Totally Crazy Tubing

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image image Sonntag, 05.04.2015 Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, weil ich so geflashed bin. Heute war der große Tag gekommen: Es ging zum tubing. Das ist eindeutig die Hauptattraktion von Vang Vieng und sollte jeder mal erlebt haben. Mit großen Gummireifen wird man mit dem Tuk Tuk zum Fluss transportiert, dort kommentarlos raus geworfen und dann geht die Gaudi los: Unzählige junge Leute treiben dann bei lauter Partymusik auf Gummireifen den Mekong runter und an jeder Bar wird halt gemacht. Dabei wird man von Leuten mit einem Seil mit Plastikflaschen dran „eingefangen“. Die erste Bar war schon super und alle spielten Bierpong und Fußballtennis und die Stimmung war schon mittags um 1 grandios. In der 2. Bar ging es um alles. Auf einem Schwebebalken über einer Dreckbrühe lieferte ich mir einen spannenden Fight mit Boxhandschuhen. Als ich meinen Gegner sah, stockte mir der Atem. Ein bulliger junger, starker Mann sollte mich vom Balken boxen. Unter tosendem Applaus und wilden Anfeuerungen gewann ich den harten Kampf und erntete viel Anerkennung vom Rest der Meute. Als mein Gegner mich vom Wasser aus ebenfalls rein ziehen wollte, klammerte ich mich gekonnt am Balken fest und der Applaus wurde größer. Letztendlich suchte ich freiwillig den Weg in die braune Suppe. Anschließend ging’s zum Volleyball im Matsch. Es war ein mega Spaß, wir sahen aus wie Schweine, wälzten uns im Schlamm, machten Schlammcatchen und unser Team gewann 🙂 Heute war außerdem Jurits Geburtstag, den wir natürlich gebührend feierten und er musste ständig Kurze trinken. In der 3. Bar gab es eine Dusche, wo wir schnell sauber wurden und alle tanzten wild. Die Backpacker-Community ist so genial und man fühlt sich so zugehörig, obwohl man sich überhaupt nicht kennt. Alle sind durchs Reisen verbunden, die meisten reisen allein, es macht wahnsinnig Spaß und es gibt nie Stress. In der letzten Bar war es auch total cool und die ganze Backpacker-Community feierte um ihr Leben 😉 Außerdem traf ich wieder den Typ von Koh Tao. Als wir um 19 Uhr die Tubes (Reifen) mit dem Tuk Tuk zurück brachten, ruhten wir uns eine Stunde aus und aßen was und dann ging’s in die Pubs. Die bekannteste Bar „Sekura Bar“ kochte und die Leute hatten wieder alle Spaß mit den Lachgasballoons (ich probiere auch das nicht). Die Musik war super und die Party ging bis spät in die Nacht. Tubing Grüße Nadine imageimageimageimageimage image

Another chance for Vientiane

Donnerstag, 02.04.2015

Heute bekam Vientiane eine neue Chance, da ich das verschlafene Örtchen nicht so schnell aufgeben wollte.

Ausgeschlafen gings gleich zum Mittagessen im schönen Restaurant „Drop Zone Laos“. Das Pad-Thai schmeckte super und war reichlich.

Die Anderen sind an den Pool und da ich lieber was von der Stadt sehen wollte, bin ich allein durch die Straßen gebummelt. Genau wie in Thailand fühlte ich mich hier als Frau absolut sicher.

Leider hat sich seit gestern nicht viel geändert und so steppte auch heute hier nicht gerade der Bär. Die Lao in den Touristengebieten sind nicht gerade sehr aufgeschlossen, verstehen noch weniger englisch als die Thais und generell hatte ich nicht das Gefühl wirklich willkommen zu sein.

Nach einer günstigen und guten Massage die ein wenig anders und noch härter als die Thaimassage war, schaute ich mir ein paar kleine Läden an und hatte eine sehr nette Begegnung mit einem Deutschen und einem Amerikaner, die vor 4 Jahren nach Chiang Mai ausgewandert sind. Wir hatten nette Gespräche, aber auch sie hatten keinen ultimativen Tipp für weitere Unternehmungen.

Gerne wäre ich zum Buddha-Park, aber dieser ist 24 km weit weg und man muss zu 4. sein, um hingefahren zu werden. Leider hatten die anderen keine Lust.

Die beiden gekauften Reiseführer (Lonely Planet und Stefan Loose) verrieten auch nichts Neues.

Ein bisschen mit Stolz kann ich sagen, dass ich vom anderen Ende von Vientiane ohne Karte und fragen problemlos zum Hotel zurück gefunden habe. Die Orientierung wird halt doch mit der Zeit hier besser 😉

Da ich wenig Zeit habe und es hier nichts mehr zu tun gibt, buchte ich für morgen früh ein Busticket nach Vang Vieng. Für 4 Stunden Fahrt zahle ich nicht mal 4 Euro.

Alle anderen waren schon zurück und nach dem gemeinsamen Abendessen haben wir den Nachtmarkt unsicher gemacht. Dieser ist sehr groß und man kann hauptsächlich Kleider, Schmuck und Sonnenbrillen, aber auch Essen kaufen. Es war zu 6. sehr lustig und die Jungs shoppten komischerweise mehr als wir 😉 Eine halbe Ewigkeit verbrachten wir da und steigerten den Umsatz der Lao gewaltig. Der Markt ist direkt am Fluss Mekong und man sieht Thailand von dort aus sehr gut. Nur dieser Fluss trennt die beiden Länder und ich finde, dass hier alles ziemlich ähnlich als in Thailand ist.

Nach dem gemütlichen Ausklang vor dem Hotel gingen wir alle ins Bett.

Dörflerische Grüße

Nadine

Straßen von Vientiane

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Pad-Thai

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Gutes Restaurant

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Mein Hotel „DHAKA“

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Nightmarket

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Trip to the hospital

Freitag, 27.03.2015

Nach einer nicht enden wollenden, qualvollen Nacht, ließ ich mich von Chris dazu überreden, ins Krankenhaus zu gehen. Sogar Kauen konnte ich nicht vor Schmerzen und es pulsierte und hämmerte trotz vieler Schmerzmittel in meinem rechten Ohr.
Leider mussten wir Jaela und Rylan verabschieden, die Richtung Heimat aufgebrochen sind. Es war sehr cool zu 6. den Tauchkurs zu machen und ein Stück zu reisen und es war immer total lustig zusammen. Jaela und Rylan: wish you a good journey home, get well soon, we will all miss you and we had a wonderful time together. Take care of yourselfes and see you next year in Canada ! 🙂
Danach sind die Anderen mit den Rollern zu einem Strand gecruist und ich hab mich auf die Suche nach einem Krankenhaus gemacht.
Zuerst musste ich Geld für die Behandlung abheben, aber hab wie so oft hier keinen Cent am Automaten bekommen. Zum Glück hatte ich noch Euro dachte ich mir und wollte es wechseln. Die Dame sagte mir ohne Reisepass ginge gar nichts, aber der lag als Pfand im Bungalow. Da mir nichts anderes übrig blieb und die anderen schon lang weg waren und kein Handy dabei hatten, verließ ich mich auf Kartenzahlung im Krankenhaus.
Meine Hoffnung das Western Hospital zu finden wo es englisch sprechende Ärzte gibt, hab ich nach langer Suche zerschlagen und statt dessen bin ich nach 100 mal Fragen mitten im Urwald in einem anderen Krankenhaus raus gekommen. Ich hielt es vor Schmerzen kaum aus. Doof nur, dass überall nur thailändische Schriftzeichen waren und ich nicht mal die Anmeldung fand. 3 Jungs aus Russland halfen mir. Dem einen ist ein Hund vor den Roller gelaufen und ihn hat es hin gehauen. Er sah noch schlimmer aus als Jaela und Rylan und er kommt seit einer Woche jeden Tag zum Wunden säubern. Der Hund ist wohl unbeschadet davon gekommen aber auch der Russe darf viel Geld für den Roller zahlen.
Zuerst sollte ich einen Zettel ausfüllen mit sämtlichen Daten, unter anderem Religion, Partei, usw. Einen Reisepass oder Perso wollte niemand sehen.
Glück nur, dass ich sofort dran kam. Im „Flur“ wurde ich gewogen und der Blutdruck wurde gemessen. Das Krankenhaus ist für thailändische Verhältnisse „sauber“ und ist halb offen, also es gibt keine richtigen Türen. Dann sollte ich zum Arzt der Gott sei Dank einigermaßen englisch verstand. Er guckte ins Ohr, schickte mich zu den Krankenschwestern und sagte ich solle danach wieder kommen. Mit einem Zettel in der Hand wurde ich in den Notfallraum auf eine Liege geschickt. Wie in den US Filmen liegen da alle nebeneinander, es gibt nicht mal Vorhänge und viele Schwestern sitzen rum und tun nichts. Die „Liegen“ sind harte Pritschen und die Wände alles andere als weiß aber auch hier war es nicht dreckig. So lag ich auf der Pritsche und wusste nicht was kommt, weil keine der Schwestern englisch konnte. Als ich dann was heißes nasses in meinem Ohr spürte, wusste ich nicht, ob es weh tat oder nicht. Sie wiederholte die Spülung ein paar Mal und zeigte mir, was raus kam. Sehr viel Eiter und Dreck was nicht besonders appetitlich aussah. Für kurze Zeit gab mein Ohr tatsächlich Ruhe.
Die Schwester schob mich ohne ein Wort, weiter ins Kassierzimmer und ich sollte 24€ bezahlen. Als ich ihr klar machen wollte, dass der Arzt mich nochmal sehen will, stand ich mit 5 Schwestern da, die mich ratlos anschauten und wild auf thailändisch diskutierten. Selbst Zeichensprache brachte nichts und sie wurden alle immer wütender. Erst als Krankenschwester Nummer 6 dazu kam, fand ich mich endlich beim Arzt wieder. Dieser leuchtete mir nochmal ins Ohr, meinte es ist alles vereitert und dass es morgen wegen der Spülung schlimmer werden wird. Er verschrieb Antibiotika und betonte ausdrücklich, dass ich diese sofort nehmen sollte.
Als es ums Zahlen ging, dann der Schock: keine Kreditkartenzahlung möglich und 700 Baht zu wenig dabei. Ich solle es nochmal am Automaten versuchen. Auf die Frage, wo der nächste Geldautomat sei, nur Gelächter. Mit einem pochenden Ohr musste ich die ganze Stecke durch den Urwald zurück in die Stadt fahren, mit dem Hintergrundgedanke wieder kein Geld zu bekommen. Liebe Eltern: vielen Dank, dass ich euer Gemüt geerbt habe. Ich glaube sonst wäre ich in dieser Situation ausgeflippt. Wer mich kennt weiß, dass mich so schnell nichts aus der Ruhe bringt und ich hatte sogar Glück und ein Automat gab mir Geld.
Das Antibiotika bekam ich gleich im Krankenhaus mit. Der Gesamtpreis von 26€ war ok, aber ich wünsche trotzdem niemandem, einmal im Ausland krank zu werden. Die Verhältnisse sind doch teilweise abenteuerlich. Da hab ich eine komplette Reiseapotheke mit allem drum und dran dabei, aber für sowas war ich natürlich nicht gewappnet. Natürlich bin ich sehr froh, dass ich nichts schlimmes habe, sonst wäre ich hier aufgeschmissen.
In der Stadt erledigte ich noch Sachen wie: Passfotos für das Vietnam-Visum machen, im Internetcafe nach Flügen suchen, Sachen in der Apotheke kaufen, ein bisschen bummeln, usw.
Die zulässige Tagesdosis an Schmerzmitteln war erreicht und besser wurde es nicht, aber ich wartete trotzdem 2 Stunden auf die anderen um auf dem gleichen Markt wie gestern erneut zu schlemmen.
Nach dem Einkauf unseres Outfits für die Halbmondparty in Neonfarben wollten wir uns gerade mit den Rollern auf den Heimweg machen, als sich ein Straßenhund in den Fußraum meines Rollers setzte. Davor hatte ich noch keinerlei Kontakt zu ihm, aber er war auch nicht runter zu bewegen. Also nahm ich ihn ein großes Stück mit und ließ ihn am Stadtrand in der Bevölkerung „raus“.
Zurück heizten wir wieder durch die Nacht. Unsere Tachos gehen nicht, Geschwindigkeitsbegrenzungen gibts nicht, genau so wenig wie Polizei oder Vekehrsregeln. Die Eltern fahren hier mit dem Roller ihre 3 Kinder spazieren und Autos sind eher selten.
Im Bungalow angekommen, wollte ich nur noch schlafen und die anderen machten das Selbe wie die Abende davor.
Ich hoffe das Antibiotika hilft und es geht mir morgen wieder besser. Vielen Dank hiermit an Jan der sich als gelernter Krankenpfleger immer um mich kümmert, mir Tips und Medikamente gibt und mich ermahnt, wenn ich irgendwas nicht richtig mache 😉 danke auch Chrissy und Chris, dass ihr so lieb zu mir seid und mir helft 🙂 ihr 3 seid super !

Geplagte Grüße
Nadine

Krankenhaus außen

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Krankenhaus innen

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Bungalow und Anlage

 

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Straßen von Koh Phangan

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Müllberg vom Essen

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Advanced Divers, Baby

Dienstag, 24.03.2015

Ganz nach dem Motto: Der frühe Taucher sieht den Fisch, klingelte um halb 6 der Wecker. Um halb 7 war Abfahrt und alle waren bereit, nur mein Buddy Chris fehlte. Als ich an seiner Zimmertüre klopfte, schlief er noch, aber es reichte rechtzeitig aufs Boot.
Der erste Tauchgang in aller Frühe in sollte auf 30m runter gehen. Wegen dem Nitrogen darf man nur eine kurze Zeit in dieser Tiefe bleiben und manche bekommen einen Tiefenrausch, fühlen sich ein bisschen betrunken oder können sich nicht gut konzentrieren und sind verwirrt. Der Tauchcomputer sagt einem ganz genau wie lange man sich in welcher Tiefe aufhalten darf, ohne das es gefährlich ist und man Krankheiten bekommt.
Tauchen fällt mir mittlerweile sehr leicht und das fertig Machen geht wie Zähne putzen.
Langsam ging es auf 30m runter und um zu kontrollieren, ob wir einen Tiefenrausch haben, mussten wir mit dem Instructor ein Spiel spielen, das ich auch an Land nicht hinbekommen würde. Er zeigte eine Zahl mit den Fingern und wir mussten bis 11 hochrechnen und die Zahl zeigen. Wer mich kennt weiß, dass Mathe nicht ganz meine Stärke ist 😛 Von unserer Gruppe bekam niemand einen Tiefenrausch aber von der anderen Gruppe bekam einer einen Lachanfall wegen Wasser in der Brille und ein Anderer konnte nicht mehr richtig denken.
Die Farben sind in bestimmten Tiefen verändert und Phil leuchtete mit seiner Taschenlampe Dinge an und es sah ganz anders aus. Das beste war das Ei-Spiel. Wir zerhauten zu Zweit ein rohes Ei und spielten es mit den Händen hin und her. Das hat einen sehr coolen Effekt. Nur kamen bei uns gleich die Fische und aßen alles auf. Bei Jeala und Ryan (Geschwister aus Kanada) klappte es besser. Das Ei hat dann eine richtig coole Konsistenz und sieht aus wie ein Special Effekt.
Langsam aufsteigend tauchten wir noch weiter und hatten weiter oben eine gute Sicht. Natürlich gab es viele tolle Fische, Korallen und Pflanzen und wenn man sich nicht mehr konzentrieren muss, macht alles doppelt so viel Spaß. Jeala und Chris haben alles mit der GoPro festgehalten. Die Formation klappte gar nicht, weil alle mit Filmen beschäftigt waren und wir schwammen meterweit voneinander weg. Bei der Nachbesprechung beschrieb Phil diese Formation als: Nightmare (Alptraum) eines jeden Instructors. Naja, wenigstens wir hatten Spaß 😀
Nun hab ich auch keine Probleme mehr mit Nasenbluten, meine Ohren sind zwar seit 6 Tagen zu, aber sie tun nicht weh und gegen die Blasen an den Füßen von den Flossen hab ich Neopren Socken gekauft.
Nach einer kurzen Entspannungsphase ging es zum letzten und somit 9. Tauchgang in 5 Tagen, dem Highlight: Wrack-Tauchen. Die HTMS Sattakut ist ein Marineschiff, das nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr gebraucht und dann versenkt wurde. Es ist 42m lang und und befindet sich auf 20-30m Tiefe (http://www.taucheninthailand.de/wrack-tauchen-auf-koh-tao-hms-satakut-wird-versenkt/).
Wegen den Strömungen mussten wir direkt am Wrack abtauchen und was wir sahen war gigantisch: Man konnte in das Schiff rein gucken, sah Gewehre, Schießstände und es ist krass, wenn man sich vorstellt, dass dieses Schiff im Kriegseinsatz war. Rein schwimmen durften wir leider nicht, weil das zu gefährlich ist, aber die Sicht war perfekt und wir hatten viel Zeit uns alles genau anzugucken. Außerdem schwammen riesige Fische um uns rum und zwischen uns und wir sahen viele neue Sachen, auch Krabben und sehr große Fischschwärme. Wenn man da durch schwimmt, ist es ganz dunkel.
Um auf die andere Seite des Tauchgebietes zu kommen, schwammen wir noch eine Weile durch eine blaue Suppe und nach dem Auftauchen noch ein Stück rückwärts zum Boot.
Klar, dass wir Vier stolz wie Oskar waren, unseren Advanced Divers Schein (Fortgeschrittene Taucher) bestanden zu haben und nun können wir auf der ganzen Welt bis 30m allein tauchen. Ich glaube ich habe ein neues Hobby gefunden 🙂 es ist schwer zu beschreiben wie faszinierend das alles ist, wenn man noch nie getaucht ist, aber ich denke man liest die Euphorie raus 😉 Phil war stolz auf uns und lobte uns für den guten letzten Tauchgang, bei dem die Formation sehr gut war.
Wie letztes Mal ist Chris nach dem Tauchen vom Boot gesprungen und hat alles mit seiner GoPro dokumentiert. Leider trennten sich deren Wege beim Sprung und die Cam tauchte ohne Chris auf 25m runter. Zum Glück befand sich noch ein Instructor im Wasser, der sich der Aufgabe annahm und Chris Cam vom Meeresgrund rettete. Diese war die ganze Zeit an und über das Video der Rettungsaktion kann man in Jahren noch lachen.
Nach der Nachbesprechung an Land gingen wir wieder alle zusammen Mittag essen und Chris und ich chillten danach und guckten „Stromberg“ an. Die Zimmertüre war offen und ein kleiner Welpe kam rein gefegt, veranstaltete Chaos, zog an Chris Kameraband, spielte mit Flaschen, schmiss alles um und rannte genau so schnell wieder raus.
Um den Tauchschein und unseren letzten Abend auf Koh Tao gebührend zu feiern, ging es wie immer in unsere geliebte Sunset Bar. Irgendwie war dort aber nichts los, wir waren die Einzigen bei der Feuershow und fix und fertig vom frühen Aufstehen und Tauchen. Wir saßen nur eine Weile da, tranken unser Bier und gingen zurück ins Resort um unsere Sachen zu packen. Von unserem Instructor Phil bekamen wir eine total herzliche Verabschiedung.
Morgen geht es nach Koh Ph-angan und es ist ein komisches Gefühl. Ich war 2 Wochen auf der Insel, bin selbstverständlich allein rum gelaufen (Tag wie Nacht), hab alle Leute gegrüßt als würde ich durch meine Heimatstadt laufen, unterhielt mich mit den gleichen Leuten auf der Straße, wachte morgens im selben Bett auf, frühstückte im gleichen Restaurant am Strand, sah jeden Tag das gleiche nette Team von Big Blue Diving, tauchte mit den selben Leuten, saß abends mit coolen Leuten zusammen, ging in die selbe Bar und irgendwie ist die tolle Insel ein bisschen Heimat geworden. Man gewöhnt sich einfach an alles so schnell und es ist schade, dass ich Koh Tao verlasse. Es warten aber woanders auf der Welt andere tolle Dinge und mit den Leuten aus meinem Tauchkurs (Chrissy, Jan ein Paar aus Deutschland, Rylan, Jeala Geschwister aus Kanada, Chris mein Tauchbuddy aus Deutschland) reise ich nun weiter nach Koh Ph-angan und wir freuen uns am Samstag auf die Halbmondparty (Half-Moon-Party).

Liebe Grüße ein letztes Mal von Koh Tao
Nadine

Longtailboot

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Sonnenaufgang

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Katze und ich

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Tauchen

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Wrack und ich

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Tauchkarte

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Schiffskatze

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Advance Divers bestanden: Chris, ich, Instructor Phil aus England, Ryan, Jeala

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Instructor Phil

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Tauchschein

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Meine Tauchbuddys Chris und Alex

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HTMS Sattakut

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Tauchbuddy Chris und ich

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Advanced Adventure Diving Day 1

Montag, 23.03.2015

Zu einer gesegneten Zeit (10 Uhr) starteten wir beim Frühstück am Strand mit Theorie des Advanced Adventure Kurses in den Tag. Die Tauchschule „Big Blue Diving“ kann ich total empfehlen. Meine Ohren sind seit 5 Tagen zu, aber mein neuer Instructor „Phil“ sagte, dass das nicht schlimm sei. Wir haben viel über den Tauchcomputer, Atemtechniken, Auftrieb und Navigation gelernt und mussten mit Hilfe des Kompasses im Viereck laufen.
Um 12 Uhr ging es mit dem Boot zur „Shark Island“. Die Wellen waren noch höher als das letzte Mal und ein paar wurden ein bisschen Seekrank. Das fertig machen der Ausrüstung geht mittlerweile ganz allein und ohne Probleme und auch der Buddycheck mit meinem neuen Buddy Chris, der auch aus Deutschland ist, funktionierte super. Diesmal mussten wir uns wieder rückwärts vom Boot fallen lassen, aber auch das geht einfach.
Der Abstieg ohne Seil war auch gut und ich hatte nicht mal Probleme mit den Ohren. Zu Viert schwammen wir wieder hinter unserem Instructor her und genossen alles. Beim „Buoyancy Training“ wurde es, wie angekündigt, sehr verwirrend. Übungen wie: Schneidersitz über dem Boden, Kopfstand, Frosch Kick mit den Flossen, umwerfen eines Gewichtes kopfüber mit der Nase, schweben mit abgeknickten Beinen, flach liegen usw. sorgten für wildes Durcheinander und so entstand ein Knäuel aus Tauchern. Mit der Zeit klappte es aber besser und Phil war zufrieden mit uns.
Beim nächsten Tauchgang kamen dann der Computer und Kompass zum Einsatz. Erst mussten wir mit unserem Buddy mit Hilfe des Kompasses ein paar Meter schwimmen, 180 grad drehen und dann genau am selben Punkt zurück kommen und dann ein großes Rechteck schwimmen, bis man die Gruppe nicht mehr gesehen hat. Wenn man noch nie einen Kompass gesehen hat, ist das gar nicht so leicht: Man sieht unter Wasser nur ein paar Meter weit, muss auf der selben Tiefe bleiben, ohne Worte mit dem Buddy kommunizieren, auf Fische und Korallen aufpassen und dann zur Gruppe zurück finden. Auch das war für uns aber machbar und dann kam die große Steigerung: Phil verließ uns komplett und wir mussten nun mit einer auf einem Brett aufgezeichneten Karte und dem Kompass zurück zum Boot finden. Man muss dabei an so vieles denken: Ist noch genug Luft in der Flasche?, Strömungen, Richtung, richtige Tiefe, zusammen bleiben, gefährliche Fische, Tauchzeit, usw.
Gleich am Anfang ist uns ein Triggerfish begegnet und ich hab mich an Chris festgehalten. Zum Glück hat der Fisch uns nicht bemerkt. Als wir nach einigen Minuten dachten wir sind in der Nähe vom Boot, ließen wir unsere Sicherheitsflagge aufsteigen, machten unseren Sicherheitsstopp und stiegen langsam auf zur Oberfläche. Direkt am Boot sind wir zwar nicht rausgekommen, aber ganz in der Nähe. Das hat total viel Spaß gemacht. Ohne Instructor und selbstständig die Tiefen des Meeres zu erkunden ist was total tolles und wenn man es geschafft hat, freut man sich total. Unser 4er Team hat gut zusammen gehalten.
Nach einer Pizza an Bord und einem traumhaften Sonnenuntergang ging es 2 Stunden später wieder ins Wasser zum Nachttauchen. Jeder von uns hatte eine Taschenlampe aber man sieht trotzdem nicht weit. Viele Fische sind nachtaktiv und so sahen wir viel, was man bei Tag nicht sieht. Es war total interessant und als wir bei 20m im Sand knieten, unsere Taschenlampen aus machten und mit den Händen wedelten, sah man den Plankton in einem wunderschönen Grün glitzern. Man fühlt sich wie im Weltall und alles sieht unrealistisch aus, aber irgendwie hatte ich ein sehr sicheres Gefühl. Das Tauchen bei Dunkelheit war kein Problem für uns und war eine super gute Erfahrung und Mega genial.
Nachdem wir alles ausgefüllt, aufgeräumt und gewaschen hatten, tranken wir noch ein paar Bier und gingen früh ins Bett.

Tauchergrüße
Nadine

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Beautiful Island

Sonntag, 15.03.2015

Was tut man, wenn man ab 4 Uhr nachts nicht mehr schlafen kann? Wenn man Nadine heißt, checkt man erst Facebook, schreibt dann mit einigen Leuten in Whatsapp, lässt sich vom Bruder-<3 gute deutsche Partymusik schicken und geht dann im dunkeln allein raus und will sich den Sonnenaufgang angucken. Der Lärm in unserer Straße war früh morgens sehr arg, aber wir haben uns mit Absicht für ein Hostel direkt im Zentrum entschieden. Der Sonnenaufgang war leider hinter dem Berg, aber wie es der Zufall so will, kam ein Inder der in Kenia geboren ist und in London lebt vom Feiern heim und setzte sich zu mir. Wir redeten 2 Stunden über die kenianische Wirtschaft, Politik, Krieg und lauter ernste Themen und er spendierte mir einen Kaffe. Mital war super nett, wir unterhielten uns richtig gut und er hat sich mit seinen 38 Jahren auch für einen Ausstieg entschieden, kündigte seinen Job und reist nun. In Deutschland hätte ich sicher nie morgens um 5 einen Kaffee von einem Fremden angenommen und mich mit ihm unterhalten, aber das ist unter anderem das schöne am Reisen. Man lernt sehr viele tolle Menschen kennen, verbessert sein englisch, ist offen für alles neue und hört viele Lebensgeschichten. Ich könnte jetzt schon ein Buch über die Menschen schreiben, die ich in der kurzen Zeit schon kennen lernen durfte. Unter anderem schwärmte Mital auch so sehr vom Tauchen, sodass ich hier wahrscheinlich meinen Tauchschein machen werde.

Da Vroni heute auch schon so früh wach war, gingen wir zum Strand, saßen in einem tollen Luxusrestaurant und genossen unser sehr leckeres Frühstück direkt am Meer.

Mir ging es nicht so gut und ich legte mich bis mittags nochmal hin und Vroni ging mit Saskia die wir im Hostel kennen gelernt haben zum Strand.

Als es mir besser ging, schloss ich mich den beiden an und wir verbrachten zu Dritt einen sehr tollen Tag am Strand, wo uns eine thailändische Frau ihren kleinen Jungen anvertraute, der uns total mochte. Wir spielten eine Weile mit ihm und brachten ihm ein paar deutsche Wörter bei.

Abends liefen wir ca. eine halbe Stunde zum Pier, genossen bei einem wunderschönen Sonnenuntergang auf einer Restaurantterrasse das super leckere Essen, lauschten beim warmen Wind und Cocktails der Musik der 90er und philosophierten über das Leben und die Liebe.

Saskia studiert Ernährungsberatung, aber das hielt uns alle Drei nicht davon ab, wie jeden Tag die super leckeren Thai Pfannkuchen zum Nachtisch zu essen. Die sind einfach so genial, dass man die jeden Tag essen kann.

Beim Rückweg vom Pier war es schon dunkel, aber Thailand und vor allem Koh Tao ist sehr sicher, sodass das kein Problem war. Vor dem Hostel lernten wir einen deutschen Taucher kennen mit dem wir noch am Strand saßen und uns die Feuershows anschauten. Die waren genau wie auf Koh Phi Phi aber sehr gut gemacht.

Schöne Grüße von der Insel

Nadine

Sonnenaufgang

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Mönch

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Straßenhund kühlt sich im Sand ab

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Strand in der Nähe des Hostels

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Frühstück wie die Könige

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Der lustige Thai-Junge

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Strand in der Nähe des Hostels

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Er wollte unbedingt Vronis Sonnenbrille

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badender Straßenhund

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Saskia und der Straßenhund

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So lässt sichs aushalten 🙂

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Straßen von Koh Tao

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Sonnenuntergang im Restaurant am Pier

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Saskia

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Abendessen beim Sonnenuntergang

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Thai-Pfannkuchen

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Feuershow am Strand

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Hallo erst mal…

…dies ist (wie ihr unschwer erkennen könnt) mein erster Blogeintrag 🙂 Im nächsten Jahr werde ich euch hier von meinen (positiven & negativen) Erfahrungen auf meiner Reise berichten. Hier meine Reisedaten im Überblick:

18.12.14 – 06.01.15: USA (Urlaub mit Jenny in San Fransisco, LA und Las Vegas)

03.03.15 – 05.05.15: Süd-Ost-Asien (Backpacker Rundreise: Bangkok – Vietnam – Malaysia – Singapur)

05.05.15 – ca. 02.03.16: Australien (Work & Travel angefangen in Brisbane)

zwischen Australien: Neuseeland (Backpacker Rundreise)

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen, bin über Kritik & Verbesserungsvorschläge sehr dankbar und freue mich über Follower und Kommentare 🙂