Early Bird

Dienstag, 16.02.2016

Um 3 Uhr mitten in der Nacht fuhr uns Birgits Mann Chris netterweise zum Flughafen. Birgit musste an diesem Tag schon wieder arbeiten und wir verabschiedeten uns schon Zuhause von ihr. Die Zeit hier war sooo toll. Wir haben alles gesehen, was in so einer kurzen Zeit möglich ist, Birgit hat unseren Aufenthalt perfekt gestaltet und wir hatten so viel Spaß zusammen. Es war richtig genial hier zu sein. Birgit: Vielen vielen Dank für alles !
Am Flughafen gab es eine automatische Gepäckaufgabe. Da scannt man den Boardingpass und stellt den Koffer selbst aufs Band. Das geht schnell und ist super geschickt.
Der Flieger war pünktlich und was wir nicht wussten: Wir bekamen sogar Essen. Das war echt gut. Der vierstündige Flug war für mich nicht so angenehm. Obwohl das Wetter gut war, ruckelte es ständig. Bei der Landung in Sydney nach fast vier Stunden flogen wir durch einige große, dunkle Wolken durch und dabei gab es natürlich Turbulenzen. Da war es für mich schon wieder vorbei, ich bekam Schweißausbrüche und meine Nerven lagen blank. Leider wusste ich, dass wir noch einen Flug vor uns hatten.
Nach einem kurzen Zwischenstopp in Sydney gings also gleich wieder weiter Richtung Cairns. Von Perth nach Cairns gibt es leider keine guten Direktflüge. Eigentlich dachten wir beide, der Flug wäre nur kurz, aber der Pilot kündigte drei Stunden Flugzeit an. Als ich die dicken Wolken am Himmel sah und es Turblenzen beim Start gab, schmiss ich mir meine starken Tabletten gegen die Flugangst ein. Ich schlief sofort ein und wachte erst kurz vor dem Aufsetzen wieder auf. Die Tabletten machten mich ein bisschen dusselig und ich war ein bisschen „neben der Kapp“, aber wenigstens hatte ich den Flug überstanden. Sandra meinte, dass dieser sehr ruhig gewesen wäre.
In Cairns liefen wir dann gegen eine Wand. Es hatte fast 40 Grad und es herrschten krass tropische Temperaturen. Man konnte fast nicht atmen und nach einigen Sekunden waren wir schweiß gebadet.

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Ein kostenloses Shuttle brachte uns in der kurzen Fahrt zum „Gilligans Backpackers“. Das ist ein riesiges Backpacker-Hostel mit einigen hundert Betten. Wir hatten ein Sechser-Mädchenzimmer, was klimatisiert und groß war.

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Sofort zogen wir uns um und sprangen in die Lagune. Diese ist groß und gehört zum Hostel. Außerdem gibt es zwei große Discos, eine Bar, ein Reisebüro und vieles mehr. Das Hostel ist richtig genial, total sauber und es ist sehr viel los. Alles ist ausgebucht. Das Wasser in der Lagune war zwar warm, aber es war wenigstens eine kleine Abkühlung.

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Wenn man ein Getränk für 6$ erwirbt, bekommt man täglich ein Abendessen kostenlos. Das nutzen wir gleich aus Für Sandra gab`s eine Portion Nudeln mit Bolognese und für mich mit Tomatensoße. Die Portionen waren nicht groß und das Essen kaum gewürzt, aber einem geschenkten Gaul, guckt man bekanntlich nicht ins Maul. Unser Bier und Rotwein schmeckte dafür um so besser und das konnten wir richtig genießen.
Weil wir noch fürs Frühstück einkaufen mussten, tigerten wir gleich los in die Stadt. Cairns ist nicht groß und es ist nicht viel los, aber wir schafften es trotzdem irgendwie uns zu verlaufen. Selbst nach dem die Sonne schon lange untergegangen war, herrschte noch tropische Hitze und der Schweiß lief nur so. In Perth kühlt es nachts so arg ab und hier ist es genau das Gegenteil. Wir landeten zufällig in einem Nachtmarkt. In der Markthalle war es wie in der in Perth. Es gab Fressbuden, Massagestände, Schmuck, Klamotten und vieles mehr. Für 15$ konnte man sich 40 min massieren lassen, was wir gleich ausnutzen. 15 min. durfte man erst mal seine Füße in ein Wasserbad hängen, wo der Chinese gleich mal eine Schüssel umschmiss und den Raum flutete. Die chinesische Massage ist sehr sehr stark. Die Leute stehen auf dem Rücken, drücken überall rum und rauben einem richtig den Atem. Das tat ordentlich weh und sogar noch mehr als die thailändische Massage. Danach fühlten wir uns aber beide wie neu geboren.

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Im Woolworths dachten wir wir stehen in Shanghai. Überall waren Chinesen und es war, als gäbe es was um sonst. Noch nie in meinem ganzen Leben habe ich so viele Leute in einem Supermarkt gesehen. Man konnte nicht mal mehr laufen. Wir waren echt froh, als wir da draußen waren.

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Der Heimweg war auch eine Tortur, weil unser Orientierungssinn gleich Null ist.
Im Hostel gingen wir sofort in die Heia und schliefen auch schnell in unseren bequemen, extra breiten Stockbett ein.

Grüße aus den Tropen
Nadine

Climbed one of the highest fire-lookout trees in the world

Montag, 15.02.2016

Um 10 hatten wir uns zum Frühstück in einem Weingut angemeldet und konnten den Tag deswegen etwas ruhiger angehen lassen.
Die Voyager Estate Winery sieht total edel und majestätisch aus. Es erinnert an ein Schloss mit englischem Rasen, Rosengarten und vergoldetem Innenbereich. Als wir ankamen, staunten wir nicht schlecht. Man weiß gar nicht wo man hinschauen soll. Birgit hatte die Idee Scones zu essen. Diese sehen ein bisschen aus wie Brötchen und sind aus Teig mit Mehl und Backpulver. Wenn diese richtig zubereitet werden und man sie mit Marmelade und geronnener Sahne isst, schmeckten sie gigantisch und sind typisch für Australien (obwohl sie ursprünglich da nicht her kommen). Ich bestellte eine heiße Schokolade dazu und der Blutzuckerspiegel schnellte am Morgen in die Höhe.
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Als der Kellner ein Gespräch mit bekam, redete er plötzlich deutsch mit uns. Der gutaussehende, junge Nils lebt seit 4 Jahren mit seiner Freundin in Australien und kam auch als Backpacker her. Ich erzählte ihm, dass ich nach Tasmanien gehen will und da er dort gewohnt hat, war er so nett und schrieb mir sehr viele Insindertipps auf. Außerdem nahm er sich die Zeit und erklärte alles ausführlich.
Nach dem super leckeren Frühstück (Morning-Tea), erkundeten wir das Weingut näher. Vor jeder Rebe ist ein Rosenbusch gepflanzt und es gibt eine Allee mit Bäumen. Im Garten werden viele Kräuter und Gemüse angebaut und wir sahen die Köchin, die gerade was pflückte. Das nennt man frische Küche. Der Rosengarten sieht super perfekt an und zwei Gärtner waren am Werk. Wir verbrachten eine ganze Weile auf dem schönen Gut.

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Als wir weiter fahren wollten dann ein Problem. Birgit hat einen alten Kleinbus und von diesem hing die Schiebetüre fest. Man muss sie immer fest randrücken beim Öffen, dass sie nicht aus der Halterung fällt. Sandra machte irgendwas falsch und es dauerte ewig, bis Birgit die Türe wieder rein bekam. Danach verbot sie uns die Türe aufzumachen 😀 (besser so).
Im Bus tut auch die Klimaanlage nicht und wenn man alle Fenster offen hat kann man zwar die Natur spüren und sich den Wind durch die Haare wehen lassen, aber bei über 30 Grad kühlt das nicht wirklich. Außerdem ist der Motor unter den Sitzen und man bekommt eine kostenlose Sitzheizung im Sommer. Auf dem Weg stockte der Motor auch und wir beteten alle, dass uns der Bus heil nach Hause bringt.

Unterwegs sahen wir in einem Teich schwarze Schwäne die sehr schön aussahen.

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Auch Papageien gibts hier viele

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Nach dem Weingut fuhren wir in einem eineinhalbstündigen Umweg zum Gloucester Tree in Pemberton. Dieser war früher ein Feuerwachbaum und die Plattform liegt in 53m Höhe. Der Baum ist einer der Höchsten Feuerbäume der Welt. Für 12$ pro Auto kam man in den gleichnamigen Nationalpark. Birgit hatte es schon gemacht und verzichtete aufs Klettern und Sandra und ich wagten uns. Früher hatten die Menschen Eisenstäbe in den Baum gehauen die heute noch genau so da sind. Ohne Sicherung klettert man da also diesen massiven Baum auf den dünnen Stäbchen hoch. Natürlich ist das nicht ungefährlich. Nach einigen Stufen entschied ich mich, dass mir mein Leben was wert ist und kehrte um. Sandra war total mutig und schaffte es bis ganz nach oben zur Aussichtsplattform. Da springt man aus 4.000 m aus einem Flugzeug und klettert keinen 53m hohen Baum hoch, dachte ich mir. Naja, die Fotos von Sandra reichten.

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Das Einzige was echt doof war, waren die Mossies (Insekten). Es gab große Bremsen und viele Schnaken die uns krass belagerten. Überall saßen sie an uns dran und selbst weg laufen brachte nichts. Es war fast wie eine Bremsenplage und wir wurden überall gestochen.
Weil wir noch eine fast 5 stündige Fahrt vor uns hatten, traten wir den Heimweg an. Ich saß am Fenster und wenn die Sonne die ganze Zeit knallt, wird es da echt heiß. Auf der Fahrt zum Baum hatte ich mich auf die Rückbank gelegt.
Es ging fast die ganze Zeit durchs Niemandsland. Man sieht genau, wo im Januar dieses Jahres die schlimmen Buschfeuer gewütet haben. Birgit erklärte uns, dass die Pflanzenwelt an die Feuer gewöhnt sind und manche Bäume sogar angebrannt werden müssen um zu überleben. Erstaunlicherweise wuchs schon wieder Einiges nach, obwohl man immer noch die zentimeterdicke Asche sah. Wir fuhren durch karges Buschland, vorbei an vielen riesigen Koppeln und durch ein Dorf das ganz im Zeichen der Kuh steht.

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Als wir die ersten Kängurus sahen hielten wir an und schossen begeistert Fotos, aber nach ca. 1000 weiteren von dieses süßen Tieren, wurden sie zur Normalheit. Auch einige Schafe waren zu sehen und Sandra und Birgit sahen einen einsamen Emu.

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Die Fahrt zog sich lange und es waren fast keine Autos unterwegs. Wir sahen einen der schönsten Sonnenuntergänge überhaupt und der ganze Himmel färbte sich rosa. Das war so unglaublich toll.
Wir freuten uns alle, als wir bei Birgit daheim waren.
An diesem Abend machte keiner mehr viel und wir fielen alle früh in unsere Betten.

Liebe Grüße vom Feuerbaum
Nadine

Who needs a Valentine for a great day?

Sonntag, 14.02.2016

Birgit war so nett und schenkte Sandra und mir morgens Schokoherzen ganz süß verpackt, damit wir auch was vom Valentinstag haben.

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Um halb 10 brachen wir auf Richtung Süd-Westen. Nach der gut 2 stündigen Fahrt erreichten wir das süße kleine Dörfchen Busselton. Dort fand zufällig ein Schwimmwettbewerb statt und es war die Hölle los. Auf der Liegewiese hatten sich die Aussies ausgebreitet wie beim Kino. Eine geniale Rockband spielte live (und laut) und es kostete nicht mal Eintritt.

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Damit wir auf dem längsten Holzsteg der südlichen Hemisphäre, der 1,8 km lang ist, laufen durften, mussten wir 3$ pro Nase zahlen. Bei perfektem Wetter und angenehmen 30 Grad schlenderten wir den ganzen Steg entlang. Wegen dem Schwimmfest sprangen sehr viele Leute von dem ca. 5 m hohen Steg ins Wasser und ein Hubschrauber hielt nach Haien ausschau.

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Außerdem fährt auf dem Steg eine Bimmelbahn die total langsam ist.

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Am Ende der Jetty konnte man in einem Gebäude eine Treppe runter laufen. Was total toll war: es hatte einige Fensterscheiben ein paar Meter unter dem Meeresspiegel von wo aus man die Fische sehen konnte. Es sah richtig gigantisch aus und es gab riesengroße Fischschwärme und regenbogenfarbene Korallen.

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Eine Frau kam und wollte unser Ticket sehen. Es stand nirgends, dass man extra Eintritt zahlen müsse. Sandra erklärte auf Deutsch, dass wir nicht von hier sind und wir verließen schnell das Gebäude. Man konnte dort auch mit einem Helm tauchen gehen, aber das machten wir nicht.
In Busselton schauten wir in einer kleinen Kunstgalerie vorbei, die früher das Gefängnis war. Man sah noch die kleinen, dunklen Zellen, wo ich mich von Birgit einsperren ließ. Außerdem gab es ein altes Gericht.

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In Margaret River checkten wir in ein Dreierzimmer im Motel Edge of the forest ein. Dieses ist wunderschön und wie der Name schon sagt sehr toll am Wald gelegen.
Ein Highlight jagt das Nächste. So fuhren wir zum Strand von Hamelin Bay. Wir trauten unseren Augen nicht, aber direkt am Strand schwammen Rochen. Wir liefen ins Meer und die Rochen schwammen direkt um uns rum. Birgit liebten sie besonders und leckten ihre Füße. Sie kamen richtig nah und das war wirklich beeindruckend. Einer hatte eine Spannweite von über einem Meter. Die Rochen kommen immer um die selbe Zeit und an der ganzen Bucht waren nicht mehr als 40 Leute. Uns wunderte es, warum die Tiere ohne dass sie angefüttert werden so nah kommen. Das war ein tolles Erlebnis. Es waren der Adlerrochen, der schwarze Rochen und die größte Rochenart der Welt, der glatte Stechrochen vertreten.

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Wir kauften noch Wein und was zu essen und fuhren zurück ins Motel.
Auf der tollen Terrasse saßen wir zusammen, tranken den guten Margaret River Wein und aßen Käse, Cracker und viele Dips. Der Abend vom Valentinstag war also auch ohne Männer total schön 😉

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Es war wieder so ein erlebnisreicher, genialer Tag mit vielen Highlights.
Glücklich schliefen wir ein und ich bekam das Queen-Size-Bett.

Liebe Grüße von den Rochen
Nadine

Fremantle Markets

Freitag, 12.02.2016

Zum Frühstück gabs wieder Brezeln, das war super. Wir schliefen länger, was nach der feierischen Nacht gut tat.

Birgit, Sandra und ich fuhren zu den Fremantle Markets. In einer großen Markhalle gabs alles von vielen verschiedenen Essen, über Dekoartikel bis Klamotten. Außerdem fand man einige gute Straßenmusiker. Der Markt war total schön und wir hielten uns eine ganze Weile auf.

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Danach liefen wir bei wunderschönem Wetter durch die Stadt Fremantle. In einige Shops schauten wir rein und außerdem in eine große Halle, wo es auch einiges Merkwürdiges zu kaufen gab. In Fremantle gibt es auch ein altes Gefängnis, das wir uns aus Zeitgründen aber nicht anschauten.

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Wir besichtigten eine Kirche und fuhren zu einem tollen, vegetarischen Restaurant. Dort gibt es keine Nudeln, sondern statt dessen Spagetti aus Zucchini gemacht. Ich hatte diese mit Pesto, Birgit mit Tomaten und Sandra hatte eine Vollkornpizza mit Salat. Das Restaurant ist in einer großen Halle, alles ist recycelbar und sie achten total auf Gesundheit. Deswegen gibt es auch viel Rohkost und das Essen war somit kalt.

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Birgit fuhr zum Fremantle Hafen, wo wir eine Weile am Meer entlang schlenderten. Bei einem gemütlichen Kaffee und Eis am Strand, konnten wir Möwen und Fische beobachten.

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Zurück am Haus saßen wir zusammen, unterhielten uns nett und gingen zeitig ins Bett.

Grüße vom Markt

Nadine

Steepest Rollercoaster in the World

Donnerstag, 11.02.2016

Natürlich war Sandra wieder früh fit. Wir bekamen ein 5* Luxus Frühstück mit vielen verschiedenen Käsesorten, Brezeln, Brötchen und guter, deutscher Marmelade. Das genossen wir sehr.
Um 10 waren Sandra und ich dann in der Adventure World (https://adventureworld.net.au/rides-and-attractions/). Von Birgit hatten wir die Eintrittskarten dafür als Willkommensgeschenk bekommen. Vielen lieben Dank dafür Birgit !!! :* Der Park ist richtig genial. Es ist ein Wasserpark, Stadtpark, Freizeitpark und Tierpark in einem. Auf der großen Liegewiese hatten die Australier (ganz typisch) ihre Zelte, Campingstühle, Kühlboxen und vieles mehr ausgebreitet.
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Erst erkundeten wir den schönen Park neben dem Bibra Lake und dann ging der Spaß los.

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Langsam tasteten wir uns heran und fuhren erst alle Sachen im Kinderparadies. Unter der Woche und außerhalb der Ferien war nichts los und die Leute dachten bestimmt wir spinnen.
Danach war die Schiffschaukel dran und der junge Mann der sie steuerte, lachte ständig Sandra aus, weil diese ein lustiges Gesicht zog. Ihr wurde danach ganz schlecht und sie wollte es nicht mehr fahren.
Wir testeten alle Wasserrutschen und eine die man mit einem Doppelring zu zweit im Dunkeln rutscht, war unser Favorit. Bei einer Rutsche ohne Reifen, bekam man sehr viel Wasser ins Gesicht und bei einer Anderen die wie ein Rafting war, sind wir dauernd stecken geblieben. Der Park ist echt gut gemacht, überall hat es Angestellte die helfen und teilweise sind die Wartebereiche überdacht, oder es hat Bäume. Trotzdem muss man viel in der Sonne laufen und der Boden ist trotz weißem Streifen zum Laufen knalle heiß. Man verbrennt sich echt nach kurzer Zeit die Sohlen, was nicht gerade angenehm ist. Gut, dass nicht viel los war und wir fast nie irgendwo anstehen mussten.

Es gab einen Tierpark mit Kängurus, Koalas und Dingos, wo wir auch vorbei schauten. Außerdem Gleise in ein paar Metern Höhe um den ganzen Park wo man tretteln musste, viele Fahrgeschäfte die sich überschlugen und einiges mehr.

Bei den Gocarts wollten die Mitarbeiter, dass wir T-Shirts mit Ärmeln anziehen. Leider hatte ich nur ein schulterfreies Shirt dabei. Sandra lieh mir ihres und fuhr nicht. Die Carts waren sehr langsam und man bekam nicht einmal eine Einweisung, aber es machte Spaß.

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Nach einer kurzen Mittagspause mit Essen vom Imbiss hatten wir uns seelisch und moralisch auf das Bevorstehende vorbereitet. Die neue Rutsche „Kraken“ sah spektakulär aus. Dort rast man in einem Vierer-Reifen eine dunkle Rutsche runter, fliegt quasi in einen Riesentrichter und rutscht dort ein paar Mal im Kreis. Dann fällt man mit dem Reifen ins Wasser. Hier muss man sehr steile Berge hochlaufen, um die Rutschen runter rutschen zu können. Das Geschickte ist aber: Bei Kraken bekommt man einen wasserdichten Turnbeutel, den man wie einen Rucksack aufzieht, wo man Schuhe rein tun kann. So muss man nicht barfuß in der Sonne warten, was total gut ist. Schade, dass es das nicht an jeder Rutsche gibt.
Wir waren zu Zweit und Sandra musste rückwärts rutschen, was ihr nicht gefiel. Es war sowas von lustig und actionreich, sodass wir uns gleich nochmal anstellten. Diesmal musste ich rückwärts rutschen, was noch mehr Spaß machte.
Wenn wir das überleben, können wir auch die Achterbahn „Abyss“ (Abgrund) fahren. So unser Motto. Da nichts los war, konnten wir es uns nicht zwei Mal überlegen und fanden uns in der zweiten Reihe der steilsten Achterbahn der Welt wieder. Erst geht es durchs ganz Dunkle, wo es plötzlich so steil runter geht, dass man zu Tode erschrickt. Wenn man draußen ist, findet man sich schon am Hochfahren. Noch schlimmer als bei der Silver Star im Europa Park liegt man da vertikal drin und sieht den Himmel. Gut, dass wir nicht sahen, wann es runter ging. Bevor man groß Adrenalin spüren konnte, war man schon unten. Danach ging es mit 85 km/h durch Helixe und Schrauben. Ständig haute es mir den Kopf gegen die Seiten und als die Fahrt vorbei war, taten mir die Ohren davon weh.
Trotzdem wollten wir die erste Reihe noch ausprobieren. Wieder konnten wir ohne Anstehen durchlaufen und saßen sogar nur zu zweit in der Achterbahn. Sandra, die bei der ersten Fahrt die Augen zu hatte, erinnerte ich beim Hochfahren daran, sie offen zu haben. Beide sahen wir nun, wie steil es runter ging und das machte es noch besser.

Wir waren echt froh diese steile Achterbahn gefahren zu sein.Es ist auch lustig, dass man in diesem Park im Bikini Achterbahn fahren kann.

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Überlebt

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Danach badeten wir ein bisschen in der Lagune und ließen uns von Birgit abholen.

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Nach dem sehr guten Curry (für mich vegetarisch), richteten wir uns schnell und los ging’s mit dem Zug nach Perth.
Chris wollte Sandra und mir das Nachtleben näher bringen. Wir trafen uns mit seinem Kumpel Paul in einer schicken Bar. Die beiden planten einen Pub-Crawl, also von Bar zu Bar zu ziehen. In jedem Pub tranken wir ein Bier (bzw. Wein) und hatten einen super coolen Abend. Einen Club machten wir auch unsicher und es kostete nicht mal Eintritt. Wir tanzten ein bisschen und es waren auch viele andere Backpacker da.

Paul, ich, Sandra

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Ich, Chris, SandraIMG_56591P1070343 (FILEminimizer) P1070344 (FILEminimizer) P1070345 (FILEminimizer)
Mit dem Taxi fuhren wir nach einer tollen Nacht zurück zum Haus.

Grüße vom actionreichen Tag
Nadine

Almost 40 degrees

Mittwoch, 10.02.2016

Birgit war super nett und lud uns zu einem Frühstück ins Bip and Tucker ein. Nicht nur das das Essen sehr gut war: die Aussicht auf den weißen Sand und das kristallklare Meer! Wir saßen da ewig und unterhielten uns nett. Das Zahlen mit Karte ging nicht, weil Stromausfall war, aber das war kein Problem. Im Klo war es deshalb stock dunkel und wir brauchten Taschenlampen.
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Danach ging’s zum Elizabeth Quay. Dort am Wasser kann man total schön entlang laufen. Erst vor 2 Wochen wurde die Komplettrenovierung fertig gestellt. Man sieht, dass es mit viel Liebe gemacht wurde und es hat einen tollen Spielplatz, sowie Wasserspiele wo wir uns abkühlten. Bei fast 40! grad und ohne Wolken war das sehr nötig. Perth erinnert mich ein bisschen an Brisbane und wird auch von einem großen Flus getrennt, auf dem Fähren fahren.

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Wir guckten uns im vorbei laufen eine Kirche an, weil Sandra die mag und hatten einen ruhigen Nachmittag bei Birgit zu Hause.
Sandra, Birgit und ich fuhren noch ins Shoppingcenter und bummelten eine Weile.

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Abends kochte sie super leckere Lasagne und für mich gabs extra Gemüselasagne. Dazu gabs guten Rotwein und wir genossen den ruhigen Abend.

Birgits Hund Tammi

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Liebe Grüße aus Perth