Without Car no City

Montag, 20.04.2015

Da Gado heute eine Schulung hat, sind wir alle früh aufgestanden. Zuerst wollten wir mein Buch am Flughafen holen, das ich im Flieger vergessen hatte. Das Wetter war heute super. Nach einem langen Act habe ich erfahren, dass das Buch verschwunden ist. Lange Geschichte, aber leider mussten wir ohne Buch wieder fahren.
Die beiden Jungs lassen sich durch gar nichts aus der Ruhe bringen und so waren wir noch einkaufen, obwohl die Schulung schon seit einer halben Stunde angefangen hatte und Gado erst noch einen Kumpel holen und uns heim fahren musste.
Leider konnten wir dann nichts unternehmen, weil Elvis Auto in der Werkstatt ist und die beiden nicht direkt in Kuala Lumpur wohnen. So chillten wir den ganzen Tag, guckten TV und ich erledigte noch ein paar Sachen und machte meine Wäsche.
Abends kochte Elvis was typisch Afrikanisches: Zunge, Fischsuppe und eine Art Brei (heißt Egusi Soup and Suji). Als der ganze Fisch in der Küche rum lag, bin ich erschrocken und als Elvis auf der Zunge rum kaute, würgte es mich. Er hat ganz typisch afrikanisch mit den Händen gegessen und ich blieb wieder bei Nudelsuppe. Danach sind wir noch an den Pool der Anlage gesessen, den man kostenlos benutzen darf.
Da da WLAN hier ausnahmsweise super ist, machte ich FaceTime mit Mom, die gleich auf die Seite vom auswärtigen Amt gehen musste. Was wir da gelesen haben, war nicht gerade positiv, aber ich passe schon auf 😉 http://www.auswaertiges-amt.de/sid_DDF39871DF987DB5547DBA9A8AF7FF37/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/MalaysiaSicherheit_node.html
So ging der chillige Tag gemütlich zu Ende.

Liebe Grüße
Nadine

Anlage der Wohnung

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Elvis am Kochen

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Wohnzimmer

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Mein Zimmer

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Unser Abendessen

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Take me to Church

Sonntag, 19.04.2015

Ich wurde ganz nett von den Klängen sehr guter afrikanischer Musik geweckt. Da die Jungs nie Frühstücken und somit nichts da haben und es hier keine Bäcker gibt, kochten sie mir Nudelsuppe die ich liebe. Ich darf hier nicht mithelfen und werde bedient 😀 Auf meinen Wunsch hin, tanzten und sangen Elvis und Gadu und die beiden haben es echt drauf.
Mittags ging’s zum Fußballspiel von Gadu in die Stadt. Ich hätte mir einen Fußballplatz in Kuala Lumpur echt besser vorgestellt: die Linien waren fast nicht mehr sichtbar, die Tore alt, es gab keine Zäune, keine Ersatzbank, der Rasen ist nicht gemäht oder gepflegt, es gibt keine Umkleidekabinen und die Jungs mussten sich im Clubraum umziehen wo wir anderen alle auch waren. Ein Einlaufen erlebten wir auch nicht. Die Trikots waren nicht sauber gewaschen und jeder musste seine eigene Wasserflasche mit bringen. Es gab auch keinen Würstchenstand, o.ä. Zuschauer waren auch nicht viele da, aber ich wurde sehr freundlich empfangen und alle fragten mich woher ich komme und wie es mir gefällt. Vor dem Spiel gewitterte es heftig aber nach ein paar Minuten scheinte die Sonne. Leider verlor die Mannschaft 2:4. Nach dem Spiel duschten sich die Spieler mit Gartenschläuchen draußen 😀
Mitten in der Stadt gingen wir dann in den Gottesdienst der katholischen Kirche „St. John“. Diese war weiß, sehr groß und es waren so viele Menschen da, sodass wir draußen stehen mussten, weil wir zu spät kamen. Die Jungs sagten mir, dass normalerweise noch mehr los sei und es sogar 2 Gottesdienste am Tag gäbe. Sie gehen jeden Sonntag. Die Lieder deren Texte auf LED-Bilschirmen liefen, waren total schön, es waren viele dunkelhäutige Menschen und sehr viele verschiedene Kulturen vertreten, der Pfarrer hat es alles interessant gemacht und das beste war, als der Pfarrer das Zeichen zum Frieden gab, drehten sich alle Menschen zueinander, verbeugten sich und gaben sich die Hand. Das war ein richtiges Gänsehautgefühl, weil hier auch Fremde so viel Respekt voreinander haben.
Mit dem Auto sind wir dann durch Kuala Lumpur gefahren und im Dunkeln sieht es total schön aus. Die Gebäude sind riesig, es ist modern, sauber groß und das komplette Gegenteil von Bangkok und Vientiene. Es erinnert mich sehr an Los Angeles.
Mit 2 Freunden der beiden sind wir in einer Reggae-Bar Essen gewesen, es war sehr lecker und ich wurde eingeladen 😉 es hatte viele andere Backpacker da. Die Jungs spielten Billard und es gab Bier aus einem Bierspender was geschickt ist, weil man sich selbst kühles Bier zapfen kann, wenn man leer hat.
Zum Abschluss des Abends ging es in eine richtig schöne, große Bar auf einer Straße wo sich viele Pubs, Bars und Clubs aneinander reihen. Hier hat man eine große Auswahl, die schmale Straße ist sehr gemütlich und schön. Wir hatten alle einen sehr tollen Abend.

Kuala Lumpurische Grüße
Nadine

 

Fußballspiel

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Rechtslenker

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Kirche

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Billard spielen

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lustige Schnäpse

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„Bierbucket“

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meine Hosts (im weißen Elvis und vorne rechts Gadu) und deren Freunde

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The early bird flys to Kuala Lumpur

Samstag, 18.04.2015

Wer mich kennt weiß, dass Fliegen nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung ist. Da ich aber einen günstigen Flug gefunden hab und es einfach und schnell ist, quälte ich mich nach nur 3 Stunden Schlaf aus dem Bett um nach Kuala Lumpur (Malaysia) zu fliegen. Den Kommentar vom Rezeptionist, dass ich gut aussehe, konnte ich damit nicht ernst nehmen 😉 Das Tuk Tuk brachte mich zum Flughafen und ich war so früh da, dass ich noch nicht mal mein Gepäck aufgeben konnte. Da es aber meine Panik lindert wenn ich rechtzeitig dran bin, machte es mir nichts aus, dass ich 3 Stunden am Flughafen rum saß. Der Flughafen ist sehr klein und ich konnte mich schnell zurecht finden. Mein Geld hatte ich perfekt geplant und gab die letzten Cent für ein Frühstück aus. Beim Gepäck waren 20kg erlaubt und ich hatte 19,9 😉
Mit meinem Lieblingsplatz am Fenster an den Tragflächen für den ich 4€ investiert habe, sollte eigentlich nichts mehr schief gehen. Als der Pilot aber noch am Boden verkündete, dass das Wetter in Kuala Lumpur schlecht sei und der Flug „bumpy“ (unruhig/holprig) werden würde, wurde ich wahrscheinlich kreidebleich, suchte zitternd meine Wunderpillen und fragte die Stewardess panisch nach Wasser für diese. Meine Nerven lagen also schon vor dem Start blank und nach dem letzten Absturz war AirAsia auch nicht gerade meine erste Wahl.
Der Flug war aber sehr gut und die 3 Stunden vergingen schnell. Ich glaube ja die Tabletten haben nicht so gut geholfen, aber das Wetter in Kuala Lumpur war super.
Der Flughafen in Kuala Lumpur ist riesig und erinnert eher an eine Shoppingmall. So musste ich ewig das Gepäckband und den Ausgang suchen.
Ich habe einen super netten Amerikaner und seine süße Tochter kennen gelernt die mich eingeladen haben, kostenlos in deren eigenem Hotel in Bali zu wohnen. Eine andere Frau aus Thailand reist auch allein um die Welt und sie bot mir an mir die Stadt zu zeigen und mich vom Flughafen in die Stadt zu fahren, weil ihre Familie hier wohnt.
Draußen wartete aber schon Gado, bei dem ich die nächsten Tage schlafen werde. Über die Seite „Couchsurfing“ habe ich ihn kennen gelernt und da übernachtet man kostenlos bei Leuten die einem die Stadt zeigen und kocht im Gegenzug mal oder so. Er war Fußballprofi bei der FIFA, bevor er sich letztens das Knie verletzt hat und nun ist er Scout und sucht junge Spieler. Er ist in Afrika geboren und aufgewachsen und lebt seit 4 Jahren in Kuala Lumpur wegen dem Fußball.
Die Luftfeuchtigkeit ist hier höher als in Thailand und mit 34 Grad ist es drückend heiß.
Kuala Lumpur ist sehr groß und industriell. Zuerst sind wir zu Gados Freund und dessen Freundin gefahren, die eine hammer geile Wohnung im 10. Stock eines Hochhauses haben. Der Blick vom Balkon war gigantisch und wir saßen eine Weile da und redeten. Der Kumpel telefonierte dann kurz, 5min. später klingelte es an der Tür und 4 Magnum wurden uns gebracht. Das nennt man Luxus 😉
Danach waren wir zu Dritt essen und das Essen ist genau so gut wie in Thailand.
Die Wohnung ist groß, ordentlich und ich habe ein eigenes Zimmer. Die Anlage auf der sich die Wohnung befindet, sieht aus wie eine Hotelanlage, hat einen Sicherheitsdienst mit Schranke und einen kostenlosen Pool.
Der andere ebenfalls afrikanische Mitbewohner „Elvis“ ist auch total nett. Wir saßen lange auf dem Sofa, redeten, erzählten uns gegenseitig über unsere Kulturen und die Jungs fragten immer, ob es mir gut geht oder ich was brauche oder Hunger hab und waren mega cool und total gastfreundlich. Es kamen noch andere afrikanische Freunde der beiden vorbei und es war lustig. Die anderen gingen noch weg, aber ich blieb in der Wohnung, weil ich so müde war. Echt krass wie man jemandem den man ein paar Stunden kennt, seine komplette Wohnung anvertraut.

Couchsurferische Grüße
Nadine

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Ladyboys, Bed Bugs and other curiosities

Freitag, 17.04.2015

Der Tag war chillig und weil ich Kopfweh hatte, blieb ich lang im Bett, schwamm im Pool und las mein Buch weiter.
Als ich rote, juckende Punkte an meinem Körper entdeckte, war ich erst optimistisch und glaubte an Mückenstiche, aber leider hatte es mich nun auch erwischt. Nach Astrid und vielen vom Hostel, war ich nun auch von Bed-Bugs (Bettwanzen) befallen. Diese verbreiteten sich wohl schnell im Hostel und waren trotz täglicher Bettzeugreinigung und heißem Wasser nicht verschwunden. In der Apotheke gabs eine Salbe die zum Glück das Hostel zahlte. Ich bekam für die letzte Nacht auch ein Upgrade in ein Einzelzimmer mit Klimaanlage (bisher hatte ich nur Ventilator).
Abends ging’s mit Astrid und Max ins Bamboo-Restaurant, das vegetarisch ist. Astrid und mir als Vegetarierinnen schmeckte das Essen super und sogar Max war begeistert.
Mit Amanda und Jill trafen wir uns vor der Ladyboy-Show und diese war absolut gigantisch.
Die Kostüme waren aufwändig, das Make-up perfekt, die Tänze völlig synchron, die Musik stimmungsvoll, die Körper modellhaft, die Haare lang und die Show hatte alles was dazu gehört. Es wurde sehr viel gelacht, geklatscht und das Publikum war in perfekter Stimmung. Einmal wurde ein Junge aus dem Publikum geholt und betanzt und ihm wurde an seine heiligen Stellen gefasst 😛 ein anderes Mal war ein Ladyboy auf einer Seite als Frau und auf der anderen als Mann verkleidet und ein weiteres Highlight war, dass sich einer von einer Frau zum Mann rückverwandelt hat. Die Männer sahen sowohl als Männer als auch als Frauen total gut aus. Irgendwie schade, dass sich in Deutschland nicht viele Ladyboys outen. Da nervt mich doch oft das viel zu engstirnige Denken. Es können sich viele Deutschen noch eine Scheibe der Toleranz anderer Länder abschneiden.
Nach der Show lauschten wir bei ein paar Bier der gigantischen Stimme einer Sängerin bei super Livemusik mit Top-Band, wo ein Mädel aus dem Publikum auch zeitweise gesungen hat.
Nach dem Packen war es schon 2 und ich fiel müde ins Bett meines tollen, neuen Luxuszimmers (hoffentlich ohne Bed-Bugs).

Letzte Grüße aus dem tollen Thailand
Nadine

Chiang Mai

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Straßenstände

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Chiang Mai

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Ladyboy-Show

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Amanda, Max, Jill, Ladyboy, ich, Astrid

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Astrid, Jill, Ladyboy, Amanda, ich

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Band

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Flight of the Gibbon and Monk Chat

Donnerstag, 16.04.2015

Um 6 wurden Nausheen (Nashin ausgesprochen, was oft zu Verwirrungen führt, weil es sich anhört wie Nadine) und ich vom Hostel abgeholt und nach der einstündigen Fahrt waren wir im Dschungel.
Heute stand Zip-Lining auf dem Programm. Da rast man an großen Seilbahnen wie die Gibbon-Affen durch den Regenwald. Die Natur ist hier (bis auf die natürlich gehaltenen Zip-Lines) total unberührt und es sah ein bisschen aus wie im Dschungel-Camp.
Die Gruppe war total cool, wir waren zu 7. und die Australierinnen lachten wie die Hühner. Unsere sehr jungen Guides „Got“ und „Ton“ waren für jeden Spaß zu haben, zeigten uns lustige Sachen an den Seilbahnen und es war total cool, durch den Wald zu fliegen und sich alles anzuschauen. Natürlich haben wir auch freilebende Gibbon-Affen gesehen, die sehr groß sind, keinen Schwanz haben und nicht schwimmen können. Außerdem ging es über 3 sehr hohe, unstabile Hängebrücken.
Unter anderem gab es eine 800m lange Zip-Line, bei der man sau schnell wurde, ein Superman, bei dem man am Rücken aufgehängt wird und im freien Fall von der Plattform springen muss. Es gibt insgesamt 33 Stationen und 5km Zip-Lines und sehr viel Spaß. An 2 Stationen mussten wir uns umarmen und an Zip-Lines nebeneinander her fliegen. Zwei mal wurden wir auch abgeseilt und das zweite Mal von einen 40m hohen Baum, was auch viel Spaß gemacht hat. Unter anderem mimten wir bei Seilbahnen den Buddha, durften kopfüber hängen und viel mehr. Bei den Wanderungen durch den Urwald erzählten uns die Guides viel über die Natur und der eine Guide fand Nausheen ganz toll und machte ihr ständig Komplimente 😉 Zwei Frauen und ein Mann von Australien, die zusammen in einem Krankenhaus arbeiten, waren so cool drauf und super lustig und luden mich ein, sie zu besuchen, wenn ich in der Nähe bin. Nach dem 2 stündigen, coolen, actionreichen Abenteuer im Dschungel, gab es ein reichhaltiges, vielseitiges asiatisches Essen im Restaurant, das gut und im Preis mit inbegriffen war. Infos zum Flight of the Gibbon: http://www.treetopasia.com/thailand-holiday/chiang-mai
Beim anschließenden Ausflug zum Wasserfall sind wir bis ganz hoch gelaufen und hatten einen schönen Blick.
Um 12 waren wir schon wieder im Hostel und sind mit Astrid und Max los gezogen um was zu Essen zu suchen. Nach 2 Stunden fanden wir endlich was und die Hitze machte uns alle fertig.
Ein weiteres Highlight des Tages, war der Monk-Chat. Mönche die englisch lernen, stellen sich allen Fragen. „Unser“ 23 jähriger Mönch „Tiger“ erzählte uns über eine Stunde lang von seinem Leben, dem Studiengang zum Mönch, den Regeln, der Meditation und vielem mehr. Wir 4 fragten ihn Löcher in den Bauch. Interessant war, dass jeder Mensch (Frau oder Mann) Mönch werden kann, sie sich den Tempel aussuchen dürfen, nichts zahlen, Fleisch essen dürfen, beim Meditieren an nichts denken, in dem Kloster 100 Mönche Leben, die meisten Mönche nur ein paar Wochen oder Monate Mönch sind und die Kinder ab 8 in den Schulferien zum Kurzzeit-Mönch werden. Tiger lud uns ein, ihn am nächsten Tag in seinem eigenen Kloster zu besuchen und gab uns seinen Facebook-Namen. Ja: die Mönche Haben tatsächlich Facebook und Mail 😀 Wir haben sehr weise Worte gehört, andere Sichtweisen kennen gelernt, eine neue Religion verstanden und konnten alle auch persönlich viel von dem sehr intensiven Gespräch mitnehmen.
Abends ging es zum Abschied von Nausheen in eine Rooftop-Bar von der man über Chiang Mai sieht. Wir hatten alle einen tollen Abend, haben viel geredet und gelacht.
Fix und fertig sind wir tief in der Nacht ins Bett gegangen.

Ziplining Grüße
Nadine

 

Sonnenaufgang (der frühe Vogel, …)

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Restaurant beim Zip-Lining

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Unsere Guides und Nasheen und ich

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Essen mit unserer lustigen Gruppe

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Gruppenfoto

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Wasserfall

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Nasheen und ich

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Tempel des Monk-Chats

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Tiger und wir

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„Schulmönch“
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Was ist das für ein Toilettenschild ? 😀

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Blick von der Rooftop-Bar

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Astrid und Max in der Bar

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Scooter day Chiang Mai

Mittwoch, 15.04.2015

Mit Astrid (Deutschland), Max (Holland) und Nekita (Kalifornien) mietete ich mir mal wieder einen Roller und machte Chiang Mai unsicher. Nekita traute sich bei mir mit drauf und es ist immer faszinierend, dass einem fremde Menschen vertrauen, obwohl immer so viele Unfälle mit Rollern passieren. Sie lobte sogar meinen Fahrstil 😀 Hier herrscht dummerweise Helmpflicht was gefährlich ist, weil die Helme bei jeder Bodenwelle nach hinten rutschen und einen strangulieren.
Hier zu fahren ist komplett anders als auf den Inseln. Chiang Mai ist nach Bangkok die 2. größte Stadt Thailands und somit herrscht Großstadtverkehr. Die Straßen sind aber perfekt und es gibt nur eine Verkehrsregel: jeder fährt wann er will. Ampeln werden gekonnt ignoriert und auch Geschwindigkeitsbegrenzungen scheint es nicht zu geben 😛 Roller fahren gehört hier definitiv zu einen meiner Lieblingsbeschäftigungen und man kann einfach zwischen den Autos durch fahren und an Ampeln vorne stehen.
Es ging breite, perfekte Serpentinenstraßen hoch, wo es sehr schön war.
Der erste Halt war am „Doisutcap“, einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten hier. Nach dem Erklimmen der 300 Stufen, erwartete uns eine sehr große, gepflegte Tempelanlage und bisher auf meinem Trip die größte Touristenansammlung. Kleine Kinder in schönen Kostümen tanzten und es gab viel zu sehen, wie Buddhastatuen, Glocken, usw.
Beim Viewpoint ein paar Kilometer weiter konnte man ganz Chiang Mai sehen und das ist wirklich riesig. Außerdem hatte man Blick auf den Flughafen, von welchem aus ich fliege.
Eigentlich wollten wir danach zu den Wasserfällen, aber die waren zu teuer und der Zoo schloss eine Stunde später.
So sind wir einfach drauf los gefahren und am anderen Ende der Stadt gelandet, das seeeeehr weit weg war. Immer den Schildern zu einem anderen Wasserfall folgend, freuten wir uns schon aufs Baden. Leider führten uns alle Schilder dort hin absolut in die Irre und nach einer Stunde gaben wir auf. Nach dem Weg fragen ist in Thailand genau so unnötig, wie in Deutschland jemanden etwas über Buddha zu fragen. Zum Glück fanden wir einen weiteren schönen Tempel, in dem keine Touristen waren, dafür viele Mönche, die die Sonkran-Zeremonie abhielten. Den Sonnenuntergang hat man wegen der Wolken leider nicht gesehen, aber wir verbrachten lange Zeit ungestört im Tempel.
Beim ewigen Rückweg im Dunkeln hörten die Leute leider immer noch nicht mit Sonkran auf, sodass wir im vorbei fahren mit Buckets getränkt wurden, was sehr weh tut und wenn wir gerade wieder trocken waren, ging es von vorne los. Mein Rucksack und der Reiseführer waren trotz Schutz patschnass und zum Glück hatte ich die Kamera im Rollersitz. Irgendwann als die Leute das sogar am Highway machten, waren wir sehr genervt und sagten nicht nette Dinge. Zurück in der Stadt wurde es noch schlimmer und da das Wasser nun gar nicht mehr abfließen konnte, kämpften wir uns mit den Rollern durch Bäche. Dann verloren wir auch noch Astrid und Max und verfuhren uns wieder mal 😀 In Chiang Mai ist es definitiv nicht einfach sich zurecht zu finden.
Nachdem wir im Hostel angekommen und uns getrocknet hatten, ging es zu Fuß zum Nachtmarkt wo wir beim Abendessen den gelungenen Tag gemütlich ausklingen ließen.

Waterscooter Grüße
Nadine

Der Roller hat meine Farbe & das Schaf fährt mit 🙂
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Tempel
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Die Buddhisten müssen die Glocke berühren
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Tanzende Kinder im Tempel
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Max (Holland) Astrid (Bamberg) Nekita (Kalifornien) ich
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Aussichtspunkt im Tempel
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Chiang Mai von oben
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Tempel
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neuer Tempel weiter weg

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Big Waterfight (Songkran)

Montag, 13.04.2015

Bevor man sich den ersten Kaffee und Frühstück gekauft hat, wird man schon mit Eiskübeln wach gemacht.
Songkran ist quasi die Eisbucketchallenge in groß und die Eiswürfel sind ganze Eisplatten.
Mit Jill und Amanda aus Kanada und Michelle und Schtein aus Kalifornien ging’s dann auf in die Wasserschlacht. Es gab große Bühnen mit Livemusik, Firmen wie AirAsia hatten eigene Bühnen und die Stimmung war gigantisch. Chiang Mai tobte noch mehr als gestern, denn heute ist erst offizieller Beginn von Songkran. Die Bäche auf den Straßen waren größer, die Musik lauter, die Leute verrückter, die Tänze wilder, es herrschte Chaos auf den Straßen und jeder war draußen. Jeder gegen jeden (sogar die Polizisten) hieß es bei den Wasserschlachten und mit unseren riesigen Wasserpistolen hatten wir gute Chancen. Trocken blieb hier heute definitiv keiner und das Wetter war gigantisch, sodass die Abkühlung willkommen war. Überall werden Blumen verkauft und die viele Leute kaufen sich Blumenhemden.
Ca. 15 TV-Sender waren vertreten und man konnte nirgendwo stehen, ohne gefilmt zu werden.
In den Restaurants und Bars wird man mit Babypuder bestäubt und kann sich an den kostenlosen Buffets bedienen.
Leute jeden Alters lieferten sich Battle wer das meiste Wasser vergießt, alle tanzten zusammen und wir hatten den Spaß unseres Lebens. Ich weiß nun, warum alle gesagt haben, dass Chiang Mai der beste Platz sei um Neujahr zu feiern.
An einem Hotel gab es einen Pool und da wir eh schon nass waren beschlossen wir, mit Klamotten rein zu springen. Da die Nutzung natürlich für nicht-Hotelgäste verboten war, sprangen wir alle gleichzeitig rein, kletterten schnell raus und rannten davon 😉 Jill verlor dabei auch noch ihr Haarband 😛
Zur Abwechslung vom Wasser spielten wir wieder Pool und Bierpong, wo in einer Bar 3 Gogotänzerinnen aufeinander los gingen.
Den ganzen Tag bis tief in die Nacht ging das Spektakel und man konnte nicht mal essen, ohne dass es nass wurde.
Die Gaudi war gigantisch und bleibt mir sicherlich auch ein unvergessliches Erlebnis. Außerdem sind wir so eine coole Gruppe und so macht es doppelt so viel Spaß.

Wassergrüße again
Nadine

Gruppenbild

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Main-Area

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Waterselfie

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Nachrichtensprecherinnen vom TV

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So fahren die Leute hier rum und haben Eimer in den Autos

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Goodbye to the amazing Laos

Freitag, 10.04.2015

 

Wie geplant klingelte um 5 der Wecker und der Spanier und ich wollten zum Almosengang der Monks (Mönche), was als absolutes Highlight in Luang Prabang gilt. Schnell wurde klar, dass das nichts wird, denn es goss wieder aus Kübeln und es flossen Bäche die Straßen runter.
Also wieder ins Bett und nach dem Frühstück erneut das Wetter checken. Leider keine Veränderung. Nochmal geschlafen, gepackt, gerichtet und dann: perfektes Wetter ! Da die Reisfelder jetzt nicht mehr brennen können, war der Himmel strahlend blau und ich brach allein zum Sightseeing auf. Alle wichtigen Tempel klapperte ich ab und weit oben hatte man eine gigantische Sicht über die Stadt. An einem Stand waren Babyvögel in Mini-Körben und die Frau sagte, man kann sie kaufen und frei lassen und das bringt Glück. Am liebsten hätte ich natürlich alle frei gelassen, aber für 2€ kaufte ich 2 Vögel und ließ sie in die Freiheit.
Ich bin absolut verliebt in diese Stadt mit ihrem französischen Charme, der Gemütlichkeit, der schönen Straßen, den tollen Tempeln und vielen mehr.
Um 6 sollte mein Bus nach Chiang Mai fahren und als ich um 5 zurück war, stand der Fahrer da und wartete auf mich. Es gab eine Planänderung wegen der Feiertage, so die Erklärung. Schnell das restliche Zeug zusammen gepackt, Hostel bezahlt, ausgecheckt und mit dem Minibus zum Busbahnhof.
Wir wir dann erfuhren, waren wir nur so früh da, weil der Bus einer Neuseeländerin so früh gefahren ist und mussten so noch 1:45 min. auf den Bus dort warten.
Zum Glück hatte ich diesen rechtzeitig gebucht, weil es der letzte vor Sonkran war und schnell ausgebucht. Es waren fast nur Einheimische drin, die zu ihren Familien wollten. Der Bus war nicht wirklich ein Schlafbus und Platz war auch nicht gerade. Die Lehnen konnte man nicht weit nach hinten machen und komfortabel war das Schlafen so nicht. Eine Frau lag mit ihrem Baby auf dem Boden um zu schlafen und eine andere Frau musste kotzen und traf die Frau mit dem Baby. Ungefähr 50% der Leute mussten kotzen und es war eine schreckliche Busfahrt mit Pausen alle paar Minuten. Als wir nach 14 Stunden endlich den Busbahnhof erreichten, ging es mit dem Tuk Tuk weiter zur Grenze. Dort ausstempeln aus Laos, mit dem großen Bus weiter zur thailändischen Grenze, dort neuer Stempel, mit dem Minivan weiter wo der Fahrer erst zu Hause anhalten musste. Wir sagten er soll Bier mit bringen, aber im Auto darf man wohl nicht trinken. Dann in einem Resort raus geschmissen worden, neuer Minivan und neue Fahrt. Unterwegs haben die 2 Franzosen, das belgische Pärchen und ich, die 2 kanadischen Mädels aus meinem Hostel in Luang Prabang wieder getroffen, die mit dem Slow-Boat gefahren sind und außerdem das Mädchen die in Laos mit dem früheren Bus gefahren ist. Sie war mega froh uns zu sehen und erzählte uns, dass freilaufende Hühner im Bus waren, alle Leute Schwimmwesten anhatten, auch alle gespuckt haben, niemand ihr sagen konnte, ob das der Bus nach Thailand ist und sie die einzige Touristin war.
Als große Gruppe hatten wir aber total viel Spaß, regten uns gemeinsam auf, kämpften für die Neuseeländerin die das falsche Ticket bekommen hatte und nochmal zahlen sollte und lernten gegenseitig unsere Sprachen. Der neue Minivan sollte nochmal 5 Stunden fahren. Es tobte wieder ein starkes Unwetter mit Platzregen und lautem Donner.
Als der Fahrer mitten drin wieder anhielt und sagte wir sollen nochmal das Fahrzeug wechseln, protestierten wir alle. Zum Glück wechselte dann nur der Fahrer. Bei den gefühlten 100 Stopps konnte ich mir nicht mal was zu Essen oder Trinken kaufen, weil ich keine Baht hatte und meine Kekse kamen mir zum Hals raus.
Mit dem Tuk Tuk ging’s in Chiang Mai zum Hostel und ohne Vorwarnung wurden 2 volle Eimer Wasser ins Tuk Tuk geleert (manche feiern schon jetzt Sonkran). Das hätte ich ganz witzig gefunden, wenn ich nicht meine teure Kamera, mein Handy, meine Digicam und meinen Laptop im Rucksack auf dem Schoß gehabt hätte. Zum Glück ist nichts passiert, wir waren nur alle getränkt.
Die Anderen stiegen woanders aus und der Fahrer sagte ich müsse nun noch 10 min. laufen. Ich war total genervt, hatte schlechte Laune, wollte nur noch ins Hostel und hatte Angst, dass meine Sachen nass werden. Er wollte aber nicht weiter fahren. Bis ich das Hostel eine halbe Stunde später gefunden hatte, musste ich 5 Leute fragen und allein hätte ich es nie gefunden, so versteckt war es.
Die Zusammenfassung der Reise ist:
Luang Prabang (Laos) – Chiang Mai (Thailand)
25 Stunden (angekündigt waren 12)
Über 700 Km
7 Fahrzeuge
2 Grenzen
Schrecklichste Reise ever!!
Aber: wir haben es überlebt und können nun Sonkran genießen.

Gestresste Grüße
Nadine

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Mekong in Luang Prabang

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Aufstieg zum Tempel
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Buddha im Tempel

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Stupa
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Vögel im Minikorb. Was für eine furchtbare Tierquälerei

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Luang Prabang von oben

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Da bin ich nun: Chiang Mai
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Impressive Elephants

Donnerstag, 09.04.2015

Ich finde ja, dass Luang Prabang den Namen „Hauptstadt“ eher verdient hätte, aber leider liegt diese Entscheidung nicht in meiner Hand 😉
Sehr überpünktlich holte mich dieses mal ein komfortabler Minibus zu einer weiteren Tour ab. Die Fahrt aus der Stadt raus war schon eine gute Sightseeing-Tour, weil wir an allem sehenswerten vorbei gekommen sind.
Auf halbem Weg der Schock: Speicherkarte im Laptop vergessen! Panik, Schweißausbrüche, usw. Zum Glück eine englischsprechende Thailänderin die dem Fahrer das Problem erklärt hat. Am nächsten Computerstore angehalten und für 10€ eine Neue gekauft. Das ging nochmal gut ! Der Guide hat mir sogar das Geld geliehen.
Die Sicht ist hier die ganze Zeit verraucht, weil die Bauern im April die Reisfelder abbrennen und man sieht nicht mal die Sonne. Trotzdem ist es abartig heiß.
Meine Reisegruppe war mega cool und lustig und eine Thai Frau die in USA lebt hat die Guides auf Trab gehalten und uns alle bespaßt 😉
Im Elefantencamp angekommen, war ich erst noch skeptisch, aber ich habe lange im Internet gesucht, bis ich ein artgerechtes Camp gefunden habe und den Elefanten schien es sehr gut zu gehen. Sie durften sich überall frei bewegen, hatten auch hinter den Ohren keine Verletzungen, werden ohne Gewalt trainiert (soweit ich das beurteilen kann) und machten einen lebhaften Eindruck.
Mit Elefantendame „Maekoun“ die 30 Jahre alt ist, verstand ich mich super und ich durfte auf ihrem Nacken sitzen und sie selbstständig durch den Urwald reiten. Der „Mahout“ (Trainer) lief teilweise meterweit davor oder dahinter und „Maekoun“ durfte machen was sie wollte. So legten wir einige Fress- und Pinkelstopps ein, es ging mit einem halben km/h steile Pfade rauf und runter und meine Elefantin hielt mich Berg runter mit den großen Ohren fest, sodass ich nicht runter fiel. Die anderen von der Gruppe waren mal meterweit vor oder hinter uns und mit Stimmkommando von mir oder dem Mahout und Schenkeldruck wie beim Pferd, lenkte ich sie eine Stunde mitten durch den Dschungel. Ich lernte die Elefantensprache und unsere sehr jungen Mahouts (16-25) freuten sich über meine Aussprache. Den Guide der mit mir auf „Maekoun“ saß, fragte ich Löcher in den Bauch, z.B. über Lao-Wörter, die Religion, die Schulpflicht, die Fahrschulen, seinen Beruf und natürlich die Elefanten.
Nach diesem gigantischen Erlebnis ging’s zur Pak Ou Cave mit dem Boot über den Mekong. Die Upper-Cave muss mit 350 Stufen erklommen werden. Dabei kam ich mit einer 83 jährigen Frau aus Brisbane (wo ich hinfliege) ins Gespräch und es war so toll und inspirierend mit ihr zu reden. Sie ist die steilen Stufen hochgelaufen wie nichts und wir Jungen haben gekeucht. Sie war mit ihrer Tochter da, um die Enkelin zu besuchen die in Vietnam Freiwilligenarbeit macht. In der Cave waren viele alte Buddha-Statuen und Skulpturen ausgestellt.
In der Lower-Cave die nur 35 Stufen hatte, gab es ebenfalls eine alte, große Buddha-Austellung. Beide Höhlen waren klein, sehr gut erschlossen und man konnte sich nicht verlaufen 😛
Das Essen im Elefantencamp mit Blick auf den Mekong war sehr gut und die Leute konnten auch spontan noch was Vegetarisches für mich machen.
Als meine nette Reisegruppe zu den Wasserfällen zog, war ich mit den Mahouts und den Elefanten ganz allein. Zuerst gab es Theorie und auf einer Tafel lernte ich alle Kommandos auf Lao.
Dann kam definitiv das Highlight: ganz allein durfte ich mit meinem Elefant ins Wasser reiten, wo sie gleich mal ihren Rüssel mit Wasser füllte und über mich drüber spritzte. Das wiederholte sie ein paar mal, dann gab ich das Kommando und Maekoun legte sich ins Wasser. Die anderen Mahouts die jeder mit ihrem eigenen Elefant im Wasser waren, zeigten mir wie man sie wäscht und wir waren ewig lang im Wasser und hatten total viel Spaß mit den großen Tieren. Die ließen alles mit sich machen, freuten sich über das Wasser und die Jungs sprangen mit Saltos von ihnen in den Mekong. Mit der Stimme lenkte ich meine Elefantin eine Weile durch den Fluss und legte mich vorwärts und rückwärts drauf, stand hin und machte noch ein paar Tricks mit ihr. Das war so ein einzigartiges Erlebnis und die riesigen Tiere sind so freundlich und geben auf einen Acht.
Sie leben im Wald, werden morgens geholt, verbringen den Tag im Camp wo sie 1-2 mal geritten und gewaschen werden und um 3 werden sie wieder zurück gebracht.
Bei der Rückfahrt hatte ich den Bus dann für mich allein und der Abstecher im Whisky-Village war nur ein Stand an dem eine alte Lao Schnaps verkauft hat. Ich musste alles mögliche probieren und der 55% Schnaps ging schnell in den Kopf 😛
Für den Transport, Mittagessen, Höhleneintritt, Boot, Whiskey-Village und das Elefantenerlebnis habe ich 40€ investiert, die definitiv gut angelegt waren.
Nach der Ankunft im Hostel hab ich wieder eine Stadterkundung gemacht und war mit einem total netten Spanier erneut am Buffett vom Nachtmarkt schlemmen und shoppen. Ich bin so ein großer Fan von diesem Markt, es gibt viele selbstgemachte Dinge und ich glaube wenn ich jeden Tag da wäre, würde ich immer wieder was neues entdecken und es wäre nicht langweilig.
Abends tobte ein schweres Unwetter, es gewitterte stark, der Donner war laut, es goss aus Kübeln und man dachte die Welt geht unter.
Um 12 beschlossen 2 Mädels aus USA und der Inder bowlen zu gehen und natürlich schloss ich mich an. Mit dem Tuk Tuk fuhren wir 20 min. zum Bowlingcenter, welches wie das in Vientiene war. Sehr viele junge Leute waren da, die nach der Utopia-Bar noch dort hin gehen, weil sonst nichts mehr offen hat. Mit lauter Musik hatten wir viel Spaß und irgendwie liegt mir bowlen, denn ich gewann wieder 😉
Um 2 waren wir zurück und mit dem Wissen 3 Stunden später wieder aufzustehen, schlief ich glücklich ein.

Elefantastische Grüße
Nadine

Elefantencamp

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Weg zur Cave

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Er fand mich toll 😀

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Pak-Ou-Cave

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Sprache lernen

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Füttern

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Reiten

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Baden

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Welpe

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Whiskey-Village

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