Arts and Lion King

Donnerstag, 14.05.2015

Lieber Dad, ich wünsch dir alles alles Liebe und Gute zum Geburtstag, viel Gesundheit und Glück und einen schönen, hoffentlich sonnigen Tag. Esst n Kuchen für mich mit 😉

Als ich aufwachte, war ein neuer Zimmerkollege da, der mich fragte, ob ich mit ihm in die Art-Gallery (Kunstausstellung) gehe. Da man sich als Mediengestalterin sowas wenigstens mal anschauen sollte, machten wir uns zu Fuß auf den Weg da hin. Sean kommt von Neuseeland, lebt in Australien, hat eine süße dreieinhalb jährige Tochter und verdient sein Geld mit Straßenmusik. Wir redeten lange über Musik und das Reisen.

Die Art-Gallery ist sehr groß, edel und es ist ganz ruhig trotz vieler Menschen. Auf 4 Stockwerken reihen sich viele Kunstwerke aus der ganzen Welt aneinander. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber die kostenlosen Ausstellungen von Statuen, Kunstwerken, Fotos, Gewändern und Geschirr war total interessant. Es gab überall was Neues zu entdecken und wir spekulierten über die Künstler und ihre Gedanken beim Malen. Das erinnerte mich stark an ein Referat das Silvi und ich mal in Kunst in der Realschule gehalten haben. Mit den ganzen abstrakten Kunststilen konnten wir nichts anfangen und so suchten wir schöne Afrikabilder aus dem Internet, wo man auch was erkennen konnte. Um dem Ganzen Spannung zu verleihen, erfanden wir einen Künstler namens Leon, seine Biographie und die Kunstabsichten. Leider hatte unser Kunstlehrer genau die selben Bilder vom richtigen Künstler dabei und wies uns diskret darauf hin, dass es sich um einen anderen Künstler handelt. Bestimmt wollte er unsere Kreativität belohnen und gab uns noch eine gut gemeinte 3. Über die Geschichte können wir heute immer noch Tränen lachen.
Im Garten der Ausstellung waren wir bei Regen die Einzigen und freuten uns wie kleine Kinder ein Klettergerüst zu erklimmen.
Die Zeit mit der Kunst verging sehr schnell und anschließend kaufte ich ein Ticket für den nächsten Tag nach Violet Town, wo ich arbeiten werde, für 6 Uhr abends.

Nach dem Einkauf von Essen stand der gelernte Koch Sean in der Küche und zauberte Nudeln mit Pesto, Pilzen und Käse, das super schmeckte. Selbst den Abwasch wollte er machen. Daran könnte ich mich gewöhnen 😉

Um 8 war es endlich so weit: Das Musical „The Lion King“ (König der Löwen) startete. Kyle hatte mir einen Tag zuvor eine Karte mit gebracht und für 50$ war es ok. Ich hatte einen Einzelsitz und konnte gut sehen. Als Elefanten, Vögel, Löwen, Giraffen, Zebras, usw. beim Lied „Circle of Life“ aus allen Richtungen einflogen, hüpfen und rannten war das ein totales Gänsehautgefühl. Die Bühnenbilder waren aufwändig, die Kostüme sehr schön, die Musik genial und wer die Story kennt kann sich vorstellen, dass das Musical der absolute Hammer war. Ich saß so gut, dass ständig die Figuren an mir vorbei gekommen sind. Timon, Pumba und Zazu haben mir am besten gefallen und sorgten für viele Lacher im Publikum. Aber auch Simba, Mufasa, Nala und Scar spielten super. Der Song „Can you feel the love tonight“ war ein weiteres Highlight. Beim Finale gab es standing ovations und ich war froh, ins Musical gegangen zu sein.

Als ich auf mein Handy guckte, sah ich, dass mein neuer Chef Tom mir geschrieben hatte ob es möglich ist, dass ich schon mittags komme. Als ich am Bahnhof das Ticket ändern wollte, hatte der Schalter leider schon zu. Ich nahm mir vor am nächsten Tag einfach rechtzeitig zum Bahnhof zu kommen und es zu ändern.

Danach bin ich noch mit meinen Roommates in die Bar und wir ließen meinen letzten Abend gemütlich ausklingen.

Letzte Melbournische Grüße
Nadine

Art-Gallery Melbourne

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Hostelküche

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Sean am Kochen

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Essen mit Kerstin und Sean

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König der Löwen

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Happy Birthday James !

Mittwoch, 13.05.2015

Der Tag startete früh und ich war wie immer die Letzte die wach war 😄 Kerstin hatte eine OP, weil sie sich den Daumen gebrochen hatte, aber wir anderen vom Zimmer gingen sehr luxeriös frühstücken, weil James heute Geburtstag hat. Es war richtig gut und wir hatten wieder interessante Gesprächsthemen. Ich finde es gut, dass ich so viele Leute mit verschiedenen Nationalitäten kennen lernen darf und wir unterhalten uns immer gern über Politik, Kultur, Essen, Menschen, Schulsysteme, usw. in den jeweiligen Ländern. Ich würde behaupten, dass viele von uns jungen Travelern über ein größeres Allgemeinwissen, Weltoffenheit, Toleranz, Sprachvermögen und vieles mehr als die meisten „Erwachsenen“ verfügen, die jahrelang nur das gleiche sehen. Echt immer wieder beeindruckend, wie „weit“ auch viele sehr junge Reisende sind. Auf Reisen lernt man definitiv fürs Leben!
Eigentlich war der Plan in eine Art Tierauffangstation zu gehen, aber da das Wetter (wie immer) nicht mit spielte, chillten wir nur.
Als der Regen kurz aufhörte, machte ich einen großen Stadtbummel, trank gemütlich Kaffee und aß Kuchen in der Stadt und genoss einen der letzten „Urlaubstage“. Bald wird’s ernst 😉 Ich mag Melbourne jeden Tag ein bisschen mehr und obwohl ich seit einer Woche hier bin, sehe ich jeden Tag was neues.
Zurück zum Hostel fuhr ich mit der free-Tram die ein mal durch die ganze Stadt kurvt und kostenlos ist.

Um Melbourne mal von ganz oben zu sehen, fuhren Simon und ich in den 88. Stock des Eureka-Towers. Die Sicht war perfekt und man konnte sich die schön beleuchteten Häuser auch von draußen ansehen. Der Ausblick bei Nacht ist ein echtes Highlight.
Nach der free-Soup vom Hostel wurde in der Hostelbar gebührend James Geburtstag gefeiert. Ich kaufte ihm eine Packung Tim Tams, steckte Kerzen rein und alle unterschrieben auf der Karte. Als die Liveband in der Bar dann happy Birthday sang und James aufgerufen wurde, kam ich mit dem „Kuchen“ und brennenden Kerzen rein und James freute sich riesig.
Die ganze Nacht feierten wir bei Bier in der Bar.

Liebe Grüße
Nadine

 

Frühstück

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Ich, James, Kyle,Tim

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Melbourne by Night

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Eureka-Tower im 88. StockDSC_0026 (FILEminimizer) DSC_0027 (FILEminimizer) DSC_0029 (FILEminimizer) DSC_0036 (FILEminimizer) DSC_0048 (FILEminimizer) DSC_0069 (FILEminimizer) DSC_0070 (FILEminimizer)

Where are the Koalas?

Dienstag, 12.05.2015

Früh morgens schälten wir uns alle aus dem Bett und die anderen warteten sehsüchtig bis ich die original American Pancakes fertig hatte. Es roch herrlich und die goldgelben, fluffigen Pfannkuchen mit Ahornsirup kamen super an. Elsbeth sagte sie schmecken besser als die von ihrer Mom (sie ist Amerikanerin) und Frank schlug vor, dass ich einen Straßenstand aufmachen sollte und dann ein Permanent Visa bekomme, weil niemand mehr auf meine Spezialität verzichten kann. Ganz schnell waren alle weg geputzt und dann kam der traurige Teil des Tages: Frank hat uns verlassen um nach Perth zu fahren. Da wir mittlerweile eine richtige WG geworden sind und super harmonieren, fiel das Tschüss sagen schwer und jetzt sind wir nicht mehr komplett. Man schließt hier einfach so schnell gute Freundschaften.

Zur Ablenkungen machten Elsbeth und ich einen Ausflug in den Melbourne Zoo. Nach der Tram-Fahrt mussten wir 30$ Eintritt zahlen. Voller Euphorie starteten wir den Rundgang bei blauem Himmel und Sonnenschein. Unsere Stimmung verdüsterte sich aber schnell, als es anfing zu regnen und wir die Tiger und Bären in den viel zu kleinen Gehegen sahen, die irgendwie verhaltensgestört waren. Leider fanden die restlichen Tiere den Regen genau so scheiße wie wir und versteckten sich so gut, dass wir lange suchen mussten um in dem Zoo überhaupt Tiere zu finden. Zum Glück macht wenigstens den Rochen der Regen nichts aus und sie ließen sich anfassen. Das große Areal war wie leer gefegt und selbst die tierischen Bewohner schienen ausgewandert zu sein. So schnell wollten wir uns die Laune aber nicht verderben lassen. Um wenigstens ein paar Tierbilder zu bekommen, posierten wir mit den vielen vielen Statuen und stellten fest, dass wir beide ein Reisetier haben. Ich reise mit meinem Schaf um die Welt und Elsbeths Lama „Llama Llama“ das sogar eine Facebook-Fanpage hat, hat auch schon viel gesehen. Auf dem Spielplatz und mit einem frechen Pfau der unser Essen klauen wollte, hatten wir viel Spaß und konnten dann tatsächlich noch Tiere wie Affen, Erdmännchen, Pelikane, Waschbären, Elefanten, Schmetterlinge, Zebras, Giraffen und Seeotter sehen.

Um dem Regen zu entkommen, flüchteten wir in den Souveniersshop und kauften uns neue Reisetiere.

Bei erneutem Sonnenschein gingen wir als Einzige in das Streichelgehege um ein berühmtes Känguru oder Wallabyselfie zu bekommen, aber leider flüchteten diese alle beim nächsten Regentropfen. So mussten wir uns mit Emuselfies zufrieden geben. Sehr lange versuchten wir mit Hilfe der Karte die Koalas aufzusuchen und als wir es aufgaben und Elsbeth sagte: „Wir finden die nicht mehr, die sind so leise“, lag ich vor Lachen auf dem Boden, weil wir die ganze Zeit neben dem Baum standen, auf dem die Koalas schliefen. Elsbeths Highlight auf das sie den ganzen Tag hingefiebert hat, waren die Schnabeltiere. Als wir nur noch wenige Meter von diesen entfernt waren, die Durchsage: „Alle Tiergehege sind nun geschlossen. Wir schließen.“ Die Enttäuschung war groß, dass wir keine „Platypus“ zu sehen bekamen.

Im Hostel wurden wir dafür mit free Tacos wieder aufgeheitert und dazu gab es Bier. Anschließend fand ein Quiz in der Bar statt und unser Team „Meatballs“ looste total ab. Viel zu Lachen gabs trotzdem.

Mit Linda die ich in einer Whatsapp-Australien-Gruppe kennen gelernt hab, traf ich mich voller Vorfreude auf Kässpätzle im Hofbräuhaus, das laut Internet bis 12 offen hat. Leider bekamen wir nur noch Pommes und mussten unsere Halbe in 10 min. runter kippen, weil die beschlossen haben, um 10 zu zu machen. Mit Linda verstand ich mich auf Anhieb perfekt, wir haben den gleichen Hintergrund, sehr viele Gemeinsamkeiten, haben witzigerweise alles gleichzeitig gesagt und gemacht und konnten endlich mal wieder richtig wild schwäbisch schwätze. Zur deutschen Festzeltmusik grölten wir lauthals mit, schunkelten und mit den englischen Bedienungen redeten wir deutsch 😛 Nach der Vertreibung haben wir uns mit ihren 4 deutschen Freunden in einer coolen asiatischen Bar getroffen und lange geredet, gelacht und getrunken. Da haben wir auch einen australischen Barbesitzer und seine chilenische Freundin kennen gelernt.

Die Bar war über 1,5 km von meinem Hostel weg und mitten in der Nacht bin ich heim gejoggt, weil es so kalt war. Ich fühlte mich in der Großstadt Melbourne wie zu Hause und total sicher.

Keuchenderweise fiel ich ins Bettle.

Zoologische Grüße

Nadine

 

American-Pancakes

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Arbeitsteilung: Ich hab gekocht und die anderen abgewaschen

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Unser Schaf, Lama und die Giraffe im Hintergrund

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Statuen-Selfies

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Kloselfie

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Emu und Wallaby -Selfie

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Wallaby und Giraffen-Selfie

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Schaf, Lama und Elefant

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Zebra-Selfie

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Auf der jagt nach einem Emu-Selfie

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Gutes, deutsches Bier

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Have you ever seen a wild penguin?

Montag, 11.05.2015

Zum Frühstück, bzw. Mittagessen gings mit meinen Mitbewohnern ins vegetarische All you Can Eat Restaurant. Dieses war indisch und man bekam einen Teller mit Essen und konnte sich so oft holen wie man wollte. Das Essen war ok und für 6$ günstig.

Auf dem Rückweg sind wir einem jungen Mann begegnet, der mit 2,05 m Höhe und Schuhgröße 50 sehr auffallend war und wir redeten eine Weile. Außerdem lauschten wir eine Weile der Musik eines uns unbekannten runden, silbernen Musikinstrumentes. Der Musiker hatte es echt drauf und die Songs gaben uns ein richtiges Gänsehautgefühl.

Simon und ich haben uns dann mit der Tram auf nach St.Kilda gemacht, wo unter anderem die Formel 1 Rennstrecke und ein großer Freizeitpark (Luna Park) sind. Wie uns schon viele Leute gesagt haben, gab es auch diesmal 4 Jahreszeiten an einem Tag und wir hatten einen wilden Mix des Wetters. Dem Wetterbericht kann man hier grundsätzlich nie trauen. Am Pier gab es viele Luxusboote, eine ruhige See, perfekte Sicht auf die Skyline von Melbourne und wir hatten viel Spaß beim Versuch Selfies mit meiner neuen Actioncam zu machen.

Nach der Pier-Erkundungstour gingen wir auf die Suche nach den freilebenden Pinguinen die sich zwischen den Steinen verstecken. Man muss genau hin schauen, aber dann blicken einem kleine Kulleraugen entgegen und man hört ein lustiges Fiepen. Eine ganze Weile befanden wir uns auf Pinguinsuche. Den Sonnenuntergang am Pier mit Blick aufs Meer konnten wir total genießen und mit einem Kaffee wärmten wir uns anschließend wieder auf.

Zurück im Hostel gabs auch schon Free Wine und Cheese für alle und die Stimmung war wieder super. Mit viel gutem Wein, Jenga, top Musik, netten Leuten und einem starken Gemeinschaftsgefühl verbrachten wir die ganze Nacht in der Hostel-Bar und der Denga-Turm wuchs mit steigendem Alkoholpegel 😛

Wir hatten einen schönen Abend und fielen müde ins Bett.

 

Grüße aus St. Kilda

Nadine

 

Simon und ich mit Selfiestick

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St. Kilda

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Pinguin

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Wo ist der Pinguin?

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Allerbeste Mitbewohner 🙂 I love you all so much !

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Unser Zimmer

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H&M

Sonntag, 10.05.2015

Nach der langen Nacht war chillen angesagt und meine Zimmerkollegen sind mega cool und so schliefen wir lange, saßen ewig im Zimmer und in der Küche und redeten über Gott und die Welt. Niederlande, Kanada, USA, Brasilien, England, Australien und Deutschland sind vertreten und es gibt viele interessante Themen.
Zum Mittagessen kehrte ich im Subway ein und danach lief ich allein durch die Stadt. Ich hab mich einfach total in Melbourne verliebt und die City ist schwer zu beschreiben. Groß aber familiär, viele Leute aber nicht laut, irgendwie europäisch, irgendwie nicht, sicher, gemütlich, viele Restaurants und Shoppingmöglichkeiten und eine super Stimmung und absolut herzliche Menschen.
Weil das hier voll der Hype ist, 3 Stockwerke hat und ich Socken gebraucht hab, machte ich nen Abstecher im H&M und verbrachte ewig dort. Mit 2 Pullis und Socken kam ich wieder aus dem Wunderland raus.
Zum Abendessen war ich mit dem 7-Eleven Jungen Manny in einem indischen Restaurant und bei ein paar Bier lies es sich gut aushalten.
Zurück im Hostel war es, als ob ich nach Hause komme. Wie schon gesagt ist es wie in einer WG und mit meinen total lieben und coolen Zimmerkollegen sitze ich ewig im Zimmer und rede über den Tag und fühle mich hier wie zu Hause. Deswegen hab ich von 4 Nächten auch auf 2 Wochen verlängert.

Grüße aus meiner Traumstadt
Nadine

Melbourne here we go

Samstag, 09.05.2015

Nach dem gaaaanz langen Schlaf und Oatmeal-Frühstück haben Phil und ich uns auf den Weg zur Stadtbibliothek gemacht, wo die kostenlose Walking-Tour los ging.

In der Gruppe von ca. 40 Leuten waren so ziemlich jede Nationalität und jede Altersgruppe vertreten. Der Guide war sehr motiviert, wusste richtig viel über die Stadt, die Geschichte, die Gebäude und hatte immer wieder sehr lustige Anekdoten über Europa, das er sehr ausgiebig bereist hat. Wir haben viele neue Sachen gesehen, gehört und in einem schönen Park hatten 3 Bräute ein Fotoshooting.

Der Guide hat uns erzählt, dass die Schokolade in Australien anders schmeckt, weil da Chemie drin ist, dass die nicht schmilzt, Melbourne hat das 2. älteste Chinatown nach San Francisco und in Melbourne wurde das Prinzip 8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Spielen und 8 Stunden Schlafen eingeführt. Das Trinkgeld hatte sich der tolle Guide der das kostenlos macht echt verdient. Mit dem Wetter hatten wir auch Glück und es hat nicht geregnet.

Mit einer anderen Kanadierin waren wir in einem Restaurant das für Fleischbällchen bekannt ist. Dort konnten wir im fast dunkeln Raum bei guter alter Hip-Hop Musik die (für mich vegetarischen) Fleischbällchen mit Nudeln genießen die total zu empfehlen sind. Als wir im Hostel darüber berichteten, ging das große Lachen los, weil „Balls“ auf englisch eine andere Bdeutung hat 😛

Abends gings dann mit den anderen vom Hostel das erste mal hier feiern. Zuerst bezahlten wir 15$ Eintritt (wir waren auf der Gästeliste, sonst wären es 20$) für das, dass wir die Einzigen da waren. Dann sind wir zurück in unsere Hostelbar, haben einige günstige Getränke genossen, und dann alle weiter in einen anderen Club und zahlten nochmal 20$ Eintritt. Es waren viele junge, partylustige Leute da und die Stimmung war genial. Bis 5 morgens haben wir gefeiert und danach im Hostel noch einen Film geguckt.

Liebe Grüße

Nadine

 

Stadtbibliothek                                          Hochhäuser

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Gefängnis

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8 Stunden Arbeit, 8 Stunden spielen, 8 Stunden schlafen

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Viele Bräute

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Ganze Gruppe

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Princess Theater

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Streetart

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Straßen von Melbourne

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Mall

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Flinders

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Sonnenuntergang über Melbourne

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Meatballs und die Rechnung dazu

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Feiern

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Amazing Great Ocean Road (GOR)

Freitag, 08.05.2015

Mit Phil den ich im Hostel kennen gelernt hab, ging es früh um 7 zum Treffpunkt für die berühmte Great Ocean Road (GOR).

Mit einem Minivan, einer Gruppe cooler, junger Leute und dem super lustigen Guide machten wir uns auf den Weg Richtung Ozean. Laut Wetterbericht sollte es schön werden, aber da das Wetter in Melbourne und Umgebung unberechenbar ist, wechselte es von Sonne, zu Regen, zu Nebel, zu Kälte zu Wärme.

Die Great Ocean Road ist einfach nur der Hammer ! Landschaftlich total schön und wie in den USA auch schon, konnte man direkt am Ozean entlang fahren. Die Aussichten sind total atemberaubend ! Es hatte viele Regenbogen, wilde Tiere und einiges zu entdecken.

So konnten wir bei einem Stopp wilde Papageien füttern die auf unseren Schultern saßen und freilebende Koalas und Kookaburra`s sehen. Auf dem Rückweg ist gerade eine riesengroße Herde Kängurus auf den Felden rum gehoppelt.

Bei den weltbekannten 12 Aposteln die nur noch 7 sind, haben wir auch nen Stopp gemacht und die sehen live noch genialer aus als auf den unzähligen Bildern. Wir standen ewig da und guckten den abartigen Wellen zu, wie sie gegen die Apostel preschten.

Beim Mittagessen an einem wunderschönen Leuchtturm gab es Würstchen, Falaffel, ungetoasteten Toast und Nudelsalat und grünen Salat ohne Dressing 😀 Zum Schluss erfuhren wir, dass Essig und Öl auch da standen :P. Oben auf dem Leuchtturm meinte man, es bläst einen weg. Wir mussten uns am Leuchtturm festhalten, um nicht weg zu fliegen. Die Aussicht aufs Meer hat sich aber auch total gelohnt.

Insgesamt hatten wir einen super tollen Tag mit einer beeindruckenden Landschaft, 800km Fahrtweg, 13 Stunden on the road, super coolen Leuten und einem guten Tourguide der uns viel erklärt hat.

Abends wollte ich dann nicht wie die anderen weg gehen und schlief müde ein.

Ozenanische Grüße

Nadine

Unser Auto

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Amazing GOR

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Kookaburras

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Papageien

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Koalas

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freilebende Papageien

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Mittagessen

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Leuchtturm

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12 Apostels

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Melbourne the hipster City

Donnerstag, 07.05.2015

Extra früh hab ich mich aus dem Bett gequält um bei der Walking-Tour vom Hostel aus dabei zu sein. Halb 12 ist aber auch echt eine ungesegnete Zeit 😛 Leider fand diese dann wegen Unterbesetzung nicht statt, aber uns wurden anhand der Karte genau die Route und die wichtigsten Spots erklärt.

Da wir über 10 Leute waren und sich keiner auskannte, trennten sich unsere Wege schon nach wenigen Minuten, aber unsere 5er Mädelsgruppe funktionierte perfekt, die Karte war verständlich und so sahen wir wieder Streetart, konnten Kunst vom berühmten, geheimen Künstler Banksy (http://de.wikipedia.org/wiki/Banksy) bewundern, die schöne Stadt anschauen und die John F Kennedy Statute und die Fitzroy Gardens bestaunen. In einem süßen Cafè machten wir Halt und gönnten uns einen der besten Kaffees in der Umgebung.

Dafür, dass es hier Winter ist, sind die Temperaturen um die 10 Grad ok, aber wenn man von täglich fast 40 Grad kommt, ist es sau kalt. Zum Glück hab ich gleich eine Mütze gefunden, weil für meine Ohrenentzündung der Wind natürlich nicht förderlich ist.

Wir waren eineinhalb Stunden nach den anderen zurück, die nur eine Bahntour gemacht haben.

Um alles fürs Arbeiten vorzubereiten, ging ich erst zur Commonwealth-Bank um ein Konto zu eröffnen, dann zum Telstra-Store um eine Simkarte zu beantragen und dann ins Internet um die TFN (Tax-File-Number/Steuernummer) zu besorgen. Von vielen anderen Backpackern hörte ich verschiedene Storys uns stellte mich auf das Schlimmste und Komplizierteste ein, aber die Frau Mitte 20 von der Bank redete ewig mit mir, wollte alles über meine Reise wissen, erklärte mir viele Sachen ausführlich und verständlich und eine halbe Stunde später hatte ich ein neues Konto und Super Annuation (wie Riesterrente) (http://en.wikipedia.org/wiki/Superannuation_in_Australia). Beim Telefonshop das Selbe: junge, nette Frau mit der ich auch nette Gespräche hatte und die mir meine 30$ Prepaid-Karte gleich ins Handy machte. Auch die TFN (Steuernummer) war schnell beantragt und wird zu meiner Arbeit geschickt.

Somit waren die organisatorischen Dinge unter Dach und Fach und ich erst Mal beruhigt. Das ging schnell und einfach.

Das erste Mal auf meinem Trip war ich dann richtig einkaufen (7-eleven zählt nicht :D). Dass die Preise in Australien sehr hoch sind, wusste ich ja, aber für einen Salat wollte ich dann doch keine 8$ zahlen. Somit war mein Motto: Schnäppchenjagt und ich kaufte die „günstigen“ Sachen ein.

In der großen Hostelküche mit neuem Induktionsherd „kochte“ ich dann fertig-Kürbissuppe und dazu gabs billig-Salat aus der Plastikbox. Das schmeckte gar nicht schlecht.

Im Hostel fühlt man sich wie in einer WG und manche leben hier tatsächlich ein paar Monate.

Abends fragte mich dann der Kassierer vom 7-eleven Supermarkt den ich mittags dort kennen gelernt hatte, ob er mir die Stadt zeigen soll. Das Angebot kam mir entgegen und so führte mich der indisch stämmige Manny durch Melbourne bei Nacht. Coole Bars, eine Feuershow vor einem teuren Hotel und zum Casino wo wir zu sehen konnten, wie ein Mann mehrere tausend $ beim Roulette gewann. Überall gabs gute Livemusik und die Stimmung in Melbourne ist absolut super. Sehr sympatische Stadt mit vielen coolen Leuten. Nach ein paar Bier und einem Kurzen mit Kaffee drin, der einem den Boden unter den Füßen weg gezogen hat, ging ich ins Bett, weil es morgen ganz früh los geht.

Melbournische Grüße

Nadine

 

neue Mütze 😀

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Streetart again

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Banksy

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toller Park

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DSC_0084 (FILEminimizer)super Mädels

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John F Kennedy

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Parlament

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Trams

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Melbourne hat auch Sonne 😀

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alle Dokumente unter Dach und Fach

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Am I in the right country? (Australia)

Mittwoch, 06.05.2015

Irgendwann hab ich mal irgendwo gehört, dass es in Australien warm sein soll. Keine Ahnung wer mir das erzählt hat, aber als ich aus dem Flughafengebäude raus bin, schlug mir ein eisiger Wind entgegen, die Temperaturanzeige sprach 12 Grad und es fing an zu regnen. Ok, in Australien ist Winter und das wusste ich und Melbourne ist einer der kältesten Orte.

Dass die Australier total nett sind, habe ich schon am Flughafen und an der Busstation gemerkt und ich wurde herzlich empfangen.

Der Skybus brachte mich für 18$ in einer halbstündigen Fahrt in die City und von dort aus nahm ich ein kostenloses Sammeltaxi zum United Backpackers Hostel. Als ich dort um halb 9 aufschlug, deponierte ich wie ausgemacht meine Sachen. Das Hostel „United Backpackers“ ist mit 21 Euro die Nacht zwar das Teuerste bisher, aber für Melbourne City sehr gut. Es ist ganz neu, super modern, steril sauber, die Mitarbeiter sind sehr nett und die Meisten davon selbst Backpacker. Es gibt eine Bar, TV-Raum, Chillout-Area, große Küche und Esszimmer und jede Menge kostenloser Aktionen wie: Pastaabend, Walking-Tour, Spieleabend, Disco, usw. Alles geht hier mit Chipkarte. Das Hostel ist sehr groß, hat Platz für 280 Reisende, jedes Bett hat eine richtige Bettdecke, bequeme Matratzen, Nachttischlampen, Ladestationen, es gibt neue Bäder mit separaten Duschen (ja, der erste Ort nach Tioman seit 2 Monaten wo die Dusche nicht im Klo ist) und es liegt super zentral. Zu 12. schlafen wir im besten Zimmer im Hostel weil es das einzige mit WIFI ist, neben dem TV Raum, Küche und Bad und Klo. Ich bin super begeistert und halte es hier glaub ich ein paar Nächte aus 😉 http://unitedbackpackers.com.au/facilities/

Um 2 hab ich mich zur Mystery-Tour angemeldet und mit der Bahn ging es ein bisschen außerhalb. Wir konnten (leider bei Regen und Kälte) viele coole Streetart-Gemälde an Häuserfassaden angucken und hatten eine coole Guidin und Gruppe. Nach einer Weile rum laufen, gönnten wir uns ein Cheesecake-Eis (sehr zu empfehlen) in der in Australien berühmten Eisdiele „Messina`s“, wo gerade ein Werbefilm gedreht wurde. Danach ging es in eine sehr coole abgefahrene Bar, wo wir im Iglu-Zelt unsere Getränke genossen.

Melbourne ist wie versprochen eine Hipster-Stadt, die super cool ist.

Als es weiter ging und wir fleißig knipsten, kam ein kleines Kind und die Konversation war folgendermaßen:

Kind (auf englisch): „Warum macht ihr Bilder?“

Wir: „Wir sind Touristen und für uns ist das hier besonders.“

Kind zu mir: „Hast du einen starken Akzent?“

Ich: „Neeeeein!“

Anderes Kind: „Und wie seit ihr hierher gekommen?“

Wir: „Mit dem Flugzeug“

Beide Kinder machen große Augen.

Zurück im Hostel gabs den „free-Pasta“ Abend und wir genossen die Nudeln mit vielen anderen Backpackern zusammen in der Bar.

Anschließend gabs super Livemusik von einem Mädel mit Gitarre die eine geniale Stimme hat.

So ging mein erster Tag in Autralien gemütlich zu Ende und ich freute mich auf mein weiches Bett.

Australische Grüße

Nadine

 

Streetart

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Das ist das was ich mache: ich lebe meinen Traum

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Ma beachte das Wort hinter dem „P“ (war bestimmt n betrunkener Backpacker)

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Zitronenbaum – Lemontree

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Straßen von Melbourne

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Messinas Eisdiele

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Käsekuchen-Eis

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Mein neuer Freund (hat nen tollen Körper :P)

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sehr coole Bar

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Let’s fly to down-under

Dienstag, 05.05.15

Nun bin ich seit ziemlich genau 2 Monaten unterwegs und es ging wahnsinnig schnell rum. Sehr krass wie die Zeit rast.
Ich hatte eine mega geniale Zeit in Süd-Ost-Asien, hab unzählige nette Menschen getroffen, tolle Lebensgeschichten gehört, viel erlebt und es total genossen. Mit einem weinenden und lachenden Auge breche ich nun also Richtung Australien auf.
Nachdem ich alles organisieren musste wegen der Flugumbuchung und gepackt habe, ging ich zur Post und schickte ein paar unnötige Sachen heim.
Im Gegensatz zu meinem Magen fiel mir auf, dass ich seit über 24h nichts mehr gegessen hatte. Wider erwarten fand ich im KFC Reis, Käsepommes und Käsebällchen und haute mir ordentlich die Kalorien rein. Den Rest packte ich für schlechte Zeiten ein 😛
Nach dem chilligen Tag im Hostel fuhr ich abends mit dem MRT zum Flughafen. Obwohl dieser nicht gerade klein ist, fand ich mich auch hier wegen der guten Organisation schnell zu recht.
Wegen meinem vegetarischen Essen auf dem Flug hatte ich 2 mal im Voraus bei Emirates angerufen und in der Bestätigungsmail war es immer noch falsch. Auf meine Mail hin kam keine Antwort. Als ich am Schalter nachfragte, war tatsächlich kein vegetarisches Essen reserviert. Gut, dass die Dame das vor Ort noch regeln konnte.
Wie immer hatte ich viel Zeit und verbrachte diese mit den vielen Möglichkeiten am Airport. Surfen an den PC’s, laden vom Handy an Ladestationen, shoppen und senden von E-Mails inkl. Bild nach Hause vom Terminal-PC.
Der Flug hatte ein bisschen Verspätung und beim Warten redeten 2 Männer in Deutsch miteinander darüber, dass der ältere Mann sein Nähzeug mit Schere im Handgepäck vergessen hat und es somit zu Problemen beim Sicherheitscheck kam. Als ich lachte, waren die beiden schockiert, weil sie dachten, dass niemand sie versteht. Wir kamen ins Gespräch und Vater (ca. 75) und Sohn (ca.50) erzählten mir, dass sie 6 Wochen mit einem Campervan durch Australien reisen – Hut ab!
Ich wunderte mich, dass ich einen Platz am Fenster bekam, trotz der späten Umbuchung. Als das Flugzeug startete, war mir klar warum. Man konnte die Leute zählen und ganze 4er Reihen in der Boeing 777-300 waren frei. Somit hatte ich 3 Sitze für mich allein und machte es mir mit hochgeklappten Armlehnen für den 7 stündigen Flug bequem.
Komischerweise hatte ich im Gegensatz zu an Land keine Ohrenschmerzen und war richtig froh, dass ich endlich schmerzfrei war. Leider gab es wegen dem schlechten Wetter am Anfang leichte Turbulenzen, sodass mein Puls nach oben schnellte und meine Hände nass wurden. Zum Glück fielen mir nach dem (vegetarischen) Essen die Augen zu.
Als ich sie kurze Zeit später wieder aufmachte, stand Frühstück neben mir – hä?
Ich zwängte es in mich rein und schaute den Film „Frozen“, um meine Bildungslücke zu füllen. Nach ein paar Minuten Film die Durchsage: wir landen in Kürze. Also hab ich, ohne es mitbekommen zu haben, bestimmt 5 Stunden geschlafen und fand es sogar ein bisschen schade den Film nicht fertig gucken zu können 😛
Der Sonnenaufgang im Flugzeug war gigantisch und der Himmel super klar. Als über Melbourne gerade die Sonne aufgegangen war, setzten wir um halb 8 zur Landung an und ich hab den vorerst letzten Flug überlebt 😀

Grüße aus dem Himmel
Nadine

 

Lecker KFC Essen – schön gesund

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Karte

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Ready for boarding

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Flugzeug

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Es kann los gehen

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So kann man sein Essen in Liegen genießen

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Flugroute

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toller Sonnenaufgang

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Melbourne

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Geschafft

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Ich wurde mit Sonne empfangen

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