Advance Adventure Diving Day 1

Montag, 23.03.2015

Zu einer gesegneten Zeit (10) starteten wir beim Frühstück am Strand mit Theorie des Advance Adventure Kurses in den Tag. Meine Ohren sind seit 5 Tagen zu, aber mein neuer Instructor „Phil“ sagte, dass das nicht schlimm sei. Wir haben viel über den Tauchcomputer, Atemtechniken, Auftrieb und Navigation gelernt und mussten mit Hilfe des Kompasses im Viereck laufen.
Um 12 ging es mit dem Boot zum „Shark Island“. Die Wellen waren noch höher als das letzte Mal und ein paar wurden ein bisschen Seekrank. Das fertig machen der Ausrüstung geht mittlerweile ganz allein und ohne Probleme und auch der Buddycheck mit meinem neuen Buddy Chris funktionierte super. Diesmal mussten wir uns wieder rückwärts vom Boot fallen lassen, aber auch das geht einfach.
Der Abstieg ohne Seil war auch gut und ich hatte nicht mal Probleme mit den Ohren. Zu 4. schwammen wir wieder hinter unserem Instructor her und genossen alles. Beim „Buoyancy Training“ wurde es, wie angekündigt, sehr verwirrend. Übungen wie: Schneidersitz über dem Boden, Kopfstand, Frosch Kick mit den Flossen, umwerfen eines Gewichtes kopfüber mit der Nase, schweben mit abgeknickten Beinen, flach liegen usw. sorgten für wildes Durcheinander und so entstand ein Knäuel aus Tauchern. Mit der Zeit klappte es aber besser und Phil war zufrieden mit uns.
Beim nächsten Tauchgang kamen dann der Computer und Kompass zum Einsatz. Erst mussten wir mit unserem Buddy mit Hilfe des Kompasses ein paar Meter schwimmen, 180 grad drehen und dann genau am selben Punkt zurück kommen und dann ein großes Rechteck schwimmen, bis man die Gruppe nicht mehr gesehen hat. Wenn man noch nie einen Kompass gesehen hat, ist das gar nicht so leicht: man sieht unter Wasser nur ein paar Meter weit, muss auf der selben Tiefe bleiben, ohne Worte mit dem Buddy kommunizieren, auf Fische und Korallen aufpassen und dann zur Gruppe zurück finden. Auch das war für uns aber machbar und dann kam die große Steigerung: Phil verließ uns komplett und wir mussten nun mit einer auf einem Brett aufgezeichneten Karte und dem Kompass zurück zum Boot finden. Man muss dabei an so vieles denken: genug Luft in der Flasche, Strömungen, Richtung, richtige Tiefe, zusammen bleiben, gefährliche Fische, Tauchzeit, usw.
Gleich am Anfang ist uns ein Triggerfish begegnet und ich hab mich an Chris festgehalten. Zum Glück hat der Fisch uns nicht bemerkt. Als wir nach einigen Minuten dachten wir sind in der Nähe vom Boot, ließen wir unsere Sicherheitsflagge aufsteigen, machten unseren Sicherheitsstopp und stiegen langsam auf zur Oberfläche. Direkt am Boot sind wir zwar nicht rausgekommen, aber ganz in der Nähe. Das hat total viel Spaß gemacht. Ohne Instructor und selbstständig die Tiefen des Meeres zu erkunden ist was total tolles und wenn man es geschafft hat, freut man sich total. Unser 4er Team hat gut zusammen gehalten.
Nach einer Pizza an Bord und einem traumhaften Sonnenuntergang ging es 2 Stunden später wieder ins Wasser zum Nachttauchen. Jeder von uns hatte eine Taschenlampe aber man sieht trotzdem nicht weit. Viele Fische sind nachtaktiv und so sahen wir viel, was man bei Tag nicht sieht. Es war total interessant und als wir bei 20m im Sand knieten, unsere Taschenlampen aus machten und mit den Händen wedelten, sah man den Plankton in einem wunderschönen Grün glitzern. Man fühlt sich wie im Weltall und alles sieht unrealistisch aus, aber irgendwie hatte ich ein sehr sicheres Gefühl. Das Tauchen bei Dunkelheit war kein Problem für uns und war eine super gute Erfahrung und Mega genial.
Nachdem wir alles ausgefüllt, aufgeräumt und gewaschen hatten, tranken wir noch ein paar Bier und gingen früh ins Bett.

Tauchergrüße
Nadine

 

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