Do I ever see my destination?

Freitag, 01.05.2015

Euch allen in Deutschland einen schönen 1. Mai und einen guten Feiertag 🙂
Noch 5 Tage und dann wird es ernst. Da ich mich immer aufs Reisen und neue Städte und Länder freue, fiel mir das Aufstehen um 5 nicht schwer. Vor meiner Zimmertüre fand ich einen Abschiedsbrief vom Hotel mit der Nummer von der Rezeption. Da wieder ein starkes Unwetter mit heftigem Regen herrschte, rief ich kostenlos die Rezeption an und bestellte ein Auto. Dieses parkte direkt vor meiner Türe und brachte mich die paar Meter trockenen Fußes zur Rezeption, von dort aus es zum Pier und mit der Fähre nach Mersing ging.
Bei der Hinfahrt sagten wir die Leute im Reisebüro, dass um 11 immer ein Bus nach Singapur fährt. Leider war dem nicht so und nach einer halben Stunde Gefrage und viel Rennerei, buchte ich einen Bus in eine andere Stadt von da aus es weiter gehen sollte. Der Mann, Mitte 70 der neben mir saß war Engländer und in Tioman hängen geblieben und hat nochmal geheiratet. Mit ihm philosophierte ich die ganze Fahrt über das Leben, Reisen und vieles mehr und wir hatten tolle Gespräche.
Er zeigte mir anschließend in welchen Bus ich einsteigen muss. Es gab kein Wechselgeld und so musste ich statt 3,40, 5 Ringgit für einen Stehplatz zahlen. Kurze Fahrt, dann Buswechsel. Die wollten mein Ticket nochmal sehen aber das hatte ich nicht mehr. 5 Leute hab ich bekniet und unter Zeugen gesagt, dass ich ein Ticket hatte, aber es half nichts. Es befanden sich auch nur noch 50 Ringgit in meinem Geldbeutel und Wechselgeld gabs auch hier nicht. Nach 10 min. unfreundlicher Diskussion, konnte einer Geld wechseln, ich zahlte nochmal und es ging weiter.
Nach 5 min. Fahrt sind alle aus dem Bus gestürmt und es ging zum Ausstempeln aus Malaysia, dann wieder in Bus, 5 min. später an der Grenze angehalten, Zettel ausfüllen, Pass zeigen und Stempel für Singapur bekommen. Ich war nach der ewigen Reise das erste mal so genervt, dass ich auf Deutsch laut vor mich hin geflucht hab. Es ging viel zu langsam und die Beamten waren so unfreundlich und alles kompliziert. Dann wieder in Bus, wieder stehen und nach 5 Minuten raus. Leider hatte ich vergessen einen Screenshot von der Hosteladresse zu machen und musste mich sage und schreibe eine Stunde bei brütender Hitze mit Gepäck durch Menschenmassen kämpfen um WLAN zu finden. Das erste mal hab ich ein Land gehasst bevor ich es richtig gesehen hab.
Eine nette Reiseleiterin erklärte mir den Weg mit dem Bus zum Hostel und das war eine Tortur und hätte ewig gedauert.
Nach weiterer endloser Suche fand ich eine Wechselstube, wechselte mein Geld und bestellte ein Taxi zum Hostel. Das klappte wenigstens gut. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nochmal dort ankomme und war total genervt und hatte schlechte Laune. Das Hostel war aber ok.
Um halb 7 holte mich Doug, ein Freund von unserem Bekannten Jojo von Deutschland mit dem Auto ab. Er ist Engländer und lebt seit einigen Jahren in Singapur und fuhr mich durch die ganze Stadt. Wir waren lecker indisch essen und Singapur sieht super aus bei Nacht. Er zeigte mir die Insel Sentosa Island, viele Reichenvillen, Restaurants und einiges mehr. Die Stadtrundfahrt war super und ich hab viel gesehen und erfahren. Außerdem haben wir Litschi-Martini in einer schicken Reichenbar getrunken und seinen Hund in seiner coolen Wohnung im Hochhaus besucht.
Zurück im Hostel war Party und meine vielen deutschen Zimmerkolleginnen, 2 Österreicher und 2 Australier hatten viel Spaß und ich setzte mich eine Weile dazu bis mir die Augen zufielen.
Fix und fertig schlief ich ein

Singapurische Grüße
Nadine

 

WetmarketCIMG7888 (FILEminimizer)

Indischer Tempel in little IndiaCIMG7890 (FILEminimizer)CIMG7892 (FILEminimizer)

Litschi Martini -leckerCIMG7894 (FILEminimizer)

Doug
CIMG7895 (FILEminimizer)

Chillen im HostelCIMG7896 (FILEminimizer)

Say hello to Nemo, Nesaja & Co

Donnerstag, 30.04.2015

Den letzten Tag in Malaysia und auf der tollen Insel Tioman wollte ich mit Tauchen abschließen. Beim Frühstück kam deshalb ein Rezeptionist zu meinem Tisch und teilte mir mit, um halb 9 an der Tauchschule sein zu sollen.
Voll gefressen, lernte ich meine beiden Mittaucher, ein französisches Pärchen, sowie den Tauchleiter kennen. Wir sollen den Tauchgang genießen und nichts machen müssen, so die Ansage. Also ohne Ausrüstung aufs Boot und die Fahrt genießen. Leider war im Wetterbericht Gewitter angekündigt und auch der schwarze Himmel verriet ein starkes Unwetter. Unser Divemaster sagte, dass es nicht gefährlich sei sich im Wasser aufzuhalten und dass wir trotzdem tauchen gehen.
Nach einer halben Stunde Fahrt auf dem Schiff mit ordentlichem Wellengang, schien die Sonne und das Wetter war perfekt.
Der Divemaster hielt Wort und bereitete alles für uns vor und wir mussten nur da sitzen und wurden in unsere Ausrüstung gesteckt. Das nennt man Luxus. Gut, dass es weltweit einen einheitlichen Tauchstandard gibt und somit alles gleich war wie in meiner Tauchschule und ich vor meinem ersten Tauchgang außerhalb eines Kurses nichts befürchten musste.
Das Abtauchen auf 18m ging ohne Ohrenprobleme und was wir sahen, war noch gigantischer als in Thailand. Das Südchinesische Meer hatte eine ewig weite, klare Sicht zu bieten und sehr viele verschiedene Pflanzen, Korallen und Fische. So sahen wir ganz viele Nemos, schöne Rochen, sehr große Fische und sogar eine Riesenschildkröte die schlief. Der 40 minütige Tauchgang und somit der 10. meines Lebens verging viel zu schnell und wir alle waren begeistert. Zu 4. und ohne andere Taucher und Schiffe weit und breit konnte man alles noch viel mehr genießen und es war super entspannt. Dann hatten wir noch großes Glück mit dem Wetter, blauer Himmel und Sonnenschein und das Wasser badewannenwarm.
Nach der großen, kostenlosen Lunchbox startete in einer anderen Location der 2. Tauchgang. Auch hier war die Sicht gigantisch und die Unterwasserwelt wie im Film. Es sah so schön aus, es leuchtete in allen möglichen Farben und das Highlight war außer der 2. Riesenschildkröte die gefressen hat, definitiv das Höhlentauchen. Es war ein bisschen dunkel, aber man konnte noch gut was sehen und so schwammen wir ein paar Minuten durch eine wunderschöne sehr enge Höhle die viele Korallen hatte.
Ein paar mal durften wir auch allein zwischen Riffen durchschwimmen wo es so eng war, dass unsere Flaschen anstießen.
Da ich es mittlerweile mit meinem Luftverbrauch gut im Griff hab und einschätzen kann, konnten wir lange 50 Minuten unter Wasser bleiben.
Das Tauchen war es für mich absolut wert und diesmal hatte ich keine Probleme. Auch der Preis für die hoteleigene Tauchschule war angemessen und die Leute erledigten alles für einen und nach dem Ausfüllen meines Tauchbuchs konnte ich gleich gehen.
Den restlichen Tag verbrachte ich mit Lesen und entspannen am Pool.
Abends gönnte ich mir ein Essen im Hotelrestaurant und lauschte wieder der tollen Livemusik der Band, die auch an meinen Tisch kam um zu singen.
Hier wird man behandelt, als zahle man 1000€ für die Nacht, kann die Rechnungen aufs Zimmer schreiben lassen und der Chefkoch kam persönlich um zu fragen, was ich gerne in meinem vegetarischen Lunchpaket haben möchte.
Somit war der letzte Tag nach dem Packen in Malaysia leider vorbei und so langsam wird es ernst. An morgen dann nur noch Singapur und dann beginnt das große Abenteuer „down under.
Morgen ist das Luxus-Urlauben vorbei und ich bin wieder offiziell Backpacker und muss mich nicht mehr tarnen 😀

Grüße von Nemo und Nesaja
Nadine

Frühstück

CIMG7799 (FILEminimizer) CIMG7800 (FILEminimizer) CIMG7801 (FILEminimizer) CIMG7802 (FILEminimizer) CIMG7803 (FILEminimizer) CIMG7804 (FILEminimizer) CIMG7805 (FILEminimizer) CIMG7806 (FILEminimizer) CIMG7807 (FILEminimizer) CIMG7808 (FILEminimizer)

Ready to dive                                           Unwetter im Anmarsch

CIMG7809 (FILEminimizer) CIMG7812 (FILEminimizer)

Regenbogen                                          Unwetter ist weg

CIMG7813 (FILEminimizer) CIMG7819 (FILEminimizer)

Nach dem ersten Tauchgang

CIMG7825 (FILEminimizer) CIMG7829 (FILEminimizer)

Malaysia – Flagge und Lieblingsschäfchen darf auch mit Tauchen

CIMG7830 (FILEminimizer) CIMG7831 (FILEminimizer)

 

Glasklares Wasser

CIMG7839 (FILEminimizer) CIMG7846 (FILEminimizer)

Strand von Tioman

 

CIMG7853 (FILEminimizer) CIMG7854 (FILEminimizer) CIMG7861 (FILEminimizer) CIMG7863 (FILEminimizer) CIMG7864 (FILEminimizer) CIMG7865 (FILEminimizer) CIMG7866 (FILEminimizer) CIMG7868 (FILEminimizer)

Tauchcenter

CIMG7869 (FILEminimizer) CIMG7870 (FILEminimizer) CIMG7874 (FILEminimizer)

Pool

CIMG7875 (FILEminimizer) CIMG7879 (FILEminimizer) CIMG7881 (FILEminimizer)

Sonnenuntergang

CIMG7882 (FILEminimizer) CIMG7885 (FILEminimizer)

Abendessen

CIMG7886 (FILEminimizer) CIMG7887 (FILEminimizer)

Feels like paradise

Mittwoch, 29.04.2015

Von der Sonne und dem sanften Meeresrauschen wurden wir geweckt.
Beim Frühstück fielen mir fast die Augen aus dem Kopf. Es gab ALLES was das Herz begehrt und mehr als bei einem Brunch in Deutschland. Von Brot, bis Schokocroissant, alle Obstsorten, Müsli, Joghurt, Ei das vom Koch auf Wunsch zubereitet wurde über Nudeln mit Sahnesoße, Reis, Suppen bis Macaroni mit Tomatensoße und vielem mehr. Nach 2 und halb Monaten konnte ich endlich mal wieder in den Hochgenuss eines Käsebrotes kommen 😛 ich hatte den grandiosen Geschmack schon vergessen.
Gestärkt machten wir es uns am Strand gemütlich und verbrachten den Tag mit plantschen und sonnen.
Man kann im Meer ewig weit im flachen, kristallklaren Wasser raus laufen und sich dann in den weichen Sand setzen und wie wir ewig reden 🙂
Leider wurden wir irgendwann von einem Araber angequatscht der uns sehr auf die Nerven ging und nicht gehen wollte. Meine Zimmernummer hatte ich „vergessen“, mein Handy war „kaputt“ und in Facebook habe ich ihm einen falschen Namen eingetippt. Er wollte auch nicht verstehen, dass wir uns abends nicht mit ihm treffen wollten. Zum Glück begegnet er uns nicht im Hotel, dachten wir nur.
Zum Abendessen fuhren wir mit dem Jeep in die Inselstadt „Tekek“ und es schmeckte super.
Bei guter Livemusik, Käsekuchen, Bier und Pina Colada ließen wir den Traumtag und den letzten von Marie im Hotelrestaurant am Strand ausklingen.
Ich bin einfach ein Glückspilz und so habe ich über booking.com das Hotel für eine Nacht verlängert, weil nichts anderes auf der Insel mehr frei war und wenn ich es an der Rezeption gemacht hätte, müsste ich 30€ mehr zahlen. Leider buchte ich nur das Standardzimmer, obwohl wir das bessere hatten. Unauffällig upgradete die nette Rezeptionistin meine Buchung kostenlos und ich kann eine weitere Nacht in unserem tollen Zimmer bleiben – man gönnt sich ja sonst nichts 😉
Den Job in Australien auf der Pferdefarm habe ich aber heute fest zugesagt bekommen und fange am 18.05. in Moorooduc (bei Melbourne) an zu arbeiten.

Sonnige Urlaubsgrüße

Nadine

 

Frühstück

IMG_7960 IMG_7964

IMG_7965 IMG_7966 IMG_7967

Trauminsel

CIMG7731 (FILEminimizer) CIMG7766 (FILEminimizer) CIMG7763 (FILEminimizer) CIMG7761 (FILEminimizer) CIMG7758 (FILEminimizer) CIMG7757 (FILEminimizer) CIMG7744 (FILEminimizer) CIMG7739 (FILEminimizer)

Reiseschäfchen ist natürlich auch dabei

CIMG7737 (FILEminimizer) CIMG7736 (FILEminimizer) CIMG7733 (FILEminimizer)

Bloggen, Cocktails und Livemusik

CIMG7796 (FILEminimizer)CIMG7794 (FILEminimizer)

Willkommensdrink

CIMG7790 (FILEminimizer)

Sonnenuntergang am Strand

CIMG7786 (FILEminimizer)CIMG7779 (FILEminimizer)CIMG7778 (FILEminimizer)CIMG7774 (FILEminimizer)CIMG7770 (FILEminimizer)

CIMG7769 (FILEminimizer)

Lecker Käsekuchen

CIMG7797 (FILEminimizer)

Effortful Journey to Tioman

Dienstag, 28.04.2015

Um 6 klingelte der Wecker und um 7 stand ich an der Bushaltestelle. Leider kam ewig kein Bus, aber dafür ein Auto (kein Taxi) und der Fahrer bot 3 Plätze an. Silvi: wir finden es gefährlich in Deutschland von einem Kaff ins nächste mit einem mitzufahren den wir nicht kennen und ich steig im gefährlichen Malaysia bei einem wildfremden ein 😀 Ich bin aber günstig am Busbahnhof angekommen.
Mit dem Reisebus ging es 5 Stunden nach Mersing und von dort aus habe ich ein Fährticket für die Insel Tioman gekauft. Ich hab ein Mädel aus Tirol kennen gelernt und zusammen ging es nach dem Mittagessen zum Pier.
Die Leute vom Reisebüro sagten, dass wegen der Feiertage auf der ganzen Insel kein Hostel mehr frei wäre, aber Maria hatte ein Doppelzimmer in einem Luxushotel, das wir uns teilen können.
Prozesse haben die Malayer definitiv nicht erfunden und so mussten wir 5! Stationen durchlaufen, bis wir nach über einer Stunde auf die Fähre konnten.
In der Wartehalle ist was krasses passiert: 3 Männer trugen eine Leiche bedeckt mit einem Müllsack mitten durch die Menschen. Ich hab gedacht ich spinne !
Die Fähre war so stark klimatisiert, dass wir trotz Jacke froren und es herrschte starker Wellengang.
Nach 3 Stunden war es geschafft und Tioman erwartete uns mit Traumwetter.
Die Insel sieht tatsächlich aus wie im Film. Ein Traumstrand mit schönem beigen Sand, kristallklares Meer, sauber, viele Palmen und eine richtige Wohlfühloase.
Als wir mit dem Luxusfahrzeug kostenlos vom Pier zum Hotel gefahren wurden, unser Gepäck zur Lobby gebracht wurde und wir einen Gutschein für einen Willkommensdrink erhielten, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus: Pool mit Rutschen, Fitnesscenter, Luxushotel, gepflegte, große Anlage, ruhig, Raum mit Spielen, inkl. Frühstück und vielem mehr. Für 25€ pro Person zwar so viel wie ich für eine Woche Hostel zahle, aber ich bin unendlich froh, mir das zu gönnen. Unser Chalet ist direkt am Strand, Balkon mit Meerblick, direkt am Pool, Minibar, kostenlose Getränke, TV, warme Dusche mit Duschvorhang, Safe, großes, weiches Bett mit Decke, penibel sauber, viel Platz, Klimaanlage und vieles mehr. Seit langem muss ich nicht mehr meine eigene Decke benutzen, kann ohne Flip Flops duschen, brauche kein eigenes Duschgel, kein Vorhängeschloss, hab kein Stockbett, brauche kein eigenes Klopapier, kein teueres Taxi, muss nicht warten bis ich ins Bad kann, muss kein Frühstück suchen und fühle mich wie bei einer Pauschalreise im 5* Hotel.
Das leckere Essen in einem Restaurant bei kühlen Bier haben Marie und ich uns nach der langen Reise verdient und fielen danach überglücklich in die Luxusbetten.

Verwöhnte Luxusgrüße
Nadine

Fähre von Mersing

DSC_0019 (FILEminimizer)DSC_0020 (FILEminimizer)

DSC_0024 (FILEminimizer)DSC_0029 (FILEminimizer)

Trauminsel Tioman

DSC_0032 (FILEminimizer)DSC_0044 (FILEminimizer) DSC_0001 (FILEminimizer) DSC_0002 (FILEminimizer) DSC_0003 (FILEminimizer) DSC_0004 (FILEminimizer) DSC_0005 (FILEminimizer) DSC_0006 (FILEminimizer) DSC_0008 (FILEminimizer) DSC_0010 (FILEminimizer) DSC_0015 (FILEminimizer)

Hotellobby

DSC_0036 (FILEminimizer)

Luxuszimmer

DSC_0037 (FILEminimizer) DSC_0039 (FILEminimizer) DSC_0041 (FILEminimizer)

A map for saturday

Montag, 27.04.2015

Mit einem deutschen Mädel ging’s wieder zu Fuß durchs Städtchen und da es nix neues mehr zu sehen gab, waren wir früh zurück, warteten im Hostel bis das Gewitter vorbei war und brachen dann auf zur River Cruise. Das ist ein Touriboot das uns 45 min. lang auf dem Fluss sg Melaka rum transportierte. Leider regnete es die ganze Zeit und war ungemütlich.
Nach dem Abendessen saßen wir alle im Wohnzimmer vom Hostel auf der Couch und schauten mit dem chinesischen Hostelbesitzer Horward den Film „A map for saturday“ an. Dabei dokumentierte ein Backpacker vor 10 Jahren mit seiner Kamera seine einjährige Reise um die Welt. Er gab selbst oft Interviews, befragte andere Backpacker und filmte unter anderem den Abschied und die Begrüßung seiner Familie. Der Film wurde schon oft ausgezeichnet.
Wir alle waren sehr berührt von diesem Film. Das Meiste ist gleich geblieben wie „damals“ und jeder von uns konnte sich genau in die Situationen reinversetzen. Leute die noch nie gereist sind, können nach diesem berührenden Film besser die Reisenden verstehen und wir haben uns in jeder einzelnen Szene wieder gefunden und mussten oft lachen, weil es einfach alles gestimmt hat. Vorallem als die jungen Leute über ihre Rückkehr berichtet haben, blieb fast kein Auge trocken. „Ich bin zwar zu Hause in meiner gewohnten Umgebung aber ich hab mich verändert und so viel erlebt. Die Leute sind aber alle gleich geblieben. Ich fühle mich, als ob ich hier jetzt nicht mehr rein passe.“
„Wenn mich jemand fragt, wie die Reise war, lache ich nur. Wie will ich jemanden in 5 Minuten erklären, was ich in einem Jahr an Lebenserfahrung gewonnen habe.“
„Wie will ich jemals wieder einem 9-7 Job nachgehen, nachdem ich so viel erlebt und gesehen habe und einfach nur frei war.“ „Als ich zurück geflogen bin war es, als würde ich meine Heimat verlassen. Ich hab nur geweint, weil ich wusste jetzt ist es vorbei.“
Die Worte der Reisenden haben uns alle sehr zum Nachdenken gebracht und für viel Gesprächsstoff danach gesorgt.
Ich empfehle jedem diesen Film anzugucken.

Nachdenkliche Grüße
Nadine

lustiges Hostel

DSC_0020 (FILEminimizer) DSC_0001 (2) (FILEminimizer) DSC_0001 (FILEminimizer)

Moschee

DSC_0002 (FILEminimizer) DSC_0003 (2) (FILEminimizer) DSC_0004 (FILEminimizer) DSC_0006 (FILEminimizer) DSC_0007 (2) (FILEminimizer) DSC_0008 (FILEminimizer) DSC_0009 (2) (FILEminimizer) DSC_0010 (FILEminimizer) DSC_0012 (FILEminimizer) DSC_0015 (FILEminimizer) DSC_0016 (FILEminimizer)  DSC_0017 (FILEminimizer)

Wohnzimmer im Hostel

DSC_0017 (2) (FILEminimizer)DSC_0018 (2) (FILEminimizer)

I’m walking….

Sonntag, 26.04.2015

…durch ganz Melaka den ganzen Tag mit 2 deutschen Mädels bei Sonne. Französischer Flair, sauberer Fluss, kleine Gassen, Sonne, Blumen, gepflegte Stadt, Windmühlen, Piratenschiffe, Marineflugzeuge, Gemälde an den Mauern und ein Eiskaffee am Fluss. Was will man mehr ? Der Tag verging sehr schnell.
Abends haben wir alle vom Hostel lecker Buffett gegessen.
Danach auf dem Nachtmarkt meine Mutprobe: probieren der Stinkfrucht „Durian“. Jeder hier muss es ein mal mit machen und mein Tag war gekommen. Beschreibungen wie: schmeckt nach Kuhscheiße, Furz, usw. und Warnvideos schreckten mich ab, aber ich kam nicht drum rum. Die Frucht ist sogar teilweise verboten, wegen dem strengen Geruch. Es schmeckte total ekelig, aber war noch auszuhalten und ich hatte endlich meinen „soll“ erfüllt 😛
Um 10 Abends erneut bei einer geführten Radtour des Hostelbesitzers „Horward“ sportlich betätigt. Mit lauter deutscher Partymusik gespielt vom Chinesen, 6 deutsche bei Nacht mit Damenfahrrädern durch Melaka gurken zu sehen, war für die Einwohner sehr belustigend und viele winkten. Die Tour war romantisch, überall waren viele tolle Lichter und bei Nacht ist die liebenswürdige kleine Stadt noch toller.

Sportliche Grüße
Nadine

Melaka

DSC_0002 (FILEminimizer) DSC_0012 (FILEminimizer) DSC_0016 (FILEminimizer) DSC_0024 (FILEminimizer) DSC_0028 (FILEminimizer) DSC_0029 (FILEminimizer) DSC_0030 (FILEminimizer) DSC_0031 (FILEminimizer) DSC_0036 (FILEminimizer) DSC_0038 (FILEminimizer) DSC_0039 (FILEminimizer) DSC_0043 (FILEminimizer) DSC_0045 (FILEminimizer) DSC_0048 (FILEminimizer) DSC_0050 (FILEminimizer) DSC_0052 (FILEminimizer) DSC_0054 (FILEminimizer) DSC_0055 (FILEminimizer) DSC_0056 (FILEminimizer) DSC_0069 (FILEminimizer)
CIMG7654 (FILEminimizer) CIMG7658 (FILEminimizer)

Melaka bei Night

CIMG7659 (FILEminimizer) CIMG7661 (FILEminimizer) CIMG7665 (FILEminimizer) CIMG7671 (FILEminimizer) CIMG7673 (FILEminimizer) CIMG7674 (FILEminimizer) CIMG7675 CIMG7678 (FILEminimizer) CIMG7680 (FILEminimizer) CIMG7685 (FILEminimizer) CIMG7687 (FILEminimizer) CIMG7692 (FILEminimizer) CIMG7700 (FILEminimizer) CIMG7702 (FILEminimizer) CIMG7708 (FILEminimizer) CIMG7711 (FILEminimizer) CIMG7717 (FILEminimizer)

 

Hello beautiful Melaka

Samstag, 25.04.2015

Ich will einfach nicht glauben, dass es hier gefährlich ist. Der Besitzer vom Luxushotel lud mich zum Frühstück ein als ich mal wieder WLAN schnorrte und 5 Leute erklärten mir ungefragt ganz genau den Weg nach Melaka. Das englisch der Menschen hier ist super und meine Hotelbesitzer haben sich ganz nett verabschiedet.
Ich fragte 10 Leute und 5 sagten es gäbe keinen direkten Bus nach Melaka und die anderen 5 waren anderer Meinung. Leider konnte man das auch nicht googlen, weil sowas nicht im Internet steht. Also mit dem Taxi wieder an Busbahnhof und erfahren, dass ich den Bus zum gleichen Zwischenstopp von gestern nehmen muss und von dort weiter. Zum Glück ist der Transport hier billig.
Die Leute im Bus waren so herzlich, redeten alle mit mir und der Busfahrer machte Witze über die Sicherheit hier. Dann entstand eine Diskussion, ob Malaysia sicher ist und sie einigten sich auf: man muss aufpassen. Die Tochter einer Frau studiert seit 7 Jahren in Konstanz und so war sie auch schon in Deutschland.
Fazit: Strecke Port Dickson – Melaka 1 und halb Stunden
Port Dickson – Serambang 1 und halb Stunden – Melakka 2 Stunden also über 2 Stunden verloren.
Von Melaka bin ich richtig begeistert. Das Hostel ist perfekt, groß, kleine Gänge in denen man sich verlaufen kann, es hat 3 Chilllounges und eine Dachterrasse, free Kaffee, Frühstück, Wasser und der Besitzer ist so cool, dass er mit uns eine kostenlose Fahrradtour durch die Stadt gemacht hat. Melaka hat einen französischen Flair, einen tollen Fluss, ist groß und trotzdem ruhig. Die Tour zu 4. mit alten Damenfahrrädern war super schön.
Zu 12. waren wir dann in einem guten indischen Restaurant essen und die Leute vom Hostel sind super nett. Es waren auch 5 deutsche Mädels da und eine kommt zufällig aus Bad Teinach (nur wenige Km von uns weg) und wir kennen die gleichen Leute :D.
Danach sind wir ewig über den schönen Nachtmarkt gelaufen was zu 12. nicht gerade einfach ist, wenn so viel los ist 🙂
Zum gemütlichen Ausklang saßen viele Leute auf der Dachterrasse bei einigen Bier zusammen.

Freudige Grüße
Nadine

Da bin ich nun

IMG_7881[1]

bestes Hostel auf Erden 🙂
DSC_0137 (FILEminimizer)

Fahrradtour

DSC_0145 (FILEminimizer)DSC_0143 (FILEminimizer)DSC_0144 (FILEminimizer)DSC_0146 (FILEminimizer)
Autoaustellung
DSC_0141 (FILEminimizer) DSC_0142 (FILEminimizer) DSC_0150 (FILEminimizer) DSC_0152 (FILEminimizer) DSC_0153 (FILEminimizer) DSC_0154 (FILEminimizer) DSC_0155 (FILEminimizer) DSC_0159 (FILEminimizer)

DSC_0147 (FILEminimizer)

DSC_0161 (FILEminimizer)

DSC_0165 (FILEminimizer)

Fluss von Melakka

DSC_0172 (FILEminimizer) DSC_0175 (FILEminimizer)

DSC_0171 (FILEminimizer)

Kirche

DSC_0176 (FILEminimizer)

Essen mit allen vom Hostel

DSC_0181 (FILEminimizer)

Kugeleis

 

Die Gesichter beim Probieren der ekeligen Stinkfrucht DurianDSC_0188 (FILEminimizer)

Karaoke dieser Gruppe auf dem Markt

DSC_0197 (FILEminimizer)

Gebäck

DSC_0198 (FILEminimizer)

Chillen auf der Tachterrasse

DSC_0199 (FILEminimizer)