Can you me please help ?

Sonntag, 06.09.2015

Frisch ausgeruht starteten wir um 9 mit einem MC Donalds Frühstück und wer glaubt`s: WLAN !

Leider hatte der Wetterbericht recht und es regnete, aber mit Schirmen ist das ja für uns kein Problem. Wenn sich die dörflerischen Schwaben in die Großstadt machen, geht das natürlich nicht ohne Pannen. So standen wir zwar vorbildlich an der Bushaltestelle, aber als wir unserem Bus hinterher gewunken haben wussten wir, dass es die falsche Straßenseite war.

Das erste Ausflugsziel hieß Chinatown. Papa und Oma waren sehr verwundert, wie viele Chinesen hier tatsächlich rum laufen. Wir als Europäer sind da sehr ausgefallen. Überall gabs chinesisches Essen, Souvenirartikel und vieles mehr. Es war aber nicht so toll dekoriert, wie z.B. die Chinatowns in Melbourne oder San Francisco.

Im Paddy`s Market war Reizüberflutung pur angesagt. So viele Läden, Leute, Farben und Gerüche. Da wusste Papa gar nicht mehr wo hin mit sich bei so einem Getümmel. Oma und ich nutzten die Gelegenheit zum shoppen und ergatterten ein paar schöne Teile. Der arme Papa war aber sehr geduldig mit seinen beiden Mädels. Ok, zumindest tat er so 😛

Im Tumbalong Park in Darling Harbour findet gerade das Taiwan Festival statt. Auf einer Bühne präsentierten junge Mädels einen Tanz in schönen Trachten und es war einiges geboten.

Darling Harbour ist auch sonst sehr schön und auf jeden Fall einen Besuch wert. Papa der als Dorfmensch selten so große Menschenmassen sieht, war überfordert mit so vielen Leuten.

Ein Problem das uns den ganzen Tag verfolgte war das liebe Geld. Irgendwie funktionierte Papas Kreditkarte nicht, aber ich hatte genug Bargeld um es auszulegen. Wir klapperten sämtliche Bankautomaten ab – ohne Erfolg… Ein Anruf bei der Bank klärte, dass die Kreditkarte gesperrt war. Problem gelöst und danach Geld abgehoben.

Beim Subway musste ich den beiden erst mal erklären wie sie bestellen müssen, aber nachdem alle ihre Sandwiches hatten und es schmeckte, waren wir zufrieden.

Die lange, ausgiebige Suche nach der Oper hatte sich gelohnt: Auch die beiden waren begeistert von dem 65m hohen, majestätischen Gebäude und wir knipsten was das Zeug hielt. Bei der Harbour-Bridge gab es einige Verwirrungen. Ich erklärte Oma und Papa, dass es sich um die berühmte Brücke handelte. Irgendwie hatten die beiden aber andere Bilder gesehen und wollten es mir einige Zeit nicht glauben, dass es wirklich die Brücke ist. Ganz mutig traute sich Oma mit ihren spärlichen Englischkenntnissen nach dem Weg zu fragen: „Can you me please help?“ Die Leute waren sehr nett und hatten Verständnis für die Touris aus dem Schwabenländle. Nach Erklärungsversuchen, wussten alle Bescheid und somit konnte der Punkt „Harbour-Bridge“ auch von der Liste abgehakt werden.

Der Appetit auf Eis ist uns vergangen, als die Kugel 6$ kostete.

Die Sonne ging schon unter als wir in der Oper Zuflucht fanden. Zum Glück gibt’s auch hier WLAN und so standen wir eine Weile da um dies fleißig auszunutzten.

Beim Gang nach draußen staunten wir alle nicht schlecht. Der graue Himmel hatte sich in Pechschwarz verwandelt und das Lichtermeer an der Skyline von Sydney war gigantisch. Außerdem gabs in einer Bar Livemusik der wir ein bisschen lauschten. Dann ein Knall. Wir wussten das nicht, aber das war der Start eines sehr langen, atemberaubenden Feuerwerks. Bis zum Schluss standen wir da und staunten über das farbenprächtige Feuerwerk, zufällig mit der Musik der jungen Band im Hintergrund. Das war eine tolle Überraschung und auch Oma und Papa waren begeistert. Ich zeigte Papa wie man Panoramas macht und dann hat er gesagt: „Da muss man sich ja ganz im Kreis drehen…“ Oma und ich: „Ja das ist auch Sinn eines Panoramas!“ Großes Gelächter. Außerdem brachte ich den beiden bei wie man Selfies macht und das war bestimmt auch ein Bild für die Götter 😀

An der Wechselstube wollte uns der Mann tatsächlich um fast 200 Euro bescheißen und so hob Papa lieber Geld vom Automaten ab.

Mit dem Zug gings zum Supermarkt Woolworths und Oma und Papa erkundigten sich hier nach den Preisen und verglichen mit Deutschland. Einige Sachen sind günstiger und einige teurer, so das Fazit vom ausgiebigen Food-Shopping. An der selbstscann-Kasse durfte Papa seine Fähigkeiten testen und es machte ihm sichtlich Spaß 😉 Als erstes Kultur-Essenserlebnis gabs dann Tim Tams für die beiden und wie erwartet schmeckte es ihnen sehr gut.

Mit Bus und Zug gings direkt zum Hotel, wo wir noch mal im Mc Donalds einkehrten und sehr spät zurück im Zimmer waren.

Der erste Tag hat Oma und Papa (und natürlich mir) sehr gut gefallen und sie waren beide total beeindruckt. Hoffentlich werden die kommenden 2 Wochen genau so schön.

Grüße aus Sydney

Nadine

Oma

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Darling Harbour

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Opera House

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Oma, Papa und ich

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Harbour-Bridge

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Einkaufen im Woolworths

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Überwachungskamera

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Zugfahrt

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Eis im MC Donalds für 0,50$

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Was ist wohl meine Lieblingsfarbe?!

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