Beautiful Island

Sonntag, 15.03.2015

Was tut man, wenn man ab 4 Uhr nachts nicht mehr schlafen kann? Wenn man Nadine heißt, checkt man erst Facebook, schreibt dann mit einigen Leuten in Whatsapp, lässt sich vom Bruder-<3 gute deutsche Partymusik schicken und geht dann im dunkeln allein raus und will sich den Sonnenaufgang angucken. Der Lärm in unserer Straße war früh morgens sehr arg, aber wir haben uns mit Absicht für ein Hostel direkt im Zentrum entschieden. Der Sonnenaufgang war leider hinter dem Berg, aber wie es der Zufall so will, kam ein Inder der in Kenia geboren ist und in London lebt vom Feiern heim und setzte sich zu mir. Wir redeten 2 Stunden über die kenianische Wirtschaft, Politik, Krieg und lauter ernste Themen und er spendierte mir einen Kaffe. Mital war super nett, wir unterhielten uns richtig gut und er hat sich mit seinen 38 Jahren auch für einen Ausstieg entschieden, kündigte seinen Job und reist nun. In Deutschland hätte ich sicher nie morgens um 5 einen Kaffee von einem Fremden angenommen und mich mit ihm unterhalten, aber das ist unter anderem das schöne am Reisen. Man lernt sehr viele tolle Menschen kennen, verbessert sein englisch, ist offen für alles neue und hört viele Lebensgeschichten. Ich könnte jetzt schon ein Buch über die Menschen schreiben, die ich in der kurzen Zeit schon kennen lernen durfte. Unter anderem schwärmte Mital auch so sehr vom Tauchen, sodass ich hier wahrscheinlich meinen Tauchschein machen werde.

Da Vroni heute auch schon so früh wach war, gingen wir zum Strand, saßen in einem tollen Luxusrestaurant und genossen unser sehr leckeres Frühstück direkt am Meer.

Mir ging es nicht so gut und ich legte mich bis mittags nochmal hin und Vroni ging mit Saskia die wir im Hostel kennen gelernt haben zum Strand.

Als es mir besser ging, schloss ich mich den beiden an und wir verbrachten zu Dritt einen sehr tollen Tag am Strand, wo uns eine thailändische Frau ihren kleinen Jungen anvertraute, der uns total mochte. Wir spielten eine Weile mit ihm und brachten ihm ein paar deutsche Wörter bei.

Abends liefen wir ca. eine halbe Stunde zum Pier, genossen bei einem wunderschönen Sonnenuntergang auf einer Restaurantterrasse das super leckere Essen, lauschten beim warmen Wind und Cocktails der Musik der 90er und philosophierten über das Leben und die Liebe.

Saskia studiert Ernährungsberatung, aber das hielt uns alle Drei nicht davon ab, wie jeden Tag die super leckeren Thai Pfannkuchen zum Nachtisch zu essen. Die sind einfach so genial, dass man die jeden Tag essen kann.

Beim Rückweg vom Pier war es schon dunkel, aber Thailand und vor allem Koh Tao ist sehr sicher, sodass das kein Problem war. Vor dem Hostel lernten wir einen deutschen Taucher kennen mit dem wir noch am Strand saßen und uns die Feuershows anschauten. Die waren genau wie auf Koh Phi Phi aber sehr gut gemacht.

Schöne Grüße von der Insel

Nadine

Sonnenaufgang

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Mönch

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Straßenhund kühlt sich im Sand ab

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Strand in der Nähe des Hostels

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Frühstück wie die Könige

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Der lustige Thai-Junge

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Strand in der Nähe des Hostels

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Er wollte unbedingt Vronis Sonnenbrille

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badender Straßenhund

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Saskia und der Straßenhund

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So lässt sichs aushalten 🙂

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Straßen von Koh Tao

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Sonnenuntergang im Restaurant am Pier

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Saskia

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Abendessen beim Sonnenuntergang

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Thai-Pfannkuchen

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Feuershow am Strand

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Luxury journey to Koh Tao

Samstag, 14.03.2015

Der Wecker hat schon um 7:30 Uhr geklingelt, wir haben alles zusammen gepackt und uns auf den Weg zur Fähre Richtung Koh Tao gemacht. Diese ist um 9 nach Krabi gefahren. So langsam ist die Fähre für uns zum Bus geworden, nur mit viel mehr Platz, besserer Sicht, günstiger und angenehmer. Nach eineinhalb Stunden Fähre wurden wir in Krabi mal wieder mit einem kleinen Bus abgeholt und es war klar, dass da nicht alle Leute rein passen. Es wurde ein 2. Bus bestellt und wir mussten 15 min. warten.

Nach 5 min. Fahrt mussten wir wieder alle raus, im Reisebüro einchecken und 45 min. auf den nächsten Bus warten.

Der Doppeldecker war groß und sah gut aus. Die 3 stündige Fahrt war bis auf die schlechten Straßen angenehm und in Surrathani mussten wir eine halbe Stunde warten und durften aufs Speedboat. Wir wunderten uns noch, dass alles so reibungslos ablief. Das Boat war sehr luxuriös, es gab eine Art Stewardessen, drin sah es ein bisschen aus wie im Flugzeug und wir hatten oben auf dem Deck eine Sitzbank und konnten während der sehr angenehmen dreieinhalb stündigen Fahrt den total genialen Sonnenuntergang genießen und selbst danach blieben die Temperaturen sehr angenehm. Was die vielen Kriegsschiffe die uns begegneten dort machten, erinnerte uns an Pearl Habour und war ein bisschen unheimlich aber wir werden wohl nicht erfahren, warum eine ganze Flotte dort unterwegs war.

Leider wussten wir nicht, welche Insel unsere war und so waren wir bei jedem Halt vom Boot gespannt. Nach Koh Samui und Koh Phangan wo heute die Halbmondparty ist, erreichten wir nach der total entspannten Fahrt um 7 Uhr unser Koh Tao. Ein paar Mal ist das Schiff wie ein Delfin hoch gegangen und dann wieder ein bisschen abgetaucht aber das war kein Problem.

Einen Taxifahrer zu finden der wusste wo unser Hostel ist, war fast unmöglich und als wir im Taxijeep auf der Laderampe saßen, wussten wir nicht, ob der Fahrer den Weg kannte. Dieser war sehr unfreundlich, hatte kein Wechselgeld und ließ uns nach 10 min. Fahrt irgendwo raus und meinte das Hostel wäre in der Nähe.

Mit dem schweren Gepäck fragten wir uns durch und als niemand das Hostel kannte waren wir uns unsicher, ob wir es auf der richtigen Insel gebucht hatten. Irgendwann kannte es doch jemand und wir hatten diesmal echt Glück. Das „Jizzos“ war sauber, wir haben einen 8er Dorm wo jedes Bett einen Vorhang hat, es gibt Klopapier, eine Spülung (was ein Luxus) und die anderen Backpacker sind sehr nett.

Nach einem gemütlichen Abendessen saßen wir nach unserer 10 stündigen Reise gemütlich vor dem Hostel mit den anderen zusammen und gingen früh ins Bett.

Reiselustige Grüße

Nadine

 

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Wanderlust

Freitag, 13.03.2015

Da unser Chillerleben so langsam langweilig wird, wollten wir heute wieder was unternehmen. Also gings nach dem Frühstück mit den Deutschen die dann abgereist sind, Richtung „Viewpoint“. Bei 35 Grad in der prallen Sonne endlos scheinende Stufen hochzuklettern ist gar nicht ohne und unser Wasser war schnell leer getrunken. Nach 186 Höhenmetern sind wir schwitzend, keuchend und fluchend oben angekommen, ABER: Wie immer hat sich der Aufwand gelohnt. Wir wurden mit einem einzigartigen Blick über die ganze Insel belohnt. Das Panorama des weißen Sandes, hellblauen Wassers und der schönen Berge ist gigantisch.

Die Wanderung zum Strand „Long Beach“ wurde ebenfalls sehr abenteuerlich. Durch den tiefsten Dschungel ohne Leute oder Wegweiser ging es über Hals- (Bein) brecherische Wurzeln, Stock und Stein und wir entdeckten Ziegen, Hähne, Wachteln, Echsen und vieles mehr. Hier sieht man schon noch einige Schäden vom Tsunami von 2004. Da die Thais es mit Zeiten nicht so haben, wurde uns jede halbe Stunde gesagt, dass es eine halbe Stunde zum Beach ist, falls wir jemanden trafen. Nach einer Stunde Dschungelwanderung standen wir wieder fast vor dem Hostel.

So schnell gaben wir aber nicht auf und wanderten tapfer in der Mittagssonne weiter. Nach dem überaus heftigen, 5 Tage andauernden Sonnenbrand weil ich meinte ohne Sonnencreme am Strand einzuschlafen, hatte ich mich diesmal aber zum Glück gut präpariert. Liebe Famile: Hautkrebs lässt grüßen, ich weiß, aber die 5 schlaflosen Nächte und nicht hin sitzen oder liegen können, haben mich für den Rest meines Lebens gelehrt und nun gibts Sonnencreme mit LF 50 und Schatten für meine Haut.

So nach gefühlten 5 Stunden und 100 Mal Fragen kamen wir eeeeendlich am Long Beach an, wo uns frei lebende, kleine Haie am Shark Point versprochen wurden. Die gabs zwar nicht, dafür sehr viele schöne Fische im Meer beim Schnorcheln und einen tollen Strand. Hier in der Nähe wurde auch der Film „the Beach“ mit Leonardo Di Caprio gedreht.

Im Sonnenuntergang ging es mit dem Wassertaxi (Longtailboot) für 2,80 Euro zurück.

Das gemütliche Essen im Restaurant haben wir uns verdient und es ist so günstig, dass man für eine Pizza, Orangensaft und Cola gerade mal 5 € zahlt.

Für den Abend war unser Plan es ruhig angehen zu lassen. Das heißt aber nicht im Hostel rum sitzen, weil das geht hier nicht auf der Partyinsel. Also saßen wir im Sand, ließen uns den warmen Abendwind durchs Haar wehen, tranken gemütlich ein Chang und beobachteten die Leute beim Tanzen. Lästerattacken blieben dabei natürlich nicht aus ;). Es war schon spät als plötzlich eine nicht mehr ganz bei Sinnen Frau torkelte und ein Chang umschmiss, dass leider auf Vronis Kleid landete. Wir sind dann zurück ins Hostel, haben noch gepackt und Tango tanzen geübt mit 2 Jungs aus Buenos Aires die vorbei kamen.

Wanderlustige Grüße

Nadine

Viewpoint

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Buddha muss selbst im Dschungel nicht hungern

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Schulmädchen

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Wandern im Dschungel

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Sonnenbrand 😛

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Brandblasen

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Long Beach

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Privater Taxifahrer

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Fisch gibts an jeder Ecke

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Longtailboote

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Schnorcheln macht Spaß

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Today I don`t feel like doing anything

Donnerstag, 12.03.2015

Nach der Partynacht war erst mal ausschlafen und chillen angesagt. Mit bayerischen Jungs die unser Hostel besiedelt hatten, waren wir gemütlich frühstücken und taten den ganzen Tag nichts als Frisbee spielen im Wasser, Sonnen und Bier trinken 🙂

Nach dem Abendessen war noch Power-Napping zum Erholen vom anstregenden Tag angesagt und dann gings wieder los. Die Stimmung war genau so genial wie am Vorabend, die Buckets und die Feuershows auch und so hatten wir alle wieder eine total super Nacht und feierten was das Zeug hielt. Der Hauptpunkt war wie immer eine Bar die 3 verschiedene Namen hat: „Stone“ „Stones“ „Stoned“. Da trafen wir auch Lisa wieder.

Ja so ein Tag muss eben auch mal sein und dann habt ihr mal schon nicht so viel zum Lesen :D.

Chillige Grüße

Nadine

Strand

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Frisbee spielen mit den Bayern

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Ready for Party: die Bayern, der/die/das Hostelbesitzer(in) mit dem gestreiften T-Shirt und ich

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Feuershow vor dem Club „Ibiza“

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Island hopping (Koh Phi Phi)

Mittwoch, 11.03.2015

Irgendwie konnten Vroni und ich mal so gut schlafen, dass es 7:45 Uhr war, bis wir aufwachten. Eigentlich gut. Problem: Fähre nach Koh Phi Phi sollte um 8 los. Also in Rekordzeit Zeug gepackt, zum Anleger gerannt und tatsächlich saßen wir um 7:55 Uhr in der Fähre. Die sieht von Innen eigentlich aus wie ein Reisebus und ist klimatisiert. Nach einer Stunde haben wir dann Koh Phi Phi erreicht. Laut den super Erfahrungsberichten von vielen anderen konnten wir eigentlich nur enttäuscht werden, aber das war zum Glück nicht so. Langsam gehen mir die Superlative aus 😛
Die Insel ist das genaue Gegenteil von Koh Lanta. Hier ist überall Party, es hat fast nur junge Leute, nur schmale Straßen und keine Autos oder Roller.
Ein netter Thai vom Schiff half uns sofort ein Hostel zu besorgen, engagierte sich total und unsere Sachen wurden sogar in einem Wagen zum Hostel gebracht. Wir fragten uns wo da der Haken sei, aber den gab es nicht.
Das Hostel „Backpackers“ ist ok, wir haben einen 12er Dorm, die Betten sind sauber, alles ist rosa und blau gestrichen und der/die/das Besitzer (Ladyboy) ist nett und schminkt sich den ganzen Tag. Das Beste: das Hostel ist direkt am weißen Sandstrand wo überall Bars und Restaurants sind und ist neben Lisas Hostel. Hier ist alles teuer als auf den anderen Inseln und deswegen zahlen wir 10€ die Nacht.
Um für die Nacht fit zu sein schliefen wir den ganzen Tag, chillten am Strand, aßen mit den anderen vor dem Hostel mal wieder Pad-Thai, ich gönnte mir eine anti-Sonnenbrandbehandlung und wir trafen uns abends am Strand mit Julia aus Deutschland.
By the way: wer mal in Thailand ist: unbedingt die Pfannkuchen probieren. Die sind so sau lecker da könnten wir uns rein legen 😄
Die ganze Insel wurde zu einer einzigen Party, alle tanzten, überall lief gute Musik und wir lernten wieder viele nette Leute aus der ganzen Welt kennen. Hier ist es auch normal, dass man von der Bedienung gefragt wird, ob man „was“ rauchen will. Alles verrückt. Die ganze Nacht gabs Feuershows, Feuerwerke, Seilspringen, Limbo, Bierpong und viele andere coole Sachen am Strand. Da das hier am günstigsten ist, kauften wir uns wie alle anderen einen Eimer für 4€ mit einer sehr starken Mischung und hüteten ihn wie unseren Augapfel. Die ganze Nacht feierten und tanzten wir und hatten viel Spaß auf der krassen Partyinsel. Der Anblick war bestimmt lustig, als alle mit ihren „Buckets“ getanzt haben. Zwischendrin machten wir noch einen Abstecher ins Irish Pub wo es genauso cool war.
Glücklich und fertig fielen wir nachts in unsere Betten.

Feierische Grüße
Nadine
Fähre
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Blick von der Fähre

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Beste Pfannkuchen

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Hostel

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Straßen von Koh Phi Phi

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Strand vor dem Hostel

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Bestes Bier: Chang

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Pad-Thai

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Ready for Party mit Sonnenbrand

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Bucket

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Vroni und ich

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John von Ottawa in Kanada, Vroni und ich

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One Adventure hunts the other

Dienstag, 10.03.2015

Nachdem wir in einer Woche bereits viele Verkehrsmittel (Flugzeug, Van, Bus, Fähre, Roller, Taxi, Tuk Tuk) durch haben, ging es heute mal mit dem Longtailboot los.

Eigentlich dachten wir,als wir die 4 Islands Tour gebucht haben, dass es dabei wenig abenteuerlich zu geht, aber da lagen wir ganz falsch. Schon die 45 min. Fahrt auf der Laderampe eines Jeeps zum Anleger versprach Gutes. Zu 12, wo wir auch 2 nette Österreicher kennen gelernt haben, schipperten wir mit unserer Nusschale über den Andamanensee (Meer). Die Aussicht war genial, das Wetter ebenfalls und die angebotenen Tabletten gegen Seekrankheit haben wir zum Glück nicht benötigt.

Zuerst ging es vorbei an der Insel (eig. nur ein Fels) Koh Ma, nach Koh Chuek. Beim Schnorcheln haben wir viele Fische gesehen, die uns sehr nahe kamen. Es hat mega viel Spaß gemacht und die Actioncam leistete gute Dienste.

Am nächsten Stopp hatten wir dann Action pur: Auf der Insel Koh Mook (Emerald Cave) wussten wir nicht was auf uns zu kommt, als Schwimmwesten verteilt wurden und der Guide alle unsere Kameras in eine Tüte packte. Vroni und ich bildeten den Anfang einer ca. 100 köpfigen Truppe und wir schwammen so durch eine komplett dunkle Höhle (eine Art Tropfsteinhöhle) und mussten aufpassen, dass wir uns nicht anstoßen, nichts wissend wohin es ging. Das sah ein bisschen aus wie im Film Titanic als viele Leute im Dunkeln mit orangenen Schwimmwesten durchs Meer schwammen, bzw. sich versuchten so fort zu bewegen :D. In der Höhle trauten wir unseren Augen nicht: Es erwartete uns eine traumhafte versteckte Insel die aussieht wie im Bilderbuch: richtig weißer Sand, glasklares, hellblaues Wasser und rings herum ein toller Urwald. Das werde ich so schnell nicht vergessen.

Auf der Insel „Koh Kradan“ die niemanden gehört, genossen wir unser super thailändisches Mittagessen am genau so tollen Strand und konnten beim anschließenden Schnorcheln nochmal viele Fische sehen. Der Aufenthalt verging viel zu schnell und wir wären sehr gern auf dieser Trauminsel geblieben.

Nach der letzten Insel „Koh Ngai“, die sehr ruhig und ebenfalls wunderschön ist, kam mein absolutes Highlight:

Man muss sich einfach nur mit den beiden thailändischen Guides anfreunden, lieb gucken und schon ist man Kapitänin eines Bootes für 2 Stunden. Die anderen Leute bei uns auf dem Boot freuten sich für mich und die Guides gaben beim Passieren anderer Boote mit mir an und waren froh, dass sie sich zu den anderen Gästen setzen konnten und nichts mehr tun mussten. Zugegeben ist es nicht ganz einfach ein motorisiertes Longtailboot in der Spur zu halten, aber nach 10 min. hatte ich den Dreh raus und unsere Guides waren begeistert. Ich hab mich so unglaublich gefühlt und es sogar ganz allein hin bekommen, das Longtail auf eine Insel zwischen mehrere Boote zu manövrieren und auf Koh Lanta am Pier anzulegen. Meine Thai-Freunde vertrauten mir komplett und wofür man in Deutschland bestimmt zig Führerscheine und Genehmigungen braucht, geht in Thailand einfach so. Die Guides brachten mir Wasser, Ananas und Sonnencreme ohne aufdringlich zu sein und waren sehr sehr nett zu uns. Ich hab sie gefragt, ob sie mich einstellen, aber leider verstehen sie kein englisch :P. Zum Schluss klatschten mir alle Beifall und trotz stürmischer See und hoher Wellen sind wir heil angekommen :). Natürlich gabs gutes Trinkgeld für die beiden Guides. Der Ausflug hat uns mit Autotransfer, Boot, Schnorchelausrüstung, Mittagessen, Obst, Trinken, usw. gerade mal 20 Euro für einen kompletten Tag gekostet.

Den absolut hammer genialen Tag, ließen wir beim Essen am Wasser im Catfisch-Restaurant chillig ausklingen. Ein kleiner Traum wurde dabei wahr: echte Kokosnussmilch aus einer Kokosnuss trinken und das bei über 30 Grad in der Sonne. Was gibt’s schöneres?

Ich will jetzt schon nicht mehr heim…

Träumerische Grüße

Nadine

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life as it is supposed to be – Gastbeitrag von Vroni

Montag, 09.03.2015

Gastbeitrag von Vroni

Was macht man nun den ganzen Tag, nachdem man endlich auf der lange ersehnten Insel gestrandet ist und schon den ein oder anderen Strand durchgebadet hat? Wenn man einigermaßen verrückt ist, leiht man sich ganz einfach einen Roller für 200 Baht (ca. 6 EUR) und brettert damit über die Insel.

Da Nadine die Sonne hier noch nicht kennt, hat sie jetzt einen total fetten Sonnenbrand und kann weder sitzen, noch liegen, noch sonst was. Sie sieht schlimmer aus als ein Krebs und läuft deswegen nun auch in langen Klamotten rum. Da half auch das Apres-Sun nichts mehr.

In unserem Fall wurde diese Verrücktheit belohnt: Wo und wann sonst sieht man freie Affen und Elefanten am Straßenrand? Und hat Jungel und Mee(h)r gleichzeitig?

Zugegebenermaßen sind die Straßen hier auf Koh Lanta in einem sehr abenteuerlichen Zustand und es existieren sicher auch bessere Helme für kleine deutsche Köpfchen, aber Nadines sehr sicherer Fahrstil und der gute Roller waren schon mal eine super Basis. Außerdem sind wir beide vom Reiten viel gewöhnt. Das erste Mal durfte Nadine sich schon mal an den Linksverkehr heran wagen.

Dadurch dass jeder hier auf Koh Lanta vom Bamboo Beach schwärmt, jagten wir stundenlang diesem Mythos nach… bis uns dann eine andere Deutsche an einem anderen, wunderschönen Strand gesagt hat, dass Bamboo Beach definitiv kein non plus ultra ist- zu steinig und zu weit weg. Wir ließen uns dann sogar kurzzeitig von diesem Plan abbringen, doch wer uns und unsere Neugierde kennt….

Am Ende des Rollerausflugs landeten wir dann tatsächlich noch am Bamboo Beach… natürlich hatte die andere Touristin Recht- zumindest was den Strand betrifft. Aber noch viel unglaublicher als jeder Strand sind Affen, die einfach am Straßenrand sitzen und einen mit ihren Kulleraugen anschauen oder Elefanten, die einfach doppelt oder drei mal so groß wie wir waren. Auf Reisen erlebt wahrscheinlich jeder seine kleinen Wunder, diese wilden und doch so freundlichen Tiere zu sehen ist definitiv eines von meinen.

Durch die Hitze, die Sonne und all diese schönen Eindrücke haben wir mal wieder total vergessen, etwas zu Essen. Das holten wir dann abends bei Thailändischem Essen nach und ließen diesen perfekten Tag auf der Terrasse unseres Hostels mit Musik von kanadischen Travellern ausklingen.

Solche Tage sind genau der Grund dafür, die kleinen Strapazen des Reisens wie Jahre mit Nebenjobs und Horrorbusfahrten auf sich zu nehmen- man gewinnt Eindrücke, die man nie mehr vergessen wird. Momentan verwirklichen wir nun den Traum, für den wir so hart gearbeitet haben- oder einfach gesagt: das Leben wie es sein sollte!

Scooter-Tour

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schöne Strände

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unser Roller

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Enten

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Dschungel

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Affen am Straßenrand

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Lange Kleidung wegen dem Sonnenbrand

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Unsere Elefantenfreunde

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on the way to LA…

Nachdem wir vor einem Kamin das vom netten Personal (keine Ironie), kulinarisch vielfältige Frühstück genossen haben, ging es auf, Richtung LA. Das Wetter war genial und die Landschaft ebenfalls.

Den ersten Stopp verbrachten wir mit einem riesigen Cheesecake-Cookie-Eis an der Stearns-Wharf in Santa Barbara, wo es sehr schön war.

Leider war ein Stück von der Straße die am Meer entlang führt gesperrt, aber wir schafften es trotzdem noch rechtzeitig zu einem tollen Sonnenuntergang am Strand von Malibu in Los Angeles, wo viele Promis wie Pink, Charlie Sheen und einige andere leben.

Kurz vor unserem Hotel in Downtown blieb uns fast das Herz stehen, als wir durch ein Ghettoviertel gefahren sind, von dem wir glaubten es sei unsere Heimat für die nächste 4 Tage. Zum Glück haben wir eine besser Gegend und ein neu renoviertes Hotel erwischt.

Um uns gut an das amerikanische Leben anzupassen, feierten wir deren Weihnachten auch und zwar in einem sehr vornehmen japanischen Restaurant wo wir panierte Shrimps, paniertes Gemüse, Suppe mit Ei und Sushi bekamen. Ja, ich hab zum ersten Mal Sushi gegessen und es war super. Und nein, es war vollkommen vegetarisch und aus Gemüse 😀 Nachdem wir die Rechnung über 84$ bezahlt hatten, spazieren wir zum Hotel und schliefen nach dem Film Shrek very pleased ein.

Hier unsere Strecke an diesem Tag:

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