Voices in the room and Shoppingfever

Freitag, 29.04.2016

Nachts wachte ich auf, weil ich Stimmen hörte. Meine beiden Zimmerkollegen redeten im Schlaf. Das Lustige ist, dass der Junge aus Frankreich und das Mädel aus Spanien kommt. Das war echt sehr witzig und es hätte nur noch gefehlt, dass ich Deutsch zwischen rein geredet hätte.
Um 7 war ich wach, aber der Regen ließ mich wieder einschlafen. Um halb 10 wollte ich frühstücken, aber hatte mein Essen bei Carl und Kevin im Zimmer. Nach dem Klopfen machte keiner auf und ich dachte sie wären schon unterwegs. Der nette Typ von der Rezeption schloss mir das Zimmer auf. Ich fand zwei schlafende Jungs vor die nicht mal mitbekamen, dass ich im Raum war.
Als ich fertig mit Frühstücken war, kam Carl und wir quatschten. Ich erledigte mal wieder einige organisatorische Dinge und dann war auch Kevin wach. Zu dritt zogen wir bei Regen los. Ich zeigte den beiden wo man die Bahnkarte kaufen muss und wir nahmen die Tram in die Stadt. Dort suchten wir uns bei strömendem Piss eine Commonwealth Bank. Den beiden erklärte ich wie man ein Bankkonto eröffnete und ich zahlte Geld ein. Mein Kleingeld das ich immer sammle, war fast 90$. Da lohnt es sich doch das schwere Geld in einer Tüte mitzuschleppen.
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Ich ließ die Jungs allein und fuhr mit der Tram zum Hauptbahnhof. Wie so oft erst in die falsche Richtung, aber irgendwann fand ich das Shoppingoutlet. Sinje (die Kindergartenfreundin die ich diese Woche schon bei ihrer Gastfamilie besuchte) wartete im Starbucks Café auf mich. Zufällig kamen Carl und Kevin da auch rein. Alle zusammen zogen wir dann im Shoppingoutlet los. Schon beim ersten Laden gaben die Jungs auf und gingen zurück zum Hostel. Sinje und mein Shoppingfieber war ausgebrochen. Es zog uns von einem in den nächsten Laden und überall war es so schön günstig. Sehr verführerisch. Trotzdem hielt ich Stand (ich muss auf mein Geld achten) und kaufte mir nur eine lange Hose, weil ich keine mehr hatte für umgerechnet unglaubliche 6 Euro. Sinje fand auch was und wir hatten viel Spaß. Shoppen macht hungrig und deswegen machten wir Essen ausfindig Von dem einen Australier den ich vor ein paar Tagen getroffen habe, hatte ich den Tipp für eine vegetarische Würstchenbude bekommen. Auch Sinje traute sich das „vegetarische Fleisch“ bei „Lord of the Fries“ (Herr der Pommes) zu probieren. Mein Burger mit Sojafleisch und Tofu schmeckte nicht schlecht und auch Sinje konnte ihres genießen. Außerdem gab es Pommes aus Süßkartoffeln bei ihr dazu.
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Wir machten noch einen kleinen Abstecher in den Supermarkt und dann musste Sinje gehen. Vielleicht sehen wir uns ja nochmal, bevor ich gehen muss. War auf jeden Fall ein spaßiger Nachmittag.
imageIch war schon lange nicht mehr shoppen… Liegt vielleicht daran, dass ich sonst fast ausschließlich mit Jungs unterwegs bin 😉
Mit der Tram fuhr ich zurück zum Hostel wo ich gleich die Jungs antraf. Wir saßen alle zusammen im Hostel und quatschten. Es war schon nach 11 als die Jungs was zu essen suchen wollten. Das ist das Gefährlichste in Städten. Die Verführung ist immer da und man gibt so einfach Geld aus. Ich hasse es und man wird echt zu faul zum Kochen. Da das zur australischen Kultur dazu gehört, brachte ich die Jungs auf Dominos Pizza. Denen schmeckte es genau so gut wie mir sonst. Ich verzichtete und beobachtete nur die Partywütigen Leute in den Bars und Clubs um uns rum. Am Freitagabend war sehr viel los und überall war laute Musik zu hören. Trotzdem war es gut das Geschehen „von außen“ zu betrachten und nur einen faulen Abend zu machen.
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Zurück im Hostel machten wir unsere eigene Party. Die Jungs hatten Jägermeister von Deutschland importiert, aber ich hielt mich ans Leitungswasser. Unten vor dem Hostel gaben gerade Rockstars Autogramme und machten Bilder mit Fans. Wir beobachteten das Ganze vom Fenster aus und machten unsere eigene Rockmusik an. Es waren viele torkelnden Partygäste auf dem Gehweg zu sehen und wenige schöne Bilder.
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Wir tanzten auf dem Bett, hörten viel Musik und benahmen uns wie kleine Kinder. Ich kann auch ohne Alkohol Spaß haben 😉 Der Abend war total lustig und ich ging erst spät ins Bett.

Liebe Grüße von der gut gelaunten
Nadine

Time to say goodbye 2nd

Donnerstag, 28.04.2016

Der Tag fing trotz Regens gut an. Als ich aufwachte, waren die Jungs nicht mehr da und ich legte mich eine Weile in ein Bett. Carl ist ein richtiger Gentleman und brachte mir Kaffee ans Bett als er zurück kam. Zum Glück war für diese Nacht ein Zimmer frei und der nette Rezeptionist der mich so mag, gab mir für 23$ ein Dreierzimmer. Was ein Luxus !
Der Regen motivierte mich nicht mich groß zu beeilen und so chillte ich im Hostel und kochte Mittagessen als Frühstück.
Die beiden Jungs waren mit ihren Longboards (wie Skateboards) draußen und ich machte mich zu Fuß auf zur Post um ein Paket weg zu schicken. Unterwegs traf ich dann Carl und Kevin. Diese wollten mir das Longboard fahren beibringen. Ich hatte Angst um die Fußgänger um mich herum und von denen wurde ich belächelt. Es machte total viel Spaß und Carl ist ein super Lehrer. Es ist cool mal wieder mit Schwaben abzuhängen und so muss ich mich nicht anstrengen Hochdeutsch zu reden. Es war echt witzig, aber zum Profi werde ich so schnell nicht 😀
Die ganze Zeit hatte ich schon vor mir hergeschoben meine Steuer zu machen. Da mir nicht mehr viel Zeit bleibt zwang ich mich dazu und füllte die Formulare aus. Das war schneller und einfacher als gedacht und ich schickte alles ans Steuerbüro die den Rest machen sollen.
Da der Tag des Abschieds gekommen war (so viele Abschiede) nahm ich mein Baby noch für einen letzten Ritt. Ich fuhr zum schönen Albertpark und einmal um den See herum bis es anfing zu nieseln. Dann kehrte ich wieder um.
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Am Hostel kamen gerade viele andere Leute raus die alle sagten wie cool ich aussehen würde. Sehr witzig, dass das alle finden 😀
Bis der Käufer kam und meinen orange Tornado abholte, saß ich mit Anderen im Hostel und quatschte.
Der Käufer war wie letztes Mal zu spät und umarmte mich freundlich. Er hatte einen Anhänger und den Kumpel vom letzten Mal dabei. Als die beiden mein Bike auf den Hänger luden war ich sehr traurig. Wie schnell so eine schöne Zeit einfach vorbei geht ! Was bleibt sind Erinnerungen… Evtl. bekomme ich am Dienstag einen Termin für mein Tattoo bei ihm, was sehr cool wäre.
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Ich winkte meinem Motorrad hinterher und verschwand schnell ins Hostel um mich abzulenken. Die Leute dort fühlten mit mir mit.
Carl und Kevin waren gleich zur Stelle und wollten zur Aufheiterung mit mir Crêpes essen gehen. Zucker macht gute Laune 🙂 leider hatte das Restaurant zu, aber wir fanden ein anderes, gutes Restaurant wo wir gutes Essen bekamen. Außerdem gab es Bier im Sonderangebot. Somit stieß ich mit den Jungs mit ihrem ersten australischen Bier an.
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Der Abend war richtig cool und wir hatten viel Spaß. Wir liefen am St Kilda Pier entlang und sahen die beeindruckende Skyline von Melbourne und die Lichter bei Nacht.
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Viele Pinguine waren unterwegs und liefen uns direkt vor die Füße. Total süß!!
Im Hostel saßen wir zusammen und ich ging zufrieden ins Bett.

Liebe Grüße von der nicht mehr Motorradbesitzerin
Nadine

Time to say goodbye :(

Mittwoch, 27.04.2016

Heute ist Mittwoch, stellte ich beim Aufwachen erschrocken fest. Das heißt, dass ich in genau einer Woche dieses Land verlassen muss, weil mich mein Visa dazu zwingt. Da bekomme ich einen dicken Kloß im Hals und werde sehr traurig. Ich will nicht daran denken nicht mehr jeden Tag von den netten Aussies umgeben zu sein die ihr letztes Hemd geben würden.
Außerdem war es der Tag des Abschieds, also doppelt traurig. Morgens erfuhr ich auch noch, dass mein Hostel restlos ausgebucht ist und ich nicht verlängern konnte. Somit war ich also obdachlos.
Im Internet hatten wir ein Bild von großen Milchshakes gesehen und googelten wo es das gibt. Mit den Motorrädern machten wir also einen letzten gemeinsamen Ausflug dort hin. Es ging quer durch die ganze Stadt und die Fahrt fühlte sich ewig an. Die Ampeln in Großstädten nerven einfach ! Zum Glück bin ich ein Dorfkind. Das „Johnny Pump“ im Stadtteil Essendon ist direkt an der Straße. In der Sonne saßen wir draußen und bestellten einen Shake mit Beeren und einen mit Nutella. Das ist eine Art Attraktion hier und es gibt viele Bilder im Internet von den Shakes. Die Kalorienbomben halten was sie versprachen und mit 7$ (umgerechnet 4,50 Eur) waren sie auch noch ein echtes Schnäppchen.
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Letztes gemeinsames Bild

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Wir genossen die letzten gemeinsamen Minuten (wie sentimental) und bereiteten uns auf den Abschied vor. Ali fährt wieder nach Sydney, weil er Besuch bekommt und damit endet unsere gemeinsame Reise. Es war genialer als ich es mir vorgestellt hatte, wir kamen total gut miteinander aus und hatten eine absolut obergeile Zeit ! Das war definitiv eines meiner großen Highlights von Australien und ich habe jede Sekunde auf meinem Bike genossen. Schade Ali, dass du gehst, aber wir sehen uns mal wieder ! Pass auf dich auf und komm heil nach Sydney !
Somit war ich allein, verlassen und ohne meine beiden Jungs und blieb noch eine Weile dort sitzen um ein bisschen zu schreiben. Schreiben ist nämlich immer eine gute Ablenkung. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen fuhr ich zum Brighton Beach. Dort gibt es viele kleine Häuschen direkt am Strand, was eine große Attraktion hier ist. Das war nun also die erste Fahrt ohne Ali und somit ohne Navigator. Außerdem musste er mich immer daran erinnern, den Blinker auszumachen, was ihn sehr genervt hat. Mit meinen Kopfhörern im Ohr mit GoogleMaps fuhr ich also eine Stunde durch den Verkehr von Melbourne.
Es war nicht einfach zu finden, aber ich freute mich, Bilder machen zu können von den schön bemalten Häuschen.

IMG_9079 (FILEminimizer)DSC_0259 (FILEminimizer) DSC_0267 (FILEminimizer) DSC_0269 (FILEminimizer) DSC_0272 (FILEminimizer) DSC_0278 (FILEminimizer) DSC_0279 (FILEminimizer) IMG_9097 (FILEminimizer)

Ich genoss die frische Seeluft und machte mich dann auf zum Tanken. Davor ist mein Motorrad nämlich einige Male abgesoffen und hat sich komisch benommen. Selbe Sache wie mit meinem Auto. Am Verkaufstag macht es plötzlich zicken. Laut Tageskilometerzähler konnte das Benzin nicht leer sein, aber ich versuchte es trotzdem mit Tanken. Zum Glück war damit das Problem gelöst und ich atmete auf.
Als ich zurück zum Hostel fuhr und mein Motorrad wie immer auf dem Gehweg abstellte, quatschten mich zwei Männer in den Mittvierzigern an. Sie fragten, ob ich eigentlich wisse wie cool ich auf dem Motorrad aussähe. Da die Australier einfach nett sind, nahm ich das als Kompliment und setzte mich zu ihnen. Sie bestellten Bier für mich, weil sie sagten, dass ja alle Deutschen Bier trinken. Ich bestellte mir was zu Essen und wir redeten viel. Die beiden sind Chefs einer sehr großen Handyfirma in Australien und haben beide Familien und Kinder die so alt wie ich sind. Sie waren schon in fast jedem Land der Welt und wir unterhielten uns ewig über das Reisen. Sie gaben mir wertvolle Tipps, wo man auf was achten muss und sagten ich solle immer auf mich aufpassen. Der eine ist auch noch Vegetarier und gab mir viele nützliche Ratschläge was ich in Vietnam essen sollte und was nicht. Er gab mir die Adressen zu allen vegetarischen Restaurants im Umkreis und die App Happy Cow die einem vegetarische Restaurants in der Nähe verrät. Als ich nicht schaute, zahlte der eine heimlich mein Essen. Außerdem erzählte ich ihnen, dass mein Hostel für die kommenden Nächte ausgebucht ist und dass ich keinen Schlafplatz hätte. Ihr Büro ist direkt nebenan und viele Mitarbeiter liefen nach Feierabend vorbei. IMG_9087 (FILEminimizer) IMG_9088 (FILEminimizer)

Jeden Einzelnen fragten sie, ob jemand eine Couch für mich hätte. Leider konnte mich niemand aufnehmen. Die beiden netten Männer verabschiedeten sich und ich ging ins Hostel. Dort gab es kostenlosen Wein und Käse und ich nutzte das aus, obwohl ich ja gar nicht mehr eingecheckt bin. Nur hatte ich leider absolut immer noch keinen Plan wo ich für die Nacht hin sollte. Über Couchsurfing hatte ich auch niemanden gefunden und weit fahren konnte ich auch nicht, weil die Strippen die wir zum Festzurren meines Backpacks genommen hatten Ali gehören und er diese logischerweise wieder mitgenommen hatte. Ich tat so als hätte ich diese Sorge nicht und chillte einfach im Hostel. Da gibt es auch eine Couch, aber dort schlafen ist streng verboten und wird auch kontrolliert.
Es war schon 12 da kamen 2 Jungs und checkten ein. Der Akzent kam mir bekannt vor und ich sprach die beiden an. Carl und Kevin sind gerade erst von Deutschland gelandet und Carl’s Backpack steckte in Hong Kong fest. Wir quatschten eine Weile und zufällig kamen wir auf meine Schlafsituation. Ohne zu zögern boten die beiden mir an, bei ihnen im Zimmer zu schlafen. Sie hatten ein Doppelzimmer. Da ich noch 2 Decken hatte, benutzte ich eine als Matratze, die Andere zum Zudecken und die beiden Handtücher vom Zimmer dienten als Kissen. Auf dem Boden war es gar nicht so unbequem wie es sich anhörte und ich schlief auch sofort ein.
Das wird die erste Nacht ohne Ali 😦

Liebe Grüße von der verlassenen
Nadine

I bought a motorbike!!!

Sonntag, 10.04.2016

Ich stand schon viel früher auf, weil ich eigentlich das Motorrad abholen wollte, das ich im Internet gefunden habe. Noch bevor ich mich mit Ali traf, der in einem anderen Zimmer ist, dann der Schock: eine SMS vom Verkäufer dass er die Papiere nicht mehr findet. Ich sagte ihm er solle mir die Papiere schicken, wenn er sie findet und mir einen Preisnachlass geben. Alle anderen sagten ich könne das nicht machen. Wenn das Motorrad gestohlen ist, habe ich ein Problem. In meinem Kopf zerplatzte schon der Traum mit dem Motorrad die schönste Motorradstraße der Welt zu befahren. Meine Verzweiflung wurde immer größer und ich schrieb dem Mann, dass er die Papiere suchen solle. Da schrieb er nicht mehr zurück und das war schon ein Indiz mehr, dass das alles nicht ganz legal ist.
Da ich ja jetzt einen Helm habe, fuhr ich bei Ali hinten drauf mit in die Stadt. Unterwegs kamen wir an einem Motorrad an der Straße vorbei das zu verkaufen war. Leider war es zu groß, zu schwer und zu teuer.
In der Stadt kombinierten wir wieder Frühstück und Mittagessen und aßen asiatisch.IMG_7774 (FILEminimizer)

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Währenddessen schrieb ich mit dem Verkäufer hin und her und kam zu keiner Lösung. Die Suche im Internet ergab, dass es kein vergleichbares Motorrad in und um Adelaide gab. Ich rief den Mann an und wollte das klären. Dieser war sehr genervt und unfreundlich. Er meinte es sei Sonntag und er kann die Papiere nirgends her bekommen. Am Montag würde er auf die Behörde und sie neu machen lassen. Ja warum sagt er das denn nicht gleich. Also fuhren wir dort hin. Das Motorrad sah nicht aus wie auf den Bildern, der Gashebel war stark abgenutzt, aber ich machte eine Probefahrt. Einmal um den Block und ich war wieder zurück. Die Honda Shadow die aussieht wie eine Harley, ist sehr gut zu fahren und obwohl ich seit über einem Jahr nicht mehr richtig Motorrad gefahren bin, war ich gleich wieder drin. Sie hat ordentlich Power und 600 ccm. Der Verkäufer stellte sich als sehr nett heraus und Ali unterhielt sich ewig mit ihm. Da das Bike perfekt für mich ist und Ali es auch für gut empfand, sagte ich, dass ich sie nehmen würde. Der Verkäufer würde die Papiere heute noch organisieren (jetzt also doch) und mir mein Taxi zahlen um es später abzuholen.
In aller Hektik fuhr ich wieder bei Ali hinten drauf mit, um Jacke und Handschuhe abzuholen, die ich im Internet günstig gebraucht gefunden hatte. Beides passte perfekt und wir beeilten uns, weiter zu kommen.
Um 2 waren wir bei Annie und Jack eingeladen. Diese wohnen in Adelaide und sind von Alis Studienkollegen dessen Kumpels Eltern. Sie kannten weder Ali noch mich und luden uns zu sich nach Hause ein. Immer wieder bin ich begeistert von der australischen Gastfreundschaft. Sie haben ein sehr schönes Haus und einen riesigen Garten wo wir saßen und Kaffee tranken. Dann schrieb mir der Mann vom Motorrad, dass er die Papiere hätte. Ich wollte ein Taxi nehmen, aber unser Gastgeber Jack wollte mich nicht allein da hin lassen. Annie und Ali fuhren mit dem Auto los ins Hostel um unsere Sachen zu holen und Jack und ich fuhren mit dem Auto zum Motorrad.
Komisch war dann, dass auf den Papieren ein anderer Name stand, wie der vom Verkäufer. Zum Glück war Jack so nett und hakte gleich gründlich nach. Er habe das Motorrad von einem Freund und dessen Name sei auf den Papieren. Jack war das suspekt und er verlangte den anderen Mann anzurufen. Zum Glück stimmte diese Geschichte und alles war gut. Ich unterschrieb die Papiere und dann war ich absolut stolze Besitzerin eines Motorrads in Australien (zu Hause habe ich schon eins). Zum Bike bekam ich noch einen Helm dazu und dann fuhren wir los. Jack mit dem Auto vor und ich mit meinem Bike hinterher. Das Gefühl war total unbeschreiblich. Die Sonne schien mir ins Gesicht, der warme Fahrtwind fühlte sich nach Freiheit an und die Vibrationen und der Sound des Motorrads waren heimisch. Wie ich es vermisst hatte ! Die ganze Fahrt über hatte ich das breiteste Grinsen im Gesicht und ich wusste jetzt wird alles gut! Leider war der Helm den ich dazu bekommen hatte viel zu groß und ich musste ihn mit einer Hand festhalten, sodass er nicht weg fliegt.
Zurück am Haus von Jack und Annie wurde meine Freude getrübt: wir stellten fest, dass auf den Papieren Baujahr 1994 und nicht wie in der Anzeige 1999 angegeben war. Das ist schon ein großer Unterschied. Ich beriet mich mit den Dreien und funkte Papa an. Auf einen Preisnachlass wollte sich der Verkäufer nicht einlassen, aber sagte er nimmt das Bike zurück und gibt mir mein Geld wieder. Da ich aber so glücklich war und es nicht wirklich eine Alternative gab, behielt ich das Bike. So schnell lasse ich mir die Laune nicht vermiesen.
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Wir saßen alle in der Küche, tranken Wein und Annie kochte. IMG_7796 (FILEminimizer)
Zum Essen kamen das 28 jährige Ehepaar Susie und Hugh. Diese sind die Nachbarn der beiden und super nett. Hugh ist Lehrer und kommt von Australien und Susie ist Modedesignerin von Neuseeland. Wir verstanden uns richtig super. Es gab total leckeres Essen und sogar einen richtig guten Nachtisch. Ich hätte nie gedacht, dass ein gemütlicher Abend mit Rotwein, gutem Essen und intelligenten Gesprächen so gut sein kann, aber da könnte ich mich glatt dran gewöhnen. Jack erzählte allen wie ich beim Motorrad fahren gegrinst hatte.
Bis spät Abends saßen wir zusammen und die Gesprächsthemen gingen nicht aus.
Annie und Jack freuten sich total, dass wir da schliefen und gaben uns die schönen Gästezimmer.
Nach einem Film gingen wir alle glücklich und voll gegessen schlafen.

Grüße von der stolzen Motorradbesitzerin
Nadine

Dominos Pizza

Samstag, 09.04.2016

Ein Tag an dem ich ausschlafen kann. Da freut sich mein Körper. Deswegen war es sage und schreibe 11:45 Uhr als ich aufwachte. Den ganzen „Morgen“ vertrödelte ich, quatschte mit meinen beiden netten Zimmerkolleginnen und tat nicht viel.
Irgendwann kam Ali an, der die Strecke von Melbourne nach Adelaide in 2 Tagen gefahren war. Er checkte im Hostel ein und dann gingen wir sofort los zum Dominos um eine Pizza zu kaufen. Praktisch wenn man so spät aufsteht: man kann Frühstück und Mittagessen verbinden 😉 bei bestem Wetter saßen wir vor einer Kirche und aßen gemütlich unser gesundes Essen.
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Wir wollten das Motorrad holen, dass ich im Internet gesehen habe, aber ich hatte keinen Helm um bei Ali auf dem Motorrad mitzufahren. Im Internet hatte ich einen Helm gefunden und nach vielen Überlegungen und Gedanken ist Ali dann allein los gefahren um ihn zu holen. Somit hatte ich schon mal einen Kopfschutz der super passte und ich war glücklich.
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Ali hatte Bier mitgebracht und er und meine Zimmerkollegin spielten Billard und ich guckte zu. Es gab viel zu lachen und nach dem schönen Abend gingen wir alle spät ins Bett.

Liebe Grüße von Port Adelaide
Nadine

The Ritz

Donnerstag, 07.04.2016

Gleiches Spiel wie gestern. Früh aufstehen, weil ich schon wieder das Hostel wechseln musste, weil ausgebucht und es Frühstück gab. Dasselbe zu essen wie gestern, aber macht ja nix. Da nebenan ja die Baustelle ist, hätte ich sowieso nicht länger schlafen können. Schon ab 6 war der Lärm unerträglich.
Zum Glück zeigte sich die Sonne und es wurde sogar ein bisschen warm. Nach dem Checkout saß ich noch eine Weile draußen vor dem Hostel und nutzte das kostenlose WLAN aus.
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Das andere Hostel The Ritz for Backpackers das denselben Besitzer hat, war nur 5 Min. zu Fuß entfernt. Ich hatte total Glück und bekam das eigentlich viel teure Hostel zum selben Preis, was sogar der junge Mann an der Rezeption als Glück bezeichnete.
Ab 2 konnte ich erst einchecken, aber ich setzte mich ins Wohnzimmer mit TV und ließ meine Sachen im Gepäckraum. Kurz vor 2 kam dann mein neuer Reisepartner. Ali (Alex) ist bald 31, wurde in München geboren, hat in der Schweiz als Architekt gearbeitet und ist halb Argentinier. Ihn hatte ich über ein Kleinanzeigenportal im Internet kennen gelernt, weil er auch jemanden zum Motorrad fahren suchte. Er war extra die 1000 km von Sydney her gefahren. Wir verstanden uns gleich super und gingen in den Pub zum Mittagessen.
Er hat eine echte Harley Davidson, die sehr cool aussieht und er passt richtig zu seinem Bike.
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Den restlichen Tag verbrachte ich wieder damit nach Motorrädern und Ausrüstung zu suchen und wir blieben im Hostel.
Abends war ein Billard-Wettbewerb im Hostel, wo Ali leider nicht gewann. Ich machte schon gar nicht mit, weil ich viel zu schlecht bin.
Wir waren gerade vor dem Hostel als mich ein junger, gut aussehender Mann ansprach, ob ich von Europa sei. Er erklärte, dass sein Kollege sehr oft zu schnell gefahren wäre, nicht gewusst hätte, dass er immer geblitzt wurde und nun unendlich viele Punkte hätte. Außerdem läuft das Fahrzeug auf die Firma und die Strafe ist tausende von Dollar hoch. Beim internationalen Führerschein, werden die Punkte nicht auf den deutschen Führerschein übertragen. So nahm ich dem Mann drei Punkte ab. Für mich hat das keine Auswirkungen, denn ich dürfte auf diesem Führerschein 12 Punkte haben und ich hatte erst 3 von damals als ich zu schnell gefahren bin. Die beiden Männer luden uns auf ein Bier ein und gaben mir außerdem 100$ dafür. Das nenne ich mal Glück und ist für beide Seiten eine echt gute Sache. Die Strafe zahlen sie natürlich selbst.
Mittags waren zwei Männer vorbeigekommen die Flyer für einen Comedyabend verteilten. Ali und ich machten uns auf den 3 km langen Fußmarsch dort hin, um auch ein bisschen Comedy zu schauen. Im Attik waren verschiedene Laien als Stand-up-Comedy. Manche waren lustig, manche weniger, aber es gab kostenloses Popcorn und Pizza für 4$.
Danach liefen wir nochmal ein Stück bis zu dem Hostel wo ich vor 2 Tagen war. Dort war Karaoke-Abend und einige Jungs legten sich schwer ins Zeug. Kein Wunder, denn es gab einen 100$ Gutschein für die Bar für den Gewinner. Wir lernten sehr nette Leute kennen und hatten einen super lustigen Abend.
Ali und die anderen Jungs wollten noch in die Bar an unserem Hostel, aber weil ich wusste, dass ich einen langen Tag vor mir habe, zog ich das Bett vor. Im Zimmer spielten ein Schwede und ein Franzose Gitarre und sangen dazu. Die beiden waren so krass gut, dass ich Gänsehaut bekam. Wir ermutigten sie dazu, auf der Straße zu singen, was sie sich für den nächsten Tag ernsthaft vor nahmen. Beide schreiben sogar ihre eigenen Lieder und ich hätte stundenlang zuhören können.IMG_7732 (FILEminimizer)

Mit der Musik in meinen Ohren schlief ich ein.

Liebe Grüße von dem schönen Melbourne
Nadine

Free Wine and Cheese

Mittwoch, 06.04.2016

Mit ausschlafen war leider auch nix. Bis 9 gab es Frühstück und da das kostenlos war, ließ ich es mir nicht entgehen. Die ganze Nacht und den ganzen Morgen hatte es geschüttet, was der Himmel her gab.
In der Bar gab’s dann Cornflakes mit Milch und Toast mit Marmelade. Als Hostelbesitzer würde ich das auch so machen. Kostet die nur sehr wenige Dollar und dafür können sie mit kostenlosem Frühstück werben.
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Leider musste ich wie überall um 10 auschecken und stand im Regen. IMG_7698 (FILEminimizer)IMG_7699 (FILEminimizer)

Direkt nebenan war ein Backpackerreisebüro wo ich mich hin verzog. Stundenlang beantragte ich Visas für Süd-Ost-Asien, druckte Dinge aus und organisierte alles was zu organisieren war.
Da es immer noch regnete, nahm ich die Straßenbahn zum neuen Hostel. Nach einem kurzen Fußmarsch stand ich vor einer Baustelle. Mein Google Maps verriet mir, dass das Hostel dauerhaft geschlossen sei. Na toll und ich habe bereits bezahlt, dachte ich. Gerade da kamen andere junge Leute aus der Tür spaziert. Also trat ich ein und zum Glück hatte es trotz Baustelle geöffnet.
Mich traf der Schock, denn das Hostel war dasselbe in dem ich vor fast einem Jahr schon mit Jona, Sarah und Sam war und das war das schlimmste Hotel, das ich je gesehen habe. Im Internet hatte es aber (nicht wie vor einem Jahr) gute Bewertungen. Irgendwie hatte sich glücklicherweise einiges verbessert und es war viel sauberer und es hatte bessere Leute.IMG_7720 (FILEminimizer)
Mein Essen vom Vortag wärmte ich in der Mikrowelle auf und da erst fiel mir auf, dass ich aus versehen einen Teller vom anderen Hostel geklaut hatte.
Es war schon Nachmittag und ich verbrachte wieder viel Zeit am Laptop und suchte nach Motorrädern.
In meinem 6er Zimmer das sehr günstig war, waren außerdem 3 andere deutsche Backpacker. Die Jungs kamen erst in Australien an und hatten sehr viele Fragen an mich.
Um halb 9 gab es kostenlosen Käse und Wein in der Bar die gerade renoviert wird, was wir uns nicht entgehen ließen. Wir hatten einen netten Abend in der Bar und viel zu reden. Das Lustige ist, dass ich hier kostenlosen Käse bekomme, wo mir vor fast einem Jahr mein teurer Käse geklaut wurde.
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Liebe Grüße vom schönen (verregneten St. Kilda)
Nadine

Back to the Hostellife

Dienstag, 05.04.2016

Nicht gerade sanft wurde ich schon um halb 8 geweckt. Die Jungs unterhielten sich laut (mit mir in der Mitte), guckten Videos und waren nicht sehr rücksichtsvoll.
Somit stand ich auf und ging raus um zu frühstücken. Irgendwie war mein Brot auf mysteriöse Weise verschwunden, dass am Vortag noch da war und ich hatte nichts anderes zu Essen. Außerdem hatte ich Migräne und mir taten der Rücken und die Schulter richtig weh, weil ich diese Nacht eingequetscht von beiden in der Mitte lag und mich nicht bewegen konnte. Normalerweise quetsche ich die beiden sonst immer ein. Da es nachts so kalt war, hatte ich auch noch Halsweh. Meine Laune war dementsprechend und müde war ich natürlich auch noch.
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Als Kristof und Rasmus aus dem Zelt kamen, legte ich mich nochmal rein und wollte noch ein bisschen schlafen. Die Jungs packten aber alle Kanister aufs Dach und machten diese fest, was viel Lärm machte. Also nichts mehr mit schlafen. Die beiden machten sich Knoblauchbrot zum Frühstück, wonach mir zwar früh morgens noch nicht war, aber es schmeckte trotzdem.
Die Migräne besserte sich leider trotz Tabletten nicht und die laute Musik trug nicht zur Heilung bei. Wenigstens hatte ich davor schon lange keine richtige Migräne mehr.
Wir packten alles zusammen und saßen im Auto. Ich wusste gar nicht wo hin es ging und gab Kristof die Adresse von meinem Hostel. Ich hatte den beiden nicht gesagt, dass ich dieses schon für den heutigen Tag gebucht hatte. Somit waren wir auf dem Weg nach Philipp Island, wie ich dann auf Nachfrage erfuhr. Kristof und Rasmus ließen mich am Zug in Packenham raus und fuhren weiter. Es waren zwei richtig schöne Wochen, ich habe viel von Tasmanien gesehen, es war lustig mit den Jungs und wir hatten eine richtig tolle Zeit. Schade nur, dass der Abschied so ungeplant war, aber da konnte keiner was dafür.
Die Türen vom Zug schlossen sich vor mir, aber der nächste sollte 20 min. später kommen. Dann gab es eine Durchsage, dass der Zug nicht fahren würde, aber ein Schienenersatzverkehr als Bus bereit stünde. Ich sagte der Busfahrerin wo ich hin wollte und sie würde mir bescheid geben wo das sei. Nach einer Stunde Fahrt guckte ich auf mein Google Maps und stellte erschrocken fest, dass wir uns in die komplett falsche Richtung bewegten. Ich fragte die Fahrerin und sie meinte sie hätte das durcheinander gebracht und falsch verstanden.
Drei Haltestellen weiter waren wir an einem Bahnhof, wo sie mit mir zum Kassierer ging. Sie kannte ihn und erzählte, dass es ihre Schuld sei, dass ich nun am falschen Ort sei. Als ich dem Mann sagte, ich wolle nach St. Kilda, schlug er die Hände über dem Kopf zusammen und meinte da sei ich noch lange unterwegs. Die beiden waren super nett und der Fahrerin tat es total leid. Sie sagte 100 Mal es sei ihre Schuld und sie fühle sich schlecht. So erstattete mir der Mann meinen Ticketpreis zurück und stellte mir ein kostenloses Ticket bis nach St. Kilda aus. IMG_7697 (FILEminimizer)

Ich fand es nicht schlimm, da ich Zeit hatte, das Wetter schön war und ich kostenlos was von der Landschaft sah. Das einzig Doofe war, dass ich einen großen Rucksack, einen Kleinen, eine Kameratasche und zwei sehr große, schwere Tragetaschen dabei hatte, mir sowieso der Rücken weh tat und ich immer noch Migräne hatte.
Naja hilft ja nix, dachte ich mir und wartete noch eine Stunde in der Bahnhofshalle auf den nächsten Zug. Der Kassierer unterhielt sich super mit mir und ich habe selten zwei so herzliche Menschen wie die Fahrerin und ihn kennen gelernt. Sie waren richtig mütterlich und hilfsbereit. Es machte ihnen große Sorgen, dass ich allein unterwegs bin und sie sagten ich solle sehr vorsichtig sein.
Ich durfte mein Gepäck bei ihm lassen und lief in das Städtchen um mir einen Kaffee zu holen. Der nette Besitzer redete auch lange mit mir und war ebenfalls freundlich.
Die Zugfahrt sollte eine Stunde dauern und nach eineinhalb Stunden, war der richtige Bahnhof immer noch nicht in Sicht. IMG_7674 (FILEminimizer)

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Im Zug gab es auch keinen Plan. Also wieder Google Maps gecheckt und festgestellt, dass der Zug nicht an meinem Bahnhof gehalten hatte. Da waren wir dann an der Endstation, also wieder in der falschen Richtung. Ich fragte einige Leute nach dem richtigen Weg. Mit dem ganzen Gepäck schleppte ich mich dann über den riesigen Hauptbahnhof in Melbourne, um zur Straßenbahn zu kommen. Diese verpasste ich wieder um eine Sekunde. Die nächste kam 15 min. später. Dort lernte ich einen anderen netten Backpacker aus Mexiko kennen und wir hatten nette Gespräche. Ich erzählte ihm, dass ich nicht genau wisse wo mein Hostel sei. Ein Austalier hörte dies mit und erklärte mir genau wo ich hin musste. Die Aussies sind total hilfsbereit und jeder macht sich die Mühe einen ans Ziel zu bringen. Ein Ehepaar sagte, ich würde ihnen leid tun, mit dem ganzen Gepäck..
Nach einem 15 minütigen Fußmarsch bergauf, war ich nass geschwitzt und fix und fertig an meinem Ziel. Das Hostel Hotel Barkley am St. Kilda Beach House ist super und hat sogar einen Aufzug der mir das Treppen laufen ersparte.
Im Zimmer gibt’s sogar ein eigenes Bad, was totaler Luxus ist. Als ich fertig mit Duschen war, kamen auf einmal 8 Jungs herein spaziert. Diese sind aus England und reisen alle zusammen. Somit war ich das einzige Mädel im Zimmer. Nicht das Schlechteste, möchte man jetzt denken.
Leider blieb das Licht fast die ganze Nacht an, es war eine Party in unserem Zimmer und die Jungs waren sehr rücksichtslos und hatten Manieren wie echte Kerle. Im Zimmer sah man deutlich, dass hier nur Männer leben. An Schlafen war also wieder nicht zu denken.
Wenigstens war es nicht kalt und ich hatte ein Bett für mich allein und irgendwann schlief ich auch ein.

Liebe Grüße vom Hostelleben
Nadine

What a Drama

Samstag, 20.02.2016

3:00 Uhr morgens. Der Wecker klingelt fröhlich, aber wir sind alles andere als fit. Im Halbschlaf packen wir die restlichen Sachen zusammen und schleichen uns aus dem Zimmer um die anderen Mädels nicht zu wecken.
Wenn man um 3:30 morgens vor dem Hostel auf den Shuttlebus wartet und die betrunkenen, feiernden Partygäste sieht, ist das kein toller Anblick. Vor allem wenn nach einer Schlägerei ein junger Mann direkt vor unseren Augen in den Krankenwagen verladen wird und die weinende Freundin daneben steht. Halleluja waren wir froh diesem Horrorszenario zu entkommen und der Bus erlöste uns zum Glück. Für 10$ pro Person brachte er uns im Dunkeln zum 15 min. entfernten domestic Flughafen von Cairns.
Wir hatten schon online eingecheckt und waren erst eine Stunde vor Abflug da. Wie immer gingen wir zur Kofferaufgabe und die nette Dame fragte uns, ob wir nicht von der Verspätung gehört hätten. Hä? Was? Da erfuhren wir, dass unser Flug 4 Stunden Verspätung hatte. Weil wir über booking.com gebucht hatten, wurde uns die Verspätung nicht mitgeteilt.
Leider gab es in diesem Flughafen weder Teppichboden, noch Bänke noch sonst was. Sandra legte sich auf zwei unbequeme Massagesessel und ich versuchte auf dem Boden zu schlafen. Das war so unkomfortabel, dass an Tiefschlaf natürlich nicht zu denken war.

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Irgendwo darunter bin ich

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Ich wachte von einer Durchsage auf, dass es Essengutscheine für unseren verspäteten Flug gäbe. Leider hatte Virgin Airlines nicht so weit gedacht und ich musste nochmal zum Schalter vor. Das hieß erneut durch die Sicherheitskontrolle. Da die Schlange so lang war, drängelte ich mich unauffällig vor. Wir bekamen jeweils zwei Gutscheine für je 8$. Da die Preise aber auf dem Flughafen horrend sind, kommt man damit auch nicht sehr weit. Somit ging ich zum Hungry Jacks (Burger King in Deutschland) und bestellte das günstige Frühstück. Sandra musste auf ihr Essen in einem Cafè sogar noch drauf zahlen.
Das Warten zog sich ewig und zum Glück fand Sandra einen kleinen Außenbereich wo man zwar aucht nicht schlafen konnte, aber drinnen wurde es wegen der Klima irgendwann echt zu kalt. Dort waren zwei sehr komische Aboriginies die sich total daneben benahmen. Der eine wurde von einem Flughafenangestellten geweckt, weil er das boarding verpasst hatte. Kurz machte er die Augen auf, aber schlief weiter.
Als dann endlich boarding-time war, waren wir die Einzigen am Gate. Das war komisch. Nach 10 min. warten, waren immer noch keine anderen Passagiere da. Wir fragten uns schon, ob der Flug nun komplett abgesagt wurde, oder nochmal Verspätung hätte. Ich musste durch den ganzen Flughafen laufen um eine Anzeigetafel zu finden. Das Gate hatte sich geändert und wieder mal hatte uns keiner bescheid gesagt. Wir rannten zum richtigen Gate, wo eine lange Schlange war. Unser Flugzeug war noch nicht mal da. Es dauerte nochmal 20 min. bis wir endlich rein konnten und somit gab es nochmal eine halbe Stunde Verspätung.
Der Flug war ganz ok, aber jedes Geschaukel bringt mich aus der Ruhe. Ich hasse fliegen! Dafür waren nicht viele Passagiere an Board und ich konnte mich wieder über zwei Sitze legen.

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Der Pilot war super nett und total witzig und machte dauernd Späße. Sogar die Sicherheitsunterweisung nahm er selbst vor. Auch die nette männliche Stewardess war super drauf. Ich fragte ihn, ob ich im vorderen Bereich des Flugzeuges aufs Klo dürfe. Er meinte, dass heute die Business-Class leer wäre und das ginge. Auf dem Rückweg lachten mich die leeren, bequemen, großen Ledersessel der Business-Class so an, dass ich mich dort niederließ. So hatte ich einen super Platz und konnte mich ein bisschen in die reichen Leute einfühlen 😉
Sandra gab in der Zwischenzeit schon fast eine Vermisstenanzeige auf.
Nach dem knapp dreistündigen Flug landeten wir im bewölkten Sydney. Vom Flugzeug aus hatte man einen guten Blick auf die Oper und die Harbour Bridge. Zum Glück gab es nicht so starke Turbulenzen durch die Wolken durch.

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Wer erkennt die Harbour-Bridge und die Oper?IMG_5993 (FILEminimizer)  IMG_5999 (FILEminimizer) IMG_6001 (FILEminimizer)
Wir suchten uns einen Bus und fuhren Richtung Bondi. Eigentlich wollten wir einen MC Donalds mit WLAN, aber den fanden wir nicht. Statt dessen nahmen wir den Bus zum Strand. Dort ließen wir uns im MC nieder und suchten per App Wiki-Camps einen kostenlosen Parkplatz für die Nacht. Sarah, bei der mein Auto stand, war nicht da und sagte sie lege den Autoschlüssel in den Briefkasten. Wir hatten sie gefragt, ob wir bei ihr schlafen könnten, aber sie antwortete einfach nicht.
Wir kauften noch was zu Abendessen im Supermarkt, wo mich zwei lustige Griechen ansprachen, weil ich mit dem ganzen Gepäck auf Sandra wartete.

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An der Bushaltestelle warteten wir ewig, aber es kam immer nur der falsche Bus. Zufällig kamen die Griechen vorbei und stellten sich auch Sandra vor. Der Eine hatte einen Job für mich als Flyerzustellerin. Nach einer Stunde fragte ich mal einen anderen Busfahrer. Weil Samstag ist, gäbe es keinen Bus mehr um diese Uhrzeit nach Watsons Bay. Da mischte sich ein total netter Australier ein. Er lud uns das schwere Gepäck in den Bus und erklärte uns genau, welche anderen Busse wir noch nehmen sollten. So mussten wir ein Stück mit einem Bus fahren, einen steilen Berg mit dem ganzen Gepäck hoch laufen und dann ein kleines Stück mit einem anderen Bus fahren. Danach mussten wir zu Fuß nochmal eine ganze Weile zu Sarahs Haus laufen. Dieses fanden wir wider erwarten auf Anhieb und waren sehr froh. Ich hatte nämlich weder eine Adresse, noch wusste ich, wie Sarah mit Nachnamen hieß und erreicht hatte ich sie auch nicht. Der nette Australier half uns mit Allem bis er einen anderen Bus nehmen musste und wir bedankten uns 1000 Mal bei ihm. Dieser Mann war wirklich außerordentlich hilfsbereit und auch der Busfahrer, der extra ausstieg um auf den Busfahrplan zu schauen und dabei Ärger kassierte, half uns lieb.

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In Sarahs Briefkasten dann: Kein Schlüssel ! So ein Mist, dachten wir. Sie sendete mir per SMS eine Nummer bei der ich anrufen sollte. Nach der langen Tortur hatte ich echt darauf keine Lust mehr. Zum Glück handelte es sich dabei um die Nachbarin die mir meinen Schlüssel übergab.
Endlich hatte ich meine Brissie wieder und das Gepäckschleppen war vorbei. Sofort machten wir uns auf zu unserem Schlafplatz. Dieser war an einem Park direkt an einer Straße. Erlaubt war es wieder mal nicht dort zu schlafen, aber das ist es in Sydney nirgends. So saßen wir im Park bei Regen auf nassen Bänken, aßen Brötchen mit Käse und Gurken und waren froh endlich dort zu sein.
Wir sortierten noch ein bisschen um, sodass wir im Auto Platz zum Schlafen hatten und gingen früh ins Bett.
Der Regen an den Scheiben hatte ein beruhigendes Gefühl und bald schliefen wir ein.

Strapazierte Grüße
Nadine

Diving with Sharks in the Great Barrier Reef

Donnerstag, 18.02.2016

Im Hostel ist es immer doof, wenn man früh aufstehen muss. Da gilt es ganz schnell den Wecker auszuschalten, bevor jemand anderes aufwacht.
Wir waren rechtzeitig dran, aßen was und machten uns zu Fuß auf dem Weg zum Hafen. Wir planten sehr viel Zeit ein (bei unserer Orierung weiß man ja nie).
Die Tusa 6 ist eines der größten und modernsten Tauchschiffe zum Great Barrier Reef. (http://www.tusadive.com/) Es waren einige Leute da und auch sehr viele Chinesen.

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In der eineinhalb stündigen Fahrt fuhr uns die Tusa 6 sehr weit aufs Meer raus. Es gab bequeme Eckbänke, das Schiff hat sogar Teppich und man konnte auch draußen sitzen. Es hätte immer noch Platz für mehr Leute gehabt, was gut war, denn so konnte man sich ausbreiten. Neben uns saßen total nette Amerikaner mit denen ich mich gut unterhielt.
Es gab ein Briefing und weil Sandra noch nicht so gut englisch spricht, bekamen wir den deutschen Guide Matt zugeteilt. In einer 6-er Gruppe bekamen wir alles nochmal erklärt und es war eine gute Auffrischung. Ich bin nämlich schon seit 10 Monaten nicht mehr getaucht. Matt gab uns unsere Tauchcomputer und die ganze Ausrüstung und dann machten wir uns fertig. Da das Wasser am Great Barrier Reef 30 Grad warm ist, bekamen wir nur einen total lustigen, schwarzen, dünnen Anzug mit Kapuze. Mit einem großen Schritt gings vom Boot ins Wasser, Matt voran und die 6 anderen hinterher. Am Anfang wurden wir gefragt, ob wir gleich allein los wollen, aber das war uns beiden nicht so recht. Sandra hat zwar schon einige hundert Tauchgänge, aber kennt sich hier nicht aus und wusste auch gar nicht wie gut ich tauche. An der Schnur von der Boje gings in die Tiefen des Ozeans runter. Die Sicht war gut, wir waren nur auf ca. 8 Meter und mein Druckausgleich klappte diesmal auch. Zum Glück machten mir meine Ohren wenigstens diesmal keine Probleme.
Leider ist es kein Gerücht, das das Great Barrier Reef total kaputt ist. Überall sieht man wo die Korallen zerstört sind und unser Guide der ständig mit den Flossen hin kam, machte das nicht besser. Dafür wusste er sehr viel und schrieb alles auf eine Unterwassertafel. Welche Koralle wie alt ist und was es für Fische sind. Das war sehr interessant. Leider sieht man auch nicht viele Fische und das machte mich ein bisschen traurig. So viel Natur wird von den Menschen zerstört. Wir konnten einige große Regenbogenfische, Triggerfische und Krabben sehen. Matt zeigte uns viele Sachen die wir sonst bestimmt nicht gesehen hätten.

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Nach 30 min. wollte Matt wieder an die Oberfläche und schickte Sandra und mich die restlichen 15 min. allein los. Wir tauchten nicht zu weit weg um uns nicht zu ver“laufen“, aber sahen auch nicht wirklich viele Fische. Nur ein paar kleine Nemos waren dabei.
An der Oberfläche zogen wir gerade die ganze Ausrüstung aus, als eine Frau zu uns kam und meinte wir können uns gleich wieder anziehen. Es gab ein bisschen Obst und dann gings sofort wieder runter. Wir wussten gar nicht, dass wir drei Tauchgänge hatten. Irgendwie sind wir von zwei ausgegangen und freuten uns über den Dritten.
Wir schwammen gerade alle hinter Matt her, als Sandra mich plötzlich anstupste. Unser Guide hatte eine Plastikflasche mit der er Geräusche machte. Gerade als ich ins dunkelblaue Wasser schaute, sah ich ihn: Einen Hai ! Ich freute mich tierisch und wollte gerne hin schwimmen. Leider war er bald schon wieder verschwunden. Es handelte sich um einen „Black Tip Reef Shark“, also ein relativ Kleiner und ungefährlicher. Trotzdem war ich total froh meinen ersten Hai gesehen zu haben. Ein paar Meter weiter sah ich noch einen Anderen mit einer weißen Flossenspitze.

Der Tauchgang war ebenfalls nach 45 min. zu Ende und wir tauchten wieder direkt am Boot auf. Die Sicht war so gut, dass das einfach war. Das Boot hat hinten sogar eine Bank, sodass man seine Flossen noch im Wasser ausziehen kann. Das ist super praktisch. Matt stresste uns und sagte wir sollen uns beeilen, bevor es kein Essen mehr gäbe. Wir waren die Letzten und tatsächlich hatten die Anderen schon einiges verputzt. Es gab kaltes Fleisch und Wurst und sehr viele verschiedene Salate und Käse. Diese waren sehr lecker und außerdem gabs Brötchen dazu. Wir ließen es uns an Deck schmecken und genossen den Ausblick bei genialem Wetter. Derweil war der Kapitän schon zu einer anderen Stelle gefahren.
Bei der Vorstellung hatten die Crew-Mitglieder gesagt, dass man gerne zum Kapitän hoch könnte. Die Chance ließ ich mir nicht entgehen und guckte ihm über die Schulter. Er musste gar nichts machen und das Schiff steuerte sich sogar von selbst. Auf einem Bildschirm waren die genauen Koordinaten eingezeichnet und alles sah total modern aus.

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Wir hatten noch nicht mal eine Stunde Pause da sollten wir uns schon wieder fertig machen. Eigentlich ist es wegen dem Stickstoff nicht gut, so viele Tauchgänge in so kurzer Zeit zu machen, aber uns blieb ja nichts anderes übrig. Diesmal trauten wir uns zu allein zu gehen, weil Sandra sagte es ist einfach am Riff entlang zu tauchen und meinte ich würde meine Sache gut machen.
Der Abstieg ging auch ohne Boje, aber Matt musste uns über Wasser erst mal zeigen, wo das Riff ist. Das sorgte für Lacher.
Leider gab es hier auch nicht mehr Fische als an der anderen Stelle. Wir gingen bis auf 22 m runter und das Wasser war schön klar. Dafür leuchteten die Korallen in allen möglichen Farben. Man sah pink, rot, grün, gelb und alle möglichen Formen und Größen. Manche Pflanzen schnappen zu, wenn man die Hand drüber hält und das ist lustig. Unter Wasser zu sein ist einfach ein geniales Gefühl. Wenn man schwerelos über die tollen Korallen schwebt und die Fische einem entgegen schwimmen. Außerdem waren Sandra und ich gute Tauchbuddys und verbrauchten ungefähr gleich viel Luft, was gut ist. Dann hat man einen langen Tauchgang.
Es gab wieder einige große Regenbogenfische und andere Größere. Auch wir fanden sehr einfach zum Schiff zurück und waren froh allein los geschwommen zu sein. Einen Guide dabei zu haben, kostet nämlich nochmal 10$ extra. Da sind wir ganz Schwaben und sparen wo wir können.

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Tauchen macht ziemlich müde und dementsprechend fertig waren wir auch. Es gab leckeren Kuchen, wo wir uns fleißg bedienten und dann legten wir uns draußen auf eine Bank und schliefen. Wir waren noch nicht wieder am Hafen als unser Guide Matt uns aufweckte. Zusammen mussten wir die Logbücher ausfüllen und dann erreichten wir schon den Hafen von Cairns.
Als wir aus dem Schiff ausstiegen, stand die ganze Schiffscrew Spalier und klatschte jeden ab. Das war total süß und sah lustig aus.
Alles in Allem war es echt schön, obwohl es schade ist, dass das berühmte Great Barrier Reef so tot und kaputt ist. In Thailand und Malaysia habe ich definitiv mehr gesehen. Die Tusa 6 ist ein super Tauchboot das man echt nur weiter empfehlen kann. Es ist zwar sehr teuer, aber so sind eben die Preise in Australien. Außerdem wurden wir ein paar Mal unter Wasser fotografiert, aber die Bilder wollten wir nicht kaufen.
Zurück im Hostel richteten wir uns nur schnell und standen in der langen Schlange beim kostenlosen Essen. Diesmal gabs für mich Reis mit Tomatensoße und für Sandra Kartoffelbrei und Fleisch. Das schmeckte beides überhaupt gar nicht und wir mussten es stehen lassen. Dafür gingen wir wieder in die Stadt und kauften uns guten Nachtisch. Außerdem gabs nochmal Souveniershopping und wie immer verliefen wir uns auf dem Rückweg 😀
Schon um 10 gingen wir ins Bett, weil wir fit für den nächsten Morgen sein wollten.

Liebe Grüße von Nemo
Nadine