Ladyboys, Bed Bugs and other curiosities

Freitag, 17.04.2015

Der Tag war chillig und weil ich Kopfweh hatte, blieb ich lang im Bett, schwamm im Pool und las mein Buch weiter.
Als ich rote, juckende Punkte an meinem Körper entdeckte, war ich erst optimistisch und glaubte an Mückenstiche, aber leider hatte es mich nun auch erwischt. Nach Astrid und vielen vom Hostel, war ich nun auch von Bed-Bugs (Bettwanzen) befallen. Diese verbreiteten sich wohl schnell im Hostel und waren trotz täglicher Bettzeugreinigung und heißem Wasser nicht verschwunden. In der Apotheke gabs eine Salbe die zum Glück das Hostel zahlte. Ich bekam für die letzte Nacht auch ein Upgrade in ein Einzelzimmer mit Klimaanlage (bisher hatte ich nur Ventilator).
Abends ging’s mit Astrid und Max ins Bamboo-Restaurant, das vegetarisch ist. Astrid und mir als Vegetarierinnen schmeckte das Essen super und sogar Max war begeistert.
Mit Amanda und Jill trafen wir uns vor der Ladyboy-Show und diese war absolut gigantisch.
Die Kostüme waren aufwändig, das Make-up perfekt, die Tänze völlig synchron, die Musik stimmungsvoll, die Körper modellhaft, die Haare lang und die Show hatte alles was dazu gehört. Es wurde sehr viel gelacht, geklatscht und das Publikum war in perfekter Stimmung. Einmal wurde ein Junge aus dem Publikum geholt und betanzt und ihm wurde an seine heiligen Stellen gefasst 😛 ein anderes Mal war ein Ladyboy auf einer Seite als Frau und auf der anderen als Mann verkleidet und ein weiteres Highlight war, dass sich einer von einer Frau zum Mann rückverwandelt hat. Die Männer sahen sowohl als Männer als auch als Frauen total gut aus. Irgendwie schade, dass sich in Deutschland nicht viele Ladyboys outen. Da nervt mich doch oft das viel zu engstirnige Denken. Es können sich viele Deutschen noch eine Scheibe der Toleranz anderer Länder abschneiden.
Nach der Show lauschten wir bei ein paar Bier der gigantischen Stimme einer Sängerin bei super Livemusik mit Top-Band, wo ein Mädel aus dem Publikum auch zeitweise gesungen hat.
Nach dem Packen war es schon 2 und ich fiel müde ins Bett meines tollen, neuen Luxuszimmers (hoffentlich ohne Bed-Bugs).

Letzte Grüße aus dem tollen Thailand
Nadine

Chiang Mai

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Straßenstände

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Chiang Mai

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Ladyboy-Show

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Amanda, Max, Jill, Ladyboy, ich, Astrid

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Astrid, Jill, Ladyboy, Amanda, ich

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Band

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Flight of the Gibbon and Monk Chat

Donnerstag, 16.04.2015

Um 6 wurden Nausheen (Nashin ausgesprochen, was oft zu Verwirrungen führt, weil es sich anhört wie Nadine) und ich vom Hostel abgeholt und nach der einstündigen Fahrt waren wir im Dschungel.
Heute stand Zip-Lining auf dem Programm. Da rast man an großen Seilbahnen wie die Gibbon-Affen durch den Regenwald. Die Natur ist hier (bis auf die natürlich gehaltenen Zip-Lines) total unberührt und es sah ein bisschen aus wie im Dschungel-Camp.
Die Gruppe war total cool, wir waren zu 7. und die Australierinnen lachten wie die Hühner. Unsere sehr jungen Guides „Got“ und „Ton“ waren für jeden Spaß zu haben, zeigten uns lustige Sachen an den Seilbahnen und es war total cool, durch den Wald zu fliegen und sich alles anzuschauen. Natürlich haben wir auch freilebende Gibbon-Affen gesehen, die sehr groß sind, keinen Schwanz haben und nicht schwimmen können. Außerdem ging es über 3 sehr hohe, unstabile Hängebrücken.
Unter anderem gab es eine 800m lange Zip-Line, bei der man sau schnell wurde, ein Superman, bei dem man am Rücken aufgehängt wird und im freien Fall von der Plattform springen muss. Es gibt insgesamt 33 Stationen und 5km Zip-Lines und sehr viel Spaß. An 2 Stationen mussten wir uns umarmen und an Zip-Lines nebeneinander her fliegen. Zwei mal wurden wir auch abgeseilt und das zweite Mal von einen 40m hohen Baum, was auch viel Spaß gemacht hat. Unter anderem mimten wir bei Seilbahnen den Buddha, durften kopfüber hängen und viel mehr. Bei den Wanderungen durch den Urwald erzählten uns die Guides viel über die Natur und der eine Guide fand Nausheen ganz toll und machte ihr ständig Komplimente 😉 Zwei Frauen und ein Mann von Australien, die zusammen in einem Krankenhaus arbeiten, waren so cool drauf und super lustig und luden mich ein, sie zu besuchen, wenn ich in der Nähe bin. Nach dem 2 stündigen, coolen, actionreichen Abenteuer im Dschungel, gab es ein reichhaltiges, vielseitiges asiatisches Essen im Restaurant, das gut und im Preis mit inbegriffen war. Infos zum Flight of the Gibbon: http://www.treetopasia.com/thailand-holiday/chiang-mai
Beim anschließenden Ausflug zum Wasserfall sind wir bis ganz hoch gelaufen und hatten einen schönen Blick.
Um 12 waren wir schon wieder im Hostel und sind mit Astrid und Max los gezogen um was zu Essen zu suchen. Nach 2 Stunden fanden wir endlich was und die Hitze machte uns alle fertig.
Ein weiteres Highlight des Tages, war der Monk-Chat. Mönche die englisch lernen, stellen sich allen Fragen. „Unser“ 23 jähriger Mönch „Tiger“ erzählte uns über eine Stunde lang von seinem Leben, dem Studiengang zum Mönch, den Regeln, der Meditation und vielem mehr. Wir 4 fragten ihn Löcher in den Bauch. Interessant war, dass jeder Mensch (Frau oder Mann) Mönch werden kann, sie sich den Tempel aussuchen dürfen, nichts zahlen, Fleisch essen dürfen, beim Meditieren an nichts denken, in dem Kloster 100 Mönche Leben, die meisten Mönche nur ein paar Wochen oder Monate Mönch sind und die Kinder ab 8 in den Schulferien zum Kurzzeit-Mönch werden. Tiger lud uns ein, ihn am nächsten Tag in seinem eigenen Kloster zu besuchen und gab uns seinen Facebook-Namen. Ja: die Mönche Haben tatsächlich Facebook und Mail 😀 Wir haben sehr weise Worte gehört, andere Sichtweisen kennen gelernt, eine neue Religion verstanden und konnten alle auch persönlich viel von dem sehr intensiven Gespräch mitnehmen.
Abends ging es zum Abschied von Nausheen in eine Rooftop-Bar von der man über Chiang Mai sieht. Wir hatten alle einen tollen Abend, haben viel geredet und gelacht.
Fix und fertig sind wir tief in der Nacht ins Bett gegangen.

Ziplining Grüße
Nadine

 

Sonnenaufgang (der frühe Vogel, …)

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Restaurant beim Zip-Lining

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Unsere Guides und Nasheen und ich

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Essen mit unserer lustigen Gruppe

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Gruppenfoto

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Wasserfall

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Nasheen und ich

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Tempel des Monk-Chats

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Tiger und wir

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„Schulmönch“
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Was ist das für ein Toilettenschild ? 😀

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Blick von der Rooftop-Bar

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Astrid und Max in der Bar

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Scooter day Chiang Mai

Mittwoch, 15.04.2015

Mit Astrid (Deutschland), Max (Holland) und Nekita (Kalifornien) mietete ich mir mal wieder einen Roller und machte Chiang Mai unsicher. Nekita traute sich bei mir mit drauf und es ist immer faszinierend, dass einem fremde Menschen vertrauen, obwohl immer so viele Unfälle mit Rollern passieren. Sie lobte sogar meinen Fahrstil 😀 Hier herrscht dummerweise Helmpflicht was gefährlich ist, weil die Helme bei jeder Bodenwelle nach hinten rutschen und einen strangulieren.
Hier zu fahren ist komplett anders als auf den Inseln. Chiang Mai ist nach Bangkok die 2. größte Stadt Thailands und somit herrscht Großstadtverkehr. Die Straßen sind aber perfekt und es gibt nur eine Verkehrsregel: jeder fährt wann er will. Ampeln werden gekonnt ignoriert und auch Geschwindigkeitsbegrenzungen scheint es nicht zu geben 😛 Roller fahren gehört hier definitiv zu einen meiner Lieblingsbeschäftigungen und man kann einfach zwischen den Autos durch fahren und an Ampeln vorne stehen.
Es ging breite, perfekte Serpentinenstraßen hoch, wo es sehr schön war.
Der erste Halt war am „Doisutcap“, einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten hier. Nach dem Erklimmen der 300 Stufen, erwartete uns eine sehr große, gepflegte Tempelanlage und bisher auf meinem Trip die größte Touristenansammlung. Kleine Kinder in schönen Kostümen tanzten und es gab viel zu sehen, wie Buddhastatuen, Glocken, usw.
Beim Viewpoint ein paar Kilometer weiter konnte man ganz Chiang Mai sehen und das ist wirklich riesig. Außerdem hatte man Blick auf den Flughafen, von welchem aus ich fliege.
Eigentlich wollten wir danach zu den Wasserfällen, aber die waren zu teuer und der Zoo schloss eine Stunde später.
So sind wir einfach drauf los gefahren und am anderen Ende der Stadt gelandet, das seeeeehr weit weg war. Immer den Schildern zu einem anderen Wasserfall folgend, freuten wir uns schon aufs Baden. Leider führten uns alle Schilder dort hin absolut in die Irre und nach einer Stunde gaben wir auf. Nach dem Weg fragen ist in Thailand genau so unnötig, wie in Deutschland jemanden etwas über Buddha zu fragen. Zum Glück fanden wir einen weiteren schönen Tempel, in dem keine Touristen waren, dafür viele Mönche, die die Sonkran-Zeremonie abhielten. Den Sonnenuntergang hat man wegen der Wolken leider nicht gesehen, aber wir verbrachten lange Zeit ungestört im Tempel.
Beim ewigen Rückweg im Dunkeln hörten die Leute leider immer noch nicht mit Sonkran auf, sodass wir im vorbei fahren mit Buckets getränkt wurden, was sehr weh tut und wenn wir gerade wieder trocken waren, ging es von vorne los. Mein Rucksack und der Reiseführer waren trotz Schutz patschnass und zum Glück hatte ich die Kamera im Rollersitz. Irgendwann als die Leute das sogar am Highway machten, waren wir sehr genervt und sagten nicht nette Dinge. Zurück in der Stadt wurde es noch schlimmer und da das Wasser nun gar nicht mehr abfließen konnte, kämpften wir uns mit den Rollern durch Bäche. Dann verloren wir auch noch Astrid und Max und verfuhren uns wieder mal 😀 In Chiang Mai ist es definitiv nicht einfach sich zurecht zu finden.
Nachdem wir im Hostel angekommen und uns getrocknet hatten, ging es zu Fuß zum Nachtmarkt wo wir beim Abendessen den gelungenen Tag gemütlich ausklingen ließen.

Waterscooter Grüße
Nadine

Der Roller hat meine Farbe & das Schaf fährt mit 🙂
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Tempel
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Die Buddhisten müssen die Glocke berühren
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Tanzende Kinder im Tempel
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Max (Holland) Astrid (Bamberg) Nekita (Kalifornien) ich
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Aussichtspunkt im Tempel
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Chiang Mai von oben
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Tempel
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neuer Tempel weiter weg

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Big Waterfight (Songkran)

Montag, 13.04.2015

Bevor man sich den ersten Kaffee und Frühstück gekauft hat, wird man schon mit Eiskübeln wach gemacht.
Songkran ist quasi die Eisbucketchallenge in groß und die Eiswürfel sind ganze Eisplatten.
Mit Jill und Amanda aus Kanada und Michelle und Schtein aus Kalifornien ging’s dann auf in die Wasserschlacht. Es gab große Bühnen mit Livemusik, Firmen wie AirAsia hatten eigene Bühnen und die Stimmung war gigantisch. Chiang Mai tobte noch mehr als gestern, denn heute ist erst offizieller Beginn von Songkran. Die Bäche auf den Straßen waren größer, die Musik lauter, die Leute verrückter, die Tänze wilder, es herrschte Chaos auf den Straßen und jeder war draußen. Jeder gegen jeden (sogar die Polizisten) hieß es bei den Wasserschlachten und mit unseren riesigen Wasserpistolen hatten wir gute Chancen. Trocken blieb hier heute definitiv keiner und das Wetter war gigantisch, sodass die Abkühlung willkommen war. Überall werden Blumen verkauft und die viele Leute kaufen sich Blumenhemden.
Ca. 15 TV-Sender waren vertreten und man konnte nirgendwo stehen, ohne gefilmt zu werden.
In den Restaurants und Bars wird man mit Babypuder bestäubt und kann sich an den kostenlosen Buffets bedienen.
Leute jeden Alters lieferten sich Battle wer das meiste Wasser vergießt, alle tanzten zusammen und wir hatten den Spaß unseres Lebens. Ich weiß nun, warum alle gesagt haben, dass Chiang Mai der beste Platz sei um Neujahr zu feiern.
An einem Hotel gab es einen Pool und da wir eh schon nass waren beschlossen wir, mit Klamotten rein zu springen. Da die Nutzung natürlich für nicht-Hotelgäste verboten war, sprangen wir alle gleichzeitig rein, kletterten schnell raus und rannten davon 😉 Jill verlor dabei auch noch ihr Haarband 😛
Zur Abwechslung vom Wasser spielten wir wieder Pool und Bierpong, wo in einer Bar 3 Gogotänzerinnen aufeinander los gingen.
Den ganzen Tag bis tief in die Nacht ging das Spektakel und man konnte nicht mal essen, ohne dass es nass wurde.
Die Gaudi war gigantisch und bleibt mir sicherlich auch ein unvergessliches Erlebnis. Außerdem sind wir so eine coole Gruppe und so macht es doppelt so viel Spaß.

Wassergrüße again
Nadine

Gruppenbild

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Main-Area

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Waterselfie

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Nachrichtensprecherinnen vom TV

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So fahren die Leute hier rum und haben Eimer in den Autos

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Goodbye to the amazing Laos

Freitag, 10.04.2015

 

Wie geplant klingelte um 5 der Wecker und der Spanier und ich wollten zum Almosengang der Monks (Mönche), was als absolutes Highlight in Luang Prabang gilt. Schnell wurde klar, dass das nichts wird, denn es goss wieder aus Kübeln und es flossen Bäche die Straßen runter.
Also wieder ins Bett und nach dem Frühstück erneut das Wetter checken. Leider keine Veränderung. Nochmal geschlafen, gepackt, gerichtet und dann: perfektes Wetter ! Da die Reisfelder jetzt nicht mehr brennen können, war der Himmel strahlend blau und ich brach allein zum Sightseeing auf. Alle wichtigen Tempel klapperte ich ab und weit oben hatte man eine gigantische Sicht über die Stadt. An einem Stand waren Babyvögel in Mini-Körben und die Frau sagte, man kann sie kaufen und frei lassen und das bringt Glück. Am liebsten hätte ich natürlich alle frei gelassen, aber für 2€ kaufte ich 2 Vögel und ließ sie in die Freiheit.
Ich bin absolut verliebt in diese Stadt mit ihrem französischen Charme, der Gemütlichkeit, der schönen Straßen, den tollen Tempeln und vielen mehr.
Um 6 sollte mein Bus nach Chiang Mai fahren und als ich um 5 zurück war, stand der Fahrer da und wartete auf mich. Es gab eine Planänderung wegen der Feiertage, so die Erklärung. Schnell das restliche Zeug zusammen gepackt, Hostel bezahlt, ausgecheckt und mit dem Minibus zum Busbahnhof.
Wir wir dann erfuhren, waren wir nur so früh da, weil der Bus einer Neuseeländerin so früh gefahren ist und mussten so noch 1:45 min. auf den Bus dort warten.
Zum Glück hatte ich diesen rechtzeitig gebucht, weil es der letzte vor Sonkran war und schnell ausgebucht. Es waren fast nur Einheimische drin, die zu ihren Familien wollten. Der Bus war nicht wirklich ein Schlafbus und Platz war auch nicht gerade. Die Lehnen konnte man nicht weit nach hinten machen und komfortabel war das Schlafen so nicht. Eine Frau lag mit ihrem Baby auf dem Boden um zu schlafen und eine andere Frau musste kotzen und traf die Frau mit dem Baby. Ungefähr 50% der Leute mussten kotzen und es war eine schreckliche Busfahrt mit Pausen alle paar Minuten. Als wir nach 14 Stunden endlich den Busbahnhof erreichten, ging es mit dem Tuk Tuk weiter zur Grenze. Dort ausstempeln aus Laos, mit dem großen Bus weiter zur thailändischen Grenze, dort neuer Stempel, mit dem Minivan weiter wo der Fahrer erst zu Hause anhalten musste. Wir sagten er soll Bier mit bringen, aber im Auto darf man wohl nicht trinken. Dann in einem Resort raus geschmissen worden, neuer Minivan und neue Fahrt. Unterwegs haben die 2 Franzosen, das belgische Pärchen und ich, die 2 kanadischen Mädels aus meinem Hostel in Luang Prabang wieder getroffen, die mit dem Slow-Boat gefahren sind und außerdem das Mädchen die in Laos mit dem früheren Bus gefahren ist. Sie war mega froh uns zu sehen und erzählte uns, dass freilaufende Hühner im Bus waren, alle Leute Schwimmwesten anhatten, auch alle gespuckt haben, niemand ihr sagen konnte, ob das der Bus nach Thailand ist und sie die einzige Touristin war.
Als große Gruppe hatten wir aber total viel Spaß, regten uns gemeinsam auf, kämpften für die Neuseeländerin die das falsche Ticket bekommen hatte und nochmal zahlen sollte und lernten gegenseitig unsere Sprachen. Der neue Minivan sollte nochmal 5 Stunden fahren. Es tobte wieder ein starkes Unwetter mit Platzregen und lautem Donner.
Als der Fahrer mitten drin wieder anhielt und sagte wir sollen nochmal das Fahrzeug wechseln, protestierten wir alle. Zum Glück wechselte dann nur der Fahrer. Bei den gefühlten 100 Stopps konnte ich mir nicht mal was zu Essen oder Trinken kaufen, weil ich keine Baht hatte und meine Kekse kamen mir zum Hals raus.
Mit dem Tuk Tuk ging’s in Chiang Mai zum Hostel und ohne Vorwarnung wurden 2 volle Eimer Wasser ins Tuk Tuk geleert (manche feiern schon jetzt Sonkran). Das hätte ich ganz witzig gefunden, wenn ich nicht meine teure Kamera, mein Handy, meine Digicam und meinen Laptop im Rucksack auf dem Schoß gehabt hätte. Zum Glück ist nichts passiert, wir waren nur alle getränkt.
Die Anderen stiegen woanders aus und der Fahrer sagte ich müsse nun noch 10 min. laufen. Ich war total genervt, hatte schlechte Laune, wollte nur noch ins Hostel und hatte Angst, dass meine Sachen nass werden. Er wollte aber nicht weiter fahren. Bis ich das Hostel eine halbe Stunde später gefunden hatte, musste ich 5 Leute fragen und allein hätte ich es nie gefunden, so versteckt war es.
Die Zusammenfassung der Reise ist:
Luang Prabang (Laos) – Chiang Mai (Thailand)
25 Stunden (angekündigt waren 12)
Über 700 Km
7 Fahrzeuge
2 Grenzen
Schrecklichste Reise ever!!
Aber: wir haben es überlebt und können nun Sonkran genießen.

Gestresste Grüße
Nadine

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Mekong in Luang Prabang

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Aufstieg zum Tempel
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Buddha im Tempel

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Stupa
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Vögel im Minikorb. Was für eine furchtbare Tierquälerei

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Luang Prabang von oben

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Da bin ich nun: Chiang Mai
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Impressive Elephants

Donnerstag, 09.04.2015

Ich finde ja, dass Luang Prabang den Namen „Hauptstadt“ eher verdient hätte, aber leider liegt diese Entscheidung nicht in meiner Hand 😉
Sehr überpünktlich holte mich dieses mal ein komfortabler Minibus zu einer weiteren Tour ab. Die Fahrt aus der Stadt raus war schon eine gute Sightseeing-Tour, weil wir an allem sehenswerten vorbei gekommen sind.
Auf halbem Weg der Schock: Speicherkarte im Laptop vergessen! Panik, Schweißausbrüche, usw. Zum Glück eine englischsprechende Thailänderin die dem Fahrer das Problem erklärt hat. Am nächsten Computerstore angehalten und für 10€ eine Neue gekauft. Das ging nochmal gut ! Der Guide hat mir sogar das Geld geliehen.
Die Sicht ist hier die ganze Zeit verraucht, weil die Bauern im April die Reisfelder abbrennen und man sieht nicht mal die Sonne. Trotzdem ist es abartig heiß.
Meine Reisegruppe war mega cool und lustig und eine Thai Frau die in USA lebt hat die Guides auf Trab gehalten und uns alle bespaßt 😉
Im Elefantencamp angekommen, war ich erst noch skeptisch, aber ich habe lange im Internet gesucht, bis ich ein artgerechtes Camp gefunden habe und den Elefanten schien es sehr gut zu gehen. Sie durften sich überall frei bewegen, hatten auch hinter den Ohren keine Verletzungen, werden ohne Gewalt trainiert (soweit ich das beurteilen kann) und machten einen lebhaften Eindruck.
Mit Elefantendame „Maekoun“ die 30 Jahre alt ist, verstand ich mich super und ich durfte auf ihrem Nacken sitzen und sie selbstständig durch den Urwald reiten. Der „Mahout“ (Trainer) lief teilweise meterweit davor oder dahinter und „Maekoun“ durfte machen was sie wollte. So legten wir einige Fress- und Pinkelstopps ein, es ging mit einem halben km/h steile Pfade rauf und runter und meine Elefantin hielt mich Berg runter mit den großen Ohren fest, sodass ich nicht runter fiel. Die anderen von der Gruppe waren mal meterweit vor oder hinter uns und mit Stimmkommando von mir oder dem Mahout und Schenkeldruck wie beim Pferd, lenkte ich sie eine Stunde mitten durch den Dschungel. Ich lernte die Elefantensprache und unsere sehr jungen Mahouts (16-25) freuten sich über meine Aussprache. Den Guide der mit mir auf „Maekoun“ saß, fragte ich Löcher in den Bauch, z.B. über Lao-Wörter, die Religion, die Schulpflicht, die Fahrschulen, seinen Beruf und natürlich die Elefanten.
Nach diesem gigantischen Erlebnis ging’s zur Pak Ou Cave mit dem Boot über den Mekong. Die Upper-Cave muss mit 350 Stufen erklommen werden. Dabei kam ich mit einer 83 jährigen Frau aus Brisbane (wo ich hinfliege) ins Gespräch und es war so toll und inspirierend mit ihr zu reden. Sie ist die steilen Stufen hochgelaufen wie nichts und wir Jungen haben gekeucht. Sie war mit ihrer Tochter da, um die Enkelin zu besuchen die in Vietnam Freiwilligenarbeit macht. In der Cave waren viele alte Buddha-Statuen und Skulpturen ausgestellt.
In der Lower-Cave die nur 35 Stufen hatte, gab es ebenfalls eine alte, große Buddha-Austellung. Beide Höhlen waren klein, sehr gut erschlossen und man konnte sich nicht verlaufen 😛
Das Essen im Elefantencamp mit Blick auf den Mekong war sehr gut und die Leute konnten auch spontan noch was Vegetarisches für mich machen.
Als meine nette Reisegruppe zu den Wasserfällen zog, war ich mit den Mahouts und den Elefanten ganz allein. Zuerst gab es Theorie und auf einer Tafel lernte ich alle Kommandos auf Lao.
Dann kam definitiv das Highlight: ganz allein durfte ich mit meinem Elefant ins Wasser reiten, wo sie gleich mal ihren Rüssel mit Wasser füllte und über mich drüber spritzte. Das wiederholte sie ein paar mal, dann gab ich das Kommando und Maekoun legte sich ins Wasser. Die anderen Mahouts die jeder mit ihrem eigenen Elefant im Wasser waren, zeigten mir wie man sie wäscht und wir waren ewig lang im Wasser und hatten total viel Spaß mit den großen Tieren. Die ließen alles mit sich machen, freuten sich über das Wasser und die Jungs sprangen mit Saltos von ihnen in den Mekong. Mit der Stimme lenkte ich meine Elefantin eine Weile durch den Fluss und legte mich vorwärts und rückwärts drauf, stand hin und machte noch ein paar Tricks mit ihr. Das war so ein einzigartiges Erlebnis und die riesigen Tiere sind so freundlich und geben auf einen Acht.
Sie leben im Wald, werden morgens geholt, verbringen den Tag im Camp wo sie 1-2 mal geritten und gewaschen werden und um 3 werden sie wieder zurück gebracht.
Bei der Rückfahrt hatte ich den Bus dann für mich allein und der Abstecher im Whisky-Village war nur ein Stand an dem eine alte Lao Schnaps verkauft hat. Ich musste alles mögliche probieren und der 55% Schnaps ging schnell in den Kopf 😛
Für den Transport, Mittagessen, Höhleneintritt, Boot, Whiskey-Village und das Elefantenerlebnis habe ich 40€ investiert, die definitiv gut angelegt waren.
Nach der Ankunft im Hostel hab ich wieder eine Stadterkundung gemacht und war mit einem total netten Spanier erneut am Buffett vom Nachtmarkt schlemmen und shoppen. Ich bin so ein großer Fan von diesem Markt, es gibt viele selbstgemachte Dinge und ich glaube wenn ich jeden Tag da wäre, würde ich immer wieder was neues entdecken und es wäre nicht langweilig.
Abends tobte ein schweres Unwetter, es gewitterte stark, der Donner war laut, es goss aus Kübeln und man dachte die Welt geht unter.
Um 12 beschlossen 2 Mädels aus USA und der Inder bowlen zu gehen und natürlich schloss ich mich an. Mit dem Tuk Tuk fuhren wir 20 min. zum Bowlingcenter, welches wie das in Vientiene war. Sehr viele junge Leute waren da, die nach der Utopia-Bar noch dort hin gehen, weil sonst nichts mehr offen hat. Mit lauter Musik hatten wir viel Spaß und irgendwie liegt mir bowlen, denn ich gewann wieder 😉
Um 2 waren wir zurück und mit dem Wissen 3 Stunden später wieder aufzustehen, schlief ich glücklich ein.

Elefantastische Grüße
Nadine

Elefantencamp

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Weg zur Cave

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Er fand mich toll 😀

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Pak-Ou-Cave

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Sprache lernen

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Füttern

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Reiten

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Baden

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Welpe

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Whiskey-Village

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Beautiful Waterfall (Kuangsi)

Mittwoch, 08.04.2015

Das kostenlose Frühstück vom Hostel war gut und gestärkt startete ich ins Reisebüro um ein Slow-Boat 3 Tage später nach Chiang Mai (Norden Thailands) zu buchen. Alle Leute sind sich einig, dass man dort am besten den Sonkran (Wasserfest und Neujahr) feiern kann, welcher vom 13.-15.4. ist. Das Fest wird sehr groß gefeiert und für viele Thais ist es das Highlight im Jahr und jeder will es in Chiang Mai feiern. Leider fahren die Boote da nicht, da es Feiertage sind und die Fahrt 2 Tage dauert. Also buchte ich einen Nachtbus (leider einen Tag früher als geplant) und die Preise sind in der Zeit sehr hoch, sodass ich 36€ für die 12-stündige Busreise zahle.
Da es alles viel zu knapp wird, werde ich Kambodscha und Vietnam auf nach Australien verschieben.
Spontan buchte ich für heute noch eine Bustour zum Kuangsi-Wasserfall.
Die 1 stündige Fahrt im Minibus war holprig und wenig komfortabel, aber es hat sich wiedermal gelohnt.
Ich war fast allein und es ging durch den Urwald über einen gut ausgebauten Trampelpfad. Auf dem Weg gab es immer wieder richtig tolle kleine Wasserfälle und der Lichteinfall von oben war gigantisch. Es sah so wunderschön aus und die Temperaturen waren sehr angenehm. Ich hab an ein paar Stellen gebadet und das Wasser war kalt, aber es war total cool und es gab kleine Fische die mir die Füße angeknabbert haben. Außerdem hatte es Bären, die vor dem Jagen gerettet wurden.
Das Highlight war der große Wasserfall. Der war total atemberaubend und 60m hoch.
Hier hat es fast keine Deutschen, was auch gut so ist. Ich bin schließlich da um neue Kulturen kennen zu lernen und mein englisch zu verbessern.
Das war ein super Ausflug und lohnt sich total.

Ich ertappe mich immer wieder dabei, Menschen zu verurteilen. So ging es mir mit einem aus dem Hostel bei dem ich mich fragte, warum er hier ist, wenn er Tag und Nacht am Laptop sitzt. Nachdem ich mich mit ihm unterhalten hatte, änderte sich das Vorurteil in Begeisterung, denn er schreibt ein Buch und lässt sich durch die Reise inspirieren. In der berühmten Utopia-Bar die Mega gemütlich ist, unterhielten wir uns die ganze Nacht über das Buch und andere Dinge. Er kommt aus Indien, besitzt dort mit seiner Familie eine Apfelfarm und reist so lange, bis das Buch fertig ist.
Ich hoffe mir passiert es in Zukunft nicht mehr so, dass ich früh über Menschen urteile.
Als die Bar um halb 12 schloss, ging ich ins Bett.

Grüße aus dem tollen Luang Prabang
Nadine

Da läuft morgens einfach mal n Elefant am Hostel vorbei

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Straßen von Luanga Prabang

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Mojo Hostel und der Besitzer

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Kouangxi Waterfall (hat viele Schreibweisen)

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Wer entdeckt es?

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Alle Bärenarten der Welt

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Sie wollte einfach mit aufs Foto 😀

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Journey from Vang Vieng to Luang Prabang

Dienstag, 07.04.2015

Es hilft alles nix. Auch wenn man die Nacht durchgefeiert hat, fährt der Bus um halb 9 nach Luangprabang und wenn man nicht gepackt hat, muss man das eben auch noch tun.
Da kommt wieder die Eigenverantwortung beim Reisen ins Spiel: Wenn man verschläft weckt einen keiner und man zahlt dann halt einen Tag später nochmal für den Bus. Zum Glück ist mir das nicht passiert.
Der Fahrer wollte mein Ticket sehen und sagte mir ich solle einsteigen. Als unser Gepäck aufs Dach geschnallt wurde, guckten wir schon nicht schlecht und als der Fahrer mir nach 20 min. stehen mitteilen wollte, dass ich doch nicht mit fahren kann, weil ich ein anderes Ticket habe, war es vorbei. Als er verschwand, setzte ich mich auf Anraten der anderen so in den Bus, dass er mich nicht sah. Der Minibus war weder klimatisiert noch hatten wir ansatzweise Platz. Wieder wie im Tiertransporter eben (ich weiß, warum ich Vegetarierin bin).
Er kam zurück, fuhr los und nach 10 min. Fahrt kehrte er kommentarlos zum Abfahrtsort zurück, stieg aus, zeigte auf mich und ein anderer Mann sagte mir, dass ich den Bus wechseln muss. Also haben die Männer meinen Backpack wieder kompliziert vom Dach befreit, in den neuen, klimatisierten Bus verfrachtet und unter den strengen Blicken der anderen Mitreisenden die warten mussten, bin ich dann als Letzte eingestiegen. Ich hatte den schlechtesten Platz auf einem Notsitz neben dem Fahrer ohne Lehne und Nackenstütze und somit leider mehr Körperkontakt als mir recht war. Dem Fahrer war es bestimmt auch nicht recht, dass er zum Schalten um mich rum langen musste. Schlafen konnte ich so natürlich nicht und musste meinen kleinen Rucksack auf den Schoß nehmen, weil kein Platz war.
Die 6 stündige Fahrt verlief ohne Zwischenkommnisse, mit 3 Pausen. Der Fahrer fuhr diesmal gut und die anderen im Bus waren nett.
Die Strecke ist nur leider ziemlich bescheiden, sehr sehr kurvenreich, überall hat es große Schlaglöcher, man konnte durchschnittlich nur 40 km/h fahren, es ging ständig Berg auf und ab und die Schwarzwaldhochstraße ist n scheiß dagegen. Wenigstens hatte man eine gigantische Sicht über die Berge, obwohl es sehr diesig war und ein bisschen regnete. Wem danach nicht schlecht war, konnte sich glücklich schätzen. Immer wieder standen Kühe auf der Straße die auch nach mehrmaligen Hupen einfach nicht verschwinden wollten. Dies trug zu unserer Belustigung, aber leider nicht zu der des Fahrers bei.
Mit Zwei Mädels aus dem Bus bin ich in das Hostel „Mojo Guesthouse“ gegangen das sie schon kannten und das liegt zentral und ist gut, günstig und mit Frühstück. Die Mädels sind super nett und kommen aus Kanada.
Auf dem Nachtmarkt konnten wir uns für 1,70€ einmal quer durchs Buffet futtern und das war gigantisch und es gab so viel Auswahl.
Der Markt ist der Schönste den ich je gesehen hab, groß und man bekommt alles was das Herz begehrt, sowohl Food als auch non-Food.
Danach saßen wir am schönen Strand am Mekong und ließen den Abend mit den total coolen und lustigen Besitzern des Hostels ausklingen, die uns Wachteleier und Frühlingsrollen hinstellten und laute Musik anmachten.
Ich bin jetzt schon begeistert von Luang Prabang.

Laotische Grüße
Nadine

 

Unser Bus mit dem Gepäck

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Pause in den Bergen

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Buffet vom Nightmarket

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Der Zeichner hatte es drauf

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Nightmarket

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Strand bei Nacht

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Wachteleier und Frühlingsrollen

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Da bin ich nun
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Crazy Vang Vieng

Samstag, 04.04.2015

Irgendwie ging es den Jungs heute komischerweise nicht so gut und sie schliefen ewig und entschieden nichts zu tun.
Ich zog los und aß in einem richtig tollen Restaurant direkt am Fluss zu Mittag.
Das Wetter war wie immer perfekt und so erkundete ich Vang Vieng. Das allein sein macht überhaupt nichts aus und es ist super, selbst entscheiden zu können, wo man hin geht.
Im Mekong stand ein Jeep aus dem laute Musik kam, drum rum waren Liegen und viele Leute chillten da. Ich kam an vielen Läden vorbei und genoss ein Stück außerhalb das tolle Bergpanorama. Nach der Erkundungstour gefiel mir die Stadt immer besser. Es ist richtig schön hier und man kann viel unternehmen.
Im Hostel zurück lernte ich wieder nette Leute kennen und wir saßen lange da und redeten.
Als es mir zu langweilig wurde besuchte ich Quentin und Jon und wir gingen zum Abendessen in ein italienisches Restaurant. Das Thai und Lao Essen ist zwar sehr gut und es gibt viel vegetarisches, aber nach 4 Wochen freut man sich mal wieder auf Westernfood. Hier kommen besonders viele Leute wegen der „Specialkarte“ her, auf der unter anderem Opiumpizza und Mushroomshakes stehen. Ich glaube ich bin der einzige Mensch weit und breit hier der noch keinerlei Drogen probiert hat und bin stolz darauf. Nachdem gestern wieder ein Junge auf Pilzen hier von einem Hoteldach gesprungen ist, würde ich davon auch abraten. Es war sehr interessant zu beobachten, wie sich immer mehr Leute irgendwas anderes bestellten. Unser Essen war auch ohne „Special“ gut und mit vollem Magen verließen wir die Milan Happy Pizza-Dk3 bar & Lounge.

Da ich mich bestmöglich auf die jeweiligen Länder einlassen will, lerne ich die wichtigsten Wörter und muss aufpassen, dass ich nicht zwischen thailändisch und laotisch durcheinander komme 😉 Auch das mit der Währung ist schwer, weil man hier für ein Essen ca. 54000 kip zahlt und ich bekanntlich nicht so gut mit hohen Zahlen umgehen kann 😛
Die Sonnenuntergänge sind hier besonders schön und die Sonne versinkt langsam hinter den hohen Bergen.
Auch abends und nachts ist hier einiges los und an jeder Ecke kommt aus Restaurants, Bars und Cafés Musik, viele Leute sind unterwegs und es gibt sowas wie kleine „Marktplätze“ auf denen Essen verkauft wird. Es ist voll gemütlich hier und die Stimmung in der Stadt ist super.
Morgen gehts zum tubing und so gingen heute alle früh ins Bett um fit zu sein.

Vang Vieng’sche Grüße
Nadine

 

Fluss Mekong

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Restaurantimageimage

Brücken in Vang Viengimage

Toller Sonnenuntergang (schlechtes Handyfoto)image

Balloonfahrt kostet nur 79$image

Happy Menu 😉image