Wanderlust

Freitag, 13.03.2015

Da unser Chillerleben so langsam langweilig wird, wollten wir heute wieder was unternehmen. Also gings, nach dem Frühstück mit den Deutschen die dann abgereist sind, Richtung „Viewpoint“. Bei 35 Grad in der Prallen Sonne endlos scheinende Stufen hochzuklettern ist gar nicht ohne und unser Wasser war schnell leer getrunken. Nach 186 Höhenmetern sind wir schwitzend, keuchend und fluchend oben angekommen, ABER: Wie immer hat sich der Aufwand gelohnt. Wir wurden mit einem Einzigartigen Blick über die ganze Insel belohnt. Das Panorama des weißen Sands, hellblauen Wassers und der schönen Berge ist gigantisch.

Die Wanderung zum Strand „Long Beach“ wurde ebenfalls sehr abenteuerlich. Durch den tiefsten Dschungel ohne Leute oder Wegweiser ging es über Hals (Bein) brecherische Wurzeln, Stock und Stein und wir entdeckten Ziegen, Hähne, Wachteln, Echsen und vieles mehr. Hier sieht man schon noch einige Schäden vom Tsunami von 2004. Da die Thais es mit Zeiten nicht so haben, wurde uns jede halbe Stunde gesagt, dass es eine halbe Stunde zum Beach ist, falls wir jemanden trafen. Nach einer Stunde Dschungelwanderung standen wir wieder fast vor dem Hostel.

So schnell gaben wir aber nicht auf und wanderten tapfer in der Mittagssonne weiter. Nach dem überaus heftigen, 5 Tage andauernden Sonnenbrand weil ich meinte ohne Sonnencreme am Strand einzuschlafen, hatte ich mich diesmal aber zum Glück gut präpariert. Liebe Famile: Hautkrebs lässt grüßen, ich weiß, aber die 5 schlaflosen Nächte und nicht hin sitzen oder liegen können, haben mich für den Rest meines Lebens gelehrt und nun gibts Sonnencreme mit LF 50 und Schatten für meine Haut.

So nach gefühlten 5 Stunden und 100 Mal Fragen kamen wir eeeeendlich am Long Beach an, wo uns frei lebende, kleine Haie am Shark Point versprochen wurden. Die gabs zwar nicht, dafür sehr viele schöne Fische im Meer beim Schnorcheln und einen tollen Strand. Hier in der Nähe wurde auch der Film „the Beach“ mit Leonardo Di Caprio gedreht.

Im Sonnenuntergang ging es mit dem Wassertaxi (Longtailboot) für 2,80 Euro zurück.

Das gemütliche Essen im Restaurant haben wir uns verdient und es ist so günstig, dass man für eine Pizza, Orangensaft und Cola gerade mal 5 Euro zahlt.

Für den Abend war unser Plan es ruhig angehen zu lassen. Das heißt aber nicht im Hostel rum sitzen, weil das geht hier nicht auf der Partyinsel. Also saßen wir im Sand, ließen uns den warmen Abendwind durchs Haar wehen, tranken gemütlich ein Chang und beobachteten die Leute beim Tanzen. Lästerattacken blieben dabei natürlich nicht aus ;). Es war schon spät als plötzlich eine nicht mehr ganz bei Sinnen Frau torkelte und ein Chang umschmiss, dass leider auf Vronis Kleid landete. Wir sind dann zurück ins Hostel, haben noch gepackt und Tango tanzen geübt mit 2 Jungs aus Buenos Aires die vorbei kamen.

Wanderlustige Grüße

Nadine

 

Viewpoint

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Buddha muss selbst im Dschungel nicht hungern

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Schulmädchen

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Wandern im Dschungel

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Sonnenbrand 😛

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Long Beach

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Privater Taxifahrer

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Fisch gibts an jeder Ecke

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Longtailboote

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Schnorcheln macht Spaß

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