Horrible flight

Donnerstag, 25.05.2017

Die eine heult, die andere fragt nach einer Kotztüte

Carol stand extra schon früh auf um uns zum Flughafen fahren zu können. Nachts hatte ich nicht gut geschlafen, weil ein schwerer Sturm herrschte und es draußen tobte.


Im strömenden Regen lud Carol sogar alle unsere Backpacks ins Auto. Diesmal kamen wir mal sehr pünktlich los und waren gut in der Zeit. Die ganze Zeit war ich nervös, weil sich das Wetter nicht besserte und ich wusste, dass wir fliegen mussten. Auch Melli ging es nicht so gut.
Carol redete auch während der Fahrt über alles mögliche mit uns und sie ist eine tolle Person. Im Verkehr ging`s wegen dem Regen nicht vorwärts, aber wir hatten genug Zeit eingeplant.
Zum Abschied umarmte Carol uns total herzlich und wir gaben ihr 20$ Trinkgeld fürs Fahren, die sie gar nicht annehmen wollte.
Nachdem wir unser Gepäck bei Allegiant abgegeben hatten, saßen wir da, packten unser Essen aus und frühstückten in aller Ruhe. Irgendwann schaute Berni auf die Uhr und stellte fest, dass es nur noch 5 min. bis zum Boarding waren. Da waren wir aber noch nicht durch die Sicherheitskontrolle. Melli befand sich auch noch irgend wo anders und war nicht in Sicht. Als sie wieder da war, rannten wir durch den Flughafen. An der Sicherheitskontrolle zogen sie auch noch Bernis Rucksack raus und durchsuchten ihn. Den Sicherheitsmann hatte die Wurst irritiert, aber dann war alles gut. Er fragte Berni, mit wem er reist und Berni verstand nicht, dass es sich um den Spruch auf seinem T-Shirt handelte, auf dem „Take me with“, steht. Dieser Spaß vom Sicherheitsmann brachte Berni kurzzeitig durcheinander.
Ich wusste nicht, dass die Gänge vom Flughafen so lang sein könnten, aber dann rannten wir und es wollte kein Ende nehmen. Am Gate stellten wir fest, dass unsere Maschine gerade erst angekommen war und wir somit noch Zeit hatten.
Vor dem Flug war ich richtig nervös, aber die nette Dame am Gepäckschalter hatte uns wenigstens Plätze nebeneinander beschafft und ich hatte meinen Fensterplatz. Kann ja nichts mehr schief gehen, oder? Zum Glück sagte keiner was wegen unserem Handgepäck, für das wir eigentlich zahlen hätten sollen.

Wir saßen schon gemütlich, als ein älteres Ehepaar kam und fragte, ob wir auf dessen Plätzen sitzen würden. Als wir auf unser Ticket schauten, sahen wir, dass wir auf der falschen Seite saßen. Also das ganze Gepäck umgezogen und wieder hin gesessen. Keine 5 Min. später kam nochmal jemand und diesmal stellten wir fest, dass wir eine Reihe zu weit vorne saßen. Also bei allen entschuldigt und mit vielen „sorrys“ nochmal das ganze Zeug umgepackt. Wir lachten uns kaputt über unsere Dummheit. Dann konnte es endlich los gehen.


Bis wir durch die Wolken durch waren, ruckelte es ein bisschen und die Anschnallzeichen waren eine halbe Stunde an, aber der Flug war ruhig und ich konnte mich entspannen und mich sogar das erste mal auf einem Flug aufs Blog schreiben konzentrieren.
Leider änderte sich das im Landeanflug. Der Pilot kündigte den Landeanflug an und dann ging es los. Das Flugzeug wackelte bis zum es geht nicht mehr. Es sackte immer wieder weit ab und kippte nach links und rechts. Es wurde immer schlimmer und ich war nervlich am Ende. Die Turbulenzen waren dann so heftig, dass wir uns fest halten mussten. Vroni versuchte mir gut zu zu reden, aber das brachte nichts mehr. Ich war fix und fertig und bekam Schnappatmung. Auch meine Tränen ließen sich nicht kontrollieren und ich hatte totale Schweißausbrüche und richtige Angst und Panikattacken. Es hörte nicht mehr auf und ich hatte das Gefühl vor lauter hyperventilieren, keine Luft mehr zu bekommen. Als das Flugzeug wieder meterweit absackte, stieß Melli einen lauten Schrei aus und fragte die vor uns nach einer Kotztüte. So saß die arme Vroni zwischen einer Heulenden und einer mit Kotztüte. Berni auf der anderen Seite hörte Musik. Es war absolut schrecklich! Irgendwie schien es, dass es kein Ende mehr nehmen würde und wir waren immer noch sehr weit oben. Ich fragte mich, wann mein Herz aus der Brust springen würde, oder wann ich kollabieren würde. Immer wieder fühlte es sich an, als würde der Flieger einen starken Seitenhieb bekommen und wackelte sehr heftig. Das waren Turbulenzen wie man sie sich nicht vorstellen kann. Ich fühlte mich wie in einem Alptraum. Bis zum Aufsetzen hielten die schweren Turbulenzen an. Das war ein totaler Horrorflug.
Melli die auch angefangen hatte zu heulen und ich waren am Ende und bekamen mitleidige Blicke von den anderen Passagieren und von der Besatzung inkl. Pilot. Ich hasse fliegen ! Eigentlich dachte ich, ich wäre auf dem Weg meine Flugangst in den Griff zu bekommen, aber das hat sich jetzt erledigt. Kann man von Miami nach Deutschland mit dem Zug fahren ?
Im Flughafen setzen wir uns erst mal hin und atmeten ganz tief durch. Das war der blanke Horror! Sogar Vroni, die jede Woche mit einer Propellermaschine fliegt sagte, dass sie sowas noch nie erlebt hat und es für sie auch schlimm war. Auch die Stewardessen hatten darüber geredet, dass sowas sehr selten vor kommt. Warum dann immer bei mir ?
Nachdem wir unser Gepäck geholt hatten, stand aber der freudige Teil an. Am Schalter von Alamo holten wir unseren Mietwagen ab. Der Nissan Versa wartete im Parkhaus und ist perfekt für uns. Wir bekommen alle Backpacks rein und haben Platz.

Die aller erste Fahrt auf unserem Roadtrip durfte ich machen. Das war ein totales Gefühl von Freiheit. Das Fahren hier ist einfach und schnell fanden wir dank der Offline-Karten von GoogleMaps unsere Unterkunft.
Alle hatten Hunger und wir fuhren zu Dominos Pizza, wo Vroni das erste mal ihre Fahrkünste unter Beweis stellte, die das sehr gut machte. Was wir gleich feststellten war, dass die Leute in Savannah total unfreundlich waren. Keiner hatte Lust auf uns Touristen. Die Pizzen wollten wir auf einer Bank verspeisen, bis ein unfreundlicher Mitarbeiter einer Eisdiele kam und fragte ob wir wissen würde, dass das hier privat sei. Es war kein Schild da, also gingen wir davon aus, dass wir da sitzen dürften.

Als wir dann im Kofferraum unseres Autos saßen, kam er nochmal (er ist ca. in unserem Alter) und fragte, was das soll. Er war richtig sauer und sagte, das sei verboten. Es war weit und breit weder ein anderes Auto, noch ein Mensch zu sehen und wir verstanden das Problem nicht. Wir entschuldigten uns, obwohl wir sauer waren und fuhren zurück zu unserem Hotel. Dort saßen wir auf dem Boden und konnten endlich in Ruhe die Pizza essen, die wirklich ungesund gut schmeckte.
Savannah ist eine Stadt im Chatham County im US-Bundesstaat Georgia. Viele Touristen besuchen die Altstadt, die mit ihren begrünten Plätzen und vielen restaurierten Häusern als eine der schönsten der USA gilt.
Mit dem Auto gings dann nach Savannah Old Town, wo ich ewig keinen Parkplatz fand. Wir fuhren zur Touristen-Info, wo es einen kostenlosen Stadtplan und eine Beschreibung gab. Die anderen sagten, ich solle nach rechts abbiegen, was ich tat. Leider befand ich mich dann als Geisterfahrer in einer Einbahnstraße. Die Bauarbeiter neben uns, schimpften gleich, aber mehr aus Spaß. Der Fahrer der mir entgegen kam, lachte nur. Ich rief aus dem Fenster, dass ich Tourist bin und alle lachten. In zwei Zügen wendete ich schnell und fuhr davon. Wir schauten nochmal, aber ein Schild welches auf eine Einbahnstraße hinwies, war von der Straße aus nicht erkennbar. Hundert mal verfuhren wir uns, aber fanden endlich einen Parkplatz.
Auch das Erkunden von Savannah war ein bisschen chaotisch. Wir hatten zwar den Stadtplan, aber haben uns immer missverstanden, sodass wir ein paar Mal ratlos da standen. Das erste mal konnte ich mit Hilfe der Karte meine Navigationsfähigkeiten unter Beweis stellen. Leider sind diese mehr schlecht als recht und die anderen hatten ordentlich was zu lachen. Wer benutzt in der heutigen Zeit noch Papierkarten? Trotzdem liefen wir ein Mal durch das schöne, alte Savannah, vorbei an schönen Gebäuden und unzähligen kleinen Parks.

Man beachte die Brille vom Hund

In einem schönen Restaurant saßen wir auf der Terrasse und gönnten uns ein kühles Bier


Beim Chippewa Square in der Bull Street, wo die berühmten Bank Szenen in Forrest Gump gedreht wurden, verpassten wir leider vorbei zu schauen.
Unsere Route endete am Savannah River an der Riverfront Plaza und dem Factor`s Walk, der richtig idyllisch und schön ist. Die Bay Street führt entlang an unzähligen Bars und kleinen Läden und alles ist toll dekoriert und liebevoll gemacht.


Im Joe’s Crab Shack genossen wir direkt am Fluss unser Abendessen, wo Vroni und Berni das erste mal Seafood (Shrimps) probierten, was laut den genießerischen Lauten der beiden gut zu schmecken schien. Beim gigantischen Sonnenuntergang und Drinks ließen wir einen weiteren, sehr ereignisreichen Tag gemütlich ausklingen. Ständig fuhren riesige Dampfer vorbei, die echt Eindruck schindeten.


Unser Auto fanden wir schnell, aber leider gingen unsere Offline-Karten in Google Maps nicht, sodass wir nicht wussten, wie wir ins Hotel kommen sollten. An einer Tankstelle hielten wir und fragten, aber wo wir die ganzen Gangster sahen, die bestimmt alle irgendwas genommen hatten, suchten wir schnell das Weite. Dank der logischen Denkweise der anderen, fanden wir die Econo Lodge wieder.

Da das Internet nicht ging und wir dringend den nächsten Tag planen wollten, liefen wir um Mitternacht zum 1 km entfernten MC Donalds, der schon zu hatte. Zum Glück funktionierte das Internet trotzdem.


Als wir zurück waren, schliefen wir sofort ein.

Liebe Grüße aus Savannah
Nadine

Cause you have a bad day…

Mittwoch, 01.07.2015

Als die Sonne aufging, kündigte der Pilot über eine Stunde vorher die Landung in Melbourne an. Heilfroh endlich aus dem Flugzeug raus zu kommen wusste ich, dass ich so schnell nicht mehr fliegen muss. Mann hab ich wieder gezittert und geschwitzt. Flugzeuge sind halt nicht so meins. Nach 6 Stunden kamen wir also endlich in Melbourne an.

Dann standen Vanny und ich noch sage und schreibe eineinhalb Stunden in der Schlange vom Zollstand, weil die Organisation vom Flughafen in Melbourne diesmal katastrophal war. Die Laune war also schon im Keller und ich war hundemüde.


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Natürlich war es wie immer sau kalt, windig und sehr bewölkt in Melbourne – ich will wieder nach Bali an meinen Pool !!
Mit dem überteuerteren Skybus ging’s zum 3. mal bisher auf meiner Reise in die Stadt und da gönnten wir uns ein gutes Frühstück im Pie Face. Leider gab`s noch ein Problem: Wegen ganz viel Pech kommen Vanny und ich beide nicht mehr an Geld und ich hoffte mit 50$ im Geldbeutel noch Mittagessen kaufen und tanken zu können.
Wir verabschiedeten uns nach ein paar Stunden und ich fuhr Richtung meinem alten Hostel. Ich war sehr froh Vanny getroffen zu haben und wir haben uns toll verstanden.
Ich wusste ohne Übernachtung darf man im Hostel nicht duschen, also fragte ich im Fitness-Studio. Die wollten 38$ für ein mal duschen – spinnen die ? War also nicht mein Glückstag…
Ich bin durch die Stadt mit meiner Chillerhose von Bali gelaufen und kam mir zwischen den ganzen gestylten Menschen sehr schäbig vor.
Ohne Dusche bin ich dann zu Elsbeth die immer noch in meinem alten Hostel wohnt. Durch den Keller „schmuggelte“ sie mich hoch und gab mir ihren Schlüssel für die Dusche. Das warme Wasser und das Zähne putzen taten also richtig gut. Frisch gerichtet gingen wir zuerst einen Kaffee trinken, wo unser Tischnachbar einen Hund auf seinen Kaffee bekam.image

Nach ein bisschen Bummeln durfte ich endlich mal den Queen Victoria Market kennen lernen. Es war schon dunkel und hatte nicht nur wegen den Temperaturen und den dick eingepackten Leuten was von Weihnachtsmarkt. Neben deutschen Würstchen, Schals, viel anderem Essen und Dekoartikeln fand man auch Glühwein. Außerdem bestellte Elsbeth einen super leckeren Nachtisch: frische Früchte auf steif geschlagenem Zuckerschaum.
Der Abend wurde also noch richtig schön und wir verstehen uns total gut und freuen uns immer, wenn wir uns sehen können. Sie hat ihre Wohnung in Amerika nun gekündigt und wohnt vorerst auch in Australien.
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Nach einer netten Verabschiedung am Bahnhof ging’s mit dem Zug zum Haus von Manny. Brissie stand noch genau so da wie ich sie verlassen hatte und da ich den Schlüssel mitgenommen hatte, bin ich gleich los gedüst. Saskia hatte mir einen total tollen, kostenlosen Parkplatz direkt am Wasser empfohlen und dort schlug ich mein Lager für die Nacht auf. Es war zwar direkt an der Straße aber der Verkehr hielt sich in Grenzen. Da es die erste Nacht im Auto war, war es spannend für mich. Nachdem ich alle Sonnenblenden hingemacht und meine Matratze ausgebreitet hatte, schlief ich auch sofort ein. Um 3 nachts bin ich aufgewacht und es hat so gewindet dass ich dachte Brissie fliegt gleich weg und geregnet wie die Sau. Leider gab es kein Klo, aber ich musste dringend und so wurde ich bei dem Wetter ordentlich nass, weil ich im Regen in den Busch mussre. Das gehört aber nun mal auch dazu 😛 sonst schlief ich wie ein Baby.

Grüße mal wieder aus ’stralia
Nadine

It’s always hard to say goodbye

Dienstag 30.06.2015

Das letzte Frühstück genossen wir in allen Zügen und ließen uns viel Zeit. Zum letzten Mal frische Pancakes, Omlette, pochiertes Ei, Schokocroissants, Reis und Nudeln mit Gemüse, frischen Kaffee, Saft, Donughts und alles was das Herz begehrt – ich werde diesen Luxus vermissen.

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Das letzte mal die Putzfrau begrüßen. Das letzte Mal an den Pool (auch wenn nur im Schatten sitzen). Die letzten Stunden zu 2. (wie romantisch) genossen wir nochmal total.
Vicky (unserer Fahrer von den Ausflügen) holte Saskia schon viel zu früh und dann war der Moment gekommen: Nach zwei wunderschönen Wochen in denen wir richtig gute Freundinnen geworden sind, vielen lustigen, sowie tiefgründigen Gesprächen, einem gemeinsamen Tattootermin, vielen leckeren Mahlzeiten, tollen Ausflügen, einer Vulkanbesteigung, 13 Nächten im Ehebett, vielen gesungenen Liedern, unzähligen Bildern und GoPro Videos und 100% Spaß wurden wir auf grausame Art und Weise auseinander gerissen.

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Vicky wusste gar nicht recht, was er mit zwei heulenden Mädels machten sollte und bald schon war das Taxi um die Ecke gebogen und ich stand allein da.
Danach hatte ich viel Zeit zum Nachdenken und war sehr traurig.
Sophia (von der Farm) kam da gerade richtig. Zufällig fanden wir raus, dass sie in einem Hostel nur 5 min. von mir weg war. Ich machte mich also zu Fuß auf den Weg dort hin. Wir freuten uns, uns wieder zu sehen und außerdem waren noch zwei Mädels und ein Kumpel von ihr da. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es mir schon viel besser.

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Wir schlenderten durch die Straßen und hatten bei (wie immer) bestem Wetter viel Spaß. Zuerst kauften wir eine Sonnenbrille und dann ein Stirnband fürs kalte Australien, was sehr lustig war.

Den restlichen Tag verbrachten wir vor deren Hostel und wieder zufällig erfuhr ich, dass eine der Mädels den gleichen Flug hat. Die Welt ist so klein und es gibt immer wieder krasse Zufälle.
Nach einer herzlichen Verabschiedung wurde ich im Hotel ebenfalls von Vicky abgeholt der mir erzählte, dass Saskia ganz traurig war und sie ihm leid tut. Er ist einfach goldig 😉 Auf dem Weg holten wir die Freundin von Sophia vom Mittag (Vanny) ab.
Ganz nett verabschiedete sich auch Vicky der uns für einen perfekten Preis fuhr.
Am Flughafen hatten wir ewig Zeit und führten sehr tolle Gespräche.
Wieder mal hatte ich Glück und es hat keinen interessiert, dass mein Backpack zu groß und zu schwer war, obwohl ich mit AirAsia geflogen bin. Leider saßen Vanny und ich nicht beieinander, aber wir machten aus, in Melbourne zusammen frühstücken zu gehen. Der Flieger hatte ein bisschen Verspätung und es war nach Mitternacht als er abhob. Da der Mann vor mir so weit mit seinem Sitz nach hinten ging, dass es für mich unbequem war, fragte ich, ob ich den Platz wechseln konnte und da noch was frei war, ging es.
Leider kam es wie es kommen musste und wir hatten Turbulenzen. Diesmal sogar sehr heftige. Und das ohne Beruhigungsmittel. Und fast 6 Stunden lang. So war an Schlafen natürlich nicht zu denken. Die Stewardess die auf einem Sitz direkt gegenüber von mir saß, bekam sogar Nasenbluten und musste aufs Klo um zu spucken. Ich bekam fast die Krise und hoffte das zu überleben. Nun war ich doch gerade dabei meine Angst in den Griff zu bekommen und dann sowas. Der Flug kam mir ewig vor. Und so war die Nacht nicht gerade angenehm.

Turbulente Grüße
Nadine

Am I in the right country? (Australia)

Mittwoch, 06.05.2015

Irgendwann hab ich mal irgendwo gehört, dass es in Australien warm sein soll. Keine Ahnung wer mir das erzählt hat, aber als ich aus dem Flughafengebäude raus bin, schlug mir ein eisiger Wind entgegen, die Temperaturanzeige sprach 12 Grad und es fing an zu regnen. Ok, in Australien ist Winter und das wusste ich und Melbourne ist einer der kältesten Orte.

Das die Australier total nett sind, habe ich schon am Flughafen und an der Busstation gemerkt und wurde herzlich empfangen.

Der Skybus hat mich für 18$ in einer halbstündigen Fahrt in die City gebracht und von dort aus ein kostenloses Sammeltaxi zum United Backpackers Hostel. Als ich dort um halb 9 aufschlug, deponierte ich wie ausgemacht meine Sachen. Das Hostel „United Backpackers“ ist mit 21 Euro die Nacht zwar das Teuerste bisher, aber für Melbourne City sehr gut. Es ist ganz neu, super modern, steril sauber, die Mitarbeiter sind sehr nett und die Meisten davon selbst Backpacker. Es gibt eine Bar, TV-Raum, Chillout-Area, große Küche und Esszimmer und jede Menge kostenloser Aktionen wie: Pastaabend, Walking-Tour, Spieleabend, Disco, usw. Alles geht hier mit Chipkarte. Das Hostel ist sehr groß, hat Platz für 280 Reisende, jedes Bett hat eine richtige Bettdecke, bequeme Matratzen, Nachttischlampen, Ladestationen, es gibt neue Bäder mit separaten Duschen (ja, der erste Ort nach Tioman seit 2 Monaten wo die Dusche nicht im Klo ist) und es liegt super zentral. Zu 12. schlafen wir im besten Zimmer im Hostel weil es das einzige mit WIFI ist, neben dem TV Raum, Küche und Bad und Klo. Ich bin super begeistert und halte es hier glaub ich ein paar Nächte aus 😉 http://unitedbackpackers.com.au/facilities/

Um 2 hab ich mich zur Mystery-Tour angemeldet und mit der Bahn ging es ein bisschen außerhalb. Wir konnten (leider bei Regen und Kälte) viele coole Streetart-Gemälde an Häuserfassaden angucken und hatten eine coole Guidin und Gruppe. Nach einer Weile rum laufen, gönnten wir uns ein Cheesecake-Eis (sehr zu empfehlen) in der in Australien berühmten Eisdiele „Messina`s“, wo gerade ein Werbefilm gedreht wurde. Danach ging es in eine sehr coole abgefahrene Bar, wo wir im Iglu-Zelt unsere Getränke genossen.

Melbourne ist wie versprochen eine Hipster-Stadt, die super cool ist.

Als es weiter ging und wir fleißig knipsten, kam ein kleines Kind und die Konversation war folgendermaßen:

Kind (auf englisch): „Warum macht ihr Bilder?“

Wir: „Wir sind Touristen und für uns ist das hier besonders.“

Kind zu mir: „Hast du einen starken Akzent?“

Ich: „Neeeeein!“

Anderes Kind: „Und wie seit ihr hierher gekommen?“

Wir: „Mit dem Flugzeug“

Beide Kinder machen große Augen.

Zurück im Hostel gabs den „free-Pasta“ Abend und wir genossen die Nudeln mit vielen anderen Backpackern zusammen in der Bar.

Anschließend gabs super Livemusik von einem Mädel mit Gitarre die eine geniale Stimme hat.

So ging mein erster Tag in Autralien gemütlich zu Ende und ich freute mich auf mein weiches Bett.

Australische Grüße

Nadine

 

Streetart

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Das ist das was ich mache: ich lebe meinen Traum

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Ma beachte das Wort hinter dem „P“ (war bestimmt n betrunkener Backpacker)

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Zitronenbaum – Lemontree

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Straßen von Melbourne

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Messinas Eisdiele

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Käsekuchen-Eis

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Mein neuer Freund (hat nen tollen Körper :P)

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sehr coole Bar

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Let’s fly to down-under

Dienstag, 05.05.15

Nun bin ich seit ziemlich genau 2 Monaten unterwegs und es ging wahnsinnig schnell rum. Sehr krass wie die Zeit rast.
Ich hatte eine mega geniale Zeit in Süd-Ost-Asien, hab unzählige nette Menschen getroffen, tolle Lebensgeschichten gehört, viel erlebt und es total genossen. Mit einem weinenden und lachenden Auge breche ich nun also Richtung Australien auf.
Nachdem ich alles organisieren musste wegen der Flugumbuchung und gepackt habe, ging ich zur Post und schickte ein paar unnötige Sachen heim.
Im Gegensatz zu meinem Magen fiel mir auf, dass ich seit über 24h nichts mehr gegessen hatte. Wider erwarten fand ich im KFC Reis, Käsepommes und Käsebällchen und haute mir ordentlich die Kalorien rein. Den Rest packte ich für schlechte Zeiten ein 😛
Nach dem chilligen Tag im Hostel fuhr ich abends mit dem MRT zum Flughafen. Obwohl dieser nicht gerade klein ist, fand ich mich auch hier wegen der guten Organisation schnell zu recht.
Wegen meinem vegetarischen Essen auf dem Flug hatte ich 2 mal im Voraus bei Emirates angerufen und in der Bestätigungsmail war es immer noch falsch. Auf meine Mail hin kam keine Antwort. Als ich am Schalter nachfragte, war tatsächlich kein vegetarisches Essen reserviert. Gut, dass die Dame das vor Ort noch regeln konnte.
Wie immer hatte ich viel Zeit und verbrachte diese mit den vielen Möglichkeiten am Airport. Surfen an den PC’s, laden vom Handy an Ladestationen, shoppen und senden von E-Mails inkl. Bild nach Hause vom Terminal-PC.
Der Flug hatte ein bisschen Verspätung und beim Warten redeten 2 Männer in Deutsch miteinander darüber, dass der ältere Mann sein Nähzeug mit Schere im Handgepäck vergessen hat und es somit zu Problemen beim Sicherheitscheck kam. Als ich lachte, waren die beiden schockiert, weil sie dachten, dass niemand sie versteht. Wir kamen ins Gespräch und Vater (ca. 75) und Sohn (ca.50) erzählten mir, dass sie 6 Wochen mit einem Campervan durch Australien reisen – Hut ab!
Ich wunderte mich, dass ich einen Platz am Fenster bekam, trotz der späten Umbuchung. Als das Flugzeug startete, war mir klar warum. Man konnte die Leute zählen und ganze 4er Reihen in der Boeing 777-300 waren frei. Somit hatte ich 3 Sitze für mich allein und machte es mir mit hochgeklappten Armlehnen für den 7 stündigen Flug bequem.
Komischerweise hatte ich im Gegensatz zu an Land keine Ohrenschmerzen und war richtig froh, dass ich endlich schmerzfrei war. Leider gab es wegen dem schlechten Wetter am Anfang leichte Turbulenzen, sodass mein Puls nach oben schnellte und meine Hände nass wurden. Zum Glück fielen mir nach dem (vegetarischen) Essen die Augen zu.
Als ich sie kurze Zeit später wieder aufmachte, stand Frühstück neben mir – hä?
Ich zwängte es in mich rein und schaute den Film „Frozen“, um meine Bildungslücke zu füllen. Nach ein paar Minuten Film die Durchsage: wir landen in Kürze. Also hab ich, ohne es mitbekommen zu haben, bestimmt 5 Stunden geschlafen und fand es sogar ein bisschen schade den Film nicht fertig gucken zu können 😛
Der Sonnenaufgang im Flugzeug war gigantisch und der Himmel super klar. Als über Melbourne gerade die Sonne aufgegangen war, setzten wir um halb 8 zur Landung an und ich hab den vorerst letzten Flug überlebt 😀

Grüße aus dem Himmel
Nadine

 

Lecker KFC Essen – schön gesund

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Karte

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Ready for boarding

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Flugzeug

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Es kann los gehen

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So kann man sein Essen in Liegen genießen

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Flugroute

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toller Sonnenaufgang

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Melbourne

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Geschafft

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Ich wurde mit Sonne empfangen

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