Fascinating Temples of Angkor

Montag, 20.06.2016

An diesem Tag wollten wir mal das Städtchen Siem Reap erkunden. So liefen wir morgens los und suchten nach einem günstigen, guten Restaurant zum Frühstücken und ließen es uns gut gehen.
In Siem Reap selbst gibt es nicht wirklich was zu tun, aber wir liefen herum, schauten in die süßen Läden und kauften uns neue Rucksäcke, weil unsere beiden kaputt waren.
In einem Spa gönnten wir uns eine Mani- und Pediküre für insgesamt 5 Euro und es war sehr lustig. Da fühlt man sich wie eine wohlhabende Person und kann gut Leute beobachten die draußen vorbeilaufen.
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Es gibt hier viele kleine Gässchen und versteckte Läden und alles sieht total süß aus. Da kann man leicht die Zeit vergessen, was uns zum Glück nicht passierte. Wir fanden einen schönen Markt wo es alles mögliche zu kaufen gab und verbrachten viel Zeit dort.
Um 4 waren wir zurück im Hostel und warteten an der Bar.

Hier gibts kein Free Wifi sondern free Fiwi
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Um halb 5 kam unser Tuk Tuk Fahrer um uns abzuholen. Dieser hatte uns mittags auf der Straße angesprochen und wir hatten ihn gleich gebucht.
Er war sehr pünktlich und das Beste war, dass wir ein Party-Tuk Tuk bekamen. Es hatte einen großen Lautsprecher, Partylichter und sogar einen Ventilator und sehr bequeme Sitze. Wir drehten die Musik auf, fielen damit aus dem Rahmen und hatten total viel Spaß.

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Wir fuhren erst zur Kasse, wo wir die Tickets für die berühmte Tempelanlage Ankor kaufen konnten. Die Schlange war sehr lang und es warteten hunderte Menschen auf ein Ticket. Wenn man sein Ticket ab 17 Uhr kauft, kann man abends noch kostenlos rein und das Ticket gilt für den nächsten Tag. Ein Tagesticket kostet 20$ und ein Dreitagesticket 40$. Da wir wenn überhaupt nur 2 Tage gehen wollten, kauften wir uns nur ein Tagesticket. Man musste an dem Schalter stehen wo es eine Kamera hatte und dort wurde ein Foto von uns gemacht und auf unsere Tageskarten gedruckt.

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Der Fahrer brachte uns zum berühmtesten der Tempel, dem Ankor Wat. Die gesamte Anlage ist UNESCO Weltkulturerbe und geschätzt über 200km² groß. Bis heute wurden schon mehr als 1000 Tempel und Heiligtümer entdeckt. Es gibt Vermutungen, dass im Großraum von Angkor am Höhepunkt des historischen Königreiches bis zu einer Million Menschen auf etwa 1000 km² gelebt haben könnten. Die Anlage wurde vom 8. bis 13. Jahrhundert gebaut. Es ist außerdem eines der gewaltigsten religiösen Bauwerke der Welt. Zitat Lonely Planet: „Diese bedeutende antike Stätte verbindet die gewaltige Größe der Chinesischen Mauer und den Detailreichtum bzw. die Komplexität des Taj Mahal mit dem Symbolismus und der Symmetrie der ägyptischen Pyramiden.“
Zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert wurde Angkor wegen Kriegen verlassen und vom Dschungel überwachsen und erst wieder im 19. Jahrhundert während der französischen Kolonialzeit in Kambodscha entdeckt.
Hier wurde wieder deutlich der Massentourismus sichtbar und trotz Nebensaison war die Hölle los. Leider war es sehr stark bewölkt und als die Sonne untergehen sollte, fing es an zu regnen. Also nichts mit Sonnenuntergang – sehr schade ! Der Tempel ist sehr alt und es gibt viele Wege die man gehen kann. Alles ist zerfallen, aber wenn man bedenkt, dass es tausend Jahre alt ist, ist es faszinierend, dass noch so viel erhalten ist. Wir liefen eine Weile herum und schauten uns die atemberaubende Anlage genau an.

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Als wir wieder im Tuk Tuk saßen, ging es richtig los. Es schüttete mal wieder, donnerte und blitzte wie verrückt. Gut, dass man beim Tuk Tuk wenigstens die Seiten zu machen kann. Wir dachten die Welt geht unter und die Blitze sahen aus als würden sie ins Tuk Tuk einschlagen.
Wir ließen uns vom Fahrer zu dem Restaurant fahren bei dem wir am Vortag waren und als wir fertig mit Essen waren hatte der Regen aufgehört. Im Supermarkt kauften wir uns Baguette und Analogkäse für den nächsten Tag und machten uns auf den Rückweg zum Hostel.
In der Skybar trafen wir Rene und Johannes wieder und saßen gemütlich zusammen. Lena blieb noch eine Weile und ich zog mich zurück um ein bisschen zu schreiben.
Es war schon 1 Uhr als ich einschlief, mit dem Wissen in 3 Stunden schon wieder aufstehen zu müssen.

Liebe Grüße
Nadine

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