St. Patricks Day

Dienstag, 17.03.2015

Der After-Pubcrawl-Tag fing für uns gemütlich an. Nach dem Pad-Thai-Frühstück auf der Terrasse, fuhren wir dank dem Tip von Sascha mit dem Longtailboot zum „Freedom Beach“ auf der anderen Inselseite. Wir hätten uns den Strand zwar noch schöner vorgestellt, aber es hatte nette Fische, Muschelkunstwerke in den Bäumen, schönen Sand und total glasklares Wasser. Zu 3. verbrachten wir den ganzen Tag da, spielten mit dem Hund und ließen es uns gut gehen.

Dem Sonnenuntergang entgegen fuhren wir auf der Laderampe eines Jeep-Taxis wieder Richtung Hostel zurück. Man sah sowohl au dem Boot als auch im Taxi viel von der Insel was Spaß gemacht hat.

Das gute Abendessen beim Thailänder (Fisch, Frühlingsrollen und Tofu süß-sauer) schmeckte total gut.

Abends sind wir zum St. Patricks Day gegangen, der den ganzen Tag überall auf der Insel war. Eigentlich waren wir zu Dritt, aber wie das hier so ist schließen sich viele Leute an und dann waren wir zu 10. Der Abend war super, wir saßen wieder im Sand, schauten die Feuershows an, tanzten Limbo und als die Musik aus war, veranstalteten wir eine eigene Poolparty.

Direkt am Strand war ein Pool und zu Viert sprangen wir mit samt unseren Klamotten ins warme Nass. Eine Weile chillten wir dort auf den Luftmatratzen und waren die Einzigen. Dann entdeckten wir ein Sprungbrett in 4 Metern Höhe. Vroni war die Erste und ich folgte ihr beim runter springen. Es war total lustig und die Jungs machten das Gleiche nach.

Leider war das Vronis letzter Abend 😦 aber der war nochmal super spaßig und mit netten Leuten.

Liebe Grüße

Nadine

Longtailboot

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Freedom Beach

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Feuershow am St. Patricks Day

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Vroni beim Limbo

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Poolparty

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Beautiful Island

Sonntag, 15.03.2015

Was tut man, wenn man ab 4 Uhr nachts nicht mehr schlafen kann? Wenn man Nadine heißt, checkt man erst Facebook, schreibt dann mit einigen Leuten in Whatsapp, lässt sich vom Bruder-<3 gute deutsche Partymusik schicken und geht dann im dunkeln allein raus und will sich den Sonnenaufgang angucken. Der Lärm in unserer Straße war früh morgens sehr arg, aber wir haben uns mit Absicht für ein Hostel direkt im Zentrum entschieden. Der Sonnenaufgang war leider hinter dem Berg, aber wie es der Zufall so will, kam ein Inder der in Kenia geboren ist und in London lebt vom Feiern heim und setzte sich zu mir. Wir redeten 2 Stunden über die kenianische Wirtschaft, Politik, Krieg und lauter ernste Themen und er spendierte mir einen Kaffe. Mital war super nett, wir unterhielten uns richtig gut und er hat sich mit seinen 38 Jahren auch für einen Ausstieg entschieden, kündigte seinen Job und reist nun. In Deutschland hätte ich sicher nie morgens um 5 einen Kaffee von einem Fremden angenommen und mich mit ihm unterhalten, aber das ist unter anderem das schöne am Reisen. Man lernt sehr viele tolle Menschen kennen, verbessert sein englisch, ist offen für alles neue und hört viele Lebensgeschichten. Ich könnte jetzt schon ein Buch über die Menschen schreiben, die ich in der kurzen Zeit schon kennen lernen durfte. Unter anderem schwärmte Mital auch so sehr vom Tauchen, sodass ich hier wahrscheinlich meinen Tauchschein machen werde.

Da Vroni heute auch schon so früh wach war, gingen wir zum Strand, saßen in einem tollen Luxusrestaurant und genossen unser sehr leckeres Frühstück direkt am Meer.

Mir ging es nicht so gut und ich legte mich bis mittags nochmal hin und Vroni ging mit Saskia die wir im Hostel kennen gelernt haben zum Strand.

Als es mir besser ging, schloss ich mich den beiden an und wir verbrachten zu Dritt einen sehr tollen Tag am Strand, wo uns eine thailändische Frau ihren kleinen Jungen anvertraute, der uns total mochte. Wir spielten eine Weile mit ihm und brachten ihm ein paar deutsche Wörter bei.

Abends liefen wir ca. eine halbe Stunde zum Pier, genossen bei einem wunderschönen Sonnenuntergang auf einer Restaurantterrasse das super leckere Essen, lauschten beim warmen Wind und Cocktails der Musik der 90er und philosophierten über das Leben und die Liebe.

Saskia studiert Ernährungsberatung, aber das hielt uns alle Drei nicht davon ab, wie jeden Tag die super leckeren Thai Pfannkuchen zum Nachtisch zu essen. Die sind einfach so genial, dass man die jeden Tag essen kann.

Beim Rückweg vom Pier war es schon dunkel, aber Thailand und vor allem Koh Tao ist sehr sicher, sodass das kein Problem war. Vor dem Hostel lernten wir einen deutschen Taucher kennen mit dem wir noch am Strand saßen und uns die Feuershows anschauten. Die waren genau wie auf Koh Phi Phi aber sehr gut gemacht.

Schöne Grüße von der Insel

Nadine

Sonnenaufgang

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Mönch

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Straßenhund kühlt sich im Sand ab

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Strand in der Nähe des Hostels

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Frühstück wie die Könige

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Der lustige Thai-Junge

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Strand in der Nähe des Hostels

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Er wollte unbedingt Vronis Sonnenbrille

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badender Straßenhund

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Saskia und der Straßenhund

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So lässt sichs aushalten 🙂

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Straßen von Koh Tao

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Sonnenuntergang im Restaurant am Pier

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Saskia

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Abendessen beim Sonnenuntergang

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Thai-Pfannkuchen

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Feuershow am Strand

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Wanderlust

Freitag, 13.03.2015

Da unser Chillerleben so langsam langweilig wird, wollten wir heute wieder was unternehmen. Also gings nach dem Frühstück mit den Deutschen die dann abgereist sind, Richtung „Viewpoint“. Bei 35 Grad in der prallen Sonne endlos scheinende Stufen hochzuklettern ist gar nicht ohne und unser Wasser war schnell leer getrunken. Nach 186 Höhenmetern sind wir schwitzend, keuchend und fluchend oben angekommen, ABER: Wie immer hat sich der Aufwand gelohnt. Wir wurden mit einem einzigartigen Blick über die ganze Insel belohnt. Das Panorama des weißen Sandes, hellblauen Wassers und der schönen Berge ist gigantisch.

Die Wanderung zum Strand „Long Beach“ wurde ebenfalls sehr abenteuerlich. Durch den tiefsten Dschungel ohne Leute oder Wegweiser ging es über Hals- (Bein) brecherische Wurzeln, Stock und Stein und wir entdeckten Ziegen, Hähne, Wachteln, Echsen und vieles mehr. Hier sieht man schon noch einige Schäden vom Tsunami von 2004. Da die Thais es mit Zeiten nicht so haben, wurde uns jede halbe Stunde gesagt, dass es eine halbe Stunde zum Beach ist, falls wir jemanden trafen. Nach einer Stunde Dschungelwanderung standen wir wieder fast vor dem Hostel.

So schnell gaben wir aber nicht auf und wanderten tapfer in der Mittagssonne weiter. Nach dem überaus heftigen, 5 Tage andauernden Sonnenbrand weil ich meinte ohne Sonnencreme am Strand einzuschlafen, hatte ich mich diesmal aber zum Glück gut präpariert. Liebe Famile: Hautkrebs lässt grüßen, ich weiß, aber die 5 schlaflosen Nächte und nicht hin sitzen oder liegen können, haben mich für den Rest meines Lebens gelehrt und nun gibts Sonnencreme mit LF 50 und Schatten für meine Haut.

So nach gefühlten 5 Stunden und 100 Mal Fragen kamen wir eeeeendlich am Long Beach an, wo uns frei lebende, kleine Haie am Shark Point versprochen wurden. Die gabs zwar nicht, dafür sehr viele schöne Fische im Meer beim Schnorcheln und einen tollen Strand. Hier in der Nähe wurde auch der Film „the Beach“ mit Leonardo Di Caprio gedreht.

Im Sonnenuntergang ging es mit dem Wassertaxi (Longtailboot) für 2,80 Euro zurück.

Das gemütliche Essen im Restaurant haben wir uns verdient und es ist so günstig, dass man für eine Pizza, Orangensaft und Cola gerade mal 5 € zahlt.

Für den Abend war unser Plan es ruhig angehen zu lassen. Das heißt aber nicht im Hostel rum sitzen, weil das geht hier nicht auf der Partyinsel. Also saßen wir im Sand, ließen uns den warmen Abendwind durchs Haar wehen, tranken gemütlich ein Chang und beobachteten die Leute beim Tanzen. Lästerattacken blieben dabei natürlich nicht aus ;). Es war schon spät als plötzlich eine nicht mehr ganz bei Sinnen Frau torkelte und ein Chang umschmiss, dass leider auf Vronis Kleid landete. Wir sind dann zurück ins Hostel, haben noch gepackt und Tango tanzen geübt mit 2 Jungs aus Buenos Aires die vorbei kamen.

Wanderlustige Grüße

Nadine

Viewpoint

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Buddha muss selbst im Dschungel nicht hungern

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Schulmädchen

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Wandern im Dschungel

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Sonnenbrand 😛

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Brandblasen

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Long Beach

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Privater Taxifahrer

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Fisch gibts an jeder Ecke

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Longtailboote

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Schnorcheln macht Spaß

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Today I don`t feel like doing anything

Donnerstag, 12.03.2015

Nach der Partynacht war erst mal ausschlafen und chillen angesagt. Mit bayerischen Jungs die unser Hostel besiedelt hatten, waren wir gemütlich frühstücken und taten den ganzen Tag nichts als Frisbee spielen im Wasser, Sonnen und Bier trinken 🙂

Nach dem Abendessen war noch Power-Napping zum Erholen vom anstregenden Tag angesagt und dann gings wieder los. Die Stimmung war genau so genial wie am Vorabend, die Buckets und die Feuershows auch und so hatten wir alle wieder eine total super Nacht und feierten was das Zeug hielt. Der Hauptpunkt war wie immer eine Bar die 3 verschiedene Namen hat: „Stone“ „Stones“ „Stoned“. Da trafen wir auch Lisa wieder.

Ja so ein Tag muss eben auch mal sein und dann habt ihr mal schon nicht so viel zum Lesen :D.

Chillige Grüße

Nadine

Strand

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Frisbee spielen mit den Bayern

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Ready for Party: die Bayern, der/die/das Hostelbesitzer(in) mit dem gestreiften T-Shirt und ich

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Feuershow vor dem Club „Ibiza“

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One Adventure hunts the other

Dienstag, 10.03.2015

Nachdem wir in einer Woche bereits viele Verkehrsmittel (Flugzeug, Van, Bus, Fähre, Roller, Taxi, Tuk Tuk) durch haben, ging es heute mal mit dem Longtailboot los.

Eigentlich dachten wir,als wir die 4 Islands Tour gebucht haben, dass es dabei wenig abenteuerlich zu geht, aber da lagen wir ganz falsch. Schon die 45 min. Fahrt auf der Laderampe eines Jeeps zum Anleger versprach Gutes. Zu 12, wo wir auch 2 nette Österreicher kennen gelernt haben, schipperten wir mit unserer Nusschale über den Andamanensee (Meer). Die Aussicht war genial, das Wetter ebenfalls und die angebotenen Tabletten gegen Seekrankheit haben wir zum Glück nicht benötigt.

Zuerst ging es vorbei an der Insel (eig. nur ein Fels) Koh Ma, nach Koh Chuek. Beim Schnorcheln haben wir viele Fische gesehen, die uns sehr nahe kamen. Es hat mega viel Spaß gemacht und die Actioncam leistete gute Dienste.

Am nächsten Stopp hatten wir dann Action pur: Auf der Insel Koh Mook (Emerald Cave) wussten wir nicht was auf uns zu kommt, als Schwimmwesten verteilt wurden und der Guide alle unsere Kameras in eine Tüte packte. Vroni und ich bildeten den Anfang einer ca. 100 köpfigen Truppe und wir schwammen so durch eine komplett dunkle Höhle (eine Art Tropfsteinhöhle) und mussten aufpassen, dass wir uns nicht anstoßen, nichts wissend wohin es ging. Das sah ein bisschen aus wie im Film Titanic als viele Leute im Dunkeln mit orangenen Schwimmwesten durchs Meer schwammen, bzw. sich versuchten so fort zu bewegen :D. In der Höhle trauten wir unseren Augen nicht: Es erwartete uns eine traumhafte versteckte Insel die aussieht wie im Bilderbuch: richtig weißer Sand, glasklares, hellblaues Wasser und rings herum ein toller Urwald. Das werde ich so schnell nicht vergessen.

Auf der Insel „Koh Kradan“ die niemanden gehört, genossen wir unser super thailändisches Mittagessen am genau so tollen Strand und konnten beim anschließenden Schnorcheln nochmal viele Fische sehen. Der Aufenthalt verging viel zu schnell und wir wären sehr gern auf dieser Trauminsel geblieben.

Nach der letzten Insel „Koh Ngai“, die sehr ruhig und ebenfalls wunderschön ist, kam mein absolutes Highlight:

Man muss sich einfach nur mit den beiden thailändischen Guides anfreunden, lieb gucken und schon ist man Kapitänin eines Bootes für 2 Stunden. Die anderen Leute bei uns auf dem Boot freuten sich für mich und die Guides gaben beim Passieren anderer Boote mit mir an und waren froh, dass sie sich zu den anderen Gästen setzen konnten und nichts mehr tun mussten. Zugegeben ist es nicht ganz einfach ein motorisiertes Longtailboot in der Spur zu halten, aber nach 10 min. hatte ich den Dreh raus und unsere Guides waren begeistert. Ich hab mich so unglaublich gefühlt und es sogar ganz allein hin bekommen, das Longtail auf eine Insel zwischen mehrere Boote zu manövrieren und auf Koh Lanta am Pier anzulegen. Meine Thai-Freunde vertrauten mir komplett und wofür man in Deutschland bestimmt zig Führerscheine und Genehmigungen braucht, geht in Thailand einfach so. Die Guides brachten mir Wasser, Ananas und Sonnencreme ohne aufdringlich zu sein und waren sehr sehr nett zu uns. Ich hab sie gefragt, ob sie mich einstellen, aber leider verstehen sie kein englisch :P. Zum Schluss klatschten mir alle Beifall und trotz stürmischer See und hoher Wellen sind wir heil angekommen :). Natürlich gabs gutes Trinkgeld für die beiden Guides. Der Ausflug hat uns mit Autotransfer, Boot, Schnorchelausrüstung, Mittagessen, Obst, Trinken, usw. gerade mal 20 Euro für einen kompletten Tag gekostet.

Den absolut hammer genialen Tag, ließen wir beim Essen am Wasser im Catfisch-Restaurant chillig ausklingen. Ein kleiner Traum wurde dabei wahr: echte Kokosnussmilch aus einer Kokosnuss trinken und das bei über 30 Grad in der Sonne. Was gibt’s schöneres?

Ich will jetzt schon nicht mehr heim…

Träumerische Grüße

Nadine

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life as it is supposed to be – Gastbeitrag von Vroni

Montag, 09.03.2015

Gastbeitrag von Vroni

Was macht man nun den ganzen Tag, nachdem man endlich auf der lange ersehnten Insel gestrandet ist und schon den ein oder anderen Strand durchgebadet hat? Wenn man einigermaßen verrückt ist, leiht man sich ganz einfach einen Roller für 200 Baht (ca. 6 EUR) und brettert damit über die Insel.

Da Nadine die Sonne hier noch nicht kennt, hat sie jetzt einen total fetten Sonnenbrand und kann weder sitzen, noch liegen, noch sonst was. Sie sieht schlimmer aus als ein Krebs und läuft deswegen nun auch in langen Klamotten rum. Da half auch das Apres-Sun nichts mehr.

In unserem Fall wurde diese Verrücktheit belohnt: Wo und wann sonst sieht man freie Affen und Elefanten am Straßenrand? Und hat Jungel und Mee(h)r gleichzeitig?

Zugegebenermaßen sind die Straßen hier auf Koh Lanta in einem sehr abenteuerlichen Zustand und es existieren sicher auch bessere Helme für kleine deutsche Köpfchen, aber Nadines sehr sicherer Fahrstil und der gute Roller waren schon mal eine super Basis. Außerdem sind wir beide vom Reiten viel gewöhnt. Das erste Mal durfte Nadine sich schon mal an den Linksverkehr heran wagen.

Dadurch dass jeder hier auf Koh Lanta vom Bamboo Beach schwärmt, jagten wir stundenlang diesem Mythos nach… bis uns dann eine andere Deutsche an einem anderen, wunderschönen Strand gesagt hat, dass Bamboo Beach definitiv kein non plus ultra ist- zu steinig und zu weit weg. Wir ließen uns dann sogar kurzzeitig von diesem Plan abbringen, doch wer uns und unsere Neugierde kennt….

Am Ende des Rollerausflugs landeten wir dann tatsächlich noch am Bamboo Beach… natürlich hatte die andere Touristin Recht- zumindest was den Strand betrifft. Aber noch viel unglaublicher als jeder Strand sind Affen, die einfach am Straßenrand sitzen und einen mit ihren Kulleraugen anschauen oder Elefanten, die einfach doppelt oder drei mal so groß wie wir waren. Auf Reisen erlebt wahrscheinlich jeder seine kleinen Wunder, diese wilden und doch so freundlichen Tiere zu sehen ist definitiv eines von meinen.

Durch die Hitze, die Sonne und all diese schönen Eindrücke haben wir mal wieder total vergessen, etwas zu Essen. Das holten wir dann abends bei Thailändischem Essen nach und ließen diesen perfekten Tag auf der Terrasse unseres Hostels mit Musik von kanadischen Travellern ausklingen.

Solche Tage sind genau der Grund dafür, die kleinen Strapazen des Reisens wie Jahre mit Nebenjobs und Horrorbusfahrten auf sich zu nehmen- man gewinnt Eindrücke, die man nie mehr vergessen wird. Momentan verwirklichen wir nun den Traum, für den wir so hart gearbeitet haben- oder einfach gesagt: das Leben wie es sein sollte!

Scooter-Tour

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schöne Strände

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unser Roller

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Enten

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Dschungel

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Affen am Straßenrand

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Lange Kleidung wegen dem Sonnenbrand

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Unsere Elefantenfreunde

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Ready for the island (Koh Lanta)

Samstag 07.03.15

Horror Busfahrt und nieeee wieder eine lange Strecke mit dem Bus!

Als wir im Bus aufwachten, wurde es gerade hell. Mit den vielen anderen Backpackern mussten wir in einem Vorhof wieder eine halbe Stunde warten. Dann ging es mit einem kleinen Bus ca. eineinhalb Stunden nach Krabi und die Fahrt war ziemlich angenehm. Hier herrscht fast kein Verkehr, aber ein paar Mal haben Hunde die Straße überquert und wurden um ein Haar von unserem Fahrer erwischt, der gerade noch hupen konnte und ein toter Hund lag am Straßenrand. Ein Mitfahrer warf sich 2 Valium Tabletten ein und der Busfahrer musste 2 Mal anhalten und nach dem Weg fragen. In dem kleinen Ort gab es wieder eine halbe Stunde Aufenthalt. Einige andere vom Bus hatten irgendwie nicht das richtige Ticket bekommen und wurden irgendwo anders hin gebracht. Ob die jemals das Ziel sehen bleibt offen… Dann noch was Krasses: Ein Einheimischer kam vorbei und wollte den Rucksack von einem Mädchen klauen, den der Busfahrer gerade ausgeladen hatte. Das Mädchen und der Busfahrer konnten ihn in letzter Sekunde zum Glück noch verjagen.

Wir unterhielten uns aber sehr nett mit den 4 anderen Deutschen Übriggebliebenen, 2 davon studieren in Bangkok. In Krabi selbst sind die anderen 4 Backpacker ins Hostel gegangen und nur noch wir 2 blieben übrig. Wir sollten unsere Sachen im Reisebüro lassen und eineinhalb Stunden später (um 11) wieder kommen. Das war uns nicht so recht, weil im ersten Bus schon Vronis Rucksack aufgemacht wurde.

Solang erkundigten wir den Anlegesteg von Krabi und kauften Chips. Die letzte Mahlzeit war ja schon 17 Stunden her ! Das Klima hier ist angenehmer als in Bangkok und es hat viele Palmen. Der Steg ist sieht schön aus und links und rechts davon sind Wälder.

Beim Reisebüro zurück, warteten noch viele andere Backpacker und als alle nach und nach abgeholten wurden fragten wir, was mit uns sei. Unser Fahrer hätte Verspätung und wir sollten nochmal eine Stunde warten. Wir waren nach so vielen Stunden meeeega angepisst und ließen das am Inhaber des Reisebüros aus. Er gab uns nicht mal eine Flasche Wasser als wir danach fragten. Als der Fahrer endlich da war, freuten wir uns, dass wir die Einzigen waren und hatten das Ziel schon vor unserem bildlichen Auge. Leider wussten wir bis dahin nicht, dass wir noch eine weitere Stunde unterwegs sein würden, bis wir alle restlichen Gäste eingesammelt hatten. Eine Amerikanerin hat unseren bis oben hin vollgestopften Bus so beschrieben: „sweating Box“. Von den Klimaanlagen waren Vroni und ich nun endgültig erkältet und in dem Bus war an Schlafen nicht zu denken. Wir fühlten uns wie Schweine im Tiertransporter. Gurte gabs natürlich nicht. Leider war das noch nicht alles: Wir warteten nach der Fahrt 2 Stunden bis wir endlich direkt vor der Fähre standen um zu erfahren, dass wir da nicht mehr drauf passten. Die Hitze war mittlerweile unerträglich und wir wollten nur noch ins Hostel. Es hat noch 20min gebraucht bis wir Richtung Koh Lanta gebracht wurden. Koh heißt auf Thailändisch Insel und es ist schwer, sich die ganzen Koh Namen zu merken :P. Die Fähre hat den Namen eigentlich nicht verdient, denn es war mehr eine schwimmende Nussschale und wir wurden immer unsicherer, ob wir jemals das Ziel sehen würden. Die Fahrt dauerte 20 min, wir mussten auf dem heißen Boden in der Sonne sitzen und hätten gern gewusst wie lang die Tortur noch dauern würde, aber der Busfahrer konnte kein Wort englisch. So ungefähr müssen sich die Flüchtlinge mit Schleppern vor kommen, nur noch krasser. Auf der Insel angekommen: wieder 10min fahren, wieder 1 Stunde warten, wieder Fähre. Beim Warten kamen Einheimische die was verkauft haben und die Leute bei uns im Bus nahmen das Angebot dankend an und aßen, was verkauft wurde.

Nach knappen 24 Stunden unterwegs sind wir endlich am Ziel Koh Lanta angekommen und haben uns alle geschworen: Nieeeeee wieder !!!! Das Flugzeug ist nur minimal teurer und fliegt gerade mal eine Stunde. Aber dann freuten wir uns nach 800km auf den Strand, Essen, Trinken, Zähne putzen, Duschen und ein Bett.

Aaaaber: Jedes Negative hat was Positives: Als wir auf der Insel ankamen, hat es uns fast umgehauen. Unser Hostel für umgerechnet 8 Euro ist mega cool. Auf der Insel die nicht großartig touristisch erschlossen ist, gibt es zwar kein fließend Wasser, wir müssen kalt duschen und im Klo mit einem Eimer spülen, aber das Hostel steht direkt im Wasser und es gibt keinen Boden, nur Holzdielen. Das ist aber anderer Seits auch unpraktisch, wenn man wie Vroni den Schlüssel weg schmeißt, weil alles fliegt ins Wasser. Im Bett hört man das Wasser unter sich plätschern und zur Meerseite gibt’s vor dem Hostel eine Bar und Hängematten. Da gerade alle auf dem nahe gelegenen Koh Phangan bei der Vollmondparty sind, sind wir in einem 20er Zimmer zu 4. und haben viel Platz. Das Hostel „Peacock Hostel“ ist sehr sauber und man hat einen guten Blick aufs Meer. Unsere Buchung haben wir leider für den darauffolgenden Tag gemacht (als Backpacker weiß man nicht was für ein Tag ist), aber es war zum Glück kein Problem. Als wir nach der Ankunft noch ans Meer gegangen sind, waren wir absolut fasziniert: Den Sonnenuntergang haben wir im brüh warmen Meer sitzend angeguckt und der Strand ist weiß, weich und total sauber. Wir waren weit und breit die Einzigen und hatten perfekte Sicht auf die Felsen in weiter Ferne und den endlosen schönen Strand. Da es auch nach Sonnenuntergang nicht abkühlt, sammelten wir Muscheln und wunderten uns, was sich da bewegt. Es kam ein Krebs in der Muschel zum Vorschein und wir ließen diese dann lieber doch da. Der Strandspaziergang war bei Ebbe wunderschön und wir liefen neben Fischen und Krebsen weit raus. Vroni warnte mich vor totem Zeug und ich sie vor lebenden Krebsen. Beim Bummeln durch die kleine süße Straße von Koh Lanta lächelten uns viele Thais zu und wir waren wieder die Einzigen Touris. Am Straßenrand wurden Haie und große Fische zum Verkauf angeboten was total ekelig war.

Nach der langen Reise erholten wir uns bei einer 60 minütigen Thaimassage von der Strapazen, für umgerechnet 8 Euro. Vroni wurde dabei von einem Ladyboy massiert :D.

Um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, suchten wir uns ein nettes kleines Restaurant und aßen direkt am Wasser wieder Pad Thai, Frühlingsrollen und Curry-Kokos-Chicken Suppe und tranken frisch gepressten Orangensaft.

Und das beste: bisher habe ich genau das dabei was ich brauche, alles ist total praktisch (vor allem die Kompressionsbeutel, das Schloss, die Reisehandtücher und die Reiseapotheke hat bisher schon ein paar Mal super Dienste geleistet (danke Su :)). Auch das Moskitospray ist mein bester Freund geworden ;). Mein Rucksacktrolley hat sich als total praktisch erwiesen und ist einfach perfekt für meine Zwecke. Also Silvi und Tati: Alles richtig gemacht :).

Nach diesem langen Tag schliefen wir glücklich auf unserer tollen Robinson Crusoe Insel in den gemütlichen Betten ein.

Liebe Grüße

Nadine

Zwischenstopp in Suratthani

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Auf dem Weg nach Krabi

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Zwischenstopp mit den anderen Backpackern

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Krabi

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Vroni war müde 🙂

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Unsere Fähre

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Blick von der Fähre aus

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Vroni und ich auf der Fähre

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Koh Lanta

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Vroni beim Abendessen

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Unser Abendessen

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Unsere Route mit der APP aufgezeichnet (bisher) ca. 800km

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Bilder der Insel gibts morgen