dass die Schokolade in Australien anders schmeckt, weil da Chemie drin ist, dass die nicht schmilzt, Melbourne hat das 2. älteste Chinatown nach San Francisco und in Melbourne wurde das Prinzip 8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Spielen und 8 Stunden Schlafen eingeführt. Das Trinkgeld hatte sich der tolle Guide der das kostenlos macht echt verdient. Mit dem Wetter hatten wir auch Glück und es hat nicht geregnet.

Mit einer anderen Kanadierin waren wir in einem Restaurant das für Fleischbällchen bekannt ist. Dort konnten wir im fast dunkeln Raum bei guter alter Hip-Hop Musik die (für mich vegetarischen) Fleischbällchen mit Nudeln genießen die total zu empfehlen sind. Als wir im Hostel darüber berichteten, ging das große Lachen los, weil „Balls“ auf englisch eine andere Bdeutung hat 😛

Abends gings dann mit den anderen vom Hostel das erste mal hier feiern. Zuerst bezahlten wir 15$ Eintritt (wir waren auf der Gästeliste, sonst wären es 20$) für das, dass wir die Einzigen da waren. Dann sind wir zurück in unsere Hostelbar, haben einige günstige Getränke genossen, und dann alle weiter in einen anderen Club und zahlten nochmal 20$ Eintritt. Es waren viele junge, partylustige Leute da und die Stimmung war genial. Bis 5 morgens haben wir gefeiert und danach im Hostel noch einen Film geguckt.

Liebe Grüße

Nadine

 

Stadtbibliothek                                          Hochhäuser

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Gefängnis

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8 Stunden Arbeit, 8 Stunden spielen, 8 Stunden schlafen

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Viele Bräute

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Ganze Gruppe

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Princess Theater

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Streetart

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Straßen von Melbourne

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Mall

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Flinders

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Sonnenuntergang über Melbourne

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Meatballs und die Rechnung dazu

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Feiern

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