Big Waterfight (Songkran)

Montag, 13.04.2015

Bevor man sich den ersten Kaffee und Frühstück gekauft hat, wird man schon mit Eiskübeln wach gemacht.
Songkran ist quasi die Eisbucketchallenge in groß und die Eiswürfel sind ganze Eisplatten.
Mit Jill und Amanda aus Kanada und Michelle und Schtein aus Kalifornien ging’s dann auf in die Wasserschlacht. Es gab große Bühnen mit Livemusik, Firmen wie AirAsia hatten eigene Bühnen und die Stimmung war gigantisch. Chiang Mai tobte noch mehr als gestern, denn heute ist erst offizieller Beginn von Songkran. Die Bäche auf den Straßen waren größer, die Musik lauter, die Leute verrückter, die Tänze wilder, es herrschte Chaos auf den Straßen und jeder war draußen. Jeder gegen jeden (sogar die Polizisten) hieß es bei den Wasserschlachten und mit unseren riesigen Wasserpistolen hatten wir gute Chancen. Trocken blieb hier heute definitiv keiner und das Wetter war gigantisch, sodass die Abkühlung willkommen war. Überall werden Blumen verkauft und die viele Leute kaufen sich Blumenhemden.
Ca. 15 TV-Sender waren vertreten und man konnte nirgendwo stehen, ohne gefilmt zu werden.
In den Restaurants und Bars wird man mit Babypuder bestäubt und kann sich an den kostenlosen Buffets bedienen.
Leute jeden Alters lieferten sich Battle wer das meiste Wasser vergießt, alle tanzten zusammen und wir hatten den Spaß unseres Lebens. Ich weiß nun, warum alle gesagt haben, dass Chiang Mai der beste Platz sei um Neujahr zu feiern.
An einem Hotel gab es einen Pool und da wir eh schon nass waren beschlossen wir, mit Klamotten rein zu springen. Da die Nutzung natürlich für nicht-Hotelgäste verboten war, sprangen wir alle gleichzeitig rein, kletterten schnell raus und rannten davon 😉 Jill verlor dabei auch noch ihr Haarband 😛
Zur Abwechslung vom Wasser spielten wir wieder Pool und Bierpong, wo in einer Bar 3 Gogotänzerinnen aufeinander los gingen.
Den ganzen Tag bis tief in die Nacht ging das Spektakel und man konnte nicht mal essen, ohne dass es nass wurde.
Die Gaudi war gigantisch und bleibt mir sicherlich auch ein unvergessliches Erlebnis. Außerdem sind wir so eine coole Gruppe und so macht es doppelt so viel Spaß.

Wassergrüße again
Nadine

Gruppenbild

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Main-Area

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Waterselfie

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Nachrichtensprecherinnen vom TV

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So fahren die Leute hier rum und haben Eimer in den Autos

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Chiang Mai Songkran the first

Samstag, 11.04.2015 & Sonntag, 12.04.2015

Samstag:

Nachdem ich in mein Luxushostel mit Pool, eigenem Bad, 4er Zimmer und nettem Personal für 3,50€ die Nacht eingecheckt hatte, bin ich noch über den Nachtmarkt gebummelt und dieser ist ebenfalls wunder wunderschön ! Ich weiß nicht, wie ich jemals wieder einen Markt in Deutschland schön finden soll, sei es Weihnachts-,Oster-,Wochenmärkte,… Um mich vom Stress zu erholen, gönnte ich mir eine Fußmassage bei einer total tollen Familie. Die kleinsten Kinder sitzen auf dem Markt und machen Werbung und auf dem Parkplatz der Familie stehen alte, bequeme Schaukelstühle und alle Familienmitglieder (Tanten, Onkel, Großeltern, Kinder,..) werden zum Masseur. Es war so schön und herzlich dort und man konnte der wunderschönen Straßenmusik vom Markt lauschen. Auf dem Markt herrschte Hochbetrieb aber trotzdem strahlte er eine totale Ruhe aus.
Danach habe ich einen Flug nach Kuala Lumpur (Malaysia) für nächsten Freitag gebucht.

Sonntag:
Mein Körper tut mir so langsam echt leid ! Erst zwei starke Erkältungen, Sonnenbrand, dann Grippe, dann Mittelohrenentzündung und jetzt ist diese gerade voll ausgeheilt, schon muss er sich gegen das nächste wehren. Zum Glück ist meine Reiseapotheke auch für Magenverstimmungen gewappnet und Su hat immer gute Tipps (vielen Dank !!). Hier ist es leider nicht so einfach was zu Essen zu finden, das dem Magen nicht schadet, aber ich versuche mein Bestes.
Nach dem Frühstück mit meinen drei tollen Zimmerkollegen, besichtigte ich einen total schönen Tempel und wechselte leider das Hostel, da ich für die nächsten Nächte ein anderes gebucht hatte.
Da traf ich ein kalifornisches Pärchen von der Hinfahrt wieder und zusammen brachen wir zum Songkran auf. Wie schon erwähnt, ist das das thailändische Neujahr, Buddha bekommt Wasser und ganz Thailand artet in eine einzige Wasserschlacht aus. Einfach jeder macht mit. Es heißt, derjenige der am nassesten ist, hat am meisten Glück. Da Alkohol ja bekanntlich Bakterien tötet und Cola gut für den Magen ist, kauften wir uns einen Cola-Bucket und zogen schon mittags von Bar zu Bar. Songkran ist ein unglaubliches Spektakel: alle machen mit, egal ob jung oder alt, das Wasser steht auf den Straßen, jeder ist pudelnass, überall läuft Partymusik, jede Bar ist getränkt und es stehen Eiswasserkübel überall rum. Jeder hat Wassereimer und Spritzpistolen und man steht an der Straße und zielt auf Fahrrad-, Roller-, oder Tuk Tukfahrer. Ganz Chiang Mai ist auf den Beinen und umso größer die Spritzpistole, desto cooler ist man. Die Gaudi feierten wir den ganzen Tag mit. Ohne Drybag geht hier die nächsten Tage niemand aus dem Haus und Wertsachen muss man im Hostel lassen.

http://www.chiangmai-thailand.de/songkran-chiang-mai.html
Pudelnasse Grüße
Nadine

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Celebrating the last day in Vang Vieng

Montag, 06.04.2015

Außer mir sind alle im Hostel abgereist und so hatte ich das große Zimmer für mich allein.
Ich ließ es ruhig angehen und startete nach dem Mittagessen erneut spontan in eine Erkundungstour. Nachdem ich etliche Kalbselfies mit den frei rum laufenden Kühen gemacht hatte, entdeckte ich Pferde. Keine Ahnung, ob das Wildpferde waren, aber sie waren ebenfalls frei.
Über Stock und Stein lief ich zur Lusie Cave und wollte eigentlich zum Aussichtspunkt, aber mit Flip Flops ließ ich es besser sein. Für die Höhle brauchte man natürlich auch gute Schuhe und so schloss ich mich zwei Jungs an, die auf dem Rückweg waren. Wir quatschten eine Weile, schauten den Sonnenuntergang an und gingen zurück zum Hostel. Dort kümmerte ich mich um 3 junge Mädels, die zu viel Mushroompizza gegessen hatten. Ich kann mich noch nicht entscheiden, ob mir solche Leute leid tun sollen, aber ich fühlte mich zuständig und brachte ihnen Wasser und redete den dreien gut zu.
Nach dem Abendessen beschloss ich, ein letztes Mal in die Sekura Bar zu gehen. Ich staubte ein kostenloses T-Shirt ab und spielte mit ein paar Leuten Bier Pong. So langsam bekomme ich Übung und traf oft 😉 Es war wieder ein mega genialer Abend, ich traf Quentin und Jon und feierte mit einer Gruppe von vielen jungen Thailändern die super cool drauf waren. Es sah so aus, als ob sie das erste Mal in ihrem Leben feiern durften und sie fanden es total beeindruckend, dass ich aus Deutschland komme und wollten alle Bilder mit mir machen.
Nach dem Schließen der Bar um 12 zog die Partymeute weiter ins Viva Vang, wo es genau so gut war.
Leider musste ich mich von Jon verabschieden, aber Quentin fährt morgen auch nach Luang prabang.
Jon: thank you for guiding me home at night, partying, dancing, tubing, sharing Tuk Tuks and having a lot of fun together. It was so great and I will miss you 😦 have a safe Trip !

Der letzte Abend war auf jeden Fall nochmal super und wir genossen es alle.

Sekuragrüße
Nadine

 

Hostelzimmer

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Klo und Dusche im Hostel

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„Marktplatz“ vor dem Hostel

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Best Hostel „Viengvillay Backpacker“

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Straßen von Vang Vieng

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Mekong

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freilaufende Kühe

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Kalbselfies

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Schönes Bergpanorama

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Kalb mit meinem Hut

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Lusi Cave

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Schöner Sonnenuntergang

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Tümpel

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freilaufende Pferde

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Lao Kind

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Heißluftballoons überall

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Sakurabar

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Bierpong

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Thais haben Spaß beim Feiern

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Viva Vang

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Gruppenbild mit den Thais

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Totally Crazy Tubing

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Sonntag, 05.04.2015

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, weil ich so geflashed bin.
Heute war der große Tag gekommen: es ging zum tubing. Das ist eindeutig die Hauptattraktion von Vang Vieng und sollte jeder mal erlebt haben.
Mit großen Gummireifen wird man mit dem Tuk Tuk zum Fluss transportiert, dort kommentarlos raus geworfen und dann geht die Gaudi los: unzählige junge Leute treiben dann bei lauter Partymusik den Mekong runter und an jeder Bar wird halt gemacht. Dabei wird man von Leuten mit einem Seil mit Plastikflaschen dran „eingefangen“. Die erste Bar war schon super und alle spielten Bierpong und Fußballtennis und die Stimmung war schon mittags um 1 grandios.
In der 2. Bar ging es um alles. Auf einem Schwebebalken über einer Dreckbrühe lieferte ich mir einen spannenden Fight mit Boxhandschuhen. Als ich meinen Gegner sah, stockte mir der Atem. Ein bulliger junger, starker Mann sollte mich vom Balken boxen. Unter tosendem Applaus und wilden Anfeuerungen gewann ich den harten Kampf und erntete viel Anerkennung vom Rest der Meute. Als mein Gegner mich vom Wasser aus ebenfalls rein ziehen wollte, klammerte ich mich gekonnt am Balken fest und der Applaus wurde größer. Letztendlich suchte ich freiwillig den Weg in die braune Suppe.
Anschließend ging’s zum Volleyball im Matsch. Es war ein mega Spaß, wir sahen aus wie Schweine, wälzten uns im Schlamm, machten Schlammcatchen und unser Team gewann 🙂
Heute war außerdem Jurits Geburtstag, den wir natürlich gebührend feierten und er musste ständig Kurze trinken.
In der 3. Bar gab es eine Dusche, wo wir schnell sauber wurden und alle tanzten wild. Die Backpacker-Community ist so genial und man fühlt sich so zugehörig, obwohl man sich überhaupt nicht kennt. Alle sind durchs Reisen verbunden, die meisten reisen allein, es macht wahnsinnig Spaß und es gibt nie Stress.
In der letzten Bar war es auch total cool und die ganze Backpacker-Community feierte um ihr Leben 😉
Außerdem traf ich wieder den Typ von Koh Tao.
Als wir um 7 die Tubes (Reifen) mit dem Tuk Tuk zurück brachten, ruhten wir uns eine Stunde aus und aßen was und dann ging’s in die Pubs. Die bekannteste Bar „Sekura Bar“ kochte und die Leute hatten wieder alle Spaß mit den Lachgasballoons (ich probiere auch das nicht). Die Musik war super und die Party ging bis spät in die Nacht.

Tubing Grüße
Nadine

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Rocking Halfmoon Party

Samstag, 28.03.2015

Irgendwie wurde das Ohr nicht besser, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es nochmal wird.
Wir sind früh aufgestanden und zu 4. mit den Rollern los. Es ging über sehr gute, breite, ausgebaute Straßen (sogar mit Fahrbahnmarkierung) durch den Dschungel und die Strecke war wie die Schwarzwaldhochstraße nur, dass links und rechts Urwald war.
Ganz ohne Vorwarnung fing es plötzlich an sehr heftig zu regnen und es fühlte sich im Gesicht an wie große, peitschende Hagelkörner. Eine kleine, überdachte Hütte im Urwald schaffte Abhilfe und der Regen verschwand genau so schnell wieder wie er kam.
Vorbei an einer Art Müllhalde und Slums ging es wieder Richtung Bevölkerung, wo wir anhielten und uns in einem Café Frühstück bestellten. Die thailändische Mentalität kann einen teilweise echt fertig machen. Unsere Sitznachbarn bestellten nach uns und bekamen davor und als die Bedienung alles nacheinander im 5 Minuten Abstand brachte (zuerst alle Getränke dann das ganze Essen), bekamen wir uns nicht mehr vor Lachen. Hier ticken die Uhren sehr langsam und man sollte in Thailand auf nichts angewiesen sein.
Anschließend ging’s zu einem sehr sehr tollen Strand auf der Ostseite wo wir faul da lagen und ich mein Ohr schonte. Chris hatte seine Hängematte dabei und zwischen 2 Bäumen aufgespannt hatte das den totalen Wohlfühlfaktor.
Zum Abendessen ging es wieder auf die andere Inselseite zum Markt. Zu Chrissys und Jans Abschluss aßen sie nochmal alle wie die Könige und kosteten das günstige Essen aus.
In der Apotheke kaufte ich stärkere Ibuprophen und auf Anraten von Jan noch einen Magenschutz da mein Magen durch die viele Chemie in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Um 10 ging es dann zum Warm-Up von der Halfmoon-Party, das in unserer Anlage statt fand. Wir hatten Spaß wie kleine Kinder uns mit der gekauften, bunten Leuchtfarbe gegenseitig zu bemalen und um halb 11 war eine halbe Stunde happy Hour, was die anderen natürlich ausnutzen.
Es war halb 1 als uns alle ein Jeep-Taxi in den Dschungel fuhr. Es gab Rabatt für alle im Hotel, aber wir saßen wieder wie Schweine im Tiertransporter da drin und hatten Angst hinten raus zu fallen bei der sehr rasanten Fahrweise.
Nachdem wir die umgerechnet 28€ Eintritt bezahlt hatten (inkl. Bucketgutschein) fanden wir uns mitten im Dschungel wieder.
Es gab einen großen Turm wo der DJ oben saß, 2 Tanzflächen und einige Bars. Alles war schön dekoriert und mit unseren Neon Farben passten wir super ins Konzept.
Die Musik war gut und wir tanzten eine Weile. Als nach ein paar Stunden der DJ wechselte, leerte sich der Festivalplatz weil die Musik richtig schlecht wurde. Es gab eine Aussichtsplattform von der wir alles gut beobachten, reden und chillen konnten. Während die anderen die Gutscheine ausnutzten, hielt ich mich schön an mein Wasser aber man kann ja bekanntlich auch ohne Alkohol viel Spaß haben 🙂 Zwischendrin sahen wir uns Feuershows an und trafen nette Leute. Irgendwann beschwerte sich Chrissy beim DJ Gehilfen über die Musik, aber das brachte auch nicht viel…
Als es schon fast wieder hell wurde, nahmen wir wieder ein Jeep-Taxi heim und diesmal fuhr der Fahrer zum Glück angemessen.
Müde fielen wir danach alle in unsere Betten.

Halbmondige Grüße
Nadine

 

Urwald

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Flucht vor dem Regen

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Abgelegener Strand

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Chris und seine Hängematte

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Der hatte es total drauf und konnte alle Tricks

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Halfmoon Party

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Today I don`t feel like doing anything

 

Donnerstag, 12.03.2015

Nach der Partynacht war erst mal ausschlafen und chillen angesagt. Mit bayrischen Jungs die unser Hostel besiedelt hatten, waren wir gemütlich frühstücken und taten den ganzen Tag nichts als Frisbee spielen im Wasser, Sonnen und Bier trinken 🙂

Nach dem Abendessen war noch Power-Napping zum Erholen vom anstregenden Tag angesagt und dann gings wieder los. Die Stimmung war genau so genial wie am Vorabend, die Buckets und die Feuershows auch und so hatten wir alle wieder eine total super Nacht und feierten was das Zeug hielt. Der Hauptpunkt war wie immer eine Bar die 3 verschiedene Namen hat: „Stone“ „Stones“ „Stoned“. Da trafen wir auch Lisa wieder.

Ja so ein Tag muss eben auch mal sein und dann habt ihr mal schon nicht so viel zum Lesen :D.

Chillige Grüße

Nadine

Strand

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Frisbee spielen mit den Bayern

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Ready for Party: die Bayern, der/die/das Hostelbesitzer(in) und ich

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Feuershow vor dem Club „Ibiza“

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Island hopping (Koh Phi Phi)

Mittwoch, 11.03.2015

Irgendwie konnten Vroni und ich mal so gut schlafen, dass es 7:45 Uhr war, bis wir aufwachten. Eigentlich gut. Problem: Fähre nach Koh Phi Phi sollte um 8 los. Also in Rekordzeit Zeug gepackt, zum Anleger gerannt und tatsächlich saßen wir um 7:55 Uhr in der Fähre. Die sieht von Innen eigentlich aus wie ein Reisebus und ist klimatisiert. Nach einer Stunde haben wir dann Koh Phi Phi erreicht. Laut den super Erfahrungsberichten von vielen anderen konnten wir eigentlich nur enttäuscht werden, aber das war zum Glück nicht so. Langsam gehen mir die Superlative aus 😛
Die Insel ist das genaue Gegenteil von Koh Lanta. Hier ist überall Party, es hat fast nur junge Leute, nur schmale Straßen und keine Autos oder Roller.
Ein netter Thai vom Schiff half uns sofort ein Hostel zu besorgen, engagierte sich total und unsere Sachen wurden sogar in einem Wagen zum Hostel gebracht. Wir fragten uns wo da der Haken sei, aber den gab es nicht.
Das Hostel „Backpackers“ ist ok, wir haben einen 12er Dorm, die Betten sind sauber, alles ist rosa und blau gestrichen und der/die/das Besitzer (Ladyboy) ist nett und schminkt sich den ganzen Tag. Das Beste: das Hostel ist direkt am weißen Sandstrand wo überall Bars und Restaurants sind und ist neben Lisas Hostel. Hier ist alles teuer als auf den anderen Inseln und deswegen zahlen wir 10€ die Nacht.
Um für die Nacht fit zu sein schliefen wir den ganzen Tag, chillten am Strand, aßen mit den anderen vor dem Hostel mal wieder Pad-Thai, ich gönnte mir eine anti-Sonnenbrandbehandlung und wir trafen uns abends am Strand mit Julia aus Deutschland.
By the way: wer mal in Thailand ist: unbedingt die Pfannkuchen probieren. Die sind so sau lecker da könnten wir uns rein legen 😄
Die ganze Insel wurde zu einer einzigen Party, alle tanzten, überall lief gute Musik und wir lernten wieder viele nette Leute aus der ganzen Welt kennen. Hier ist es auch normal, dass man von der Bedienung gefragt wird, ob man „was“ rauchen will. Alles verrückt. Die ganze Nacht gabs Feuershows, Feuerwerke, Seilspringen, Limbo, Bierpong und viele andere coole Sachen am Strand. Da das hier am günstigsten ist, kauften wir uns wie alle anderen einen Eimer für 4€ mit einer sehr starken Mischung und hüteten ihn wie unseren Augapfel. Die ganze Nacht feierten und tanzten wir und hatten viel Spaß auf der krassen Partyinsel. Der Anblick war bestimmt lustig, als alle mit ihren „Buckets“ getanzt haben. Zwischendrin machten wir noch einen Abstecher ins Irish Pub wo es genauso cool war.
Glücklich und fertig fielen wir nachts in unsere Betten.

Feierische Grüße
Nadine
Fähre
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Blick von der Fähre

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Beste Pfannkuchen

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Hostel

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Straßen von Koh Phi Phi

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Strand vor dem Hostel

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Bestes Bier: Chang

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Pad-Thai

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Ready for Party mit Sonnenbrand

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Bucket

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Vroni und ich

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John von Ottawa in Kanada, Vroni und ich

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Who run the world? Girls !

Donnerstag 05.03.15

Die Nacht in meinem allerersten Hostel (10 Personen Zimmer) war gut. Die Klima war zwar so kalt, dass ich jetzt erkältet bin, aber ich konnte bis 11 schlafen. Die anderen haben noch länger geschlafen und so saß ich noch in Ruhe vor dem Hostel und hab gebloggt. Quentin hat erzählt, dass er nicht schlafen konnte, weil 2 Mädchen die ganze Nacht gekichert haben, einer verbotene Dinge unter seiner Decke gemacht und 2 zusammen im Bett,… Ja im Hostel erlebt man so einiges. Zu 3. sind wir auf der Khao San Road luxuriös frühstücken gegangen. Kostet ja hier fast nix :D. Danach sind wir wieder bei gefühlten 50 Grad losgewandert. Wir sehen auch überhaupt nicht touristisch aus 😄 zuerst ging es zu einem großen Tempel „Wat Phra Kaeo“ wo wir lauter Mönche und eine Soldatenparade gesehen haben. Da uns der Eintritt aber zu teuer war sind wir weiter gelaufen. Unterwegs war uns so heiß, dass wir ein paar Mal unter dem Rasensprenger rum gerannt sind. Der nächste Stopp war der Tempel Wat Pho. Es sieht dort absolut genial aus und hier sind wir auch rein gegangen. Die Hauptattraktion ist der 36m lange und 15m hohe, liegende, vergoldete Buddha. Die Türme sind auch alle sehr schön gemacht und so verbrachten wir eine lange Zeit im Tempel, wo wir Österreicher getroffen haben, mit denen wir uns nett unterhielten. Die glaubten uns nicht, dass wir uns alle erst so kurz kennen und fanden es beeindruckend, dass Quentin und ich ein Jahr um die Welt reisen. Zur Erholung von der abartigen Hitze und vom Laufen haben wir uns in ein Café am Fluss gesetzt. Da war es so schön. Einmal ist ein totes Schwein vorbei geschwommen und ich musste fast kotzen. Quentin wollte unbedingt was finden das schön ist, aber wo es keine Touristen hat und somit sind wir in einem Einheimischen-Viertel gelandet und es war der Hammer! Die Leute waren so freundlich zu uns, wollten sich fotografieren lassen, zeigten uns alles und ließen uns in ihr Leben blicken. Sowas erlebt man nicht oft und es war ein absolutes Highlight für uns 3. Dann haben wir noch einen Mark gefunden wo auch keine Touris waren. Diesmal roch es nach Blumen, es gab viel Obst und Gemüse und es war total sauber und ordentlich. Der Markt war groß und wir schlenderten gemütlich von Stand zu Stand. Den schönen Sonnenuntergang konnten wir von der Flussbrücke aus genießen. Wenn man sich mit den nicht europäischen Standards abfinden kann, ist Bangkok eine wunderschöne und vielfältige Stadt ! Ich liebe es hier ! Wir haben noch eine Art Tempel gefunden wo wir die einzigen waren und der nette Wärter zeigte uns, wie man Buddha anbetet und Räucherstäbchen anzündet und gab uns eine Prophezeihung mit, wo bei Vroni drin stand, dass sie bald ein Baby bekommt :D. Zurück ging es durch eine Art „Slum“, wo wir ein bisschen Angst hatten, aber die war total unberechtigt. Die Menschen lieben die Touristen und überall wird man angelächelt.
Da es schon spät war, sind wir mit dem Tuk Tuk zurück zur Khao San Road wo wir was aßen und vor dem Hostel noch mit den anderen chillten.
Wo wir danach waren gehört glaube ich nicht in den Blog, aber es war ein Erlebnis wert :D.
Heute war Tag der Vollmondparty und so sind wir mit ca. 20 anderen Backpackern in den Club „the Club“ gegangen. Die Stimmung war richtig krass. Die Leute haben gefeiert als ob es ihr letztes Mal wäre und es ging trotzdem sehr friedlich zu. Sorry Jenny, aber das war noch besser als Vegas :P. Wir feierten ausgelassen und tanzten viel, bis auf einmal um Punkt 2 mitten im Lied das Licht anging und alle raus liefen. Keine Ahnung was das war, aber danach feierten wir im Hostel noch ein bisschen weiter und genossen den richtig geilen Abend total.

Absolut freudige Grüße
Nadine

Quentin beim Frühstück auf der Khao-San-Road
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Reiseschaf

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Schild im Restaurant

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Crepe mit Banane

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Satt und glücklich

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Sprinkleranlage bei 35 Grad

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großer Palast Wat Phra Kaeo Temple

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Wat Pho

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Vroni, Quentin, ich Wat Pho

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liegender Buddha (34m lang)

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Fluss

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a backpackers life

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totes Schwein

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Markt für Einheimische

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Sonnenuntergang in Bangkok

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Einheimische lassen sich gern fotografieren

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Das Schaf grüßt

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Quentin lernt Buddha anzubeten

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Tuk Tuk

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überall rosa Taxis

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Thailändische Spezialität

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Fullmoon-Party with the hostel-mates

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„the Club“

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feelings like a Rollercoaster

Der Tag war gekommen. Es stand mein letzter Arbeitstag an. 5 und halb Jahre (fast so lang wie meine Realschulzeit) bin ich in diesem Büro ein und aus gegangen, hab Höhen und Tiefen mit erlebt, viele Kollegen willkommen geheißen und verabschiedet, Freundschaften geschlossen, viele nette Kunden erlebt, ich durfte meine Ausbildung zur Mediengestalterin erfolgreich abschließen, in dieser Firma „aufwachsen“, vieles lernen, auch vieles weiter geben, es gab gute Tage, es gab weniger gute Tage, ich durfte ein cooles Fahrsicherheitstraining und eine total lustige Skiausfahrt mit machen und konnte fürs Leben lernen.
Ich bin euch allen so so so dankbar für das alles und möchte mich auch hiermit nochmal ganz ganz arg bei meinen Kollegen von serv4ness, den Kollegen von GPS und ganz besonders meinen Chefs Harry, Verena und Micha danken, die immer hinter mir gestanden sind und mir das alles ermöglicht haben. Ich weiß es sehr zu schätzen, was ihr alles für mich getan habt! Auch nochmal danke für das Angebot mich zum Flughafen zu fahren. Das ist alles andere als selbstverständlich.
Vielen vielen Dank auch für euer tolles Abschiedsgeschenk, über das ich mich wahnsinnig gefreut habe. Ich hab ein Plüschkänguru mit Geld im Beutel, einen Hüttenschlafsack, ein lustiges australisches Wörterbuch, kleine Reiseutensilien und ein total tolles Gedicht bekommen. Außerdem noch eine Abschiedskarte mit australischen Münzen und Scheinen drin von Anja und Micha und eine coole Daimler Kappi von Dirk. DANKE an euch alle, ihr seid der Wahnsinn !!
Umso trauriger war dann der Abschied nach meinem Frühstück und ich kann euch jetzt schon sagen, dass ich euch alle total vermissen werde. Wir waren ein sehr tolles Team und hatten viel Spaß zusammen. Lena und Diana: unsere „Weiberecke“ wird mir total fehlen !
Auch nochmal danke an Lena die mir extra einen Kuchen ohne Zucker gebacken hat,  Diana die mir so arg beim Vorbereiten vom Frühstück geholfen hat und Lena, Harry und Verena die so schnell mit mir aufgeräumt haben. Und Andi: toll, dass du mir ein Sprachmemo mit „Hallo Nadine“ für traurige Tage gemacht hast. Ihr seid toll! Wir werden auf jeden Fall in Kontakt bleiben!
Ganz toll fand ich auch, dass meine Babysittkinder Angelina und Justin sich noch verabschiedet haben und mir auch noch was gebastelt haben. Richtig süß von euch ! Ich habe 7 Jahre lang super gern auf euch aufgepasst !

Abends gings dann noch einmal mit den Mädels auf die Piste. Erst waren wir gemütlich im Provo essen, dann beim Mexikaner Sangria trinken und anschließend haben wir ein letztes Mal in unserem heiß geliebten Multi abgedanced. Es war der absolute hammer, die Nacht war total cool, wir hatten mega viel Spaß, haben unsere alten Klassenkameraden Philipp und Oli getroffen, konnten mal wieder richtig gut feiern und ich hab den letzten Abend mit euch total genossen. Vielen vielen Dank, dass wir noch einmal so einen geilen Abschluss feiern konnten. Euch werde ich auch so abartig vermissen 😦 DANKE Tati die leider krank zu Hause war :(, Silvi und Jenny :). Ihr seid die BESTEN ! Wir feierten bis das Multi zu machte 🙂

Abschiedsfrühstück
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Abschiedsgeschenk
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Familie Gürtler mit meinen Babysittkindern Angelina und Justin und Bürohund Lucie
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Kollegin und Freundin Lena und ich
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Teil des Teams von GPS
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Lieblingskolleginnen Diana, ich, Lena
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Team von serv4ness

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Jenny, Silvi und ich
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Oli, Philipp, ich, Silvi im Multi
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Silvi, Philipp, Marian, ich

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Kicks on Route 66

Das bisher günstigste Hotel mit 45$ war keinesfalls das Schlechteste und so bekamen wir wieder ein tolles Frühstück serviert.
Der letzte Tag mit unserem lieb gewonnenen Nissan begann in der Dunkelheit und wir fuhren bei -15 Grad dem Sonnenaufgang entgegen Richtung „Seligman“ wo ein denkmalgeschütztes Stück der Route 66 ist. Darauf wurden wir durch einen Tip von Nici aufmerksam (danke 😊). Die ein und halb Stunden Fahrt vergingen schnell und so kamen wir in diesem sehr kleinen, süßen Örtchen an, wo wir die liebevoll dekorierten Souvenirläden besuchten und einige Bilder machten.
Weiter ging es (natürlich auf der Route 66) durch das 5-Häuserdorf „Peach Springs“ durch, das wie ausgestorben ist. Dann mitten im Nirgendwo wieder ein kleiner Souvenirladen, der Überbleibsel der Stadt „Hackberry“ ist, mit lauter altem Zeug wie Nummernschilder, Zapfsäulen, einer Jukebox von 1938, Möbeln und vielem mehr. Der alte Ladenbesitzer und sein Hund empfingen uns sehr freundlich.
Eigentlich wollten wir noch zur historischen Stadt „Oatman“ fahren, aber wären laut Navi um 15 vor 2 bei der Autovermietung gewesen und Abgabezeit war 2. Der Mann am Telefon von der Vermietung meinte, dass wir es ganz pünktlich abgeben müssen oder 80$ mehr zahlen. So haben wir unseren Ausflug noch auf den Hoover-Dam begrenzt (15 Minuten Karenz waren uns zu wenig).
Bei Sonnenschein und 15 Grad konnten wir den letzten Ausflug nochmal total genießen.
Die Steinschläge waren bei der Abgabe kein Problem und evtl. können wir den Strafzettel anfechten. Unseren tollen vom Schnee, Wüstensand und Schotter gezeichneten Nissan mussten wir schweren Herzens zurück lassen.
Anschließend wurde unsere Stimmung aber wieder aufgehellt, als wir unser Hotel in Las Vegas für die kommenden 2 Nächte sahen. Das „Luxor“ ist wie eine Pyramide aufgebaut, mit 4400 Zimmern Mega groß und die Sphinx steht vor dem Hotel. Es hat alle Läden die das Herz begehrt, Wasserspiele, ein Casino, eine Titanic-Nachbildung, einen großen Club, Pool, Aufzüge die schräg nach oben verlaufen und sieht richtig genial aus. Unser Zimmer ist im 23. Stock und wir sehen von dort aus perfekt auf der Startbahn alle Flugzeuge abheben und das so gut isoliert, dass man nichts davon hört.
Nach einem schönen Essen beim Mexikaner, wo wir draußen am Strip saßen, stürzten wir uns ins Vegas-Nachtleben. Zuerst sind wir 2h zum 350m hohen Stratosphere Tower gelaufen und wollten die Aussicht genießen. Die 20$ fürs Hochfahren waren uns dann doch zu viel. Nachdem wir noch einige Hotels und Casinos, unter anderem das Circus Circus besucht haben und insgesamt die Strecke von Wildberg nach Nagold gelaufen sind, fielen wir nachts tot in unsere Luxusbetten.

Liebe Grüße
Jenny und Nadine

Hier unsere Strecke an diesem Tag:strecke12

 

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