New Baby day

Sonntag, 03.05.2015

Heute bin ich wieder allein los gezogen.

Singapur ist absolut top sicher. Hier gibts Regeln für alles und Kaugummi kauen ist streng verboten. Überall stehen Schilder wo man jemanden hin verpfeifen kann, wenn er was verbotenes getan hat.
Auto fahren ist hier am teuersten der Welt, man muss sich richtig um das Fahren bewerben was viel Geld kostet und es können sich fast nur Reiche ein Auto leisten. Es gibt dafür ein perfektes und bezahlbares Taxisystem das auch über eine App super funktioniert. Außerdem ist das super beispiellose Bahn-System so einfach, das es sogar ich verstehe 😀 Die mit Farben und Pfeilen gekennzeichneten Bahnsteige und der übersichtliche Plan den ich hatte, machten es mir sehr leicht mit dem MRT der alle paar Minuten fährt, voran zu kommen. Auch das ist günstig und Deutschland könnte sich daran ein Beispiel nehmen.
Nach dem Hostelwechsel machte ich mich somit auf den Weg zur Shoppingmall, wo ich unterwegs den Sightseeing Cabriobus sah. Von Deutschland aus hatte ich von einem Jungen das Ticket hierfür abgekauft, das leider wie ich feststellte, nicht mehr gültig war. Unauffällig rubbelte ich so lang mit dem Finger rum, bis das Datum verwaschen war und es gab keine Probleme.
Mit 2 verschiedenen Linien ging’s durch das ganze Land und ich hab einiges gesehen. Durch Kopfhörer wurde, wie in San Francisco auch schon, alles genau erklärt. Dabei erfuhr ich auch was über das ERP, was das erste elektronische Mautsystem ist und per Chipkarte funktioniert, was schnell geht und super praktisch ist. Außerdem ist der botanische Garten der einzige mit Rio de Janeiro zusammen, der mitten in einer Großstadt ist.
Um 4 gabs die erste Mahlzeit für mich, weil es fast unmöglich ist, hier irgendwas ohne Tier drin zu finden. Ich verzweifle dabei noch.
In der elektro-Shoppingmall gab es alles was das Herz von Jungs höher schlagen lässt und sogar ich war total beeindruckt. Da meine Actioncam nun endgültig den Geist aufgegeben hat, suchte ich 3 Stunden in dieser Elektronik-Reizüberflutungsmall nach einer neuen. Für 80€ gabs eine Billigmarke und Nadine war wieder glücklich.
Im neuen Hostel ist es total cool und ich lernte 2 total hilfsbereite Kanadier kennen die mir meinen PC reparierten, nach meinem Internet guckten, meinen Youtube-Kanal auf Vordermann brachten und mir Tips für meine Spiegelreflexkamera gaben, weil einer der beiden die selbe hat. Zu 2. verbrachten wir die halbe Nacht damit auf den Straßen total coole Bilder zu machen und es kamen tolle Sachen dabei raus. (also ich meinte jetzt schon Bilder :D)
Als die Speicherkarte voll war, fiel ich müde ins Bett.

Grüße aus dem modernen Singapur
Nadine

 

Schrittzaehler App

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Bestes Hostel

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Bei der Sightseeing Busfahrt

größter Springbrunnen der Welt

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Chinatown

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Schaf darf auch mit Bus fahren

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Cabriobus

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IT-Shoppingmall

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Nachtversuche mit der Kamera

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Diskussion Nummer 1: Warum rasieren sich die europäischen Männer unter den Armen und die restlichen Männer finden es schwul?

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Rules-Country Singapore

Samstag, 02.05.2015

Mit den anderen 6 deutschen Mädels aus meinem Zimmer ging es nach dem eingekauften und verzehrten Müsli auf Sightseeing Tour.
Der Botanic Garden ist ganz nach Backpacker Geschmack, weil er nichts kostet. Der MRT (Bahn) da hin ist richtig gut. Wie alles in Singapur super organisiert, geordnet, leicht, modern, verständlich und sauber. Man darf in den kompletten Bahnstationen nicht mal Wasser trinken, es gibt keine Bäcker oder Essensläden und auch keine Tauben. Hier kann man quasi vom Boden essen.
Im Botanic Garden kann man 13km weit laufen, aber wir beschränkten uns auf Bambusbäume und Schildkröten-Seen.
An das andere Ende der Stadt ging es wieder mit dem MRT zur Promenade und dann zum berühmten Marina Bay. Das ist eine architektonische Meisterleistung und ein Hotel mit Infinity-Pool und nachgebautem Schiff auf dem Dach.
Zum Mittagessen ging es in ein Luxus Einkaufszentrum wo es allerlei kulturelle Hochgenüsse gab. Die Mädels sind ins Reisebüro gegangen und ich hab solang die Läden wie Gucci, Versace, Ferrari, D&G, Rolex usw. abgeklappert, aber da kein Platz im Backpack mehr ist, mussten die Prada-Stiefel leider im Schaufenster bleiben.
Romantisch wurde es bei der Flussrundfahrt und der Sonnenuntergang sah super aus. Als die riesige, moderne Skyline von Singapur langsam vom Sonnenlicht in moderne Farben wechselte, tuckerte das Schiff gemütlich vorwärts und ich erfuhr viele interessante Dinge.
Zu 12. trafen wir uns und waren mega beeindruckt von der gigantischen Lasershow. Auf Wasserspielen wurden ganze Filme mit Lasern gezeigt und es war so gut gemacht, dass man jedes Gesicht im Film genau erkennen konnte. Die Musik passte super dazu, es gab Seifenblasen und es war ein richtiges Gänsehautgefühl vor der Skyline zu sitzen und die perfekt abgestimmten Laser vom Marina Bay aus zu sehen.
Im Garden gab es nochmal eine Lightshow mit vielen Effekten und Disneymusik die mit den abgestimmten Farben und beleuchteten Bäumen genau so perfekt aussah.
In Chinatown gabs für uns Abendessen und da hat es auch einiges zu sehen und es ist toll gestaltet.
Im Hostel saßen wir wieder alle eine Weile zusammen und hatten viel Spaß. Die Mädels sind genau so verrückt wie ich und total lustig drauf 🙂
Nach 19.000 Schritten und 13,5 km waren wir froh in den gemütlichen Betten zu liegen.

Laufgrüße
Nadine

Mädels beim Früstücken

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In der MRT Station darf man nicht mal Wasser trinkenDSC_0003 (FILEminimizer)

Botanical Garden

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Skyline von Singapur mit der Mädelstruppe und SchäfchenDSC_0035 (FILEminimizer) DSC_0043 (FILEminimizer)

DNA/Helix Bridge

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Singapore Flyer

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Shoppingcenter mit Gondeln, Kanälen und Eislaufbahn

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Wir im Spiegel

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Sonnenuntergang

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Hotel Marina Bay mit Schiff und Infinity Pool

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Flussrundfahrt

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Merlion

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Lasershow

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Gruppenfoto mit den Mädels

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Lichtshow im Gardens by the Bay

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Deutschland und Australien

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Berühmter indischer Tempel

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Hostelzimmer

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Lustiger Abend

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Do I ever see my destination?

Freitag, 01.05.2015

Euch allen in Deutschland einen schönen 1. Mai und einen tollen Feiertag 🙂
Noch 5 Tage und dann wird es ernst. Da ich mich immer aufs Reisen und neue Städte und Länder freue, fiel mir das Aufstehen um 5 nicht schwer. Vor meiner Zimmertür fand ich einen Abschiedsbrief vom Hotel mit der Nummer von der Rezeption. Da wieder ein starkes Unwetter mit heftigem Regen herrschte, rief ich kostenlos die Rezeption an und bestellte ein Auto. Dieses parkte direkt vor meiner Tür und brachte mich die paar Meter trockenen Fußes zur Rezeption. Von dort aus ging es zum Pier und dann mit der Fähre nach Mersing.
Bei der Hinfahrt sagten mir die Leute im Reisebüro, dass um 11 immer ein Bus nach Singapur fährt. Leider war dem nicht so und nach einer halben Stunde Gefrage und viel Rennerei, buchte ich einen Bus in eine andere Stadt von wo aus es weiter gehen sollte. Der Mann, Mitte 70 der neben mir saß war Engländer und in Tioman hängen geblieben und hat nochmal geheiratet. Mit ihm philosophierte ich die ganze Fahrt über das Leben, Reisen und vieles mehr und wir hatten tolle Gespräche.
Er zeigte mir anschließend in welchen Bus ich einsteigen muss. Es gab kein Wechselgeld und so musste ich statt 3,40, 5 Ringgit für einen Stehplatz zahlen. Kurze Fahrt, dann Buswechsel. Die wollten mein Ticket nochmal sehen aber das hatte ich nicht mehr. 5 Leute hab ich bekniet und unter Zeugen gesagt, dass ich ein Ticket hatte, aber es half nichts. Es befanden sich auch nur noch 50 Ringgit in meinem Geldbeutel und Wechselgeld gabs auch hier nicht. Nach 10 min. unfreundlicher Diskussion, konnte einer Geld wechseln, ich zahlte nochmal und es ging weiter.
Nach 5 min. Fahrt sind alle aus dem Bus gestürmt und es ging zum Ausstempeln aus Malaysia, dann wieder in einen Bus, 5 min. später an der Grenze angehalten, Zettel ausfüllen, Pass zeigen und Stempel für Singapur bekommen. Ich war nach der ewigen Reise das erste mal so genervt, dass ich auf Deutsch laut vor mich hin geflucht hab. Es ging viel zu langsam und die Beamten waren so unfreundlich und alles kompliziert. Dann wieder in Bus, wieder stehen und nach 5 Minuten raus. Leider hatte ich vergessen einen Screenshot von der Hosteladresse zu machen und musste mich sage und schreibe eine Stunde bei brütender Hitze mit Gepäck durch Menschenmassen kämpfen um WLAN zu finden. Das erste mal hab ich ein Land gehasst bevor ich es richtig gesehen hab.
Eine nette Reiseleiterin erklärte mir den Weg mit dem Bus zum Hostel und das war eine Tortur und hätte ewig gedauert.
Nach weiterer endloser Suche fand ich eine Wechselstube, wechselte mein Geld und bestellte ein Taxi zum Hostel. Das klappte wenigstens gut. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nochmal dort ankomme und war total genervt und hatte schlechte Laune. Das Hostel war aber ok.
Um halb 7 holte mich Doug, ein Freund von unserem Bekannten Jojo von Deutschland mit dem Auto ab. Er ist Engländer und lebt seit einigen Jahren in Singapur und fuhr mich durch die ganze Stadt. Wir waren lecker indisch essen und Singapur sieht super aus bei Nacht. Er zeigte mir die Insel Sentosa Island, viele Reichenvillen, Restaurants und einiges mehr. Die Stadtrundfahrt war super und ich hab viel gesehen und erfahren. Außerdem haben wir Litschi-Martini in einer schicken Reichenbar getrunken und seinen Hund in seiner coolen Wohnung im Hochhaus besucht.
Zurück im Hostel war Party und meine vielen deutschen Zimmerkolleginnen, 2 Österreicher und 2 Australier hatten viel Spaß und ich setzte mich eine Weile dazu bis mir die Augen zufielen.
Fix und fertig schlief ich ein

Singapurische Grüße
Nadine

 

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Indischer Tempel in little IndiaCIMG7890 (FILEminimizer)CIMG7892 (FILEminimizer)

Litschi Martini -leckerCIMG7894 (FILEminimizer)

Doug
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Chillen im HostelCIMG7896 (FILEminimizer)

Say hello to Nemo, Nesaja & Co

Donnerstag, 30.04.2015

Den letzten Tag in Malaysia und auf der tollen Insel Tioman wollte ich mit Tauchen abschließen. Beim Frühstück kam deshalb ein Rezeptionist zu meinem Tisch und teilte mir mit, um halb 9 an der Tauchschule sein zu sollen.
Voll gefressen, lernte ich meine beiden Mittaucher, ein französisches Pärchen, sowie den Tauchleiter kennen. Wir sollen den Tauchgang genießen und nichts machen müssen, so die Ansage. Also ohne Ausrüstung aufs Boot und die Fahrt genießen. Leider war im Wetterbericht Gewitter angekündigt und auch der schwarze Himmel verriet ein starkes Unwetter. Unser Divemaster sagte, dass es nicht gefährlich sei sich im Wasser aufzuhalten und dass wir trotzdem tauchen gehen.
Nach einer halben Stunde Fahrt auf dem Schiff mit ordentlichem Seegang, schien die Sonne und das Wetter war perfekt.
Der Divemaster hielt Wort und bereitete alles für uns vor und wir mussten nur da sitzen und wurden in unsere Ausrüstung gesteckt. Das nennt man Luxus. Gut, dass es weltweit einen einheitlichen Tauchstandard gibt und somit alles gleich war wie in meiner Tauchschule und ich vor meinem ersten Tauchgang außerhalb eines Kurses nichts befürchten musste.
Das Abtauchen auf 18m ging ohne Ohrenprobleme und was wir sahen, war noch gigantischer als in Thailand. Das Südchinesische Meer hatte eine ewig weite, klare Sicht zu bieten und sehr viele verschiedene Pflanzen, Korallen und Fische. So sahen wir ganz viele Nemos, schöne Rochen, sehr große Fische und sogar eine Riesenschildkröte die schlief. Der 40 minütige Tauchgang und somit der 10. meines Lebens verging viel zu schnell und wir alle waren begeistert. Zu Viert und ohne andere Taucher und Schiffe weit und breit konnte man alles noch viel mehr genießen und es war super entspannt. Dann hatten wir noch großes Glück mit dem Wetter. Plötzlich gab es blauen Himmel und Sonnenschein und das Wasser war badewannenwarm.
Nach der großen, kostenlosen Lunchbox startete dann in einer anderen Location der zweite Tauchgang. Auch hier war die Sicht gigantisch und die Unterwasserwelt wie im Film. Es sah so schön aus, es leuchtete in allen möglichen Farben und das Highlight war außer der zweiten Riesenschildkröte die gefressen hat, definitiv das Höhlentauchen. Es war ein bisschen dunkel, aber man konnte noch gut was sehen und so schwammen wir ein paar Minuten durch eine wunderschöne sehr enge Höhle die viele Korallen hatte.
Ein paar mal durften wir auch allein zwischen Riffen durchschwimmen wo es so eng war, dass unsere Flaschen anstießen.
Da ich es mittlerweile mit meinem Luftverbrauch gut im Griff hab und einschätzen kann, konnten wir lange 50 Minuten unter Wasser bleiben. Das ist echt gut.
Das Tauchen war es für mich absolut wert und diesmal hatte ich keine Probleme. Auch der Preis für die hoteleigene Tauchschule war angemessen und die Leute erledigten alles für einen und nach dem Ausfüllen meines Tauchbuchs konnte ich gleich gehen. Ich war total froh, dass ich diese zwei Tauchgänge mit gemacht habe.
Den restlichen Tag verbrachte ich mit Lesen und entspannen am Pool.
Abends gönnte ich mir ein Essen im Hotelrestaurant und lauschte wieder der tollen Livemusik der Band, die auch an meinen Tisch kam um zu singen.
Hier wird man behandelt, als zahle man 1000€ für die Nacht, kann die Rechnungen aufs Zimmer schreiben lassen und der Chefkoch kam persönlich um zu fragen, was ich gerne in meinem vegetarischen Lunchpaket haben möchte.
Somit war der letzte Tag nach dem Packen in Malaysia leider vorbei und so langsam wird es ernst. Ab morgen dann nur noch Singapur und dann beginnt das große Abenteuer „down under“.
Morgen ist das Luxus-Urlauben vorbei und ich bin wieder offiziell Backpacker und muss mich nicht mehr tarnen 😀

Grüße von Nemo und Nesaja
Nadine

Frühstück

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Ready to dive

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Unwetter im Anmarsch

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Regenbogen

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Unwetter ist weg

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Nach dem ersten Tauchgang

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Malaysia – Flagge und Lieblingsschäfchen darf auch mit Tauchen

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Glasklares Wasser

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Strand von Tioman

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Tauchcenter

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Pool

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Sonnenuntergang

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Abendessen

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Ladyboys, Bed Bugs and other curiosities

Freitag, 17.04.2015

Der Tag war chillig und weil ich Kopfweh hatte, blieb ich lang im Bett, schwamm im Pool und las mein Buch weiter.
Als ich rote, juckende Punkte an meinem Körper entdeckte, war ich erst optimistisch und glaubte an Mückenstiche, aber leider hatte es mich nun auch erwischt. Nach Astrid und vielen vom Hostel, war ich nun auch von Bed-Bugs (Bettwanzen) befallen. Diese verbreiteten sich wohl schnell im Hostel und waren trotz täglicher Bettzeugreinigung und heißem Wasser nicht verschwunden. In der Apotheke gabs eine Salbe die zum Glück das Hostel zahlte. Ich bekam für die letzte Nacht auch ein Upgrade in ein Einzelzimmer mit Klimaanlage (bisher hatte ich nur Ventilator).
Abends ging’s mit Astrid und Max ins Bamboo-Restaurant, das vegetarisch ist. Astrid und mir als Vegetarierinnen schmeckte das Essen super und sogar Max war begeistert.
Mit Amanda und Jill trafen wir uns vor der Ladyboy-Show und diese war absolut gigantisch.
Die Kostüme waren aufwändig, das Make-up perfekt, die Tänze völlig synchron, die Musik stimmungsvoll, die Körper modellhaft, die Haare lang und die Show hatte alles was dazu gehört. Es wurde sehr viel gelacht, geklatscht und das Publikum war in perfekter Stimmung. Einmal wurde ein Junge aus dem Publikum geholt und betanzt und ihm wurde an seine heiligen Stellen gefasst 😛 ein anderes Mal war ein Ladyboy auf einer Seite als Frau und auf der anderen als Mann verkleidet und ein weiteres Highlight war, dass sich einer von einer Frau zum Mann rückverwandelt hat. Die Männer sahen sowohl als Männer als auch als Frauen total gut aus. Irgendwie schade, dass sich in Deutschland nicht viele Ladyboys outen. Da nervt mich doch oft das viel zu engstirnige Denken. Es können sich viele Deutschen noch eine Scheibe der Toleranz anderer Länder abschneiden.
Nach der Show lauschten wir bei ein paar Bier der gigantischen Stimme einer Sängerin bei super Livemusik mit Top-Band, wo ein Mädel aus dem Publikum auch zeitweise gesungen hat.
Nach dem Packen war es schon 2 und ich fiel müde ins Bett meines tollen, neuen Luxuszimmers (hoffentlich ohne Bed-Bugs).

Letzte Grüße aus dem tollen Thailand
Nadine

Chiang Mai

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Straßenstände

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Chiang Mai

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Ladyboy-Show

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Amanda, Max, Jill, Ladyboy, ich, Astrid

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Astrid, Jill, Ladyboy, Amanda, ich

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Band

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Beautiful Island

Sonntag, 15.03.2015

Was tut man, wenn man ab 4 Uhr nachts nicht mehr schlafen kann? Wenn man Nadine heißt, checkt man erst Facebook, schreibt dann mit einigen Leuten in Whatsapp, lässt sich vom Bruder-<3 gute deutsche Partymusik schicken und geht dann im dunkeln allein raus und will sich den Sonnenaufgang angucken. Der Lärm in unserer Straße war früh morgens sehr arg, aber wir haben uns mit Absicht für ein Hostel direkt im Zentrum entschieden. Der Sonnenaufgang war leider hinter dem Berg, aber wie es der Zufall so will, kam ein Inder der in Kenia geboren ist und in London lebt vom Feiern heim und setzte sich zu mir. Wir redeten 2 Stunden über die kenianische Wirtschaft, Politik, Krieg und lauter ernste Themen und er spendierte mir einen Kaffe. Mital war super nett, wir unterhielten uns richtig gut und er hat sich mit seinen 38 Jahren auch für einen Ausstieg entschieden, kündigte seinen Job und reist nun. In Deutschland hätte ich sicher nie morgens um 5 einen Kaffee von einem Fremden angenommen und mich mit ihm unterhalten, aber das ist unter anderem das schöne am Reisen. Man lernt sehr viele tolle Menschen kennen, verbessert sein englisch, ist offen für alles neue und hört viele Lebensgeschichten. Ich könnte jetzt schon ein Buch über die Menschen schreiben, die ich in der kurzen Zeit schon kennen lernen durfte. Unter anderem schwärmte Mital auch so sehr vom Tauchen, sodass ich hier wahrscheinlich meinen Tauchschein machen werde.

Da Vroni heute auch schon so früh wach war, gingen wir zum Strand, saßen in einem tollen Luxusrestaurant und genossen unser sehr leckeres Frühstück direkt am Meer.

Mir ging es nicht so gut und ich legte mich bis mittags nochmal hin und Vroni ging mit Saskia die wir im Hostel kennen gelernt haben zum Strand.

Als es mir besser ging, schloss ich mich den beiden an und wir verbrachten zu Dritt einen sehr tollen Tag am Strand, wo uns eine thailändische Frau ihren kleinen Jungen anvertraute, der uns total mochte. Wir spielten eine Weile mit ihm und brachten ihm ein paar deutsche Wörter bei.

Abends liefen wir ca. eine halbe Stunde zum Pier, genossen bei einem wunderschönen Sonnenuntergang auf einer Restaurantterrasse das super leckere Essen, lauschten beim warmen Wind und Cocktails der Musik der 90er und philosophierten über das Leben und die Liebe.

Saskia studiert Ernährungsberatung, aber das hielt uns alle Drei nicht davon ab, wie jeden Tag die super leckeren Thai Pfannkuchen zum Nachtisch zu essen. Die sind einfach so genial, dass man die jeden Tag essen kann.

Beim Rückweg vom Pier war es schon dunkel, aber Thailand und vor allem Koh Tao ist sehr sicher, sodass das kein Problem war. Vor dem Hostel lernten wir einen deutschen Taucher kennen mit dem wir noch am Strand saßen und uns die Feuershows anschauten. Die waren genau wie auf Koh Phi Phi aber sehr gut gemacht.

Schöne Grüße von der Insel

Nadine

Sonnenaufgang

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Mönch

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Straßenhund kühlt sich im Sand ab

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Strand in der Nähe des Hostels

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Frühstück wie die Könige

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Der lustige Thai-Junge

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Strand in der Nähe des Hostels

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Er wollte unbedingt Vronis Sonnenbrille

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badender Straßenhund

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Saskia und der Straßenhund

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So lässt sichs aushalten 🙂

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Straßen von Koh Tao

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Sonnenuntergang im Restaurant am Pier

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Saskia

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Abendessen beim Sonnenuntergang

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Thai-Pfannkuchen

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Feuershow am Strand

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our wonderful little dreamisland

Sonntag 08.03.15

Der Tag begann bei perfektem Kaiserwetter in der Hängematte beim Bloggen. Mit perfektem Blick auf das Meer ließ ich den Tag um 9 sehr gut starten. Die Massage gestern tat gut und die Erkältung wurde bei mir dank den Medikamenten auch besser.

Von dem Hostelbesitzer waren Thai-Freunde zu Besuch und mit denen saß ich da und lauschte der schönen Musik, sie sangen und spielten Gitarre. Sie boten mir ihre Nationalspeise „Kalibab“ an und es schmeckt so mega lecker. Außerdem tranken sie eine Art Wodka mit Lemon aus kleinen Eimern.

Auch hier ist es so: die Menschen hab nicht viel, nicht mal fließend Wasser und sind trotzdem sooo glücklich. Aber jeder Thai hat überall WLAN und ein iPhone :D.

Dann setzte sich Lisa zu mir, die seit einem Jahr allein um die Welt reist und in Australien war. Sie ist von der Niederlanden und wir unterhielten uns super. Als Vroni kam, sagte sie uns, dass es ihr nicht so gut ginge und sie den Tag im Hostel bleiben würde.

Nach einem Frühstück im Imbiss mit Sandwich und Eiskaffee, charterten Lisa und ich ein Tuk Tuk und fuhren zum 15 min. entfernten „Long Beach“. Dieser war noch schöner als der Strand von gestern, das Wasser glasklar, überall bis weit ins Meer hinaus, weißer, weicher Sand und das Meer war so salzhaltig, dass es einen getragen hat. So verbrachten wir den ganzen Tag mit Schwimmen und ich tauchte mit meiner Taucherbrille nach Muscheln. Leider habe ich das mit der krassen Sonne noch nicht im Griff und ganz nach dem Motto: „Wer braucht schon Sonnencreme?“, schlief ich in der Sonne ein.

Zurück im Hostel ging es Vroni zum Glück ein bisschen besser und zu 3. gingen wir in ein schönes Thailändisches Restaurant wo es Reis mit Ei, Pommes und Chicken-Curry hab. Dort gönnten wir uns noch ein Bier und philosophierten über das Reisen. Wir verstehen uns so gut, weil jeder von uns in der gleichen Situation ist und Lisa auch ihren Job aufgegeben hat, weil sie sich fragte ob das bis an ihr Lebensende alles gewesen sein sollte..

Eigentlich wollten wir noch zum Insel-Festival, aber es war schon 9, man hätte 40 min. fahren müssen und es hat um 12 aufgehört, weswegen es sich nicht lohnte.

Nach einem gemütlichen Einkaufsbummel auf der schönen, süßen Insel, fielen wir zufrieden in unsere Betten. Ich war grad am Handy, also mich Vroni holte und mir einen großen Fischschwarm zeigte, der sich vor dem Hostel vor dem Licht versammelt hatte. Leider kam es auf den Fotos nicht rüber, aber es sah gigantisch aus.

 

Zufriedene Grüße

Nadine

Frühstück

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auf dem Weg zum Long Beach

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Lisa und ich im Tuk Tuk

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Unsere Tuk Tuk Fahrerin

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Long Beach

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Peacock Hostel

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20er Dorm

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Kalibab

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Unsere Thai-Freunde

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Blogging macht Spaß 🙂

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Floß vor unserem Hostel

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