How to survive a Fastboat

Donnerstag, 25.06.2015

Unser Bus zum Hafen sollte zwischen 7 und 7:30 Uhr kommen. So hätte es noch zum Frühstück gereicht. Als wir um 15 vor 7 gerade dort hin wollten, war der Fahrer schon da. Schnell in den Frühstückraum, Servietten geholt und Schokocroissants eingepackt.
Der Bus war nagelneu und hatte cremefarbene Ledersitze. Nachdem wir dort gegessen hatten, war es natürlich nicht mehr so sauber.
Nach einer Weile Fahren, wurden wir irgendwo raus geschmissen und wunderten uns. Der Fahrer begleitete uns zum Office wo wir warten mussten. Nach einer Stunde Wartezeit ging es mit ganz vielen anderen Leuten zu Fuß zum Strand und dann auf ein kleines Fastboat. Bisher habe ich ja schon viele Transportmittel ausprobiert aber ein solches war noch nie dabei. Als es los fuhr, konnte man in die sehr erschrockenen Gesichter (unsere nicht ausgeschlossen) der anderen blicken. Es ist wie in der Achterbahn und macht Schläge bei denen man denkt, das Boot zerbricht gleich in alle Einzelteile. Um Himmels willen, dachten wir und es traf uns alle paar Sekunden ein Adrenalinstoß im Bauch. Das Boot ist förmlich geflogen und immer wieder stark auf den Wellen aufgekommen. Ganz geheuer war das glaub ich niemandem und wir waren froh, dass es nach einer halben Stunde vorbei war, wir die Insel Nusa Lembongan erreichten und niemandem schlecht wurde.
Das Wetter hatten wir wiedermal perfekt erwischt.

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Zuerst liehen wir uns in einer ungeheuren Straße in einem kleinen Hinterhof einen Roller aus. Zwei viel zu große Helme mit kaputten Verschlüssen gab`s gratis dazu. Wir zahlten trotz fleißigem Handeln immer noch 20$, aber egal.
Saskia ist nun schon die 4. die sich bei mir auf der Reise hinten drauf setzt – ein gutes Zeichen für mich 😉
Auf einer sehr engen „Straße“ wo es rechts steil zum Strand runter ging (ohne Zaun) balancierte ich den Roller wie ein Seiltänzer zur Hauptstraße.

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Die Insel ist sehr klein, die Wege schmal und wer Straßen sucht, sucht diese sehr lange. Es gibt nämlich nur ganz schlechte Holperpisten durch den Wald mit mehr Löchern als Schotter und man bekommt da schnell Kopfweh.

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So „preschten“ wir mit Höchstgeschwindigkeiten von 30 km/h an vielen Einheimischen, Bambushütten, Kühen, Straßenhunden, Shops und anderen Rollern vorbei zum Dream Beach.
Dieser erfüllte unsere Erwartungen nicht ganz, war sehr klein und nicht besonders schön.

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Dann weiter zum angeblich schöneren Mushroombeach (Pilzstrand). Dieser war größer aber es hatte viele Boote und es war einiges los. Trotzdem legten wir uns eine Weile in die Sonne und genossen das Leben. Auf Reisen wird einem bewusst, dass man jede Sekunde genießen muss. Die Zeit geht einfach viel zu schnell vorbei.

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Dann wollte Saskia fahren. Zugegeben war ich anfangs sehr skeptisch, zumal sie bisher nur auf Feldwegen gefahren ist und ich mich außer bei meinem Bruder noch bei niemandem drauf gesetzt hab. Nach einer (laut Saskia viel zu ausführlichen) Einweisung düsten wir los. Zitat: „Ich bin doch nicht blöd !“ Schnell entspannte ich mich aber und Saskia machte es richtig gut. Ich filmte sogar nebenher mit meiner Actioncam und genoss die schöne Landschaft.

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Leider vergeblich suchten wir lange nach einem Spot wo Klippenspringen statt findet und obwohl in der Inselbroschüre stand, dass man sich nicht verlaufen kann, fuhren wir ewig durch einen Wald und der Trampelpfad wurde immer schlechter.
Unterwegs trafen wir eine super coole deutsche Familie (Eltern und Tochter). Das Mädel war auch 14 Monate in Australien und zum Abschluss reist sie mit ihren Eltern durch Indonesien. Sie kamen aus Potsdam, die Mutter lernt ein bisschen indonesisch und wir unterhielten uns sehr nett und lange über alles mögliche.
Irgendwann ging es über die „Suspension Bridge“ die nur ein schmaler Holzsteg ist, wo nicht mal 2 Roller aneinander vorbei passen. Es war sehr lustig da drüber zu fahren.
Auf der Insel „Ceningan Island“ (der kleinere Teil der zwei Inseln) war es ebenfalls sehr schön und gab viel zu sehen.
Der „Panorama-Point“ war einfacher zu finden und man hatte eine gigantische Sicht aufs Meer. Ein indonesisches Mädchen unterhielt sich nett mit uns und machte Fotos.

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Bevor wir den Roller abgaben, setzen wir uns in ein nettes Café und unterhielten uns bei Eiskaffee und Eistee mit dem coolen Besitzer. Noch schnell getankt und weiter.

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Bei der Abgabe empfing uns an der Straße ein Mann der uns den Roller abnehmen wollte. Natürlich trauten wir ihm nicht und fuhren weiter. Er lief neben uns her und behauptete er ist der Besitzer der Vermietung – kann ja jeder sagen ! Als er uns seine Visitenkarte zeigte, war es uns peinlich und wir ließen den Roller stehen und verschwanden gleich. Er checkte nicht mal, ob wir getankt hatten.

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Nach dem Warten in einem Restaurant setzten sich auf einmal alle in Bewegung. Ohne zu wissen, ob es das richtige Boot ist, liefen wir hinterher und stiegen in ein anderes als auf der Hinfahrt. Dieses war leider genau so achterbahnmäßig und es gab wieder eine halbe Stunde voller Adrenalin. Wir wussten nicht, ob wir weinen oder lachen sollten und mussten uns festhalten, dass es uns nicht herum schleuderte.

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Als wir sicher auf der anderen Seite ankamen, fühlte sich erst kein Fahrer für uns zuständig. Wir erklärten wir haben auch für den Heimtransport bezahlt und nach viel hin und her saßen wir im Kleinbus. Der Fahrer kannte aber nicht mal unser Hotel. Mitten auf der Fahrt hielt er auf der Hauptstraße an und sagte uns wir sollen dort auf den richtigen Fahrer warten, der unterwegs ist. Da machten wir aber einen Aufstand. Zwei blonde Mädels, in der Dämmerung, in Indonesien, am Straßenrand einer viel befahrenen Hauptstraße und wir wussten nicht mal ob uns wirklich jemand abholt und falls ja, dieser jemand uns auch findet – vieeeel zu gefährlich !
Zum Glück erbarmte sich der Fahrer und wartete mit uns. Unsere Mitfahrer somit leider auch, wofür wir uns 1000 mal entschuldigten. Wir fahren froh, als uns der neue Fahrer der ein paar Minuten später kam, sicher am Hotel absetzte.
Wie immer ging’s in unser Stammrestaurant und danach fielen wir müde in unser Ehebettchen.

Durchgeschüttelte Grüße
Nadine

Girls, girls, girls

Dienstag, 23.06. & Mittwoch 24.06.2015

Außer frühstücken, am Pool liegen und zu unserem Lieblingsrestaurant Smiles Warung zu gehen, haben wir nicht viel gemacht. Diese begrüßen uns schon immer freundlich und verabschieden sich mit einem: bis morgen.

Am Pool kann man gut mit der Familie skypen und Jungs beobachten. Einer hat das Buch „Angela Merkel“ gelesen und ich bin gaaaanz unauffällig an deren Seite ganz viele Bahnen geschwommen um zu hören, ob es Deutsche sind (gibt sehr wenige hier, dafür viele Australier). Leider wollten die einfach nichts reden und als ich schon fast ertrank, gab ich auf. Saskia lag vor Lachen fast am Boden. Zuvor hatten wir uns laut auf deutsch unterhalten, weil wir dachten es versteht uns keiner – fail ! würde ich sagen 😀

Für Australier ist Bali das Malle und viele kommen her um Party zu machen und die spottgünstigen Preise auszunutzen. Mit vielen sind wir schon ins Gespräch gekommen und ich liebe die Aussies einfach. Irgendwie fühle ich mich schon teilweise als einer und rechne die Preise nur in australische Dollar um und denke: „Ah der kommt da her wo ich her komme“, wenn jemand sagt, dass er in Melbourne wohnt.

Bei 2 Mädels im Urlaub gibts einfach immer was zu tratschen, lästern und lachen. Wir haben jedenfalls einen Heidenspaß hier 🙂 Geschickt ist auch, dass man sich Cocktails und Erdbeershakes direkt an die Liege bringen lassen kann. Wir sind hier super verwöhnt.

Entspannte Grüße

Nadine

 

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Have you ever climbed a volcano?

Montag, 22.06.2015

Nach ganz genau 0 min. Schlaf holte uns um halb 1 nachts unser Fahrer Vicky am Hotel ab. Ein privater Fahrer ist besser und günstiger als ein Taxi und so ist das eine gute Lösung.

Leider hat sich bei in meinem Ohr wieder eine Entzündung eingenistet (diesmal nur vom Pool) und mir gings nicht so gut. Nach eineinhalb Stunden kamen wir am Vulkan Batur an. Die Straßen da hin waren sehr schrecklich und gefährlich.

Der Batur ist ein aktiver Schichtvulkan im Zentrum zweier konzentrischer Calderen im Kreis Bangli auf der indonesischen Insel Bali. Höhe: 1717 m. 1999 letzter Ausbruch. Zwischen November 2009 und November 2010 war die Warnstufe für den Batur von „Normal“ auf „Wachsam“ heraufgesetzt worden, nachdem sich die Zahl der Erdbeben signifikant erhöht hatte. (Quelle: Wikipedia)

Im stockdunkeln trafen wir uns auf dem Parkplatz mit Guide Nada und seiner süßen, 11 jährigen Tochter. Bewaffnet mit 4 Taschenlampen machten wir uns zum Aufstieg in eisiger Kälte (in Bali ists ja warm da braucht man keine Jacke dachte ich. Saskia war da schlauer, zumal Vicky es uns vorher gesagt hatte). Am Anfang ging es noch einfach und war gechillt. Der Sternenhimmel war atemberaubend. Nach einer Weile wurden die Anstiege steiler, die Steine größer, die Kondition weniger und die Pausen mehr. Leider hat Nada überhaupt nicht drauf geachtet, wo ich als Letzte bleibe und irgendwann konnte ich das sehr sehr stramme Tempo nicht mehr mithalten, obwohl er immer sagte wir können langsam laufen. Dazu kam noch, dass mein Gleichgewichtssinn wegen meinem Ohr das komplett zu war, ausfiel und ich mit meinen Schuhen ständig abrutschte. Dadurch dass es ja dunkel war, konnte man sich leicht verlieren. Aus dem Wandern wurde Klettern wie an der Kletterwand und mit einem schweren Rucksack ist das nicht einfach. Ich habe aufgehört zu zählen wie oft ich den Guide und das Klettern verflucht habe, wie viele Schweißperlen ich auf dem Vulkan gelassen hab und wie oft ich dachte ich komme nicht mehr oben an. Saskia und Vroni: Unsere Wanderung auf Koh Tao war nix dagegen ! Nach eineinhalb Stunden erzählte uns der Guide, dass dies unser Ziel wäre. Ich freute mich wie ein Schneekönig, aber leider zu früh. Nada sagte wir müssen nur noch 3 min. laufen und wären am eigentlichen Ziel. Mit den letzten Kräften schleppte ich mich weiter den steilen, rutschigen, steinigen Berg hoch aber aus den 3 min. wurde eine halbe Stunde und ich war sehr böse auf Nada, weil es ihn nicht interessiert hat, als ich gesagt habe ich kann nicht mehr und obwohl er ständig gesagt hat, dass wir es langsam angehen, hat er nie auf uns geachtet. Seine Tochter war aber zuckersüß und hielt mir ständig die Hand hin, sodass ich mich hochziehen konnte. Sie muss das jeden Tag machen und ist top fit und sehr flink. Auch unsere Fragen zum Vulkan konnte Nada nicht beantworten, weil sein englisch viel zu schlecht war. Er sagte, dass es 3 verschiedene Touren gibt und die Schwerste bis ganz an den Gipfel führt, aber er konnte uns nicht sagen, wie lange welche dauert, weil er es nicht verstanden hat. Nach den schwersten 2 Stunden meines Lebens kamen wir endlich oben an (das war wohl die „leichte“ Tour) und ich war heilfroh. Das Problem war nur, dass es außer einem zugigen Unterstand nichts gab und es noch über einen Stunde bis zum Sonnenaufgang war. Nassgeschwitzt froren wir sehr arg und als uns unsere Lunchbox (1 Ei, 1 Orange und 1 lappriges Brötchen ohne was) ausgehändigt wurde fragten wir uns, warum wir dafür 5$ hinblätterten.

Der Sonnenaufgang war dafür atemberaubend. Die Sicht war total klar und als die Sonne langsam hinter dem Berg vor kam, sah das wirklich faszinierend aus. Wer kann schon sagen einmal einen Sonnenaufgang auf einem Vulkan gesehen zu haben? Um uns rum rannten die ganze Zeit viele Affen die sich wilde Kämpfe lieferten. Doof nur, dass ich jetzt einen riesigen Respekt vor denen hab. Leider war die Hölle los auf dem Gipfel und der Massentourismus nervt auch hier gewaltig. Wir sind mit 3 anderen Deutschen ins Gespräch gekommen, die zu 3. so viel gezahlt haben wir eine von uns allein, was uns sehr sauer machte. Überall wird man abgezockt! Hier haben wir auch so viele Deutsche gesehen wie noch nie davor auf Bali.

Nadas kleine Tochter musste die ganze Zeit Glasflaschen mit sich auf dem Rücken tragen und Cola und Fanta verkaufen und ich kaufte ihr nur aus Mitleid was ab, sodass sie weniger tragen muss.

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Als der Himmel komplett lichtdurchflutet war, ging es an den Abstieg. Saskia hatte diesmal den Rucksack und wo für sie der Aufstieg leichter war, hatte ich beim Abstieg wenig Probleme. Wir kamen aber oft ins rutschten, weil es richtig tiefer Sand war, sodass unsere Schuhe versanken und einmal fiel Saskia hin, aber es passierte zum Glück nichts. Auch viele andere Leute sah man fallen. An einer Stelle war es ganz heiß, weil man die Lava spüren konnte. Nada pustete mit seiner Wunderzigarette Rauch in eine Höhle und ganz viel Rauch kam raus, was sehr cool aussah. Auch ich durfte das probieren, aber bei mir klappte es nicht so gut. Man muss dabei nicht rauchen, sondern die Zigarette halten und einfach den Rauch von der Zigarette weg pusten.

Der Vulkan und die grüne Landschaft sahen wirklich faszinierend aus. Es war wie im Bilderbuch und ist sehr lohnenswert. Der Abstieg dauerte eineinhalb Stunden und die Tochter von Nada die uns wieder total süß half, musste Müll aufsammeln.

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Am Parkplatz bekamen wir einen Bewertungsbogen. Der Witz an der Sache war, dass man seine kompletten Daten angeben mussten (taten wir nicht) und Nada die ganze Zeit neben uns stand und ins Blatt guckte. Wenn wir ehrlich gewesen wären, wäre die Bewertung sehr schlecht ausgefallen, aber wir kreuzten überall gut an. Für das nicht-warten, die fehlenden Sprachkenntnisse, das nichts-erklären und den viel zu überteuerten Preis, hatten wir kein Verständnis. Natürlich stand drunter, dass man doch ein Trinkgeld geben solle. Als ich in die traurigen Augen von Nadas Tochter blickte, tat es mir sehr leid, dass wir nichts gaben, aber sie hat von dem Geld wahrscheinlich am wenigsten.

Vicky fuhr uns zum Tanah Lot-Tempel. Auch hier Abzocke: Wegen Flut konnten wir nicht zum wichtigen Teil des Tempels und mussten zahlen für das, das wir fast nichts gesehen haben. Dafür war die Aussicht aufs Meer schön, das Wetter perfekt und wir konnten Surfern zugucken.
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Kurz haben wir in der Apotheke gehalten um Antibiotika für meine Ohren zu holen. Danach ging es zur Wohnung von Vicky, der so nett war und uns ein Ladekabel für meine Actioncam lieh. Obwohl wir diese geladen hatten, ging sie gleich wieder aus.

Nächster Stopp war ein weiteres, großes Highlight und ein Punkt auf meiner Bucketlist: Parasailing ! Beim ersten Anbieter war es viel zu teuer und die wollten uns erst weiß machen, dass es zu 2. nicht geht.

Der 2. Anlauf beim nächsten Anbieter war dann gut. Wir sind mittlerweile gute Verhandlungsprofis und haben den Mann auf über die Hälfte runter gehandelt. Mit 5 Männern und einem Boot ging es auf die schöne See raus. Dort sah es total traumhaft aus und es hatte sehr viele andere Wassersportler. Ein bisschen aufgeregt waren wir schon, als wir die Schwimmwesten und den Gurt angezogen bekamen. Wegen dem starken Wind fiel es den vielen Männern nicht gerade leicht, den Fallschirm zu bändigen. Wir mussten uns hinsetzten und ehe wir uns versahen, waren wir schon in der Luft. Ohne Adrenalinkick und ganz unspektakulär stiegen wir mit Hilfe einer Seilwinde langsam auf. Die Aussicht war absolut genial. Man sah den Hafen, strahlend blauen Himmel, viele Boote und Wassersportler. Die ganze Zeit mussten wir lachen und hatten Spaß wie kleine Kinder. Die 30 Euro für 8 min. waren gut investiert und wir waren froh es gemacht zu haben. Definitiv ein unvergessliches Erlebnis Bali bei Traumwetter von oben zu sehen.

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Im Uluwatu-Tempel in Ubud hatten wir 3 Stunden Zeit. Da konnten wir alles genau anschauen, tolle Fotos machen und wie kleine Kinder rum rennen. Der Tempel liegt direkt am Meer und bei bestem Wetter sah es traumhaft aus. Man hat deutlich gemerkt, dass wir keinen Schlaf hatten und verhielten uns getreu dem Motto: Nach müde kommt blöd 😛 Wir ernteten amüsierte Blicke der anderen Menschen im Tempel, die teilweise mit lachten. Jedenfalls hatten wir viel Spaß.

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Pünktlich um 6 zum Sonnenuntergang begann der Kecak Fire & Trance Dance in einer Art Amphitheater im Tempel. Auch dieser war in 4 Akte geteilt, die man auf einem Zettel mitverfolgen konnte. Zuerst kam ein Chor mit 50 Männern herein, die die ganze Zeit das Selbe sangen, während die Tänzer die Geschichte nachspielten. Als ein weißer Affe kam, rannte er zwischen den Zuschauern rum, wuschelte einem Mann durch die Haare und setzte sich dann zwischen Saskia und mich. Alle Leute machten Bilder und lachten über uns und den Affen. Dieser war sehr akrobatisch und machte sogar Ballett. Die Show ging eine ganze Stunde und als die Sonne gerade ganz hinterm Horizont verschwunden war, wurde im letzten Akt der Affe im Feuer verbrannt und die ganze Bühne stand in Flammen. Zum Glück konnte dieser nicht verbrannt werden und blieb lebendig. Heute haben wir also Sonnenunter-, und aufgang gesehen. Auch dieser traditionelle Tanz, der der Geschichte der Hindus nachempfunden, war super lohnenswert.
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Im Auto konnten wir die Augen schon nicht mehr offen halten und schliefen wie die Babys auf dem Rücksitz ein.

Als Vicky uns vor dem Hotel absetzte, musste der Arme warten, weil ich Geld vom Automaten holen musste und dieser mir mal wieder keins gab. Irgendwann gings und Vicky wollte 5$ mehr als Egusti, aber beide waren es wert und es war trotzdem noch günstig.

Gut, dass wir den Roomservice mit Essen haben. Diesen nutzten wir wieder und konnten vor Müdigkeit kaum noch das Besteck halten. Als alles weggeputzt war, fielen wir erledigt ins Bett.

Luftige Grüße

Nadine

Attacked by a monkey

Sonntag, 21.06.2015

Heute war volles Programm angesagt. Um halb 9 wurden wir im Hotel von unserem Fahrer Egusti abgeholt, der uns auch in einer Facebook-Gruppe empfohlen wurde.

Gleich am Anfang hat er sich entschuldigt, dass er schon verheiratet ist und eine Tochter hat 😀 Egusti hat viel erzählt und uns die Kultur ein Stück näher gebracht.

Das erste Highlight war der Barong & Kris Dance in Kesiman. Das ist ein traditioneller Tanz, dargestellt in einer Art Musical. Der Raum roch gut nach Räucherstäbchen, wir haben gleich Blumen ins Haar bekommen und ein Foto mit einem schön gekleideten Mädchen gemacht.

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Die Geschichte die aus 6 Akten bestand, bekamen wir auf einem Blatt Papier und diese hätte man sonst auch nicht verstehen können. Es war alles ein bisschen wirr und durcheinander aber total interessant und schön. Es gab viel getanztes Drama, einen Mord, schöne Musik (gespielt von einigen Männern), tolle Kostüme, einiges zu Lachen, die Schauspieler/Tänzer waren aufwendig (http://www.duden.de/rechtschreibung/aufwendig) geschminkt und die Show ging eine Stunde lang.

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Nächstes Kulturerlebnis war die Sari Amerta Batik Kollektion. Batiken kommt aus Indonesien und ist anders als das in Deutschland. Zuerst wird das Design auf einen weißen Stoff aufgetragen, dann werden die beiden Seiten des Stoffes mit Wachs abgedeckt, dieser wird in Farbe eingetaucht, das Wachs an manchen Stellen mit einem Messer abgekratzt, das Wachs in heißem Wasser herausgewaschen und der Stoff getrocknet. Jeder Schritt wurde live gezeigt. In der großen Ausstellung sahen wir viele schöne Kunstwerke, u.a. Tücher, Bilder und vieles mehr.

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Der kleine Tempel den wir danach besichtigten, war auch schön.

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Wer sagt, dass Tuk Tuk fahren in Bangkok gefährlich ist, muss sich mal einen Tag auf Bali ins Auto setzten. Der Verkehr ist abnormal. Selbst doppelt durchgezogene Linien interessieren hier keine Sau, es gibt keine Straßenschilder, keine Geschwindigkeitsbegrenzungen und keine Verkehrspolizei. Aus 2 Spuren machen die Indonesier 5 oder 6 und beim Fahren um die Kurven, ist es teilweise haarscharf, dass kein Rollerfahrer vom Auto mitgenommen wird. Ich war ja nun schon in vielen Ländern, aber der Verkehr hier übertrifft sogar Bangkok. Saskia und ich hielten einige Male die Luft an und mussten sogar mal schreien als wir dachten: das wars jetzt mit dem Rollerfahrer neben uns.

Zum Glück sind wir trotzdem im Tirta Tempel in Tampaksiring angekommen. Schade nur, dass man echt überall Eintritt zahlen muss und die Touristen so abgezockt werden. Das gibts z.B. in Laos und Thailand nicht so. Dafür hat es sich gelohnt und alles ist unter freiem Himmel, die Anlage ist gepflegt, die Villa des Premierministers steht am Hang und wir konnten einigen Hindus bei einer Bet-Zeremonie zuschauen. Wie in allen Tempeln muss man einen Sarong (Tuch) tragen, welcher die Knie bedeckt. Frauen müssen einen Zopf haben und dürfen nicht rein, wenn sie ihre Tage haben. Das Highlight hier war ein großer Brunnen, an dem viele Leute gebetet haben. Diese gehen von Fontäne zu Fontäne, stehen darunter und vollführen ein Ritual. Das soll das Böse abwaschen und Glück bringen. Es war interessant zu sehen, wie die Hindus durch das eiskalte Wasser waten. Auch viele Kinder waren dabei.

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Den wohl weltbesten Kaffee fanden wir auf einer Plantage im Wald. Hier gibt es den „Luwak-Kaffee“ der aus dem Kot der Luwak-Tiere (Schleichkatze) gemacht wird.

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(Quelle: Google-Bildersuche)

Nach der Führung und der genauen Erklärung jedes Schritts bis zum Kaffee, durften wir viele verschiedene Tees und Kaffees probieren. Für den Luwak-Kaffee musste ich 5$ zum Probieren zahlen, aber der wurde direkt auf dem Tisch mit einer Art Kaffeemaschine aufgebrüht. Da ich mittlerweile nur noch schwarzen Kaffee trinke, war der Geschmack noch intensiver und er war sehr stark aber hat total gut geschmeckt. Im Shop hab ich viel Geld ausgegeben und für ne kleine Packung von diesem Kaffee 30$ bezahlt.

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Auf der Fahrt haben wir uns gut mit Egusti unterhalten und ihn über alles mögliche ausgequetscht. So wissen wir nun, dass Kühe und Gänse bei den Hindus heilig sind, zu den Mönchen ein Geist kommt der sie beruft, sie alle Religionen akzeptieren und wir bekamen viele Weisheiten gelehrt. Wenn jemand etwas böses macht ist es nicht, weil die Religion sie dazu zwingt, sondern weil der jeweilige Mensch böse ist. Deswegen tolerieren sie alle Religionen. Der Hinduismus ist die 3. größte Religion der Erde. Die meisten Gläubigen gehen davon aus, dass Leben und Tod ein sich ständig wiederholender Kreislauf (Samsara) sind. Auf dem Weg haben wir außerdem eine Beerdigung gesehen. Die Toten werden nur mit einer weißen Plane zugedeckt und an einem vorbestimmten Tag (nach bestimmten Kriterien ausgewählt) verbrannt und die Asche im Meer verstreut. Die Beerdigung wird gefeiert, weil der Mensch ja wiedergeboren wird.
Wir sind außerdem an vielen handgschnitzten, lebensgroßen Kunstwerken vorbei gekommen und haben Frauen gesehen, die ihre Wäsche im Fluss waschen.
Beeindruckend waren auch die Tegalalang Reis Terrassen in Ubud (Rice Terace). Geschickt musste man klettern, um in die Mitte zu gelangen, von wo aus man die beste Sicht hatte. Ein Farmer rief uns Hati Hati hinterher (seid vorsichtig!).
Die Landschaft auf Bali ist atemberaubend. Es hat viel grün, viele tolle Felder und wir sind oft durch den schönen Urwald gefahren.

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Zu 6. auf dem Roller (man beachte den Finger des kleinen Jungen)IMG_9159[1]

Im Sacred Monkey Forest Ubud (Affenwald), freuten wir uns darauf die freilebenden Affen zu füttern. Wir wollten keine Bananen kaufen aber fanden eine Art Zuckerrübe auf dem Boden. Ich wusste man soll keinem Affen in die Augen schauen und diese nicht provozieren. Ich weiß nicht warum, aber wahrscheinlich hielt ich die Rübe einen Moment zu lange fest und dann war es für den Affen vorbei. Zuerst fletsche er nur die Zähne, dann machte er wütende Geräusche und umso mehr ich zurück wich, desto aggressiver wurde er. Ich wollte nicht wegrennen, weil ich wusste er würde folgen. Saskia rief mir nur zu ich solle ruhig bleiben und keine Panik haben. Ich guckte einfach in die Luft und versuchte mir meine Panik nicht anmerken zu lassen. Irgendwann verschwand der Affe zum Glück und ließ mich mit nassen Händen und viel Herzklopfen zurück. Auch Saskia hatte Panik und die vielen Leute die sich während dem „Schauspiel“ um uns rum versammelt hatten, waren auch erleichtert, dass es vorbei war.

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Mit viel Respekt suchten wir uns nur die kleinen Affen und versuchten diese mit viel Abstand zu füttern. Ein Pfleger lockte mit Hilfe von ein paar Blättern die Affen auf unsere Schultern und ich war dabei sehr angespannt. Zum Glück waren diese aber lieb und ich war froh als sie wieder unten waren.

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Egusti brachte uns sicher zum Hotel, verlangte für den Tag gerade mal 50$ (15 Euro für jeden), wir bestellten was vom Roomservice und wussten, wir werden nicht mehr schlafen können bis es zum nächsten Abenteuer geht. Das erste mal zickten wir beide richtig rum, weil wir müde und hungrig waren, aber konnten darüber lachen 😉

Affige Grüße
Nadine

Land of the tiny

Samstag, 20.06.2015

Heute waren wir immer noch faul und haben den ganzen Tag (mal wieder) am Pool in der Sonne verbracht (ja ich weiß, schweres Leben und so….).

Morgens kam unser Guide „Vicky“ auf den wir über eine Facebook-Gruppe aufmerksam geworden sind. Mit ihm haben wir unseren Ausflug für Montag besprochen und er ist sehr nett, witzig drauf und spricht gutes Englisch.

Von ihm haben wir eine gute Wegbeschreibung zum Markt bekommen. Als wir gefühlt in der Nähe waren, fragten wir in einem Restaurant wo der Markt sei. Die Besitzerin teilte uns mit, dass wir uns auf diesem befinden – ups ! Er war sehr klein und es gab nicht viel und so ließen wir uns in diesem Restaurant nieder. Ein Pärchen sagte uns, dass sie seit einem Monat jeden Tag dort hin kommen würden. Sie versprachen nicht zu viel ! Das Essen kommt dem Thailändischen sehr nahe. So bestellte ich frittiertes Gemüse (vegetable fritter) und Gado Gado (frisches Gemüse und Erdnusssoße) und Saskia aß Nasi Goreng (Reisnudeln mit Chicken).
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Zum Nachtisch teilten wir uns einen Schokopfannkuchen. Diesen hätte ich mal lieber weg lassen sollen, denn danach wollte ich eine Hose kaufen. Leider hatte ich meine kurzen Hosen nicht eingepackt (wie immer ziemlich „clumsy“). Im Land der kleinen, zierlichen Leute ein schwieriges Unterfangen. Als ich Größe M nicht mal über meinen Allerwertesten gezogen bekam, war das schon nicht erfreulich. Als die Verkäuferin in den Tiefen des Lagers nach Größe XL kramen musste und mich schon mitleidig ansah, verging mir die Lust, aber ich kaufte die Hose trotzdem. Ziemlich schockiert legte ich meine Rupiah auf den Tisch und verließ fluchtartig den Laden.

Generell ist hier alles winzig. Shampoos, Cremes und sogar Tim Tams gibt es hier nur in extra kleinen Verpackungen und die Decken sind teilweise so niedrig, dass sich Saskia den Kopf anschlägt.

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Ich habe ja bereits die Verkäufer hier erwähnt. Diese können mit der Zeit ganz schön nervig werden und aus den Läden dringen viele Zurufe um die Kunden zum Kaufen zu animieren. Dass sie damit das Gegenteil erreichen, scheinen (/wollen) sie nicht kapieren. So macht das Shoppen trotz den unschlagbar günstigen Preisen keinen Spaß. Wenigstens läuft einem niemand hinterher oder ist zu aufdringlich, aber wir zwei blonden Mädels bekommen viele Komplimente hinterher geschmissen. Generell fühlen wir uns hier aber sicher und die Meschen sind überaus freundlich und man bekommt immer ein Lächeln geschenkt.

Ein sehr großer Minuspunkt hier ist aber der Verkehr. „Eine absolute Katastrophe“ zu sagen, wäre schlichtweg untertrieben. Die Straßen in denen sich die Läden befinden sind viel zu schmal und es müssen unzählige Roller und Autos aneinander vorbei, die keinen Platz haben. Dort zu laufen ist kein Spaß und das Hupkonzert nervt nach ein paar Minuten. Wenn man Glück hat stehen irgendwo Polizisten die versuchen die Fußgänger „sicher“ auf die andere Straßenseite zu bringen.

Auch sieht man abseits der großen Touristenstraße sehr viel Müll und auf ganz Bali gibt es viele Straßenhunde.

Trotzdem gefällt mir Indonesien bisher richtig gut und ich bin unglaublich froh dieses Land kennen lernen zu können.

Tiny Grüße

Nadine

Welcome to hard Life

Freitag, 19.06.2015

Wir haben ein sehr hartes Leben. Viele Leute fragen uns, ob wir hier was anderes machen als am Pool liegen. Ja klar machen wir das !

Morgens müssen wir zuerst einmal aufstehen und uns richten. Dann müssen wir mit dem Aufzug runter zum Frühstück fahren. Dort müssen wir uns dann für Essen entscheiden (die Auswahl ist viel zu groß). Weil das noch nicht genug ist, müssen wir in unser Zimmer und uns umziehen. Anschließend müssen wir die Treppen hoch zum Rooftop-Pool laufen. Weil wir dann schon müde vom „müssen“ sind, liegen wir in der Sonne und ruhen uns aus. Wenn das noch nicht reicht, holen wir uns einen Cocktail und liegen auf der Luftmatratze im Pool.
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Danach müssen wir duschen und uns wieder richten um dann in der Stadt nach was zu essen zu suchen.

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Nachdem wir dann so voll gegessen sind, weil wir ja Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch essen MÜSSEN, laufen wir den ganzen Weg zurück ins Hotel und belohnen uns nach dem anstrengenden Tag mit einem Schönheitsschläfchen. Oft müssen wir wichtige Entscheidungen treffen, z.B. ob wir lieber Parasailing oder Wildwasser-Rafting buchen und ob wir lieber den einen oder den anderen Guide für unsere Touren buchen sollen.

Ja ich weiß wir sind echt schwer zu bemitleiden und haben einen super stressigen Tagesablauf. Davon kann man schon mal müde sein 😉

Grüße aus dem harten Leben von

Saskia und Nadine

Wonderful day with 3 girls

Donnerstag, 18.06.2015

Als ich um 7 (australische Zeit 9) nach einer erholsamen Nacht aufwachte, dachte ich, dass ich Pferde füttern muss 😀 Saskia war auch früh wach und so sangen wir laut zu uralter Musik aus MTV (I swear, usw) mit, sodass unsere Balkonnachbarn entgeistert rüber guckten. Ok, Superstars werden wir vielleicht keine…

Das Frühstück hier ist der Wahnsinn und es hat alles was das Herz begehrt, z.B. frisch nach Wunsch zubereitete Eier, Schokocroissant, O-Saft, Reis, Nudeln, usw. Wir saßen ewig da, hauten uns die Bäuche voll und schielten verstohlen zu unserem netten, jungen Sitznachbarn rüber.

Als wir dann eine Weile am Rooftop-Pool (Pool auf der Dachterrasse) saßen, kam ein Rezeptionist uns sagte, dass meine Freundin unten warten würde. So holte ich also Elsbeth die ich vom Hostel in Melbourne kenne ab. Wir freuten uns beide total uns wieder zu sehen. Auch Saskia und Elsbeth verstanden sich auf Anhieb perfekt. So hatten wir einen super tollen Tag mit witzigen Gesprächen, neuem Tratsch und Klatsch und viel Gelächter am Pool. Das Wetter war wieder perfekt und trotz viel Sonnencreme und Schatten ließ der Sonnenbrand nicht lang auf sich warten 😛
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Abends verließen wir das tolle Hotel um die City zu erkunden. Ich war sehr positiv überrascht, wie modern und sauber hier alles ist. Wir sind am Legian Beach und es ist sehr touristisch. So gibt es einen MC Donalds, Hard-Rock-Cafè, Pullman-Hotel, usw. Da ich viel Negatives von Bali gehört hatte, war ich auf alles vorbereitet, aber auch die Menschen sind freundlich. Klar stimmt es, dass einem jeder was verkaufen will (die leben schließlich vom Tourismus) aber wenn man danke sagt und weiter läuft, folgt einem auch keiner. Am Strand habe ich einen Sarong gekauft und daraufhin ist mir eine andere Frau hinterher gelaufen und wollte mir noch einen andrehen. Diese war wohl ein bisschen nervig, aber ging auch irgendwann.
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Nach dem Besuch im Hard-Rock-Cafè und einem MC Flurry im MC Donalds (ja ich weiß, Kulturbanausen und so), konnten wir am überfüllten Strand den tollen Sonnenuntergang anschauen. Es entstanden tolle Bilder und wir hatten viel zu lachen.

Saskia, ich, Elsbeth
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Beim Mexikaner gönnten wir uns ein schönes Abendessen, das wie alles hier sehr günstig ist. Es war so scharf, dass Saskia nach einem Bissen fast Feuer spuckte. Zum ersten Mal konnte ich das indonesisches Bier Bintang (Heineken) probieren, was nicht schlecht schmeckte. Außerdem zeichnete Elsbeth noch einen Entwurf für mein Tattoo auf, was sehr lustig aussah.

Unser Kellner
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Unsere Reisetiere (Elsbeths Lama hat ne Facebook-Page)CIMG8126 (FILEminimizer)

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Zurück im Hotel wollte Elsbeth Geld wechseln lassen, als ein Australier das mitbekam und einen Deal anbot. Er freute sich über Rupiah und Elsbeth über australische Dollar die beide ohne Provision umtauschen konnten. Für ihn war er der erste und für Elsbeth leider der letzte Tag hier. Das Taxi holte sie ab und wir machten aus, uns in Melbourne wieder zu treffen.

So ging der gelungene, spaßige, tolle Tag gemütlich zu Ende und wir schliefen früh in unserem weichen, großen Hotelbett ein.

Indonesische Mädelsgrüße

Nadine

Bali here I come

Mittwoch, 17.06.2015

Als ich mich aus dem Bett raffte, war es noch dunkel. Die Uhr sprach 5 und zu Fuß machte ich mich auf den Weg zur Stadtbahn. Diese fuhr mich zur Southern Cross Station. Ein komisches Gefühl nach einem Monat wieder am Bahnsteig 2 1/2 vorbei zu laufen wo ich erst noch zum Zug Richtung Violet Town gerannt bin. Die Zeit vergeht so schnell. Dann wieder ein de-ja-vu: mit dem Skybus die Fahrt zum Flughafen. Schlappe 18$ hab ich wieder hingelegt.
Natürlich war ich wie immer sehr rechtzeitig dort. Meine Sparmaßnahmen haben zur Folge, dass ich diesmal nur mit Handgepäck fliege. Hoffentlich kommt mein Backpack auch als solches durch, dachte ich die ganze Zeit.

 

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Nach einem guten Frühstück ging es durch die Sicherheitskontrolle, die hier viel genauer ist, was ich gut finde.

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Zu dritt muss man an Tische und wird von Kopf bis Fuß mit einer Kelle durchleuchtet. Auch das Handgepäck wird gut abgesucht. Dann muss man wie sonst auch durch die Personenkontrolle und das Gepäck durchs Röntgen. Auffällige Leute müssen in einen geschlossenen Ganzkörperscanner. Eine Frau diskutierte ewig mit dem Security, weil sie ihr 80$ teures Shampoo weg werfen musste – tja, besser vorher informieren ! (ich musste auch schon was weg werfen). Generell ist der Flughafen in Melbourne total gut organisiert, alles geht super schnell und es stehen überall Security die einen zum schnellen aufrücken in den Schlangen motivieren.

Als ich an Board war, war ich total erleichtert mit meinem Backpack als Handgepäck durchgekommen zu sein, der eigentlich zu groß ist. Bestimmt war er auch zu schwer – gut, dass es niemand kontrolliert hat – 80$ für Gepäck gespart ! Diesmal hatte ich leider nicht meinen Lieblingsplatz, weil ich zu spät gebucht hatte und saß in der vorletzten Reihe im Mittelteil.

Pünktlich erhob sich der Airbus 330-300 in die Lüfte. Wie immer war das Wetter in Melbourne nicht so toll. Ich hätte es wissen müssen, aber nun hatte ich das erste mal meine Tabletten gegen die Flugangst nicht dabei und schon kamen wir in Turbulenzen. Normalerweise hätte ich mir beim ersten Ruckeln eine eingeworfen. Immer noch nicht zu vergleichen mit meinem Horror-Flug weswegen ich die Angst habe, aber schon ziemlich wackelig. Also leuchteten mich gleich über eine Stunde lang die Anschnallzeichen an. Ich bekam natürlich nasse Hände, einen schnellen Puls und Ohrensausen und es war, als würde mir die Luft weg bleiben. Aber irgendwie habe ich das Gefühl ich werde mit jeden Turbulenzen stärker und hab weniger Angst. Als es endlich vorbei war, gab es auch Essen (Reis mit Tofu, aber nicht zu genießen) und ich hatte mich erst mal wieder beruhigt.

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Leider sollte das nicht alles gewesen sein und es ging trotz Sonnenschein wieder von vorne los. Diesmal konzentrierte ich mich auf das Schreiben und meine Atmung und hatte die Angst und den Puls besser unter Kontrolle. Vielleicht wird Fliegen ja irgendwann mal ein schönes Erlebnis für mich, wer weiß… Zumindest weiß ich jetzt, dass ich einen turbulenten Flug auch ohne Wunderpillen überleben kann.

Ich wusste nur nicht, dass AirAsia kein Entertainment-System hat (Billigairline halt) und schrieb gegen die Langeweile den ganzen Flug über neue Blogartikel. Mit meinen Sitznachbarn (ein Ehepaar das mit den 3 Kindern Urlaub in Bali macht), unterhielt ich mich auch lange super nett.

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Kurz vor der Landung die sich irgendwie ewig hin zog, gab es ein lautes Geräusch im Flugzeug und alle guckten aus dem Fenster. Ich konnte nur das Meer sehen und als der Vogel aufsetzte, dachte ich, dass wir auf dem Meer gelandet sind. Ich bekam Herzrasen aber stellte fest, dass wir nach sechseinhalb Stunden endlich auf dem sonnigen Bali angekommen sind.

Da ich nicht aufs Gepäck warten musste, konnte ich direkt zum Visa-Schalter. Da Deutsche aber seit dem 13. Juni für das Visum nichts mehr zahlen müssen, ging es nachdem ich eine Sicherheitskontrolle passiert hatte, zum Taxistand. Die 20 minütige Fahrt kostete 21$, was ok war. Der junge Taxifahrer trug meinen Rucksack zum Taxi und unterhielt sich während der Fahrt nett mit mir. Nach dem Geld wechseln war ich reich, denn meine 80$ verwandelten sich in 800.000 Rupiah.

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Vor dem Hotel wartete schon Saskia und zeigte mir alles. Die Wiedersehensfreude war natürlich riesig und ich freute mich total, dass wir hier zusammen „Urlaub“ machen können.

Den restlichen Tag verbrachten wir am Rooftop-Pool bei bestem Wetter. Die Sonne scheint, es hat 30 Grad und das Hotel ist super. Außerdem drehten wir Videos zum Geburtstag von Saskias Schwester und ihrer Freundin.

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Saskia und ich

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Weil wir zu faul und zu müde waren essen zu gehen, bestellten wir wie die Könige unser Essen aufs Zimmer und es gab Nasi-Goreng, Pizza und Bananen-Pfannkuchen für sehr wenig Geld und wir ließen es uns schmecken.

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Sehr übermüdet schlief ich glücklich ein.

Indonesische Grüße

Nadine

Rainy Goodbye to the Farm

Dienstag, 16.06.2015

Die ganze Nacht hatte es durchgeregnet und auch an meinem letzten Morgen auf der Farm hatte der Regen keine Gnade mit uns. Dafür waren die Temperaturen mal angenehm und ich habe mir ja extra eine Regenjacke gekauft. Bei jedem Pferd das wir gefüttert haben dachte ich: Und heute sehe ich dich zum letzten mal. Genau einen Monat war ich nun hier und man gewöhnt sich so schnell an ein neues zu Hause (vorallem an ein so wunderschönes). Natürlich waren wir beide nach dem Füttern so schön nass wie die Pferde.

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Guinea fowls (Perlhühner )

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Mit viel Hoffen und Bangen ging es ein letztes Mal zur Post. Ich warte ja nun schon über 3 Wochen auf meine Bankkarte meiner australischen Bank, die ich dringend benötige. Die vielen Anrufe bei der Bank haben das leider auch nicht beschleunigt. Außerdem konnte ich kein Geld mehr von der einen Visa-Karte abheben und die andere ist ja wegen der unerlaubten Kopie für den Müll. Wenn die Karte also am letzten Tag nicht gekommen wäre, hätte ich ohne Geld nach Bali fliegen können. Erneut hätte ich den Postbeamten am liebsten umarmt als er mir den langersehnten Brief von der Bank aushändigte – nochmal Glück gehabt !

Nachdem alle Sachen gepackt, Brissie bis oben hin voll beladen und mein Haus im astreinen Zustand war, war der traurige Moment gekommen. Tschüss Sophia, tschüss Traumfarm, tschüss Keith & Bowie, Angus und tschüss Pferde, Hühner und Kühe. Sophia hat mir noch einen ganz lieben Abschiedsgruß auf meine Australienflagge geschrieben. Obwohl ich weiß, dass was Schönes auf mich wartet ist der Abschied wie jeder Abschied schwer. Ich winke nochmal und dann verlasse ich die Farm, die Tiere und Sophia für immer.

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Bisher hatte ich das ja noch nicht erwähnt, aber Sophia und ich haben die Farm jetzt dreieinhalb Wochen ganz allein geführt. Das ist sehr viel Verantwortung und in Deutschland wäre sowas glaube ich nicht denkbar. 19 und 22 jährige Mädchen die Verantwortung für 50 teure Rennpferde und ein riesiges Anwesen haben? Ich glaube wir können stolz auf uns sein, dass wir das so gut hinbekommen haben und ernteten auch von vielen Leuten Anerkennung wie toll wir das machen. Dieses Erlebnis wird uns sicher prägen und es gab schöne und weniger schöne Momente. Sophia und ich hatten jedenfalls Spaß zusammen und ich werde ihre Kochkünste, die Kuchen, die Desserts und die allabendliche Folge Heartland sehr vermissen 😦 Sophia: danke für alles !! Die Zeit war so toll mit dir !

Da mir aber der Kontakt mit den Pferden hier gefehlt hat (außer beim Füttern gab es den ja nicht), hat mir Toms Papa einen Job auf seiner Farm angeboten. Dort habe ich mehr mit den Pferden zu tun und kann anfangen, wenn ich aus Bali zurück bin. Auf jeden Fall bin ich jetzt Profilandschaftsgärtnerin, Hühnerexpertin, Raumgestalterin und ein ganz schönes Stück verantwortungsbewusster.

Die nächste Herausforderung war die Anmeldung von Brissie. Wie gesagt, es benötigt viel Zeit, Geld, Nerven und Kenntnis der englischen Sprache. Ich hatte einen Termin in Benalla und die Frau wollte unendlich viele Unterlagen, war nicht sehr freundlich und seufzte ständig vor sich hin. Da lagen dann meine Bankkarte, ein Nachweis über meine Adresse, mein Perso, mein Reisepass, mein internationaler Führerschein, der Kaufvertrag und die dicke Automappe. Sie wusste gar nicht, wo anfangen. Erst wollte sie meinen australischen Führerschein (woher soll ich den haben?) Der internationale würde nicht genügen (wers glaubt). Irgendwann gab sie sich doch mit diesem zufrieden und behauptete mein Auto wäre Baujahr 2000 (in der Unterlagen steht 1999). Also raus, Motorhaube aufgemacht und geguckt. Gut, dass ich jetzt weiß wie diese aufgeht 😀 Ok, liebe Frau: du hattest Recht, Brissie ist 2000 geboren. Wieder rein, wieder dem großen Papierstapel und Formularen zugewandt. Leider wusste ich die Hälfte der Sachen nicht, die die wissen wollten. Warum müssen die auch so neugierig sein? Also hat die gute Frau namens Robyn das erledigt. Ständig seufzte die Arme und ich glaubte nicht mehr dran, dass das noch was werden sollte. Nach 45 min. des Zitterns und Bangens, wollte sie 700$ von mir (für die Anmeldung, Versicherung und Kennzeichen bis November) und gab mir die Kennzeichen und Schraubenzieher. Ich solle ihr die Alten geben und die Neuen dran schrauben. Leider wollten sich die Schrauben keinen Millimeter bewegen – mist ! Gut, dass die benachbarte Werkstatt wo ich schon den Check machte so freundlich war und das mit dem Akkuschrauber für mich erledigte. Wieder bewunderte ich den jungen Azubi mit wie viel Geschick er das Ding bedienen konnte (ok, ich übe ja noch). Also wieder zur Zulassung, alte Kennzeichen abgegeben und ab Richtung Melbourne. Sehr erleichtert, dass alles geklappt hat.

Gut, dass Brissie einen Tempomat hat und es Sprachnachrichten gibt. Es ging immer nur gerade aus, die Landschaft war die Gleiche und es wäre langweilig gewesen die ganze Zeit mit 110 zu fahren, wenn nicht Saskia gewesen wäre. Sie lag schon am Pool in Bali und erklärte mir wie der Tempomat funktioniert, wir planten in den Sprachnachrichten unsere Ausflüge, sie beschrieb mir das Hotel, usw. Außerdem bekam ich die beste Sprachnachricht des Tages/Monats/Jahres von Papa. Der verkündete feierlich, dass er und meine Oma einen Flug nach Sydney im September gebucht hatten. Ich rastete aus vor Freude und konnte es gar nicht glauben. Ich freue mich nun schon abartig darauf den beiden alles zu zeigen.

Ich bin mir nicht sicher, aber als ich an einem Blitzer vorbei gefahren bin, blitze ein blaues Licht. Eigentlich bin ich nie schneller als 110 gefahren und hoffe nicht, dass das jetzt mein erstes Knöllchen hier war, weil die sind schweineteuer.

Als sich zweieinhalb Stunden später die Skyline von Melbourne vor mir auftat, war das ein richtiges Gänsehautgefühl. Genau hier hat vor über einem Monat alles begonnen. Wie viel habe ich seither schon gesehen und erlebt?! Nachts nach Melbourne rein zu fahren, hat was geniales. Man hat einen perfekten Blick auf die toll beleuchteten Hochhäuser. Auch der Verkehr in Melbourne war sehr geordnet und obwohl es stockdunkel war, hatte ich keine Probleme mitten durch die große Stadt zu fahren. Als ich an meinem Hostel vorbei kam, musste ich lachen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich hier mal mit meinem eigenen Auto vorbei fahren würde.

Nach einem Abstecher im MC, steuerte ich das Haus von Manny an, den ich vor einem Monat im 7-eleven (Supermarkt) kennen gelernt habe. Dort darf ich netterweise Brissie 2 Wochen stehen lassen. Somit hatte ich also meine erste lange Fahrt im Linksverkehr überstanden. Manny musste noch arbeiten und ich schlief zum ersten Mal im Auto, was total cool war. Ich hätte es mir unheimlicher vorgestellt.

Abschiedsgruß von

Nadine

Preparing for the goodbye

Montag, 15.06.2015

Nach dem Füttern und ein wenig Gartenarbeit haben sich erst Heathers und Davids Freunde und dann die beiden selbst verabschiedet. Eine herzliche, mütterliche Umarmung und weg waren sie. Natürlich hinterließen sie beste Ordnung und einen vollen Kühlschrank 🙂

Wieder mal ging es zur Post aber leider kam meine lang ersehnte Kreditkarte immer noch nicht. Morgen gibt es also nur noch eine allerletzte Chance.

Wir haben dann aus dem Montag einen Sonntag gemacht und den Tag wieder ein bisschen ruhiger gestaltet. Nur Laub rechen, meine Sachen zusammen packen und sonst nicht viel machen.

Abends dann die letzte Folge Heartland bei dem guten Macadamia-Eis genießen. Es war sehr traurig zu wissen, dass Sophia und ich zum letzten mal zusammen unsere Lieblingsserie gucken werden.

Es ging dann schon früh ins Bett und außerdem schlief Hund Keith das letzte Mal bei mir.

Grüße

Nadine