Who needs a Valentine for a great day?

Sonntag, 14.02.2016

Birgit war so nett und schenkte Sandra und mir morgens Schokoherzen ganz süß verpackt, damit wir auch was vom Valentinstag haben.

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Um halb 10 brachen wir auf Richtung Süd-Westen. Nach der gut 2 stündigen Fahrt erreichten wir das süße kleine Dörfchen Busselton. Dort fand zufällig ein Schwimmwettbewerb statt und es war die Hölle los. Auf der Liegewiese hatten sich die Aussies ausgebreitet wie beim Kino. Eine geniale Rockband spielte live (und laut) und es kostete nicht mal Eintritt.

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Damit wir auf dem längsten Holzsteg der südlichen Hemisphäre, der 1,8 km lang ist, laufen durften, mussten wir 3$ pro Nase zahlen. Bei perfektem Wetter und angenehmen 30 Grad schlenderten wir den ganzen Steg entlang. Wegen dem Schwimmfest sprangen sehr viele Leute von dem ca. 5 m hohen Steg ins Wasser und ein Hubschrauber hielt nach Haien ausschau.

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Außerdem fährt auf dem Steg eine Bimmelbahn die total langsam ist.

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Am Ende der Jetty konnte man in einem Gebäude eine Treppe runter laufen. Was total toll war: es hatte einige Fensterscheiben ein paar Meter unter dem Meeresspiegel von wo aus man die Fische sehen konnte. Es sah richtig gigantisch aus und es gab riesengroße Fischschwärme und regenbogenfarbene Korallen.

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Eine Frau kam und wollte unser Ticket sehen. Es stand nirgends, dass man extra Eintritt zahlen müsse. Sandra erklärte auf Deutsch, dass wir nicht von hier sind und wir verließen schnell das Gebäude. Man konnte dort auch mit einem Helm tauchen gehen, aber das machten wir nicht.
In Busselton schauten wir in einer kleinen Kunstgalerie vorbei, die früher das Gefängnis war. Man sah noch die kleinen, dunklen Zellen, wo ich mich von Birgit einsperren ließ. Außerdem gab es ein altes Gericht.

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In Margaret River checkten wir in ein Dreierzimmer im Motel Edge of the forest ein. Dieses ist wunderschön und wie der Name schon sagt sehr toll am Wald gelegen.
Ein Highlight jagt das Nächste. So fuhren wir zum Strand von Hamelin Bay. Wir trauten unseren Augen nicht, aber direkt am Strand schwammen Rochen. Wir liefen ins Meer und die Rochen schwammen direkt um uns rum. Birgit liebten sie besonders und leckten ihre Füße. Sie kamen richtig nah und das war wirklich beeindruckend. Einer hatte eine Spannweite von über einem Meter. Die Rochen kommen immer um die selbe Zeit und an der ganzen Bucht waren nicht mehr als 40 Leute. Uns wunderte es, warum die Tiere ohne dass sie angefüttert werden so nah kommen. Das war ein tolles Erlebnis. Es waren der Adlerrochen, der schwarze Rochen und die größte Rochenart der Welt, der glatte Stechrochen vertreten.

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Wir kauften noch Wein und was zu Essen und fuhren zurück ins Motel. Hier ist es übrigens normal, dass man überall barfuß läuft. Auch im Supermarkt. So war ich ganz Aussie-typisch ohne Schuhe unterwegs.
Auf der tollen Terrasse saßen wir zusammen, tranken den guten Margaret River Wein und aßen Käse, Cracker und viele Dips. Der Abend vom Valentinstag war also auch ohne Männer total schön 😉

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Es war wieder so ein erlebnisreicher, genialer Tag mit vielen Highlights.
Glücklich schliefen wir ein und ich bekam das Queen-Size-Bett.

Liebe Grüße von den Rochen
Nadine

Paradise on Rottnest Island

Samstag, 13.02.2016

An diesem Samstag stand die Insel „Rottnest Island“ (http://www.rottnestisland.com/) auf dem Plan. Früh brachen wir auf um die Fähre zu erreichen.
Auf der 19km² großen Insel am Indischen Ozean, in der Nähe von Perth sind Kraftfahrzeuge verboten. Rottnest ist mit 11 Kilometern Länge und 4,5 Kilometer Breite auch gut mit dem Fahrrad zu erkunden.
Die Fähre „Rottnest-Express“ (https://www.rottnestexpress.com.au/) brachte uns in der 25 minütigen Fahrt von Fremantle zur schönen Insel. Der Preis ist mit 75$ pro Person aber echt heftig. Sandra war nicht begeistert, dass das Schiff ein bisschen schaukelte. Der Himmel war sehr dunkel und wir hofften, dass es nicht regnen würde.

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Auf Rottnest suchten wir uns einen Bäcker, kauften Baguette und Käse und tranken einen Kaffee dazu.
Für 20$ pro Person kann man ein Busticket kaufen. Der Bus fährt einmal um die Insel, der Busfahrer erzählt einiges und man kann aus- und einsteigen wo man will.
Am ersten Stopp waren wir weit und breit die Einzigen. Naja nicht ganz. Sehr viele Seelöwen lagen faul im Meer und auf Felsen. Wir saßen ewig da, beobachteten die süßen Tiere und genossen die gute Luft. Es war ein bisschen frisch, aber schön. Es gab sogar ein Fernglas, was super geschickt war. Zwei Schnorchler wagten sich an die Robben und diese beobachteten die Menschen genau. Es war total schön die Seelöwen in freier Natur so ungestört beobachten zu können.

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Das Meer an der Insel hat eine gigantische Farbe. Es hat sehr viele verschiedene Blautöne und ist kristallklar. Im Inland sind nur Büsche und Bäume und das wars. Die Natur hier ist atemberaubend.

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Der nächste Busstop war an einem Salzsee wo es bestialisch stank.

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Nebenan im Meer konnte man schnorcheln. Das Wasser war saukalt, aber mit viel Überwindung ging’s rein. Birgit machte es nichts aus, aber die Weicheier Sandra und ich froren. Leider sahen wir nicht so viele Fische und mussten richtig suchen, aber Birgit machte einige Tiere ausfindig und zeigte sie uns. So auch ein graues Tier das wir alle nicht kannten, was toll aussah.
Nach wenigen Minuten wurde es zu kalt und Sandra und ich flüchteten an Land. Dort sahen wir zwei Lizzards die gar nicht scheu waren.

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Nach einer Mittagspause gingen wir auf die Suche nach den Quokkas. Die kleinen Kurzschwanzkängurus sind das Wahrzeichen von Rottnest. Die frechen Beuteltiere sind nicht scheu und kommen her. Wir saßen auf dem Boden und warteten auf ein Quokka, dass es her kommt. Birgit meinte man müsse keine Angst haben, weil sie lieb wären. Im gleichem Moment attackierte das Kleine freche erst meinen Selfiestick, klammerte sich dann an Sandras Hand fest und biss und kratzte sie. Birgit hatte ein Baguette dabei und mit aller Kraft hielt sich das Quokka daran fest. Das war bestimmt ein total lustiger Anblick wie dieses Mini-kleine Tier uns alle drei verarscht. Wir brachen in totales Gelächter aus und Birgit redete auf das Kleine ein, dass es verschwinden solle.

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Danach suchten wir uns nur noch liebe Quokkas, die uns nicht angreifen wollten. Es wimmelt nur so von denen auf der Insel und wenn die kleinen Kulleraugen einen so lieb angucken, bekommt man weiche Knie.

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Rottnest hat 1696 sogar ihren Namen („Rattennest“) wegen dieser Tiere erhalten, da die Quokkas anfänglich für große Ratten gehalten wurden.
Zu Fuß besichtigten wir einen schönen Leuchtturm, wo man leider nicht hoch konnte.
Eine Weile saßen wir in einem Café und genossen bei traumhaftem Wetter und perfekten Temperaturen den Ausblick auf den weißem Sand und strahlend blaues Meer.

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Kleine Kapelle

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Am Steg saßen wir und warfen unser Baguette ins Meer. Das zog viele Fische an und es machte Spaß die zu beobachten. Da wir über eine Stunde auf die Fähre warten mussten, hatten wir viel Zeit dafür. Ich kletterte in einer waghalsigen Aktion unter den Steg um die Meeresbewohner mit meiner Actioncam zu filmen. Sandra musste mich hochziehen und Birgit dokumentiere alles mit ihrer Kamera.

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Die Fahrt zum Festland war nicht so angenehm. Der Seegang war sehr stark und die Farbe wich aus Birgits und Sandras Gesichtern. Sie waren beide ganz ruhig und mussten sich stark aufs Atmen konzentrieren. Die Wellen spritzen sogar über das große Schiff und dieses neigte sich stark nach beiden Seiten. So schnell werde ich zum Glück nicht seekrank, aber mir war es auch nicht unrecht als die Fahrt vorüber war.

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Weil wir ein straffes Programm hatten, gings gleich zur deutschen Metzgerei, wo wir Snacks für den Abend kauften. Diese hatte viele deutsche Produkte wie Schokolade, Marmelade, Käse und mehr.
Bei Birgit zu Hause konnten wir uns noch schnell richten und dann ging es zum Kino. Auch Chris und Sohn Cian waren dabei. Im Kings Park in Perth war eine überdimensionale Leinwand und auf der Wiese saßen die Australier auf Campingstühlen, Sitzsäcken und lagen sogar auf Betten. Jeder hatte sein Picknick dabei und das sah lustig aus. Mit seiner Größe von 400,6 Hektar zählt der Kings Park zu den größten Stadtparks weltweit und ist sogar größer als der Central Park in New York.
Wir hatten Chips, Cracker, Dips, Wurst, Käse, Gemüse, Obst und Wein dabei, das wir während dem Film genießen konnten. Der Film „Sisters“ war total lustig und auch Sandra kapierte anhand der Szenen um was es ging, obwohl sie die Sprache nicht gut verstehen konnte. Es gab viel zu lachen und auf dem großen Sitzsack den wir mitbrachten, war es echt bequem. Nachts kühlt es aber ordentlich ab in Westernaustralien. Wir hatten einige Jacken und einen Schal an und Sandra fror. Während dem Film rutschte sie näher zu mir, um Wärme zu haben. Ich dachte sie will mehr Platz und rutschte immer weiter weg 😛

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Es war schon spät als wir nach diesem langen Tag zurück kamen und wir alle fielen müde ins Bett.

Liebe Grüße von den attackierenden Quokkas
Nadine

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Fremantle Markets

Freitag, 12.02.2016

Zum Frühstück gabs wieder Brezeln, das war super. Wir schliefen länger, was nach der feierischen Nacht gut tat.

Birgit, Sandra und ich fuhren zu den Fremantle Markets. In einer großen Markhalle gabs alles von vielen verschiedenen Essen, über Dekoartikel bis Klamotten. Außerdem fand man einige gute Straßenmusiker. Der Markt war total schön und wir hielten uns eine ganze Weile auf.

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Danach liefen wir bei wunderschönem Wetter durch die Stadt Fremantle. In einige Shops schauten wir rein und außerdem in eine große Halle, wo es auch einiges Merkwürdiges zu kaufen gab. In Fremantle gibt es auch ein altes Gefängnis, das wir uns aus Zeitgründen aber nicht anschauten.

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Wir besichtigten eine Kirche und fuhren zu einem tollen, vegetarischen Restaurant. Dort gibt es keine Nudeln, sondern statt dessen Spagetti aus Zucchini gemacht. Ich hatte diese mit Pesto, Birgit mit Tomaten und Sandra hatte eine Vollkornpizza mit Salat. Das Restaurant ist in einer großen Halle, alles ist recycelbar und sie achten total auf Gesundheit. Deswegen gibt es auch viel Rohkost und das Essen war somit kalt.

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Birgit fuhr zum Fremantle Hafen, wo wir eine Weile am Meer entlang schlenderten. Bei einem gemütlichen Kaffee und Eis am Strand, konnten wir Möwen und Fische beobachten.

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Zurück am Haus saßen wir zusammen, unterhielten uns nett und gingen zeitig ins Bett.

Grüße vom Markt

Nadine

Almost 40 degrees

Mittwoch, 10.02.2016

Birgit war super nett und lud uns zu einem Frühstück ins Bip and Tucker ein. Nicht nur dass das Essen sehr gut war: Die Aussicht auf den weißen Sand und das kristallklare Meer war atemberaubend! Wir saßen da ewig und unterhielten uns nett. Das Zahlen mit Karte ging nicht, weil Stromausfall war, aber das war kein Problem. Im Klo war es deshalb stock dunkel und wir brauchten Taschenlampen.
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Danach ging’s zum Elizabeth Quay. Dort am Wasser kann man total schön entlang laufen. Erst vor 2 Wochen wurde die Komplettrenovierung fertig gestellt. Man sieht, dass es mit viel Liebe gemacht wurde und es hat einen tollen Spielplatz, sowie Wasserspiele wo wir uns abkühlten. Bei fast 40! Grad und ohne Wolken war das sehr nötig. Perth erinnert mich ein bisschen an Brisbane und wird auch von einem großen Fluss getrennt, auf dem Fähren fahren.

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Wir guckten uns im vorbei laufen eine Kirche an, weil Sandra die mag und hatten einen ruhigen Nachmittag bei Birgit zu Hause.
Sandra, Birgit und ich fuhren noch ins Shoppingcenter und bummelten eine Weile.

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Abends kochte sie super leckere Lasagne und für mich gabs extra Gemüselasagne. Dazu gabs guten Rotwein und wir genossen den ruhigen Abend.

Birgits Hund Tammi

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Liebe Grüße aus Perth

Stealing Turkey, Beach day and visiting the Opera

Montag, 08.02.2016

Die Nacht auf dem Campingplatz im Naturschutzgebiet war nochmal sehr angenehm. Als wir uns aus dem Auto schälten, der Anblick: Ein dummer, frecher Truthahn hatte unsere ganze Mango im Schnabel. Diese hüteten wir drei Tage und passten immer gut auf. Nachts hatte ich sie wohl draußen gelassen und dem „Brush-Turkey“ eine echte Freude bereitet. Mann, war das ärgerlich ! Die gute Mango…

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Nach dem Frühstück mit Brötchen ging es mit dem Zug zum Circular Quay. Von dort aus brachte uns die Fähre in der 20 minütigen Fahrt nach Manly. Dies ist ein Stadtteil von Sydney und sieht aus wie eine große Insel.
Von zwei netten, jungen, gut aussehenden Männern mieteten wir einen Sonnenschirm am schönen Strand und ruhten uns eine Weile aus. Das Meer war angenehm und wenn man ein paar Schritte raus läuft, kommt man auf eine Sandbank von der man eine gute Aussicht auf den Strand hat.

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Bloggen

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Irgendwann wurde es Sandra zu langweilig und wir zogen weiter. In einem schönen Cafè gönnten wir uns Eistee und Eiskaffee. Man bekommt in Australien immer kostenloses Leitungswasser dazu. Sandra bestellte statt dessen Sprudel und dachte dieser sei ebenfalls kostenlos. Die Bedienung brachte das teure Voss-Wasser. Das fand ich lustig.

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Es macht Spaß durch die schönen Straßen zu schlendern und das Wetter war perfekt. Es war total sonnig.
Mit der Fähre die mit der sogenannten „Opal-Card“ sehr günstig ist, ging es wieder zurück. Viele Touristen drängten sich dicht an die Reling als wir an der Harbour-Bridge und der Oper vorbei fuhren. So auch wir. Der Ausblick war gigantisch, obwohl ich nun auch schon oft mit der Fähre gefahren bin.

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Danach erkundeten wir die Oper genauer und liefen durch den wunderschönen, botanischen Garten wo alles schön blühte und wo viele tolle Vögel unterwegs waren.

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Der Magen meldete sich als es gerade Abend wurde und da es in Darling Harbour zu teuer ist, fuhren wir zur Central Station. An der Fressmeile konnten wir uns gar nicht entscheiden, weil es so eine große Auswahl an Essen von sämtlichen Ländern gab.
Wir entschieden uns für einen Koreaner. Dort bekamen manche Leute ganze Töpfe serviert, die dann auf kleine Heizplatten, im Tisch eingearbeitet, gestellt wurden. Wir waren die einzigen Europäer und hatten kleine Verständigungsprobleme. Zum Essen bestellten wir Reis mit viel Gemüse und Tofu. Mir schmeckte es mit Soja-Soße sehr gut, aber Sandra riss es nicht vom Hocker. Als Vorspeise bekamen wir Seegras, Bohnen, Paprika und andere Sachen, die super schmeckten. Auch der Preis war echt günstig.

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Wir waren erst spät zurück auf dem Campingplatz und schliefen früh ein.

Grüße vom tollen Sydney bei Sonnenschein
Nadine

Mass tourism in the blue mountains

Sonntag, 07.02.2016

Es war noch dunkel als Sandra wieder wach war. Ich quälte mich auch früh aus dem Bett in die Kälte. Zum Frühstück hatten wir Cornflakes. Unser Platznachbar aus Brandenburg und seine Frau brachen auf und schenkten uns alle Überbleibsel. So bekamen wir Waschpulver, Gewürze, Nudeln, Eier, Brot und vieles mehr. Wir hatten damit auch frische, kalte Milch für unser Frühstück.

Sandra am Richten

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Morgens auf dem Campingplatz

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Schon um 8:45 Uhr waren wir am Bahnhof der vom Campingplatz gut zu Fuß zu erreichen ist. Dieser war wie leer gefegt und kein Mensch war am Sonntagmorgen unterwegs.
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Die Blue Mountains (deutsch „Blaue Berge“) sind ein Gebirge im australischen Bundesstaat New South Wales, deren Ausläufer zirka 60 km westlich von Sydney beginnen. Große Teile der Blue Mountains wurden im Dezember 2000 vor allem wegen der Artenvielfalt der Eukalyptusbäume zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt. Die Blätter des Eukalyptus verdunsten ein ätherisches Öl, dessen feiner Nebel über den Bergen liegt, bei Tageslicht durch Rayleigh-Streuung einen blauen Schimmer verursacht[1] und den Blue Mountains den Namen gab.
(Quelle: Wikipedia)

Laut dem Rezeptionist sei man in eineinhalb Stunden in den Blue Mountains. Nach zwei Mal Umsteigen und nach über dreieinhalb Stunden hatten wir endlich die blauen Berge vor uns. Die Fahrt hatte sich wie Kaugummi gezogen und ich fragte Sandra Vokabeln ab. Sie war gerade mit ihrem Englischkurs fertig geworden bevor sie kam.
Der Bus in Katoomba fuhr uns dann zu den berühmten Three Sisters (drei Schwestern). Hier sind die Berge über 1.000 m hoch. Ich hatte mir den Sonntag raus gesucht, weil man den ganzen Tag mit Bus und Bahn für einen Pauschalpreis von 2.50$ fahren kann. Leider wussten das alle und das Wort Massentourismus bekam eine total neue Bedeutung. Derzeit ist das chinesische Neujahr (Jahr des Affens) und man fand nur solche Leute hier. Außerdem unendlich viele Deutsche von denen wir mit Einigen ins Gespräch kamen. Ein Ehepaar lebt derzeit in Shanghai und wollte eigentlich den Chinesen entfliehen. Der Plan ging nicht auf.

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Aborigini

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Die berühmten Three Sisters (Drei Schwestern)

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Die blauen Berge

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Wentworth Falls

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Die Wanderwege durch die Blue Mountains sind echt schön. Die Treppen erfordern eine gute Kondition und sind sehr steil. Wir testeten einige Wege und kamen an dem schönen Katoomba Wasserfall raus. Leider war es ziemlich frisch und baden konnte man somit nicht. Die Stufen waren teilweise sehr überflutet und überall auf den Wegen war es so matschig, dass man sich nach kurzer Zeit schon total einsaute.

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Für 35$ erstanden wir ein Kombi-Ticket. Mit diesem probierten wir die Fahrt mit zwei verschiedenen Gondeln über die Schluchten aus und außerdem eine Eisenbahn, der Scenic Railway. Diese ist mit 52 Grad die steilste der Welt. Es ging tatsächlich senkrecht runter und wenn die Bahn ein bisschen schneller gewesen wäre, hätte es eine Achterbahn sein können. Wir hatten unseren Spaß und die Bahn ist cool, obwohl die Fahrt nicht mal 5 Min. (310 m) war. (http://www.scenicworld.com.au/experience/scenic-railway/)

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Steilste Eisenbahn der Welt

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Den ganzen Tag wanderten wir fleißig, aßen eine Kleinigkeit im Restaurant und sahen viele beeindruckende Landschaften, Pflanzen und Vögel. Die Grillen sind so laut, dass man Ohrstöpsel braucht.

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Die Fahrt zurück war genau so erschwerlich und in den Bus passten wir gerade so rein. Zu viele Leute waren unterwegs. Auch in der langsamen Bimmelbahn war es langweilig und wir waren froh als die Fahrt vorbei war.
Weil mich die Motivation packte, joggte ich zum Campingplatz zurück und Sandra sagte mir ich solle kochen und lief gemütlich.
Ich hatte das Abendessen schon fast fertig als sie kam und es war bereits dunkel. Wir hatten Mühe das ganze Zeug zu finden. Es gab Reisnudeln mit Ei gebraten und Salat. Sehr lecker !
Wie die letzten Abende saßen wir gemütlich draußen und lauschtem dem Geschrei der Grillen.
Beide schliefen wir schnell ein als wir im Bett waren. Laufen macht müde.

Von den blauen Bergen kamen wir, …
Nadine & Sandra

Why jump out of the plane in 4.000m with flight-fear ? First Skydive <3

Samstag, 06.02.2016

Wir hatten wieder eine ruhige Nacht im Auto, obwohl ich ein mal zu tode erschrocken bin, als mitten in der Nacht die Tür aufging. Es war zum Glück nur Sandra die in den Busch ging.
Das Wetter sah besser aus und nun war auch Sandra aufgeregt, weil sie wusste was auf sie zu kommt.
Um 15 vor 9 standen wir wieder auf dem Flugplatz und es ging ein Wind. Zum Glück nicht so stark, sodass der Skydive statt finden konnte.

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Der „Adrenaline Skydive Goulburn“ ist der günstigste in ganz Australien und mit umgerechnet 100€ für einen Tandemsprung sogar günstiger als in Deutschland.
Nach dem Ausfüllen des ganzen Papierkrieges mussten wir Hosen anziehen und bekamen einen Gurt. Mein Instructor Adam erklärte mir alles sehr ausführlich und erzählte was ich wann machen sollte. Das Wichtigste sei jedoch, dass ich Spaß habe. Wir machten sogar Trockenübungen am Boden. Sandras Instructor Sol hielt seine Einweisung sehr kurz, was sie ein bisschen beunruhigte.

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Wir hatten noch Zeit uns seelisch und moralisch darauf vorzubereiten, dass wir bald aus einem Flugzeug springen. Wir waren beide sehr entspannt und zu meiner Verwunderung hielt sich die Aufregung in Grenzen.
Zu meinem großen Glück hatten wir ein großes Flugzeug. Mit Flugangst in so eine kleine Maschine zu steigen ist jetzt vielleicht nicht ganz optimal. Meine Nerven lagen blank, bevor das Flugzeug abhob und ich wusste schon vorher, dass das der schlimmste Teil sein würde.

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Komischerweise fuhr der Pilot zwei Mal hin und her, versuchte zu starten, aber hob nicht ab. Das gab mir den Rest. Auf meine Nachfrage bei Adam wollte er mich beruhigen und sagte die Reifen müssten erst warm gefahren werden. Ja klar! Deswegen ging auch ein großes Raunen durchs Flugzeug beim Fehlstart. Beim Abheben ruckelte es nur ein kleines bisschen und mein Herz rutschte mir in die Hose. Ich hatte wieder total Panik. Ein junger Mann hatte die selben Probleme, obwohl er schon über 200 Sprünge hatte. Wir litten zusammen, die Anderen lachten uns alle aus und machten Witze über uns, was mich irgendwie beruhigte. Der Typ versprach mir eine Umarmung, sobald wir unten waren. Die Stimmung während dem Flug war super und es gab viel zu lachen. Die ca. 15 Leute waren alle sehr nett.
Nach ca. 5 Minuten lag der Flieger super ruhig in der Luft und ich entspannte mich total. Zu meiner Verwunderung konnte ich sogar die Aussicht genießen. Das hätte ich nicht erwartet, aber man fühlte nicht mal, dass das Flugzeug sich bewegt. Eigentlich sollte der Flug nur 10 Minuten dauern. Ausgerechnet wenn die von starker Flugangst geplante Nadine da drin sitzt, dauerte der Flug über 30 Minuten. Warum konnte sich keiner erklären. Das verunsicherte mich wieder und Diskussionen begannen. Bequem war es auch nicht. Auf 2 Bänken saßen wir alle hintereinander und waren bereits an die Instructors „gekettet“. So mussten wir ganz komisch dasitzen, was mit der Zeit anstrengend wurde.
Ständig schauten wir auf die Höhenmesser von unseren Instructors. Als es noch 3 Minuten bis zum Sprung waren bekamen wir ein Briefing. Adam ging nochmal die Schritte mit mir durch und reichte mir meine Brille. Nachdem die Tür geöffnet wurde und zwei Einzelspringer kopfüber das Flugzeug verließen was sehr spektakulär aussah, sollte ich mich am Griff an der Decke festhalten. Langsam rutschten wir auf unserem Hintern vor bis zur Tür. Ich saß an der Kante der Tür und klammerte mich mit meinen Kniekehlen unten am Flugzeug fest. Da sah man schon, wie hoch 4.000 m waren. Ich war nur froh, dass der Flug vorbei war und wollte unbedingt raus springen. Auf Kommando hielt Adam meine Brille fest, schob mein Kinn nach oben und ich sprang ab.
Erst schleuderte es uns ein bisschen herum, kopfüber und dann sollte ich meine Arme anwinkeln. Das Gefühl war unbeschreiblich und ich werde es nie wieder vergessen. Man spürt nicht mal großartig Adrenalin. Beim Blick nach unten kommt es einem gar nicht vor als würde man mit 200 km/h dem Boden entgegen rasen. Es sieht einfach überwältigend aus und es ist lustig an den Wolken vorbei zu rasen. Die Kälte hielt sich auch in Grenzen. Der freie Fall ist das beste was ich je erlebt habe. Das Gefühl lässt sich nicht in Worte fassen. Die ganze Zeit hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht.

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Nach ca. 60 Sekunden freiem Fall zog Adam den Fallschirm. Es gab einen heftigen Ruck, wir überschlugen uns ein paar Mal und dann segelten wir langsam durch die Lüfte. Es ist als ob man schwebt. Ich durfte die Brille abnehmen und die Aussicht war umso besser. Adam gab mir plötzlich die Leinen vom Fallschirm in die Hand und ich durfte steuern, wo wir hinflogen. Wir flogen ganz schnell im kleinen Kreis. Das war wie im Kettenkarussell und machte sehr viel Spaß. Fünf Minuten glitten wir über die Erde und ich kann mir nichts schöneres vorstellen.

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Kurz vor der Landung musste ich die Steuerung wieder abgeben. Ich sah Sandra in der Luft und die ganze Zeit hat man keinen Mensch gesehen. Ich winkte den vielen Zuschauern am Boden. Ich sollte ich die Beine hoch nehmen und wir landeten ganz sanft auf dem Hintern. Ein Mann kam angerannt und schnappte schnell den Fallschirm. Dann wurde ich ausgeklickt und war frei. Die Glücksgefühle waren abartig krass. Ich war so froh es gemacht zu haben und ein bisschen stolz mich trotz Flugangst in diesen Flieger gesetzt zu haben. Sandra und ich umarmten uns. Auch sie war total fasziniert und fand es genau so beeindruckend und genial wie ich. Sie hatte genau so Spaß und konnte es genießen. Das wird sicher nicht unser letzter Fallschirmsprung gewesen sein.
So lange wir auf mein Video warteten, saßen wir am Flugplatz mit Campingtisch und Stühlen und aßen Mittag. Bestimmt ein lustiger Anblick und die Leute guckten uns an.

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Sandra ging spazieren und ich durfte die DVD an Ort und Stelle anschauen. Den ganzen Sprung nochmal Revue passieren zu lassen, gab mir Gänsehaut und es ist sehr schön geworden.
Wir fuhren wieder nach Sydney und der Himmel zog sich zu. Gerade in der Stunde als wir sprangen war das Wetter perfekt. Das nennt man Glück ! Leider ist es in Sydney sehr schwer eine kostenlose (legale) Schlafmöglichkeit zu bekommen. Ich buchte daher einen Campingplatz mit Strom für 39$ die Nacht für 2 Personen.
Nachdem wir einen neuen Gaskocher für gerade mal 10€ erstanden hatten und im Aldi shoppen waren, kämpften wir uns mühsam durch den Sydney-Verkehr. Der „Lane-Cove-River Campingplatz“ liegt im gleichnamigen Nationalpark und wie der Name schon sagt an diesem Fluss. Wir bekamen eine Wegbeschreibung, denn der Platz ist riesig. Wunderschön am Wald gelegen und im Schatten hatten wir einen tollen Platz mit Strom und Wasserhahn.
Wir bauten uns ein gemütliches Zuhause und haben Nachbarn aus der Schweiz (auch Backpacker) und Deutschland. Ich kochte Reisnudeln mit dem neuen Gaskocher und es gab Pesto und Salat dazu.

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Um 20:30 Uhr hatten wir uns für eine kostenlose Nachtwanderung angemeldet. Außer uns war nur ein altes Ehepaar dabei. Der Ranger hatte eine Taschenlampe, spielte Tiergeräusche ab um sie uns zu zeigen und hatte viele Bilder. Wir liefen über den ganzen Platz und sahen viele Nester. Leider hatten sich irgendwie alle Tiere versteckt und wir bekamen außer Fröschen und einer Ratte nichts zu Gesicht. Der nette Ranger der viel erklärte, lief noch eine Extrarunde mit uns weil er nicht aufgeben wollte. Wir sahen auch einige Truthähne im Baum sitzen die schliefen. Ich wusste nicht, dass die so hoch fliegen können. Und wir hatten uns gefragt, ob wir das Essen nachts auf dem Auto lagern können ohne dass die es klauen. Abends ist nämlich schon ein Truthahn mit meinem Päckchen Nudeln im Schnabel davon gerannt.
Wir waren gerade wieder am Platz da hörten wir es rascheln. Zu unserer Überraschung sahen uns zwei Augenpaare erstaunt an. Es waren zwei total goldige Opossums. Wir beobachteten sie eine Weile und sie ließen sich nicht stören. Genau so wenig wie unzählige, verschiedene Vögel die ständig an den Platz kamen und unser Essen klauen wollten.

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Diesen Tag werde ich nie wieder vergessen und bin glücklich es gemacht zu haben.

Liebe Grüße aus der Luft
Nadine

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Sleepy, little Canberra

Freitag, 05.02.2016

Die Nacht war angenehm und obwohl es draußen kalt war, ließ es sich im Auto sehr gut aushalten.
Sandra klopfte an die Scheibe und als ich raus guckte, sah ich einige Kängurus die sehr nah waren. Meine Tante machte sehr viele Bilder und war ganz begeistert von den süßen Tieren die nicht scheu waren.
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Als ich aus dem warmen Bett kletterte fror ich bei gerade mal 14 Grad. Am Vortag hatten wir Brot aus der kostenlosen Essensbox vom Hostel mitgenommen. Dieses gabs mit Nutella zum Frühstück.
Auf der Wiese sahen wir noch mehr Kängurus und als Sandra diese gerade zählte rannten plötzlich ein paar davon auf allen Vieren davon. Da merkte sie erst, dass es sich teilweise um Rehe handelte. Wir lagen vor lachen auf dem Boden 😀
Mein Herz schlug die ganze Zeit bis zum Hals, weil ich wusste was mir bevor steht. Sandra ahnte von nix, was mich zum Lachen brachte.
Nach einem Kaffee beim Mc Donalds wurde es ernst. Bei stark bewöktem Himmel und abartigen Wind fuhr ich zum Flughafen in Goulburn. Mein Puls ging immer schneller. Als Sandra das Schild „Adrenaline Skydive“ laß, wusste auch sie warum wir hier waren. Erst dachte sie, ich habe einen Rundflug gebucht. Leider musste uns die Empfangsdame mitteilen, dass der Skydive an diesem Tag nicht statt finden könne wegen dem zu starken Wind.

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Da das sowieso geplant war, fuhren wir ins einstündig entfernte Canberra. Was viele nicht wissen: das ist die Hauptstadt Australiens.
Erst sahen wir, wie auf der Rennbahn die Trabrennfahrer ihre Pferde trainierten und machten Stopp um dort zu zu schauen.

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Daneben gab es ein Hockey-Freuenturnier in einer Sporthalle, was ebenfalls interessant aussah.

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Unterwegs kamen wir an einem Weingut vorbei und wir machten halt. Der nette Winzer ließ uns einige Weine probieren, die sehr lecker waren. Sandra kaufte zwei Flaschen, aber schaute leider auf die Preise für die Gläser statt für die Flaschen. Somit erstanden wir sehr teuren Wein. Die ganze Zeit verglichen wir also alle möglichen Preise mit denen vom guten Tropfen.

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In Canberra angekommen, besichtigten wir zuerst das alte Parlament. Dieses ist sehr edel und so groß, dass wir die Orientierung verloren. Dort ist auch ein Museum drin, welches wir aber nicht sonderlich interessant fanden. Es gab alte Kleider mit denen man sich verkleiden konnte und den Spaß ließen wir uns nicht nehmen.

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Danach wollten wir auch das neue Parlament sehen, aber ein Blick von außen reichte diesmal. Das Gebäude ist sehr modern und es liefen viele Anzugträger herum.

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Sonst hatte die verschlafene, leere Hauptstadt nicht viel interessantes für uns zu bieten. Ich finde wenn man so lange in Australien ist, sollte man es gesehen haben, aber wirklich was verpassen tut man nicht, wenn man nicht hin geht.
Im Shoppingcenter kauften wir Abendessen und fuhren dann wieder Richtung Goulburn.
An jeder Raststätte die mir meine WikiCamps App verriet hielten wir an, aber der Wind war sehr krass. Da wir hunger hatten, versuchten wir es an einem schönen Platz neben einem ausgetrockneten See. Leider funktionierte mein Gaskocher nicht, aber die netten Nachbarn liehen uns ihren. Beim Essen (die Reste vom Chinesen) flog uns wirklich der Reis von der Gabel. Der Sturm war so krass, dass es Sandra den Salat von der Schüssel wehte. Überall lag unser Essen verteilt. Gut, dass das draußen nichts ausmacht. Trotzdem, übernachten wollten wir in diesem Windkanal nicht.

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Einige windige Raststätten später, landeten wir wieder in Goulburn am selben Platz vom Vortag. Dieser ist schön und windstill und wir konnten in Ruhe unser Nachtlager aufschlagen.

Im Mc Donalds hab ich gebloggt und Sandra „in aller Freundschaft“ geschaut

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Wir genossen den guten, teuren Rotwein und hatten einen lustigen Abend.

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Grüße aus der Hauptstadt
Nadine

Welcome Auntie Sandra

Mittwoch, 03.02.2016

Morgens wurden wir von einem Rütteln an unserem Zelt geweckt. Zum Glück war es nur Oli der uns sagte wir sollen aufwachen. Überall waren Jogger und Leute mit Hunden. Und das, obwohl die Sonne noch nicht mal ganz aufgegangen war. Schnell packten wir alles, rollten die Zelte zusammen und liefen zum Auto. Dabei kassierten wir einige merkwürdige Blicke. Am Auto angekommen, atmeten alle tief auf. Wildcampen kostet nämlich bis zu 300$ Strafe.

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Wikicamps verriet uns wo warme Duschen sind und diese waren direkt am Strand. Fast eine Stunde mussten wir warten bis diese aufmachten. Dafür saßen wir am genialen Tamarama Beach und genossen den wunderschönen Sonnenaufgang. Das war unbeschreiblich gigantisch.

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Die Anderen duschten, aber ich wollte das im Hostel machen. Anscheinend waren die Duschen eiskalt. Am Strand waren überall Hunde und sehr viele Jogger.
Danach fuhren wir zum Mc Donalds und verspeisten das gute Frühstück. Am Bondi Beach war es unmöglich einen Parkplatz zu finden. Bei Einem waren wir nicht sicher, ob man zahlen muss und fragten Australier. Diese verstanden das Schild auch nicht ganz, aber zusammen fanden wir heraus, dass es 4$ für eine Stunde waren. So fuhren wir dort nach dem Frühstück gleich wieder weg.
Die Anderen wussten nicht wo hin sie sollten und ich hatte für meine Tante und mich ein Hostel gebucht. Dort riefen wir an und konnten zu 5. in ein Fünfer-Zimmer.
Das Hostel „Glebe Point YHA“ war ganz versteckt und den Carpark fanden wir auch nicht. Ich hielt an der Straße und fragte an der Rezeption wo ich parken sollte. Meine Kinnlade fiel runter als sie mir erzählten sie hätten keine kostenlosen Parkplätze. Vor zwei Wochen hatte ich extra angerufen und danach gefragt. Wir könnten an der Straße parken, aber müssten das Auto alle 2 Stunden umstellen. Ja klar! Und wie soll ich dann irgendwo hin gehen ?
Er meinte ich kann meine Buchung kostenlos stornieren und ich kann wo anders hin gehen. In ganz Sydney findet man aber kein Hostel mit kostenlosen Parkplätzen. Parken kostet in Sydney gerne mal 20$ pro Stunde. Dann sah der Mann im System, dass wir zu 5. sind. Ganz urplötzlich hatte er einen Parkplatz. Er parkte sein Auto um und siehe da: Ein kostenloser Schlafplatz für meine Brissie.
Die Anderen gingen auf Tour und ich blieb im Hostel.
Den Tag verbrachte ich mit chillen, WLAN und nochmal chillen. Die Dachterrasse mit Hängematten, Hollywoodschaukel und Sofa war sehr einladend.
Für 18 Uhr buchte ich einen Shuttlebus für 15$ zum Flughafen. Der Fahrer fuhr so verrückt, dass mir total schlecht wurde. Ständig raste er über dunkelorangene/rote Ampeln, machte Vollbremsungen und fuhr wie gestört um Kurven. Ich lernte eine super nette Frau aus Australien kennen und unterhielt mich die ganze Fahrt über toll mit ihr.
Am Flughafen wartete ich ewig vor dem Gate und von meiner Tante war nichts zu sehen. Es wurde echt langweilig. Nach sage und schreibe eineinhalb Stunden kam Sandra als eine der Letzten endlich raus. Die Freude von beiden Seiten war sehr groß.
Ein Taxifahrer der mich heiraten wollte, fuhr uns für 38$ zurück zum Hostel.
Ich war sehr gespannt was Sandra zum Hostelleben sagt, aber ich hatte sie vorher gewarnt. Sie fand es gut und ich kannte ja auch alle in unserem Zimmer, was es einfacher machte.
In einem einstündigen Fußmarsch ging’s am toll beleuchteten Hafen vorbei zum Mc Donalds. Mein Google Maps hat irgendwie gesponnen und wir haben uns ein paar Mal verlaufen.

Bei dem Foto fiel mein Handy runter und hat jetzt eine große Macke

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Frisch gestärkt ging’s wieder zurück und die Anderen schliefen schon. Im Zimmer herrschte trotz Ventilator tropische Hitze und ich konnte lange nicht einschlafen, weil es zu heiß war.

Liebe Grüße auch von Tante Sandra
Nadine

Wake up with the greatest View in the world

Dienstag, 02.02.2016

Die Wellen rauschen, die Sonne weckt einen sanft, die Kakadus kreischen fröhlich und wenn man die Augen langsam aufschlägt sieht man den weißen Sandstrand und das azurblaue Meer. Hört sich an wie im Film ? Ja so hab ich mich auch gefühlt. Es war morgens und trotzdem schon warm. Die Duschen am Strand waren angenehm kühl und meine Cornflakes genoss ich im Campingstuhl mit Meerblick. So ein Luxus und das ohne Geld auszugeben – hach praktisch! Nachts war es so kalt, dass keiner richtig schlafen konnte. Ich machte die Fenster zu, aber das brachte nicht viel. Die anderen am Strand taten mir total leid.
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Oli und MeganDSC_0056 (FILEminimizer)

Francois schläft am Strand

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Badezimmer mit Aussichtstrand
Um 10 hatten wir alles wieder zusammen gepackt und traten nach einer netten Verabschiedung von den anderen die zweite Etappe Richtung Sydney an.

Amerika, Kanada, England, Frankreich, Deutschland – alles vertreten

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Es wurde wieder nicht viel geredet und es war langweilig zu fahren. Lustig ist auch der schrumpfenden Kilometeranzahl bis Sydney auf den Schildern zuzuschauen. Wenn man bedenkt, dass man in ein bisschen mehr als 10 Stunden (921 km) die Strecke Brisbane – Sydney bewältigt und von Oberstdorf bis nach Flensburg ca. 9 Stunden (968 km) braucht (also längs durch Deutschland), kann man sich vorstellen wie groß Australien ist.
Wir stoppten an einem schönen Parkplatz unterwegs mit kostenlosem Freibad und kühlten unsere Füße ab. Zum Glück war es nicht mehr so abartig heiß und auch nicht mehr so schwül wie gestern. Trotzdem immer noch sehr sehr warm.
Nach fast 6 Stunden erreichten wir endlich Sydney. Was ich definitiv nicht vermisst habe ist den Verkehr. Pünktlich zur Rush-Hour fanden wir uns in den Blechlawinen der Großstadt wieder. Meine Nerven und Geduld waren am Ende und für 5 km brauchten wir sage und schreibe 35 Minuten !
Eva ließen wir am Hauptbahnhof raus und suchten in meiner App Wikicamps nach einem Nachtquartier, weil die anderen auch nicht wussten wo sie hin sollten. Am schönen Watson Bay gab es kostenlose Duschen und einen Park der gerade nur zum übernachten einlud. Natürlich war auch hier campen nicht erlaubt, aber wen interessiert das schon 😉

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Francois, Oli, Megan und ich

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Im Meer kühlten wir uns ab, saßen ein bisschen im Park und fuhren los um eine Dominos Pizza zu holen.
Die anderen wollten nicht zurück nach Watsons Bay, weil sie Angst hatten, dass wir erwischt werden. Oli und Megan wussten einen versteckteren Park zu dem wir fuhren. Nach viel hin und her, auskunden eines guten Platzes und Überredungskünsten meinerseits, schlugen wir im Dunkeln zwei Zelte auf. Eva hatte ihr Zelt in meinem Auto vergessen und so hatte ich jetzt auch ein Zelt. Die Büsche gaben uns Sichtschutz zur Straße hin und man konnte die ganze Skyline überblicken. Francois war lustig und legte sich mit dem Handtuch auf die nasse Wiese, bis ich ihm sagte er kann im Zelt schlafen.
Ich konnte ewig nicht einschlafen. Draußen war es zwar kalt, aber im Zelt angenehm warm.

Liebe Grüße aus Sydney
Nadine