Who needs a Valentine for a great day?

Sonntag, 14.02.2016

Birgit war so nett und schenkte Sandra und mir morgens Schokoherzen ganz süß verpackt, damit wir auch was vom Valentinstag haben.

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Um halb 10 brachen wir auf Richtung Süd-Westen. Nach der gut 2 stündigen Fahrt erreichten wir das süße kleine Dörfchen Busselton. Dort fand zufällig ein Schwimmwettbewerb statt und es war die Hölle los. Auf der Liegewiese hatten sich die Aussies ausgebreitet wie beim Kino. Eine geniale Rockband spielte live (und laut) und es kostete nicht mal Eintritt.

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Damit wir auf dem längsten Holzsteg der südlichen Hemisphäre, der 1,8 km lang ist, laufen durften, mussten wir 3$ pro Nase zahlen. Bei perfektem Wetter und angenehmen 30 Grad schlenderten wir den ganzen Steg entlang. Wegen dem Schwimmfest sprangen sehr viele Leute von dem ca. 5 m hohen Steg ins Wasser und ein Hubschrauber hielt nach Haien ausschau.

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Außerdem fährt auf dem Steg eine Bimmelbahn die total langsam ist.

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Am Ende der Jetty konnte man in einem Gebäude eine Treppe runter laufen. Was total toll war: es hatte einige Fensterscheiben ein paar Meter unter dem Meeresspiegel von wo aus man die Fische sehen konnte. Es sah richtig gigantisch aus und es gab riesengroße Fischschwärme und regenbogenfarbene Korallen.

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Eine Frau kam und wollte unser Ticket sehen. Es stand nirgends, dass man extra Eintritt zahlen müsse. Sandra erklärte auf Deutsch, dass wir nicht von hier sind und wir verließen schnell das Gebäude. Man konnte dort auch mit einem Helm tauchen gehen, aber das machten wir nicht.
In Busselton schauten wir in einer kleinen Kunstgalerie vorbei, die früher das Gefängnis war. Man sah noch die kleinen, dunklen Zellen, wo ich mich von Birgit einsperren ließ. Außerdem gab es ein altes Gericht.

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In Margaret River checkten wir in ein Dreierzimmer im Motel Edge of the forest ein. Dieses ist wunderschön und wie der Name schon sagt sehr toll am Wald gelegen.
Ein Highlight jagt das Nächste. So fuhren wir zum Strand von Hamelin Bay. Wir trauten unseren Augen nicht, aber direkt am Strand schwammen Rochen. Wir liefen ins Meer und die Rochen schwammen direkt um uns rum. Birgit liebten sie besonders und leckten ihre Füße. Sie kamen richtig nah und das war wirklich beeindruckend. Einer hatte eine Spannweite von über einem Meter. Die Rochen kommen immer um die selbe Zeit und an der ganzen Bucht waren nicht mehr als 40 Leute. Uns wunderte es, warum die Tiere ohne dass sie angefüttert werden so nah kommen. Das war ein tolles Erlebnis. Es waren der Adlerrochen, der schwarze Rochen und die größte Rochenart der Welt, der glatte Stechrochen vertreten.

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Wir kauften noch Wein und was zu essen und fuhren zurück ins Motel.
Auf der tollen Terrasse saßen wir zusammen, tranken den guten Margaret River Wein und aßen Käse, Cracker und viele Dips. Der Abend vom Valentinstag war also auch ohne Männer total schön 😉

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Es war wieder so ein erlebnisreicher, genialer Tag mit vielen Highlights.
Glücklich schliefen wir ein und ich bekam das Queen-Size-Bett.

Liebe Grüße von den Rochen
Nadine

Paradise on Rottnest Island

Samstag, 13.02.2016

An diesem Samstag stand die Insel „Rottnest Island“ (http://www.rottnestisland.com/) auf dem Plan. Früh brachen wir auf um die Fähre zu erreichen.
Auf der 19km² großen Insel am Indischen Ozean, in der Nähe von Perth sind Kraftfahrzeuge verboten. Rottnest ist mit 11 Kilometern Länge und 4,5 Kilometer Breite auch gut mit dem Fahrrad zu erkunden.
Die Fähre „Rottnest-Express“ (https://www.rottnestexpress.com.au/) brachte uns in der 25 minütigen Fahrt von Fremantle zur schönen Insel. Der Preis ist mit 75$ pro Person aber echt heftig. Sandra war nicht begeistert, dass das Schiff ein bisschen schaukelte. Der Himmel war sehr dunkel und wir hofften, dass es nicht regnen würde.

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Auf Rottnest suchten wir uns einen Bäcker, kauften Baguette und Käse und tranken einen Kaffee dazu.
Für 20$ pro Person kann man ein Busticket kaufen. Der Bus fährt einmal um die Insel, der Busfahrer erzählt einiges und man kann aus- und einsteigen wo man will.
Am ersten Stopp waren wir weit und breit die Einzigen. Naja nicht ganz. Sehr viele Seelöwen lagen faul im Meer und auf Felsen. Wir saßen ewig da, beobachteten die süßen Tiere und genossen die gute Luft. Es war ein bisschen frisch, aber schön. Es gab sogar ein Fernglas, was super geschickt war. Zwei Schnorchler wagten sich an die Robben und diese beobachteten die Menschen genau. Es war total schön die Seelöwen in freier Natur so ungestört beobachten zu können.

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Das Meer an der Insel hat eine gigantische Farbe. Es hat sehr viele verschiedene Blautöne und ist kristallklar. Im Inland sind nur Büsche und Bäume und das wars. Die Natur hier ist atemberaubend.

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Der nächste Busstop war an einem Salzsee wo es bestialisch stank.

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Nebenan im Meer konnte man schnorcheln. Das Wasser war saukalt, aber mit viel Überwindung ging’s rein. Birgit machte es nichts aus, aber die Weicheier Sandra und ich froren. Leider sahen wir nicht so viele Fische und mussten richtig suchen, aber Birgit machte einige Tiere ausfindig und zeigte sie uns. So auch ein graues Tier das wir alle nicht kannten, was toll aussah.
Nach wenigen Minuten wurde es zu kalt und Sandra und ich flüchteten an Land. Dort sahen wir zwei Lizzards die gar nicht scheu waren.

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Nach einer Mittagspause gingen wir auf die Suche nach den Quokkas. Die kleinen Kurzschwanzkängurus sind das Wahrzeichen von Rottnest. Die frechen Beuteltiere sind nicht scheu und kommen her. Wir saßen auf dem Boden und warteten auf ein Quokka, dass es her kommt. Birgit meinte man müsse keine Angst haben, weil sie lieb wären. Im gleichem Moment attackierte das Kleine freche erst meinen Selfiestick, klammerte sich dann an Sandras Hand fest und biss und kratzte sie. Birgit hatte ein Baguette dabei und mit aller Kraft hielt sich das Quokka daran fest. Das war bestimmt ein total lustiger Anblick wie dieses Mini-kleine Tier uns alle drei verarscht. Wir brachen in totales Gelächter aus und Birgit redete auf das Kleine ein, dass es verschwinden solle.

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Danach suchten wir uns nur noch liebe Quokkas, die uns nicht angreifen wollten. Es wimmelt nur so von denen auf der Insel und wenn die kleinen Kulleraugen einen so lieb angucken, bekommt man weiche Knie.

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Rottnest hat 1696 sogar ihren Namen („Rattennest“) wegen dieser Tiere erhalten, da die Quokkas anfänglich für große Ratten gehalten wurden.
Zu Fuß besichtigten wir einen schönen Leuchtturm, wo man leider nicht hoch konnte.
Eine Weile saßen wir in einem Café und genossen bei traumhaftem Wetter und perfekten Temperaturen den Ausblick auf den weißem Sand und strahlend blaues Meer.

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Kleine Kapelle

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Am Steg saßen wir und warfen unser Baguette ins Meer. Das zog viele Fische an und es machte Spaß die zu beobachten. Da wir über eine Stunde auf die Fähre warten mussten, hatten wir viel Zeit dafür. Ich kletterte in einer waghalsigen Aktion unter den Steg um die Meeresbewohner mit meiner Actioncam zu filmen. Sandra musste mich hochziehen und Birgit dokumentiere alles mit ihrer Kamera.

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Die Fahrt zum Festland war nicht so angenehm. Der Seegang war sehr stark und die Farbe wich aus Birgits und Sandras Gesichtern. Sie waren beide ganz ruhig und mussten sich stark aufs Atmen konzentrieren. Die Wellen spritzen sogar über das große Schiff und dieses neigte sich stark nach beiden Seiten. So schnell werde ich zum Glück nicht seekrank, aber mir war es auch nicht unrecht als die Fahrt vorüber war.

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Weil wir ein straffes Programm hatten, gings gleich zur deutschen Metzgerei, wo wir Snacks für den Abend kauften. Diese hatte viele deutsche Produkte wie Schokolade, Marmelade, Käse und mehr.
Bei Birgit zu Hause konnten wir uns noch schnell richten und dann ging es zum Kino. Auch Chris und Sohn Cian waren dabei. Im Kings Park in Perth war eine überdimensionale Leinwand und auf der Wiese saßen die Australier auf Campingstühlen, Sitzsäcken und lagen sogar auf Betten. Jeder hatte sein Picknick dabei und das sah lustig aus. Mit seiner Größe von 400,6 Hektar zählt der Kings Park zu den größten Stadtparks weltweit und ist sogar größer als der Central Park in New York.
Wir hatten Chips, Cracker, Dips, Wurst, Käse, Gemüse, Obst und Wein dabei, das wir während dem Film genießen konnten. Der Film „Sisters“ war total lustig und auch Sandra kapierte anhand der Szenen um was es ging, obwohl sie die Sprache nicht gut verstehen konnte. Es gab viel zu lachen und auf dem großen Sitzsack den wir mitbrachten, war es echt bequem. Nachts kühlt es aber ordentlich ab in Westernaustralien. Wir hatten einige Jacken und einen Schal an und Sandra fror. Während dem Film rutschte sie näher zu mir, um Wärme zu haben. Ich dachte sie will mehr Platz und rutschte immer weiter weg 😛

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Es war schon spät als wir nach diesem langen Tag zurück kamen und wir alle fielen müde ins Bett.

Liebe Grüße von den attackierenden Quokkas
Nadine

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Steepest Rollercoaster in the World

Donnerstag, 11.02.2016

Natürlich war Sandra wieder früh fit. Wir bekamen ein 5* Luxus Frühstück mit vielen verschiedenen Käsesorten, Brezeln, Brötchen und guter, deutscher Marmelade. Das genossen wir sehr.
Um 10 waren Sandra und ich dann in der Adventure World (https://adventureworld.net.au/rides-and-attractions/). Von Birgit hatten wir die Eintrittskarten dafür als Willkommensgeschenk bekommen. Vielen lieben Dank dafür Birgit !!! :* Der Park ist richtig genial. Es ist ein Wasserpark, Stadtpark, Freizeitpark und Tierpark in einem. Auf der großen Liegewiese hatten die Australier (ganz typisch) ihre Zelte, Campingstühle, Kühlboxen und vieles mehr ausgebreitet.
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Erst erkundeten wir den schönen Park neben dem Bibra Lake und dann ging der Spaß los.

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Langsam tasteten wir uns heran und fuhren erst alle Sachen im Kinderparadies. Unter der Woche und außerhalb der Ferien war nichts los und die Leute dachten bestimmt wir spinnen.
Danach war die Schiffschaukel dran und der junge Mann der sie steuerte, lachte ständig Sandra aus, weil diese ein lustiges Gesicht zog. Ihr wurde danach ganz schlecht und sie wollte es nicht mehr fahren.
Wir testeten alle Wasserrutschen und eine die man mit einem Doppelring zu zweit im Dunkeln rutscht, war unser Favorit. Bei einer Rutsche ohne Reifen, bekam man sehr viel Wasser ins Gesicht und bei einer Anderen die wie ein Rafting war, sind wir dauernd stecken geblieben. Der Park ist echt gut gemacht, überall hat es Angestellte die helfen und teilweise sind die Wartebereiche überdacht, oder es hat Bäume. Trotzdem muss man viel in der Sonne laufen und der Boden ist trotz weißem Streifen zum Laufen knalle heiß. Man verbrennt sich echt nach kurzer Zeit die Sohlen, was nicht gerade angenehm ist. Gut, dass nicht viel los war und wir fast nie irgendwo anstehen mussten.

Es gab einen Tierpark mit Kängurus, Koalas und Dingos, wo wir auch vorbei schauten. Außerdem Gleise in ein paar Metern Höhe um den ganzen Park wo man tretteln musste, viele Fahrgeschäfte die sich überschlugen und einiges mehr.

Bei den Gocarts wollten die Mitarbeiter, dass wir T-Shirts mit Ärmeln anziehen. Leider hatte ich nur ein schulterfreies Shirt dabei. Sandra lieh mir ihres und fuhr nicht. Die Carts waren sehr langsam und man bekam nicht einmal eine Einweisung, aber es machte Spaß.

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Nach einer kurzen Mittagspause mit Essen vom Imbiss hatten wir uns seelisch und moralisch auf das Bevorstehende vorbereitet. Die neue Rutsche „Kraken“ sah spektakulär aus. Dort rast man in einem Vierer-Reifen eine dunkle Rutsche runter, fliegt quasi in einen Riesentrichter und rutscht dort ein paar Mal im Kreis. Dann fällt man mit dem Reifen ins Wasser. Hier muss man sehr steile Berge hochlaufen, um die Rutschen runter rutschen zu können. Das Geschickte ist aber: Bei Kraken bekommt man einen wasserdichten Turnbeutel, den man wie einen Rucksack aufzieht, wo man Schuhe rein tun kann. So muss man nicht barfuß in der Sonne warten, was total gut ist. Schade, dass es das nicht an jeder Rutsche gibt.
Wir waren zu Zweit und Sandra musste rückwärts rutschen, was ihr nicht gefiel. Es war sowas von lustig und actionreich, sodass wir uns gleich nochmal anstellten. Diesmal musste ich rückwärts rutschen, was noch mehr Spaß machte.
Wenn wir das überleben, können wir auch die Achterbahn „Abyss“ (Abgrund) fahren. So unser Motto. Da nichts los war, konnten wir es uns nicht zwei Mal überlegen und fanden uns in der zweiten Reihe der steilsten Achterbahn der Welt wieder. Erst geht es durchs ganz Dunkle, wo es plötzlich so steil runter geht, dass man zu Tode erschrickt. Wenn man draußen ist, findet man sich schon am Hochfahren. Noch schlimmer als bei der Silver Star im Europa Park liegt man da vertikal drin und sieht den Himmel. Gut, dass wir nicht sahen, wann es runter ging. Bevor man groß Adrenalin spüren konnte, war man schon unten. Danach ging es mit 85 km/h durch Helixe und Schrauben. Ständig haute es mir den Kopf gegen die Seiten und als die Fahrt vorbei war, taten mir die Ohren davon weh.
Trotzdem wollten wir die erste Reihe noch ausprobieren. Wieder konnten wir ohne Anstehen durchlaufen und saßen sogar nur zu zweit in der Achterbahn. Sandra, die bei der ersten Fahrt die Augen zu hatte, erinnerte ich beim Hochfahren daran, sie offen zu haben. Beide sahen wir nun, wie steil es runter ging und das machte es noch besser.

Wir waren echt froh diese steile Achterbahn gefahren zu sein.Es ist auch lustig, dass man in diesem Park im Bikini Achterbahn fahren kann.

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Überlebt

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Danach badeten wir ein bisschen in der Lagune und ließen uns von Birgit abholen.

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Nach dem sehr guten Curry (für mich vegetarisch), richteten wir uns schnell und los ging’s mit dem Zug nach Perth.
Chris wollte Sandra und mir das Nachtleben näher bringen. Wir trafen uns mit seinem Kumpel Paul in einer schicken Bar. Die beiden planten einen Pub-Crawl, also von Bar zu Bar zu ziehen. In jedem Pub tranken wir ein Bier (bzw. Wein) und hatten einen super coolen Abend. Einen Club machten wir auch unsicher und es kostete nicht mal Eintritt. Wir tanzten ein bisschen und es waren auch viele andere Backpacker da.

Paul, ich, Sandra

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Ich, Chris, SandraIMG_56591P1070343 (FILEminimizer) P1070344 (FILEminimizer) P1070345 (FILEminimizer)
Mit dem Taxi fuhren wir nach einer tollen Nacht zurück zum Haus.

Grüße vom actionreichen Tag
Nadine