Hier ist ein Bericht & Interview meiner alten Berufsschule über meine Reise 🙂
Reise
Ladyboys, Bed Bugs and other curiosities
Freitag, 17.04.2015
Der Tag war chillig und weil ich Kopfweh hatte, blieb ich lang im Bett, schwamm im Pool und las mein Buch weiter.
Als ich rote, juckende Punkte an meinem Körper entdeckte, war ich erst optimistisch und glaubte an Mückenstiche, aber leider hatte es mich nun auch erwischt. Nach Astrid und vielen vom Hostel, war ich nun auch von Bed-Bugs (Bettwanzen) befallen. Diese verbreiteten sich wohl schnell im Hostel und waren trotz täglicher Bettzeugreinigung und heißem Wasser nicht verschwunden. In der Apotheke gabs eine Salbe die zum Glück das Hostel zahlte. Ich bekam für die letzte Nacht auch ein Upgrade in ein Einzelzimmer mit Klimaanlage (bisher hatte ich nur Ventilator).
Abends ging’s mit Astrid und Max ins Bamboo-Restaurant, das vegetarisch ist. Astrid und mir als Vegetarierinnen schmeckte das Essen super und sogar Max war begeistert.
Mit Amanda und Jill trafen wir uns vor der Ladyboy-Show und diese war absolut gigantisch.
Die Kostüme waren aufwändig, das Make-up perfekt, die Tänze völlig synchron, die Musik stimmungsvoll, die Körper modellhaft, die Haare lang und die Show hatte alles was dazu gehört. Es wurde sehr viel gelacht, geklatscht und das Publikum war in perfekter Stimmung. Einmal wurde ein Junge aus dem Publikum geholt und betanzt und ihm wurde an seine heiligen Stellen gefasst 😛 ein anderes Mal war ein Ladyboy auf einer Seite als Frau und auf der anderen als Mann verkleidet und ein weiteres Highlight war, dass sich einer von einer Frau zum Mann rückverwandelt hat. Die Männer sahen sowohl als Männer als auch als Frauen total gut aus. Irgendwie schade, dass sich in Deutschland nicht viele Ladyboys outen. Da nervt mich doch oft das viel zu engstirnige Denken. Es können sich viele Deutschen noch eine Scheibe der Toleranz anderer Länder abschneiden.
Nach der Show lauschten wir bei ein paar Bier der gigantischen Stimme einer Sängerin bei super Livemusik mit Top-Band, wo ein Mädel aus dem Publikum auch zeitweise gesungen hat.
Nach dem Packen war es schon 2 und ich fiel müde ins Bett meines tollen, neuen Luxuszimmers (hoffentlich ohne Bed-Bugs).
Letzte Grüße aus dem tollen Thailand
Nadine
Chiang Mai
Straßenstände
Chiang Mai
Ladyboy-Show
Amanda, Max, Jill, Ladyboy, ich, Astrid
Astrid, Jill, Ladyboy, Amanda, ich
Band
Trip to the hospital
Freitag, 27.03.2015
Nach einer nicht enden wollenden, qualvollen Nacht, ließ ich mich von Chris dazu überreden, ins Krankenhaus zu gehen. Sogar Kauen konnte ich nicht vor Schmerzen und es pulsierte und hämmerte trotz vieler Schmerzmittel in meinem rechten Ohr.
Leider mussten wir Jaela und Rylan verabschieden, die Richtung Heimat aufgebrochen sind. Es war sehr cool zu 6. den Tauchkurs zu machen und ein Stück zu reisen und es war immer total lustig zusammen. Jaela und Rylan: wish you a good journey home, get well soon, we will all miss you and we had a wonderful time together. Take care of yourselfes and see you next year in Canada ! 🙂
Danach sind die Anderen mit den Rollern zu einem Strand gecruist und ich hab mich auf die Suche nach einem Krankenhaus gemacht.
Zuerst musste ich Geld für die Behandlung abheben, aber hab wie so oft hier keinen Cent am Automaten bekommen. Zum Glück hatte ich noch Euro dachte ich mir und wollte es wechseln. Die Dame sagte mir ohne Reisepass ginge gar nichts, aber der lag als Pfand im Bungalow. Da mir nichts anderes übrig blieb und die anderen schon lang weg waren und kein Handy dabei hatten, verließ ich mich auf Kartenzahlung im Krankenhaus.
Meine Hoffnung das Western Hospital zu finden wo es englisch sprechende Ärzte gibt, hab ich nach langer Suche zerschlagen und statt dessen bin ich nach 100 mal Fragen mitten im Urwald in einem anderen Krankenhaus raus gekommen. Ich hielt es vor Schmerzen kaum aus. Doof nur, dass überall nur thailändische Schriftzeichen waren und ich nicht mal die Anmeldung fand. 3 Jungs aus Russland halfen mir. Dem einen ist ein Hund vor den Roller gelaufen und ihn hat es hin gehauen. Er sah noch schlimmer aus als Jaela und Rylan und er kommt seit einer Woche jeden Tag zum Wunden säubern. Der Hund ist wohl unbeschadet davon gekommen aber auch der Russe darf viel Geld für den Roller zahlen.
Zuerst sollte ich einen Zettel ausfüllen mit sämtlichen Daten, unter anderem Religion, Partei, usw. Einen Reisepass oder Perso wollte niemand sehen.
Glück nur, dass ich sofort dran kam. Im „Flur“ wurde ich gewogen und der Blutdruck wurde gemessen. Das Krankenhaus ist für thailändische Verhältnisse „sauber“ und ist halb offen, also es gibt keine richtigen Türen. Dann sollte ich zum Arzt der Gott sei Dank einigermaßen englisch verstand. Er guckte ins Ohr, schickte mich zu den Krankenschwestern und sagte ich solle danach wieder kommen. Mit einem Zettel in der Hand wurde ich in den Notfallraum auf eine Liege geschickt. Wie in den US Filmen liegen da alle nebeneinander, es gibt nicht mal Vorhänge und viele Schwestern sitzen rum und tun nichts. Die „Liegen“ sind harte Pritschen und die Wände alles andere als weiß aber auch hier war es nicht dreckig. So lag ich auf der Pritsche und wusste nicht was kommt, weil keine der Schwestern englisch konnte. Als ich dann was heißes nasses in meinem Ohr spürte, wusste ich nicht, ob es weh tat oder nicht. Sie wiederholte die Spülung ein paar Mal und zeigte mir, was raus kam. Sehr viel Eiter und Dreck was nicht besonders appetitlich aussah. Für kurze Zeit gab mein Ohr tatsächlich Ruhe.
Die Schwester schob mich ohne ein Wort, weiter ins Kassierzimmer und ich sollte 24€ bezahlen. Als ich ihr klar machen wollte, dass der Arzt mich nochmal sehen will, stand ich mit 5 Schwestern da, die mich ratlos anschauten und wild auf thailändisch diskutierten. Selbst Zeichensprache brachte nichts und sie wurden alle immer wütender. Erst als Krankenschwester Nummer 6 dazu kam, fand ich mich endlich beim Arzt wieder. Dieser leuchtete mir nochmal ins Ohr, meinte es ist alles vereitert und dass es morgen wegen der Spülung schlimmer werden wird. Er verschrieb Antibiotika und betonte ausdrücklich, dass ich diese sofort nehmen sollte.
Als es ums Zahlen ging, dann der Schock: keine Kreditkartenzahlung möglich und 700 Baht zu wenig dabei. Ich solle es nochmal am Automaten versuchen. Auf die Frage, wo der nächste Geldautomat sei, nur Gelächter. Mit einem pochenden Ohr musste ich die ganze Stecke durch den Urwald zurück in die Stadt fahren, mit dem Hintergrundgedanke wieder kein Geld zu bekommen. Liebe Eltern: vielen Dank, dass ich euer Gemüt geerbt habe. Ich glaube sonst wäre ich in dieser Situation ausgeflippt. Wer mich kennt weiß, dass mich so schnell nichts aus der Ruhe bringt und ich hatte sogar Glück und ein Automat gab mir Geld.
Das Antibiotika bekam ich gleich im Krankenhaus mit. Der Gesamtpreis von 26€ war ok, aber ich wünsche trotzdem niemandem, einmal im Ausland krank zu werden. Die Verhältnisse sind doch teilweise abenteuerlich. Da hab ich eine komplette Reiseapotheke mit allem drum und dran dabei, aber für sowas war ich natürlich nicht gewappnet. Natürlich bin ich sehr froh, dass ich nichts schlimmes habe, sonst wäre ich hier aufgeschmissen.
In der Stadt erledigte ich noch Sachen wie: Passfotos für das Vietnam-Visum machen, im Internetcafe nach Flügen suchen, Sachen in der Apotheke kaufen, ein bisschen bummeln, usw.
Die zulässige Tagesdosis an Schmerzmitteln war erreicht und besser wurde es nicht, aber ich wartete trotzdem 2 Stunden auf die anderen um auf dem gleichen Markt wie gestern erneut zu schlemmen.
Nach dem Einkauf unseres Outfits für die Halbmondparty in Neonfarben wollten wir uns gerade mit den Rollern auf den Heimweg machen, als sich ein Straßenhund in den Fußraum meines Rollers setzte. Davor hatte ich noch keinerlei Kontakt zu ihm, aber er war auch nicht runter zu bewegen. Also nahm ich ihn ein großes Stück mit und ließ ihn am Stadtrand in der Bevölkerung „raus“.
Zurück heizten wir wieder durch die Nacht. Unsere Tachos gehen nicht, Geschwindigkeitsbegrenzungen gibts nicht, genau so wenig wie Polizei oder Vekehrsregeln. Die Eltern fahren hier mit dem Roller ihre 3 Kinder spazieren und Autos sind eher selten.
Im Bungalow angekommen, wollte ich nur noch schlafen und die anderen machten das Selbe wie die Abende davor.
Ich hoffe das Antibiotika hilft und es geht mir morgen wieder besser. Vielen Dank hiermit an Jan der sich als gelernter Krankenpfleger immer um mich kümmert, mir Tips und Medikamente gibt und mich ermahnt, wenn ich irgendwas nicht richtig mache 😉 danke auch Chrissy und Chris, dass ihr so lieb zu mir seid und mir helft 🙂 ihr 3 seid super !
Geplagte Grüße
Nadine
Krankenhaus außen
Krankenhaus innen
Bungalow und Anlage
Straßen von Koh Phangan
Müllberg vom Essen
Advanced Divers, Baby
Dienstag, 24.03.2015
Ganz nach dem Motto: Der frühe Taucher sieht den Fisch, klingelte um halb 6 der Wecker. Um halb 7 war Abfahrt und alle waren bereit, nur mein Buddy Chris fehlte. Als ich an seiner Zimmertüre klopfte, schlief er noch, aber es reichte rechtzeitig aufs Boot.
Der erste Tauchgang in aller Frühe in sollte auf 30m runter gehen. Wegen dem Nitrogen darf man nur eine kurze Zeit in dieser Tiefe bleiben und manche bekommen einen Tiefenrausch, fühlen sich ein bisschen betrunken oder können sich nicht gut konzentrieren und sind verwirrt. Der Tauchcomputer sagt einem ganz genau wie lange man sich in welcher Tiefe aufhalten darf, ohne das es gefährlich ist und man Krankheiten bekommt.
Tauchen fällt mir mittlerweile sehr leicht und das fertig Machen geht wie Zähne putzen.
Langsam ging es auf 30m runter und um zu kontrollieren, ob wir einen Tiefenrausch haben, mussten wir mit dem Instructor ein Spiel spielen, das ich auch an Land nicht hinbekommen würde. Er zeigte eine Zahl mit den Fingern und wir mussten bis 11 hochrechnen und die Zahl zeigen. Wer mich kennt weiß, dass Mathe nicht ganz meine Stärke ist 😛 Von unserer Gruppe bekam niemand einen Tiefenrausch aber von der anderen Gruppe bekam einer einen Lachanfall wegen Wasser in der Brille und ein Anderer konnte nicht mehr richtig denken.
Die Farben sind in bestimmten Tiefen verändert und Phil leuchtete mit seiner Taschenlampe Dinge an und es sah ganz anders aus. Das beste war das Ei-Spiel. Wir zerhauten zu Zweit ein rohes Ei und spielten es mit den Händen hin und her. Das hat einen sehr coolen Effekt. Nur kamen bei uns gleich die Fische und aßen alles auf. Bei Jeala und Ryan (Geschwister aus Kanada) klappte es besser. Das Ei hat dann eine richtig coole Konsistenz und sieht aus wie ein Special Effekt.
Langsam aufsteigend tauchten wir noch weiter und hatten weiter oben eine gute Sicht. Natürlich gab es viele tolle Fische, Korallen und Pflanzen und wenn man sich nicht mehr konzentrieren muss, macht alles doppelt so viel Spaß. Jeala und Chris haben alles mit der GoPro festgehalten. Die Formation klappte gar nicht, weil alle mit Filmen beschäftigt waren und wir schwammen meterweit voneinander weg. Bei der Nachbesprechung beschrieb Phil diese Formation als: Nightmare (Alptraum) eines jeden Instructors. Naja, wenigstens wir hatten Spaß 😀
Nun hab ich auch keine Probleme mehr mit Nasenbluten, meine Ohren sind zwar seit 6 Tagen zu, aber sie tun nicht weh und gegen die Blasen an den Füßen von den Flossen hab ich Neopren Socken gekauft.
Nach einer kurzen Entspannungsphase ging es zum letzten und somit 9. Tauchgang in 5 Tagen, dem Highlight: Wrack-Tauchen. Die HTMS Sattakut ist ein Marineschiff, das nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr gebraucht und dann versenkt wurde. Es ist 42m lang und und befindet sich auf 20-30m Tiefe (http://www.taucheninthailand.de/wrack-tauchen-auf-koh-tao-hms-satakut-wird-versenkt/).
Wegen den Strömungen mussten wir direkt am Wrack abtauchen und was wir sahen war gigantisch: Man konnte in das Schiff rein gucken, sah Gewehre, Schießstände und es ist krass, wenn man sich vorstellt, dass dieses Schiff im Kriegseinsatz war. Rein schwimmen durften wir leider nicht, weil das zu gefährlich ist, aber die Sicht war perfekt und wir hatten viel Zeit uns alles genau anzugucken. Außerdem schwammen riesige Fische um uns rum und zwischen uns und wir sahen viele neue Sachen, auch Krabben und sehr große Fischschwärme. Wenn man da durch schwimmt, ist es ganz dunkel.
Um auf die andere Seite des Tauchgebietes zu kommen, schwammen wir noch eine Weile durch eine blaue Suppe und nach dem Auftauchen noch ein Stück rückwärts zum Boot.
Klar, dass wir Vier stolz wie Oskar waren, unseren Advanced Divers Schein (Fortgeschrittene Taucher) bestanden zu haben und nun können wir auf der ganzen Welt bis 30m allein tauchen. Ich glaube ich habe ein neues Hobby gefunden 🙂 es ist schwer zu beschreiben wie faszinierend das alles ist, wenn man noch nie getaucht ist, aber ich denke man liest die Euphorie raus 😉 Phil war stolz auf uns und lobte uns für den guten letzten Tauchgang, bei dem die Formation sehr gut war.
Wie letztes Mal ist Chris nach dem Tauchen vom Boot gesprungen und hat alles mit seiner GoPro dokumentiert. Leider trennten sich deren Wege beim Sprung und die Cam tauchte ohne Chris auf 25m runter. Zum Glück befand sich noch ein Instructor im Wasser, der sich der Aufgabe annahm und Chris Cam vom Meeresgrund rettete. Diese war die ganze Zeit an und über das Video der Rettungsaktion kann man in Jahren noch lachen.
Nach der Nachbesprechung an Land gingen wir wieder alle zusammen Mittag essen und Chris und ich chillten danach und guckten „Stromberg“ an. Die Zimmertüre war offen und ein kleiner Welpe kam rein gefegt, veranstaltete Chaos, zog an Chris Kameraband, spielte mit Flaschen, schmiss alles um und rannte genau so schnell wieder raus.
Um den Tauchschein und unseren letzten Abend auf Koh Tao gebührend zu feiern, ging es wie immer in unsere geliebte Sunset Bar. Irgendwie war dort aber nichts los, wir waren die Einzigen bei der Feuershow und fix und fertig vom frühen Aufstehen und Tauchen. Wir saßen nur eine Weile da, tranken unser Bier und gingen zurück ins Resort um unsere Sachen zu packen. Von unserem Instructor Phil bekamen wir eine total herzliche Verabschiedung.
Morgen geht es nach Koh Ph-angan und es ist ein komisches Gefühl. Ich war 2 Wochen auf der Insel, bin selbstverständlich allein rum gelaufen (Tag wie Nacht), hab alle Leute gegrüßt als würde ich durch meine Heimatstadt laufen, unterhielt mich mit den gleichen Leuten auf der Straße, wachte morgens im selben Bett auf, frühstückte im gleichen Restaurant am Strand, sah jeden Tag das gleiche nette Team von Big Blue Diving, tauchte mit den selben Leuten, saß abends mit coolen Leuten zusammen, ging in die selbe Bar und irgendwie ist die tolle Insel ein bisschen Heimat geworden. Man gewöhnt sich einfach an alles so schnell und es ist schade, dass ich Koh Tao verlasse. Es warten aber woanders auf der Welt andere tolle Dinge und mit den Leuten aus meinem Tauchkurs (Chrissy, Jan ein Paar aus Deutschland, Rylan, Jeala Geschwister aus Kanada, Chris mein Tauchbuddy aus Deutschland) reise ich nun weiter nach Koh Ph-angan und wir freuen uns am Samstag auf die Halbmondparty (Half-Moon-Party).
Liebe Grüße ein letztes Mal von Koh Tao
Nadine
Longtailboot
Sonnenaufgang
Katze und ich
Tauchen
Wrack und ich
Tauchkarte
Schiffskatze
Advance Divers bestanden: Chris, ich, Instructor Phil aus England, Ryan, Jeala
Instructor Phil
Tauchschein
Meine Tauchbuddys Chris und Alex
HTMS Sattakut
Tauchbuddy Chris und ich
St. Patricks Day
Dienstag, 17.03.2015
Der After-Pubcrawl-Tag fing für uns gemütlich an. Nach dem Pad-Thai-Frühstück auf der Terrasse, fuhren wir dank dem Tip von Sascha mit dem Longtailboot zum „Freedom Beach“ auf der anderen Inselseite. Wir hätten uns den Strand zwar noch schöner vorgestellt, aber es hatte nette Fische, Muschelkunstwerke in den Bäumen, schönen Sand und total glasklares Wasser. Zu 3. verbrachten wir den ganzen Tag da, spielten mit dem Hund und ließen es uns gut gehen.
Dem Sonnenuntergang entgegen fuhren wir auf der Laderampe eines Jeep-Taxis wieder Richtung Hostel zurück. Man sah sowohl au dem Boot als auch im Taxi viel von der Insel was Spaß gemacht hat.
Das gute Abendessen beim Thailänder (Fisch, Frühlingsrollen und Tofu süß-sauer) schmeckte total gut.
Abends sind wir zum St. Patricks Day gegangen, der den ganzen Tag überall auf der Insel war. Eigentlich waren wir zu Dritt, aber wie das hier so ist schließen sich viele Leute an und dann waren wir zu 10. Der Abend war super, wir saßen wieder im Sand, schauten die Feuershows an, tanzten Limbo und als die Musik aus war, veranstalteten wir eine eigene Poolparty.
Direkt am Strand war ein Pool und zu Viert sprangen wir mit samt unseren Klamotten ins warme Nass. Eine Weile chillten wir dort auf den Luftmatratzen und waren die Einzigen. Dann entdeckten wir ein Sprungbrett in 4 Metern Höhe. Vroni war die Erste und ich folgte ihr beim runter springen. Es war total lustig und die Jungs machten das Gleiche nach.
Leider war das Vronis letzter Abend 😦 aber der war nochmal super spaßig und mit netten Leuten.
Liebe Grüße
Nadine
Longtailboot
Freedom Beach
Feuershow am St. Patricks Day
Vroni beim Limbo
Poolparty
Sporty Wellness Woman day
Montag, 16.03.2015
Um unserem faulen Backpackeralltag zu entfliehen, ließen wir uns heute was anderes einfallen.
Zuerst joggten wir eine sehr schöne Runde am Strand und ich könnte mir am Morgen nichts tolleres vorstellen als früh aufzustehen, durch den weichen Sand zu laufen, die Sonne und das Meer zu genießen, sich einfach auszupowern und anschließend mit voller Montur ins Meer zu springen.
Um den gesunden Tag weiter zu führen, gab es frisches Obst, Müsli und Naturjoghurt auf der Hostelterasse. Dann ließen wir uns in einem edel Spa Salon zu dritt eine Stunde durchkneten und es gab 20% Rabatt. Die Thais gaben uns lustige Anzüge in denen wir aussahen wie Sumoringer. Es ging sehr lustig zu und alle lachten.

Trotz Abraten vom sportlichen Sascha wagten wir uns dann auf den Fußmarsch zum Aussichtspunkt „Mango View“. In der Mittagshitze ging es bei praller Sonne und 35 Grad eine 1:45 min. sehr sehr steile Wege hoch, aber Saskia, Vroni und ich motivierten und gegenseitig und freuten uns auf die Aussicht. Wir hatten schon das Ziel vor Augen aber leider war es nur ein Zwischenstopp. Dort bekamen wir, wie von vielen, mitleidige Blicke, kalte Tücher und Getränke.
Ein Autofahrer bot kostenlos an uns mit zu nehmen, aber wir wollten das durchziehen.
Oben angekommen wussten wir, wofür unser Muskelkater sein wird. Die Aussicht war natürlich wieder genial und wir saßen bis zum Sonnenuntergang auf der Terrasse, redeten mit anderen Bayern, einem Mädel aus Singapur und einem aus Hessen über Politik, Wirtschaft, Medien, die vielen Morde in letzter Zeit auf Koh Tao und aßen Reis und Pad Thai. Es war ein sehr schöner Nachmittag, Vroni freute sich endlich wieder bayerisch reden zu können (Saskia und ich verstanden kein Wort) und diskutierte schlagfertig mit den Jungs. Als die Sonne langsam hinterm Horizont verschwand, sah die Aussicht noch genialer aus.
Netterweise nahmen uns die restlichen drei Jungs auf ihren Rollern mit runter und wir hatten auf der sandigen Schotterpiste ein bisschen Angst.
Dann hieß es schnell schnell, weil wir uns zum „Pub Crawl“ angemeldet hatten. In Rekordzeit unter die Dusche, Bikini an, Klamotten drüber und in den ersten Pub, direkt neben dem Hostel. Das ist das was ich hier so liebe. Keine Schminke, keine Frisur, nicht zum Feiern fahren müssen und einfach gehen wie man ist.
Der erste Pub war urig und die Jungs hatten schon Buckets für uns geholt, die beim Eintritt von 11€ dabei waren. Zuerst wurde mit Edding unsere Namen auf unsere Arme geschrieben und es gab einen Willkommensshot.
Beim Pub-Crawl zieht man in vorgegebener Zeit als eine Gruppe von Pub zu Pub, die Organisatoren managen das und man bekommt ein paar Freigetränke.
Danach bewegte sich die ganze Meute mit ihren Pub Crawl T-Shirts durch Koh Tao zur Poolbar. Wer nackt in den Pool gesprungen ist, bekam 2 Shots und wer es mit Klamotten gemacht hat, einen Shot. Das ließen Saskia, Vroni und ich uns nicht zwei mal sagen und sprangen (natürlich im Bikini) rein. Wir waren die einzigen Mädels die sich getraut haben, aber es war total spaßig. Es wurde danach auch ohne Handtuch überhaupt nicht kalt. Zwei haben sich sogar ohne Klamotten getraut. Die Temperaturen sind hier immer sehr warm.
Nach der tollen Poolparty ging es zur Ladyboy-Show. Die war total gut gemacht und die Männer machten eine Modenschau und tanzten. Danach wurden ein paar Jungs vom Publikum geholt und mussten in Boxershorts mit Perücken tanzen und die Meute bekam sich nicht mehr ein vor Lachen. Nächster Stopp war eine tolle Bar in der richtig geniale Livemusik aus den 90ern gespielt wurde und bei „Wonderwall“ gaben die Leute alles. Schon total genial wie die Musik auf der ganzen Welt die gleiche ist und 120 junge Leute so alte Songs mit singen können. Die Stimmung war total genial und es war eine mega Gaudi.
Bei der letzten Bar direkt am Strand, lagen wir im Sand, beobachteten den genialen Sternenhimmel und ließen den wieder mal hammer Abend gemütlich ausklingen. Schon interessant, dass die Leute überall auf der Erde die selben Sterne sehen 😉
Langsam frage ich mich, wann ich aus diesem total schönen Traum aufwache und mein Glück vorbei ist. Bis dahin genieße ich jede einzelne Sekunde und bin so dankbar, dass ich die tollste Zeit meines Lebens haben darf.
Begeisterte Grüße
Nadine
Echse beim Joggen gesehen
Dehnen ist wichtig
tolle Aussicht beim Joggen
Nach dem Joggen ausruhen

















































































![IMG_6886[1]](https://nadineumdiehalbewelt.com/wp-content/uploads/2015/03/img_68861.png?w=646)
![IMG_6887[1]](https://nadineumdiehalbewelt.com/wp-content/uploads/2015/03/img_68871.png?w=646)





















