Early Bird

Dienstag, 16.02.2016

Um 3 Uhr mitten in der Nacht fuhr uns Birgits Mann Chris netterweise zum Flughafen. Birgit musste an diesem Tag schon wieder arbeiten und wir verabschiedeten uns schon Zuhause von ihr. Die Zeit hier war sooo toll. Wir haben alles gesehen, was in so einer kurzen Zeit möglich ist, Birgit hat unseren Aufenthalt perfekt gestaltet und wir hatten so viel Spaß zusammen. Es war richtig genial hier zu sein. Birgit: Vielen vielen Dank für alles !
Am Flughafen gab es eine automatische Gepäckaufgabe. Da scannt man den Boardingpass und stellt den Koffer selbst aufs Band. Das geht schnell und ist super geschickt.
Der Flieger war pünktlich und was wir nicht wussten: Wir bekamen sogar Essen. Das war echt gut. Der vierstündige Flug war für mich nicht so angenehm. Obwohl das Wetter gut war, ruckelte es ständig. Bei der Landung in Sydney nach fast vier Stunden flogen wir durch einige große, dunkle Wolken durch und dabei gab es natürlich Turbulenzen. Da war es für mich schon wieder vorbei, ich bekam Schweißausbrüche und meine Nerven lagen blank. Leider wusste ich, dass wir noch einen Flug vor uns hatten.
Nach einem kurzen Zwischenstopp in Sydney gings also gleich wieder weiter Richtung Cairns. Von Perth nach Cairns gibt es leider keine guten Direktflüge. Eigentlich dachten wir beide, der Flug wäre nur kurz, aber der Pilot kündigte drei Stunden Flugzeit an. Als ich die dicken Wolken am Himmel sah und es Turblenzen beim Start gab, schmiss ich mir meine starken Tabletten gegen die Flugangst ein. Ich schlief sofort ein und wachte erst kurz vor dem Aufsetzen wieder auf. Die Tabletten machten mich ein bisschen dusselig und ich war ein bisschen „neben der Kapp“, aber wenigstens hatte ich den Flug überstanden. Sandra meinte, dass dieser sehr ruhig gewesen wäre.
In Cairns liefen wir dann gegen eine Wand. Es hatte fast 40 Grad und es herrschten krass tropische Temperaturen. Man konnte fast nicht atmen und nach einigen Sekunden waren wir schweiß gebadet.

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Ein kostenloses Shuttle brachte uns in der kurzen Fahrt zum „Gilligans Backpackers“. Das ist ein riesiges Backpacker-Hostel mit einigen hundert Betten. Wir hatten ein Sechser-Mädchenzimmer, was klimatisiert und groß war.

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Sofort zogen wir uns um und sprangen in die Lagune. Diese ist groß und gehört zum Hostel. Außerdem gibt es zwei große Discos, eine Bar, ein Reisebüro und vieles mehr. Das Hostel ist richtig genial, total sauber und es ist sehr viel los. Alles ist ausgebucht. Das Wasser in der Lagune war zwar warm, aber es war wenigstens eine kleine Abkühlung.

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Wenn man ein Getränk für 6$ erwirbt, bekommt man täglich ein Abendessen kostenlos. Das nutzen wir gleich aus Für Sandra gab`s eine Portion Nudeln mit Bolognese und für mich mit Tomatensoße. Die Portionen waren nicht groß und das Essen kaum gewürzt, aber einem geschenkten Gaul, guckt man bekanntlich nicht ins Maul. Unser Bier und Rotwein schmeckte dafür um so besser und das konnten wir richtig genießen.
Weil wir noch fürs Frühstück einkaufen mussten, tigerten wir gleich los in die Stadt. Cairns ist nicht groß und es ist nicht viel los, aber wir schafften es trotzdem irgendwie uns zu verlaufen. Selbst nach dem die Sonne schon lange untergegangen war, herrschte noch tropische Hitze und der Schweiß lief nur so. In Perth kühlt es nachts so arg ab und hier ist es genau das Gegenteil. Wir landeten zufällig in einem Nachtmarkt. In der Markthalle war es wie in der in Perth. Es gab Fressbuden, Massagestände, Schmuck, Klamotten und vieles mehr. Für 15$ konnte man sich 40 min massieren lassen, was wir gleich ausnutzen. 15 min. durfte man erst mal seine Füße in ein Wasserbad hängen, wo der Chinese gleich mal eine Schüssel umschmiss und den Raum flutete. Die chinesische Massage ist sehr sehr stark. Die Leute stehen auf dem Rücken, drücken überall rum und rauben einem richtig den Atem. Das tat ordentlich weh und sogar noch mehr als die thailändische Massage. Danach fühlten wir uns aber beide wie neu geboren.

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Im Woolworths dachten wir wir stehen in Shanghai. Überall waren Chinesen und es war, als gäbe es was um sonst. Noch nie in meinem ganzen Leben habe ich so viele Leute in einem Supermarkt gesehen. Man konnte nicht mal mehr laufen. Wir waren echt froh, als wir da draußen waren.

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Der Heimweg war auch eine Tortur, weil unser Orientierungssinn gleich Null ist.
Im Hostel gingen wir sofort in die Heia und schliefen auch schnell in unseren bequemen, extra breiten Stockbett ein.

Grüße aus den Tropen
Nadine

Paradise on Rottnest Island

Samstag, 13.02.2016

An diesem Samstag stand die Insel „Rottnest Island“ (http://www.rottnestisland.com/) auf dem Plan. Früh brachen wir auf um die Fähre zu erreichen.
Auf der 19km² großen Insel am Indischen Ozean, in der Nähe von Perth sind Kraftfahrzeuge verboten. Rottnest ist mit 11 Kilometern Länge und 4,5 Kilometer Breite auch gut mit dem Fahrrad zu erkunden.
Die Fähre „Rottnest-Express“ (https://www.rottnestexpress.com.au/) brachte uns in der 25 minütigen Fahrt von Fremantle zur schönen Insel. Der Preis ist mit 75$ pro Person aber echt heftig. Sandra war nicht begeistert, dass das Schiff ein bisschen schaukelte. Der Himmel war sehr dunkel und wir hofften, dass es nicht regnen würde.

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Auf Rottnest suchten wir uns einen Bäcker, kauften Baguette und Käse und tranken einen Kaffee dazu.
Für 20$ pro Person kann man ein Busticket kaufen. Der Bus fährt einmal um die Insel, der Busfahrer erzählt einiges und man kann aus- und einsteigen wo man will.
Am ersten Stopp waren wir weit und breit die Einzigen. Naja nicht ganz. Sehr viele Seelöwen lagen faul im Meer und auf Felsen. Wir saßen ewig da, beobachteten die süßen Tiere und genossen die gute Luft. Es war ein bisschen frisch, aber schön. Es gab sogar ein Fernglas, was super geschickt war. Zwei Schnorchler wagten sich an die Robben und diese beobachteten die Menschen genau. Es war total schön die Seelöwen in freier Natur so ungestört beobachten zu können.

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Das Meer an der Insel hat eine gigantische Farbe. Es hat sehr viele verschiedene Blautöne und ist kristallklar. Im Inland sind nur Büsche und Bäume und das wars. Die Natur hier ist atemberaubend.

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Der nächste Busstop war an einem Salzsee wo es bestialisch stank.

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Nebenan im Meer konnte man schnorcheln. Das Wasser war saukalt, aber mit viel Überwindung ging’s rein. Birgit machte es nichts aus, aber die Weicheier Sandra und ich froren. Leider sahen wir nicht so viele Fische und mussten richtig suchen, aber Birgit machte einige Tiere ausfindig und zeigte sie uns. So auch ein graues Tier das wir alle nicht kannten, was toll aussah.
Nach wenigen Minuten wurde es zu kalt und Sandra und ich flüchteten an Land. Dort sahen wir zwei Lizzards die gar nicht scheu waren.

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Nach einer Mittagspause gingen wir auf die Suche nach den Quokkas. Die kleinen Kurzschwanzkängurus sind das Wahrzeichen von Rottnest. Die frechen Beuteltiere sind nicht scheu und kommen her. Wir saßen auf dem Boden und warteten auf ein Quokka, dass es her kommt. Birgit meinte man müsse keine Angst haben, weil sie lieb wären. Im gleichem Moment attackierte das Kleine freche erst meinen Selfiestick, klammerte sich dann an Sandras Hand fest und biss und kratzte sie. Birgit hatte ein Baguette dabei und mit aller Kraft hielt sich das Quokka daran fest. Das war bestimmt ein total lustiger Anblick wie dieses Mini-kleine Tier uns alle drei verarscht. Wir brachen in totales Gelächter aus und Birgit redete auf das Kleine ein, dass es verschwinden solle.

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Danach suchten wir uns nur noch liebe Quokkas, die uns nicht angreifen wollten. Es wimmelt nur so von denen auf der Insel und wenn die kleinen Kulleraugen einen so lieb angucken, bekommt man weiche Knie.

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Rottnest hat 1696 sogar ihren Namen („Rattennest“) wegen dieser Tiere erhalten, da die Quokkas anfänglich für große Ratten gehalten wurden.
Zu Fuß besichtigten wir einen schönen Leuchtturm, wo man leider nicht hoch konnte.
Eine Weile saßen wir in einem Café und genossen bei traumhaftem Wetter und perfekten Temperaturen den Ausblick auf den weißem Sand und strahlend blaues Meer.

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Kleine Kapelle

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Am Steg saßen wir und warfen unser Baguette ins Meer. Das zog viele Fische an und es machte Spaß die zu beobachten. Da wir über eine Stunde auf die Fähre warten mussten, hatten wir viel Zeit dafür. Ich kletterte in einer waghalsigen Aktion unter den Steg um die Meeresbewohner mit meiner Actioncam zu filmen. Sandra musste mich hochziehen und Birgit dokumentiere alles mit ihrer Kamera.

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Die Fahrt zum Festland war nicht so angenehm. Der Seegang war sehr stark und die Farbe wich aus Birgits und Sandras Gesichtern. Sie waren beide ganz ruhig und mussten sich stark aufs Atmen konzentrieren. Die Wellen spritzen sogar über das große Schiff und dieses neigte sich stark nach beiden Seiten. So schnell werde ich zum Glück nicht seekrank, aber mir war es auch nicht unrecht als die Fahrt vorüber war.

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Weil wir ein straffes Programm hatten, gings gleich zur deutschen Metzgerei, wo wir Snacks für den Abend kauften. Diese hatte viele deutsche Produkte wie Schokolade, Marmelade, Käse und mehr.
Bei Birgit zu Hause konnten wir uns noch schnell richten und dann ging es zum Kino. Auch Chris und Sohn Cian waren dabei. Im Kings Park in Perth war eine überdimensionale Leinwand und auf der Wiese saßen die Australier auf Campingstühlen, Sitzsäcken und lagen sogar auf Betten. Jeder hatte sein Picknick dabei und das sah lustig aus. Mit seiner Größe von 400,6 Hektar zählt der Kings Park zu den größten Stadtparks weltweit und ist sogar größer als der Central Park in New York.
Wir hatten Chips, Cracker, Dips, Wurst, Käse, Gemüse, Obst und Wein dabei, das wir während dem Film genießen konnten. Der Film „Sisters“ war total lustig und auch Sandra kapierte anhand der Szenen um was es ging, obwohl sie die Sprache nicht gut verstehen konnte. Es gab viel zu lachen und auf dem großen Sitzsack den wir mitbrachten, war es echt bequem. Nachts kühlt es aber ordentlich ab in Westernaustralien. Wir hatten einige Jacken und einen Schal an und Sandra fror. Während dem Film rutschte sie näher zu mir, um Wärme zu haben. Ich dachte sie will mehr Platz und rutschte immer weiter weg 😛

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Es war schon spät als wir nach diesem langen Tag zurück kamen und wir alle fielen müde ins Bett.

Liebe Grüße von den attackierenden Quokkas
Nadine

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Fremantle Markets

Freitag, 12.02.2016

Zum Frühstück gabs wieder Brezeln, das war super. Wir schliefen länger, was nach der feierischen Nacht gut tat.

Birgit, Sandra und ich fuhren zu den Fremantle Markets. In einer großen Markhalle gabs alles von vielen verschiedenen Essen, über Dekoartikel bis Klamotten. Außerdem fand man einige gute Straßenmusiker. Der Markt war total schön und wir hielten uns eine ganze Weile auf.

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Danach liefen wir bei wunderschönem Wetter durch die Stadt Fremantle. In einige Shops schauten wir rein und außerdem in eine große Halle, wo es auch einiges Merkwürdiges zu kaufen gab. In Fremantle gibt es auch ein altes Gefängnis, das wir uns aus Zeitgründen aber nicht anschauten.

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Wir besichtigten eine Kirche und fuhren zu einem tollen, vegetarischen Restaurant. Dort gibt es keine Nudeln, sondern statt dessen Spagetti aus Zucchini gemacht. Ich hatte diese mit Pesto, Birgit mit Tomaten und Sandra hatte eine Vollkornpizza mit Salat. Das Restaurant ist in einer großen Halle, alles ist recycelbar und sie achten total auf Gesundheit. Deswegen gibt es auch viel Rohkost und das Essen war somit kalt.

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Birgit fuhr zum Fremantle Hafen, wo wir eine Weile am Meer entlang schlenderten. Bei einem gemütlichen Kaffee und Eis am Strand, konnten wir Möwen und Fische beobachten.

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Zurück am Haus saßen wir zusammen, unterhielten uns nett und gingen zeitig ins Bett.

Grüße vom Markt

Nadine

Steepest Rollercoaster in the World

Donnerstag, 11.02.2016

Natürlich war Sandra wieder früh fit. Wir bekamen ein 5* Luxus Frühstück mit vielen verschiedenen Käsesorten, Brezeln, Brötchen und guter, deutscher Marmelade. Das genossen wir sehr.
Um 10 waren Sandra und ich dann in der Adventure World (https://adventureworld.net.au/rides-and-attractions/). Von Birgit hatten wir die Eintrittskarten dafür als Willkommensgeschenk bekommen. Vielen lieben Dank dafür Birgit !!! :* Der Park ist richtig genial. Es ist ein Wasserpark, Stadtpark, Freizeitpark und Tierpark in einem. Auf der großen Liegewiese hatten die Australier (ganz typisch) ihre Zelte, Campingstühle, Kühlboxen und vieles mehr ausgebreitet.
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Erst erkundeten wir den schönen Park neben dem Bibra Lake und dann ging der Spaß los.

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Langsam tasteten wir uns heran und fuhren erst alle Sachen im Kinderparadies. Unter der Woche und außerhalb der Ferien war nichts los und die Leute dachten bestimmt wir spinnen.
Danach war die Schiffschaukel dran und der junge Mann der sie steuerte, lachte ständig Sandra aus, weil diese ein lustiges Gesicht zog. Ihr wurde danach ganz schlecht und sie wollte es nicht mehr fahren.
Wir testeten alle Wasserrutschen und eine die man mit einem Doppelring zu zweit im Dunkeln rutscht, war unser Favorit. Bei einer Rutsche ohne Reifen, bekam man sehr viel Wasser ins Gesicht und bei einer Anderen die wie ein Rafting war, sind wir dauernd stecken geblieben. Der Park ist echt gut gemacht, überall hat es Angestellte die helfen und teilweise sind die Wartebereiche überdacht, oder es hat Bäume. Trotzdem muss man viel in der Sonne laufen und der Boden ist trotz weißem Streifen zum Laufen knalle heiß. Man verbrennt sich echt nach kurzer Zeit die Sohlen, was nicht gerade angenehm ist. Gut, dass nicht viel los war und wir fast nie irgendwo anstehen mussten.

Es gab einen Tierpark mit Kängurus, Koalas und Dingos, wo wir auch vorbei schauten. Außerdem Gleise in ein paar Metern Höhe um den ganzen Park wo man tretteln musste, viele Fahrgeschäfte die sich überschlugen und einiges mehr.

Bei den Gocarts wollten die Mitarbeiter, dass wir T-Shirts mit Ärmeln anziehen. Leider hatte ich nur ein schulterfreies Shirt dabei. Sandra lieh mir ihres und fuhr nicht. Die Carts waren sehr langsam und man bekam nicht einmal eine Einweisung, aber es machte Spaß.

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Nach einer kurzen Mittagspause mit Essen vom Imbiss hatten wir uns seelisch und moralisch auf das Bevorstehende vorbereitet. Die neue Rutsche „Kraken“ sah spektakulär aus. Dort rast man in einem Vierer-Reifen eine dunkle Rutsche runter, fliegt quasi in einen Riesentrichter und rutscht dort ein paar Mal im Kreis. Dann fällt man mit dem Reifen ins Wasser. Hier muss man sehr steile Berge hochlaufen, um die Rutschen runter rutschen zu können. Das Geschickte ist aber: Bei Kraken bekommt man einen wasserdichten Turnbeutel, den man wie einen Rucksack aufzieht, wo man Schuhe rein tun kann. So muss man nicht barfuß in der Sonne warten, was total gut ist. Schade, dass es das nicht an jeder Rutsche gibt.
Wir waren zu Zweit und Sandra musste rückwärts rutschen, was ihr nicht gefiel. Es war sowas von lustig und actionreich, sodass wir uns gleich nochmal anstellten. Diesmal musste ich rückwärts rutschen, was noch mehr Spaß machte.
Wenn wir das überleben, können wir auch die Achterbahn „Abyss“ (Abgrund) fahren. So unser Motto. Da nichts los war, konnten wir es uns nicht zwei Mal überlegen und fanden uns in der zweiten Reihe der steilsten Achterbahn der Welt wieder. Erst geht es durchs ganz Dunkle, wo es plötzlich so steil runter geht, dass man zu Tode erschrickt. Wenn man draußen ist, findet man sich schon am Hochfahren. Noch schlimmer als bei der Silver Star im Europa Park liegt man da vertikal drin und sieht den Himmel. Gut, dass wir nicht sahen, wann es runter ging. Bevor man groß Adrenalin spüren konnte, war man schon unten. Danach ging es mit 85 km/h durch Helixe und Schrauben. Ständig haute es mir den Kopf gegen die Seiten und als die Fahrt vorbei war, taten mir die Ohren davon weh.
Trotzdem wollten wir die erste Reihe noch ausprobieren. Wieder konnten wir ohne Anstehen durchlaufen und saßen sogar nur zu zweit in der Achterbahn. Sandra, die bei der ersten Fahrt die Augen zu hatte, erinnerte ich beim Hochfahren daran, sie offen zu haben. Beide sahen wir nun, wie steil es runter ging und das machte es noch besser.

Wir waren echt froh diese steile Achterbahn gefahren zu sein.Es ist auch lustig, dass man in diesem Park im Bikini Achterbahn fahren kann.

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Überlebt

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Danach badeten wir ein bisschen in der Lagune und ließen uns von Birgit abholen.

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Nach dem sehr guten Curry (für mich vegetarisch), richteten wir uns schnell und los ging’s mit dem Zug nach Perth.
Chris wollte Sandra und mir das Nachtleben näher bringen. Wir trafen uns mit seinem Kumpel Paul in einer schicken Bar. Die beiden planten einen Pub-Crawl, also von Bar zu Bar zu ziehen. In jedem Pub tranken wir ein Bier (bzw. Wein) und hatten einen super coolen Abend. Einen Club machten wir auch unsicher und es kostete nicht mal Eintritt. Wir tanzten ein bisschen und es waren auch viele andere Backpacker da.

Paul, ich, Sandra

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Ich, Chris, SandraIMG_56591P1070343 (FILEminimizer) P1070344 (FILEminimizer) P1070345 (FILEminimizer)
Mit dem Taxi fuhren wir nach einer tollen Nacht zurück zum Haus.

Grüße vom actionreichen Tag
Nadine

Almost 40 degrees

Mittwoch, 10.02.2016

Birgit war super nett und lud uns zu einem Frühstück ins Bip and Tucker ein. Nicht nur das das Essen sehr gut war: die Aussicht auf den weißen Sand und das kristallklare Meer! Wir saßen da ewig und unterhielten uns nett. Das Zahlen mit Karte ging nicht, weil Stromausfall war, aber das war kein Problem. Im Klo war es deshalb stock dunkel und wir brauchten Taschenlampen.
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Danach ging’s zum Elizabeth Quay. Dort am Wasser kann man total schön entlang laufen. Erst vor 2 Wochen wurde die Komplettrenovierung fertig gestellt. Man sieht, dass es mit viel Liebe gemacht wurde und es hat einen tollen Spielplatz, sowie Wasserspiele wo wir uns abkühlten. Bei fast 40! grad und ohne Wolken war das sehr nötig. Perth erinnert mich ein bisschen an Brisbane und wird auch von einem großen Flus getrennt, auf dem Fähren fahren.

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Wir guckten uns im vorbei laufen eine Kirche an, weil Sandra die mag und hatten einen ruhigen Nachmittag bei Birgit zu Hause.
Sandra, Birgit und ich fuhren noch ins Shoppingcenter und bummelten eine Weile.

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Abends kochte sie super leckere Lasagne und für mich gabs extra Gemüselasagne. Dazu gabs guten Rotwein und wir genossen den ruhigen Abend.

Birgits Hund Tammi

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Liebe Grüße aus Perth

Nearly missed the flight (thought so)

Dienstag, 09.02.2016

Zum Glück schlief Sandra mal aus und wir standen später als sonst auf. Den Tag ließen wir sehr ruhig angehen. Nach dem Frühstück verließen wir unseren wunderschönen, naturbelassenen Campingplatz um halb 11. Sogar die Duschen sind dort richtig sauber und mit schönen Glastüren. Uns hat der Platz echt super gefallen.
Wir fuhren zum Bondi Beach, weil dort der nächste Mc Donald war. Irgendwie hatte ich mich auf mein Glück verlassen und gedacht ich bekomme unter der Woche kurz vor Mittag einen Parkplatz in Sydney. Meine Fluche wurden lauter und die Hoffnung kleiner nach einer ca. halbstündigen Suche. In einer Straße sah es vielversprechend aus. Ich fuhr rein und wunderte mich, warum die Autos falsch herum parkten. Gerade als ich einen Polizist sah stellte ich fest, dass ich in einer Einbahnstraße gelandet war. Das Schild war sehr versteckt. Sandra stieg aus und mit einer Panikattacke versuchte ich mich in Wenden auf drei Zügen. Meine Nerven lagen blank, als ich die Straße endlich verlassen konnte.
An einem Parkplatz am Strand ließ ich Brissie für 7,50$/Stunde stehen. Wir schnorrten ein wenig WLAN im Mc Donalds, Sandra guckte den Bondi Beach an und dann fuhren wir weiter.
Unterwegs in einem Wohngebiet hielten wir an der Straße an und sortierten unser Gepäck. So saßen wir direkt neben der Straße auf einer Wiese und breiteten unsere Wäsche aus. Die Leute die vorbei fuhren, guckten doof. Dumme Touris eben 😛
Als ich vor einigen Monaten auf der Pferdefarm bei Sydney arbeitete, lernte ich die Einstellerin Sarah kennen. Diese bot mir an mein Auto in ihre Straße zu stellen, wenn wir nicht da sind.
Obwohl alles ausgemacht war, erreichte ich sie den ganzen Tag nicht. Mein Plan B war nicht vorhanden.
Zum mindest wollte ich in ihre Wohngegend fahren, auch wenn ich ihre Adresse nicht kannte. Unterwegs kamen wir am Christinson Park vorbei, wo ich letzte Woche übernachtet hatte. Sandra wollte den Leuchtturm dort auch sehen und bei strahlendem Sonnenschein sah es noch besser aus.

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Wir liefen gerade so herum, als Sarah neben uns anhielt. Das war Zufall ! Sie würde die Kinder von der Schule holen und sich dann melden. So lange saßen wir an der Straße im Park und erhitzten mit dem Gaskocher unser Essen vom Vortag. Mal wieder guckten die Leute sehr amüsiert. Tja die verrückten Deutschen.

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Wir stiegen gerade ins Auto, als Sarah wieder vorbei fuhr. Nochmal so ein Zufall.
Bei ihr zu Hause tranken wir gerade etwas, als wir feststellten, dass es schon sehr spät ist. Sie hat ein wunderschönes, großes Haus mit Meerblick und drei süße Beagle.

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Sarah rief eine Freundin an um zu fragen was der schnellste Weg zum Flughafen ist. Ganz schnell machten wir uns auf den Weg, aber verpassten den Bus um ein paar Sekunden. Mit einem anderen Busfahrer unterhielt ich mich und er fuhr zu einer anderen Bushaltestelle von wo aus wir den Zug nehmen könnten. Leider wusste ich nicht, dass die Fahrt Ewigkeiten dauerte.
Im Bus musste ich entscheiden, ob wir den Zug für 20$ pro Person, ein Uber-Taxi oder ein normales Taxi nehmen wollten. Es herrschte Rush-Hour, aber ein Taxifahrer meinte für ca. 30$ bringe er uns zum Flughafen. Ich handelte aus, dass es nicht mehr als 30$ sind. Ich wurde auf der Fahrt ein bisschen nervös, weil ich es hasse zu spät zu kommen und erst recht beim Fliegen. Der Verkehr war schrecklich und ich fragte mich, ob wir es schaffen würden. Das Taxameter zeigte nach 30 Minuten 39$, aber der nette Fahrer hielt Wort.
Die Schlange am Gepäckschalter hatten wir bereits hinter uns gelassen. Es war sogar noch über eine Stunde Zeit bis zum Boarding. Gemütlich aßen wir eine Kleinigkeit.
Das Flugzeug hatte ein bisschen Verspätung und leider waren wir zum schönen Sonnenuntergang immer noch nicht in der Luft.
Meine Hände waren nass bevor der Flieger startete, aber ich war lange nicht so nervös wie beim Fliegen vor dem Skydive und es hilft auch, wenn man nicht allein fliegen muss.
Der 4 einhalb stündige Flug war wie am Schnürchen gezogen und super ruhig. Viele Leute schliefen und sogar mir gelang es ohne Beruhigungsmittel ein bisschen zu dösen. Der Flug beim Skydive war definitiv hilfreich auf dem Weg die Flugangst zu besiegen. Glücklich stieg ich aus dem Flieger.

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Um 8 sind wir in Sydney gestartet und um 10 in Perth gelandet. Wie geht das ? Drei Stunden Zeitverschiebung.
Wir waren gerade aus dem Flugzeug draußen, als Birgit plötzlich neben uns stand. Es gab nicht mal eine Zollkontrolle. Die Freude war groß, weil Sandra und Birgit sich lange nicht gesehen hatten. Die beiden kennen sich vom Reithof in Deutschland und Birgit lebt mit ihrem Mann und Sohn seit über 10 Jahren in Perth. Netterweise lässt sie uns eine Woche bei ihr übernachten und hat sogar extra Urlaub genommen.
Auf der Fahrt hatten sie sich viel zu erzählen und Birgit die ich nicht kannte ist super nett und herzlich.
Ihr amerikanischer Mann Chris empfing uns auch sehr freundlich. Wir saßen eine Weile im Garten am wunderschönen Haus und redeten viel.
Nach dem netten Abend gingen wir sehr spät ins Bett und jeder von uns bekam ein eigenes, tolles Gästezimmer. Das wird eine schöne Woche hier in Perth in Western Australia.

Grüße aus dem Westen
Nadine