Stealing Turkey, Beach day and visiting the Opera

Montag, 08.02.2016

Die Nacht auf dem Campingplatz im Naturschutzgebiet war nochmal sehr angenehm. Als wir uns aus dem Auto schälten, der Anblick: Ein dummer, frecher Truthahn hatte unsere ganze Mango im Schnabel. Diese hüteten wir drei Tage und passten immer gut auf. Nachts hatte ich sie wohl draußen gelassen und dem „Brush-Turkey“ eine echte Freude bereitet. Mann, war das ärgerlich ! Die gute Mango…

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Nach dem Frühstück mit Brötchen ging es mit dem Zug zum Circular Quay. Von dort aus brachte uns die Fähre in der 20 minütigen Fahrt nach Manly. Dies ist ein Stadtteil von Sydney und sieht aus wie eine große Insel.
Von zwei netten, jungen, gut aussehenden Männern mieteten wir einen Sonnenschirm am schönen Strand und ruhten uns eine Weile aus. Das Meer war angenehm und wenn man ein paar Schritte raus läuft, kommt man auf eine Sandbank von der man eine gute Aussicht auf den Strand hat.

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Irgendwann wurde es Sandra zu langweilig und wir zogen weiter. In einem schönen Cafè gönnten wir uns Eistee und Eiskaffee. Man bekommt in Australien immer kostenloses Leitungswasser dazu. Sandra bestellte statt dessen Sprudel und dachte dieser sei ebenfalls kostenlos. Die Bedienung brachte das teure Voss-Wasser. Das fand ich lustig.

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Es macht Spaß durch die schönen Straßen zu schlendern und das Wetter war perfekt. Es war total sonnig.
Mit der Fähre die mit der sogenannten „Opal-Card“ sehr günstig ist, ging es wieder zurück. Viele Touristen drängten sich dicht an die Reling als wir an der Harbour-Bridge und der Oper vorbei fuhren. So auch wir. Der Ausblick war gigantisch, obwohl ich nun auch schon oft mit der Fähre gefahren bin.

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Danach erkundeten wir die Oper genauer und liefen durch den wunderschönen, botanischen Garten wo alles schön blühte und wo viele tolle Vögel unterwegs waren.

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Der Magen meldete sich als es gerade Abend wurde und da es in Darling Harbour zu teuer ist, fuhren wir zur Central Station. An der Fressmeile konnten wir uns gar nicht entscheiden, weil es so eine große Auswahl an Essen von sämtlichen Ländern gab.
Wir entschieden uns für einen Koreaner. Dort bekamen manche Leute ganze Töpfe serviert, die dann auf kleine Heizplatten, im Tisch eingearbeitet, gestellt wurden. Wir waren die Einzigen Europäer und hatten kleine Verständigungsprobleme. Zum Essen bestellten wir Reis mit viel Gemüse und Tofu. Mir schmeckte es mit Soja-Soße sehr gut, aber Sandra riss es nicht vom Hocker. Als Vorspeise bekamen wir Seegras, Bohnen, Paprika und andere Sachen, die super schmeckten. Auch der Preis war echt günstig.

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Wir waren erst spät zurück auf dem Campingplatz und schliefen früh ein.

Grüße vom tollen Sydney bei Sonnenschein
Nadine

Can you me please help ?

Sonntag, 06.09.2015

Frisch ausgeruht starteten wir um 9 mit einem MC Donalds Frühstück und wer glaubt`s: WLAN !

Leider hatte der Wetterbericht recht und es regnete, aber mit Schirmen ist das ja für uns kein Problem. Wenn sich die dörflerischen Schwaben in die Großstadt machen, geht das natürlich nicht ohne Pannen. So standen wir zwar vorbildlich an der Bushaltestelle, aber als wir unserem Bus hinterher gewunken haben wussten wir, dass es die falsche Straßenseite war.

Das erste Ausflugsziel hieß Chinatown. Papa und Oma waren sehr verwundert, wie viele Chinesen hier tatsächlich rum laufen. Wir als Europäer sind da sehr ausgefallen. Überall gabs chinesisches Essen, Souvenirartikel und vieles mehr. Es war aber nicht so toll dekoriert, wie z.B. die Chinatowns in Melbourne oder San Francisco.

Im Paddy`s Market war Reizüberflutung pur angesagt. So viele Läden, Leute, Farben und Gerüche. Da wusste Papa gar nicht mehr wo hin mit sich bei so einem Getümmel. Oma und ich nutzten die Gelegenheit zum shoppen und ergatterten ein paar schöne Teile. Der arme Papa war aber sehr geduldig mit seinen beiden Mädels. Ok, zumindest tat er so 😛

Im Tumbalong Park in Darling Harbour findet gerade das Taiwan Festival statt. Auf einer Bühne präsentierten junge Mädels einen Tanz in schönen Trachten und es war einiges geboten.

Darling Harbour ist auch sonst sehr schön und auf jeden Fall einen Besuch wert. Papa der als Dorfmensch selten so große Menschenmassen sieht, war überfordert mit so vielen Leuten.

Ein Problem das uns den ganzen Tag verfolgte war das liebe Geld. Irgendwie funktionierte Papas Kreditkarte nicht, aber ich hatte genug Bargeld um es auszulegen. Wir klapperten sämtliche Bankautomaten ab – ohne Erfolg… Ein Anruf bei der Bank klärte, dass die Kreditkarte gesperrt war. Problem gelöst und danach Geld abgehoben.

Beim Subway musste ich den beiden erst mal erklären wie sie bestellen müssen, aber nachdem alle ihre Sandwiches hatten und es schmeckte, waren wir zufrieden.

Die lange, ausgiebige Suche nach der Oper hatte sich gelohnt: Auch die beiden waren begeistert von dem 65m hohen, majestätischen Gebäude und wir knipsten was das Zeug hielt. Bei der Harbour-Bridge gab es einige Verwirrungen. Ich erklärte Oma und Papa, dass es sich um die berühmte Brücke handelte. Irgendwie hatten die beiden aber andere Bilder gesehen und wollten es mir einige Zeit nicht glauben, dass es wirklich die Brücke ist. Ganz mutig traute sich Oma mit ihren spärlichen Englischkenntnissen nach dem Weg zu fragen: „Can you me please help?“ Die Leute waren sehr nett und hatten Verständnis für die Touris aus dem Schwabenländle. Nach Erklärungsversuchen, wussten alle Bescheid und somit konnte der Punkt „Harbour-Bridge“ auch von der Liste abgehakt werden.

Der Appetit auf Eis ist uns vergangen, als die Kugel 6$ kostete.

Die Sonne ging schon unter als wir in der Oper Zuflucht fanden. Zum Glück gibt’s auch hier WLAN und so standen wir eine Weile da um dies fleißig auszunutzten.

Beim Gang nach draußen staunten wir alle nicht schlecht. Der graue Himmel hatte sich in Pechschwarz verwandelt und das Lichtermeer an der Skyline von Sydney war gigantisch. Außerdem gabs in einer Bar Livemusik der wir ein bisschen lauschten. Dann ein Knall. Wir wussten das nicht, aber das war der Start eines sehr langen, atemberaubenden Feuerwerks. Bis zum Schluss standen wir da und staunten über das farbenprächtige Feuerwerk, zufällig mit der Musik der jungen Band im Hintergrund. Das war eine tolle Überraschung und auch Oma und Papa waren begeistert. Ich zeigte Papa wie man Panoramas macht und dann hat er gesagt: „Da muss man sich ja ganz im Kreis drehen…“ Oma und ich: „Ja das ist auch Sinn eines Panoramas!“ Großes Gelächter. Außerdem brachte ich den beiden bei wie man Selfies macht und das war bestimmt auch ein Bild für die Götter 😀

An der Wechselstube wollte uns der Mann tatsächlich um fast 200 Euro bescheißen und so hob Papa lieber Geld vom Automaten ab.

Mit dem Zug gings zum Supermarkt Woolworths und Oma und Papa erkundigten sich hier nach den Preisen und verglichen mit Deutschland. Einige Sachen sind günstiger und einige teurer, so das Fazit vom ausgiebigen Food-Shopping. An der selbstscann-Kasse durfte Papa seine Fähigkeiten testen und es machte ihm sichtlich Spaß 😉 Als erstes Kultur-Essenserlebnis gabs dann Tim Tams für die beiden und wie erwartet schmeckte es ihnen sehr gut.

Mit Bus und Zug gings direkt zum Hotel, wo wir noch mal im Mc Donalds einkehrten und sehr spät zurück im Zimmer waren.

Der erste Tag hat Oma und Papa (und natürlich mir) sehr gut gefallen und sie waren beide total beeindruckt. Hoffentlich werden die kommenden 2 Wochen genau so schön.

Grüße aus Sydney

Nadine

Oma

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Darling Harbour

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Opera House

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Oma, Papa und ich

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Harbour-Bridge

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Einkaufen im Woolworths

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Überwachungskamera

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Zugfahrt

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Eis im MC Donalds für 0,50$

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Was ist wohl meine Lieblingsfarbe?!

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Impressive Sydney with rain

Sonntag, 23.08.2015

Nach dieser langen Nacht wollte keiner früh aufstehen. So ruhten wir ewig im Bett und machten uns um 1 Uhr auf den Weg zum Sightseeing.
Das Opera-House und die Harbour-Bridge sind nicht weit vom Hostel weg und so gab es einen day-after-Fußmarsch um wieder fit zu werden.
Glücklicherweise blieb der angekündigte Regen aus, aber es war bewölkt. Der riesige botanische Garten durch den es ging ist sehr schön angelegt und obwohl es hier Winter ist, wachsen schöne Pflanzen und Blumen. Das Regierungshaus ist ebenfalls atemberaubend. Man kann einen Blick ins Innere erhaschen und dort sieht es aus wie in einem Schloß.
Als wir auf das Opera-House zugelaufen sind, war ich noch mehr beeindruckt. Es ist viel größer als ich es mir vorgestellt habe und wunderschön. Ich dachte immer es ist weiß, aber es ist auch ein bisschen grau/braun mit drin, sodass es ein bisschen alt aussieht.
Von der Oper aus hat man einen gigantischen Blick aufs Meer und die riesige Harbour-Bridge und kann die Schiffe und Boote beobachten. Eine überdimensionales Kreuzfahrtschiff stand da, die sehr viel Platz einnimmt. Da konnte man rauf, was wir aber nicht machten.
Weil ich meine vermissten 950$ zurück bekommen habe, haben wir uns ein gutes Essen gegönnt. Das Restaurant mit perfektem Blick auf die Oper und die Brücke, sah erst nach „unbezahlbar“ für uns Arme Backpacker aus. Als der geschickte Manager uns aber die Karte zeigte und alles dran setzte uns in das fast volle Restaurant zu bekommen, ließen wir uns an einem schönen Tisch unter freiem Himmel nieder. Mein Spargel-Auberginen-Auflauf war sehr lecker und Sarahs Burger und Sams Fleisch mundeten wohl auch super. Dazu gabs guten Weißwein und Käsekuchen zum Nachtisch. Ewig saßen wir im Restaurant und redeten über alles mögliche.
Auf dem Rückweg guckten wir uns die gute Show eines Entfesslungsküntlers an, wo viel gelacht wurde.
Zurück im Hostel legten die anderen sich nochmal aufs Ohr und ich packte meine Sachen zusammen.
Als ich mich endlich auf den Weg machte war es schon dunkel und pisste aus Kübeln. Dummerweise hatte ich nur einen Pulli an und sehr dünne Ballerinas die schnell durchnässt waren. Irgendwie harmonierten mein google maps und ich nicht so gut und so lief ich hundert mal im Kreis, bis ich die Bushaltestelle fand. Die ersten beiden angekündigten Busse fuhren einfach vorbei und ließen mich als begossenen Pudel zurück. Der Bus der stoppte war leider nicht meiner und der Fahrer sagte mir ich muss den nächsten nehmen.
In diesen stieg ich dann auch ein und fragte nach einer Weile wann ich aussteigen muss. Der Fahrer sagte ich wäre in die komplett falsche Richtung unterwegs – Mist !
Gut, dass die Aussis so überaus hilfsbereit sind und ein netter Mann mir idiotensicher den Weg zum richtigen Bahnhof erklärte und sogar ausstieg um es besser erklären zu können.
Nach über einer Stunde saß ich endlich im richtigen Zug nach Windsor und auf der über einstündigen Fahrt konnte ich mich gut von den Strapazen erholen.
Leider ist dort die Klimaanlage immer an und nass wie ich war, war mir ordentlich kalt. Für das, dass ich meine Schuhe auszog, erntete ich merkwürdige Blicke 😀
Von Windsor aus wo ich mein Auto kostenlos gelassen hatte, ging’s dann noch eine halbe Stunde im Auto zurück zur Farm. Dabei muss man immer auf die Kängurus aufpassen, die nachts über die Straße rennen. Zum Glück habe ich keins gesehen. Zurück auf der Farm schlief ich gleich ein.

Wochenendgrüße von Sydney
Nadine

 

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Botanical Garden

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Regierungshaus

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Ich, Sam, Sarah

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Meer

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Das berühmte Opera-House

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Harbour-Bridge

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Essen am Hafen

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