Mystery Digeridoo, long way and finally Melbourne again

Montag, 14.03.2016

Ich stand früh auf, weil ich rechtzeitig los wollte. Es war Feiertag und so wusste ich, dass Verkehr herrscht. Brian und Helen verabschiedeten sich super nett von mir. Wie Lyn damals auch schon, machte mir Helen nach einem gemeinsamen Kaffee und einem Honigbrot noch eine Vesperbox. Hach, die netten Australier !

So sah mein Camp aus

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Und so die Farm

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Klo außen

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Klo innen

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Dusche außen

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Dusche innenIMG_6616 (FILEminimizer) IMG_6617 (FILEminimizer) IMG_6618 (FILEminimizer) IMG_6619 (FILEminimizer)
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Unterwegs hielt ich bei Aborigini Sandy und ihrem Mann Chris. Diese hatten mich schon lange eingeladen zu sich zu kommen, aber ich hatte es nie geschafft. Sie leben in Koraleigh, gleich neben Nyah auf einer kleinen Farm. Es gibt einen Hund, zahme Papageien und viele Babykatzen. Ich lernte den 26 jährigen Sohn Josh kennen. Dieser ist Halb-Aborigini und genau so nett wie seine Eltern. Er spielte das Digeridoo für mich, was sehr schön klang und echt beeindruckend war. Das brachte er sich selbst bei. Erst glaubte ich die Geschichte nicht, aber es hörte sich ziemlich ernst an. Es gibt ein Digeridoo bei dem die Frauen schwanger werden, wenn sie es spielen. Es hätten anscheinend schon viele Bekannte ausprobiert und auch Frauen die vorher nicht schwanger werden konnten, hatten danach ein Baby. Die Babys sind aber alle Tyrannen, so Sandy. Die Geschichte fand ich gruselig.
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Morgens war ich mit 2 großen Stichen aufgewacht. Diese waren hart, heiß und sehr geschwollen. Alle waren sich einig, dass es Bisse einer White-Tail-Spider seien und ich zum Arzt sollte. Leider ist vor ein paar Tagen meine Krankenversicherung ausgelaufen, weshalb ein Arztbesuch teuer werden könnte. Sandy die Bienen hat und Honig produziert, schmierte Honig drauf und meinte das hilft schon mal. IMG_6640 (FILEminimizer)

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Sie zeigten mir alle Kunstwerke die sie bemalten, unter anderem Wanddekorationen, Digeridoos und Boomerangs. Leider hab ich sowieso schon kein Platz mehr und konnte nichts kaufen. Selbst Leute aus Deutschland und berühmte Politiker kauften schon was von der Familie, deren Nachname „King“ ist.
Ich blieb eine ganze Weile dort, wir unterhielten uns gut und um 1 beschloss ich endlich aufzubrechen.
Gut, dass diesmal wenigstens meine Klimaanlage funktioniere. Trotzdem zog sich der Weg wie Kaugummi und Melbourne kam einfach nicht näher.
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Nach 4 Stunden erreichte ich endlich die Wohnung von Manny. Diesen hatte ich im Mai letztes Jahr in Melbourne im Supermarkt kennen gelernt wo er arbeitete und wir sind immer noch in Kontakt. Er hat 2 Wohnungen und in einer kann ich wohnen.
Ich stellte mein Zeug ab und wir fuhren gleich in die Stadt. Unser erstes Ziel war ein sehr gutes indisches Restaurant wo wir lecker aßen. Danach fuhren wir ins Crown-Casino wo wir eine Runde bowlten. Leider gewann Manny, aber es machte trotzdem Spaß.
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Wir verprassten 15$ im Casino und hatten viel Spaß. Es ist eine totale Reizüberflutung und man weiß gar nicht wo man hinschauen soll. Wir spielten dort Basketball, Airhockey und Manny wollte ein Handy angeln, aber schaffte es nicht. Wir bekamen Zettel die wir einlösten und uns eine Kleinigkeit raus suchen durften.
Dieses Wochenende war das berühmte Moombafestival (http://www.thatsmelbourne.com.au/Moomba). Dort schauten wir das Finale vom Wasserski an. Teilnehmer aus der ganzen Welt waren da und ein Deutscher verpasste nur knapp den Sieg. Bis zu 64m weit sprangen die Teilnehmer auf einer Schanze im Wasser.
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In Melbourne war es kalt und es hatte gerade mal 15 Grad. Im Gegensatz zu den 40 Grad die letzen Tage ein gewaltiger Unterschied und ich fror. Es sah aus wie auf dem Wasen oder Oktoberfest in Deutschland und es war die Hölle los. Es gab total viele Achterbahnen und Fahrgeschäfte, sowie Fressbuden. Ich fand es total cool, zumal ich leider letztes Jahr den Wasen Zuhause verpasste.
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Um 10 gab es zwischen dem Finale im Wasserski ein großes Feuerwerk. Es ging 15 Minuten und sehr viel Pyrotechnik war zu sehen. Das Feuerwerk war gigantisch und sehr schön.
Danach liefen wir noch ein bisschen herum und um 11 Uhr schlossen die Geschäfte ihre Tore.
Das war ein toller erster Abend zurück in Melbourne.
Nächstes Wochenende ist die Formel 1 wo ich leider nicht hin kann, weil ich in Tasmanien bin.

Liebe Grüße aus Melbourne
Nadine

our wonderful little dreamisland

Der Tag begann bei perfektem Kaiserwetter in der Hängematte beim Bloggen. Mit perfektem Blick auf das Meer ließ ich den Tag um 9 sehr gut starten. Die Massage gestern tat gut und die Erkältung wurde bei mir dank den Medikamenten auch besser.

Von dem Hostelbesitzer waren Thai-Freunde zu Besuch und mit denen saß ich da und lauschte der schönen Musik, sie sangen und spielten Gitarre. Sie boten mir ihre Nationalspeise „Kalibab“ an und es schmeckt so mega lecker. Außerdem tranken sie eine Art Wodka mit Lemon aus kleinen Eimern.

Auch hier ist es so: die Menschen hab nicht viel, nicht mal fließend Wasser und sind trotzdem sooo glücklich. Aber jeder Thai hat überall WLAN und ein iPhone :D.

Dann setzte sich Lisa zu mir, die seit einem Jahr allein um die Welt reist und in Australien war. Sie ist von der Niederlanden und wir unterhielten uns super. Als Vroni kam, sagte sie uns, dass es ihr nicht so gut ginge und sie den Tag im Hostel bleiben würde.

Nach einem Frühstück im Imbiss mit Sandwich und Eiskaffee, charterten Lisa und ich ein Tuk Tuk und fuhren zum 15 min. entfernten „Long Beach“. Dieser war noch schöner als der Strand von gestern, das Wasser glasklar, überall bis weit ins Meer hinaus, weißer, weicher Sand und das Meer war so salzhaltig, dass es einen getragen hat. So verbrachten wir den ganzen Tag mit Schwimmen und ich tauchte mit meiner Taucherbrille nach Muscheln.

Zurück im Hostel ging es Vroni zum Glück ein bisschen besser und zu 3. gingen wir in ein schönes Thailändisches Restaurant wo es Reis mit Ei, Pommes und Chicken-Curry hab. Dort gönnten wir uns noch ein Bier und philosophierten über das Reisen. Wir verstehen uns so gut, weil jeder von uns in der gleichen Situation ist und Lisa auch ihren Job aufgegeben hat, weil sie sich fragte ob das bis an ihr Lebensende alles gewesen sein sollte..

Eigentlich wollten wir noch zum Insel-Festival, aber es war schon 9, man hätte 40 min. fahren müssen und es hat um 12 aufgehört, weswegen es sich nicht lohnte.

Nach einem gemütlichen Einkaufsbummel auf der schönen, süßen Insel, fielen wir zufrieden in unsere Betten. Ich war grad am Handy, also mich Vroni holte und mir einen großen Fischschwarm zeigte, der sich vor dem Hostel vor dem Licht versammelt hatte. Leider kam es auf den Fotos nicht rüber, aber es sah gigantisch aus.

 

Zufriedene Grüße

Nadine

Frühstück

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auf dem Weg zum Long Beach

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Lisa und ich im Tuk Tuk

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Unsere Tuk Tuk Fahrerin

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Long Beach

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Peacock Hostel

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20er Dorm

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Kalibab

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Unsere Thai-Freunde

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Blogging macht Spaß 🙂

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Floß vor unserem Hostel

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